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Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

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Lavanda
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Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Mittwoch, 12.12.18, 13:21

Hallo liebes Forum.
Ich habe mich gerade neu registriert da ich hoffe hier antworten auf meine Fragen zu finden.
Ich nehme seit mehren Jahren Antidepressiva. ( ca. 12 Jahre Amineurin und seit ca. 4 Jahren Escitalopram)
Letzte Dosierung 25 mg Amineurin und 5 mg Escitalopram.

Ich hatte zwischendurch mehrere andere Medikament aber aktuell sind es die beiden.
Gekommen bin ich zu den Medikamenten durch Depression, Angststörung, Panikattacken,Chronischen Schmerzen und jetzt kam noch Hypochondrie hinzu.
Ich war bereits in einer Psychosomatischen Tagesklinik und habe aktuell auch eine Psychotherapie. Ob das was gebracht hat? Ich weiss es nicht.

Fakt ist umso mehr schmerzen ich habe umso mehr psychische Symptome habe ich auch.
Seit mehreren Wochen brennt mein ganzer Körper. Mal Kopf mal Arm mal das Bein. Dazu zwischendurch Wärmemissempfindungen ( das Gefühl als brennt es unter der Haut ganz heiss). Ich war mit ähnlichen Symptomen damals beim Arzt.Damals hatte ich nichts ausser einen B12 Mangel. Nach mehreren Spritzen wurden die Mssempfindungen besser und gut war.
Jetzt als es wieder anfing war ich stationär im Krankenhaus und wurde durchgecheckt. Blut,Borrelien, Mrt, Nervenmessungen etc ohne Befund
Und auch meine Vitamine sind in Ordnung.

Fazit: Nichts was es erklärt. Auch das verordnete Gabapentin hat leider nichts gebracht.
Kennt jemand solche Beschwerden? evtl psychisch ausgelöst? Und weiss vielleicht was dagegen hilft?

Zum anderen habe ich jetzt mit Absprache des Arztes beschlossen die Antidepressiva auszuschleichen. Mir geht es mit seit Jahren nicht gut. Vielleicht geht's mir ja ohne sogar mal besser...
Das Escitalopram löse ich im Wasser auf und nehme aktuell seit 3 Tagen 4,5 mg (Ausgangsdosis 5mg von Neuxexam).

Das Amineurin sollte ich halbieren.. (Ausgangsdosis 25mg von Micro Labs )Hab ich jetzt 4 Tage gemacht und seit gestern ganz schön Probleme mit meinem Magen.Habe mir heute dann erstmal die 10 ner verschreiben lassen um davon 2= 20 mg zu nehmen um so dem teilen aus dem Weg zu gehen.

Kennt das jemand das man durch das zerbrechen der Tabletten Magenschmerzen bekommt? Oder sind das einfach schon Absetzsympthome?

Ich bin übrigens weiblich und 31 Jahre alt. Falls das wichtig ist ^^
Meine Medikamente :
L - Thyrox 100 ( Schilddrüse)
Microgynon ( Anti Baby Pille)
Amineurin. Ab heute dann 20 mg
Escitalopram. Seit 3 Tagen 4,5 mg mit der Wasserlösemethode.
Gabapentin ( noch 100 mg)
B12 Spitzen ( alle 4 Wochen)

So das wars erstmal. Der Text ist sehr lang geworden das tut mir leid.
Würde mich trotzdem über eine Antwort freuen.
Lieben Gruß
Zuletzt geändert von padma am Mittwoch, 12.12.18, 17:19, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel um Wirkstoffnamen ergänzt, Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
Zu meinen Diagnosen die in den Jahren gestellt wurden:

Generalisierte Angsterkrankung/Panik
Depression
Hypochondrie
Somatisierungsstörung
Fibromyalgie
Lumbago
Schilddrüsenunterfunktion
B12 Mangel (seit 2 Jahren regelmäßig Spritzen)
Chronische Gastritis ( mal ja mal nein :roll:
Reizdarm

Medikamente:

L - Thyrox 100 Microgr 1-0-0
Escitalopram 5 mg 1-0-0
Amitriptylin 25 mg 0-0-1
Microgynon 0-0-1
B12 Spritze alle 4 Wochen
Pregabalin noch 100 mg
Panthoprazol 40 Mg 1-0-0 seit 12.12.18

Aktuell
Escitalopram (Wasserlösemethode)
10.12.18 4,5 mg

Amitriptylin
06.12.19 - 12,5 mg
09.12.19 - 20 mg

Gabapentin /Pregabalin
10.12.19 - 0 mg

Aktuelle Beschwerden:
Missempfindungen / Brennen an/ in verschiedenen Körperteilen /stellen. Schon vor dem reduzieren gehabt.Alles untersucht aber kein Befund.

Magen /Darmprobleme /Schmerzen
Schlafstörungen (Mal mehr mal wenige)
Juckreiz am ganzen Körper ( Stellen wechseln)
Rückenschmerzen (auch vorher schon gehabt)

Towanda1
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Re: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen.

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 12.12.18, 14:15

Hallo Lavanda,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum - bitte lies Dir die einzelnen Punkte genau durch:
Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.
Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse,

Towanda
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10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Lavanda
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Mittwoch, 12.12.18, 21:52

So die Signatur ist abgelegt. Ich wusste nicht wie ich alles in Kurzfassung formulieren soll damit man noch durchblickt.
Dies kann ich ja wenn man weiss worum es geht aufs wesentliche beschränken.
Lg
Zu meinen Diagnosen die in den Jahren gestellt wurden:

Generalisierte Angsterkrankung/Panik
Depression
Hypochondrie
Somatisierungsstörung
Fibromyalgie
Lumbago
Schilddrüsenunterfunktion
B12 Mangel (seit 2 Jahren regelmäßig Spritzen)
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Escitalopram 5 mg 1-0-0
Amitriptylin 25 mg 0-0-1
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B12 Spritze alle 4 Wochen
Pregabalin noch 100 mg
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Aktuell
Escitalopram (Wasserlösemethode)
10.12.18 4,5 mg

Amitriptylin
06.12.19 - 12,5 mg
09.12.19 - 20 mg

Gabapentin /Pregabalin
10.12.19 - 0 mg

Aktuelle Beschwerden:
Missempfindungen / Brennen an/ in verschiedenen Körperteilen /stellen. Schon vor dem reduzieren gehabt.Alles untersucht aber kein Befund.

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Lavanda
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Mittwoch, 12.12.18, 22:56

Lavanda hat geschrieben:
Mittwoch, 12.12.18, 13:21
Hallo liebes Forum.
Ich habe mich gerade neu registriert da ich hoffe hier antworten auf meine Fragen zu finden.
Ich nehme seit mehren Jahren Antidepressiva. ( ca. 12 Jahre Amineurin und seit ca. 4 Jahren Escitalopram)
Letzte Dosierung 25 mg Amineurin und 5 mg Escitalopram.

Ich hatte zwischendurch mehrere andere Medikament aber aktuell sind es die beiden.
Gekommen bin ich zu den Medikamenten durch Depression, Angststörung, Panikattacken,Chronischen Schmerzen und jetzt kam noch Hypochondrie hinzu.
Ich war bereits in einer Psychosomatischen Tagesklinik und habe aktuell auch eine Psychotherapie. Ob das was gebracht hat? Ich weiss es nicht.

Fakt ist umso mehr schmerzen ich habe umso mehr psychische Symptome habe ich auch.
Seit mehreren Wochen brennt mein ganzer Körper. Mal Kopf mal Arm mal das Bein. Dazu zwischendurch Wärmemissempfindungen ( das Gefühl als brennt es unter der Haut ganz heiss). Ich war mit ähnlichen Symptomen damals beim Arzt.Damals hatte ich nichts ausser einen B12 Mangel. Nach mehreren Spritzen wurden die Mssempfindungen besser und gut war.
Jetzt als es wieder anfing war ich stationär im Krankenhaus und wurde durchgecheckt. Blut,Borrelien, Mrt, Nervenmessungen etc ohne Befund
Und auch meine Vitamine sind in Ordnung.

Fazit: Nichts was es erklärt. Auch das verordnete Gabapentin hat leider nichts gebracht.
Kennt jemand solche Beschwerden? evtl psychisch ausgelöst? Und weiss vielleicht was dagegen hilft?

Zum anderen habe ich jetzt mit Absprache des Arztes beschlossen die Antidepressiva auszuschleichen. Mir geht es mit seit Jahren nicht gut. Vielleicht geht's mir ja ohne sogar mal besser...
Das Escitalopram löse ich im Wasser auf und nehme aktuell seit 3 Tagen 4,5 mg (Ausgangsdosis 5mg von Neurexam).

Das Amineurin sollte ich halbieren.. (Ausgangsdosis 25mg von Micro Labs )Hab ich jetzt 4 Tage gemacht und seit gestern ganz schön Probleme mit meinem Magen.Habe mir heute dann erstmal die 10 ner verschreiben lassen um davon 2= 20 mg zu nehmen um so dem teilen aus dem Weg zu gehen.

Kennt das jemand das man durch das zerbrechen der Tabletten Magenschmerzen bekommt? Oder sind das einfach schon Absetzsympthome?

Ich bin übrigens weiblich und 31 Jahre alt. Falls das wichtig ist ^^
Meine Medikamente :
L - Thyrox 100 ( Schilddrüse)
Microgynon ( Anti Baby Pille)
Amineurin. Ab heute dann 20 mg
Escitalopram. Seit 3 Tagen 4,5 mg mit der Wasserlösemethode.
Gabapentin ( noch 100 mg)
B12 Spitzen ( alle 4 Wochen)

So das wars erstmal. Der Text ist sehr lang geworden das tut mir leid.
Würde mich trotzdem über eine Antwort freuen.
Lieben Gruß
Zu meinen Diagnosen die in den Jahren gestellt wurden:

Generalisierte Angsterkrankung/Panik
Depression
Hypochondrie
Somatisierungsstörung
Fibromyalgie
Lumbago
Schilddrüsenunterfunktion
B12 Mangel (seit 2 Jahren regelmäßig Spritzen)
Chronische Gastritis ( mal ja mal nein :roll:
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Panthoprazol 40 Mg 1-0-0 seit 12.12.18

Aktuell
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10.12.18 4,5 mg

Amitriptylin
06.12.19 - 12,5 mg
09.12.19 - 20 mg

Gabapentin /Pregabalin
10.12.19 - 0 mg

Aktuelle Beschwerden:
Missempfindungen / Brennen an/ in verschiedenen Körperteilen /stellen. Schon vor dem reduzieren gehabt.Alles untersucht aber kein Befund.

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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 12.12.18, 23:32

Hallo Lavanda,

Missempfindungen / Magenbeschwerden beschreiben viele als Absetzsymptom. Auch das sich das schlafverhalten verändern kann ist ein Absetzsymptom.

Verstehe ich es richtig das du sowohl das Escitalopram als auch das Amitiptylin parallel reduzierst?

Falls ja, wir raten davon ab mehrere AD's gleichzeitig abzusetzen/reduzieren.
Ebenfalls empfehlen wir in kleinen Schritten zu reduzieren 5-10% alle 4 - 6 wochen. Die Zeitspanne kann dabei variieren. Ist man stabil kann man nach 4 Wochen weiter absetzen, hat man Symptome wartet man Bis man wieder stabil ist.

Ich würde dir raten dich erstmal für ein Medikament zu entscheiden und das dann vorsichtig zu reduzieren. Wichtig dabei ist Du brauchst geduld. Denn Absetzsymptom können auch immer noch Zeitverzögert auftreten.

Wenn es dir die ganzen Jahre über nie richtig gut ging, weshalb hast du es dann solange genommen?

Im übrigen gibt es auch sogenannte Trigger, die Symptome verstärken können. Stress ist ein häufigetolles Trigger, aber auch andere Medikamente, Wärme/Kälte & Nachrungsergänzungsmittel.

Ließ dich gerne hier im Forums noch etwas ein.

Liebe Grüße
Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

Lavanda
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Mittwoch, 12.12.18, 23:46

Hallo. Danke für deine Antwort.
Ich habe die Tabletten bis jetzt genommen, weil ich es nie schaffte sie abzusetzen. Jedes mal gings es mir furchtbar schlecht und der Arzt sagte immer: Da Sehen sie es.Sie sind nicht stabil genug und benötigen diese Mittel. Ja..gesagt getan.
Ja ich reduziere eigentlich parallel das stimmt. Wobei ich das Amitriptylin jetzt wieder auf 20 gesetzt habe. Hatte die letzte Woche mit Absprache meines Neurologen von 25 mg auf 12,5 mg reduziert. Zudem sollte ich das Escitalopram 5 mg für 2 Wochen jeden 2ten Tag nehmen und dann ganz weglassen.. Da würde ich nichts merken..
Da ich aber aus der Vergangenheit weiß das ich eben doch was merke, reduziere ich ( nach den Infos aus diesem Forum) seit 2 Tagen mit der Wasserlösemethode das Escitalopram von 5 mg auf jetzt 4,5 mg.
Das brennen hatte ich bereits vor dem reduzieren.Obwohl ich diesbezüglich untersucht wurde macht es mir Angst und schränkt mich wirklich sehr ein in meinem befinden.
Das Pregabalin hat dafür ja leider nicht geholfen und höher dosieren konnte ich es wegen der Nebenwirkungen nicht weiter.
Das es kein Spaziergang wird Antidepressiva abzusetzen weiss ich ja aus der Vergangenheit. Ich hoffe nur das ich es diesmal schaffe.
Auf meinen Neurologen kann ich wohl nicht zählen.
Wenn ich da mit Symptomen hingehe bekomme ich direkt wieder ne neue Packung.
Kennt jemand dieses brennen bzw Missempfindungen die durch die Psyche ausgelöst werden vllt?
Ja ich lese mich fleißig durch diverse Beiträge hier. Hab diesbezüglich aber leider noch nichts gefunden. Nur eben als Absetzsympthome aber nicht das es einer vorher schon hatte.
Lg
Zu meinen Diagnosen die in den Jahren gestellt wurden:

Generalisierte Angsterkrankung/Panik
Depression
Hypochondrie
Somatisierungsstörung
Fibromyalgie
Lumbago
Schilddrüsenunterfunktion
B12 Mangel (seit 2 Jahren regelmäßig Spritzen)
Chronische Gastritis ( mal ja mal nein :roll:
Reizdarm

Medikamente:

L - Thyrox 100 Microgr 1-0-0
Escitalopram 5 mg 1-0-0
Amitriptylin 25 mg 0-0-1
Microgynon 0-0-1
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Pregabalin noch 100 mg
Panthoprazol 40 Mg 1-0-0 seit 12.12.18

Aktuell
Escitalopram (Wasserlösemethode)
10.12.18 4,5 mg

Amitriptylin
06.12.19 - 12,5 mg
09.12.19 - 20 mg

Gabapentin /Pregabalin
10.12.19 - 0 mg

Aktuelle Beschwerden:
Missempfindungen / Brennen an/ in verschiedenen Körperteilen /stellen. Schon vor dem reduzieren gehabt.Alles untersucht aber kein Befund.

Magen /Darmprobleme /Schmerzen
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 13.12.18, 9:45

Guten morgen,

Diese missempfindungen können sowohl vom absetzen kommen als auch Nebenwirkungen sein.

Jeden 2. Tag das Escitalopram zu nehmen kann ich dir nicht empfehlen, denn das reizt das Nervensystem nur noch mehr.
Ich würde dir raten jetzt erstmal bei der Dosis zu bleiben und dann weiter mit dem escitalopram reduzieren.
Und erst wenn du da auf 0 bist würde ich dir raten das nächste abzusetzen... das ist wesentlich schonender für das ohnehin gereizte Nervensystem.

Leider sind nur sehr wenige Ärzte mit dem Thema absetzen und dessen Folgen vertraut.

Ich wünsche dir alles gute.
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März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
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03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
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Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 13.12.18, 10:01

Hallo Lavanda, :)

kannst du das Kribbeln etwas näher beschreiben?
Kribbeln, brennen, vibrieren sind uns im Forum sowohl als Nebenwirkung von Psychopharmaka (PP) als auch als Absetzsymptome bekannt.
Wenn du oben rechts mal einen der Begriffe in die Suchfunktion eingibst, bekommst du viele Treffer.

Manchmal kann auch eine Ursache dahinterstecken. Es kann eine Polyneuropathie unbekannter Genese sein (bei sowas immer an Medikamenten NW denken), es kann auch durch Vit B Mangel ausgelöst werden (ist glaub ich bei dir gecheckt worden).
Ist die Schilddrüse überprüft worden?
Oft machen Ärzte auch Ausschlussdiagnose, dass es kein MS oder Gehirntumor ist; wir hatten hier aber noch nie einen Fall, dass diese schweren systemischen Erkrankungen dahinter stecken.

Da Amitriptylin eine Indikation bei Nervenschmerzen hat, kann es sein, dass du durch das rasche Abdosieren diesbezüglich auch vermehrt unter den Beschwerden leidest.
Ich kann dir nur empfehlen dich jetzt erst einmal nur um eins einer AD zu kümmern.
Man sollte nie gleichzeitig abdosieren, da man sonst nicht weiß, woher Beschwerden kommen, wenn sie denn kommen.

Vielleicht behältst du das Amitriptylin erst mal in einer stabilen Dosis weiter ein und kümmerst dich um das Escitalopram? Bitte unbedingt stabil einnehmen, sprich jeden Tag.

Amitriptylin gibt es übrigens auch in Tropfenform von neuraxpharm. Da enthält 1 Tropfen 2mg Wirkstoff. Das zusammen mit den 10mg Tabletten ermöglicht sehr feine Dosierungen.

Viele Grüße
Jamie

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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Donnerstag, 13.12.18, 11:23

Hallo zurück.
Ja ich werde jetzt erstmal nur das Escitalopram langsam reduzieren und das Amitriptylin so belassen.
Ich nehme die beiden Wirkstoffe schon seit Jahren. Müssten diese Missempfindungen dann nicht wenn sie eine NW wären schon seit Beginn der Einnahme auftreten? Oder meinst du das es gerade nach der langen Einnahme Probleme langsam macht?
Ja beschreiben kann ich diese Missempfindungen so: Es brennt im Kopf und verschiedenen Stellen im Körper. Manchmal kommt ein pieksen hinzu. Ebenfalls immer wechselnd.Zudem habe ich das gefühl, als hätte ich unter der Haut einen Sonnenbrand. Von aussen ist nirgends etwas zu sehen. Dazu kommt das Gefühl das z.b ein Teil meiner arme oder Beine innerlich extrem heiß werden. Was von aussen ebenfalls nicht fühlbar ist. Jucken tuts mich mich zwischendurch an verschiedenen Stellen.
Also ich hatte so ziemlich alle neurologischen Untersuchungen. Ausser eine Lumbalpunktion. Da sahen sie aber auch keine Indikation zu weil alles andere unauffällig war. Da ich 2014 wegen eines Postpunktionellen Syndroms 1 Jahr starke Probleme hatte nach Epiduralinjektionen wo die dura angepiekst wurde hält man sich ohne wirklichen Grund auch von meiner Dura fern. Auf die Frage ob das nötig wäre um wirklich alles auszuschließen sagte der Oberarzt im Krankenhaus aber auch nein da wirklich nichts darauf hinwies dort etwas zu finden und das Risiko das ich wieder ein Liquorunterdrucksyndrom davon trage mit meiner Vorgeschichte leider sehr groß ist. Lg

Achja. B12 wert ist in Ordnung. Erhalte auch seit Jahren spritzen dafür.
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L - Thyrox 100 Microgr 1-0-0
Escitalopram 5 mg 1-0-0
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von padma » Donnerstag, 13.12.18, 14:00

hallo Lavanda, :)
Ich nehme die beiden Wirkstoffe schon seit Jahren. Müssten diese Missempfindungen dann nicht wenn sie eine NW wären schon seit Beginn der Einnahme auftreten? Oder meinst du das es gerade nach der langen Einnahme Probleme langsam macht?
NW können auch nach Jahren der Einnahme erstmalig auftreten. Der Körper wird immer mehr sensibilisiert und toleriert die Substanz dann irgendwann nicht mehr.

Missempfindungen sind bei Escitalopram eine häufige NW; bei Amitriptylin sind Polyneuropathien eine sehr seltene NW.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Donnerstag, 13.12.18, 14:45

@padma Vielen Dank für deine Antwort.
Ich hatte Diverse Ärzte gefragt ob meine Symptome vllt durch die Antidepressiva kommen. Alle haben es verneint und gesagt das wäre nicht möglich. Erst recht nicht erst nach Jahren.
Interessant das es sowas anscheinend sehr wohl gibt.
Blöd nur das es das Mittel vllt auslöst und ich es beim absetzen dann aber auch nochmal als Absetzsympthome kriegen kann... Ein ewiger Rattenschwanz..
Zu meinen Diagnosen die in den Jahren gestellt wurden:

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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Peppa » Donnerstag, 13.12.18, 16:41

Hallo Lavanda,

hmm, ich hatte dir schon einmal geantwortet, aber entweder ich habe vergessen, auf "Absenden" zu klicken oder meine Antwort hängt noch in der Warteschleife. Also bitte nicht wundern, wenn ich zweimal antworte...

Kurz gefasst - ich glaube, ich kenne etwas Ähnliches wie du. Als ich dieses Jahr zum zweiten Mal Citalopram einzunehmen begann, bekam ich Schmerzen auf dem Rücken, als hätte ich einen Sonnenbrand. Es tat so weh, dass ich nicht auf dem Rücken schlafen konnte. Zu sehen war jedoch nichts und nach ein paar Wochen war der Spuk wieder vorbei.

Außerdem habe ich immer wieder kehrende Missempfindungen im Gesicht. Meine Wangen brennen und prickeln. Manchmal fühlt es sich auch an, als hätte ich heiße Flüssigkeit unter meiner Haut. Im Gesicht wird meine Haut aber auch tatsächlich sichtbar rot und warm - wenn ich das richtig verstehe, fehlt diese Rötung bei dir.

Dann fiel mir noch ein, dass ich auch von meiner Hormonspirale einen Brennen und Prickeln in den Händen bekommen habe. Vielleicht besteht bei dir auch ein Zusammenhang mit der Antibabypille? Manchmal lässt sich das ja zeitlich rekonstruieren.

Ich hatte dieses Hautbrennen bei meiner ersten Citalopram-Einnahme nämlich nicht. Erst bei der zweiten, als ich zeitgleich hormonell verhütet habe. Manchmal muss man ja auch an Wechselwirkungen denken.

Aber das nur so als Idee. Ich habe keinerlei medizinisches Fachwissen und kann also immer nur mutmaßen.

Liebe Grüße,
Peppa
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Seit Herbst 2016 in Psychotherapie wegen Angststörung und psychosomatischen Problemen
Ebenfalls im Herbst 2016: Beginn der Einnahme von Citalopram 20 mg
Im Sommer oder Herbst 2017 in Eigenregie abgesetzt
Anfang 2018 wieder starke Angstprobleme (Panikattacken und Krankheitsängste)
Mai 2018: lasse mir Hormonspirale setzen, um PMS-Symptome zu bekämpfen, danach sofort massive Verschlechterung psychisch und physisch
Anfang Juli 2018: ich nehme wieder Citalopram, dieses Mal gehe ich auf Anraten des Arztes innerhalb von 3 Tagen von 10 mg auf 20 mg
Nebenwirkungen oder anders verursachte Begleitphänomene: Angst verschlimmert sich unhaltbar, lichtempfindliche Haut, trockener Mund mit wunder Zunge und Geschwüren, trockene, rote, schmerzende Augen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, heiße Wangen, Ameisenkribbeln, Blasenprobleme, Wadenkrämpfe und noch ein paar kleinere Sachen
Oktober 2018: Reduktion Citalopram von 20 mg auf 10 mg
Anfang November: lasse mir Hormonspirale entfernen
ca. 25.11.2018: Reduktion Citalopram von 10 mg auf 5 mg
28.11.2018: wieder hoch auf 10 mg
30.11.2018: 5 mg
13.12.2018: 4 mg

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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Donnerstag, 13.12.18, 16:50

@ peppa
Die Pille nehme ich auch bereits seit vielen Jahren.Immer die gleiche.
Ja dieses Gefühl mit der heissen Flüssigkeit kommt hin. Aber auch ein prickeln als wenn man vom kalten ins warme kommen würde. Ich hab das Gefühl mein ganzes Nervensystem spielt verrückt.
Vllt ist es wirklich so das es meinem Körper nach vielen Jahren mit den Mitteln einfach reicht... Man sucht ja immer nach Erklärungen für die Symptome.
Die Ärzte scheinen manchmal wirklich nicht viel darüber zu wissen. Egal was ich frage.. Angeblich hat das nie was mit den Tabletten zutun.
Lg
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Peppa » Donnerstag, 13.12.18, 17:09

Hallo Lavanda,

wenn ich das richtig sehe, gibt es keine Studien dazu, wie sich Antidepressiva im Langzeiteinsatz auswirken. Wie sich die Einnahme nach Jahren auswirkt, kann also keiner mit Sicherheit sagen.

Ich habe eine ähnliche Erfahrung nicht mit Citalopram, sondern mit der Hormonspirale gemacht. Meine Ärztin hat mir die Nebenwirkungen auch zunächst überhaupt nicht abgenommen. Tja, das ist natürlich prima - da wird man immer unsicherer, was zum Teufel mit einem nicht stimmt.

LG, Peppa
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28.11.2018: wieder hoch auf 10 mg
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Freitag, 14.12.18, 17:00

@ peppa
Ja da hast du recht. Gerade wenn man dann immer gesagt bekommt das dies nicht möglich ist solche Nebenwirkungen davon zu haben.
Ich hoffe das es an dem Escitalopram liegt damit es vllt aufhört wenn ich es reduziere / ausgeschlichen habe.
Diese Missempfindungen sind zeitweise wirklich anstrengend und beängstigend.
Dazu macht mir jetzt der Magen / Bauch Probleme. Ein sehr unangenehmes leeregefühl wie kurz vorm magenknurren trotz essen... Immer was neues.. ^^
Naja es kann nur besser werden? Ich sehe ja alle hier so ihre Probleme haben. Manchmal sogar ganz ähnliche.. Und das der Weg des absetzens nicht unbedingt einfach wird... Ich hoffe einfach mal das beste :-)
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von loewe55 » Freitag, 14.12.18, 17:18

Hallo Lavanda,
dieses Brennen hatte ich auch, allerdings meist im Rücken- und Brustbereich, über die Außenseiten der Arme bis in die Finger.

Es war ein ekliges Gefühl, ich hatte es vorzugsweise nachts, damit war an Schlaf nicht zu denken. Dann kam es auch am Tage. Als es auch im Kopf brannte, hatte ich das Gefühl, mein Gehirn würde mit Säure überschwemmt.

Ich habe nie rausgekriegt, ob es eher Nebenwirkungwn oder Absetzsymptome waren. Nach langer, langer Zwit war es irgendwann weg. Das war so eine Erleichterung. Ich hatte auch immer das Gefühl, ich verbrenne von innen. Von außen war nie was zu sehen oder zu fühlen.

Also lass dir Mut machen, es wird irgendwann besser.🍀
Liebe Grüße
loewe
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2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100, August 2017 Venla auf 100 mg, September 2017 90 mg, Oktober 2017 75 mg, November 2017 60 mg, Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg, Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
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21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter 🐌 🐌 🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Freitag, 14.12.18, 17:24

@loewe
Ich hatte diese Symptome bereits 2016 einmal.. Es dauerte ca 3 Monate und war damals laut Aussage des Arztes durch einen B12 Mangel..
Jetzt hab ich es seit 4 Monaten wieder ohne einen Mangel zu haben..
Das verunsichert mich natürlich und ich frage mich ob es damals vllt auch nicht am b12 lag?!?
Werde ich wohl nicht erfahren. Ist einfach nur schwer wenn man nichts genaues hat wo man ansetzten kann.
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Samstag, 15.12.18, 21:56

Habe heute durch Zufall in meinem Kalender einen Eintrag gefunden. Demnach habe ich im April bereits einmal Escitalopram und Amitriptylin auf anraten reduziert.. Beides direkt um die Hälfte... Laut Kalender hab ich das 2 Wochen gemacht dann wieder hoch. Kann mich daran nicht wirklich erinnern aber wird wohl nen Grund gehabt haben das ich wieder rauf mit der Dosis bin... Im August ( also 4 Monate später) ging das brennen in Händen und Füßen los.( Was sich dann Ende Oktober ja wieder ausgebreitet hat auf den Rest des Körper ) Kann das auch eine Reaktion auf die Dosisveränderung sein? Brennen, pieksen, jucken,komische empfinden als wäre der Arm heiss etc sind ja alles Missempfindungen.. Da die Nerven aber nicht nachweislich geschädigt sind ( laut Untersuchungen) muss es ja trotzdem irgendwie von den Nerven kommen?
Ich suche irgendwie nach Antworten... Vielleicht gibt es auch keine genaue darauf aber ich bin durch diese Empfindungen sehr eingeschränkt... Es macht mich wahnsinnig und es beunruhigt mich immer aufs neue...
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 16.12.18, 20:02

Hallo Lavanda, :)

wenn ich deine Signatur richtig deute, nimmst du Antidepressiva seit du15 Jahre alt bist, ist das richtig ?
:o
Diese Mittel greifen sehr stark in den Hirnstoffwechsel ein und sind eigentlich nicht für eine Dauereinnahme gedacht und erprobt.
Von diesem Brennen wie du es beschreibst, habe ich hier im Forum schon sehr oft gelesen. Meist sind sie ein Anzeichen für ein überreiztes Nervensystem und ich kann mir vorstellen, dass das bei dir auch so ist.
Der Vitamin B12 Spiegel hat ebenfalls Auswirkungen auf die Nerven. Deshalb ist es sehr typisch, dass diese Beschwerden auch bei einem Mangel daran auftreten.

Diese Missemofindungen sind sehr unangenehm und können einen stark beunruhigen, vor Allem, wenn man sowieso zu Krankheotsängsten neigt, was bei dir ja auch der Fall zu sein scheint. :hug:
Gefährlich sind sie allerdings nicht und sie werden auch wieder vergehen.
Versuche dir nicht allzu große Sorgen darüber zu machen.
Kannst du dich ablenken?
Vielleicht findest du in unserer Rubrik "Umgang mit dem Entzug" einige Anregungen.

Mir fällt auch auf, dass du eine eher ungewöhnliche Medikamentenkombination nimmst.
Macht dein Arzt regelmäßig ein EKG ? Das wäre wichtig bei deiner Kombi. Eigentlich sowieso, wenn man Psychopharmaka nimmt.

LG Ute
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Re: Lavanda: Hallo. Diverse Probleme und Antidepressiva absetzen/ Amitriptylin, Escitalopram

Beitrag von Lavanda » Sonntag, 16.12.18, 20:09

@Ute
Hallo.
Ja seit dem ich 15 bin kommt hin.
Auf diese Kombi werde ich von meinem Apotheker regelmäßig hingewiesen.
Auf nachfragen bei meinem Arzt sagt dieser nur das sei ok so und der Apotheker solle seine Kompetenzen nicht überschreiten...
Nein es wird kein regelmäßiges EKG vom Arzt aus gemacht.. Da ich aber durch die Hypochondrie ja öfter mal in der Notaufnahme sitze habe ich so quasi eine Kontrolle.. Klingt bescheuert aber ich hoffe du weisst wie ich das meine. ^^
Der B12 Mangel wurde mit spritzen behoben. Der aktuelle Wert ist in Ordnung und ich bekomme weiterhin regelmäßig spritzen.
Ich habe auch einige Beiträge hier durchforstet.Lese von diesen Missempfindungen beim absetzen auch.
Ich hatte siehe Symptome aber bereits vorm reduzieren..
Ja vielleicht hast du recht und mein Nervensystem hat einfach die Schnauze voll.
Lieben Gruß
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