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Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

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Chrysantheme
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Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Hallo,

ich bin neu hier und froh, dass ich mich über das Forum hier nun austauschen kann, vielen Dank hierfür schon Mal, dass es das Forum überhaupt gibt!

Ich habe mein Venlaflaxin - wie Ihr in meiner Signatur sehen könnt - viel zu schnell und in zu großen Schritten abgesetzt, nachdem ich mit meinem Facharzt zusammen beschlossen hatte, das Medikament abzusetzen. Leider bin ich auf dieses Forum wie so viele erst gestoßen, nachdem mit meinem Kaltentzug im März alles im Argen war.

Glücklicherweise hat sich bei einer Dosis von 16,3 mg, welche ich seit fast drei Monaten nehme, eigentlich alles wieder eingependelt.
Was mir aber sehr große Sorgen bereitet ist, dass ich nach dem Entzug und dem Wechsel auf die Pellet Kapseln 4 Wochen krank geschrieben war, da ich körperlich und mental zu nichts mehr in der Lage war und die Bioverfügbarkeit vom neuen Medikament eine völlig andere war. (Stärker? Kann ja bis zu 20% wohl nach oben oder unten schwanken)

Nun mitten in meinem Sommerurlaub im Ausland habe ich meine Gürtelrose im Gesicht wieder bekommen. Hatte bereits eine vor ziemlich genau zwei Jahren - wieder vier Wochen krank geschrieben.

Theoretisch wollte ich ab dem 15.08. wieder um 10% der jetzigen Dosis runter reduzieren. Seit vier Tagen muss ich wegen meiner frisch bestätigten Schilddrüsenunterfunktion Medikamente nehmen (Euthyrox 12,5 mg), Herpes am Mund habe ich aktuell auch. Kurz und gut: mein Immunsystem ist im Keller, die Schilddrüse muss sich einpendeln und ich habe Angst wieder richtig heftig krank zu werden und im Büro auszufallen - ICH MÖCHTE ABER UNBEDINGT WEITER ABSETZEN! Überlege sogar bereits ab Morgen, da ich diese Woche krank geschrieben bin und die Absetzproblematik mich nicht in einer Arbeitswoche treffen würde. Mit dem neuen Medikament habe ich noch keine Erfahrung wie eine Dosisreduzuierung bei mir ankommt.

Was meint Ihr? Doch nochmal 4 Wochen warten? Was macht Ihr für Euer Immunsystem ausser den hier genannten NEMs? Ich bekomme jetzt Vitamin B Spritzen, z.T. können wohl aber auch Zusatzstoffe in den Spritzen Wechselwirkungen mit Venlaflaxin haben. Denke auch über eine Kur nach.

Aktuell habe ich einfach das Gefühl, egal wie ich mich entscheide und wieviel ich mich auch im Vorfeld informiere um mich abzusichern - ich habe die Dinge einfach nicht mehr unter Kontrolle..das macht mir Angst.
Zuletzt geändert von Annanas am 05.08.2019 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
11/2016: extreme Stressituation am Arbeitsplatz, auf Anraten von Psychiater Einnahme von Venlaflaxin

Venlaflaxin 100 mg
12/2016: Beginn Einnahme (Übelkeit, erweiterte Pupillen, Schläfrigkeit, Unruhe)
Venlaflaxin 150 mg
03/2017: Aufdosierung, da Wirkung noch nicht optimal
07/2017: Gürtelrose und im Rückblick Feststellung von ersten NWs (geschwächtes Immunsystem, div. Unverträglichkeiten)

Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
12/05/2019: 18,0 mg - Wechsel von Retardtabletten auf Pellets: schlimme NWs, Medikament hat wohl eine andere Bioverfügbarkeit und flutet sehr stark

15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
Einnahme von 5x täglich 400 mg Aciclovir
01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
10/12/2020 5,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
06/01/2021 5,3 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Annanas »

Hallo Chrysantheme :) und
willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Annanas »

Hallo Chrysantheme :) ,
ich nochmal - jetzt zu deinen Fragen:
Chrysantheme hat geschrieben: 05.08.2019 15:59 viel zu schnell und in zu großen Schritten abgesetzt, nachdem ich mit meinem Facharzt zusammen beschlossen hatte, das Medikament abzusetzen.
Es ist leider noch die Mehrheit der Ärzte, deren Wissensstand zum Absetzen von PP nur auf den Infos der Hersteller basiert! :frust:
Chrysantheme hat geschrieben: 05.08.2019 15:59 Glücklicherweise hat sich bei einer Dosis von 16,3 mg, welche ich seit fast drei Monaten nehme, eigentlich alles wieder eingependelt.
Es ist gut, daß du wieder eindosiert hast.
Chrysantheme hat geschrieben: 05.08.2019 15:59 Was mir aber sehr große Sorgen bereitet ist, dass ich nach dem Entzug und dem Wechsel auf die Pellet Kapseln 4 Wochen krank geschrieben war, da ich körperlich und mental zu nichts mehr in der Lage war und die Bioverfügbarkeit vom neuen Medikament eine völlig andere war. (Stärker? Kann ja bis zu 20% wohl nach oben oder unten schwanken)
Du hattest vorher Retard-Tabletten u jetzt die Kapseln mit den kleinen retardierten Kügelchen?!
Dieser Wechsel sowie auch ein Herstellerwechsel allgemein, können allein schon Symptome hervorrufen.
Allerdings glaube ich, daß der größere Anteil der Symptomatik dem Kaltentzug u der Wiedereindosierung auf einer geringen Dosis, geschuldet ist.
Insgesamt war das ein Riesenabsetzschritt (kein Vorwurf) , den dein ZNS erstmal verarbeiten muß.

Ich möchte dir jetzt keine Angst machen, aber Absetzsymptome können mit sehr langer zeitlicher Verzögerung einsetzen. Häufig wird hier im Forum von einem Zeitraum von ca 3 - 5 Monaten berichtet.
Chrysantheme hat geschrieben: 05.08.2019 15:59 Theoretisch wollte ich ab dem 15.08. wieder um 10% der jetzigen Dosis runter reduzieren.
Das würde ich jetzt absolut nicht empfehlen, sondern eher das Gegenteil, in Form einer längeren Absetzpause über min 8 Wochen, besser länger - eben weil noch etwas an Symptomen nachkommen kann.
Chrysantheme hat geschrieben: 05.08.2019 15:59 Seit vier Tagen muss ich wegen meiner frisch bestätigten Schilddrüsenunterfunktion Medikamente nehmen (Euthyrox 12,5 mg),
Wie waren die Werte?
SD- Funktionsstörungen treten während des Absetzens sehr häufig auf, regulieren sich aber meistens wieder von allein.
Wenn das jetzt erstmalig auftrat, kann man davon ausgehen, daß dieses dem schnellen Absetzen geschuldet ist. Venlafaxin greift während der Einnahme u des Absetzens auch in die hormonellen Regelkreise ein, es wirkt eben nicht selektiv, wie beworben, da im Organismus alles mit allem verzahnt ist.
Chrysantheme hat geschrieben: 05.08.2019 15:59 Was macht Ihr für Euer Immunsystem ausser den hier genannten NEMs? Ich bekomme jetzt Vitamin B Spritzen, z.T. können wohl aber auch Zusatzstoffe in den Spritzen Wechselwirkungen mit Venlaflaxin haben.
Mit Nahrungsergänzungsmitteln gehen wir hier eher vorsichtig um, weil während des Absetzens Vieles davon nicht vertragen wird - dazu gehören bspw auch die B-Vitamine.
Du kannst, wenn du in der Suchfunktion die entsprechenden Begriffe eingibst, viele Erfahrungswerte u Erklärungen finden.
Chrysantheme hat geschrieben: 05.08.2019 15:59 Aktuell habe ich einfach das Gefühl, egal wie ich mich entscheide und wieviel ich mich auch im Vorfeld informiere um mich abzusichern - ich habe die Dinge einfach nicht mehr unter Kontrolle..das macht mir Angst
Es ist sehr, sehr gut, daß du dich so informierst, so können doch gravierende Fehler vermieden werden.
Wühle dich durchs Forum :wink: - es gibt hier einen Riesenerfahrungsschatz, von dem man profitieren kann.

Auch, wenn das anfangs zu viele Infos sind, man bekommt die sortiert u wenn du Fragen hast, wozu du keine Antworten findest, dann stelle sie hier!

Liebe Grüße von Anna
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04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Hallo Anna,

herzlichen Dank für deine rasche Rückmeldung und die ausführlichen Erklärungen, dass hat mir schon sehr viel bei meinen Entscheidungen geholfen.

Ich habe jetzt für mich entschieden, dass ich mit dem Absetzen bis Ende des Jahres pausieren werde um meinem Körper die Möglichkeit zu geben, sich wieder etwas zu normalisieren und ich dann gestärkt und ohne Zeitdruck mit dem Absetzen ab 2020 anfangen kann.
Das tatsächlich noch etwas nachrücken kann, macht mir jetzt tatsächlich ganz schön große Sorgen. Rechnest Du mit den drei bis fünf Monaten ab dem kalten Zug, oder ab dem wieder einschleichen von den 16,3 mg?

Wegen den Schilddrüsenwerten: ich hatte immer eine leichte Unterfunktion, aber so leicht, dass man sie nicht zwingend mit Medikamenten behandeln musste.
Der TSH-basal Wert lag am 20.03.2018 bei 2.87 und am 30.07.2019 bei 4.65.

Wenn ich jetzt für die nächsten 5 Monate pausiere - ab wann ist das ZNS dann wieder richtig stabil - oder bin ich durch das kalt absetzen im März immer noch nach wie vor im Absetzmodus für das ZNS? Ich frage dass, da mir die Vitamin B Spritzen sehr gut getan haben, ich aber während dem Absetzen keine Komplikationen herausfordern möchte.
11/2016: extreme Stressituation am Arbeitsplatz, auf Anraten von Psychiater Einnahme von Venlaflaxin

Venlaflaxin 100 mg
12/2016: Beginn Einnahme (Übelkeit, erweiterte Pupillen, Schläfrigkeit, Unruhe)
Venlaflaxin 150 mg
03/2017: Aufdosierung, da Wirkung noch nicht optimal
07/2017: Gürtelrose und im Rückblick Feststellung von ersten NWs (geschwächtes Immunsystem, div. Unverträglichkeiten)

Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
12/05/2019: 18,0 mg - Wechsel von Retardtabletten auf Pellets: schlimme NWs, Medikament hat wohl eine andere Bioverfügbarkeit und flutet sehr stark

15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
Einnahme von 5x täglich 400 mg Aciclovir
01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
10/12/2020 5,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
06/01/2021 5,3 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Liebe Grüße auch an Dich :)
Susanne1978
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Susanne1978 »

Chrysantheme hat geschrieben: 06.08.2019 14:11 Wenn ich jetzt für die nächsten 5 Monate pausiere - ab wann ist das ZNS dann wieder richtig stabil - oder bin ich durch das kalt absetzen im März immer noch nach wie vor im Absetzmodus für das ZNS?
Hallo Chrysantheme, unser Körper ist ein Wunder der Natur, nur leider vergessen wir das häufig. Ich denke, so ist meine Erfahrung, das der Körper genau zeigt wie stabil er ist oder auch nicht. Eine Pause zu machen ist bestimmt nicht das schlechteste, und irgendwann wird bestimmt der Punkt kommen wo du sagst: OK, ich reduziere.

Ob dein ZNS noch im Absetzmodus ist, kann ich leider nicht beantworten. Bei mir ist es so, dass ich irgendwann das Gefühl bekomme zu reduzieren. Ich reduziere immer nur 5%, weil ich einfach Angst vor zu vielen NW`s habe. Deshalb ist mein Weg ein langsamer, aber dafür hoffentlich sicherer....

Was das Vit. B. anbelangt, ich nehme viele NEM´s, vertrage sie gut, andere vertragen sie nicht gut. Auch hier ist jeder unterschiedlich, deswegen bin ich immer der Meinung das der Körper uns schon mitteilt, was er haben möchte oder auch nicht.... :wink:
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 . /. 5% = 142,50 mg/ 01.02.2019 . /. 10% = 128,25 mg/ 01.03.2019 . /. 10%= 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg/ 01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg/ 11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg/ 11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg/ 29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg/ 18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg/ 01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg/ 26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg/ 23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
25.01.2021 = abzgl. 10% = 45,00 mg
29.01.2021 wieder auf 50 mg
10.02.2021. /. 10%= 45 mg
01.04.2021. /. 10%=40,5 mg
22.05.2021 37,5 mg :party2: 75% erreicht!
Annanas
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Annanas »

Hallo Chrysantheme :) ,
Chrysantheme hat geschrieben: 06.08.2019 14:11 Ich habe jetzt für mich entschieden, dass ich mit dem Absetzen bis Ende des Jahres pausieren werde um meinem Körper die Möglichkeit zu geben, sich wieder etwas zu normalisieren und ich dann gestärkt und ohne Zeitdruck mit dem Absetzen ab 2020 anfangen kann
Ich finde eine längere Pause eine gute Entscheidung.
So ist wirklich genug Zeit, daß sich dein ZNS nach dem ganzen "Kuddelmuddel" stabilisieren kann.
Chrysantheme hat geschrieben: 06.08.2019 14:11 Das tatsächlich noch etwas nachrücken kann, macht mir jetzt tatsächlich ganz schön große Sorgen. Rechnest Du mit den drei bis fünf Monaten ab dem kalten Zug, oder ab dem wieder einschleichen von den 16,3 mg?
Ich wollte dir keine Angst machen, es muß auch nicht zwangsläufig etwas nachkommen, aber es kann eben.
Und da man vorher leider nicht weiß, ob es einen trifft, ist es besser, diesem Risiko aus dem Weg zu gehen bzw es zu minimieren, indem man pausiert.

Die 3 - 5 Monate sind nur ein Anhaltspunkt, es kann nach einem Kaltentzug eintreffen, aber auch nach zu großen Reduktionsschritten o/u zu schnellem Absetzen.

Ich würde aber an deiner Stelle nicht weiter darüber nachdenken oder verstärkt in mich hineinhorchen, das erzeugt nur zusätzlichen Stress.
Chrysantheme hat geschrieben: 06.08.2019 14:11 Wegen den Schilddrüsenwerten: ich hatte immer eine leichte Unterfunktion, aber so leicht, dass man sie nicht zwingend mit Medikamenten behandeln musste.
Der TSH-basal Wert lag am 20.03.2018 bei 2.87 und am 30.07.2019 bei 4.65.
Diese Werte kommen mir bekannt vor, meine schwanken ähnlich, z.Zt ist der TSH bspw bei 4,67.
Du nimmst ja jetzt ein SD-Medikament - ich würde da ein bißchen drauf schauen, falls du Symptome entwickelst, die in Richtung ÜF gehen - es könnte sein, daß sich die UF durch die Absetzpause wieder gibt u das Medikament evtl zu viel wird.

Aber auch das ist nur ein "kann" u kein "muß" - dazu sind wir alle zu unterschiedlich.
Aber so weiß man dann, worauf man ggf schauen muß u verfällt nicht in Panik.
Chrysantheme hat geschrieben: 06.08.2019 14:11 Wenn ich jetzt für die nächsten 5 Monate pausiere - ab wann ist das ZNS dann wieder richtig stabil - oder bin ich durch das kalt absetzen im März immer noch nach wie vor im Absetzmodus für das ZNS?
Das kann man nicht verallgemeinernd sagen, auch das ist sehr individuell.
Aber normalerweise merkt man eine Stabilisierung an Belastbarkeit, Nachlassen der Symptomatik usw
Chrysantheme hat geschrieben: 06.08.2019 14:11 Ich frage dass, da mir die Vitamin B Spritzen sehr gut getan haben, ich aber während dem Absetzen keine Komplikationen herausfordern möchte.
.
Wenn dir diese Spritzen guttun, dann lasse sie dir weiter geben. Dein Körper wird dir sagen, wenn es nicht mehr an dem ist.

Ich hatte auch über viele Monate B12 Spritzen bekommen, sehr hoch dosiert, 6000 microgr pro Woche,
die ich lange auch so brauchte.
Bis ich dann mal mit unerträglicher Müdigkeit u gleichzeitigem Herzrasen auf die Injektion reagierte.
Dann habe ich die Substitution erstmal ausgesetzt.
Aber auch das ist ein individuelles Einzelergebnis! :wink:
So wie auch Susanne :) schon schrieb.

Wenn du möchtest, schreib immer mal, wie es dir geht, auch wenn du mit dem Absetzen erst später beginnst.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Chrysantheme
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Hallo und Danke Ihr Lieben!

ich wüsste gerade echt nicht, wo ich ausser hier hilfreiche Antworten auf meine Fragen bekomme :D

Seit heute Mittag fühle ich mich, wie als hätte ich in die Steckdose gefasst. Ich vermute dass das Schilddrüsenmedikament Euthyrox mit zwar nur 12,5 mg der Grund dafür ist. Heute Morgen habe ich mich seit langem Mal wieder richtig wohl in meiner Haut gefühlt und auf einmal extremes Schwitzen, Gummibeine und wie als würde ich gleich rot im Gesicht werden. Total angetrieben.

Meint Ihr es macht Sinn, das Schilddrüsenmedikament von der Dosis Menge erstmal zu halbieren und zu schauen, ob es dann besser vertragen wird? Das blöde ist dann einfach, wenn ich die Tablette viertele ist die Dosis halt wirklich jeden Tag eine andere. Hab sogar in der Apotheke gefragt, ob sie mir die Tabletten teilen könnten, wird leider nicht gemacht. Jeden zweiten Tag die Tablette nehmen, habe ich mir auch schon überlegt, aber dann kehrt wieder keine Ruhe ein.

Herzliche Grüße und Danke im voraus für eure Mühe :lol:
11/2016: extreme Stressituation am Arbeitsplatz, auf Anraten von Psychiater Einnahme von Venlaflaxin

Venlaflaxin 100 mg
12/2016: Beginn Einnahme (Übelkeit, erweiterte Pupillen, Schläfrigkeit, Unruhe)
Venlaflaxin 150 mg
03/2017: Aufdosierung, da Wirkung noch nicht optimal
07/2017: Gürtelrose und im Rückblick Feststellung von ersten NWs (geschwächtes Immunsystem, div. Unverträglichkeiten)

Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
12/05/2019: 18,0 mg - Wechsel von Retardtabletten auf Pellets: schlimme NWs, Medikament hat wohl eine andere Bioverfügbarkeit und flutet sehr stark

15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
Einnahme von 5x täglich 400 mg Aciclovir
01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
10/12/2020 5,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
06/01/2021 5,3 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
Philine

Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Philine »

Hallo Chrysantheme, :)
dann hat dich das Steckdosenphänomen ja genau nach 7 Tagen L-T4 erreicht, also genau bei Aufspiegelung des Medikaments... sicher weißt du, dass man Schilddrüsendosierungen erstmal 4-6 Wochen halten sollte, dann noch mal Blutwerte testen. Ich finde das sehr lang und würde es auch davon abhängig machen, wie dreckig es einem geht. Anfängliche Überfunktionssymptome beim Einschleichen, wie du sie schilderst, sind aber normal, sogar dann, wenn die Dosierung gut wäre. Dein Körper ist so lange an Unterfunktion gewöhnt, dass er sich erstmal sträubt, das heißt aber nicht, dass die Dosierung grundsätzlich zu hoch wäre. Ich würde die 12,5 vier Wochen halten (außer bei starken Herzbeschwerden), dann Blutentnahme (Medikament davor nicht einnehmen), aber unbedingt mit allen drei Werten, TSH, fT4 und fT3. Kannst du dann gerne mit Referenzwerten hier einstellen, wenn du magst.
Das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung, ich wünsche dir alles Gute,
Philine
Chrysantheme
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Dankeschön, Philine!

ich halte die Dosis nun vier Wochen und lass dann noch Mal Blut abnehmen - dass sich das Ganze erst nach der vermutlich langen Zeit der Unterfunktion einpendeln muss ist wahrlich schlüssig... habe auch das Gefühl, dass mein Körper mittlerweile besser mit den zugeführten Hormonen umgehen kann.

Eine schöne Woche Dir :lol:
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Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
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15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
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15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
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01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
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krasiva
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von krasiva »

Liebe Chrysantheme,

ich möchte dich in der Absetzpause bekräftigen.

Habe nach richtig großem Schritt (unwissend das Medikament Risperidon von 1mg auf 0,5mg erst reduziert) glücklicherweise das forum hier gefunden und sofort entschlossen das Medikament wegen Entzugserscheinungen (von welchen ich ja erst durch forum wusste, dass sie er waren) minimal aufzudosieren und eine längere Pause einzusetzen. Diese Pause hielt ich von Ende Februar bis jetzt.

Das bedeutet nicht, dass ich die ganze Zeit Symptomfrei war. Aber die Symptome haben sich sehr abgemildert und ich konnte kräftiger werden. Der Körper signalisiert einem selbst wann die Zeitpunkt günstig sei und ich komme auf die Gedanken wieder zu reduzieren erst jetzt. Die lange Pause bereue ich nicht und ich konnte auch d. Mut sammeln für die weiteren Schritte.

Ich kann solche Pause, wenn im Entzug alles z.B. stockt und der Körper und die Seele nicht mehr mitkommen können, nur wärmst empfehlen.
Danke auch dem forum und padma mich auf diese Gedanken zu leiten.

Dir alles alles Gute und gute Besserung.

Herzliche Grüße,

krasiva :)
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.
Chrysantheme
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Hallo,

Ihr hattet ja gemeint, dass ich mich zwischenzeitlich Mal zurück melden soll: die "kritischen 8 Wochen" sind nun vorbei und es kam glücklicherweise zu keiner Verschlechterung oder zu Entzugserscheinungen.

Was gut funktioniert: Euthyrox (mittlerweile 25 qg), Omega 3 und regelmäßige Bewegung.
Was kritisch ist: Kaffee, direkte Sonne, laute Geräusche - hier denke ich aber, dass das noch Probleme von der Gürtelrose sind.

Leider bin ich aktuell an Kinn, Hals und Rücken voll mit Pickeln. Trotz Salbe vom Hautarzt tut sich hier wenig. Ich tippe aus das Euthyrox - kann damit leben, aber nervig ist es.

Liebe Grüße an allerseits und beste Grüße und Wünsche
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Venlaflaxin 100 mg
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03/2017: Aufdosierung, da Wirkung noch nicht optimal
07/2017: Gürtelrose und im Rückblick Feststellung von ersten NWs (geschwächtes Immunsystem, div. Unverträglichkeiten)

Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
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08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
12/05/2019: 18,0 mg - Wechsel von Retardtabletten auf Pellets: schlimme NWs, Medikament hat wohl eine andere Bioverfügbarkeit und flutet sehr stark

15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
Einnahme von 5x täglich 400 mg Aciclovir
01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

So: wollte mein Rezept einlösen und Venlaflaxin generell und im Besonderen meines ist nicht lieferbar! Ich bin geschockt. Ich hoffe auf Eure Hilfe, bzw. Ideen, wie und wo Venlaflaxin Hennig 37,5 retard aufzutreiben ist. xxxx Zum Glück habe ich noch für ein paar Wochen Kapseln vorrätig, aber jetzt ist es an der Zeit nach einer guten Lösung zu recherchieren, oder darauf zu hoffen, dass das Medikament in ein paar Wochen wieder lieferbar ist.
Zuletzt geändert von padma am 06.11.2019 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Ein Satz musste aus rechtlichen Gründen entfernt werden
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Venlaflaxin 100 mg
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Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
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15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
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01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Towanda »

Hallo Chrysantheme,

es gibt hier einen Thread dazu: viewtopic.php?f=66&t=16744&view=unread#unread

Beachtest Du bitte unsere Regel zur Nettikette, die Beiträge mit einem Gruß zu beginnen und zu beenden?

Gruß, Towanda
► Text zeigen

02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli - abgesetzt am 01.02.21


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Hallo Towanda,

danke für Deine rasche Rückmeldung und Entschuldigung: ich musste hier auf Arbeit auf die Schnelle meinen "Notruf" absetzen und hab vor lauter Aufregung und ohne Rücksicht auf Formulierung/Nettikette drauf los getippt.

Beste Grüße und trotz allem einen schönen Tag Dir noch
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05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
12/05/2019: 18,0 mg - Wechsel von Retardtabletten auf Pellets: schlimme NWs, Medikament hat wohl eine andere Bioverfügbarkeit und flutet sehr stark

15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
Einnahme von 5x täglich 400 mg Aciclovir
01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
10/12/2020 5,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
06/01/2021 5,3 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
Fledermaus
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Fledermaus »

Hallo Chrysantheme,

Sammel die entnommenen Kügelchen und befülle mit der nötigen Anzahl an Kügelchen Leerkapseln (bekommst in der Apotheke). Somit kannst noch eine Zeit länger überbrücken.
Hoffentlich sind bald die Lieferschwierigkeiten vorbei.
Lg
Fledermaus
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Chrysantheme
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Hallo Ihr Lieben,

ich wollte Bescheid geben, dass ich noch eine 150 mg Packung von Hennig über 14 Tabletten ergattern konnte. Da ich bei 16,3 mg aktuell stehe, kann ich mit den 14 Stück eine Weile überbrücken.
Ich habe Kontakt zu meinem Medikamentenhersteller aufgenommen und es hieß "laut aktuellem Stand müsste Venlafaxin im Januar wieder lieferbar sein."

Mir tut es so wahnsinnig leid, für die unter uns, die jetzt tatsächlich einen kalten Zug haben! Das kann jemand Außenstehendes von der Tragweite her überhaupt nicht nachvollzien. Ich bin richtiggehend geschockt und bin mit meinen Gedanken bei allen, die durch den Engpass jetzt ein richtig großes Problem haben.

Mehr als Ohren steif halten, kann ich nicht wünschen. Hoffen wir, dass der Engpass bald vorbei ist und sich nie mehr wiederholt.

Liebe Grüße von Chrysantheme
11/2016: extreme Stressituation am Arbeitsplatz, auf Anraten von Psychiater Einnahme von Venlaflaxin

Venlaflaxin 100 mg
12/2016: Beginn Einnahme (Übelkeit, erweiterte Pupillen, Schläfrigkeit, Unruhe)
Venlaflaxin 150 mg
03/2017: Aufdosierung, da Wirkung noch nicht optimal
07/2017: Gürtelrose und im Rückblick Feststellung von ersten NWs (geschwächtes Immunsystem, div. Unverträglichkeiten)

Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
12/05/2019: 18,0 mg - Wechsel von Retardtabletten auf Pellets: schlimme NWs, Medikament hat wohl eine andere Bioverfügbarkeit und flutet sehr stark

15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
Einnahme von 5x täglich 400 mg Aciclovir
01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
10/12/2020 5,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
06/01/2021 5,3 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
Chrysantheme
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Hallo ihr Lieben,

Aufgrund der Lieferengpässe von Venlafaxin, hatte ich mich entschieden am 8.11. auf 14,7 mg runter zu reduzieren. Ich habe mich seit 2-3 Monaten immer stabiler gefühlt und war dafür bereit. Ich muss sagen die ersten 9 Tage waren wunderbar! Mein Körper hat regelrecht aufgeatmet, auch mental ging es mir sehr gut, hab jeden zweiten Tag Sport gemacht und die extreme Geräuschempfindlichkeit ging zurück. Etwas brain zaps, Ohrenschmerzen und Herzschmerzen und zwei Tage lang war ich etwas ängstlich, aber es war okay. Ich habe mich so gut wie seit langem nicht mehr gefühlt.

Dann aber kamen folgende Dinge quer: im Büro alle krank und "ansteckend", meine Periode, das austesten ob saunieren noch geht (war keine gute Idee), extremer Stress im Job und die wahrscheinlich mittlerweile etwas zu hoch dosierte Euthyrox Einnahme.
(Meine Schilddrüsenwerte sind nun bei ca. 0,47 TSH Ende Juli war das Ergebnis noch bei 4,65 und im März 2018 bei 2,87. Bin nun am 30.11. 37,5 mg Euthyrox runter und die Beschwerden wurden besser (Herzschmerzen, Unruhe)
Seit heute bin ich etwas erkältet und ich hatte eigentlich vor, Samstag wieder um 10% zu reduzieren.

Ich weiß, etlichen geht es hier richtig schlecht und ich stelle hier solche super vorsichtig Fragen... Ich kann aber gerade auch nirgendwo anders diese Problematik schildern :-( ein kurzer Hinweis würde mir reichen!

Dann wollte ich noch sagen, dass ich seit ca 2 Monaten täglich meditiere, ich habe ein Achtsamkeitsseminar gesucht speziell für Menschen mit depressiven Episoden, das hilft so gut! Das lege ich jedem wärmstens ans Herz.

Mit den besten Grüßen und Wünschen,
C.
11/2016: extreme Stressituation am Arbeitsplatz, auf Anraten von Psychiater Einnahme von Venlaflaxin

Venlaflaxin 100 mg
12/2016: Beginn Einnahme (Übelkeit, erweiterte Pupillen, Schläfrigkeit, Unruhe)
Venlaflaxin 150 mg
03/2017: Aufdosierung, da Wirkung noch nicht optimal
07/2017: Gürtelrose und im Rückblick Feststellung von ersten NWs (geschwächtes Immunsystem, div. Unverträglichkeiten)

Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
12/05/2019: 18,0 mg - Wechsel von Retardtabletten auf Pellets: schlimme NWs, Medikament hat wohl eine andere Bioverfügbarkeit und flutet sehr stark

15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
Einnahme von 5x täglich 400 mg Aciclovir
01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
10/12/2020 5,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Annanas »

Hallo Chrysantheme :) ,
ich würde mit der Reduktion noch abwarten, dieses sich Gutfühlen direkt nach einem Absetzschritt u noch ein paar Tage danach, kann trügerisch sein.

Ich will es nicht beschreien und es muß auch nicht zwingend an dem sein, aber nach den Erfahrungen (meinen eigenen u denen aus dem Forum) kann es auch nach 4 o 5 Wochen noch zum Ausbruch der Absetzsymptomatik kommen.

Zudem hast du die Dosis des SD-Medikamentes geändert, das muß auch erstmal ankommen u sich einregulieren u dann noch ein Infekt, der aber auch ein Absetzsymptom (Absetzgrippe) sein kann.

Also zusammenfassend, ich würde noch nicht reduzieren.
Chrysantheme hat geschrieben: 03.12.2019 19:17 Ich weiß, etlichen geht es hier richtig schlecht und ich stelle hier solche super vorsichtig Fragen... Ich kann aber gerade auch nirgendwo anders diese Problematik schildern ein kurzer Hinweis würde mir reichen!
Chrysantheme, darüber mache dir bitte keine Gedanken, hier hat Jeder seinen Platz u ich freue mich, daß es dir einigermaßen gutgeht.
Chrysantheme hat geschrieben: 03.12.2019 19:17 Dann wollte ich noch sagen, dass ich seit ca 2 Monaten täglich meditiere, ich habe ein Achtsamkeitsseminar gesucht speziell für Menschen mit depressiven Episoden, das hilft so gut! Das lege ich jedem wärmstens ans Herz
Danke für die Empfehlung u super, daß es dir so gut hilft!

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
► Text zeigen
04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Chrysantheme
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Re: Chrysantheme: Hallo - Absetzen von Venlafaxin, Immunsystem und Schilddrüse

Beitrag von Chrysantheme »

Hallo liebe Anna,

Danke für deine Antwort und auch noch mal Danke an das Forum, generell - ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben, das ist so wichtig!

Ich warte jetzt noch mal ab mit dem Absetzen, Danke für die Erläuterungen.

Eine Frage habe ich aber noch zu der "Absetzgrippe" - bei einem regulären Infekt sollte man ja nicht wirklich Sport machen, bzw schwimmen gehen, was mir unheimlich gut tut. Fühlt es sich bei einer "Absetzegrippe" nur so an wie eine Grippe, man kann sich aber verhalten als sei man gesund? So gut es geht ignorieren bis es vorbei ist und seinen normalen Tätigkeiten nachgehen? Das wäre ziemlich gut...

Liebe Grüße und einen schönen Nachmittag,

C.
11/2016: extreme Stressituation am Arbeitsplatz, auf Anraten von Psychiater Einnahme von Venlaflaxin

Venlaflaxin 100 mg
12/2016: Beginn Einnahme (Übelkeit, erweiterte Pupillen, Schläfrigkeit, Unruhe)
Venlaflaxin 150 mg
03/2017: Aufdosierung, da Wirkung noch nicht optimal
07/2017: Gürtelrose und im Rückblick Feststellung von ersten NWs (geschwächtes Immunsystem, div. Unverträglichkeiten)

Venlaflaxin Absetzhistorie (z.T. nur rekonstruiert)
05/2018: 137,5 mg
ca. 08/2018: 125,0 mg
ca. 10/2018: 112,5 mg
ca. 12/2018: 100,0 mg
ca. 01/2019: 87,5 mg
ca. 01/02/2019: 60 mg
ca. 15/02/2019: 45 mg
01/03/2019: 37,5 mg

15/03/2019: 0,0 mg Kaltentzug auf Grund von NWs und Infektanfälligkeit - mit Facharzt im Vorfeld abgeklärt
16/03/2019 ansteigende Symptome wie: Schwindelgefühl, Gangunsicherheit, Schlafstörungen, Durchfall, Aggression, Angst, totale Überforderung
05/04/2019: Krümmel angetestet
08/04/2019: 12,5 mg - keine Entzugssymptome, aber sehr instabil - körperlich wie psychisch
12/04/2019: 25,0 mg - alles fühlt sich okay an, auch wenn Medikament stark anflutet
03/05/2019: 25,0 mg - Dosis plötzlich zu stark, wie schon am 14/04/2019 befürchtet
05/05/2019: 22,0 mg - wie in die Steckdose gefasst
10/05/2019: 19,0 mg - weiter reduziert (Herzrasen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden)
12/05/2019: 18,0 mg - Wechsel von Retardtabletten auf Pellets: schlimme NWs, Medikament hat wohl eine andere Bioverfügbarkeit und flutet sehr stark

15/05/2019: 16,3 mg - NWs etwas geringer
01/06/2019: 16,3 mg - NWs fast nicht mehr spürbar, Stabilität pendelt sich ein
01/07/2019: 16,3 mg - i.O. nur das Immunsystem holt permanent alte Krankheiten raus, Dauermüdigkeit
15/07/2019: 16,3 mg - Gürtelrose ist wieder da - 4 Wochen Krankschreibung, extrem abgeschlagen, Nervenschmerzen
Einnahme von 5x täglich 400 mg Aciclovir
01/08/2019: 16,3 mg - i.O. Blutergebnisse zeigen eine Schilddrüsenunterfunktion: ab sofort 12,5 mg Euthyrox und 200 pg Jodid
05/08/2019: 16,3 mg, 12,5 mg Euthyrox, 200 pm
Euthyrox bis 1/11/2019 auf insgesamt 50 mg hoch
08/11/2019 14,7 mg Venlafaxin langsam auf 37,5 Euthyrox reduziert
16/12/2019 13,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
16/01/2020 11,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
14/02/2020 10,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
11/03/2020 11,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/04/2020 10,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
21/05/2020 9,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
25/06/2020 9,0 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
23/07/2020 8,4 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
27/08/2020 7,7 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
24/09/2020 7,2 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
12/11/2020 6,6 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
10/12/2020 5,9 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
06/01/2021 5,3 mg Venlafaxin 37,5 Euthyrox
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