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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
Clarice
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Clarice »

Die Wahrheit über unseren Schlaf.
Ab ca. Minute 23 werden die Z-Medis harmlos geredet... (von Priv-Doz. Dr. Dieter Kunz/Schlafmediziner)

https://www.ardmediathek.de/ard/player/ ... ren-schlaf

viele Grüße
Clarice
Aktueller Stand:
01.09.2021 0,00 mg E. :o
27.07.2021 0,05 mg E.
29.06.2021 0,1 mg E.


01.07.2021 100 /100 mg Pregabalin
23.06.2021 75 / 100 mg Pregabalin

50mg Palexia je morgens und abends
HET

Absetzverlauf bis 08.06.2021: viewtopic.php?p=419530#p419530
LenaLena
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Re: Artikel in der Zeitung Die Zeit 18.12.19

Beitrag von LenaLena »

Noch mal mein Aufruf,
wenn ihr den Artikel gelesen habt und euch bei der ZEIT für das Aufgreifen des Themas bedanken wollt oder eure persönliche Geschichte an sie schreiben wollt, dann schreibt eine Mail an: diezeit@zeit.de :-)

LG Lena
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Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PWS (PROTRAHIERTES ENTZUGSSYNDROM) seit August 2017.
Genesung ab Mai/Juni 2021 durch DNRS (Dynamic Neural Retraining System, ein Gehirn-Retrainings-Programm für chronische Erkrankungen), seitdem vollständig gesund und voll im Leben!

Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041
Anjalena
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Re: Artikel in der Zeitung Die Zeit 18.12.19

Beitrag von Anjalena »

Liebe Lenalena,

Hab ich sofort gemacht! Mail ist raus, an DIE ZEIT! Steter Tropfen...👍
Lieben Gruss, von Anjalena
► Text zeigen
03.03.2020. 225 mg. wieder 25 mg eindosiert, das es mir zu schlecht ging, mega Ängste
27.07.2020. 225mg. bleibe noch bei 225mg , bin in Klinik
30.09.2020. 200 mg.
13.11.2020. 175 mg.
Arianrhod
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Arianrhod »

Auch Zoo- Tiere werden unter Pp gesetzt

Wundern tut es mich nicht wirklich. Tiere leiden, Pp stellen sie ruhig. Funktioniert ähnlich wie bei Menschen. :(
Angeblich leben Zootiere in Deutschland glücklich. Aber es gibt Hinweise für den systematischen Einsatz von Psychopharmaka. Ein Affe, der durchdreht, bekommt beispielsweise einfach Diazepam.....
https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt ... sJgCTQVsmU
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Arianrhod
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Arianrhod »

"Lithium für alle ins Trinkwasser !" - :frust: , das ist natürlich Sarkasmus. Aber in die Richtung geht es schon-
Vor zwei Jahren sorgte die Idee eines Psychiaters für Aufsehen: Um die Bevölkerung vor Demenz zu schützen, könnte man das Trinkwasser mit Lithium versetzen....
https://www.doccheck.com/de/detail/arti ... rm=article
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hypomane Reaktion
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Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

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Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Luzilla2014 »

Huhu

Neuste Stimmen zum Thema

https://www.zeit.de/2019/53/antidepress ... eschwerden

Den Artikel habe ich auch abfotografiert, stelle ich morgen ein.
Ausgangsituation:

Endogene rezidivierende Depression
Fehldiagnose, anstatt mehrfach Jahrzehnte der Traumatisierungen, auch frühkindlich, zu erkennen

Schizophrenie Fehldiagnose aufgrund Nebenwirkung des damaligen Antidepressivum Mirtazapin.

Borderline nach Aufsässigkeit im protahierten Entzug (Fragen, Hinterfragen und Infragestellen der "Institution" Psychiatrie und ihrer Neurotoxine, Anprangern, Wehren gegen unsinnige Behauptungen etc.)

PTBS

Dissoziative Amnesie Fehldiagnose, Spätfolge der Medikamente und deren extremer Kaltentzüge.

Medikation:

Von 2003 bis Juli 2017 diverse Wirkstoffgruppen (bis zu 3 bis 6 oder mehr gleichzeitig) an Antidepressiva, Benzos und Neuroleptika

Zuletzt Escitalopram 20 mg

Neuroleptika seit 2003, zuletzt über Jahre Risperidon 75 mg, zeitgleich noch andere unbekannt, ab 2017 Paliperidon alleinig 100 mg nach Kaltentzug des Vorherigen durch Psychiater

Immer wieder polydrugged inkl. Benzos in Langzeit und dann Kaltentzüge

frühere Absetzversuche:

Mai 2017 eigenwilliger Escitalopram Kaltentzug in 3 Monaten (durch Zerhacken der 20 mgTablette)

Januar 2018 Kaltentzug durch Psychiater in 3 Monaten von 100 mg Paliperidon auf 0 mg

Mai 2018 bis Oktober 2018 Bedarf Promethazin ganz selten, wenn aber überdosiert bis zum 6fachen (Dosis unbekannt) in Absicht nur noch zu schlafen

Seither ohne jegliche Medikation


Durch starke Nebenwirkungen und niemals vorhandener Wirkung der Antidepressiva liess ich mich damals zum Schnellentzug hinreissen.

Das Schnell-Absetzen des Neuroleptikum hatte der "Fach"arzt initiiert.

Fehlende Daten (Monate, Jahre, Wirkstoffe, mg) kann ich nicht mehr nachvollziehen über 15 Jahre unter Komplettsedierung

Mastzellaktivierungssyndrom inkl. Histaminintoleranz entwickelte sich seit ca. Mai 2018 bis heute immer massiver

Spätfolgen:

> kognitive Defizite (Lesen, Konzentration etc.), (seit April 2020 lesen und denken wieder möglich)

> extreme zeitliche Amnesien, auch aktuell

> (Auto)Aggression - Zucker- und Histamin-/Hormonzusammenhängend

> extrapyramidale, auch orofaziale, Bewegungsstörung Mund/Hand bzw. Kopf

> extreme Histaminintoleranz und Mastzellaktivierungssyndrom aufgrund des Entzugs

01.01.2021 immer noch im Entzug mit
Besserungen, jedoch mmer noch Pflegegrad 3 und unfähig selbstständig oder ohne Hilfe zu leben (offiziell jedoch aufgrund der ursprünglichen Psych Diagnosen)
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Luzilla2014 »

TOP

Fachinterne Kritik und Publikation zu unserem Thema, ab Seite 18!!!

https://die-psychopharmaka-falle.de/neu ... erschaetzt

Hier die dazugehörige Studie:

https://www.sciencedirect.com/science/a ... 0318308347
Ausgangsituation:

Endogene rezidivierende Depression
Fehldiagnose, anstatt mehrfach Jahrzehnte der Traumatisierungen, auch frühkindlich, zu erkennen

Schizophrenie Fehldiagnose aufgrund Nebenwirkung des damaligen Antidepressivum Mirtazapin.

Borderline nach Aufsässigkeit im protahierten Entzug (Fragen, Hinterfragen und Infragestellen der "Institution" Psychiatrie und ihrer Neurotoxine, Anprangern, Wehren gegen unsinnige Behauptungen etc.)

PTBS

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Medikation:

Von 2003 bis Juli 2017 diverse Wirkstoffgruppen (bis zu 3 bis 6 oder mehr gleichzeitig) an Antidepressiva, Benzos und Neuroleptika

Zuletzt Escitalopram 20 mg

Neuroleptika seit 2003, zuletzt über Jahre Risperidon 75 mg, zeitgleich noch andere unbekannt, ab 2017 Paliperidon alleinig 100 mg nach Kaltentzug des Vorherigen durch Psychiater

Immer wieder polydrugged inkl. Benzos in Langzeit und dann Kaltentzüge

frühere Absetzversuche:

Mai 2017 eigenwilliger Escitalopram Kaltentzug in 3 Monaten (durch Zerhacken der 20 mgTablette)

Januar 2018 Kaltentzug durch Psychiater in 3 Monaten von 100 mg Paliperidon auf 0 mg

Mai 2018 bis Oktober 2018 Bedarf Promethazin ganz selten, wenn aber überdosiert bis zum 6fachen (Dosis unbekannt) in Absicht nur noch zu schlafen

Seither ohne jegliche Medikation


Durch starke Nebenwirkungen und niemals vorhandener Wirkung der Antidepressiva liess ich mich damals zum Schnellentzug hinreissen.

Das Schnell-Absetzen des Neuroleptikum hatte der "Fach"arzt initiiert.

Fehlende Daten (Monate, Jahre, Wirkstoffe, mg) kann ich nicht mehr nachvollziehen über 15 Jahre unter Komplettsedierung

Mastzellaktivierungssyndrom inkl. Histaminintoleranz entwickelte sich seit ca. Mai 2018 bis heute immer massiver

Spätfolgen:

> kognitive Defizite (Lesen, Konzentration etc.), (seit April 2020 lesen und denken wieder möglich)

> extreme zeitliche Amnesien, auch aktuell

> (Auto)Aggression - Zucker- und Histamin-/Hormonzusammenhängend

> extrapyramidale, auch orofaziale, Bewegungsstörung Mund/Hand bzw. Kopf

> extreme Histaminintoleranz und Mastzellaktivierungssyndrom aufgrund des Entzugs

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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Hallo,

bitte stelle kein Foto das Artikels ein. Er ist exclusive für Abonnenten / als Printausgabe verfügbar und darf nicht einfach so verbreitet werden.

Danke und Grüße, Murmline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Murmeline
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Luzilla2014 hat geschrieben: 30.01.2020 20:55 TOP

Fachinterne Kritik und Publikation zu unserem Thema, ab Seite 18!!!

https://die-psychopharmaka-falle.de/neu ... erschaetzt

Hier die dazugehörige Studie:

https://www.sciencedirect.com/science/a ... 0318308347
Schau mal, den haben wir hier 😊

viewtopic.php?f=6&t=17184
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Luzilla2014 »

Huch
Ausgangsituation:

Endogene rezidivierende Depression
Fehldiagnose, anstatt mehrfach Jahrzehnte der Traumatisierungen, auch frühkindlich, zu erkennen

Schizophrenie Fehldiagnose aufgrund Nebenwirkung des damaligen Antidepressivum Mirtazapin.

Borderline nach Aufsässigkeit im protahierten Entzug (Fragen, Hinterfragen und Infragestellen der "Institution" Psychiatrie und ihrer Neurotoxine, Anprangern, Wehren gegen unsinnige Behauptungen etc.)

PTBS

Dissoziative Amnesie Fehldiagnose, Spätfolge der Medikamente und deren extremer Kaltentzüge.

Medikation:

Von 2003 bis Juli 2017 diverse Wirkstoffgruppen (bis zu 3 bis 6 oder mehr gleichzeitig) an Antidepressiva, Benzos und Neuroleptika

Zuletzt Escitalopram 20 mg

Neuroleptika seit 2003, zuletzt über Jahre Risperidon 75 mg, zeitgleich noch andere unbekannt, ab 2017 Paliperidon alleinig 100 mg nach Kaltentzug des Vorherigen durch Psychiater

Immer wieder polydrugged inkl. Benzos in Langzeit und dann Kaltentzüge

frühere Absetzversuche:

Mai 2017 eigenwilliger Escitalopram Kaltentzug in 3 Monaten (durch Zerhacken der 20 mgTablette)

Januar 2018 Kaltentzug durch Psychiater in 3 Monaten von 100 mg Paliperidon auf 0 mg

Mai 2018 bis Oktober 2018 Bedarf Promethazin ganz selten, wenn aber überdosiert bis zum 6fachen (Dosis unbekannt) in Absicht nur noch zu schlafen

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Durch starke Nebenwirkungen und niemals vorhandener Wirkung der Antidepressiva liess ich mich damals zum Schnellentzug hinreissen.

Das Schnell-Absetzen des Neuroleptikum hatte der "Fach"arzt initiiert.

Fehlende Daten (Monate, Jahre, Wirkstoffe, mg) kann ich nicht mehr nachvollziehen über 15 Jahre unter Komplettsedierung

Mastzellaktivierungssyndrom inkl. Histaminintoleranz entwickelte sich seit ca. Mai 2018 bis heute immer massiver

Spätfolgen:

> kognitive Defizite (Lesen, Konzentration etc.), (seit April 2020 lesen und denken wieder möglich)

> extreme zeitliche Amnesien, auch aktuell

> (Auto)Aggression - Zucker- und Histamin-/Hormonzusammenhängend

> extrapyramidale, auch orofaziale, Bewegungsstörung Mund/Hand bzw. Kopf

> extreme Histaminintoleranz und Mastzellaktivierungssyndrom aufgrund des Entzugs

01.01.2021 immer noch im Entzug mit
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Falsche Medikamentierung in der Psychiatrie
Beitrag aus Odysso vom 06.02.2020:


"Peter Schwarz wurde zehn Jahre lang zwangsweise mit Psychopharmaka behandelt und entwickelte schwere Bewegungsstörungen. Erst seit einer Gehirn-OP kann er sich wieder normal bewegen."

Im Beitrag kommen zu Wort:
Martin Zinkler, Klinikum Heidenheim - kritisiert die Behandlung des Patienten
Jann Schlimme - Initiator des Berliner Manifestes für eine menschenwürdige Psychiatrie

Beide äußern sich ganz eindeutig dazu, dass sich die Patienten kaum gegen die Medikamentation wehren können.

Hier geht es zum Video: klick (ca. 6 min.)
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Annanas
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Annanas »

Hallo Kimeta :) , danke für das Einstellen des Videos, es ist einfach furchtbar, was da passiert ist u es ist mit Sicherheit kein Einzelfall.

Was mich allerdings etwas aufhorchen ließ, ist das Beheben der Symptomatik durch dieses Tiefe-Hirn-Stimulationsverfahren.
Wenn es so zutraf, ist es ein Glück für den Betroffenen.

Ich stolpere jetzt beim Recherchieren zu PP immer mal wieder über dieses Verfahren bzw dessen Einsatz.
Nicht daß das zum Nachfolger der EKT hochgelobt wird - bin da sehr mißtrauisch geworden.

Mir stellt sich auch die Frage, ob das Absetzen der Medikamente vor o erst nach der OP erfolgte - evtl hätte das Absetzen u eine entsprechende Regenerationszeit auch eine Heilung bewirkt.

Aber das werden wir nicht herausfinden u für den Betroffenen war dieses Verfahren offensichtlich die Rettung u nur das zählt dann hier.
Mußte aber meine leichten Zweifel kurz loswerden.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
► Text zeigen
04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Kimeta
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Liebe Anna,

ja, das habe ich auch überlegt. Ich hatte außerdem erst gezögert, das Video überhaupt einzustellen, weil es vielleicht Leuten Angst macht.

Was mir so gut gefallen hat und weswegen ich es dann doch gemacht habe, waren etliche Aussagen der beiden Ärzte. Deshalb habe ich die Namen hier auch notiert. Von Jann Schlimme habe ich schon gelesen, aber der andere Name war mir unbekannt. Vielleicht eine Anlaufstelle für ADFD-Mitglieder, die in der Nähe wohnen.

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Kimeta
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Kimeta »

Guten Abend!

Jetzt gleich, um 20:15, gibt es bei 3sat einen Themenabend mit Schwerpunkt Depressionen. Zitat aus dem Teaser: "Der amerikanische Psychiater Dr. Irving Kirsch von der Harvard Medical School hat Studien von Pharmafirmen ausgewertet, mit denen sie sich um die Zulassung ihrer Präparate bewarben - sowohl veröffentlichte als auch unveröffentlichte. Das Ergebnis: Ein Placebo war in allen Studien fast genauso wirksam wie das Medikament." Das lässt doch hoffen.

Es geht weiterhin um EKT, Ketamin.... Die Autorin leidet selbst unter Depressionen.

Danach scobel, Teaser-Text: "In Deutschland leiden circa vier Millionen Menschen unter Depressionen. Therapieplätze sind Mangelware. Nun soll in Deutschland in einer groß angelegten Studie eine neue Arznei erprobt werden: der halluzinogene Wirkstoff Psilocybin, der aus Pilzen gewonnen wird, in Verbindung mit Psychotherapie. Experten hoffen, dass damit eine hochwirksame neue Therapie gegen schwere Depressionen entwickelt wird."

Ich kann's leider nicht gucken, aber vielleicht wird es in die Mediathek eingestellt.

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Straycat »

Hallo ihr,

die Doku auf 3Sat war sehr interessant! Auch der Talk danach (Scobel).
Das langsame Ausschleichen und die Problematik, dass viele unter Absetzsymptomen leiden, wurde zumindest in der Doku angesprochen. Das ist schon mal wertvoll, finde ich. In vielen Dokus über Depressionen wird das Thema ja leider nicht einmal erwähnt.

Danke nochmal für den Tipp!
Liebe Grüße,
Cat
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Arianrhod »

BGH-Beschluss: Keine Zwangsbehandlung mit Elektroschocks
Die Bundesrichter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Elektrokrampftherapie (EKT) nicht dem notwendigen "medizinisch-wissenschaftlichen Konsens" entspreche. (Az. XII ZB 381/19)
https://www.t-online.de/gesundheit/id_8 ... renie.html


:whistle: eigene Meinung : Scharlatanerie bleibt Scharlatanerie, auch wenn der Scharlatan einen weißen Kittel trägt......
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Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
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Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Straycat »

Hallo Arian,

danke für das Einstellen des Beschlusses. Das finde ich ja mal einen guten Beschluss! Finde es unverantwortlich eine Behandlung zu verordnen - und das auch noch unter Zwang! - von der man noch nicht mal genau weiß, wie sie wirkt und es sogar nachgewiesen ist, dass sie Langzeitschäden verursachen kann :x

Liebe Grüße,
Cat
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Beitrag von carlotta »

Hallo,

sehe ich genauso.
Straycat hat geschrieben: 18.02.2020 09:32 Finde es unverantwortlich eine Behandlung zu verordnen - und das auch noch unter Zwang! - von der man noch nicht mal genau weiß, wie sie wirkt und es sogar nachgewiesen ist, dass sie Langzeitschäden verursachen kann
Allerdings trifft ersterer Punkt auf zahlreiche PP zu und zweiterer zumindest auf NL (bei vielen PP ist das noch gar nicht untersucht). Dennoch werden PP nach wie vor unter Zwang verordnet, auch NL. Und daran wird sich wohl auch so bald nichts ändern.

Aber immerhin.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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Straycat
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von Straycat »

Liebe Carlotta,

da hast du absolut recht. Auch das regt mich maßlos auf :frust:
Haben Ärzte nicht eigentlich einen Eid abgegeben, dass sie heilen?
Wenn ich da länger darüber nachdenke, werde ich so unglaublich wütend und traurig!!

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Re: Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Beitrag von svenja2014 »

Hallo,
ich kann mich Euch nur anschließen
Es ist so unfassbar, welche Medikamente würden noch weiter verordnet werden, wenn sie beim Absetzen solche Nebenwirkungen hätten....
KEINE

Warum passiert nichts?
Warum werden wir nicht für die Behandlung, die unser ZNS System geschädigt hat, entschädigt?
Warum kann das alles immer so weiter gehen...

Kennt Ihr noch ein anderes Forum, wo Menschen solche Probleme mit dem Absetzen von einem Medikament haben?
( außer PP)?

Es wäre besser gewesen, seine Probleme mit Alkohol zu bekämpfen, da kriegt man wenigstens eine Behandlung, wenn man abhängig ist...

Mich hat Scobel total enttäuscht auf 3 sat....er konnte die Experten über das Thema Absetzen nicht einmal ansatzweise befragen....traurig....hab ich mir mehr erwartet....ich hab an 3 sat geschrieben, dass ich enttäuscht war über die Sendung und dass ich mir eine Sendung über Absetzschwierigkeiten bei PP wünsche....

LG
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...
Seit 1.11.19 minus 8 mg = 83 mg Venlafaxin
Seit 1.2. minus 8 mg= 75 mg
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