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Testosteron bei Männern

Was gibt es für andere Behandlungsformen? Was hast Du ausprobiert? Was hilft Dir? Antidepressiva, Benzodiazepine, Neuroleptika und andere Psychopharmaka können manchmal kurzfristig helfen, sind aber keine dauerhafte Lösung.
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Arianrhod
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Testosteron bei Männern

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 29.11.18, 14:03

Depressive Männer mit einem geringen Testosteronspiegel profitieren von einer Testosteronsubstitution. Das ist schon lange klinische Praxis. Jetzt fand man heraus: Selbst depressiven Männern mit normalem Spiegel kann die Substitutionstherapie helfen.
Der depressive Mann und das Testosteron

PsychiatrieToGo kommt zum Schluss:
Mein persönliches Fazit

Bislang ist es nicht durchgehend etabliert, bei depressiven Männern den Testosteronspiegel überhaupt zu bestimmen. Ich will dies in Zukunft regelmäßig machen. Bei einem Mangel sollte man Testosteron substituieren. Wenn kein Mangel vorliegt, kann man unter Abwägung von Vor- und Nachteilen immer noch im Einzelfall erwägen, Testosteron zu geben,
Ein Kommentator bringt es auf den Punkt: " Ja das sollte eigentlich Standard sein erstmal die wichtigsten Hormone zu überprüfen bevor man an eine Psychopharmakatherapie geht,"

Wobei ich hier nicht für unkritische Hormonbehandlung bin, aber wie viele Menschen bekommen Psychopharmaka , obwohl sie eigentlich Schilddrüsenhormone bräuchten ?

gruß Arian
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Re: Testosteron bei Männern

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 26.01.19, 13:33

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Re: Testosteron bei Männern

Beitrag von Melina 17 » Montag, 28.01.19, 14:30

Hi Arianhood,

also bei meinem Freund war das mal ne zeitlang leidiges Thema. Ja, er war depressiv und in einer Lebenskrise und hatte nachweislich Testosteronmangel. Die Ärzte hielten viel von ner Substitutionstherapie und malten ihm in den schönsten Farben aus, was angeblich alles besser würde.

Es gestaltete sich schwierig, den Hormonspiegel überhaupt zu erhöhen, man probierte über Haut und Spritzen mit geringem Ergebnis, also man schaffte es mit Ach und Krach mal ein paar Tage in den Normbereich. Mein Freund hat außer zwei Tagen etwas mehr Potenz und ruppigeres Verhalten nix an Veränderung wahrgenommen. Als der Professor dann von "Hodenimplantaten" sprach, reichte es ihm und er sagte tschüß.

Heute ist sein Spiegel ohne irgendeine Maßnahme im Normbereich. (das depressive bzw bei ihm sind es mehr Ängste scheinen davon nicht beeinflußt)

Vielleicht hängt es damit zusammen, daß seine Hauptproblematik damals eine sehr unglückliche Ehe war und er heute in einer sehr harmonischen Partnerschaft lebt? (ich kann mir das vorstellen, wenn ein Mann eher unterdrückt wird und das "männliche" nicht so leben darf)

Man weiß es nicht, aber ich würd mir nicht zuviel von erwarten. Ich hab auch mal gelesen, daß bei gar nicht so wenigen Männern der Spiegel nicht so hoch ist; solange sie aber nix negatives wahrnehmen, sei das kein Problem.

Als Alternative zu Psychopharmaka ist es aber natürlich einen Versuch wert.

liebe Grüße

Melina
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1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
22.12.18 7 mg Citalopram, Doxepin nur noch bei Bedarf (entweder 6,25 oder 12,5 mg)
18.01.19 ca 6,5 mg Citalopram
11.02. 6,4 mg Citalopram
18.02. 6,3 mg
20.02. 6,0 mg
23.03. 5,7 mg

Susanne1978
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Re: Testosteron bei Männern

Beitrag von Susanne1978 » Sonntag, 10.03.19, 21:32

Hallo Arian, sowie beim Mann ein Testosteron Mangel schlimme Folgen haben kann, ist es bei der Frau ein Progesteronmangel.

Und wie du sagst, es ist schlimm das nicht erstmal anhand eines simplen Speicheltest die Hormone gestest werden.

Ich fand das Buch von Michael Platt "Die Hormon Revolution" sehr interessant. Auch dort sind Fallbeispiele die viel Geld für die Gesundheit Ausgaben, aber nie wurde geguckt ob auch die Hormone im Einklang sind.
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Arianrhod
LG Susanne
-------------------- :P
Ab ca. 1994 begann ich mit der Pille
Mirena 05-2008 - 05-2018 ( in meinen Augen war die hormonelle Verhütung der Auslöser für alles )

Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

12-2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
02-2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
03-2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg

NEM ab 01-19
Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg, Zink 30 mg
2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

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