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waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

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waseme
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waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von waseme »

Hallo alle zusammen,

ich wollte mich heute gerne vorstellen: Ich nehme seit 10 Jahren Neuroleptika, zuerst Quetitapin, dann Olanzapin, zumeist in niedringer Dosierung bei einer komplexen PTBS. Nun hatte ich mehrere Versuch abzusetzten, allerdings aus Unwissenheit zu schnell. Ich hatte heftigste Schlafstörungen , Angstzustände und Schwindel.
Habe dann immer wieder hochdosiert auf 2,5 mg.
Nun habe ich es wieder versucht runterzugehen nach der 10% Regel mit der Wasserlösmethode.
Schon nach 3 Tagen Reduktion wieder eine schlaflose Nacht .
Ich glaube mein ZNS dreht total durch ?
Kann das nach so langsamer Reduktion gleich zu Entzugserscheinungen kommen ?
Oder kann es sein das die Wasserlösmethode bei mir nicht funktioniert ?
Ich finde den Thread nicht mehr in dem was über das gereizte ZNS stand, das e unmöglich machen kann abzusetzen,
weiß jemand , wo das steht ?

Ich freue mich , hier willkommen geheißen zu werden und danke schon mal !
Zuletzt geändert von Annanas am 06.12.2020 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername im Titel ergänzt
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Okt 2019 5 mg Olanzapin
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Zwei gescheiterte Absetzversuche, weil zu schnell, Folge massive Schlafstörungen, Angstzustände, Schwindel
Seit 2. Dez 2020 2,25 mg Olanzapin
Sei 6. Dez wieder 2,5 mg Olanzapin da starke Schlafstörungen gehabt.
Seit 14. Januar Reduktion auf 2.375 mg Olanzapin ( 5% ) - keine Symptome
Seit 9. Februar Reduktion auf 2.25 mg Olanzapin ( 5% ) - keine Symptome
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Towanda
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von Towanda »

Hallo waseme,

willkommen im ADFD.

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Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
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Jamie
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von Jamie »

Guten Morgen :)

Willkommen im Forum.

Du schreibst du bist im Dezember von 2,5mg auf 2,25mg runter gegangen.
Wann genau war das?
Bitte immer genaue Datumsangaben machen, danke :).

Wenn du schon nach kurzer Zeit merkst, dass es nicht klappt, würde ich empfehlen den Schritt rückgängig zu machen und zur Ursprungsdosis zurück zu kehren.
Es hat wenig Sinn das auszusitzen, wenn man schon wenige Tage später unter Symptomen leidet.

Es kann verschiedene Gründe geben, weswegen du schon den ersten Schritt nicht gut verkraftet hast.
Hattest du in dieser Zeit Zusatzbelastungen?
Wie stabil fühlst du dich generell?
Was waren die Hauptsymptome, weswegen man dich auf Psychopharmaka einstellte?
Wird die PTBS behandelt? Weil wenn das nicht gegeben ist, dann kommt mit dem Absetzen oft alles zurück, weil PP ja nicht heilen können, nur deckeln.

Ein supersensibles ZNS kann ebenfalls ein Grund sein, dann sollte man über nur 5%-Reduktionen nachdenken oder in seltenen Fällen (was ich dir jetzt aber nicht vorschlagen will) über Microtapering.

Viele Grüße
Jamie
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von waseme »

Hallo Jamie,

danke für Deine Antwort.

Ja, ich denke ich werde den Schritt rückgängig machen. Ist es nicht normal, dass man nach ein paar Tagen- vier-
gleich Entzugssymptome hat ?
Ja, mir geht es schon seit langer Zeit sehr schlecht, ich bezeichne das als Lebenskrise und würde das nicht pathologisieren.
Allerdings komme ich wirklich auf dem Zahnfleisch daher und könnte einen Entzug mit so heftigen Symptomen nicht verkraften, vor allem die extreme Schlaflosigkeit.
Die Neuroleptika wurden mir gegeben, weil ich in der Psychatrie landete und das ja da das allen verabreichte Allheilmittel ist. Ursprünglich hatte ich Angstzustände. Ich habe immer gesagt, dass mir die Neuroleptika nicht helfen, aber die hören da ja nicht auf einen und machen einem Angst, dass man es ja nicht absetzten soll.
Stabil bin ich überhaupt nicht, das ist mir schon klar. Wenn ich schlafen kann, packe ich die anderen Symptome schon.

Nein, die Grunderkrankung ist das bei mir definitiv nicht !
Ich hatte nie Schlafstörungen, und die treten ja immer nur an wenn ich die Medis runtergesetzt habe. Und so wellenartige massive
Angstzustände mit Schwindel hatte ich auch nicht.

Ja, ich glaube auch das eine 5 % Reduktion eine Möglichkeit wäre. Wie lange sollte ich dann auf dem Schritt bleiben ?

Gibt es Möglichkeiten ein supersensible ZNS wieder zu beruhigen ? Sollte ich jetzt länger bei 2,5 Mg bleiben, also etwa einen Monat ?
Ich versuche es gerade mit Neurodoron von Weleda, das soll die Nerven stärken und beruhigen - ich schreibe an anderer Stelle noch darüber.

Oh Mann, hoffe Ihr macht mir Mut ! Und ich finde was gegen die Schlafstörungen.

Herzliche Grüße

Waseme
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von simonb »

Hallo,

am besten du bleibst jetzt mal länger auf 2,5 , jedenfalls bis du dich wieder besser fühlst...ich würde sagen, mindestens 6 Wochen.
Bitte schreibe noch etwas dazu in deine Signatur. Also das du den Absetzschritt rückgängig gemacht hast, und die neue Dosis mit Datum...
Danke, Simon
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von Straycat »

Hallo waseme,

auch von mir herzlich willkommen im Forum :)
waseme hat geschrieben: 07.12.2020 18:38 Gibt es Möglichkeiten ein supersensible ZNS wieder zu beruhigen ?
Diese Frage stellen sich Betroffene immer wieder. Und es ist absolut verständlich, dass man etwas tun will, damit es einem besser geht. Allerdings gibt es leider nicht wirklich ein Mittel, um ein sensibilisiertes ZNS rasch wieder ins Lot zu bringen.
Wirklich heilen kann es nur mit der Zeit.

Was möglich ist zur Unterstützung ist Stressvermeidung. Aber auch das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn die meisten haben im Alltag einfach immer wieder Stresssituationen, die sich kaum bis gar nicht vermeiden lassen.

Es ist wirklich ein Geduldsspiel, wenn Absetzsymptome erstmal einsetzen und das ZNS irritiert ist.
Ansonsten denke ich, wie auch Simon :), dass mal eine stabile Phase auf der Dosierung keine schlechte Idee ist. So kann dein ZNS vielleicht wieder etwas zur Ruhe kommen.

Ich drücke die Daumen, dass die Symptome durch die Aufdosierung nun wieder zurückgehen und du wieder besser schlafen kannst :)

Liebe Grüße,
Cat
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von waseme »

Hallo Cat,

ja, ich schlafe jetzt natürlich wieder, frage mich aber, wie ich jemals runterkommen soll von den 2, 5 mg Olanzapin.
Ich hatte bei meinen zu schnellen Absetzversuchen so schlimme Schlafstörungen, dass ich tagelang gar nicht mehr geschlafen, allenfalls ein bißchen gedöst habe. Wie lange hält man das denn Durch ? Ich habe dann jeden 2. Tag eine Zolpidem genommen, aber das geht ja auch nicht auf Dauer.

Kennts sich hier jemand aus, wie lange so Schlafstörungen andauern können ? Wieviele Tage hält man es aus ohne Schlaf?
Es ist möglich dass man davon Halluzinationen bekommt, also vom Schlafentzug. Davor habe ich Angst. Auch, dass ich es Monate bzw Jahre mit
so wenig schlaf auskommen muß, da ich jetzt plane, über 20 Monate den Entzug zu machen.

Ansonsten probiere ich es gerade mit Vitaminen B und Omega 3 Fettsäuren und Neurodoron, alles zur Nervenberuhigung.
Und Ashwaganda nehme ich schon, bislang nur für die Schildrüse, aber ichhabe jetzt gehört dass es in höherer Dosierung
von 1900-2000 mg auch eine beruhigende Wirkung haben soll.

Noch eine Frage an die Moderatoren: Ich würde gerne noch etwas zu meiner Psychiatriegeschichte schreiben ( Thema : mit PTBS
in der Psychiatrie ) Wo kann ich das denn machen ? Betrifft das noch andere, die auch fälschlicherweise als schizophren diagnostiziert wurden,
auch wenn alle Therapeuten und Psychosomatiker eine eindeutige PTBs diagnostizieren ?

Herzliche Grüße an alle
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von Jamie »

Hallo waseme, :)
Noch eine Frage an die Moderatoren: Ich würde gerne noch etwas zu meiner Psychiatriegeschichte schreiben ( Thema : mit PTBS
in der Psychiatrie ) Wo kann ich das denn machen ? Betrifft das noch andere, die auch fälschlicherweise als schizophren diagnostiziert wurden,
auch wenn alle Therapeuten und Psychosomatiker eine eindeutige PTBs diagnostizieren ?
ich würde dafür an deiner Stelle einen neuen Beitrag in der Rubrik "Erfahrungsberichte" oder "Diskussion" eröffnen, aber nur, wenn du dazu in den Austausch gehen willst bzw. erzählen willst.
In dieser Rubrik beantworten wir in der Regel keine expliziten Fragen, es sei denn es fällt einem gerade was Schlaues dazu ein, lesen aber natürlich mit. :)

Zu den Schlafstörungen melden sich sicher noch welche bzw. ich, wenn ich mehr Zeit habe.

Grüße
Jamie
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von waseme »

Hallo,

ich wollte Euch nochmal auf den neusten Stand bringen. Ich setzte seit Mitte Januar in 5 % Schritten ab und das funktioniert problemlos !
Danke nochmals für den Tipp so kleine Schritte zu gehen.
Außerdem habe ich eine Psychaterin gefunden, die mich richtig diagnostiziert als PTBs und dissoziative Störung und um die Absetzsymptome weiss.
( warum wird das eigentlich euphemistisch Absetzsymptome genannt, ich bin doch eindeutig abhängig !? )
Jedenfalls verschreibt mir diese Ärztin die Medikamente in der entsprechenden Dosierung und ich lasse in der Apotheke Kapseln anfertigen, was übrigens nichts kostet! Von dieser Möglichkeit habe ich hier im Forum noch gar nichts gelesen, ist das bekannt ?
Ich finde es ideal, zum einen bin ich froh, nicht die nächsten 1,5 Jahre allabendlich mit Spritze und Wasserglas hantiern zu müssen, zum anderen kann ich sicher sein, dass die Dosierung ganz präzise ist.
Ich kann das nur empfehlen !

Herzliche Grüße,

waseme
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von Blumenwiese »

Hallo Wasame,

Ja, das mit den Kapseln ist bekannt. Aber nicht viele Psychiater sind bereit, Rezepte auszustellen, weil sie die Absetzproblematik leugnen.

Ich bezahle meine Kapseln selbst. Auf Dauer sehr teuer. Ich denke, dass ich, wenn ich endlich mal abgesetzt hab, so an die 1000 € ausgegeben haben werde :(
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


Bitte keine religiösen Worte in meinem Thread

Diagnosen u. vorherige Medikation:
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Absetzverläufe: Quetiapin, Promethazin, Prednisolon
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Erfahrungsbericht Corona-Impfung

Aktuell:
Quetiapin 0-0-6 mg
Promethazin 25-0-35 (60 mg)
Bedarf: 2x10 mg Promethazin
*********************************
Sonstige Medikamente:
Artelac Complete, Chelidonium Rh D4, Magnesiumglycinat
Bedarf: Movicol, Salbutamol, Levociterizin, Mometason, Ibulysin

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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von Straycat »

Hallo Waseme,

wenn du willst, kannst du mir gerne den Namen und die Adresse deiner Ärztin per PN schicken. Wir führen eine kleine Liste von Ärzten, die das kleinschrittige Absetzen unterstützen. Leider ist diese Liste nicht sehr umfangreich und über Zuwachs freuen wir uns immer :)

Die Kapselherstellung durch die Apotheke ist bekannt. Wie Blumenwiese :) schon schrieb braucht man dafür aber einen kooperativen Arzt, der entsprechend kleine Dosisreduktionen verschreibt.

Ich freue mich für dich, dass es mit den kleineren Schritten besser funktioniert und dass du durch deine Ärztin Unterstützung erfährst!

Alles Liebe,
Cat
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von waseme »

Hallo,

ich wollte Euch gerne auf den neusten Stand bringen. Ich habe mittlerweile um 15 % reduziert und habe jetzt erste Entzugserscheinungen, in meinem Fall wieder Schlafstörungen. Die fallen jedoch deutlich milder aus, als nach den zu grossen Schriten, ich brauche ca 2 Stunden bis ich einschlafe.
Damit kann man zur Not leben. Ausserdem helfen die Melatonin Kapsel, die mir meine Ärztin verschrieben hat, da gibt es nämlich ein verschreibungspflichtiges Präparat.
Ich bin jetzt ziemlich ernüchtert, weil es jetzt wohl länger dauern wird, als von mir geplant. Dass die Entzugserscheinungen so schnell kommen, ist das üblich ? Aber Euch auch sehr, sehr dankbar für die Ratschläge so kleinschrittig vorzugehen und Eure Kompetenz bezüglich des Absetzens.

Herzliche Grüße und viel Geduld und Durchhaltekraft an alle !!

Waseme
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von Annanas »

Hallo wasame :) ,
ich hatte erst einen Schreck bekommen, wegen der 15% Reduktion - aber du meintest insgesamt, hatte ich dann gesehen.
waseme hat geschrieben: 18.03.2021 16:47 Dass die Entzugserscheinungen so schnell kommen, ist das üblich ?
Das sind 14 Tage nach der Reduktion, die Halbwertszeit liegt bei Olanzapin bei ca 23 - 43 h, von daher ist das gar nicht mal so schnell.
Manchmal gibts danach auch ein Fenster u dann können die Symptome nochmal auftauchen.

Aber das ist sehr individuell, schau' mal, wie es sich bei dir in den nächsten 14 Tagen gestaltet u dann kann man davon ausgehend, evtl den nächsten Schritt wagen.

Danke für dein Lob ans Forum :) u alles Gute weiterhin, liebe
Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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06.05.21 10 Kügelchen (ca. 3,0 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
waseme
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von waseme »

Hallo Anna,

Aha. Das verstehe ich jetzt noch nicht. Was hat denn die Halbwertzeit mit der Dauer bis zum Auftauchen der Entzugserscheinungen zu tun ?
Gibt es da einen Zusammenhang ?
23-43 Stunden ist eine relativ kurze Halbwertzeit oder ? Da soll der Entzug schwieriger sein, ist das richtig ?
Ich bin etwas verwundert, wenn Ihr ein Intervall von 4-6 Wochen empfehlt, und es ein kurzer Zeitraum ist, diese 14 Tage bis Entzugserscheinungen auftreten, dann kann man ja nur ein paar Tage Symptome haben, wenn die Stabilisierungsphase auch noch 14 Tage dauern soll.
Entschuldige, dass war etwas kompliziert ausgedrückt, verstehst Du was ich meine? Mit vier Wochen kommt man da ja nicht hin . Wie lange dauern denn in der Regel die Entzugserscheinungen ? Irgendwo habe ich hier etwas von einer Woche gelesen.

Liebe Grüße,

Waseme
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padma
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Re: waseme: Absetzen von Olanzapin 2,5 mg

Beitrag von padma »

hallo Waseme, :)
Was hat denn die Halbwertzeit mit der Dauer bis zum Auftauchen der Entzugserscheinungen zu tun ?
Gibt es da einen Zusammenhang ?
Die Halbwertszeit sagt aus, wie schnell der Wirstoffspiegel absinkt. Entzugssymptome treten häufig dann auf, wenn er bereits ein Stück abgesunken ist.
23-43 Stunden ist eine relativ kurze Halbwertzeit oder ? Da soll der Entzug schwieriger sein, ist das richtig ?
Das ist eine bei einem NL mittlere HWZ. Für den Entzug bereitet sie keine besonderen Schwierigkeiten
Ich bin etwas verwundert, wenn Ihr ein Intervall von 4-6 Wochen empfehlt, und es ein kurzer Zeitraum ist, diese 14 Tage bis Entzugserscheinungen auftreten, dann kann man ja nur ein paar Tage Symptome haben, wenn die Stabilisierungsphase auch noch 14 Tage dauern soll.
Die 4 - 6 Wochen beziehen sich auf die Zeit, die die Rezeptoren brauchen sich anzupassen. Wenn länger Symptome auftreten, sollte man mit der nächsten Reduktion noch länger abwarten.
Wie lange dauern denn in der Regel die Entzugserscheinungen ? Irgendwo habe ich hier etwas von einer Woche gelesen.
Das kann man nicht sagen, es ist individuell sehr verschieden.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

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