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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
Kimeta
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Hat vermutlich nichts mit Psychopharmaka zu tun, sondern mit Schmerzmitteln (ist noch nicht bestätigt), hat mich aber schockiert: Ein Mensch ist gestorben und andere haben schwere Komplikationen sowie möglicherweise dauerhaften Schäden nach Medikamententests: siehe hier und hier.

Ich habe es bislang immer abgelehnt, an Medikamentenstudien teilzunehmen, obwohl meine Schmerzpraxis mich öfter anfragt. Ich habe auch ein schlechtes Gewissen, denn ich profitiere schließlich davon, dass Menschen das machen. Aber ich sage mir, ich habe schon genug Probleme und brauche nicht noch Störungen durch eventuelle Neben- oder Wechselwirkungen.

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
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Jamie
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Jamie »

Heute Abend, Freitag 15.01.16 um 20.15h im TV

Volksdroge Valium (auf 3Sat), 45min
schneefloeckchen
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von schneefloeckchen »

Danke Jamie!
Wird gerade aufgenommen und ich sehe es mir dann
morgen in Ruhe an.
Mal sehen was da rauskommt.
Liebe Grüße Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg
schneefloeckchen
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von schneefloeckchen »

Hallo Ihr Lieben!
Es war leider nur der alte Bericht vom letzten Jahr unter einem anderen Titel.
Schade!
Es bleibt wieder einmal nur die Hoffnung auf neue und bessere Erkenntnisse.
Liebe Grüße von Monika und einen schönen Sonntag Euch allen
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
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Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
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November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
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Kimeta
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Diese Woche lief auf 3sat eine Sendung mit dem Titel "Die schlaflose Gesellschaft". Bei der Suche nach einer Internetseite über diese Sendung habe ich Infos zu einer älteren Sendung gleichen Namens gefunden, die auch einen Beitrag zur Gefahr der Medikamentenabhängigkeit enthält. Abhängigkeitsgefahr und Absetzprobleme werden thematisiert und erläutert, allerdings dauert das "langsame" Absetzen einen Monat....

Viele Grüße,
Kimeta
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Deutschlandradio am 2.2.2016, 11:05
Sprechstunde - Der besondere Fall: Angst ohne Grund.

Kann in der Mediathek nachgehört werden (ca. 7 min).

Die vorgestellte Patientin bekam plötzlich verschiedene Symptome wie Herzrasen, Kreislaufprobleme, rote Flecken, später ständiges Erbrechen. Sie erhielt die Diagnose Stress, später Angststörung und Panikattacken. Sie wurde u.a. mit Psychopharmaka behandelt, ging freiwillig in eine psychiatrische Klinik, machte Therapie und zog in Erwägung, ihre Arbeit aufzugeben.

Eher zufällig stellte sich nach 6 Jahren dann heraus, dass sie einen gutartigen Tumor an der Nebennierenrinde hat. Dieser wurde operiert, seitdem geht es ihr wieder gut.

Viele Grüße,
Kimeta
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Danke für den Hinweis durch eines unserer Mitglieder.

Nutzlos bis gefährlich - Pharmakritiker warnen vor neuen Medikamenten
Schönes Special mit interessanten Beiträgen:
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/m ... index.html

Auszug aus dem Beitrag "Aktive Lobbyisten - Zahlreiche Verbände üben Einfluss auf Politiker aus":
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/m ... index.html
Viele der Experten der Ständigen Impfkommission sind Geschäftspartner des Pharmaunternehmens "GlaxoSmithKline", schildert Jazbinsek, "als Studienleiter, Berater oder Gutachter". "GlaxoSmithKline" habe als Hersteller den Beweis geliefert, dass Massenimpfungen bei der "Schweinegrippe" notwendig seien. "Wo sollen unabhängige Wissenschaftler herkommen, wenn alle geschäftliche Beziehungen zur Pharmaindustrie haben?", meint Jazbinsek.

Auszüge aus dem Beitrag "Der Pharma-Held - Medikamente sind dritthäufigste Todesursache":
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/m ... index.html
Der Professor für Klinische Studien an der Uniklinik Kopenhagen (Peter Goetzsche) leitet ein unabhängiges Institut zur Bewertung von pharmazeutischen Studien, das "Nordic Cochrane Center". Er will, sagt er, "die Leute darauf hinweisen, dass Medikamente die dritthäufigste Todesursache sind. Nach Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs."

Pharmazeutische Studien, die nicht die gewünschten Ergebnisse erbringen, würden geheim gehalten oder manipuliert. Insidern sei das längst bekannt. Aber es müsse endlich ein Thema werden, das breit in der Öffentlichkeit diskutiert wird. "Ich wundere mich, dass das kein öffentliches Thema ist, wenn wir so viele Leute mit Arzneien umbringen. Wenn ein neues Virus nur einen Bruchteil dieser Leute umbringen würde, würden wir uns sehr anstrengen, um das Virus zu bekämpfen. Aber wenn es sich um Medikamente handelt, tun wir praktisch nichts. Der Grund dafür ist, dass die Pharmaindustrie unglaublich mächtig und reich ist und weite Bereiche unserer Gesellschaft korrumpiert hat."
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Kevin05

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kevin05 »

Hallo,

heute hab ich einen Artikel in einer lokalen Zeitung gelesen über die Problematik mit den Benzodiazepinen. Das Ärgerliche dran, dass man ausschließlich die Problematik mit Drogensüchtigen in Verbindung brachte und dann noch schrieb, dass sie das kriminelle Verhalten steigern. Dann waren noch kritische Aussagen, dass die "Süchtigen" sich ja bei mehreren Ärzten ihre Rezepte holen und dass man dem einen Riegel vorschieben will.

Darüber dass vermutlich 99% der Menschen, die Benzodiazepine nehmen keine Drogensüchtigen sind sondern zu Süchtigen gemacht wurden stand kein Wort, auch natürlich nicht über die Verantwortung der Ärzte.

Für mich eine weitere Stigmatisierung und Kriminalisierung von Menschen, die diese Substanzen nehmen, weil die Öffentlichkeit hat ja keine Ahnung und so gesehen werden Betroffene wie wir zunehmend in eine Ecke gedrängt, wo wir definitiv nicht hingehören. Was würde passieren, wenn ich einen Gegenleserbrief schreibe? Ich sage euch was, ich bräuchte zu keinem Arzt mehr gehen in meinem lokalen Umfeld und würde vermutlich auch eine Sperrliste kommen, dass man mir keine Benzos mehr verschreiben darf. Übertrieben? Nein! Ich kenne genau so einen Fall.

Das nennt man dann Demokratie, tolle Gesellschaft, Kevin
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Antidepressiva - Kinder in tödlicher Medikamentenfalle - ZDF Frontal21 (13.08.2013)
[bbvideo=560,315]https://www.youtube.com/watch?v=9pEDoZ6GXWc[/bbvideo]


Bedenkliche Psychopharmaka für Kinder - ZDF Zoom (2015)
[bbvideo=560,315]https://www.youtube.com/watch?v=symfQmGUCVM[/bbvideo]
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Depressionstherapie mit Medikamenten oft schwierig

Quelle: ZDF, 17.11.2015
http://www.zdf.de/volle-kanne/medikamen ... 13792.html
Bei schweren Depressionen kommen oft Antidepressiva zum Einsatz. Doch die Medikamente können nicht allen Patienten helfen, teilweise haben sie starke Nebenwirkungen. Prof. Dr. Tom Bschor, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erklärt Wirkungsweise und Nebenwirkungen von Antidepressiva.
Die meisten Antidepressiva erhöhen die Serotonin- und Noradrenalinkonzentration im Gehirn, und man habe lange gedacht, dass der Depression ein Mangel an beiden Botenstoffen zugrunde liege, führt Bschor aus. „Ganz so einfach ist es aber nicht. Soweit man das beim Menschen messen kann, finden wir einen solchen Mangel nicht.“ Es sei deshalb nicht ganz eindeutig, wie eng die Wirkung der Antidepressiva wirklich damit zusammenhänge. „Wir haben auch ein paar Antidepressiva, die nicht die Serotoninkonzentration verstärken.“ Diese hätten entweder gar keine Wirkung auf die Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt oder verringerten diese sogar, wie etwa der Wirkstoff Tianeptin. „Die pharmakologische Theorie ist da noch nicht ganz perfekt, so dass wir nicht wirklich genau verstehen, wie Antidepressiva wirken“, resümiert der Facharzt.

Hinzu komme eine weitere Unklarheit: Die Konzentration der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin sei schon wenige Stunden nach der Einnahme erhöht, eine Besserung der Depressionssymptome trete in der Regel aber erst nach drei bis vier Wochen ein. Möglicherweise würden durch die Medikamente noch ganz andere Mechanismen angestoßen, die für den Behandlungserfolg entscheidend seien, so Bschor.
Nur bei schweren Depressionen
Laut Expertenmeinung und der nationalen Leitlinie zur Depressionsbehandlung zufolge, sollen Antidepressiva vor allem bei schweren Depressionen eingesetzt werden. In Studien habe sich nämlich gezeigt, dass das Antidepressivum nur bei schweren Depressionen spürbar besser wirke als das zum Vergleich eingesetzte Scheinmedikament, das Placebo. „Bei leichten Depressionen wirken Antidepressiva und Placebo nahezu gleich, so dass man eigentlich nicht rechtfertigen kann, hier ein Medikament, das potenzielle Nebenwirkungen hat und Kosten verursacht, regelhaft einzusetzen“, so Bschor. Es gebe zwar Ausnahmen, bei denen sich auch bei leichten Depressionen eine Gabe von Antidepressiva empfehle, dies sei aber nicht die Regel.
Nicht alle Patienten sprechen auf das gleiche Antidepressivum an, ein Drittel bis zur Hälfte der Patienten spricht gar nicht auf Antidepressiva an. Zudem wirken sie nicht sofort, sondern man muss drei bis vier Wochen Geduld haben. „Beides zusammen bedeutet: Wir müssen warten, um dann vielleicht festzustellen, dass wir falsch lagen“, beschreibt Prof. Dr. Tom Bschor die gängige Praxis. Dies sei ein relativ aufwendiges Versuchs- und Irrtumsvorgehen. Ohnehin hätte sich in großen Studien gezeigt, dass die Wirkung der Antidepressiva insgesamt nur als mittelprächtig bezeichnet werden könne.
Ist nach circa vier Wochen der Behandlung mit einem Antidepressivum keine Besserung eingetreten, muss die Behandlung verändert werden. Dann gibt es die Möglichkeit, die Gabe zu stoppen und auf andere Möglichkeiten wie eine Psychotherapie zu setzen.
Bei der Gabe eines anderen Präparats ist zu beachten, dass der Patient vielleicht auch gar nicht auf eine medikamentöse Therapie anspricht. Schließlich bedeute ein neues Medikament nicht einen völlig neuen Therapieansatz, da die Wirkungsweise der einzelnen Präparate gleich ist, so Bschor.
Eine weitere Möglichkeit ist es, bei bestimmten Antidepressiva die Dosis zu erhöhen. „Das geht aber nicht bei allen Medikamenten, zum Beispiel nicht bei jenen aus der Gruppe der SSRIs“, erklärt Bschor.
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Arianrhod
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Arianrhod »

Schon älter , aber immer noch wichtig. Verschiedene Ursachen für das Auftreten schizophrener Symptome. Nur in Freiburg und in Berlin werden Kranke auf Antikörper getestet.
http://www.faz.net/aktuell/wissen/mediz ... 75766.html
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Dane
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Dane »

Heute Abend, 20.15 -21.00 auf 3sat - Tod auf Rezept (Wiederholung vom 22.10.15)

http://www.3sat.de/page/?source=/wissen ... index.html

und im Anschluss von 21.00 - 22.00 "scobel - Therapienotstand: was hilft der kranken Seele?" (ebenfalls Wiederholung vom 22.10.15)

http://www.3sat.de/page/?source=/scobel ... index.html

Viele Grüße
Dane
In den Wintermonaten 12/13 und 13/14: Einnahme von Johanniskraut (Laif 900, nicht ausgeschlichen)

06.2014 - 04.2015: Paroxetin (20/10mg) -> abrupt abgesetzt. Psychiaterin meinte: einfach weglassen!

Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden

> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <

Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:

Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!

[highlight=yellow]Was mir hilft:[/highlight] (oder zumindest nicht schadet)
Fischölkapseln
Passionsblumenkraut
Vitamin D3
Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training
und wenn es geht: viel Ruhe und Geduld :schnecke:
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Mehrere Portale berichten über den Anstieg der AD-Verschreibungen bei Kindern und Jugendlichen. Nach Angaben einer Forschergruppe seien sie zwischen 2005 und 2007 in Deutschland um 49% gestiegen, in anderen Ländern ist es ähnlich. ADs würden häufig ohne ausreichenden Grund verschrieben, ihr Einsatz solle kritisch überdacht werden. Nachdem bekannt wurde, dass ADs Suizidverhalten auslösen können, seien die Verschreibungen zunächst zurückgegangen, dann aber wieder gestiegen.

Eher kurzer Bericht:
http://www.noz.de/deutschland-welt/gut- ... epressivum

Mit besonderem Augenmerk auf die Situation in Dänemark:
http://www.shz.de/deutschland-welt/daen ... 57651.html

ADs möglichst nicht und wenn, gleichzeitig mit Therapie:
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpr ... 6030958639

Interessant, welch unterschiedliche Artikel aus einer Pressemitteilung entstehen können....

Viele Grüße,
Kimeta
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Kanadische Forscher meinen, dass AD-Einnahme in der Schwangerschaft das Risiko für eine Autismus-Störung bei Kindern erhöht, insbesondere bei SSRI oder Behandlung mit mehreren ADs. Das höhere Erkrankungsrisiko sei nicht bzw. nicht ausschließlich auf die Depression der Mutter zurückzuführen. Die Forscher empfehlen weitere Studien, um die Risiken von Substanzklassen und Dosierungen genauer einschätzen zu können. Die Ergebnisse würden frühere Forschungen zu diesem Thema bestätigen und es gäbe Anhaltspunkte, wie man die negative Wirkung erklären kann.

Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... -kind.html
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Kevin05

Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kevin05 »

"Unerwünschte Nebenwirkungen einer Psychotherapie?"

http://science.orf.at/stories/1768378
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kevin05 »

Hallo,

für die Betroffenen, die Probleme mit dem Schlaf haben liefen heute auf 3sat ab 20.15 Uhr 2 Sendungen - einmal über den Schlaf selbst und das zweite über das Traumverhalten, beides aber gekoppelt eigentlich auf das Thema Schlaf, falls es jemand interessiert wird sicher auf die TV-Thek morgen gestellt, LG Kevin
Annanas
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Annanas »

Hallo, hier noch ein älterer (2006) Artikel aus dem "Stern":

http://www.stern.de/gesundheit/antidepr ... 99466.html

Gruß Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Kassiopeia
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kassiopeia »

Hier ein Interview mit Sinead O´Connor, in dem sie sehr offen über ihre Probleme mit den Medis spricht. Probleme, die wir alle kennen. SChön, dass sie den Mut dazu hat!

http://www.irishmirror.ie/showbiz/irish ... re-2344863

Alles Liebe

Kassiopeia
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
Kassiopeia
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Beitrag von Kassiopeia »

Hier noch jemand, der mutig in einem Blog über das Absetzen schreibt:

http://www.adios-angst.de/antidepressiva-absetzen/
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
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Beitrag von Kassiopeia »

Das hier ist zwar nur ein Abstract, aber in einer Psychiatrie-Zeitschrift! Zum Thema Absetzproblematik von Ende 2015. Der gesamte Artikel wäre kostenpflichtig.

https://www.thieme-connect.com/products ... 041-107587
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
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