Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
!
Nachricht von: Oliver
Dieses Forum ist im Ruhezustand.
Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:
Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.
Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.
Ein kurzer Artikelverweis auf einen Erfahrungsbericht von Monica Cassani (http://www.beyondmeds.com)
So I was on a six drug combination including every class of psychiatric drug at high doses that required over six years of withdrawal. I was left severely ill, afflicted by a severe iatrogenic illness: “Withdrawal syndrome“ for lack of a better name. The name makes it sound like something that might last days or weeks but it’s crippled my life for years. Those of us who become this sick (I’ve networked with thousands of folks in withdrawal now) are subject to dangerous care and outright denial of our experience by medical doctors and the medical establishment in general.
Ich nahm einee Kombination aus 6 Arzneimittelm, einschließlich jeder Klasse von Psychopharmaka in hohen Dosen, und ich brauchte 6 Jahre um sie abzusetzen. Ich wurde schwer krank, von einer schweren iatrogenen Erkrankungen betroffen: " Entzugssyndrom " in Ermangelung eines besseren Namens. Der Name klingt wie etwas, das Tage oder Wochen dauern könnte, aber mein Leben ist seit Jahren verkrüppelt. Diejenigen von uns, die so krank werden, (ich bin mit 1000en Im Enzug vernetzt) unterliegen der gefährlichen Behandlung und regelrechte Verweigerung der Anerkennung unserer Erfahrung von Ärzten und dem medizinischen Establishment im Allgemeinen.
In retrospect I see now how one drug led to the next. The “mood-stabilizers” which left me depressed led to the antidepressants which left me with insomnia and agitation which led to the benzos for sleep. They still didn’t get rid of the agitation which led me to the antipsychotics (which made everything worse and in fact my doc kept adding Risperdal milligram by milligram until I was on 11 mg for my akathesia which I now know is CAUSED by the Risperdal—he was treating a symptom with the very drug that was causing the symptom!! My akathisia ceased when I finally got off the Risperdal. We always called it “anxiety,” but it was akathisia.
Im Rückblick sehe ich jetzt, wie ein Medikament zum nächsten führte. Die "Stimmungsstabilisatoren" (Monica hatte eine drogeninduzierte manische Phase), die mich depressiv machten führten zu Antidepressiva, die mich schlaflos und unruhig machten, was mich zu den Benzos für Schlaf führte. Sie haben immer noch nicht allgemeine (körperliche) Unruhe beseitigt, die dann zur Verschreibung von Antipsychotika (Neuroleptika) führte (was alles noch schlimmer gemacht hat und tatsächlich hat mein Arzt Risperdal Milligramm von Milligramm erhöhte bis ich auf 11 mg gegen meine Akathesie (massive motorischen Unruhe) die, wie ich jetzt weis, durch das Risperdal VERURSACHT wurde - er hat das Symptoms mit ausgerechnet dem Psychopharmaka behandelt, welches das Symptom verursacht hat!! Mein Akathisie hat aufgehört, als ich endlich das Risperdal abgesetzt hatte. Wir haben es immer Angst genannt, aber es war Akathisie.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Und hier ein Rückblick von Monica sechs Jahre nach Null (die ersten zwei Jahre bettlägerig und lebensunfähig), davor 6 Jahren Entzug und 20 Jahren Psychopharmka.
Im Video spricht sie vor allem von ihren inneren Ressourcen, diese allerschwersten Zeiten zu überstehen.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier