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Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

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krasiva
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von krasiva » Sonntag, 27.10.19, 19:02

Hallo Kuffi,

Bronchi Plantago ist ohne Nebenwirkungen, die Auflage aus Wachs auch...
Alles andere habe ich geschrieben.
Mir geht es nach 2 Monaten schon wesentlich besser.

Gute Besserung wünscht dir krasiva und bitte nicht aufgeben
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Risperidon 0,49mg ab 26.10.2019

Kuffi
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Montag, 28.10.19, 7:46

Hallo krasiva, schön zu hören, dass es Dir besser geht. Das macht Mut. Werde mir heute Einiges besorgen, was du vorgeschlagen hast, danke. Wünsche Dir einen schönen Tag. LG kuffi
2001-2015 Einnahme von Citalopram 10mg wegen Depression und Ängsten. Problemlos abgesetzt.

2017 erneute Einnahme von Citalopram10 wegen Ängsten. Diesmal kaum Besserung. Ärztlicherseits wurde mir gesagt, ich könnte mal 5mg, mal 10mg nehmen, um zu gucken, wie es wirkt. Wahrscheinlich ein fataler Fehler. Nach sechs Monaten bin ich ganz auf 5mg gegangen. Da begannen heftige Muskelschmerzen, Kribbeln im ganzen Körper und Schlafstörungen. Aufdosiert auf 7,5 mg. Keine Besserung.

Innerhalb von zwei Jahren in 10% Schritten runterdosiert auf 0,7mg. Die Muskelschmerzen waren mal besser, aber nach jedem Schritt nach unten wieder schlimmer.

Im August 2019 hatte ich keine Lust mehr, wollte einfach nur das Medikament los werden. Von 0,7mg auf 0. Die ersten vier Wochen ging es mir ganz gut. Dann kamen wieder Schlafstörungen, heftige Grippesymptome, Magenprobleme, total verspannte Muskulatur, Muskelschmerzen, Kribbeln, Augen- Kopfschmerzen.

Ab Dezember 2019 sind die Grippesymptome besser, geblieben ist aber eine Schleimbildung in Nase und Hals. Gelegentlich Luft aufstoßen, heftige Muskelverspannungen, Ängste

Kuffi
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Montag, 28.10.19, 9:19

Hallo krasiva, habe noch eine Frage. Wird die Bienenwachsplatte kalt aufgelegt? Danke Dir für eine Antwort. Ganz liebe Grüße. kuffi
2001-2015 Einnahme von Citalopram 10mg wegen Depression und Ängsten. Problemlos abgesetzt.

2017 erneute Einnahme von Citalopram10 wegen Ängsten. Diesmal kaum Besserung. Ärztlicherseits wurde mir gesagt, ich könnte mal 5mg, mal 10mg nehmen, um zu gucken, wie es wirkt. Wahrscheinlich ein fataler Fehler. Nach sechs Monaten bin ich ganz auf 5mg gegangen. Da begannen heftige Muskelschmerzen, Kribbeln im ganzen Körper und Schlafstörungen. Aufdosiert auf 7,5 mg. Keine Besserung.

Innerhalb von zwei Jahren in 10% Schritten runterdosiert auf 0,7mg. Die Muskelschmerzen waren mal besser, aber nach jedem Schritt nach unten wieder schlimmer.

Im August 2019 hatte ich keine Lust mehr, wollte einfach nur das Medikament los werden. Von 0,7mg auf 0. Die ersten vier Wochen ging es mir ganz gut. Dann kamen wieder Schlafstörungen, heftige Grippesymptome, Magenprobleme, total verspannte Muskulatur, Muskelschmerzen, Kribbeln, Augen- Kopfschmerzen.

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krasiva
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von krasiva » Montag, 28.10.19, 10:48

Hallo Kuffi,

ich verlinke dir 2 Seiten (eine wie man die Wickel selber macht und eine von dm, wo man es vertig kauft):

https://amselle.de › bienenwachswickel-selber-machen-bilder-und-anleitun…
Vollständiger Link: https://amselle.de/bienenwachswickel-se ... itung-diy/
https://www.dm.de › alana-baby-bienenwachswickel-set-15cm-x-12-5cm-k...
Vollständiger Link: https://www.dm.de/alana-baby-bienenwach ... 81735.html

Wünsche dir viel Erfolg und baldige gute Besserung,

Herzliche Grüße,

krasiva :)

P.S. Ich weiss nicht, warum mir die Verlinkung nicht gelingt (habe alles so gemacht wie mir gesagt wurde). Bitte gebe das so ein, wie ich es geschrieben habe. Bin nicht immer im forum aktiv. Es lohnt sich zu googeln.
Zuletzt geändert von FineFinchen am Montag, 28.10.19, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Links vollständig eingestellt
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Kuffi
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Montag, 28.10.19, 15:10

Hallo krasiva, ganz lieben Dank, dass du dir so viel Mühe machst. Ich habe auch keine Ahnung vom Verlinken, aber es hat funktioniert. Sei herzlich gegrüßt kuffi
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Innerhalb von zwei Jahren in 10% Schritten runterdosiert auf 0,7mg. Die Muskelschmerzen waren mal besser, aber nach jedem Schritt nach unten wieder schlimmer.

Im August 2019 hatte ich keine Lust mehr, wollte einfach nur das Medikament los werden. Von 0,7mg auf 0. Die ersten vier Wochen ging es mir ganz gut. Dann kamen wieder Schlafstörungen, heftige Grippesymptome, Magenprobleme, total verspannte Muskulatur, Muskelschmerzen, Kribbeln, Augen- Kopfschmerzen.

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Verankh
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Verankh » Dienstag, 29.10.19, 18:18

Moin-moin,
ich komm auch zu euch in den Klub, auch dauerhafte Erkältung. Schon seit Ende August bin ich dabei, so insgesamt 9 Wochen. Es ist im Moment wesentlich besser geworden, aber noch nicht vorbei.

Ich habe inhalieren, nasendusche einfach seingelassen. Das nervt und bringt gefühlt nicht sehr viel.

Dazu kommt bei mir, wie bei vielen hier, die Angst, dass es was dahinter steckt, weil es so lange dauert und gar nicht heilt.

Na ja, ich hatte/habe mit Schnupfen, Husten zu kämfen. Zwischendurch kamm Zahnwurzelentzündung, musste Ab nehmen,das war so krass, hatte so starke NW, dass ich es absetzen müsste... danach paar Tage Ruhe und danach ging es wieder von vorne...

Irgendwann waren meine Augen morgens verklebt, kein Eiter, aber viel Schleim. Auch tolle Sache. Hat eine Woche mich begleitet und ist von alleine weg gegangen.

Zusammen mit den ganzen Erkältungsache bekamm ich brennende Zunge. Hatte es insgesamt 2 Monate, jetzt nur ab und zu.

Die Ärzte schauen mich auch komisch an.

Ich nehme zu mir im Moment: vitamin D3 3000 mg, Selen 200 mg, Zink 20 mg, Eisen 50 mg.

Ich hoffe einfach, dass man irgendwann diese Sache auch vorbei ist, was ich auch den anderen wünsche.

Lg, Vera
03.2013 PPD+ Zwangstörung - keine Medikation, da ich sicher war, es selber auf die Reihe zu kriegen. Hatte 1 Jahr Therapie mit dem Therapeuten, der keine Ahnung vom Zwang hatte,

Sommer 2015 Therapie abgebrochen, da es mir nur schlechter ging.

09.2015 - Geburt 3ttes Kindes und erneut PPD nur mit massive Zwangstörung, was ich wieder gehofft habe, alleine zu beweltigen.

05.2016 Aufenthalt in der Mutter-Kind Tagesklinik. Medikation 75 mg Sertralin + Therapie 1,5 Jahre.

Irgendwann Ende 2017 Verhaltenstherapie gestartet.

02.2019 Sertralin Reduziert auf 50 mg, keine Bemerkbare NW. Nur deutlich sprürbar geworden.

04.2019 wieder reduziert auf 25 mg, 1 Woche nach Reduktion erste Symptome, was ich überhaupt nicht mit der damahligen Dosis in Verbindung gebracht hatte: mir war kalt, ich war gereizt, ungeduldig, immer negativ/schwarz sehen, alles war so anstrengend.

Ende 05.2019 - 0 mg. So wie der Arzt verordnet hatte. Seit dem bleibt es auch so. Ich bin immer noch bei 0.

Durch Glück oder Unglück je nach dem, wer was sehen mag, waren meine beide Arzt und Therapeutin in den Ferien und nicht erreichbar. Ich habe das Schlimmste überstanden (hoffe ich zumindest), alleine, dank Forum und Glauben, dass es vorüber geht.

Zur Zeit nehme ich Pascoflair nach bedarf,
Omega 3+Vitamin D, Magnesium.

Gönne mir Ruhe, wo es nur geht. Versuche auf mich zu achten.

Kuffi
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Mittwoch, 30.10.19, 18:05

Hallo Verankh, danke für deinen Beitrag. Ich hatte gestern mal einen guten Tag, weniger Schleim im Rachen, viel weniger Husten. Leider sieht heute schon alles wieder anders aus. Ich verstehe es einfach nicht. Dazu kommt die Angst, etwas Schlimmes zu haben. Dann bin ich Fahrrad gefahren, habe meinen Pezziball verhauen und dann hat sich die Angst etwas gelegt. Meine Zunge brennt auch heftig, bin aber froh zu hören, dass es irgendwann vorbei geht. Wünsche Dir alles Gute. LG kuffi
2001-2015 Einnahme von Citalopram 10mg wegen Depression und Ängsten. Problemlos abgesetzt.

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Innerhalb von zwei Jahren in 10% Schritten runterdosiert auf 0,7mg. Die Muskelschmerzen waren mal besser, aber nach jedem Schritt nach unten wieder schlimmer.

Im August 2019 hatte ich keine Lust mehr, wollte einfach nur das Medikament los werden. Von 0,7mg auf 0. Die ersten vier Wochen ging es mir ganz gut. Dann kamen wieder Schlafstörungen, heftige Grippesymptome, Magenprobleme, total verspannte Muskulatur, Muskelschmerzen, Kribbeln, Augen- Kopfschmerzen.

Ab Dezember 2019 sind die Grippesymptome besser, geblieben ist aber eine Schleimbildung in Nase und Hals. Gelegentlich Luft aufstoßen, heftige Muskelverspannungen, Ängste

Verankh
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Verankh » Mittwoch, 30.10.19, 22:21

Hey Kuffi, in der wievielte woche nach 0 bist du? Ich bin in der 23-24, weiss nicht genau. Liege im Bett und mein Planer ist keine Ahung wo.

Diese Blöde Angst, dass da was schlimmes sein kann kenne ich auch. Aber wer hätte die nicht, wenn die Erkältung so lange anhält? Und nebenbei noch was anderes da ist,? Z.b. bei mir hat die Speiseröhre am Anfang auch gebrannt, ich hatte kein Appetit, konnte kein Kaffe mehr trinken und nur wenige Lebensmittel vertragen. Dass Essen im allgemein hat mir nicht mehr geschmeckt. Nach 4 Monate nach 0 wurde besser.

Boa, nicht dass ich mich zu früh freue, aber ich glaube, ich bin über Berg mit Erkältungs :censored: . Augen sauber, Nase frei kein Husten und keine Halsschmerzen und sogar die Zunge brennt nicht (zumindest im Moment).

Gute Besserung dir mit allen Symptomen.

Lg, Vera
Zuletzt geändert von Murmeline am Donnerstag, 31.10.19, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Editiert
03.2013 PPD+ Zwangstörung - keine Medikation, da ich sicher war, es selber auf die Reihe zu kriegen. Hatte 1 Jahr Therapie mit dem Therapeuten, der keine Ahnung vom Zwang hatte,

Sommer 2015 Therapie abgebrochen, da es mir nur schlechter ging.

09.2015 - Geburt 3ttes Kindes und erneut PPD nur mit massive Zwangstörung, was ich wieder gehofft habe, alleine zu beweltigen.

05.2016 Aufenthalt in der Mutter-Kind Tagesklinik. Medikation 75 mg Sertralin + Therapie 1,5 Jahre.

Irgendwann Ende 2017 Verhaltenstherapie gestartet.

02.2019 Sertralin Reduziert auf 50 mg, keine Bemerkbare NW. Nur deutlich sprürbar geworden.

04.2019 wieder reduziert auf 25 mg, 1 Woche nach Reduktion erste Symptome, was ich überhaupt nicht mit der damahligen Dosis in Verbindung gebracht hatte: mir war kalt, ich war gereizt, ungeduldig, immer negativ/schwarz sehen, alles war so anstrengend.

Ende 05.2019 - 0 mg. So wie der Arzt verordnet hatte. Seit dem bleibt es auch so. Ich bin immer noch bei 0.

Durch Glück oder Unglück je nach dem, wer was sehen mag, waren meine beide Arzt und Therapeutin in den Ferien und nicht erreichbar. Ich habe das Schlimmste überstanden (hoffe ich zumindest), alleine, dank Forum und Glauben, dass es vorüber geht.

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Kuffi
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Donnerstag, 31.10.19, 9:22

Guten Morgen Verankh, Bin seit zwölf Wochen auf 0. Alles was du schilderst habe ich auch. Auch mein Magen spinnt und die Angst, die einfach immer wieder über mich hinweg rollt. Ich merke aber, dass meine Gedankengänge damit zusammenhängen. Versuche bewusst negative in positive umzuwandeln. Ist tierisch anstregend. Sag mal, wie machst du das mit deinen drei Kindern? Ich habe selber drei Kinder, die groß sind. Wenn ich mir in meinem momentanen Zustand vorstelle, ich müsste drei Kinder versorgen, dann stelle ich mir das schwierig vor. Aber du hast ja hoffentlich das schlimmste überstanden. Ich wünsche Dir einen schönen Feiertag??? LG. Kuffi
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Innerhalb von zwei Jahren in 10% Schritten runterdosiert auf 0,7mg. Die Muskelschmerzen waren mal besser, aber nach jedem Schritt nach unten wieder schlimmer.

Im August 2019 hatte ich keine Lust mehr, wollte einfach nur das Medikament los werden. Von 0,7mg auf 0. Die ersten vier Wochen ging es mir ganz gut. Dann kamen wieder Schlafstörungen, heftige Grippesymptome, Magenprobleme, total verspannte Muskulatur, Muskelschmerzen, Kribbeln, Augen- Kopfschmerzen.

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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Donnerstag, 31.10.19, 9:28

Hallo, wer kann mir sagen, warum ich beim Schreiben übers Smartphone Absätze mache, die dann aber nicht erscheinen? Danke. Kuffi
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Innerhalb von zwei Jahren in 10% Schritten runterdosiert auf 0,7mg. Die Muskelschmerzen waren mal besser, aber nach jedem Schritt nach unten wieder schlimmer.

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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 31.10.19, 17:52

Hallo Kuffi, :)
Hallo, wer kann mir sagen, warum ich beim Schreiben übers Smartphone Absätze mache, die dann aber nicht erscheinen? Danke. Kuffi
das kann ich mir technisch nicht ganz erklären.
Absatz heißt, nicht nur in die nächste Zeile zu rutschen und da mit Großbuchstaben neu anzufangen, sondern dann tatsächlich noch eine weitere Zeile Platz zu lassen, dann wird der Absatz auch übers smartphone tatsächlich im Layout dargestellt.
Machst du das denn so?

Ansonsten kann ich deine Anfrage an unseren technik Admin Oliver weitergeben :)

Grüße
Jamie
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Donnerstag, 31.10.19, 18:43

Hallo Jamie,

jetzt versuche ich es mal so, wie du es geschrieben
hast. Mal sehen, ob es funktioniert. Danke Dir für die Info.

Darf ich nochmal fragen, ob es auch zum Entzug gehört, dass diese heftigen Erkältungssymtome mal besser sind, dann wieder schlechter? Halber Tag besser, halber Tag schlecht. Wenn man weiß, es gehört dazu, kann man es besser akzeptieren.

Ganz liebe Grüße

kuffi
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Im August 2019 hatte ich keine Lust mehr, wollte einfach nur das Medikament los werden. Von 0,7mg auf 0. Die ersten vier Wochen ging es mir ganz gut. Dann kamen wieder Schlafstörungen, heftige Grippesymptome, Magenprobleme, total verspannte Muskulatur, Muskelschmerzen, Kribbeln, Augen- Kopfschmerzen.

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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von FineFinchen » Donnerstag, 31.10.19, 20:38

Hallo Kuffi;

ich habe mich fast drei Jahre lang dauererkältet gefühlt. Angefangen hat das, als ich im Dezember 2015 das Trimipramin raus hatte und das ging tatsächlich bis Mitte 2018 so weiter. Also noch zwei Jahre nachdem ich das Lyrica zuletzt genommen hatte.

Die Erkältungssymptome waren mal stärker und mal schwächer. Seitdem es mir aber wieder richtig gut. :) Ich bin sogar ohne größeren Schnupfen durch den letzten Winter gekommen. Mal sehen, was der kommende Winter bereithält. :roll:

Viele Grüße
Finchen
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Verankh
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Verankh » Donnerstag, 31.10.19, 21:48

Moin-moin!

Wie ich das mit 3 Kids mache, tja.... das ist auch ein Thema. Im grossen und ganzen, ich mache es einfach , Augen zu und durch.
Meine grosse Sorge ist, dass die kleinen so eine Mama haben. Und Papa, der viel arbeitet. Ich versuche mein bestens. Und ich muss sagen, es klappt ganz gut. Ganz am Anfang nach 0 waren Sommerferien, das war was, sag ich gleich. Zum Glück war mein Mann da , wir wollten für 3 Wochen weg fahren....sind aber zu Hause geblieben, da es mir so fies ging, und irgendwann gings auch besser. Stück für Stück....

Im Moment/Phase bin ich schnell gereizt und schnell genervt. Mag das nicht. :(((

Ab der 12 te Woche ging es mir deutlich besser, als am 1-2 Woche nach 0.

Noch zu deiner Frage, ja, die Erkältungssymptome waren bei mir auch mal stärker mal schwächer, mal kam was neues dazu. Wie jemand auf dem Forum geschrieben hat, der Entzug ist wie Advetskalender: jeden Tag macht man ein neues Türchen auf, ohne zu wissen, was dahinter steckt :(((

Worüber ich mich jetzt beklage - ist die Müdigkeit, mir fehlt einfach die Kraft. Ich kann nicht joggen, sonst noch was. Bin froh, wenn ich Haushalt auf die Reihe bekomme, Kinder abhole, zum Termin bringe, einkaufen und solche Sachen. Maaan, den ganz normalen Alltag halt, was im Entzug zum Herausvorderung wird.

Tja, es geht weiter. Stück für Stück...

Lg, Vera
03.2013 PPD+ Zwangstörung - keine Medikation, da ich sicher war, es selber auf die Reihe zu kriegen. Hatte 1 Jahr Therapie mit dem Therapeuten, der keine Ahnung vom Zwang hatte,

Sommer 2015 Therapie abgebrochen, da es mir nur schlechter ging.

09.2015 - Geburt 3ttes Kindes und erneut PPD nur mit massive Zwangstörung, was ich wieder gehofft habe, alleine zu beweltigen.

05.2016 Aufenthalt in der Mutter-Kind Tagesklinik. Medikation 75 mg Sertralin + Therapie 1,5 Jahre.

Irgendwann Ende 2017 Verhaltenstherapie gestartet.

02.2019 Sertralin Reduziert auf 50 mg, keine Bemerkbare NW. Nur deutlich sprürbar geworden.

04.2019 wieder reduziert auf 25 mg, 1 Woche nach Reduktion erste Symptome, was ich überhaupt nicht mit der damahligen Dosis in Verbindung gebracht hatte: mir war kalt, ich war gereizt, ungeduldig, immer negativ/schwarz sehen, alles war so anstrengend.

Ende 05.2019 - 0 mg. So wie der Arzt verordnet hatte. Seit dem bleibt es auch so. Ich bin immer noch bei 0.

Durch Glück oder Unglück je nach dem, wer was sehen mag, waren meine beide Arzt und Therapeutin in den Ferien und nicht erreichbar. Ich habe das Schlimmste überstanden (hoffe ich zumindest), alleine, dank Forum und Glauben, dass es vorüber geht.

Zur Zeit nehme ich Pascoflair nach bedarf,
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Gönne mir Ruhe, wo es nur geht. Versuche auf mich zu achten.

Kuffi
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Donnerstag, 31.10.19, 21:57

Hallo Finchen,

ganz lieben Dank für deine Worte. Es beruhigt so ungemein, wenn ich von anderen höre, dass es Ihnen ähnlich gegangen ist. Ich fühle mich so allein gelassen, weil fast alle denken, die spinnt mit ihren komischen Symptomen!

Alles Gute und liebe Grüße

kuffi
2001-2015 Einnahme von Citalopram 10mg wegen Depression und Ängsten. Problemlos abgesetzt.

2017 erneute Einnahme von Citalopram10 wegen Ängsten. Diesmal kaum Besserung. Ärztlicherseits wurde mir gesagt, ich könnte mal 5mg, mal 10mg nehmen, um zu gucken, wie es wirkt. Wahrscheinlich ein fataler Fehler. Nach sechs Monaten bin ich ganz auf 5mg gegangen. Da begannen heftige Muskelschmerzen, Kribbeln im ganzen Körper und Schlafstörungen. Aufdosiert auf 7,5 mg. Keine Besserung.

Innerhalb von zwei Jahren in 10% Schritten runterdosiert auf 0,7mg. Die Muskelschmerzen waren mal besser, aber nach jedem Schritt nach unten wieder schlimmer.

Im August 2019 hatte ich keine Lust mehr, wollte einfach nur das Medikament los werden. Von 0,7mg auf 0. Die ersten vier Wochen ging es mir ganz gut. Dann kamen wieder Schlafstörungen, heftige Grippesymptome, Magenprobleme, total verspannte Muskulatur, Muskelschmerzen, Kribbeln, Augen- Kopfschmerzen.

Ab Dezember 2019 sind die Grippesymptome besser, geblieben ist aber eine Schleimbildung in Nase und Hals. Gelegentlich Luft aufstoßen, heftige Muskelverspannungen, Ängste

Peanuts
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Peanuts » Samstag, 09.11.19, 10:10

Hallo Kuffi,

Du bist nicht alleine. Es ist keine typische Bekundung von mir, wenn ich Dir sage, dass Deine Ausführungen aus meiner Feder stammen könnten.

Absolut gleicher Verlauf akruell....Vor 8 Wochen starke Nackenschmerzen bekommen, dann Schleim im Hals, Nasennebenhöhlenentzündung, kurz etwas besser (Sinupret), dann wieder schlechter. Habe AB bekommen, hilft nicht. Kopfschmerzen habe ich dazu auch noch.

Ängste sind auch stark, fühle mich schwach und krank.

Leider kann ich Dir keinen Rat geben, sondern Dir nur sagen, dass Du kein Einzelfall bist.

Kannst mir gerne ein PN schicken.

LG Peanuts
Vorgeschichte
2006 erste körperliche Symptome. Diagnose leichte Depression. AD bekommen nicht genommen

2008 weitere unklare körperliche Symptome , diverse Untersuchungen, ohne Befund

Januar 2012 Notarzt, Luftnot, maximale Panik, Diagnose Psychosomatisch, Angst

2012-2014 mal besser mal schlechter
Medikation
2014 neue Neurologin „ohne AD wird das nichts“ Einschleichen von Citalopram bis 20mg, die Hölle

Mai 2016 Citalopram ausgeschlichen, viel zu schnell innerhalb von 2 Monaten

Bis Ende 2016 guter Zustand, dann Absturz

Mitte 2017 Wiedereinnahme Citalopram, kaum Wirkung aber viel Nebenwirkungen

2018 Umstellung auf Escitaloptam...nicht ausgehalten

Januar 2019 bei O, bei Bedarf Lorazepam 1mg, will nichts mehr nehmen, körperlicher Zustand sehr schlecht

Mai 2019 erneuter Versuch Citalopram mit 2 mg, nach einer Woche abgebrochen (Unverträglichkeit)

Aktuell 09.2019 Psychisch besser, körperlich sehr schlecht, schlimme Verspannungen, Klosgefühl, Atemprobleme, Magendrücken, Schwitzen, Unruhe und Schlappheit, Kribbeln, Brennen und vieles mehr.

wauzihund
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Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von wauzihund » Samstag, 09.11.19, 11:42

Hallo,

ich bin seit 1.7.19 auf 0 habe zwar Mirtazapin genommen, aber ich kenne alle diese Symptome sehr gut. Vor und auch noch nach dem Absetzen. Übrig geblieben nach 4 Monaten auf 0 sind leider immernoch einige Symptome die mir auch immer wieder unwahrscheinlich Angst machen obwohl ich weiss das es vom Absetzen kommt.

Brennen im Brustkorb und Rachen. Ab und zu Schleim Halsschmerzen, Atemprobleme, Gedankenkreisen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen und veränderter Geschmack im Mund ...... Ich hab nicht täglich alles davon, aber es geht nicht komplett weg.
Was mir ein wenig hilft sind Bonbons mit Manuka Honig.

Es geht uns leider allen so und es ist immer wieder beruhigend zu wissen nicht die Einzige zu sein.

Ich wünsche euch Allen baldige Besserung und viel Kraft.

Liebe Grüße wauzihund
2012 Beginn Einnahme Mirtazapin 7.5 mg
Bis Anfang 2017 aufgrund von Schlafstörungen NW Papillom am Gaumen Kopfschmerzen Fressattacken besonders Nachts Gewichtszunahme entzündetes Zahnfleisch
Feb. 2017 Beginn Absetzen 3.75 mg
April 2017 1.9 mg
Ende Mai 0 keine Absetzerscheinungen
Juni 2017 der grosse Knall starke Rückenschmerzen, Angst, Unruhe, Panikattacken, Schmerzen Sternus, Brennen am ganzen Körper, Ausschlag Hals Rücken, starke Gewichtsabnahme, extreme Übelkeit, Erbrechen, Schwäche, gefühllos usw.
Es folgten ein Krankenhausaufenthalt, mit Magendurchleuchtung, Magenspiegelung, Ultraschall, Einnahme Pantoprazol und Vomex in Unmengen es half nichts und gefunden haben sie ausser einer chron. Gastritis nichts und haben mich nach 5 Tagen nach Hause geschickt in diesem Zustand ich dachte ich sterbe. Das zog sich dann bis Juli 2017 das mein Hausarzt mehrere Medikamente probierte wo alles noch schlimmer wurde.
Juli 2017 Termin Neurologin die hat sofort gesagt Depression und hat mich in der gleichen Woche noch zum Psychiater geschickt.
21.7.2017 Psychiater Mirtazapin 15 mg einmal vertragen dann vertragen sie das wieder
08/2017 30 mg Mirtazapin Zustand besserte sich langsam
02/2018 Missempfindungen Gesicht, Brennen Brustkorb, Candida, Kehlkopfentzündung, Entzündung Speiseröhre, Übelkeit, Stiller Reflux, Gewichtsabnahme, Klossgefühl im Hals starke Pickel Rücken Hals, Rückenschmerzen
Arztmarathon jede Woche HNO immer hiess es sie haben nichts ....... das ist psychisch
Von 30 mg auf 45 mg auf 60 mg auf 75 mg es wurde alles immer schlimmer
11/2018 neue Psychiaterin Umstellung von 7.5 mg Mirtazapin auf 1. Woche 10 mg Citalopram 2. Woche 20 mg Citalopram 1. Woche fühlte sich an wie sterben starke Halsschmerzen Kopfschmerzen usw. Am 1. Tag mit 20 mg Cita starke Migräne Einnahme Relpax Eletriptan Folge Serotoninsyndrom Notarzt Krankenhaus
Daraufhin nur noch 10 mg Cita und ein Krümel Mirta
und mir ging es so gut wie schon ewig nicht mehr.
Jan. 2019 Mirta 0 zu viele NW
Es ging mir 2 Wochen nicht besonders aber dann war alles gut ich hatte nichts mehr nur die Libido war komplett weg.
Feb. 2019 Citalopram 0 mg
Ende Feb. 2019 Zahn Op inkl. Antibiotika
Wieder komplett entzündeter Mundraum brennen Mund Schluckbeschwerden, Kehlkopfentzündung, Candida, Gewichtsabnahme
Ende März 2019 Wiedereinnahme Mirtazapin 15 mg obwohl es mir da wieder super ging angeblich wegen dem Rezidivrisiko. 14 Tage nach Einnahme wieder alle NW
Seit 1.7.2019 Mirta auf 0 alle Absetzsymptome die man sich vorstellen kann
Seit 2.8.2019 Pantoprazol 20 mg auf 0 kein Rebound
Brennen Mund Gaumen drücken, Verspannter Nacken, starke Pickel Hals, Druck Brustkorb laut HNO kaum noch Refluxanzeichen

Marille1985
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Registriert: Montag, 03.12.18, 20:58

Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Marille1985 » Montag, 11.11.19, 19:30

Hallo!
Ich wollte dir wegen dem Gelomyrthol schreiben.
Ich bin eine nebenhöhlenentzündungsgeplagte und deshalb schon recht erfahren.
Gelomyrthol wirkt bei mir sehr gut, ich kann es allerdings nicht schlucken, macht sofort Magenprobleme.
Ich inhaliere deshalb damit, ich mache ein kleines Loch in die Kapsel und gebe den Inhalt in heißes Wasser.
Das hilft extrem gut (auch gegen Husten) und geht gar nicht auf den Magen.

Liebe Grüße
Diagnose: komplexe PTBS, Bulimie, Selbstverletzendes Verhalten
Psychische und Physische Misshandlung durch meine Eltern
Sexueller Missbrauch durch meinen Onkel
Übergriffe durch meinen ehemaligen Therapeuten

Jänner 2012: 100mg Trazodon
April 2012: 10mg Escitalopram und 100mg Trazodon
Juni 2012: 10mg Escitalopram und 75mg Trazodon
September 2012: 10mg Escitalopram und 50mg Trazodon
Februar 2013: 10mg Escitalopram und 25mg Trazodon
Juni 2013: 10mg Escitalopram und 0mg Trazodon
Jänner 2015: 7,5mg Escitalopram
Mai 2015: 5mg Escitalopram
Juli 2015: 2,5mg Escitalopram
September 2015: 0mg Escitalopram
September 2015: Übergriffe durch den ehemaligen Therapeuten
Oktober 2015: Diagnose Endometriose, Hormongabe
November 2015: es geht mir etwas schlechter
Dezember 2015: absoluter Zusammenbruch, stationär in der Psychiatrie, durchgehende Flashbacks, werde wieder auf Escitalopram 15mg und Trazodon 75mg eingestellt.
Jänner 2016: Werde ambulant in der Psychiatrie weiterbehandelt und bekomme zur Augmentation Quetiapin retard 200mg dazu, sehr große Verbesserung, kann wieder arbeiten
Sommer 2016: Quetiapin wird in 50er Schritten ohne Probleme ausgeschlichen.
November 2016: 12,5mg Escitalopram und 75mg Trazodon
Jänner 2017: 10mg Escitalopram und 75mg Trazodon
April 2017: Gebärmutterentfernung
Mai 2017: 10mg Escitalopram und 50mg Trazodon
Juli 2017: 10mg Escitalopram und 25mg Trazodon
Oktober 2017: 10mg Escitalopram und 0mg Trazodon
Oktober 2017 - März 2019: 10 mg Escitalopram und Beschwerdefrei
März 2019: OP am Sprunggelenk nach 3 fachen Bänderriss
April 2019: neues Tief mit Flashbacks, neue Dosierung 10mg Escitalopram und 75mg Trazodon
April 2019 - November 2019: Beschwerdefrei bis auf ein paar schlechte Tage
1.11.2019: 10mg Escitalopram und 67mg Trazodon
15.11.2019: 10mg Escitalopram und 59mg Trazodon: bis auf Schwitzen in der Nacht (3 Nächte) keine Veränderungen.
1.12.2019: 10mg Escitalopram und 50mg Trazodon

Kuffi
Beiträge: 18
Registriert: Donnerstag, 12.09.19, 17:34

Re: Kuffi: Grippesymptome seit neun Wochen nach Absetzen von Citalopram

Beitrag von Kuffi » Dienstag, 12.11.19, 21:54

Hallo an Euch alle,

es hilft mir so sehr zu hören, dass ihr ähnliche Symptome habt. An manchen Tagen verliere ich die Kraft weiter zu machen bei so vielen Symptomen. Es gibt zwischendurch mal ein paar Stunden, die erträglich sind, dann schlägt alles wieder zu.Dann kommt ganz schnell die Angst wieder, es könnte eine schlimme Erkrankung sein. Wenn ich dann von Euch lese, dass ihr ähnliche Symptome habt, kann ich mich wieder etwas beruhigen. Dieses Forum ist Gold wert. Danke an alle, die hier schreiben.

Ich hoffe sehr, dass es uns irgendwann mal wieder besser gehen wird.

Ganz liebe Grüße

Kuffi
2001-2015 Einnahme von Citalopram 10mg wegen Depression und Ängsten. Problemlos abgesetzt.

2017 erneute Einnahme von Citalopram10 wegen Ängsten. Diesmal kaum Besserung. Ärztlicherseits wurde mir gesagt, ich könnte mal 5mg, mal 10mg nehmen, um zu gucken, wie es wirkt. Wahrscheinlich ein fataler Fehler. Nach sechs Monaten bin ich ganz auf 5mg gegangen. Da begannen heftige Muskelschmerzen, Kribbeln im ganzen Körper und Schlafstörungen. Aufdosiert auf 7,5 mg. Keine Besserung.

Innerhalb von zwei Jahren in 10% Schritten runterdosiert auf 0,7mg. Die Muskelschmerzen waren mal besser, aber nach jedem Schritt nach unten wieder schlimmer.

Im August 2019 hatte ich keine Lust mehr, wollte einfach nur das Medikament los werden. Von 0,7mg auf 0. Die ersten vier Wochen ging es mir ganz gut. Dann kamen wieder Schlafstörungen, heftige Grippesymptome, Magenprobleme, total verspannte Muskulatur, Muskelschmerzen, Kribbeln, Augen- Kopfschmerzen.

Ab Dezember 2019 sind die Grippesymptome besser, geblieben ist aber eine Schleimbildung in Nase und Hals. Gelegentlich Luft aufstoßen, heftige Muskelverspannungen, Ängste

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