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chicoline
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ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von chicoline » Dienstag, 29.12.15, 15:06

hallo ihr lieben,

in akuten Krisen in denen es euch schlecht geht...muss es nicht immer gleich Klinik sein...auch nicht im Entzug. Inzwischen gibt es fast überall ambulante psychiatrische Betreuung über die großen Träger wie zb AWo oder auch kleinere private. Ich selbst arbeite ja als Betroffene und Profi in diesem Bereich. Gerade wenn ihr keine Therapeuten an der Seite habt, kann das mal ne Weile Sinn machen. 4 Monate werden von den Kassen problemlos übernommen wenn ihr von Eurem Facharzt eine Verordnung für ambulante psychiatrische Pflege plus Fähigkeitsbogen bekommt. Dannach bieten einige Kassen wie die Tkk, Hkk, diverse BKK´s auch die intergrierte Versorgung an, die läuft dann über 3 Jahre und kann im Bedarfsfall auch verlängert werden. Nicht jeder braucht Hilfen im psychosozialen Bereich aber nutzt die Gelegenheit mit den fachkräften zu hause...denn es sind aufsuchende Hilfeb, über eure Probleme und Erfahrungen zu besprechen....machmal müssen sogar die Fachkräfte für das Thema "begleitetes absetzen" sensibilisiert werden. So könnt ihr auch das Thema aktiv verbreiten oder sogar mal zu Ärzten begleitet werden um das mit ihnen zu besprechen was alleine oft unmöglich ist. Ich selbst spreche oft mit meinen Patienten darüber und sehe heute soviele Symptome und Sorgen anders. Gerade heute hatte ich einen der mal eben so ein paar Tage Escitalopram und Oprimal weggelassen hatte und sich heute wunderte das er im "Loch steckt"....hat mir selbst gerade mal wieder geholfen hier im Forum gelandet zu sein. Holt Euch also die ganz praktischen Hilfen die, die Kassen ja bieten. Auch bei der Therapeutensuche kann ja geholfen werden, zudem gibts bestimmt jede Menge gute, motivierende, stabilisierende und unterstützende Gespräche.

Euch allen weiter gutes Gelingen und werdet kritische und aufmüpfige Patienten....die Ärzte "lieben" das :roll:
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das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen


27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin



Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
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Oliver
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von Oliver » Dienstag, 29.12.15, 18:01

Hallo chicoline,

vielen Dank für diesen Überblick. Das sind sehr wertvolle Informationen!

Ich hoffe sehr, dass sich in den nächsten Jahren noch mehr in die Richtung tut und sich mehr Alternativen auftun, die den Menschen vor Ort wirklich helfen ihre Medikamente schonend abzusetzen, ohne dabei auch noch gegen den Strom schwimmen zu müssen. Wir hier im Forum können ja nur sehr eingeschränkt helfen. In akuten Fällen und schweren Krisen müssen wir oft hilflos zusehen und haben kaum Anlaufstellen, die wir empfehlen können. Es ist sehr frustrierend hier dann im Grunde genommen nichts wirklich guten Gewissens empfehlen zu können.

Alles Gute
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von chicoline » Dienstag, 29.12.15, 18:54

ja kann ich gut verstehen....irgendwie bewegt man sich immer auf sehr dünnem Eis....aber denke dran....jeder ist auch sein eigener Chairman( kommt aus der Themenzentrierten Interaktion von Ruth Cohn)Jeder soll selbst die Verantwortung für sich übernehmen, darauf achten, daß seine Interessen, Wünsche und Meinungen im Gruppenprozeß zur Geltung kommen......sprich alle habe auch eine Selbstverantwortung....ihr macht das toll hier und es ist wertvolle Unterstützung für viele...zumindest für die, die wirklich wollen.
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150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen


27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 24.01.16, 16:56

ich habe gute Erfahrungen mit Soziotherapie gemacht.

Wer bietet Soziotherapie an?
Durchgeführt wird diese Leistung in der Regel von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen oder Fachkrankenschwestern bzw. Fachpflegern für Psychiatrie
Ist es eine Kassenleistung?
-ja

Wer kann Soziotherapie verschreiben?
Hausarzt bis 3 Stunden, Psychiater 120 Stunden für 3 Jahre

Was soll gemacht werden?
Soziotherapie bedeutet, die Eigenkompetenz der Patienten zustärken, das Krankheitsbild begreiflich zu machen und Frühwarnzeichen wahrzunehmen. Die medizinischen Inhalte werdengemeinsam mit Nervenarzt, Patient und Soziotherapeut besprochen und mit dessen Hilfe auf eine verständliche Handlungsebene heruntergebrochen. Hierbei wird auf krankheitsbedingtes Verhalten hingewiesen, verbindliche Handlungsempfehlungen und Bewältigungsstrategien aufgezeigt, ggf. mit aufsuchender Unterstützung. Der Unterschied zur Psychotherapie liegt somit im Erkennen des eigenen Verhaltens und der Ermutigung, Änderungen herbeizuführen. Es handelt sich bei Soziotherapie um einen spezifischen Zugang zum Patienten mit dem Ziel, chronischseelisch Erkrankte zu unterstützen, eine weitgehend eigenständige Lebensführung mit einer psychischen Erkrankung führen zu können (supportive Therapie) .
"
https://www.thieme-connect.de/products/ ... 304856.pdf

Das heißt, die Ziele sind eigentlich sehr offen. Meine Soziotherapeutin hat mich dabei unterstützt, Psychopharmaka abzusetzen und Probleme, die Stress verursachen, zu bearbeiten .( mich abgrenzen, immer ja sagen, Ängste all so was)

Für welche Patienten kommt Soziotherapie in Frage?
Indikation für Soziotherapie ist bei einer der folgenden schweren psychischen Erkrankungen gegeben:

Schizophrenie
Schizotype Störung
anhaltende bzw. induzierte wahnhafte Störung
Schizoaffektive Störung
Bipolare Störung
Affektive Störung
schwere depressive Episoden
chronische Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit
Was kann problematisch werden?
- Ärzten in deinem Bundesland ist Soziotherapie nicht bekannt
- es gibt keine/ zu wenige Soziotherapeuten in deinem Bundesland.
- manche ebenfalls schweren Erkrankungen wie Borderline sind noch ausgeschlossen.

weitere Information hier https://de.wikipedia.org/wiki/Soziotherapie
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 12.10.17, 17:24

Hallo.

Auch wenn der Eintrag schon ein bisschen älter ist, vielen Dank dafür.
herzlichst,
Claudia
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 22.02.18, 12:26

Hallo,

ich habe gerade gesehen, die DAK bietet das auch an z.B.
https://www.dak.de/dak/landes-themen/ne ... 56488.html

Liebe Grüße,
Claudia
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von DerDeh » Sonntag, 25.02.18, 23:06

Ich kann berichten, dass es einige ambulante Angebote gibt.
Ich selbst bekomme MBE (multiprofessionelle Behandlungseinheit).
2x pro Woche treffe ich mich für je eine Stunde mit 2 verschiedenen
Sozialarbeiterinnen. Das ganze ist auf 6 Monate begrenzt. Während der Treffen
wird alles besprochen, insbesondere welche Änderungen im Leben nötig sind.
Es ist eine Begleitung durch die Krise, die zu Stabilität und Hoffnung führt.

Es gibt auch APP (ambulante psychiatrische Pflege)
Ähnlich wie die MBE, soll APP auch die Einweisung in die Klinik verhindern.
Es ist wie ein Pflegedienst, der ins Haus kommt und unterstützend im Alltag ist.

Es gibt das Rückzugshaus. Hier kann man z.B. um 17 Uhr hingehen, wenn man Angst
hat den Abend und die Nacht nicht alleine zu schaffen. Man kann auch nur dort zu Abend essen
und um 22 Uhr wieder gehen, oder eben über Nacht dort bleiben und morgens gehen.

Die Soziotherapie ist ja schon besprochen worden.

Ich bin wirklich hochgradig überrascht worden von der enormen Vielfalt an Hilfen,
die mir geboten wurden, um mit der Erkrankung klar zukommen.
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Diagnosen: generalisierte Angststörung, schwere Depression, Somatisierungsstörung
Medikation: Mirtazapin 15mg
Saquinavir
Ritonavir
Combivir
Ranitidin 300mg
Verlauf:
Oktober 2016 - April 2017 Risperdal 1 mg
April 2017 - Oktober 2017 Pregabalin 2x75mg
Beides kalt abgesetzt ohne große Absetzproblematik.
April 2017 - Oktober 2017 Mirtazapin 30mg
Oktober 2017 Mirtazapin auf 15mg reduziert
Dezember 2017 tägl. 12,5 mg Promethazin (nach 30 Tagen abgesetzt auf Null)
Februar 2018 Beginn des Ausschleichens mit Ziel Null.
25.2 bis 04.03 jeden 2. Tag Mirtazapin 15mg ( fühlte sich falsch an)
ab 04.03 tägl. 7,5mg Mirtazapin ( 2 Nächte leichte Schlafstörungen, dann gut)

edgar
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von edgar » Sonntag, 08.04.18, 22:45

Guten Abend,

es gibt auch das ambulante Betreute Wohnen als Hilfe im psychiatrischen Bereich. Sozialarbeiter/innen besuchen einen zu Hause und helfen u.a. in den Bereichen Arbeit, Gesundheit, Behördenangelegenheiten, Freizeit, Wohnen. Eigentlich alle wesentlichen Bereiche des täglichen Lebens.

Ich versuche die Kollegen auch immer für das Thema Reduzieren und Absetzen von Psychopharmaka zu sensibilisieren und habe letztes Jahr dazu eine Fortbildung durchgeführt, die sehr gut angenommen wurde.

Außerdem gibt es auch Tagesstätten als teilstationäre Hilfen und psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen.

Beste Grüße
Edgar
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Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von DeeDee123 » Montag, 09.04.18, 13:21

Hallo an alle,

ich habe eine APP gemacht für 4 Monate, konnte sie dann um einen extra Monat verlängern. In einer Woche gehe ich in eine Klinik, um a) von starken Schmerztabletten zu entziehen und b) um mich körperlich mal richtig untersuchen zu lassen.

Habe das seit zwei Jahrzehnten nicht mehr getan, richtig mal ein Blutbild machen und herauszufinden, ob meine Schmerzen entweder/und/ physisch oder psychisch sind.
Habe den einfachen Weg gewählt, Tabletten zu nehmen und durchzuarbeiten, statt mir die Zeit zu nehmen und mich mal um mich selbst zu kümmern.

Ich bin erst seit drei Jahren zurück in Deutschland nach fast 20 Jahren im Ausland, nach einer extrem herben Scheidung.
Zwei Jahre später hatte ich einen krassen Nervenzusammenbruch.

Hätte ich von all der Hilfe gewusst, wäre das nicht passiert, da bin ich mir sicher.

Die Vielfalt der angebotenen Hilfe hat mich genauso überrascht!

Nach dem Klinikaufenthalt werde ich direkt eine Soziotherapie beginnen, um mein Verhalten zu verändern und mich als Menschen/Mutter/Partnerin zu stärken.

Niemand braucht sich zu schämen, diese Angebote anzunehmen!

Super, dass hier darüber gesprochen wird.

Mit liebem Gruß
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W, Sohn (12) und Tochter (6)

*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*17.04. - Tilidin Entzug (750-900mg/Tag) +
Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16). Arzt in der Klinik hat EEG versprochen.

Flummi
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Re: ambulant psychiatrische Hilfen

Beitrag von Flummi » Sonntag, 15.04.18, 6:06

Hallo,
ich war am Freitag bei einer Open Dialogue Fortbildung in Leipzig, auch sehr empfehlenswert.
Liebe Grüße,
Claudia
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