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Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 07.07.16, 19:31

Liebe Jamie!

Ob Du eventuell ein Hormonpflaster verordnet bekommen könntest,wenn Du wieder zu den Gyns kannst?
Ich habe meinen Termin für diesen Montag wieder abgesagt und verlegt ;
ich will nicht,ich kann nicht - wie Du.

Ich habe Hormonpflaster und werde die weiter nehmen bis ans Ende meines Lebens.

Ich sagte der Ärztin, das ich weder bereit sei noch mehr zu schwitzen oder eine Menopausen -Depression auch nur ansatzweise anzunehmen, auch wäre ich nicht bereit auszuprobieren ob ich eine bekäme.

Um dann wie heraus zu finden wer was und woher kommt, auf keinen Fall.

Ich sagte ihr das ich ebenfalls nicht mehr zur Mammographie Vorsorge gehen werde.

Sie weiß von der langen Lebertherapie und das ich einfach nicht mehr will und kann und werde.

Jamie ich hoffe sehr das Du hast das richtige Hormon gefunden hast und Du Linderung erfährst.

Alles Liebe,
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 07.07.16, 20:08

Liebe Jamie :) ,
ich stelle dir hier noch einen Link zum Progesteron ein -
finde den gut, weil hier doch einige Fragen beantwortet werden:
Natürliches Progesteron

Lieben Gruß von Anna :hug:

PS: Ich glaube, das wars jetzt von mir - du kannst dich jetzt etwas entspannen (soweit möglich)!
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Jamie » Samstag, 16.07.16, 8:14

Hallo,
muss nochmal was nachfragen :roll:.

kann es sein, dass dieses 1%ige Progesteron-Gel (Progestogel) Kopfschmerzen und Hitzewallungen auslöst (abends, nach dem Auftragen)?
Weiß jemand was?
Es sind ja keine NW gelistet.
Ich muss das mal beobachten; es ist bislang nicht so schlimm, dass ich abbrechen würde.
Ich schmiere es seit 4 Tagen; habe eigentlich einen positiven Bezug dazu, also keinen Widerwillen, es zu benutzen.

Grüße und danke :)
Jamie
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Annanas » Samstag, 16.07.16, 8:40

Hallo Jamie :) ,
Jamie hat geschrieben:kann es sein, dass dieses 1%ige Progesteron-Gel (Progestogel) Kopfschmerzen und Hitzewallungen auslöst (abends, nach dem Auftragen)?
Weiß jemand was?
Leider kann das durchaus sein.
Progesteron erhöht die Sensibilität für Östrogen - dh. daß es zu Beginn einer Progesteronbehandlung zu Symptomen einer
Östrogendominanz kommen kann (u.a. HW, Kopfschmerzen, Brustspannen).
Das im Körper vorhandene Östrogen wird besser verwertet - normalerweise müßten diese Beschwerden aber vorübergehend
sein, bis das Hormonsystem ins Gleichgewicht gefunden hat.
Das dauert ca. einen Zyklus :cry: - ach Jamie, mußt du das nun auch wieder mitnehmen?

Ich hatte dazu eine ganz schlimme Erfahrung machen müssen - weil meine Gyn keine Ahnung hatte u. mich mit dem gängigen
Progesteronkapseln behandelt hat (1 Kapsel enthält 100 mg Progesteron - für die meisten Frauen viel zu viel lt meiner "Homonärztin") bin ich nach Ersteinnahme abends nach einer Stunde aufgewacht mit massivem Schwindel, wahnsinnigen Kopfschmerzen u extrem hohen BD - habe
gedacht, mein Stündlein hat geschlagen.
Dann bin ich auf die 3%ige Creme umgestiegen u. hatte anfangs auch leichte Probleme - vor allem Benommenheit,
die sich aber nach 2 Wochen gab.
,
Ich hoffe, du kannst es aushalten - sollte es schlimmer werden (du hast ja nun wirklich genug Probleme) - kannst du auch abbrechen - dann verschwinden die Beschwerden sehr schnell.

LG v. Anna - die sehr, sehr hofft, daß das Progesteron doch noch hilfreich ist. :hug:

PS: Schreib bitte, wie es weitergeht!
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 17.07.16, 17:49

Hallo,
ich wollte euch fragen, ob euch die Hormone gegen Migräne geholfen haben?
Bei mir haben sie es leider nicht, sind wohl nicht die Ursache.
Seltsam ist, dass kein Arzt bemerkt hat, dass die Migräne erst aufgetaucht ist, NACHDEM ich Neuroleptika abgesetzt habe. Ich hatte vor der Einnahme ab und an Kopfschmerzen und die 10 Jahre während der Einnahme keinen einzigen Tag Kopfweh. Aber nach dem Absertzen plötzlich Migräne, mit solch schlimmen Attacken, dass der Notarzt kommen und mir eine Spritze geben musste.
ich halte es für eine Überreaktion der Schmerzrezeptoren, also eine Welle. Ich hoffe sehr, dass auch das wieder nachlässt und wünsche Jamie das gleiche.

liebe Grüße Arianrhod
Zuletzt geändert von Arianrhod am Sonntag, 17.07.16, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 17.07.16, 17:51

Noch eine Frage an Jamie, du kannst kaum schlafen und oft triggert nicht genügend Schlaf Migräne. Gibt es da bei dir einen Zusammenhang?

Jamie , ich habe übrigens auch manchmal Angstgefühle während der Attacken, meine Symptome sind dann auch ein wenig wie Derealisation und ich glaube, das macht mir Angst. Es ist so ein dumpfes, unwirkliches Gefühl im Kopf.
liebe Grüße Arianrhod
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Annanas » Sonntag, 17.07.16, 20:44

Hallo arianrhod :) ,
Arianrhod hat geschrieben:ich wollte euch fragen, ob euch die Hormone gegen Migräne geholfen haben?
Bei mir haben sie es leider nicht, sind wohl nicht die Ursache.
Migräne kann ja viele Ursachen haben - bei Jamie besteht ein zeitlicher Zusammenhang
zwischen Auftreten der Migräne u. Einsetzen der Regelblutung, wie sie oben geschrieben
hatte. Da liegt ein hormoneller Grund nahe.

Mit welchen Hormonen wurdest du behandelt, wenn ich fragen darf?!
Manche FÄ haben da nämlich auch nicht viel Ahnung (genau wie bei den Psychopharmaka),
mußte ich feststellen.
Arianrhod hat geschrieben:Seltsam ist, dass kein Arzt bemerkt hat, dass die Migräne erst aufgetaucht ist, NACHDEM ich Neuroleptika abgesetzt habe. Ich hatte vor der Einnahme ab und an Kopfschmerzen und die 10 Jahre während der Einnahme keinen einzigen Tag Kopfweh. Aber nach dem Absertzen plötzlich Migräne, mit solch schlimmen Attacken, dass der Notarzt kommen und mir eine Spritze geben musste.
ich halte es für eine Überreaktion der Schmerzrezeptoren, also eine Welle.
Dann wird es wohl bei dir damit zusammenhängen - eine Überreaktion der Schmerzrezeptoren kann ich mir da auch vorstellen,
zumal die Schmerzübertragung durch NL lange Zeit gedämpft wurde.

Ich hatte in meinem Leben selten Migräne, GsD, aber das ist wirklich was Furchtbares, drücke auch dir ganz fest
die Daumen, daß sie mit der Zeit wieder verschwindet.

LG von Anna
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.07.16, 22:13

Hallo Arianrhod,

ja, seit 15 Jahren kaum oder nur wenig Schlaf.
Da kann aber der Zusammenhang nicht bestehen, sonst müsste ich jeden Tag Migräne haben .. :o.
Außerdem auch untypisch, dass das erst seit einem Jahr so ist; ich habe keinen Auslöser gefunden, was denn der Unterschied zu all den Jahren davor sein soll.
Ich bin momentan dieser Hormonsache auf der Spur.

Übrigens: den Migränekopfschmerz könnte ich irgendwie verkraften, aber dieses Flaue und die massiven vegetativen Symptome und das dann über Tage und "überschlafen" geht nicht, weil ich ja nicht schlafen kann - das finde ich so schlimm, - ist ein wenig wie bei dir.

Grüße
Jamie
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Arianrhod » Montag, 18.07.16, 14:30

Hallo Anna,
AnnaNass hat geschrieben:Mit welchen Hormonen wurdest du behandelt, wenn ich fragen darf?!
Manche FÄ haben da nämlich auch nicht viel Ahnung (genau wie bei den Psychopharmaka),
mußte ich feststellen.
das war eine reine Gestagenpille, Desmin hieß sie.
AnnaNass hat geschrieben:Ich hatte in meinem Leben selten Migräne, GsD, aber das ist wirklich was Furchtbares, drücke auch dir ganz fest
die Daumen, daß sie mit der Zeit wieder verschwindet.
Vielen Dank. Es wird tatsächlich schon besser, hat sich von einmal die Woche auf einmal im Monat stabilisiert.

Hallo Jamie,
Jamie hat geschrieben:Ich bin momentan dieser Hormonsache auf der Spur.
wenn das die Ursache ist, ist das gut behandelbar, wünsche ich dir.

Hier ist die Klinik, in der ich wegen chronischer Schmerzen war, aber dorthin kommen Migräniker aus dem ganzen deutschsprachigen Raum.
http://www.schmerzklinik.de/service-fue ... ausloeser/
ich fand sie sehr gut, wie sie gearbeitet haben und sie versuchen auch überhaupt nicht, einen zu Medikamenten zu überreden.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 20.07.16, 15:13

Hallo!

Für alle Migränegeplagten, bei denen die Migräne zyklusbedingt ist bzw. hormonelle Ursachen hat:
Meine ältere Tochter (28) hat auch jahrelang darunter gelitten und von unserem naturheilkundlich eingestellten Hausarzt folgendes verschrieben bekommen: Phytopharma Urtinktur Frauenmantel.
Das nimmt sie jetzt das 2. Monat und schon 2 Regelblutungen ohne diese extremen Migräneanfälle.

Ich habe es mir nun auch gekauft, obwohl ich schon im Wechsel bin, kann aber auch eine positive Wirkung feststellen. Insgesamt etwas weniger nervös, nicht mehr so starke Hitzewallungen und insgesamt positiveres Gesamtbefinden.

Vielleicht hilft es ja auch jemandem von euch!

LG
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Katharina » Montag, 08.08.16, 13:50

:group: Hallo :group:


Während des Ausschleichen habe ich jedesmal tagelang zermürbende Kopfschmerzen,Lichtempfindlichkeit usw.

Kühlen hilft mir auf Augenhöhe und Nase und im Nacken.

Heute habe ich einen Teelöffel Himalaya-Salz gerutscht, zusammen mit zwei Teelöffel
festen Honig, plus einer sehr kleinen Menge Espresso,saurearm.
Zu 75& sind die Kopfschmerzen verschwunden.

Bis dahin hatte ich meine blauen Eisbeutel im Nacken festgebunden und einen vor dem Gesicht,sie sind so angenehm,wenn man einschläft,liegen sie halt da,warm nix nässt,
wie weiche Kissen.
Auf Reisen und wann sonst gerne,immer dabei,leicht und jede Bar füllt sie freundlich mit kaltem Wasser und oder ohne Eis.

Günstig bei Amazonas, einen dicken Versuch wert.

Allen gute Besserung

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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Kaulquappe 411 » Dienstag, 09.08.16, 14:42

Hallo Jamie,

willkommen im Club .... als ob es nicht schon genug wäre.

Seit einem Unfall habe ich auch mit Migräne zu tun.
Da du einen guten Zugang zu deinem Körper hast und du spüren kannst was du brauchst und dir gut tut, wirst du sicherlich dir eine Liste zusammenstellen können, was dir bei nahender bzw. ausgebrochener Migräne hilft, diese Phase zu durchleiden.

Bei mir sind es dunkles Zimmer, Ruhe, absolut keine Reize, Sonnenbrille, frische Luft, Eisbeutel, später Wärmflasche. Zähneputzen, .... und wichtig ist, dass man schon möglichst bei den ersten Anzeichen von Migräne genügend Schmerzmittel nimmt, denn je länger man wartet, desto schwieriger wird es, gegen den Schmerz anzukommen. Und dann wirds noch unangenehmer, als es eh schon ist.

Mein ehemaliger Psyhciater***, hat mir damals ebenfalls tatsächlich Sumatriptan verordnet ohne zu berücksichtigen, dass die sich mit dem Venlafaxin nicht vertragen können. Zum Glück ist nach der ersten Einnahme, als ich es noch nicht wusste, was es mit dem SErotonin auf sich hat, nichts passeirt, später habe ich sie dann sofort entsorgt und bin wieder zu Ibuprofen zurückgekehrt (Höchstdosis, leider)

Anfangs habe ich Bennuron genommen, das wirkt jedoch mittlerweile überhaupt nicht mehr. Morgen habe ich Termin bei meiner super kompetenten Hausärztin, und nachdem ich letzte Woche 3 Tage lang Migräne hatte, was selten ist bei mir, sonst ist es nach einem Tag ausgestanden, werde ich sie mal fragen, was es für annehmbare Alternativen zu Ibuprofen gibt, denn gut ist das Zeug halt auch nicht.

Dier Tipp von oben mit dem Osteophaten werde ich mal ansprechen morgen, denn die Migräne begann bei mir mit einem dreifachen Kieferbruch. Da damals mein Hals extrem überstreckt wurde beim Unfall, vermute ich mal, dass die Halswirbelsäule vielleicht Auslöser sein könnte. GEbiss und Zähne sind in Ordnung, das habe ich schon abgecheckt.
Jedenfalls ist aber auch meine Traumafolgestörung mit Auslöser.


Letztendlich ist Migräne einfach sehr individuell, was bei dem einen Hilft, geht bei dem anderen gar nicht. Ich darf zum Beispiel absolut kein Kaffee trinken, da geht es mir noch schlechter.
Das wirst du schon rausfinden, was dir gut tut und was du brauchst, manchmal sind es einfach Dinge wie Eiswürfel lutschen oder wie bei mir Zähneputzen, das bringt dann Linderung.

Dir alles Gute und bis demnächst! :) :schnecke:

Quäppchen
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Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, Tendovaginitis an den Füßen
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-)
mittlerweile bei KG 0,230 g
mittlerweile bei KG 0,200 g kaum Absetzsymptome, solange ich auf passende Ernährung achte!
KG 170 g
22 Kügelchen
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Kaulquappe 411 » Dienstag, 09.08.16, 22:43

Hallo Padma,
danke für das Berichtigen des unangemessenen Wortes. Du hast recht, Psyhciater*** ist nun wirklich einfach zu unanständig .... :rotfl:

Liebe Grüße,

Tipp-Ex-Quäppchen, heute mit spontaner REchtschreibschwäche :rotfl: :schnecke:
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Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
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mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
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ubik
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von ubik » Mittwoch, 17.08.16, 19:24

Hmm.

Bei Migräne kann man glaube ich nur vorbeugen. Während der Migräneattacke kann man nichts machen, man muss sie akzeptieren, auch wenn es die Hölle ist!

Vorbeugen im Sinne von regelmäßig trinken, nicht zu viele Süßigkeiten und Fettiges essen, viele Antioxidantien zuführen, keine Aufputschmittel und Drogen wie Kaffee oder Zigaretten.. Und außerdem leichten Ausdauersport treiben. Aber auch schwerer Ausdauersport hat Migräne zur Folge! Evtl. Spaziergänge, wenn nicht Sport.
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Symptome jetzt: Diffuse Missempfindungen und Schmerzen in verschiedenen Körperbereichen
Symptome vorher: Dyskinesie (Würgen mit der Zunge), Schlechte Kopfhaut
Noch frühere Symptome: Schmerzen in den Beinen, Unruhe in den Beinen, Schläfrigkeit tagsüber, Bewusstseinstrübung, Krämpfe am Kopf, Schluckstörungen

Medikation:

2009: Riserpdal Consta 50 mg Depotspritze, Abilify 15 mg, Orfiril 800 mg wegen Psychose

2010: Risperdal Depotspritze abgesetzt, Orfiril abgesetzt, Abilify bei 10 mg

2011: Alle Medikamente nach und nach abgesetzt

2012: Rückfall Psychose, Zeldox 40-0-60 mg und Citalopram 30 mg morgens

Anfang 2013: Alle Medikamente abgesetzt, bis auf Zeldox 20 mg

2013: Erneuter Rückfall oder Absetzerscheinungen (?) Dann Zeldox 60-0-60 mg und Venlafaxin 75,5 - 0 - 75,5 mg

Ende 2013: Venlafaxin abgesetzt, Mirtazapin 10 mg abends eingeschlichen, Zeldox auf 40-0-60 mg reduziert

Ende 2013- Mitte2014: Mirtazapin ausgeschlichen. Heftigste Symptome wie Schmerzen am ganzen Körper

2014: Escitalopram 10 mg eingeschlichen.

Ab Ende Januar 2016: Escitalopram wird auf 7 mg reduziert

Ab Mitte April 2016: Escitalopram wird auf 5 mg reduziert

Ende Mai 2016: Escitalopram auf 4 mg reduziert. Zeldox auf 30-0-40 mg. (Weil man es nicht mehr aushalten kann)

1. Juli 2016: Zeldox auf 40-0-40 mg und Escitalopram 5 mg.

4. Oktober 2016: Zeldox auf 40-0-20 mg und Escitalopram 5mg

25. Dezember 2016: Zeldox auf 20-0-40mg und Escitalopram 5mg morgens

24. Januar 2017: Zeldox auf 20-0-35mg und Escitalopram 5mg morgens.

Aktuelle Dosis: Zeldox 20-0-40 mg und Escitalopram 5-0-0 mg, seitdem bessere Bewegungsabläufe und allgemeines besseres Vitalitätsgefühl.

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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 18.08.16, 18:26

Ich bin wetterfühlig und eine Vorbeugung ist beispielsweise, meinen Urlaub in einer Region zu verbringen, in der es langanhaltende Hochdruckgebiete gibt. Da habe ich - keine Migräne. Dagegen dieser Sommer mit den ständigen Gewittern und dem wechselhaften - Hölle. Hat jemand eine Idee, wie man Wettersensibilität vorbeugen kann?
ich muss dazu sagen, ich bekomme die Migräne nicht, wenn sich das Wetter ändert, sondern ca. 2 Tage vorher. Kalt nach Warm, oder kalt nach warm, bin hier in meiner Familie so was wie der Wetterfrosch, kann es nänlich voraussagen. Darauf würde ich sehr gerne verzichten.

Ich habe diese Migräne übrigens erst, seit ich NL abgesetzt habe. Vor der NL- Einnahme hatte ich sie nicht. Kein Arzt hat mir den Zusammenhang erklären können, schon weil es mir keiner glaubt.
liebe Grüße Arian
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 18.08.16, 19:12

Hallo Arian,
ich weiß nicht, ob das etwas für dich wäre, aber eine Bekannte von mir hat bei wetterbedingter Migräne gute
Erfahrungen mit den Fön- und Wettertropfen gemacht - allerdings müssen die gleich
bei den ersten Beschwerden genommen werden.
Fön- und Wettertropfen

LG von Anna
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 20.08.16, 17:37

Danke, Anna, das werde ich auf jeden Fall ausprobieren, ist ein homöoparhisches Medikament, gell ?
Beipackzettel das habe ich noch dazu gefunden.
liebe Grüße Arian
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Annanas » Samstag, 20.08.16, 18:18

Hallo Arian, ja ist ein homöopathisches Mittel, den Beipackzettel
habe ich gesucht, aber irgendwie nicht gefunden....! Aber nun ist er ja da :)
Drücke dir ganz fest die Daumen, daß es hilft.

LG von Anna
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 07.09.16, 17:51

Ich schreibe es jetzt hier dazu, weil es für einen eigenen thread zu wenig ist. Ich habe ja meine schlimme Migräne ( und die ist wirklich so heftig, dass nur der Notarzt bleibt, der kommt und meint, ich würde alles richtig machen, bekomme es aber nicht in den Griff) ERST bekommen, nachdem ich Neuroleptika abgesetzt habe. In den 10 Jahren NL- Einnahme hatte ich kein einziges Mal Kopfschmerzen. Nicht mal leichte ( Ich war auch NIE erkältet).
Der Notarzt meinte nun, ich solle das umbedingt an die Schmerzklinik Kiel weitergeben. Die suchen nämlich in der Forschung nach Migräneursachen.
Was genau passiert, wenn man einen Dopaminantagonisten weglässt? Hat Migräne mit einem Rebound zu tun? ( überschießender Dopaminspiegel?)
Zumindest muss ich mir keine Sorgen machen, dass mir jemand wieder NL aufschwätzen will.
Selbst schlimme Schmerzen werden NICHT mit NL behandelt ( WArum wohl? Untolerierbare Nebenwirkungen! Was bei Psychos ja offensichtlich keine Rolle spielt.... :o )
liebe Grüße Arian
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 08.09.16, 19:47

Ich habe nochnmals eine Frage an Migräne- Erfahrene : Man hat mir vorgeschlagen, Zucker und Weizen wegzulassen, also die Ernährunbg auf möglichst kohlenhydratarm und eiweißreich umzustellen. Hat da jemand Erfahrung damit, dass sich die Attacken reduziert haben?
liebe Grüße Arian
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