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Wommy: Citalopram abdosieren

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Wommy
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Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Dienstag, 29.10.19, 9:56

Citralopram ausschleichen !

Ich heiße Margret, bin 60 Jahre. Ich nehme seit 2007 Citralopram. Im Laufe einer Entgiftung von Benzodiazepin wurde ich in der Klinik auf 30 mg Citralopram eingestellt.

Anfang des Jahres 2016 habe ich angefangen das Medikament abzudosien. Immer halbiert bis 7,5 mg.
Da hatte ich einen körperlichen sowie psychischen Totalzusammenbruch.

Dann habe ich das lebensrettende Forum entdeckt.

Habe dann auf 15mg aufdosiert. Die Stabilisierung ging dann Mega schnell.
Ich habe dann ganz viel im Forum gelesen.

Im Oktober 17 habe ich ein neuen langsamen Absetzversuch gestartet.

Hier ganz kurz die Zeiten bis heute

Sept 17 auf 14 mg
Sept 18 auf 10 mg
Sept 19 auf 6 mg

Abhetzenden gehe ich noch langsamer vor, so das ich im März nächsten Jahres auf 5 mg bin.

Danach ist für mich noch alles offen.
Ich werde dann wohl eine 2 Monatige Pause machen.

Ich habe die typischen Symptome und schlage mich so durch.
Im Moment brauche ich keine Hilfe, nur den Austausch.
Im Forum habe ich bis jetzt alles gefunden was ich brauchte.

Ich habe noch nie in einem Forum geschrieben und kenne mich auch nicht gut aus.
Ich hoffe bis jetzt alles richtig gemacht.

Alles liebe und danke das ihr da seid.

P.S
Ich dosiere mit der Wasserlösmethode ab.
Zuletzt geändert von Annanas am Dienstag, 29.10.19, 10:08, insgesamt 1-mal geändert.
Mein Verlauf
1996- 2007 Bromazepam ( Normoc)im Niedrigdosis Bereich genommen.
Diverse Absetzversuche sind gescheitert.
Ratgeber über Medikamentenabhängigkeit gelesen und beschlossen eine Entgiftung in einer Klinik zu starten.

Nach 3Wochen auf Null entlassen.
Befund: Persönlichkeitsstörung

Es war die Hölle aber geschafft.


Im Zuge der Entgiftung bin ich auf 30 mg Citralopram eingestellt worden um Entzugs
Symptome abzufangen.

Eine neue Ära beginnt.

2016 habe ich einen Abzetzversuch gestartet.
Ab Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich immer die Hälfte der Dosis genommen.
Totaler Absturz bei 7,5 mg.
Psychisch und physisch ging gar nichts mehr.
Ich war total am Ende.

Ich habe das lebensrettende Forum gefunden und Auf 15 mg eindosiert.

Neuer Absetzvesuch gestartet:
September 2017 auf 14 mg gegangen.

September 2018 auf 10mg ( genaue Daten weiß ich nicht
nicht mehr, immer 1 mg
Schritte)
September 2019 auf 6mg( von 7mg auf 6 mg in 2
Schritten )


Entzugserscheinungen in unterschiedlichen Stärken und auch in unterschiedlichen Zeiten:

Kieferpressen, diverse Zahnentzündungen und Schmerzen
Schwindel
Zapps
Aggressiv
Unruhe
mehrere Grippen
Gliederschmerzen Darm und Blasenprobleme
Wut
Schlapp
Erschöpft
Geräuschempfindlich, frieren, schwitzen
Allein sein ist das beste für mich
Alles andere ist Stressbesetzt.


Ab 28.Okt. 2019 auf 5,8 mg per Wasserlösmethode

Unterstützung
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li-la
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von li-la » Dienstag, 29.10.19, 10:16

Hallo Wommi,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse

Lila
Zuletzt geändert von Towanda am Dienstag, 29.10.19, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Links ergänzt
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 1Jahr 9Monate auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 1Jahr 8 Monate auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 29.11.19)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.

Wommy
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Registriert: Donnerstag, 01.08.19, 22:39

Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Dienstag, 29.10.19, 10:39

Danke für die Aufnahme im Forum.
Ich war so froh, das ich eine Lebensversicherung ausbezahlt bekommen habe. Arbeiten war nicht mehr möglich und um den ganzen Laufereien und Krankschreibungen aus dem Wege zu gehen habe ich gekündigt.
Ich habe mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet und konnte keine gute Arbeit mehr abgeben.
Das war eine gute Entscheidung.
Ich habe aber das große Glück, das mein Mann verdient und er sehr froh war, da ich jetzt kein Wochenende und Feiertag mehr arbeiten muss.
Schichtdienst und 12 Tage durcharbeiten hat mich auch nach mehr als 35 Jahren mürbe gemacht .
Ich werde auch demnächst ein Signatur erstellen.
Muss nur noch rausbekommen wie das geht.

Alles gute
Wommy
Mein Verlauf
1996- 2007 Bromazepam ( Normoc)im Niedrigdosis Bereich genommen.
Diverse Absetzversuche sind gescheitert.
Ratgeber über Medikamentenabhängigkeit gelesen und beschlossen eine Entgiftung in einer Klinik zu starten.

Nach 3Wochen auf Null entlassen.
Befund: Persönlichkeitsstörung

Es war die Hölle aber geschafft.


Im Zuge der Entgiftung bin ich auf 30 mg Citralopram eingestellt worden um Entzugs
Symptome abzufangen.

Eine neue Ära beginnt.

2016 habe ich einen Abzetzversuch gestartet.
Ab Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich immer die Hälfte der Dosis genommen.
Totaler Absturz bei 7,5 mg.
Psychisch und physisch ging gar nichts mehr.
Ich war total am Ende.

Ich habe das lebensrettende Forum gefunden und Auf 15 mg eindosiert.

Neuer Absetzvesuch gestartet:
September 2017 auf 14 mg gegangen.

September 2018 auf 10mg ( genaue Daten weiß ich nicht
nicht mehr, immer 1 mg
Schritte)
September 2019 auf 6mg( von 7mg auf 6 mg in 2
Schritten )


Entzugserscheinungen in unterschiedlichen Stärken und auch in unterschiedlichen Zeiten:

Kieferpressen, diverse Zahnentzündungen und Schmerzen
Schwindel
Zapps
Aggressiv
Unruhe
mehrere Grippen
Gliederschmerzen Darm und Blasenprobleme
Wut
Schlapp
Erschöpft
Geräuschempfindlich, frieren, schwitzen
Allein sein ist das beste für mich
Alles andere ist Stressbesetzt.


Ab 28.Okt. 2019 auf 5,8 mg per Wasserlösmethode

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Vitamine: B Vitamine und ab und zu Hoggar Night

Wommy
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Dienstag, 29.10.19, 17:59

Guten Abend,
Eine Frage hätte ich noch.
Wie funktioniert es mit der Signatur erstellen.
Ich komme da irgendwie nicht weiter.
Kann mir jemand weiter helfen?
Vielen dank im Voraus .

Wommy
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carlotta
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von carlotta » Dienstag, 29.10.19, 18:28

Hallo Wommy,

einen Link zur Anleitung, wie man eine Signatur erstellt, findest Du oben im Begrüßungsbeitrag von Lila :) .

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

Wommy
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Dienstag, 29.10.19, 19:20

Oh man, ja ganz einfach

Danke Carlotta
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von FineFinchen » Mittwoch, 30.10.19, 21:07

Hallo Wommy,

ich hab eben Dein Post bei Melina gelesen und gesehen, dass Du noch keine Signatur hast.

Woran lieg es? Kann ich irgendwie behilflich sein? :)

Viele Grüße
Finchen
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe.
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Wommy
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Mittwoch, 30.10.19, 21:19

Hallo Finchen,
Danke das du mir Hilfe anbietest.
Ich werde damit zurechtkommen.
Mache mir schon Notizen.
Im Grunde habe ich eine über 20 Jahre Tablettgeschichte hinter mir.
10 Jahre Benzis und danach mehr als 10 Jahre Citralopram.
Ich hole mir schon alte Kalender hervor um das ein bischen auf die Reihe zu bekommen.
Es wird noch etwas dauern, aber es wird werden.
Was lange währt wird endlich gut.
In diesem Sinne noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße
Wommy
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von FineFinchen » Mittwoch, 30.10.19, 21:25

Hallo Wommy, :-)

prima - gib einfach Bescheid, wenn ich Dir zur Hand gehen kann.

Ich wünsch Dir auch eine gute Nachtruhe :hug:

Liebe Grüße
Finchen
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Donnerstag, 07.11.19, 11:44

So, ihr lieben alle!
Ich habe meine Signatur erstellt.
Ich hoffe sie ist einigermaßen übersichtlich geworden und verständlich.
Einen schönen Tag für alle

Wommy
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von FineFinchen » Donnerstag, 07.11.19, 12:04

Hallo Wommy, :-)

vielen Dank! Die Signatur ist prima. :-)

Viele Grüße
Finchen
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Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.

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Wommy
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Donnerstag, 07.11.19, 15:04

Hallo liebe Mitglieder!
Nun möchte ich ein bisschen von mir erzählen.

Ich bin damals süchtig geworden, nach einem Nervenzusammenbruch. Ich bin ein Mensch der immer mit seinem Selbstbewusstsein kämpfen musste. Meine Kindheit war sehr lieblos und auch gewaltig.
Körperlichen Entzug ist natürlich lange vorbei aber selbst nach so vielen Jahren, denke ich in bestimmten Situationen, immer noch an die Erleichterung eines Beruhigungsmittels.

Die Citralopram habe ich ja in der Klinik bekommen und fleißig genommen, weil ich richtig Angst vorm Absetzen hatte. Ich wusste ja nicht wie meine Psyche mich hinführt.
Nebenwirkungen hatte ich in dem Sinne wenig. Mundtrockenheit und kein weinen mehr. Auch das hat mich sehr gestört, weil es in schlechten Zeiten sehr erleichternd ist.
Trotz vielen Beschwerden beim abdosieren, merke ich aber, das ich doch noch Wesentlich mehr Nebenwirkungen hatte.
Es kommt zwischendurch immer mal wieder kurz eine lustige und lebendige Person zum Vorschein.
Ich werde ab jetzt noch viel langsamer abdosieren um Lebensqualität zu behalten.
Mir ist, ab jetzt, ganz gleich wie lange es noch dauert. Ich habe so viel geschafft und die letzten anderthalb Jahre waren sehr hart, durch die abdosiererei.
Bin mega stolz auf meine 5,8mg.

Ich habe 3 Erwachsene Kinder und bin verheiratet.
Über Probleme mit den Tabletten spreche ich nur noch mit meinem Mann. Er muss mit mir leben und Bescheid wissen über meine Verhalten.
Mit Ärzten rede ich gar nicht darüber. Das bringt nichts. Ich hole mir meine Tabletten und habe nur gesagt das ich auf 10 mg absetzen möchte. So komme ich jetzt an die richtige Dosierung.
Alles andere bringt nur aufdosieren, du brauchst die ......usw. Das kennt ihr ja alle nur zu gut.
Ich habe eine Psychotherapie gemacht, die mir viel gebracht hat.
Ansonsten helfe ich mir so gut wie geht selbst.

Einen guten Tag noch und für alle viel Erfolg zur Heilung.

Wommy.
Mein Verlauf
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Im Zuge der Entgiftung bin ich auf 30 mg Citralopram eingestellt worden um Entzugs
Symptome abzufangen.

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2016 habe ich einen Abzetzversuch gestartet.
Ab Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich immer die Hälfte der Dosis genommen.
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Psychisch und physisch ging gar nichts mehr.
Ich war total am Ende.

Ich habe das lebensrettende Forum gefunden und Auf 15 mg eindosiert.

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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Sonntag, 17.11.19, 17:03

Guten Abend!
Ich muss mal kurz meine Frust ablassen.
Ich bin jetzt die 4 Woche auf 5,8 mg, runter von 6 mg.
Es ist überhaupt kein Unterschied zu größeren Absetzschritten. Ich hatte mir gedacht ich werde ganz langsam und mit kleine Dosierungen weitermachen um auch ein bisschen Frieden in neu System zu bekommen.
Da habe ich mich aber gewaltig vertan.
Ich merke überhaupt keinen Unterschied zu größeren Schritten und da bin ich, wie ich finde, schon sorgsam umgegangen.
Es ist ganz genauso Anstrengend und mühsam.
Da habe ich total nicht mit gerechnet.
Das musste ich jetzt mal loswerden.
Einen geruhsamen Sonntag für alle .

Wommy
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Im Zuge der Entgiftung bin ich auf 30 mg Citralopram eingestellt worden um Entzugs
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Ab Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich immer die Hälfte der Dosis genommen.
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Ich war total am Ende.

Ich habe das lebensrettende Forum gefunden und Auf 15 mg eindosiert.

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nicht mehr, immer 1 mg
Schritte)
September 2019 auf 6mg( von 7mg auf 6 mg in 2
Schritten )


Entzugserscheinungen in unterschiedlichen Stärken und auch in unterschiedlichen Zeiten:

Kieferpressen, diverse Zahnentzündungen und Schmerzen
Schwindel
Zapps
Aggressiv
Unruhe
mehrere Grippen
Gliederschmerzen Darm und Blasenprobleme
Wut
Schlapp
Erschöpft
Geräuschempfindlich, frieren, schwitzen
Allein sein ist das beste für mich
Alles andere ist Stressbesetzt.


Ab 28.Okt. 2019 auf 5,8 mg per Wasserlösmethode

Unterstützung
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Straycat
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Straycat » Montag, 18.11.19, 13:20

Hallo Wommy,

kleinere Reduktionsschritte sind leider kein Garant dafür, dass man keine Absetzsymptome hat.
Das langsame Reduzieren in kleinen Schritten ist dennoch der einzige Weg die Symptome wenigstens einigermaßen einzudämmen - bei manchen auch um sie komplett zu verhindern.
Aber jeder Mensch ist anders und jeder Gehirnstoffwechsel reagiert individuell auf Dosisveränderungen. Manche vertragen 10% Schritte ohne Probleme, andere spüren schon 1% Schritte. Insbesondere im unteren Dosisbereich wird es meistens immer schwieriger und hat man auch bei kleineren Schritten schon schneller Absetzsymptome.

Das einzige was hilft, ist Zeit vergehen zu lassen und sich in der Zeit mit den Absetzsymptomen möglichst Ruhe zu gönnen und keinem zusätzlichen Stress auszusetzen.

Alles Gute,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
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Melina 17
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Melina 17 » Dienstag, 19.11.19, 11:39

Hi Wommy

auch von mir ein klein bißchen Mut machen. Das tut mir leid für dich, daß du unter Entzugssymptomen leidest, ich gehör ja zu den Glücklichen, die so gut wie keine Entzugssymptome haben (dafür nervt mich die Abwesenheit von Gefühlen aber auch sehr).

Wichtig find ich ein Ziel vor Augen zu haben und sich nicht verunsichern zu lassen (wie du das mit den Ärzten handhabst find ich zum Beispiel prima).

Es ist halt sehr individuell wie so ein Entzug verläuft, aber es ist doch schön zu wissen, daß man sich auf einem guten Weg befindet, oder?

Und unzählige hier haben ähnliches durchgemacht wie du und ganz viele von ihnen haben es geschafft und waren irgendwann auf 0. Ich bin mir ganz sicher, du wirst auch irgendwann dazugehören!

Und ein Entzug kann auch schwanken, viele hier haben auch "Fenster", in denen es vorübergehend mal besser ist (so wie du ja auch beschreibst, daß ab und zu eine lebendige Person zum Vorschein kommt)

Ich wünsche dir also baldigst ganz viele Fenster, die dich das alles leichter ertragen lassen.

Und wie schön, daß du deinen Mann an deiner Seite hast, ich hoffe, er kann dich gut unterstützen, du weißt ja, geteiltes Leid ist halbes Leid :wink:

Ich find du machst das alles ganz toll und kannst sehr stolz auf dich sein was du schon alles geschafft hast, ich wünsch dir weiterhin ganz viel Erfolg!

Liebe Grüße

Melina
1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
22.12.18 7 mg Citalopram, Doxepin nur noch bei Bedarf (entweder 6,25 oder 12,5 mg)
18.01.19 ca 6,5 mg Citalopram
11.02. 6,4 mg Citalopram
18.02. 6,3 mg
20.02. 6,0 mg
23.03. 5,7 mg
18.04. 5,3 mg
17.05. 5,7 mg (wegen Urlaub. erhoffte bessere Laune)
23.05. 6,0 mg (wegen Ängste im Urlaub)
29.05.5,7 mg (erhoffte positive Wirkung nicht stattgefunden, stattdessen eher weniger Genußfähigkeit)
zwischen 21.05 und 13.06 abends 6,25 bzw 12,5 mg Doxepin, einmal auch wegen starker Ängste 2 mg Tavor und ca 30 mg Doxepin
16.06. 5,3 mg
21.06. 5 mg
19.07. 4,7 mg
20.08. 4,3 mg
11. bis 15.09 12,5 bis 18,75 mg Doxepin (verreist)
16.09. 4,2 mg Citalopram
20.09. 4,0 m
ab ca Anfang Oktober sehr unregelmäßig 12,5 mg Doxepin zum schlafen
10.10.3,8 mg Citalopram
01.11. 3,6 mg
13. 11. erstmalig 25 mg Doxepin zum schlafen (Dosiserhöhung wegen Wirkverflachung)
22.11. 3,4 mg Citalopram

Wommy
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Dienstag, 19.11.19, 22:36

Danke Straycat und Melina
für die mitmachenden Worte von euch.
Ich bin jetzt auch schon wieder etwas besser drauf. Das kommt davon, wenn man meint beim Abdosieren geht ein Plan vollständig auf. Ich habe nun wieder ein Gleichgewicht gefunden, was die Akzeptanz betrifft.
Ich gebe nicht auf und finde mich einfach damit ab, das es keine Ruhepause gibt wenn ich in kleinen Schritten weitermache. Ich habe mir überlegt, wenn ich auf 5 mg bin mache ich eine lange Sommerpause. Wie gut das es das Forum gibt.
Ich wüsche allen eine geruhsame Nacht

Wommy
Mein Verlauf
1996- 2007 Bromazepam ( Normoc)im Niedrigdosis Bereich genommen.
Diverse Absetzversuche sind gescheitert.
Ratgeber über Medikamentenabhängigkeit gelesen und beschlossen eine Entgiftung in einer Klinik zu starten.

Nach 3Wochen auf Null entlassen.
Befund: Persönlichkeitsstörung

Es war die Hölle aber geschafft.


Im Zuge der Entgiftung bin ich auf 30 mg Citralopram eingestellt worden um Entzugs
Symptome abzufangen.

Eine neue Ära beginnt.

2016 habe ich einen Abzetzversuch gestartet.
Ab Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich immer die Hälfte der Dosis genommen.
Totaler Absturz bei 7,5 mg.
Psychisch und physisch ging gar nichts mehr.
Ich war total am Ende.

Ich habe das lebensrettende Forum gefunden und Auf 15 mg eindosiert.

Neuer Absetzvesuch gestartet:
September 2017 auf 14 mg gegangen.

September 2018 auf 10mg ( genaue Daten weiß ich nicht
nicht mehr, immer 1 mg
Schritte)
September 2019 auf 6mg( von 7mg auf 6 mg in 2
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Straycat » Mittwoch, 20.11.19, 10:46

Hallo Wommy,

auch mal eine längere Absetzpause einzulegen, ist definitiv kein schlechter Plan.

Wünsche dir alles Gute,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
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Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Montag, 25.11.19, 9:51

Guten Morgen 🌞
Ich habe mich heute entschieden auf 5,8 mg zu bleiben.
Eigentlich wollte ich ganz langsam bis zum nächsten Jahr im März auf 5,0 mg kommen.
Da sich mein letzter Schritt von 6mg auf 5,8 mg als äußerst schwierig gestaltet, weiche ich von meinem Plan ab und bleibe bis auf weiteres auf meiner jetzigen Dosis.
Ich sehne mich so nach einem stabilen Zustand, das ich erst weitermache wenn es mir besser geht.
Man, was ist es anstrengend von diesem Mist runterzukommen.
Ich werde weiter berichten, wie sich das ganze gestaltet.

Alles liebe
Wommy
Mein Verlauf
1996- 2007 Bromazepam ( Normoc)im Niedrigdosis Bereich genommen.
Diverse Absetzversuche sind gescheitert.
Ratgeber über Medikamentenabhängigkeit gelesen und beschlossen eine Entgiftung in einer Klinik zu starten.

Nach 3Wochen auf Null entlassen.
Befund: Persönlichkeitsstörung

Es war die Hölle aber geschafft.


Im Zuge der Entgiftung bin ich auf 30 mg Citralopram eingestellt worden um Entzugs
Symptome abzufangen.

Eine neue Ära beginnt.

2016 habe ich einen Abzetzversuch gestartet.
Ab Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich immer die Hälfte der Dosis genommen.
Totaler Absturz bei 7,5 mg.
Psychisch und physisch ging gar nichts mehr.
Ich war total am Ende.

Ich habe das lebensrettende Forum gefunden und Auf 15 mg eindosiert.

Neuer Absetzvesuch gestartet:
September 2017 auf 14 mg gegangen.

September 2018 auf 10mg ( genaue Daten weiß ich nicht
nicht mehr, immer 1 mg
Schritte)
September 2019 auf 6mg( von 7mg auf 6 mg in 2
Schritten )


Entzugserscheinungen in unterschiedlichen Stärken und auch in unterschiedlichen Zeiten:

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Schwindel
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Unruhe
mehrere Grippen
Gliederschmerzen Darm und Blasenprobleme
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Melina 17 » Montag, 25.11.19, 11:54

Hi Wommy,

laß dich davon nicht verunsichern!Das ganze ist sehr individuell und unberechenbar, ist gut möglich, daß irgednwann mal Absetzschritte kommen, die ganz leicht fallen.

Ich find das super, wie du dich selbst beobachtest und auch auf dich aufpaßt.

Und langsam kommt man schließlich auch an`s Ziel. :)

Liebe Grüße

Melina
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Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
22.12.18 7 mg Citalopram, Doxepin nur noch bei Bedarf (entweder 6,25 oder 12,5 mg)
18.01.19 ca 6,5 mg Citalopram
11.02. 6,4 mg Citalopram
18.02. 6,3 mg
20.02. 6,0 mg
23.03. 5,7 mg
18.04. 5,3 mg
17.05. 5,7 mg (wegen Urlaub. erhoffte bessere Laune)
23.05. 6,0 mg (wegen Ängste im Urlaub)
29.05.5,7 mg (erhoffte positive Wirkung nicht stattgefunden, stattdessen eher weniger Genußfähigkeit)
zwischen 21.05 und 13.06 abends 6,25 bzw 12,5 mg Doxepin, einmal auch wegen starker Ängste 2 mg Tavor und ca 30 mg Doxepin
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19.07. 4,7 mg
20.08. 4,3 mg
11. bis 15.09 12,5 bis 18,75 mg Doxepin (verreist)
16.09. 4,2 mg Citalopram
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Re: Wommy: Citalopram abdosieren

Beitrag von Wommy » Montag, 25.11.19, 13:10

Hallo Melina,
Danke für deine Antwort.
So eine Bestätigung tut ja auch echt gut.
Man ist ja in so einem Kreislauf von Symptomen und dabei immer die Gedanken von: Das kann nicht sein, das es so schlimm ist. Ich bin nicht normal und und und.....

Das Forum ist so unglaublich hilfreich. Man liest ein wenig und weiß wieder genau, ja alles kommt vom absetzen. Das beruhigt dann ungemein, aber das weiß ja hier jeder gut zu schätzen.
Die Moderation sind selbst so schwer betroffen und geben sich hier so ein. Man kann so sehr von dem Wissen profitieren.
Für alle einen guten weiteren Weg.
Alles vom Besten
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Im Zuge der Entgiftung bin ich auf 30 mg Citralopram eingestellt worden um Entzugs
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2016 habe ich einen Abzetzversuch gestartet.
Ab Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich immer die Hälfte der Dosis genommen.
Totaler Absturz bei 7,5 mg.
Psychisch und physisch ging gar nichts mehr.
Ich war total am Ende.

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September 2018 auf 10mg ( genaue Daten weiß ich nicht
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