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Re: Abnehmen

Beitrag von Art-Anne » Samstag, 20.05.17, 4:41

Hallo zusammen,
Ich bin mal wieder wach die ganze zeit und frage mich gerade ob die Psychopharmaka anders wirken wenn man weiter Gewicht verliert. :shock: Also ob die Wirkung dann stärker ist weil weniger körpergewicht. Und ob dadurch auch die absetzsymptome schwerer werden.
Ich weiß nicht ob das ne blöde Frage ist aber gerade stelle ich sie mir. Gibt es da Erfahrungsberichte oder Zusammenhänge?

LG Art-Anne
2009 nach länger andauernden und sich wiederholenden Angstzuständen erster Kontakt mit einem Psychiater und Psychologen. Ca. 1 Jahr Therapie und Venlafaxin. Wieviel weiss ich nicht mehr.
2010 erste depressive Episode. Teilstationärer Aufenthalt in einer Tagesklinik. Venlafaxin. Wie hoch weiss ich nicht mehr leider.
Dann zwei Jahre lang dieses Venlafaxin genommen.
2012 stationärer Aufenthalt in einer Klinik als krisenintervention. Verschiedene Psychopharmaka wurden getestet. Eingeführt und wieder abgesetzt.
2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
Seit April 2017 Reduzierung des abilify auf 5mg.
Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
Erhebliche Schlafstörungen bis fast kein schlafen seit der ersten Reduzierung von abilify. Zusätzlich ab u an kopfschmerzen und Übelkeit.

15.5.2017 psychiaterin verschreibt promethazin gegen absetzsymptome weil sie mir diese nicht recht glaubt. Ich nehme das Zeug nicht.

Aktuell : aushalten der absetzsymptome. Mal mehr mal weniger schlimm. Konzentrationsschwierigkeiten kommen dazu. Häufig schwächegefühl. Und immer noch fast kein schlafen

20.05.2017 weniger absetzsymptome, d.h. Kein schwächegefühl mehr oder das Gefühl umzukippen, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit... Es herrscht noch wie immer Schlafmangel und damit Müdigkeit, Zähne aufeinander beißen und muskelverspannungen. Stimmung ist stabil und gut. Ich bin zuversichtlich :D


Lange nicht im Forum gewesen. Aktuell (April 2018) ist der stand der Dinge:
Abilify ist komplett ausgeschlichen.
Lamotrigin ist komplett ausgeschlichen.
Venlafaxin 225mg täglich morgens.

Ich bin stabil und fühle mich gut :)

Vor 4 Wochen Reduzierung von Venlafaxin begonnen.
Seitdem reduziere ich jede Woche um 1 kügelchen. 18 kügElchen sind enthalten. Im Moment bin ich bei 14 kügelchen.
Symptome : häufig stärkere Kopfschmerzen, Hautjucken, teilweise Übelkeit, leicht gereizter als vorher.

Double
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Re: Abnehmen

Beitrag von Double » Sonntag, 04.06.17, 11:09

Hallo Art-Anne,

wenn Du das Abilify abgesetzt hast, ist es wahrscheinlich, dass Du aufgrund dessen Gewicht verloren hast. Es ist gut möglich, dass Du in den kommenden Monaten noch mehr Gewicht verlierst.

Viele Grüße
Double
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Juna
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Re: Abnehmen

Beitrag von Juna » Montag, 05.06.17, 13:40

Huhu Art- Anne,

ich antworte erst jetzt, da ich erst vor ein paar Tagen über einen interessanten Zusammenhang gestolpert bin, der sich auf Deine Frage bezieht.

https://psychiatrietogo.de/2017/05/31/b ... e/#respond

Dort wird genau dieses Thema aufgegriffen:

Zitat 1:
Die Frage stellt sich ja. Viele denken folgendermaßen:

„Psychopharmaka sind immer lipophil (fettlöslich), damit sie im Gehirn ankommen und wirken können. Also verteilen sie sich auch im Körperfett. Ein sehr übergewichtiger Patient mit 100 Kg Körperfett braucht daher eine höhere Dosis eines Psychopharmakons als ein sehr schlanker Patient mit nur 10 Kg Körperfett.“

Klingt plausibel. Aber stimmt es auch?

Zitat 2:
Merke: Adipösen Patienten brauchen keine höheren Dosierungen der Psychopharmaka, um auf die gleichen Blutspiegel zu kommen. Sie brauchen allenfalls etwas länger, bis sie den steady-state erreicht haben.

(Quelle siehe oben, ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe :) )

Ich hoffe, dass sich Deine Frage damit beantworte, erstaunlicherweise- allerdings auch (jetzt) logischerweise brauchen Menschen mit mehr Gewicht also keine höheren Dosierungen, einzig Narkotika werden/ müssen an´s Gewicht angepasst werden, sofern mich mein Wissen nicht täuscht.
Das wurde im OP immer nach Körpergewicht, Alter, Geschlecht und Lebensgewohnheiten verabreicht.

Ich hatte mit Schatzi schon mal darüber gesprochen, das wäre der Knaller, dann steigt die Dosis ja iwann ins Unermessliche, vor allem wenn dann noch ein ultra- schneller Metabolismus dazu kommt oder so, dann hat man nachher Dosen, die für andere fast letal sind.

Ich hoffe, dass Du okay bist, ich wünsche euch allen noch einen schönen Pfingstmontag mit wenig Schmerzen und Beschwerden und viel Sonnenschein, vor allem im Herzen.

LG
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Gewichtsabnahme nach erfolgreichem Absetzen

Beitrag von shenoa » Sonntag, 11.06.17, 14:44

Hallo zusammen,

über die Suchfunktion habe ich einige wenige Erfahrungsberichte gefunden, die auf den Aspekt der Gewichtsabnahme nach erfolgreichem Ausschleichen eingehen, aber eben nicht wirklich viele.

Mich beschäftigt genau dieser Punkt aber immens und daher würde ich mich freuen, wenn ihr ggfls. hier einmal kurz berichten könntet, ob und ggfls. wie lange nach der letzten Dosis ihr durch AD zugenommene Pfunde wieder los geworden seid. Und ob diese 'einfach so' purzelten oder durch Sport usw...

Ich weiß nicht, ob ich meine Frage im richtigen Forumbereich stelle - falls nicht, bitte verschieben! :)

Liebe Grüße,
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Ab Jan. 2017 Ausschleichversuch, bis Anfang Juni 2017 dann auf 3 mg reduziert, was deutlich zu schnell war. Daher innerhalb von 3 Monaten wieder rauf auf 20 mg (genaue Schritte s.https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 83#p266183). Dosis dann zur Beruhigung ZNS ca. 1 Jahr gehalten.
Interessanter Aspekt: Genau 8 Tage nach jeder Dosisreduktion für 2-3 Tage Symptome wie Rücken-/Kopfschmerzen, schlechte Stimmung. Daher Reduktionstag so gelegt, dass diese Tage auf einem Wochenende liegen.

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Re: Abnehmen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 11.06.17, 17:07

Hallo Shenoa :-)

ich habe deine Frage unserem Abnehm-Thread hinzugefügt, ich denke sie passt hier rein.

Insgesamt sind hier nur wenige Mitglieder aktiv, die fertig abgesetzt haben, die meisten schauen danach eher selten ins Forum. Aber du könntest auch unter dem Stichwort "Gewicht" und "Abnehmen" suchen, vielleicht findest du so noch Berichte.

Hast du schon den Erfolgreich abgesetzt Thread durch geschaut, vielleicht berichtet dort auch der ein- oder die andere von Gewichtsabnahme nach dem Absetzen?

http://www.psychopharmaka-absetzen.de/a ... =18&t=7526

Liebe Grüße
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Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Abnehmen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 13.06.17, 0:27

Hallo ihr lieben,
hallo shenoa,

beim reduzieren abnehmen, ja das gibt es.

Durch psychopharmaka habe ich von 55kg auf 95 kg gestiegen. In nur 3 Jahren. Danach irgendwann angefangen zu reduzieren. Heute wiege ich 75 Kg. Und bin 183 gross.

Nun je weniger psychopharmaka ich einnehme um so geringer wird mein gewicht. Dabei habe ich bis aufs reduzieren der Medikamente nichts aktives unternommen um mein Gewicht zu reduzieren. Mein essverhalten ist die gleiche. meine Körperlichen aktivitäten sind die gleichen.

Allerdings gefühlt habe ich noch weiter 20kg abgenommen. wenn man den Bauchumfang von vorher und heute vergleicht bin ich schlank. ich hab zwar nur 20kg abgenommen aber der Bauchumfang würde sagen es sind 40kg die ich abgenommen habe. Ich denke der ganze Fett wurde zu muskeln umgebaut.

Ich hab noch nicht zuende reduziert. Aber je weniger ich einnehme umso weniger wiege ich und mein Bauchumfang nimmt ab.

Zusätzlich. vertrag ich wesentlich mehr Lebensmittel

Zusätzlich Rauch ich auch weniger. Früher 80 heute nur noch 30 Zigarette,

Wie schon gesagt bis aufs reduzieren der Medikamente hab ich nicht aktive an irgendwas etwas unternommen.

LG Dragon
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2003 Diagnose reine Paranoia
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03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
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04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
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Re: Abnehmen

Beitrag von shenoa » Samstag, 17.06.17, 13:38

Hallo Dragon,

wie schön, dass es bei dir so gut klappt mit dem Abnehmen! :)

Ich mache gerade leider die gegenteilige Erfahrung - ich nehme zu, während ich reduziere. Und genau wie bei dir scheinen sich die meisten Pfunde am Bauch zu tummeln. Das ist besonders fies, denn mein Bauch war/ist immer mein Indikator für mein gefühltes Gewicht. Insofern fühe ich mich nun immer fett, auch wenn der Rest ganz ok ist... :evil:

Lieben Gruß,
shenoa
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Re: Abnehmen

Beitrag von dragon4277 » Samstag, 17.06.17, 15:43

hallo shenoa, jap kenn ich.

Des liegt daran das du einen Heisshunger bekommst. Durch die reduktion der Medikamente ändert sich auch der Stoffwechsel wieder. Der körper braucht substanzen die du durch deine normales Ess verhalten nicht bekommst.

Ich hatte z.b. Eisenmangel. Ich hab gegessen und gegessen aber der hunger und die Unruhe haben icht aufgehört. Bis ich darauf gekommen bin das ich eisenmangel hatte.

Hab dann von dm eisentabletten besorgt und die Uruhe und der Heisshunger waren weg.

Dazu hab ich gestern was geschriebne auf meinem eigenen Thread. Vielleicht hilft es dir ja bei deinen abnehm und reduzier versuchen.

http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... &start=180

Lies dir die letzten 2-3 Posts durch.

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Re: Abnehmen

Beitrag von shenoa » Samstag, 17.06.17, 16:06

Hallo Dragon,

das ist es leider nicht...
Ich habe keinen Heißhunger, esse teilweise kaum etwas und nehme trotzdem zu. Eisenmangel habe ich auch nicht, meine Blutwerte sind top, ich lasse sie alle paar Monate überprüfen, zuletzt vor drei Wochen.

Lieben Gruß,
shenoa
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Re: Abnehmen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 17.06.17, 17:10

Liebe Shenoa,
ich kenne das. Ich esse das gleiche wie der Rest meiner Familie und davon weniger als die Anderen.
Ich bin nie, wirklich nie, satt. Und was soll ich sagen ? Mein Mann und meine Söhne sind normalgewichtig, bzw. schlank und ich hab inzwischen 30 kg zugenommen. Gefühlt alles am Bauch. Es ist ein Alptraum.
Ich bin erst am Anfang des Absetzens und hatte gehofft, dass sich das wieder gibt, wenn ich da mal weiter bin.
Aber du bist ja fast auf 0. :shock:
Das macht mir ein bisschen Angst.
Vielleicht braucht ja der Stoffwechsel ein bisschen Zeit, um wieder in Schwung zu kommen.
Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen. Man fühlt sich so unwohl, bei mir fühlt sich das so falsch an. Ich war immer schlank.
Sport finde ich so auch sehr schwierig. Ich bin so unbeweglich geworden und total schnell außer Puste.
:vomit:
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Re: Abnehmen

Beitrag von dragon4277 » Samstag, 17.06.17, 18:37

Hallo sheona die frage wäre natürlich ob du zu deinen angegebenen medikamenten noch andere einnimmst. Beliebt ist z.b. Magenschutzmittel die man dann im gesamtpaket gelich mitbekommt.

Zu den Magenschutzmittel kann ich sagen. Ich hab kaum was gegessen. 2 Scheiben brot x3 am Tag und ich bin trotzdem wie ein ballon aufgequillt.

Gibt auch andere Medikamente die übergewicht machen.

Guck mal in deine Medikamenten Liste und mach ein Nebewirkungsprofil und evt ein wechselwirkungsprofil. Ein medikament alleine macht keine nebewirkungen. Zwei können allerdings dann zu bösen feinden werden und dir viel äreger machen. Wobei der Arzt dann kommt nicht von den Medis sagt aber ist halt nicht so. Da ist leider eigeninitiative gefragt zumal die meisten Ärzte entweder NW WW leugenen oder diese gar nicht kennen.

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Gewichtszunahme bei Citalopram

Beitrag von badsidejoe » Samstag, 28.07.18, 0:57

Hallo liebe Leute,

weiß nicht wo die Frage reinpasst, deswegen stelle ich sie hier: Nachdem ich immer noch auf einer kleinen Menge Escitalopram Festhänge, beschäftigt mich seit einiger Zeit der Zusammenhang zwischen SSRI und Gewichtszunahme. Weiß man denn was genau im Körper passiert, wenn SSRIs genommen werden. Wirkt sich das ganze vielleicht auf den Grundumsatz aus? Warum wird der Stoffwechsel beeinflusst und wie?

Vielleicht kennt sich ja von euch jemand aus. Würde mich über ein paar Antworten freuen.

Liebe Grüße
Escitalopram:

Seit Juni 2015 10 mg: Gewichtszunahme, Gelenkschmerzen und Asthma, psychisch stabil
Juni - August 2016 Wochenweise -1mg auf 5mg:
problemlos, obige Symptome bestehen, psychisch aber stabil
20.12.2016 4,2 mg problemlos
18.01.2017 3,5 mg problemlos
09.02.2017 2,8 mg depressiv und Schlafprobleme
22.02.2017 3,2 mg Symptome bessern sich
April 2017 2,8 mg problemlos
29.06.2017 2,4 mg problemlos
31.07.2017 1,8 mg

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Re: Abnehmen

Beitrag von Jamie » Samstag, 28.07.18, 16:35

Hallo joe :),

ja, AD greifen in den Grundumsatz ein.
In beide Richtungen bei SSRI.
Manche nehmen ab, manche nehmen zu, bei manchen ändert sich gar nichts.
Sie wurden zu Beginn als gewichtsneutral beworben, sind sie aber nicht :evil: .

Was genau im Gehirn verstellt wird, das wissen wir nicht. Es fehlt die Forschung dazu.
Es ist aber anzunehmen, dass so ziemlich jedes Hormon und Neurotransmitter involviert ist, da diese ja alle miteinander verschaltet sind.

Bei manchen gehen die AD auch stark auf die Schilddrüse, was auch zu Gewichtsproblemen führen kann.

Viele Grüße
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:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Abnehmen

Beitrag von badsidejoe » Samstag, 28.07.18, 23:59

Das ist interessant, danke für die Antwort! Konkrete Studien gibt es also nicht zu dem Thema?
Escitalopram:

Seit Juni 2015 10 mg: Gewichtszunahme, Gelenkschmerzen und Asthma, psychisch stabil
Juni - August 2016 Wochenweise -1mg auf 5mg:
problemlos, obige Symptome bestehen, psychisch aber stabil
20.12.2016 4,2 mg problemlos
18.01.2017 3,5 mg problemlos
09.02.2017 2,8 mg depressiv und Schlafprobleme
22.02.2017 3,2 mg Symptome bessern sich
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Re: Abnehmen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 29.07.18, 7:13

Hallo badsidejoe :-)
Es gibt Studien dazu, aber bei SSRi ist über die Ursache der Gewichtszunahme soweit ich weiß nichts konkretes bekannt.

Hier ein Artikel dazu

https://psylex.de/psychopharmaka/antide ... nahme.html

Link zur Studie

https://www.bmj.com/content/361/bmj.K1951
Conclusions and policy implications

Initiation of antidepressant drugs shows a strong temporal association with weight gain, which is greatest during the second and third years of treatment. During the second year of treatment, the risk of ≥5% weight gain is 46.3% higher than in a general population comparison group. These associations are consistent across a wide range of clinical, social, and demographic characteristics. The increasingly widespread use of antidepressants is of concern in the context of the increasing prevalence of obesity.
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Re: Abnehmen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 29.07.18, 7:21

Hier eine Studie, die sich mit dem Mechanismus beschäftigt

https://journals.lww.com/clinicalneurop ... ith.6.aspx

Abstract:
It has been suggested that weight gain associated with tricyclic antidepressants (TCA) reflect actions on dopamine (DA) and histamine receptors. However, a definitive cause is purely assumptive given the nonselective pharmacology of these agents. The selective serotonin reuptake inhibitors (SSRIs), as well as agents like dexfenfluramine (DFF), have emphasized the pivotal role of serotonin (5HT) in reducing carbohydrate (CHO) intake, and have provided a more selective tool with which to study appetite regulation. It would be expected that all SSRIs should exert a similar anorectic action. However, recent reports provide evidence to the contrary. Despite their claimed selectivity, SSRIs still interact, either directly or indirectly, with various critical neurotransmitter systems. In addition, although the anorectic action of fluoxetine (FLX) is well recognized, long-term follow-up studies in depressed patients and in obese nondepressed patients reveal that its weight-reducing effects are transient, even leading to a gain in body weight. Similarly, paroxetine (PRX) and citalopram (CTP) have also been associated with weight gain. These latter observations are unexpected because PRX and CTP are highly potent and selective SSRIs. A neuropharmacologic rationale for the apparent paradoxic effects of SSRIs on appetite—not a review of neuronal regulation of appetite—is presented in this article. As with the regulation of feeding, paradoxic weight gain observed with SSRIs appears to rest on the interaction of 5HT with multiple mechanisms, with the extent of weight gain observed being dependent on subtle, yet important pharmacologic differences within the group. Finally, the neurobiology of depressive illness itself, and of recovery from it, is a major contributing factor to individual response to these drugs.
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Abnehmen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 29.07.18, 7:26

Laut dieser Studie, ist bei SSRI nicht der erhöhte Appetit sondern die Stoffwechselveränderung für die Gewichtszunahme verantwortlich
https://europepmc.org/abstract/med/16389718
Auszug:
Selective Serotonin Reuptake Inhibitors (SSRI) decrease transiently bodyweight during the first few weeks of treatment and may then increase bodyweight; weight gain appears to be most prominent with some mood stabilizers (lithium, valproate); atypical antipsychotics tend to cause more weight gain than conventional ones and weight gain, diabetes, dyslipidemia, seem to be most severe with clozapine and olanzapine. Conceming the underlying mechanisms of drug induced weight gain, medications might interfere with central nervous functions regulating energy balance; patients report about: increase of appetite for sweet and fatty foods or "food craving" (antidepressants, mood stabilizers, antipsychotic drugs) and weight gain despite reduced appetite which can be explained by an altered resting metabolic rate (TCA, SSRI, Monoaminoxidase Inhibitors MAO I).
Wenn dein Englisch ausreichend ist, könntest du selbst bei GoogleScholar suchen, z.b. so https://scholar.google.de/scholar?hl=de ... q=ssri+wei

Liebe Grüße
Lina
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Re: Abnehmen

Beitrag von badsidejoe » Sonntag, 29.07.18, 16:04

Vielen Dank für die Links:)
Escitalopram:

Seit Juni 2015 10 mg: Gewichtszunahme, Gelenkschmerzen und Asthma, psychisch stabil
Juni - August 2016 Wochenweise -1mg auf 5mg:
problemlos, obige Symptome bestehen, psychisch aber stabil
20.12.2016 4,2 mg problemlos
18.01.2017 3,5 mg problemlos
09.02.2017 2,8 mg depressiv und Schlafprobleme
22.02.2017 3,2 mg Symptome bessern sich
April 2017 2,8 mg problemlos
29.06.2017 2,4 mg problemlos
31.07.2017 1,8 mg

Hallo Mary Lou
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Re: Abnehmen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Montag, 30.07.18, 17:08

Bei mir waren es 40 kg in 1 1/2 Jahren durch Lyrica/Pregabalin... und ich hab vorher schon 102 kg gewogen. Jetzt geht es wieder runter...
Diagnosen inkl. Hilfsmittel:
-Schlafabnoe mit CPAP-Gerät seit 2008
-sehr schwere Depression mit Hirnschrittmacher seit November 2015
-Adipositas mit Magenbypass seit März 2015

Aktuelle Medis:
(wegen meinem Magenbypass)
Pantoprazol 2x 20 mg
Vitamine 1x 1 Kapsel
Calcium 1x 1 Kapsel
Eiweiß 2x 35 mg
Eisen 1x
Magnesium 400 mg
Vitamin D2 + K 8 Tropfen
(wegen der Polyneuropathie (PNP))
Lyrica 0 - 100 - 0 - 0
Qutenza das letzte Mal im März 2018
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Wer Fehler findet, darf sie behalten! :P

Tapira
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Re: Abnehmen

Beitrag von Tapira » Samstag, 04.08.18, 19:39

Hallo ihr Lieben,
Bei mir hat die AD Einnahme 10kg auf die Hüfte „gezaubert“, ich vermute auch, dass es fröhlich weiter aufwärts gegangen wäre, hätte ich nicht mit dem Absetzen begonnen. Ich achte zusammen mit dem Absetzen auch auf vernünftige Ernährung und esse 3mal am Tag, dazwischen Pause und zu den Mahlzeiten dann was ich möchte und auch ausreichend.
Eine strenge Diät wäre mir im Entzug zu gefährlich, brauche Kraft ;)
Immerhin sind fünf Kilo so wieder runter!
Eure Tapira
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