Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe Fories, liebe Interessierte,

seit 1.8.2019 gibt es Änderungen im Forum. Es ist nur noch teilweise öffentlich zugänglich. Ohne Anmeldung können nur die Rubriken "Informationen", "Neue Teilnehmer" sowie "Erfahrungsberichte" gelesen werden.

Die anderen Rubriken sind nur noch für registrierte Mitglieder einsehbar. Dazu gehört auch der Bereich "Ausschleichen von Psychopharmaka" mit Dokumentation der einzelnen Verläufe (Tagebücher) zum Absetzen von Antidepressiva, Neuroleptika und Benzodiazepinen. Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen. Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

Wir sind ein Selbsthilfeforum. Wer sich registriert, um einen eigenen Thread zu eröffnen, entscheidet sich auch dafür, sich aktiv mit den bereitgestellten Informationen auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder bitten wir daher, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Grundlagentexte durchzulesen und anzueignen. Wer nach der Registrierung nur still mitlesen will, ist auch willkommen.

Ein Dankeschön an alle, die sich bereits aktiv in den Erfahrungsaustausch einbringen. Gegenseitige Unterstützung stärkt jede Selbsthilfegruppe.

Euer ADFD-Team

delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Donnerstag, 17.10.19, 0:29

Liebe Uma

Du hast trotzdem du noch etwas nimmst starke schmerzen? Das tut mir so leid für Dich.Möchtest Du in meine Facebook Gruppe kommen, ich habe die erst erstellt und suche Menschen wie wir.Um zu posten wie es uns geht und auszutauschen.

Die Gruppe findest Du wenn Du eingibst Antidepressiva Absetzsymptome/Absetzproblematik

Lieber Gruss Delish
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Donnerstag, 17.10.19, 0:36

Straycat hat geschrieben:
Mittwoch, 16.10.19, 13:26
Hallo Delish,

ich verstehe deine Skepsis, ob das wirklich Teil der Heilung ist.
Ich habe vor 3 Jahren Escitalopram zu schnell ausgeschlichen und seither immer wieder starke Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Orthopädisch habe ich alles abgeklärt und schon unendlich viele Methoden ausprobiert, das in den Griff zu bekommen (Akpunktur, Massage, Heilgymnastik, Wärmebehandlung, Elektrotherapie, Grinberg-Bewegungsmethode, Physiotherapie, Osteopathie und und und). Manches zeigte mäßigen Erfolg, das habe ich dann beibehalten. Anderes habe ich wieder gelassen, da vieles davon auch enorm viel Geld kostet.

Zum Glück haben sich die Schmerzen so einigermaßen eingependelt. Ich habe fast ständig Schmerzen, aber sie halten sich soweit im Zaum, dass ich meistens meinen Alltag bewältigen kann. Insbesondere um meine Periode herum werden sie für gewöhnlich stärker. Wenn es gar nicht mehr anders geht, nehme ich ein Schmerzmittel. Ansonsten versuche ich durch Entspannungsübungen und Yoga mit den Schmerzen umzugehen.
Auch mir fällt es oft schwer zu glauben, dass es sich bei diesen Schmerzen um "Heilung" handelt. Aber ich habe nun irgendwann gelernt sie zu akzeptieren - ob sie nun Teil der Heilung sind oder ein Zeichen meines Nervensystems, dass das zu schnelle Absetzen vor 3 Jahren einfach nicht gut war. Ich kann sie durch kein "Wundermittel" wegbekommen und ich kann sie nur so gut ich kann in mein Leben und meinen Alltag integrieren.

Leider habe ich mir damals, als die Schmerzen besonders schlimm waren und zusätzlich erstmalig Panikattacken bei mir aufgetreten sind, einreden lassen, dass es meine Grunderkrankung ist, die zurückkehrt (die Depression). Daraufhin wurden mir Venlafaxin verschrieben.
Nun setze ich die Venlafaxin ganz ganz langsam ab, um solche schlimmen Entzugssymptome wie beim Escitalopramentzug zu vermeiden.

Letztlich bleibt einem nur übrig eine immense Geduld zu entwickeln und versuchen nicht zu verzweifeln.
Es gibt Tage, da kann ich nur heulen und will einfach, dass das alles vorbei ist. Aber ich weiß auch, dass diese Tage wieder vorbei gehen und es genug schöne Dinge in meinem Leben gibt, für die es sich lohnt weiterzumachen.

Moderate Bewegung (also Spaziergänge udgl.) hilft mir auch bei Schmerzen. So sehe ich etwas anderes und komme auf andere Gedanken und die immense Anspannung löst sich etwas. Aber das hilft auch nicht immer und nicht immer gleich gut.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zuversicht - wir schaffen das!

Liebe Grüße,
Cat
Hallo Cat

Möchtest Du in meine Facebook Gruppe kommen, ich habe die erst erstellt und suche Menschen wie wir.Um zu posten wie es uns geht und auszutauschen.

Die Gruppe findest Du wenn Du eingibst Antidepressiva Absetzsymptome/Absetzproblematik

Dann könnten wir uns dort und wer noch kommen will in dieser Gruppe weiter begleiten. Ich hoffe sehr das du mit langsam ausschleichen des Venlaflaxin nicht in solch eine schwere Lage kommst wie ich.Bei mir ist es die meiste Zeit so schlimm das ich mich nicht zusammenreissen kann, seit 3 Wochen duechgehend stiche im Kopf und wenn der Kopf betroffen ist geht nichts mehr.Ansonsten ganz schlimm im Rückenmark, wo das Zentralnervensystem sitzt abgesehen vom Gehirn gehen stetig starke schmerzen über Nacken und Kopf, ich habe zur Zeit kein leben mehr.

Lg Delish
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 6113
Registriert: Montag, 25.01.16, 19:41

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 17.10.19, 3:42

Hallo delish :) ,
ich setze auch Venlafaxin ab, das ich in der Dosis von anfangs 225 mg seit 2007 genommen hatte (vorher ab 1999 Paroxetin).

Ich reduziere Venlafaxin seit 2016 in 10% Schritten u bin leider Ende 2017 schneller vorgegangen, so daß die Absetzsymptome bis Anfang 2018 im Hintergrund kumulierten u es zum großen Knall kam - es ging buchstäblich nichts mehr.
Wenn du es lesen magst, ist hier eine Passage meines Threads, in der ich eine kleine Zusammenfassung meines Zustandes des letzten Jahres gebe.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 50#p281450

Darin habe ich allerdings dem B12 Mangel noch einen relativ großen Raum eingeräumt, mittlerweile denke ich eher, daß die Symptomatik in der Hauptsache auf das Absetzen des Venla zurückzuführen ist.

Ich befinde mich mittlerweile seit April 2018 bei 4,5 mg Venlafaxin u zeitgleich in einer Absetzpause, die gegenwärtig noch andauert.

Erst im Dezember 2018 besserte sich mein Zustand leicht, ich habe aber auch jetzt noch zwischendurch mit Wellen zu kämpfen, oft nach o im Zusammenhang mit Stress-Situationen.

In diesen Symptomwellen habe ich auch hauptsächlich mit Nerven- u/o Muskel- u Gelenkschmerzen zu tun.
Diese Nervenschmerzen, die teilweise wirklich unerträglich sind, betreffen meistens meine Gliedmaßen, vorrangig die Beine (mittlerweile selten u nicht mehr so intensiv den Genitalbereich, ähnlich, wie Uma :) es in ihrem Thread beschreibt).
Insgesamt stehen bei mir physische Probleme im Vordergrund, ansonsten gibt es da noch die Gereiztheit u hin u wieder kognitive Schwierigkeiten.

Leider mußte ich die Erfahrung machen, daß Schmerzmittel absolut nicht helfen - es bleibt eigentlich nur das Aussitzen o der Versuch einer Linderung mit einer Kälteanwendung - manchmal hilft es, die betroffenen Stellen zu kühlen.

Liebe delish, ich möchte dir aber Mut machen, es wird besser werden, auch, wenn du es momentan noch nicht fühlen u sehen kannst.
Ich war im letzten Jahr durch die Symptomatik auch ganz, ganz unten - habe gedacht, mein Leben sei vorbei.

Aber das war es nicht, es wurde zögernd besser, ist jetzt immer noch nicht optimal, aber überhaupt kein Vergleich zum letzten Jahr u ich muß auch noch den Rest Venlafaxin loswerden.

Ich möchte dir Mut machen, ich bin mir sicher, daß auch bei dir eine Besserung eintreten wird - es sind Absetzsymptome, die mit der Zeit verschwinden werden.

Es ist nur so schlimm, daß man nicht vorhersagen kann, wann dieser Zeitpunkt ist.

Mitfühlende Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 1123
Registriert: Montag, 10.10.16, 16:51

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Straycat » Donnerstag, 17.10.19, 14:13

Liebe Delish,

danke für deine Einladung zu der Facebook-Gruppe. Ich bin allerdings eine Facebook-Verweigererin und dort nicht aktiv ;-)

Aber wir können uns gerne hier im Forum austauschen :)

Liebe Grüße,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Uma
Beiträge: 268
Registriert: Sonntag, 08.09.19, 15:58

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Uma » Mittwoch, 23.10.19, 19:48

Liebe Delish,

wie geht es dir im Moment?
Ich hoffe, etwas erträglicher!!!!

Liebe Grüsse Uma
2004 mittelschwere Depression
Edronax 20 mg ca.6 Monate, dann Umstellung auf 75 mg Venlafaxin retard wegen Wirkungslosigkeit.

Sehr gute Veträglichkeit und kaum Nebenwirkungen, mir ging es Bestens....
Ende 2006 begonnen zu reduzieren, ich weiß heute nicht mehr die Schritte, nur die Erinnerung an langsames Vorgehen.

Geschafft auf 0, danach 10 Tage niedergeschlagene Stimmung, dann war alles Prima!!!!!!!!!!!!!
Leider weiß ich heute nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis die Beschwerden ausgebrochen sind.

Starke Schmerzen an den grossen Schamlippen ( Nervenschmerzen)und an Händen und Füssen Schuppenflechte.

2007 ging ich in eine Hautklinik wegen der Schmerzen, es folgte eine Biopsie mit dem Ergebnis Lichen vidal chronicus und es begann eine örtliche Therapie mit Salben.
Unfassbare Schmerzen folgten darauf und man versuchte die ganze Nacht mit oralen Medikamenten zu helfen.
Am nächsten Tag würde ich in die Psychiatrie verlegt, da Sie sich keinen Rat mehr wüssten, 4 Tage Aufenthalt, ein Arztgespräch und Eindosierung auf 75 mg Venlafaxin, sonst keinerlei Betreuung oder Zuspruch. Zurück in Hautklinik mit Selbstentlassung.

Unzählige Arztbesuche und am Ende Kortisoncreme, die auch half.
So lebte ich bis 2016, mal besser mal schlechter mal Extreme Schmerzen und dann vertrug ich Cortison nicht mehr.

Seitdem arbeite ich nicht mehr und nehme Venlafaxin seit 13 Jahren.

Ab Oktober 2018 reduziert auf
-62,5 und 4 Wochen später auf 50 mg und 6 Wochen später auf 37,5....zu schnell, Hautbrennen und Brennen der Harnröhre, Harndrang.
Leider weiß ich nicht mehr, wieviel Zeit vergangen ist, bis ich auf 50 mg aufdosiert habe.
Bis heute bei dieser Dosierung geblieben.

Am 23.07. SPRITZE MIT AVASTIN in das rechte Auge wegen Makulardegeneration und Beginn mit einem Hormonpflaster.
Der Horrortrip beginnt:

Seitdem folgende Beschwerden:
ständige Übelkeit, kein Hunger, ständiger Harndrang, starke Schmerzen der Harnröhre und Vulva, Brennen der Haut am Rücken und Bauch, sehr erschöpft und müde, grosse Angst nicht mehr gesund zu werden..kann nicht mehr vor die Tür, ausgeschaltet

Medikation:
Abends 50 mg Venlafaxin und 5 mg Zolpidem
Seit Juli 2019 alle 3 bis 4 Tage 1,0 Tavor

Seit 30.09.19 täglich 1 Tavor 1.0 wegen unerträglichen Schmerzen

Am 21.10.19

Botoxbehandlung Vulva

Update am 25.10.19

Seit 3 Wochen Übelkeit selten, Brennen der Haut am Rücken u. Bauch weg :)

Alle anderen Beschwerden wollen sich nicht verabschieden :bettzeit:

26.10.19

Heute wieder unter der Brust Brenngürtel und Durchfall, ich verstehe die Welt nicht mehr!

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Sonntag, 27.10.19, 11:06

Liebe Uma
Es gibt eine verbesserung, nachdem es im April in diesem Bereich besser war( Zentralnervensystem extremste schmerzen vom Rückenmark, Nacken bis in Arme und Beine) hielt dies ja bis vor 4 Tagen an und quälte mich täglich erneut 6 Monate, nun endlich scheint dieser Bereich besser zu sein, nun aber habe ich meine Mens bekommen und starke Migräne, bei der letzten Mens hielt dies 3 Wochen an plus x andere beschwerden.Nun hoffe ich das es diesmal nicht so lange andauert.Mein Fenster war 5 Tage😊nach 6 Monaten Fensterlos, juhuuuu! Ich denke noch etwa 4 bis 6 Monate und ich habs dann durch, ich habe in diesen letzten Monaten keine Medis oder Giftstoffe mehr zu mir genommen, jetzt habe ich noch angefangen täglich Leinsamen zu essen und auf Milch verzichted, jetzt muss ich schauen wie lange die Migräne anhält.Immer bei der Hormonellen umstellung hat der Körper noch besonders mühe seit dem absetzen.Ja nun heisst es nach einer kurzen verschnaufpause wieder liegen und abwarten, das hört sich so locker an, aber du weisst sicher auch, bei dauerschmerzen fängt mann mit der Zeit an dies zu akzeptieren denn jede rebbelion dagegen ist machtlos.
Wie geht es Dir in der zwischenzeit? Haben sich die schmerzen etwas beruhigt? bist du das Schlafmedi und das Zolpidem und das Tavor am absetzen? Das triggert doch alles..

Liebe Grüsse Delish
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

Uma
Beiträge: 268
Registriert: Sonntag, 08.09.19, 15:58

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Uma » Sonntag, 27.10.19, 19:19

Liebe Delish,

Juhuuuuuuuuuuuuuuuuu das freut mich megaaaaaaa!!!!!
Jetzt geht's bergauf, auch wenn du jetzt Migräne hast :( leider, hört sich das deutlich besser an!!!!

Du bist sehr tapfer und stark und wirst es schaffen.
Bei mir ist die Situation anders, ich habe die Schmerzen seit 12 Jahren und seit Juli ist zusätzlich der Schmerz der Harnröhre mit starkem Harndrang noch auf mein Paket dazu gekommen.

Ob das Avastin, die Hormone oder zeitverzögert Absetzsymtome des Venla es so verschlechtert haben.......keiner weiß es........

Ich war am Montag zur Botoxbehandlung :o und du denkst vielleicht, oh Nein, aber glaub Mir, in meiner Lage probiert man Alles!
Was die Medis betrifft, hab ich noch keine Reduzierung geschafft, ich drehe sonst durch.
Ich weiß, es ist ein Teufelskreis, aber ohne eine Verbesserung der Schmerzen werde ich es nicht schaffen.
Ich freu mich sehr für dich und drück dich :hug:

Bussi Uma
2004 mittelschwere Depression
Edronax 20 mg ca.6 Monate, dann Umstellung auf 75 mg Venlafaxin retard wegen Wirkungslosigkeit.

Sehr gute Veträglichkeit und kaum Nebenwirkungen, mir ging es Bestens....
Ende 2006 begonnen zu reduzieren, ich weiß heute nicht mehr die Schritte, nur die Erinnerung an langsames Vorgehen.

Geschafft auf 0, danach 10 Tage niedergeschlagene Stimmung, dann war alles Prima!!!!!!!!!!!!!
Leider weiß ich heute nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis die Beschwerden ausgebrochen sind.

Starke Schmerzen an den grossen Schamlippen ( Nervenschmerzen)und an Händen und Füssen Schuppenflechte.

2007 ging ich in eine Hautklinik wegen der Schmerzen, es folgte eine Biopsie mit dem Ergebnis Lichen vidal chronicus und es begann eine örtliche Therapie mit Salben.
Unfassbare Schmerzen folgten darauf und man versuchte die ganze Nacht mit oralen Medikamenten zu helfen.
Am nächsten Tag würde ich in die Psychiatrie verlegt, da Sie sich keinen Rat mehr wüssten, 4 Tage Aufenthalt, ein Arztgespräch und Eindosierung auf 75 mg Venlafaxin, sonst keinerlei Betreuung oder Zuspruch. Zurück in Hautklinik mit Selbstentlassung.

Unzählige Arztbesuche und am Ende Kortisoncreme, die auch half.
So lebte ich bis 2016, mal besser mal schlechter mal Extreme Schmerzen und dann vertrug ich Cortison nicht mehr.

Seitdem arbeite ich nicht mehr und nehme Venlafaxin seit 13 Jahren.

Ab Oktober 2018 reduziert auf
-62,5 und 4 Wochen später auf 50 mg und 6 Wochen später auf 37,5....zu schnell, Hautbrennen und Brennen der Harnröhre, Harndrang.
Leider weiß ich nicht mehr, wieviel Zeit vergangen ist, bis ich auf 50 mg aufdosiert habe.
Bis heute bei dieser Dosierung geblieben.

Am 23.07. SPRITZE MIT AVASTIN in das rechte Auge wegen Makulardegeneration und Beginn mit einem Hormonpflaster.
Der Horrortrip beginnt:

Seitdem folgende Beschwerden:
ständige Übelkeit, kein Hunger, ständiger Harndrang, starke Schmerzen der Harnröhre und Vulva, Brennen der Haut am Rücken und Bauch, sehr erschöpft und müde, grosse Angst nicht mehr gesund zu werden..kann nicht mehr vor die Tür, ausgeschaltet

Medikation:
Abends 50 mg Venlafaxin und 5 mg Zolpidem
Seit Juli 2019 alle 3 bis 4 Tage 1,0 Tavor

Seit 30.09.19 täglich 1 Tavor 1.0 wegen unerträglichen Schmerzen

Am 21.10.19

Botoxbehandlung Vulva

Update am 25.10.19

Seit 3 Wochen Übelkeit selten, Brennen der Haut am Rücken u. Bauch weg :)

Alle anderen Beschwerden wollen sich nicht verabschieden :bettzeit:

26.10.19

Heute wieder unter der Brust Brenngürtel und Durchfall, ich verstehe die Welt nicht mehr!

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Mittwoch, 06.11.19, 1:07

Liebe Uma

Sorry das ich mich erst jetzt melde, ich bin seit einigen Tagen wieder ganz schlimm dran.Alles ist wieder zurückgekommen, der ganze Körper schmerzt, ich halte es fast nicht mehr aus und habe keine Hoffnung mehr das ich jemals wieder gesund werde, wiso schmerzt das die ganze Zeit und so lange? Im Fenster war es auch nur so halb besser, niemals so wie es sein sollte.Ich zerbreche fast, muskelschmerzen am ganzen Körper, Gelenke, Nacken und Rücken im Zns extrem schmerzhaft, im Arm, im Kopf, ich dreh fast durch!

Vorallem ich kann wieder nicht mehr glauben das es besser wird, wiso ist es denn nie viel besser und bleibt dann für 1 bis 2 Wochen? Ich fühle mich nur noch wie in einer Folter! Ich habe ein riesen hass auf diese Ärzte die mit diesen sch :censored: Medis mir das Leben genommen haben.Ich frage mich, wiso funktioniert denn der Körper nach über 1 Jahr immernoch nicht richtig? kann mir jemand der das liest helfen? Wenn der Körper das doch in einem Jahr nicht hinkriegt, wie sollte er es überhaupt wieder hinkriegen und wiso und was knakt und knirscht in meinem Nacken und wiso beruhigt sich das alles nicht?

Wie geht es Dir jetzt Uma? Hat denn das Botox geholfen?
Von wo kamen denn die schmerzen vor 12 Jahren?

Lg Delish
Zuletzt geändert von FineFinchen am Mittwoch, 06.11.19, 7:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Schimpfwort editiert
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Seit über 1 Jahr starker Entzug

Beitrag von delish77 » Mittwoch, 06.11.19, 2:48

Hallo Zusammen

Ich brauche dringend ermutigung! Ich frage mich wiso es nicht besser wird? Ich habe solche angst das es niemehr gut wird, seit X Monaten grundsätzlich gleich schlecht, bei heilung sollte doch von Monat zu Monat verbesserungen geschehen?
Ich verschtehe nicht was genau der Körper mühe hat? Immer diese schmerzen im Rückenmark, Nacken, Kopf, Arme, Muskeln, Gelenke, ich drehe fast durch mein Leben ist nur noch in der Wohnung! Bin ich für immer kaputt? Ich habe schon den Text von dieser Amerikanerin gelesen die ermutigt das mann heil wird aber wie soll ich das noch glauben? Was macht der Körper denn? Wiso braucht der über 1 Jahr.....

Bitte wer kann mich ermutigen? Am liebsten würde ich nicht mehr leben, ich kann nicht mehr!

Wer hat den Entzug geschafft? Ist es normal das sich nicht s wirklich verbessert? seit Monaten?

Lg Delish
 ! Nachricht von: Jamie
Threads zusammen gelegt
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18666
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.11.19, 8:47

Hallo delish,

ich habe deine Beiträge zusammengelegt. Bitte bleibe bei einem Hauptthread, danke :)

Zuerst einmal schicke ich dir ein dickes Ermutigungspäckchen :group: .

Es ist eine sehr schwere Situation, sich in einem Langzeitentzugssyndrom zu befinden, wo jeder Tag sich mehr oder weniger gleich schlecht anfühlt und man sich permanent unwohl in seiner eigenen Haut fühlt.
Ich kann den Stress, den Kummer, die Angst, den Frust und die Hoffnungslosigkeit nachvollziehen.
Und mit mir können es sehr viele hier.

Ich habe nach meinem Benzoentzug sehr lange gebraucht auf die Beine zu kommen, Zeitspanne auch Jahre, und ich bin selbst jetzt noch nicht fit (der Entzug ist seit 2014 beendet).
Egal ob Benzos oder andere Psychopharmaka - irgendwann wird es aber peu à peu besser, versprochen :hug: :hug: :hug:

Ich interpretiere deinen Satz, dass du nicht mehr kannst und am liebsten nicht mehr leben würdest, als Ausdruck deiner Verzweiflung, was ich ebenfalls mehr als verstehen kann, denn er ist mir selbst oft genug raus gerutscht oder ich habe es damals auch so aufgeschrieben. Ist dem so? :(
Oder bist du handfest suizidal?
Bei zweiterem muss ich dir schreiben, ist die Grenze eines Selbsthilfe - Onlineforums erreicht und ich müsste dich bitten, dich Familie und Freunden anzuvertrauen und dir unverzüglich Hilfe bei ihnen, der Seelsorge, einem Arzt oder ggf. auch der Notaufnahme zu suchen.

Ich verlinke dir noch mal, was im Entzug passiert und warum das auch so lange dauert.
Ein Jahr ist da leider noch gar keine Zeit.
Wichtig ist aber zu wissen, dass trotz all der Symptome dein Körper versucht sich neu auszubalancieren und das ist ein Heilungsprozess. Nur er braucht oft viel Zeit.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=8621

Und ich verlinke dir auch unsere Erfolgsgeschichten, wo die Menschen posten, dass sie ihren Entzug geschafft haben und es ihnen einigermaßen geht.
https://adfd.org/austausch/viewforum.php?f=51
(Unter Themen angepinnt mehrere Threads, zB AD erfolgreich abgesetzt- Sammelthread und andere, sofort auffindbar)

:fly: Gib nicht auf und verliere die Hoffnung nicht
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Uma
Beiträge: 268
Registriert: Sonntag, 08.09.19, 15:58

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Uma » Mittwoch, 06.11.19, 12:32

Liebe Delish,

Alles was du schreibst, macht mich traurig und betroffen und ich verstehe dich soooooo unfassbar gut.

Da ich in der gleichen Situation stecke, kann ich dir sagen, ich Kämpfe jeden Tag aufs Neue nicht aufzugeben ....
Ich kann auch nicht raus, wenn ich mal einen Film schauen kann, weil die Schmerzen etwas besser sind, bin ich überglücklich.

Ich bin ebenso ratlos, was mit mir passiert und es gibt unzählige Momente, wo ich nicht mehr weiter weiß und ich nicht weiß, wo ich noch die Hoffnung herholen kann..

Aber liebe Delish, du hattest schon Tage Fenster und daran musst du festhalten auch wenn es nicht weg war, aber es war bessssssssssssssser...........
Da Träume ich von......

Ich würde dir so gerne helfen, ich kann nur für dich da sein und dir beistehen :hug:

Ich weiss, es ist sauschwer und man ist oft am Ende aber bitte gib nicht auf, für Dich <3

Meine Botoxbehandlung ist jetzt 2 Wochen her und nun sollte langsam aber stetig eine Besserung kommen, leider bei mir bis jetzt nicht!
Hab momentan auch sehr starke Schmerzen und hatte so gehofft :(
Zu deiner Frage, die Schmerzen traten nach der ersten Absetzphase auf, ich war auf 0, Alles war gut und dann ging's los!!

Ich schicke dir 1000 Umarmungen und bin immer bei dir <3
Uma
2004 mittelschwere Depression
Edronax 20 mg ca.6 Monate, dann Umstellung auf 75 mg Venlafaxin retard wegen Wirkungslosigkeit.

Sehr gute Veträglichkeit und kaum Nebenwirkungen, mir ging es Bestens....
Ende 2006 begonnen zu reduzieren, ich weiß heute nicht mehr die Schritte, nur die Erinnerung an langsames Vorgehen.

Geschafft auf 0, danach 10 Tage niedergeschlagene Stimmung, dann war alles Prima!!!!!!!!!!!!!
Leider weiß ich heute nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis die Beschwerden ausgebrochen sind.

Starke Schmerzen an den grossen Schamlippen ( Nervenschmerzen)und an Händen und Füssen Schuppenflechte.

2007 ging ich in eine Hautklinik wegen der Schmerzen, es folgte eine Biopsie mit dem Ergebnis Lichen vidal chronicus und es begann eine örtliche Therapie mit Salben.
Unfassbare Schmerzen folgten darauf und man versuchte die ganze Nacht mit oralen Medikamenten zu helfen.
Am nächsten Tag würde ich in die Psychiatrie verlegt, da Sie sich keinen Rat mehr wüssten, 4 Tage Aufenthalt, ein Arztgespräch und Eindosierung auf 75 mg Venlafaxin, sonst keinerlei Betreuung oder Zuspruch. Zurück in Hautklinik mit Selbstentlassung.

Unzählige Arztbesuche und am Ende Kortisoncreme, die auch half.
So lebte ich bis 2016, mal besser mal schlechter mal Extreme Schmerzen und dann vertrug ich Cortison nicht mehr.

Seitdem arbeite ich nicht mehr und nehme Venlafaxin seit 13 Jahren.

Ab Oktober 2018 reduziert auf
-62,5 und 4 Wochen später auf 50 mg und 6 Wochen später auf 37,5....zu schnell, Hautbrennen und Brennen der Harnröhre, Harndrang.
Leider weiß ich nicht mehr, wieviel Zeit vergangen ist, bis ich auf 50 mg aufdosiert habe.
Bis heute bei dieser Dosierung geblieben.

Am 23.07. SPRITZE MIT AVASTIN in das rechte Auge wegen Makulardegeneration und Beginn mit einem Hormonpflaster.
Der Horrortrip beginnt:

Seitdem folgende Beschwerden:
ständige Übelkeit, kein Hunger, ständiger Harndrang, starke Schmerzen der Harnröhre und Vulva, Brennen der Haut am Rücken und Bauch, sehr erschöpft und müde, grosse Angst nicht mehr gesund zu werden..kann nicht mehr vor die Tür, ausgeschaltet

Medikation:
Abends 50 mg Venlafaxin und 5 mg Zolpidem
Seit Juli 2019 alle 3 bis 4 Tage 1,0 Tavor

Seit 30.09.19 täglich 1 Tavor 1.0 wegen unerträglichen Schmerzen

Am 21.10.19

Botoxbehandlung Vulva

Update am 25.10.19

Seit 3 Wochen Übelkeit selten, Brennen der Haut am Rücken u. Bauch weg :)

Alle anderen Beschwerden wollen sich nicht verabschieden :bettzeit:

26.10.19

Heute wieder unter der Brust Brenngürtel und Durchfall, ich verstehe die Welt nicht mehr!

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Donnerstag, 07.11.19, 2:36

Hallo Jamie

Vielen Dank für die netten Worte, erschreckend das ein Jahr extremste schmerzen noch nichts ist😳, ja ich versuche die hoffnung nicht aufzugeben und zum Thema ich möchte nicht mehr leben, nein ich bin nicht wirklich suizid, für das liebe ich meinen Sohn zu sehr und mein Hund🐕.Und ich träume vom Leben und nicht vom Tod.Aber wie du sagst, ich bin verzweifelt und doch immer am kämpfen, jeden Mittag steht gekochtes Essen für meinen Sohn auf dem Tisch obwohl ich fast zerbreche, klar gabs Tage und gibts Tage wo eine fertig Pizza reichen muss weil es überhauptn nicht mehr geht.Ja dann warte und leide ich halt weiter, ich träume davon wie es sein wird, wieder normal leben zu können, ich bin so traurig über diesen Zustand, kein richtiges Leben mehr! Wie lange hast Du Benzos genommen?

Lg Delish
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Donnerstag, 07.11.19, 2:47

Liebe Uma

Vielen Dank für deine lieben Worte.Es tut mir sehr sehr leid das Du auch immernoch so fest leidest und das Botox nicht mal geholfen hat, es war sicher schwer diese Behandlung zu machen.
Mit was warst Du auf Null und dann fingen die schmerzen an?
Ja es ist halt so das es wenn ich von es sei besser spreche, es dennoch schlecht ist..ich wäre froh um Tage wo es wirklich besser ist, so das ich lange spaziergänge machen könnte etc, die wenigen Tage wo es besser war, das heisst nicht gerade so als würde mann im sterben liegen, war es eben immernoch sehr schlecht und nach wie vor nicht möglich nach draussen zu gehen und richtig etwas zu machen.Ich fühle mich so gefangen! Ich habe komplett mit Alkohol und rauchen aufgehört und habe so den Drang dieses nicht mehr trinken und rauchen mit Sport auszugleichen und nun kann ich das nicht, es ist so mühsam, immer dieses liegen und sitzen und kaum bewegung...

Aber ja, wie es aussieht bleibt nichts anderes übrig als weiter zu kämpfen und zu warten, ich bin einfach so unendlich traurig nicht mehr frei zu sein! zu geniessen, ich hatte immer gern etwas getrunken und genossen, auch mit dem Essen ein riesen verzicht, würde aus frust am liebsten jeden Tag Kuchen und Glace essen etc..aber da keine Bewegung und krank, esse ich top gesund.

Oje ja ich danke Die jedenfalls für deine lieben Worte und hoffe für Dich auch so sehr das dein leiden ein Ende haben wird.

Wer kauft denn für Dich Essen ein und schaut etwas?
Ich hoffe Du hast jemand.

Lg Delish
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

Uma
Beiträge: 268
Registriert: Sonntag, 08.09.19, 15:58

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Uma » Sonntag, 10.11.19, 23:09

Liebe Delish,

Ich habe Venlafaxin ganz langsam abgesetzt und war so froh es geschafft zu haben und dann begannen die Schmerzen.
Das war 2007 und bis jetzt bin ich diesen Mist nicht losgeworden.
Und ich war in ganz Deutschland bei unzähligen Ärzten.....

Was du beschreibst, mit den besseren Zeiten und doch nicht frei zu sein, verstehe ich zu 100%!
Man möchte raus in die Welt, Freunde treffen, einfach im Leben sein.
Ich träume auch sooooo davon.....

Mit meiner Freundin ein Glas Sekt trinken und reden und lachen, wie wunderbar wäre das!

Ich habe zum Glück Familie und Freunde die sich um mich kümmern <3

Aaaaaaber ich will unbedingt raus aus diesem Gefängnis, ich habe zwar eine schöne Wohnung aber irgendwann wird man irre :wink:

Deshalb müssen wir es schaffen, für Uns und unser Leben!!!!!

Eine Liebe Umarmung von Uma
2004 mittelschwere Depression
Edronax 20 mg ca.6 Monate, dann Umstellung auf 75 mg Venlafaxin retard wegen Wirkungslosigkeit.

Sehr gute Veträglichkeit und kaum Nebenwirkungen, mir ging es Bestens....
Ende 2006 begonnen zu reduzieren, ich weiß heute nicht mehr die Schritte, nur die Erinnerung an langsames Vorgehen.

Geschafft auf 0, danach 10 Tage niedergeschlagene Stimmung, dann war alles Prima!!!!!!!!!!!!!
Leider weiß ich heute nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis die Beschwerden ausgebrochen sind.

Starke Schmerzen an den grossen Schamlippen ( Nervenschmerzen)und an Händen und Füssen Schuppenflechte.

2007 ging ich in eine Hautklinik wegen der Schmerzen, es folgte eine Biopsie mit dem Ergebnis Lichen vidal chronicus und es begann eine örtliche Therapie mit Salben.
Unfassbare Schmerzen folgten darauf und man versuchte die ganze Nacht mit oralen Medikamenten zu helfen.
Am nächsten Tag würde ich in die Psychiatrie verlegt, da Sie sich keinen Rat mehr wüssten, 4 Tage Aufenthalt, ein Arztgespräch und Eindosierung auf 75 mg Venlafaxin, sonst keinerlei Betreuung oder Zuspruch. Zurück in Hautklinik mit Selbstentlassung.

Unzählige Arztbesuche und am Ende Kortisoncreme, die auch half.
So lebte ich bis 2016, mal besser mal schlechter mal Extreme Schmerzen und dann vertrug ich Cortison nicht mehr.

Seitdem arbeite ich nicht mehr und nehme Venlafaxin seit 13 Jahren.

Ab Oktober 2018 reduziert auf
-62,5 und 4 Wochen später auf 50 mg und 6 Wochen später auf 37,5....zu schnell, Hautbrennen und Brennen der Harnröhre, Harndrang.
Leider weiß ich nicht mehr, wieviel Zeit vergangen ist, bis ich auf 50 mg aufdosiert habe.
Bis heute bei dieser Dosierung geblieben.

Am 23.07. SPRITZE MIT AVASTIN in das rechte Auge wegen Makulardegeneration und Beginn mit einem Hormonpflaster.
Der Horrortrip beginnt:

Seitdem folgende Beschwerden:
ständige Übelkeit, kein Hunger, ständiger Harndrang, starke Schmerzen der Harnröhre und Vulva, Brennen der Haut am Rücken und Bauch, sehr erschöpft und müde, grosse Angst nicht mehr gesund zu werden..kann nicht mehr vor die Tür, ausgeschaltet

Medikation:
Abends 50 mg Venlafaxin und 5 mg Zolpidem
Seit Juli 2019 alle 3 bis 4 Tage 1,0 Tavor

Seit 30.09.19 täglich 1 Tavor 1.0 wegen unerträglichen Schmerzen

Am 21.10.19

Botoxbehandlung Vulva

Update am 25.10.19

Seit 3 Wochen Übelkeit selten, Brennen der Haut am Rücken u. Bauch weg :)

Alle anderen Beschwerden wollen sich nicht verabschieden :bettzeit:

26.10.19

Heute wieder unter der Brust Brenngürtel und Durchfall, ich verstehe die Welt nicht mehr!

Uma
Beiträge: 268
Registriert: Sonntag, 08.09.19, 15:58

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Uma » Dienstag, 26.11.19, 16:48

Liebe Delish,

Ich habe dir ja geschrieben und von dir nichts mehr gehört.

Es ist kein Problem für mich, nur eine kurze Meldung dazu, wäre toll :)
Manchmal ist es ja so, das man das Leid von anderen nicht mehr verkraften kann !

Nur gar keine Antwort ist nicht schön.
Wenn ich dir nicht mehr schreiben soll, einfach sagen, ist definitiv kein Problem.

Alles Liebe von Uma
2004 mittelschwere Depression
Edronax 20 mg ca.6 Monate, dann Umstellung auf 75 mg Venlafaxin retard wegen Wirkungslosigkeit.

Sehr gute Veträglichkeit und kaum Nebenwirkungen, mir ging es Bestens....
Ende 2006 begonnen zu reduzieren, ich weiß heute nicht mehr die Schritte, nur die Erinnerung an langsames Vorgehen.

Geschafft auf 0, danach 10 Tage niedergeschlagene Stimmung, dann war alles Prima!!!!!!!!!!!!!
Leider weiß ich heute nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis die Beschwerden ausgebrochen sind.

Starke Schmerzen an den grossen Schamlippen ( Nervenschmerzen)und an Händen und Füssen Schuppenflechte.

2007 ging ich in eine Hautklinik wegen der Schmerzen, es folgte eine Biopsie mit dem Ergebnis Lichen vidal chronicus und es begann eine örtliche Therapie mit Salben.
Unfassbare Schmerzen folgten darauf und man versuchte die ganze Nacht mit oralen Medikamenten zu helfen.
Am nächsten Tag würde ich in die Psychiatrie verlegt, da Sie sich keinen Rat mehr wüssten, 4 Tage Aufenthalt, ein Arztgespräch und Eindosierung auf 75 mg Venlafaxin, sonst keinerlei Betreuung oder Zuspruch. Zurück in Hautklinik mit Selbstentlassung.

Unzählige Arztbesuche und am Ende Kortisoncreme, die auch half.
So lebte ich bis 2016, mal besser mal schlechter mal Extreme Schmerzen und dann vertrug ich Cortison nicht mehr.

Seitdem arbeite ich nicht mehr und nehme Venlafaxin seit 13 Jahren.

Ab Oktober 2018 reduziert auf
-62,5 und 4 Wochen später auf 50 mg und 6 Wochen später auf 37,5....zu schnell, Hautbrennen und Brennen der Harnröhre, Harndrang.
Leider weiß ich nicht mehr, wieviel Zeit vergangen ist, bis ich auf 50 mg aufdosiert habe.
Bis heute bei dieser Dosierung geblieben.

Am 23.07. SPRITZE MIT AVASTIN in das rechte Auge wegen Makulardegeneration und Beginn mit einem Hormonpflaster.
Der Horrortrip beginnt:

Seitdem folgende Beschwerden:
ständige Übelkeit, kein Hunger, ständiger Harndrang, starke Schmerzen der Harnröhre und Vulva, Brennen der Haut am Rücken und Bauch, sehr erschöpft und müde, grosse Angst nicht mehr gesund zu werden..kann nicht mehr vor die Tür, ausgeschaltet

Medikation:
Abends 50 mg Venlafaxin und 5 mg Zolpidem
Seit Juli 2019 alle 3 bis 4 Tage 1,0 Tavor

Seit 30.09.19 täglich 1 Tavor 1.0 wegen unerträglichen Schmerzen

Am 21.10.19

Botoxbehandlung Vulva

Update am 25.10.19

Seit 3 Wochen Übelkeit selten, Brennen der Haut am Rücken u. Bauch weg :)

Alle anderen Beschwerden wollen sich nicht verabschieden :bettzeit:

26.10.19

Heute wieder unter der Brust Brenngürtel und Durchfall, ich verstehe die Welt nicht mehr!

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Dienstag, 26.11.19, 18:21

Liebe Uma

Ich habe oft darüber nachgedacht, dann hattest Du also schmerzen, trotz ganz langsamen ausschleichen, schlimm..hmm.
Ich habe mich nicht mehr gemolden, weil ich bin so ausgebrannt, möchte am liensten aus meiner Haut, seit Tagen juckt es mich am ganzen Körper noch und halt immer diese schmerzen..jetzt kommt die Weihnachtszeit und ich kann mich nicht freuen.Es ist soooo anstrengend so zu leben, ich frage mich täglich..wann hört das denn auf🙄.
Es freut mich sehr das Du Menschen hast die Dir helfen👍🏻🤗..ich bin auch so froh um meinen Partner, ich muss einfach trotz ausgebrannt sein und schmerzen jeden Tag bis zu zweimal kochen aber mein Sohn ist schon 12 Jahre alt und zum glück ansonsten selbständig.
Schlafstöhrungen plagen mich immernoch seit über 1 Jahr und diese elenden schmerzen im Rücken und Nacken im Zentralnervensystem, auch im Kopf oft stiche noch und halt wie eine 80 Jährige fühle ich mich, aber ees gibt sicher sogar 80 Jährige die sich besser fühlen🤷🏼‍♀️🧐...wie geht es Dir zur Zeit? Ist es immernoch soo schlimm? Ich bin so traurig, es wäre so schön unbekümmert ein Glühwein zu trinken und das Leben zu leben..ich kann vermehrt Tv schauen, aber das mag ich auch fast nicht mehr...

Denkst du hat das mal ein Ende?

Ich wünsche Dir das es hoffentlich besser wird..

Lieber Gruss Delish⚘
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

Matthu
Beiträge: 36
Registriert: Mittwoch, 04.09.19, 10:08

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Matthu » Dienstag, 26.11.19, 21:35

Hallo Delish,

...dieses Jucken am ganzen Körper habe ich auch. Ich kann Deine Situation sehr gut verstehen und nachvollziehen.
Es ist zum aus der Haut fahren, das geht bei mir jetzt seit 7 Monaten so, Im Prinzip seit dem Beginn mit der Einnahme vom Sertralin.....nach dem Absetzen wurde es noch schlimmer....zwischendurch war es mal (mehrmals) fast weg aber nach dem ich jetzt gut 3 Wochen Antibiotika nehmen musste ist es gefühlt doppelt so schlimm. Zum verzweifeln, zusätzlich kämpfe ich auch mit z.T. Gelenkschmerzen....sowie Kopfweh usw..... :cry:
Ohne Freunde und Eltern wüsste ich nicht was ich tun sollte...

Ich wünsche Dir viel Kraft und das es besser wird

LG
Erkrankungen:
seit 1992 Zöliakie/Glutenunverträglichkeit,
seit 2005 Lactoseunverträglichkeit, Histaminunverträglichkeit, z.T. Fructoseunverträglichkeit
seit 2006 bzw. wurde nach einer OPERATION einen Blutgerinnungsstörung festgestellt, Hämophilie

Psychopharmaka ...so genau lässt sich das nicht mehr nachvollziehen wegen leichter Ängste und Migräne

Wahrscheinlich 1993/94 Depotspritze Antidepressiva
2005-2006 verschiedene Antidepressiva - durch Neurologen ausprobiert - nicht vertragen bzw. toleriert wegen starker Benommenheit
2006-2014 mehrmals jeweils für gut ein halbes Jahr über die Wintermonate Laif 900 verschrieben

Juni 2018 Neuroplant 600 bis 28.2.2019 wurde nicht ausgeschlichen sondern sofort abgesetzt durch Neurologen
29.2.2019 Sertralin 25mg
12.3.2019 Sertralin 50mg
15.3.2019 1te FSME Impfung
30.3.2019 Serotoninsyndrom
1.4.2019 25mg Sertralin
2.4.2019 kaltentzug bzw. Sertralin abgesetzt wegen massiver Nebenwirkungen auf anraten der Neurologen
5.4.2019 2te FSME Impfung
seit dieser Zeit massive „Entzugssymtome“, :frust:

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 1123
Registriert: Montag, 10.10.16, 16:51

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von Straycat » Dienstag, 26.11.19, 23:41

Liebe Delish,

es tut mir so leid, dass es dir zur Zeit so mies geht :(
Versuche es so gut es geht zu akzeptieren. Ich weiß, das ist ungemein schwer, aber es ist das beste. Je mehr man ankämpft, umso mehr verspannt man sich und verkrampft sich auch geistig und es macht alles schlimmer.

Ich wünsche dir so sehr, dass es bergauf geht.
Und du hast echt meinen vollsten Respekt, dass du dich trotz dieser Schmerzen noch so super um deinen Sohn kümmerst und für ihn kochst! Das ist echt super!

Alles Gute - halte durch! :hug:
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Dienstag, 26.11.19, 23:58

Hallo Matthu und Cat

Danke euch für die Nachrichten und das Mitgegühl, es ist schon eine solch lange Zeit...schwierig zu akzeptieren, aber es stimmt wegen dem verkrampfen wenn rebellion zu stark in einem wird.Ich wünsche auch euch nur das beste und viel kraft in euren Situationen.

Lg Delish
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

delish77
Beiträge: 44
Registriert: Freitag, 11.10.19, 15:30

Re: delish77: Venlafaxin abgesetzt schwere Absetzsymptome

Beitrag von delish77 » Mittwoch, 04.12.19, 0:03

Hallo Zusammen
Wer kann mir helfen? Seit absetzen des Medis habe ich ein ständiges jucken am After und dort so ein kleines fleischkügelchen, evt Hämorriden.Ich habe schon mit X Salben versucht aber es beisst und beisst, kann mir jemand sagen zu was für einem Arzt ich bei dieser Angelegenheit muss?

Lg Delish
:?

2010 bis 2017 Venlaflaxin 225mg
2017 bis Oktober 2018 ausgeschlichen
2018 Oktober von 37.5 auf O

Mitte Oktober 2018 Massive Absetzsymptome, Gehirnenzündung, Neurophatische Schmerzen im PNS und ZNS,Gelenk und Muskelschmerzen
Im April 2019 das erste mal ein Fenster von 2 Wochen, bei eintreten der Mens jeweils eine Welle von 2 Wochen, starke Migräne, erneut starke Nervenschmerzen im Zns.Im Pns sind sie geheilt durch Vitamin B und Keltican.
Weil ich dachte es sei jetzt langsam vorbei mit dem Entzug, trank ich mehrmals viel zuviel Alkohol,
Seit 2.Juli bis jetzt 13.Okt durchgehend starke schmerzen im Zns, Stiche im ganzen Körper, Juckreiz auf der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nicht mehr fähig die Wohnung zu verlassen, grundsätzlich Bettlägerig und keine Fenster mehr.
1 Jahr ist es nun seit ich auf 0 bin.

Antworten