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Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

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Alien
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Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Alien » Sonntag, 06.01.19, 5:07

Hallo an alle,
bevor jemand schimpft, ich kann meine Signatur nicht in dem Sinne so vervollständigen wie ich es sollte, ich habe mir weder die Zeiten gemerkt, wann ich welche Medis genommen habe, noch komme ich an die Informationen heran.
Alles was ich lese, schreibe oder mir merken müsste, verschwindet hinter einer grauen Wand.
Zur Zeit kann ich zwar wieder auch komplexere Texte verarbeiten, kann aber nach mehreren Tagen, die Texte nur noch stark eingeschränkt abrufen.
Unter Stress auf Arbeit geht gar nichts mehr.
Ich lese Texte und komme je nach Tagesform zu unterschiedlichen Interpretationen, was auf Arbeit dann auch nicht funktioniert, weil ich wieder von vorne anfangen muss.
Ich komme immer wieder zu der Selbst-Diagnose Demenz
Ich bin nicht sicher, ob ich Tinnitus habe oder das Gehirn mehr Neuroleptika benötigt.
Meine Lungenprobleme sind da auch nicht gerade hilfreich, aber das ist ein Thema für sich.
Leider kann ich auch nicht mit den Psychiatern reden, da sie die eklige Angewohnheit haben, alles besser zu wissen, statt zu zuhören.(Seit zwei /drei Jahren sage ich, ich habe Probleme mit demenzartigen Symptomen - Antwort: gehen sie arbeiten) :frust:
Wenn überhaupt reden sie über mich, statt mit mir.
Und irgendwann bin ich dann auch nur noch sauer und kann das nicht verbergen.
Alles was ich sage, ist nur noch für den Computer wichtig und wird gegen mich verwandt.

Die letzte Psychiaterin wusste nach zweieinhalb Minuten, das ich Antidepressiva nehmen muss. :censored:

Was ich eher vermute ist, dass das ein Langzeitschaden von den Neuroleptika und ehemals Antidepressiva ist, also habe ich angefangen, darüber zu recherchieren. Musste aber feststellen, das ich mich schnell irgendwie plus s. o. genannte Probleme im Kreis drehte.

Ja, ich kann mir im Forum alles durchlesen, was ich teilweise auch schon getan habe, aber in drei Tagen, weiß ich nur noch, das ich den Text eventuell schon mal gelesen habe, alles verschwimmt.

Sicherheitshalber habe ich erstmal Patientenverfuegung und Betreuungsvollmacht erstellt.
Finde es aber schlimm, dass ich in irgendeinem Text gefunden habe, dass sich Ärzte darüber austauschen, das sie die Patientenverfuegungen ignorieren wollen. :censored:

Da ich das Gefühl habe, dass ich mit den Ärzten nicht sinnvoll sprechen kann, bin ich einfach nur aufgeschmissen.
Da Neuroleptika einem bis zu über 30 Lebensjahre kosten können, habe ich wahrscheinlich sowieso nicht mehr viel Zeit.
Ich höre an der Stelle lieber erstmal auf.

Gruß Alien
Zuletzt geändert von padma am Sonntag, 06.01.19, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzername und Wirkstoffnamen ergänzt
Laut §224 Strafgesetzbuch begeht gefährliche Körperverletzung, wer jemanden Gift oder andere gesundheitliche Stoffe beibringt oder jemanden einer lebensgefährlichen Behandlung unterzieht, auch mit anderen Beteiligten gemeinschaftlich, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren bestraft. :frust: :censored: Psychiater

Ich habe seit Jahren viele Neuroleptika und Antidepressiva genommen.

Als ich im November, das erste Mal bei einer Psychiaterin war, die keinen einzigen medizinischen Befund von mir hatte, aber nach zweieinhalb Minuten wusste, dass ich Antidepressiva nehmen muss, habe ich angefangen mich intensiver mit dem Thema Neuroleptika und Antidepressiva zu beschäftigen.
Dabei interessiert mich insbesondere die Thematik Absetzen und Langzeitschaeden von Neuroleptika.

Zur Zeit 200 mg Quetiapin und 50 mg Promethazin abends.
+ andere Medis

Seit zwei / drei Jahren zunehmende Probleme Richtung Demenz alles verschwindet hinter einer grauen Wand, die nicht greifbar ist plus Depressionen.
plus anderes
Daher meine Vermutung von Langzeitschaeden durch die Psychopharmaka.

Anikke
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Re: Psychopharmaka absetzen

Beitrag von Anikke » Sonntag, 06.01.19, 10:09

guten morgen alien,

willkommen im ADFD. Gut dass du her gefunden hast. Hier schimpft keiner :) es wäre aber gut zu wissen, welche Medikamente du im Moment einnimmt, um dich gut und präzise zum absetzen beraten zu können. Könntest du das noch ergänzen?

Es ist eine gute Idee, die PP langsam und schonend abzusetzen. Leider sind bestimmte Neuroleptika tatsächlich in Verdacht, die hirnleistung dauerhaft zu beeinträchtigen :(
Jedoch muss das in deinem Fall nicht so sein, die denk- und Konzentrationsschwierigkeiten können auch gut eine Nebenwirkung sein und bei schonenden absetzen nach und nach verschwinden.

Wir empfehlen hier ein schonendes absetzen: 10% der letzten Dosis alle 4-6 Wochen. Und es ist wichtig, immer nur ein Medikament zu reduzieren, um zu wissen von welcher Reduktion eventuelle absetzsymptome kommen.

Hier noch einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen.
Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva:

Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

und zu Neuroleptika ein:

Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit".

Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts. Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.
Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored:
Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst!
Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,

liebe Grüsse

Anikke
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Re: Psychopharmaka absetzen

Beitrag von Rafa13 » Sonntag, 06.01.19, 10:38

Hallo,

das Psychopharmaka über längere Zeiträume genommen Schäden am Körper und Geist anrichten ist für mich unbestritten mittlerweile. Es gibt aber auch viele Berichte von Betroffenen, die nach Reduzierungen bzw. vor allem denjenigen, die es geschafft haben ganz damit aufzuhören, dass diese demenzähnlichen Zustände sich deutlich verbessert haben.

Das "Problem" ist nur das Aufhören... - vor allem wenn man es lange genommen hat, wie bei dir und du arbeitest. Meiner Erfahrung nach ist ein Absetzen nach Langzeitgebrauch parallel mit Arbeit kaum möglich.

Was du über die Ärzte sagst - vor allem über die Psychiater mag richtig sein, aber es bringt dich nicht weiter. Außer dass du mit der Erkenntnis vielleicht die Verantwortung von den Ärzten auf dich rüber ziehen kannst und überlegen, was du denkst, was für dich der richtige Weg wäre.

Zielsetzung wäre lösungsorientiert zu denken, was ist möglich, was kannst du erreichen realistisch. Eine Reduktion wäre sicher denkbar, ob es ganz ohne nach so vielen Jahren geht, weiß ich nicht.

Die Gedächtnisleistung in Bezug auf dich wird sicher stark durch die Medikamente beeinflusst werden, aber auch der Alterungsprozess spielt eine Rolle und so wie du schreibst, bist du zumindest nicht mehr ganz jung. Ich nahm andere Medikamente als du, muss aber auch zugeben, dass es da in den letzten Jahren eine ähnliche Entwicklung gab, die mir natürlich zu denken gibt bzw. ordentlich Respekt einflößt. Heißt ich vergesse auch sehr viel und auch die kognitiven Fähigkeiten haben stark gelitten, alles Gute Kevin
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Re: Psychopharmaka absetzen

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 06.01.19, 11:07

Hallo, Alin.

Ich kann aus eigenem Erleben Kevin bestätigen.

Ich war unter Neuroleptika auch völlig hinüber, bekam sämtliche Negativsymptome einer Psychose, unter anderem fühlte ich mich immer dementer und war es wohl auch.

Das hat sich glücklicherweise alles wieder eingehängt, seit ich die NL los bin. Jedenfalls kommt es mir so vor. Ich bin 64 Jahre alt und nicht dementer als Gleichaltrige.

Mein Kopf ist klar, das war er unter Psychopharmaka nie, und das ist wunderbar befreiend.

Alles Gute und VG von Clarissa
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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen; Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 4 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei.

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Re: Psychopharmaka absetzen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 06.01.19, 13:38

Hallo Alin,

mir ging es auch wie Clarissa. Ich war unter Neuroleptika so "dement", dass ich nicht mal eine Buchseite lesen konnte. Die Erklärung ist an für sich einfach : Der Neurotransmitter Dopamin ist u.a. verantwortlich für Denkleistungen, Erfolgserlebnisse, Lernen und Abspeichern im Gedächnis - und Neuroleptika sind grob gesagt Dopaminblocker.
jetzt die gute Nachricht: Unser Gehirn ist neuroplastisch, will sagen, es kann sich immer wieder einpendeln und neu formieren, ja, es können sogar Teile vom Gehirn Aufgaben anderer Teile übernehmen. Wenn man es in Ruhe lässt und ihm Zeit gibt. Das kann je nach Psychopharmaka- Kariere lange dauern, aber gib die Hoffnung nicht auf:
Es ist bisher durch gar nix bewiesen, dass deine "Demenz" nicht auch wieder weggeht!
( Bei Depressionen gibt es übrigens die "Pseudodemenz" - auch die geht wieder weg.)

Daher wäre es wichtig, sehr langsam mit allem rauszugehen, sehr langsam .

Wie im Song von Xavier Naidoo "Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer "...., doch das Ziel lohnt sich.:)

Ein paar Fragen hätte ich noch:
Warum hast du das Quetiapin bekommen bzw überhaupt Psychopharmaka? Damit meine ich nicht, deine Diagnose, sondern unter was hast du gelitten, dass Psychiater meinten, dir Neuroleptika verordnen zu müssen?

Gruß Arian
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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Alien » Montag, 07.01.19, 1:16

Hallo,
meine Probleme waren Depressionen und starke Stimmungsschwankungen.
Da mein damaliger Erstkontakt eine Psychiaterin und Oberärztin war und ich aufgrund von enormen Schlafstörungen auch ziemlich neben mir stand, stand meine Diagnose wahrscheinlich schon fest, bevor ich den Mund zu hatte. Die Folge war NL und AD. Bin dann mit der Dosis hoch gegangen bis Anschlag, hat aber auch nichts gebracht, also wieder runter.
Ich habe mir dann irgendwann Promethazin verordnen lassen, um meine Alpträume in den Griff zu bekommen.
Hat auch gut funktioniert. Dann irgendwann die AD weg gelassen.
Dann mal versucht Quetiapin versucht weg zu lassen, war aber der verkehrte Zeitpunkt (ca. 14 Tage) also musste ich das Zeug weiter schlucken. :frust:

Gruß Alien
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Ich habe seit Jahren viele Neuroleptika und Antidepressiva genommen.

Als ich im November, das erste Mal bei einer Psychiaterin war, die keinen einzigen medizinischen Befund von mir hatte, aber nach zweieinhalb Minuten wusste, dass ich Antidepressiva nehmen muss, habe ich angefangen mich intensiver mit dem Thema Neuroleptika und Antidepressiva zu beschäftigen.
Dabei interessiert mich insbesondere die Thematik Absetzen und Langzeitschaeden von Neuroleptika.

Zur Zeit 200 mg Quetiapin und 50 mg Promethazin abends.
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plus anderes
Daher meine Vermutung von Langzeitschaeden durch die Psychopharmaka.

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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Rafa13 » Montag, 07.01.19, 10:15

Hallo,

nun, das ist ein massives Problem natürlich, weil es wäre einerseits wichtig die Medikamente loszuwerden, auf der anderen Seite ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Preis dafür der ist, dass die mangelnde Belastbarkeit ein länger währender Zustand sein "kann". Man muss hier in Monaten und Jahren rechnen tragischer Weise.

Wenn du schon "älter" bist, dann ist es auch schwer, aber du hast dann die Chance in Rente zu kommen. Wenn du jünger bist oder zu jung wird es komplex, weil Arbeiten und absetzen klappt in der Regel nicht. Meine Erfahrung ist die, dass Menschen die über viele Jahre Psychopharmaka nahmen und es dann irgendwann nicht mehr funktionierte bzw. sie versuchten abzusetzen, dass sich das mit "Belastung" nicht vereinen ließ. Das gilt auch für familiäre Situationen wie Kindererziehung usw.

Mir geht es ähnlich, ich weiß, ich muss es schaffen, aber ich weiß nie, was "morgen" ist bzw. wie lange ich meine Arbeitsfähigkeit noch aufrechterhalten kann bzw. zu welchem Preis.

Darüber sprechen Ärzte leider nicht - nämlich, dass selbst bei den Menschen, wo eine Psychopharmaka Behandlung über Jahre "funktioniert" irgendwann das so kippt, dass eben gar nichts mehr geht. Heißt sämtliche Substanzen helfen nicht mehr bzw. haben mehr Nebenwirkungen als Wirkung und die Alltagstauglichkeit "fällt".

Ich habe mich wie viele hier lange mit dem Thema beschäftigt leider fand ich keine zufriedenstellende Lösung oder gar Strategie. Man will es nicht wahrhaben, dass man es mit dem Willen nicht beeinflussen kann, aber es ist meiner Ansicht nach so, es hat eine Eigendynamik irgendwann und dann wird es wirklich schwer.

Deine Zustände sind wie andere Betroffene auch sagen durchaus reversibel, aber dazu müsstest du es schaffen "auszusteigen" und wie das funktioniert und du weiterhin normal leben kannst weiß ich nicht.

Alles Gute, Kevin
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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Arianrhod » Montag, 07.01.19, 16:02

Alien hat geschrieben:
Montag, 07.01.19, 1:16
Hallo,
meine Probleme waren Depressionen und starke Stimmungsschwankungen.
Da mein damaliger Erstkontakt eine Psychiaterin und Oberärztin war und ich aufgrund von enormen Schlafstörungen auch ziemlich neben mir stand, stand meine Diagnose wahrscheinlich schon fest, bevor ich den Mund zu hatte. Die Folge war NL und AD. Bin dann mit der Dosis hoch gegangen bis Anschlag, hat aber auch nichts gebracht, also wieder runter.
Ich habe mir dann irgendwann Promethazin verordnen lassen, um meine Alpträume in den Griff zu bekommen.
Hat auch gut funktioniert. Dann irgendwann die AD weg gelassen.
Dann mal versucht Quetiapin versucht weg zu lassen, war aber der verkehrte Zeitpunkt (ca. 14 Tage) also musste ich das Zeug weiter schlucken. :frust:

Gruß Alien
Hallo Alien,
. Wenn du sehr am Experimentieren warst die letzte Zeit könnte ein Rat auch sein, erstmal das Nervensystem wieder zur Ruhe kommen zu lassen.
sprich die Dosis erstmal beizubehalten.
Es wäre doch gut, zumindest eine Liste über das vergangene Jahr zu haben, mit der Medikation, der Dosishöhe und den Weglassversuchen.
Deine Symptome klingen für mich nicht nach irgendetwas, bei dem man umbedingt Neuroleptika bekommt. Allerdings wird Quetiapin gerne von Psychiatern bei Schlafstörungen verschrieben, weil es angeblich nicht süchtig macht .

liebe Grüße Arian
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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Alien » Donnerstag, 10.01.19, 20:26

Hallo,
ich war heute in der Tagesklinik zum Vorgespräch.
Tja, ich habe ganz harmlos drauf hingewiesen, das meine Symptome Nebenwirkungen der NL sein können. Da wurde ich zurecht gewiesen, das ich Ursache und Wirkung verwechsel. Mmh, darauf habe ich dann irgendwann gesagt, das ich die NL absetzen möchte.

Da kam das Totschlagsargument der Psychiaterin :frust:
das wäre ein Symptom und würde ihr zeigen, das ich krankheitsuneinsichtig bin.
Auf mehrmaligem Nachfragen wurde mir erklärt, das Absetzen würde nur stationär gehen.
Auf meine Nachfrage, das würde zu lange dauern, nein das geht ganz geschwind. :frust:
Daraufhin habe ich hingewiesen, das 10 mg alle 6 Wochen abgesetzt werden sollte, wurde mir plötzlich erklärt, das Krankenhäuser das nicht so erbringen.
Welche Überraschung ich bin für die Tagesklinik nicht geeignet, weil ich keine Ziele hätte.
:frust: :censored: :censored: Psychiaterin und Psychologe
Ich soll zur PIA gehen, wo ich einmal im Vierteljahr, eventuell jemand spreche, den ich nicht kenne.
Und der mir auch nicht hilft.

An wen kann ich mich denn wenden?

Sie hatte das Gelassenheitsgebet an der Wand zu hängen. Ich vermute, das ist für die Patienten gedacht.
Das Gebet beginnt mit "Gott...."
Ob die sich das einmal zu Ende gedacht hat?

Wenn es vor 2000 Jahren Psychiater gegeben hätte und da wäre eine Menge Menschen angekommen und hätten behauptet, dass da einer auf dem Wasser geht und Wasser in Wein verwandelt. Die hätten sie alle in die Psychiatrie gesteckt und ihnen Tabletten verordnet.
Jesus hätten sie mit NL behandelt, der wäre gleich in die geschlossene gekommen. Und wenn er dann noch behauptet hätte, dass er heilen kann......
total krankheitsuneinsichtig
Auweia :cry: :cry: :cry:

Das wäre es mit der christlichen Religion gewesen. Autsch <3

Schwarzer Galgenhumor :party:

Gruß Alien
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Als ich im November, das erste Mal bei einer Psychiaterin war, die keinen einzigen medizinischen Befund von mir hatte, aber nach zweieinhalb Minuten wusste, dass ich Antidepressiva nehmen muss, habe ich angefangen mich intensiver mit dem Thema Neuroleptika und Antidepressiva zu beschäftigen.
Dabei interessiert mich insbesondere die Thematik Absetzen und Langzeitschaeden von Neuroleptika.

Zur Zeit 200 mg Quetiapin und 50 mg Promethazin abends.
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Seit zwei / drei Jahren zunehmende Probleme Richtung Demenz alles verschwindet hinter einer grauen Wand, die nicht greifbar ist plus Depressionen.
plus anderes
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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Jamie » Freitag, 11.01.19, 9:01

Guten Morgen,

bei mir steigt nur schon vom Lesen der Arztreaktion der Blutdruck. :x
Diese Ignoranz ist nicht auszuhalten.

Ich denke aber, du brauchst weder einen Arzt, noch einen Klinikaufenthalt, noch eine Tagesklinik oder PIA zum Ausschleichen.
Das kannst du in aller Ruhe daheim über einen langen Zeitraum machen.
Die PIA Termine würde ich trotzdem annehmen, um an Rezepte zu kommen und zu dokumentieren, dass du in regelmäßiger ärztl. Behandlung bist. Man weiß nie, wofür man sowas später noch mal braucht (evtl. Berentung).

Bitte lege dennoch eine Signatur an, ohne die können und wollen wir hier nicht arbeiten, denn es ist wirklich eine Zumutung für all die, die sich Zeit für dich nehmen, jedes Mal wieder an den Anfang deines Threads zu scrollen und sich erneut alles von vorne durchzulesen.
Wenn du dich nicht gut erinnern kannst, notiere es eben nur grob, aber zumindest was du aktuell nimmst, sollte man ja gut darstellen können ;)

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 11.01.19, 12:28

Alien hat geschrieben:
Donnerstag, 10.01.19, 20:26
An wen kann ich mich denn wenden?
Jamie hat geschrieben:
Freitag, 11.01.19, 9:01
ich denke aber, du brauchst weder einen Arzt, noch einen Klinikaufenthalt, noch eine Tagesklinik oder PIA zum Ausschleichen.
Das kannst du in aller Ruhe daheim über einen langen Zeitraum machen.
Die PIA Termine würde ich trotzdem annehmen, um an Rezepte zu kommen und zu dokumentieren, dass du in regelmäßiger ärztl. Behandlung bist. Man weiß nie, wofür man sowas später noch mal braucht (evtl. Berentung).
Meine Ansprüche an Psychiater sind mittlerweile so niedrig , dass ich es schon einen guten Psychiater nenne, wenn er mich nicht sabotiert oder mir bewusst schadet ....

uneinsichtig sind wohl eher die Ärzte in dieser Tagesklinik,

Ich denke wie Jamie, dass du besser langsam zuhause absetzt - wenn man in eine TK geht, ist meiner Erfahrung der tägliche Druck bzw das "Überreden zur Medikamenteneinnahme" sehr hoch - jedes Viertel Jahr Arztkontakt ist mehr als genug, um die geistige Stabilität zu bewahren....
Jamie hat geschrieben:
Freitag, 11.01.19, 9:01
Bitte lege dennoch eine Signatur an, ohne die können und wollen wir hier nicht arbeiten, denn es ist wirklich eine Zumutung für all die, die sich Zeit für dich nehmen, jedes Mal wieder an den Anfang deines Threads zu scrollen und sich erneut alles von vorne durchzulesen.
Ja, und ich wüßte im Moment auch nicht , wo bei dir anfangen mit dem Ausschleichen....

liebe Grüße Arian
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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Alien » Samstag, 12.01.19, 0:40

Hallo,

danke für die Antworten.
Als ich das Wort "Zumutung" da oben gelesen habe, habe ich überlegt, ob das Wort "Frechheit" dafür passen würde. :x
Dann habe ich mir die Signatur noch einmal durchgelesen.
Leider musste ich feststellen, dass die Signatur exakt dem entspricht, was ich im Augenblick bereit bin dazu zu schreiben.
1. Das ist meine Signatur, die ich so gestalte, wie ich das
möchte.
2. Das Forum ist öffentlich, was mich dazu gebracht hat,
drei Tage zu überlegen, ob ich überhaupt etwas
schreibe.
3. Psychiater denken auch immer, ich muss ihnen alles
erzählen, sie irren sich
4. Es gibt für mich Gründe, warum ich nicht die anderen
Medikamente aufzähle
5. Keiner wird je erleben, das ich mich über die Signatur
eines anderen aufregen werde
6. Es wäre schön, wenn mir das gleiche zugestanden
wird :sports:

Sollte sich meine Einstellung dazu ändern, werde ich auch über die Signatur neu nachdenken. :schnecke:

Gruß Alien
Laut §224 Strafgesetzbuch begeht gefährliche Körperverletzung, wer jemanden Gift oder andere gesundheitliche Stoffe beibringt oder jemanden einer lebensgefährlichen Behandlung unterzieht, auch mit anderen Beteiligten gemeinschaftlich, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren bestraft. :frust: :censored: Psychiater

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Dabei interessiert mich insbesondere die Thematik Absetzen und Langzeitschaeden von Neuroleptika.

Zur Zeit 200 mg Quetiapin und 50 mg Promethazin abends.
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Seit zwei / drei Jahren zunehmende Probleme Richtung Demenz alles verschwindet hinter einer grauen Wand, die nicht greifbar ist plus Depressionen.
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Daher meine Vermutung von Langzeitschaeden durch die Psychopharmaka.

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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Annanas » Samstag, 12.01.19, 7:23

Hallo Alien,
nach deinem letzten Beitrag stellt sich mir die Frage, was erwartest du eigentlich von unserem Forum?

Wir können zwar gemeinsam über das Gesundheitswesen allgemein u. über die Psychiatrie im Besonderen schimpfen,
aber das bringt weder dich, noch uns weiter!

Wir sind hier Menschen, die sich gegenseitig beim Absetzen von Psychopharmaka unterstützen.
Im Absetzprozeß spielen viele Faktoren eine Rolle, von denen man ein Minimum, wie z.B. eingenommene Medikamente, Dauer der Einnahme usw kennen muß, um sich ein Gesamtbild der Ausgangslage machen zu können und die jeweilige Situation des Betroffenen, so gut es virtuell möglich ist, einschätzen zu können.
Darauf fußen die Ratschläge, die wir geben.

Das ist Punkt 1 der Notwendigkeit einer Signatur und nicht pure Neugierde oder sonstige Eigenschaften!

Punkt 2 hat Jamie aufgeführt und ja es ist eine Zumutung, sich durch seitenlange Texte zu scrollen
Alien hat geschrieben:
Sonntag, 06.01.19, 5:07
Alles was ich lese, schreibe oder mir merken müsste, verschwindet hinter einer grauen Wand.
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Ich lese Texte und komme je nach Tagesform zu unterschiedlichen Interpretationen, was auf Arbeit dann auch nicht funktioniert, weil ich wieder von vorne anfangen muss.
Das hast du hier geschrieben - was meinst du also, wie es uns hier geht??
Alle Foris hier sind selbst betroffen u. leiden unter der Einnahme bzw dem Absetzen der Psychopharmaka, teilweise unter schwerster Symptomatik - auch die Moderatoren sind Betroffene, die hier in ehrenamtlicher Tätigkeit ihre Freizeit zur Verfügung stellen, um Hilfe zu leisten.

Also denke mal darüber nach, was du geschrieben hast u. ob das Wort "Frechheit" hier gerechtfertigt ist.

Außerdem wäre es schön, wenn du dein konkretes Anliegen vortragen könntest.

Gruß Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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z.Zt. Absetzpause (seit April 2018) bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
Blutdrucksenker abgesetzt (seit Mai 2018 - BD seitdem stabil u gut)

Arianrhod
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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 12.01.19, 16:45

Hallo Alien,
Alien hat geschrieben:
Samstag, 12.01.19, 0:40
Leider musste ich feststellen, dass die Signatur exakt dem entspricht, was ich im Augenblick bereit bin dazu zu schreiben.
1. Das ist meine Signatur, die ich so gestalte, wie ich das
möchte.
2. Das Forum ist öffentlich, was mich dazu gebracht hat,
drei Tage zu überlegen, ob ich überhaupt etwas
schreibe.
3. Psychiater denken auch immer, ich muss ihnen alles
erzählen, sie irren sich
4. Es gibt für mich Gründe, warum ich nicht die anderen
Medikamente aufzähle


Sollte sich meine Einstellung dazu ändern, werde ich auch über die Signatur neu nachdenken.
Dir steht es völlig frei, deine Signatur anzulegen, wie du möchtest oder sie auch wegzulassen , nur ist es so, wenn ich die Parameter nicht kenne, kann ich keine zufriedenstellende Lösung beschreiben. Das müsste dir als Alien bewusst sein - mit deinem Raumschiff wäre das genauso.

Gruß Arianrhod
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Jamie
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Re: Alien:Psychopharmaka absetzen (Quetiapin, Promethazin)

Beitrag von Jamie » Samstag, 12.01.19, 16:51

Hallo Alien, :)

keiner will dich zwingen Dinge preiszugeben, wir bitten hier nur um relevante Infos, um dir ggf. helfen zu können.
Ohne Infos keine Beratung. Ist hier so. Weil Glaskugeln haben wir hier nicht :roll: .

Anscheinend erwartest du ohne minimalen Aufwand hier vielleicht Ansprüche stellen zu dürfen.
Das funktioniert so aber nicht.

Weil wir machen das ehrenamlich und in unserer Freizeit und sind auf Kooperation angewiesen.
Und 99,9% der Leute hier, die sich anmelden, sind dankbar, wenn sie uns ihre Geschichte mitteilen dürfen und wir einen Blick auf die Medikamentenhistorie werfen können.

Warum dir das so sauer aufstößt, kann zumindest ich auf den ersten Blick nicht erkennen und was eine Frechheit sein soll, wenn wir darauf hinweisen, dass wir eine Signatur brauchen, das erschließt sich mir auch nicht.

Kannst noch mal drüber nachdenken, für mich ist die Diskussion hiermit beendet, weil ich meine Kräfte nicht investieren will in fruchtlose Diskussionen wegen Pillepalle.
Diese Energie hätte ich viel besser in dein Medikamentenpropblem stecken können als in diese belastenden Grundsatzdebatten.

Schönen Abend
Jamie
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...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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