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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Harry29: Absetzsymptome von Quetiapin und Wiedereindosierung nach Monaten

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Harry29
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Harry29: Absetzsymptome von Quetiapin und Wiedereindosierung nach Monaten

Beitrag von Harry29 » Mittwoch, 17.10.18, 21:53

Hallo zusammen,

ich hoffe, ich bin hier richtig, bzw. ich stoße hier auf regen Austausch.

Kurz zu mir. Ich bin 29 Jahre, männlich.

Als Diagnosen wurden verschiedene über die Jahre gestellt/gewechselt.

Von wiederkehrenden Depressionen über bipolare Störung hin zur schizoaffektiven Störung.

Habe ab 2010 bis 2018 Medikamente (die letzten 6 Jahre davon Seroquel=Quetiapin, davor mal Trevelor(Venlafaxin) und ganz kurzfristig Risperdan) eingenommen.

Leider habe ich keine Medikamentendosierungen parat. Nur so viel, dass ich 2011/12 als Höchstdosis mal 400mg Quetiapin genommen habe, später dann 2013/2014 200 mg. Reduzierungen erfolgten ca. alle 6 bis 12 Monate in 50mg Schritten. Von 200mg auf 150mg auf 100 mg auf 50 mg.

Am Schluss dann von 50mg auf 25mg und nochmal ein halbes Jahr später dann auf 0 mg.

Ich nehme jetzt seit ca. 2 bis 3 Monaten keine Medikamente mehr. Laut Blutuntersuchungen war mein Medikamentenspiegel schon seit 2 Jahren unter dem medizinisch "sinnvollen/therapiefähigen" Bereich.

Seit 2 bis 3 Wochen plagen mich jetzt neue Symptome:
Nicht ständig aber mehrmals täglich:
- Wie Nadelstiche in den Fingern (hauptsächlich in den ersten 3 Fingern)
- Stechen im großen Zeh
- Eiskalte Füße
- Jetzt wenn ich Eine Fast balle und mit meiner anderen Hand die Finger gegen meine Handinnenfläche schiebe, knackt es auch seit einiger Zeit - bei allen Fingern

Schon etwas länger, aber nicht in Erinnerung wie lange:
- Etwas schwummrig/Schwindel
- Gleichgewichtsstörungen - aber nur leichte - denke, dass es Gleichgewichtsstörungen sind - kann es aber noch gut auspendeln.
- Unterarme am Ellbogengelenk (Innenseite) Verhärtung beidseits - dürfte aus meiner Sicht vom Handy/Laptop kommen!
- Zittern - aber hauptsächlich nach dem Sport/Anstrengung. Auch mal während der Universität aber meist, wenn ich ohne Frühstück los bin oder länger nichts gegessen habe. Selten einfach so. (Blutzucker mehrmals messen lassen, dieser ist top)
- Wache nachts aus Träume schreiend auf und hüpfe dabei im Bett
- innere Unruhe

Symptome seit Jahren:
- Kniee knicken immer wieder mal beim Laufen weg
- Seit ca. 1 Jahr in beiden Schultern/Armansätzen Schmerzen - war aber aus meiner Sicht durch den Sport (Fitness), da es ohne Sport wieder besser wurde. Jetzt wo ich vor 6 Wochen wieder angefangen habe, ist es wieder etwas gekommen.
- Rückenschmerzen (LWS)
- Gedächtnisprobleme (Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen und Aufmerksamkeit kann ich nur schwer halten)
- Ziehe mich gerne zurück
- Kraftlosigkeit/Gefühlslosigkeit vor allem in den Händen/Fingern
- Alpträume
- hoher Muskeltonus

Trotz meiner "Gedächtnisstörungen" konnte ich mit einem ganz guten Schnitt durch ein Studium hangeln, welches jetzt aufs Ende zu geht.
Leider habe ich in diesen Lernphasen 3x bis zu 10 Kilo innheralb von 4 bis 8 Wochen jeweils Muskelmasse abgebaut. In den Lernphase habe ich immer bis zu 12 Liter Wasser am Tag getrunken, enorm viel bewegt und kein Sport getrieben + weniger gegessen.

Ich habe leider erst in wenigen Wochen einen Termin beim Neurologen. (Durchblutung war lt. Hausarzt ok - morgen mache ich nochmal einen Bluttest, da ich auch Vegetarier bin, hoffe ich einfach nur auf einen Mangel bei irgendwelchen Nährstoffen/Vitaminen).

Ich sitze etwas auf Kohlen und google würde mir am ehesten Parkinson diagnostizieren.

Hat jemand ähnliche Symptome/Erfahrungen/Krankheitsbilder?

Am Liebsten hätte ich etwas psychisches... Am besten psychosomatisch, bloß kein Parkinson... ://

Viele Grüße
Harry
Zuletzt geändert von padma am Dienstag, 23.10.18, 18:22, insgesamt 2-mal geändert.
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19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
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Anikke
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 18.10.18, 7:19

Hallo Harry,

willkommen im ADFD.
Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum: Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein:

Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit".
Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen
Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.
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Beachte bitte auch unsere Regeln.
Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.
Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld. Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst!
Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.
Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
Anikke
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Donnerstag, 18.10.18, 7:34

Hallo Harry29,

ich kenne Leute die Parkinson haben und glaube nicht das selbst oder google beurteilen können, ob du das hast. Also lass dich untersuchen um die Angst wegzubekommen. Ich glaube nicht das du es hast. Man redet sich oft und gern alle möglichen Krankheiten ein wenn es einem nicht gut geht. Kenne ich ja auch von mir. Aber das bringt dir nichts. Einfach abklären lassen. Aber ich kenne das Gefühl irgendeine Krankheit zu haben. Das ist ja auch normal wenn man soviele Probleme hat und dann noch jahrelang Medikamente. Da weiß man dann oft nicht was von was kommt. Also einfach erstmal versuchen durchzuhalten bis zum nächsten Termin beim Neurologen und dann abklären lassen. Es bringt nicths sich selbst mit der Frage nach krankheiten fertig zu machen. Und was google anbelangt, laut google hab ich unzählige krankheiten. die ich aber überhaupt nicht habe.^^

mfg KHU
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 18.10.18, 7:37

hallo Harry,
nun zu deiner Frage.
Du hast das Quetiapin zwar immer noch langsamer als die ärzte es empfehlen, aber immer noch in viel zu großen schritten abgesetzt :(

Die erfahrungen hier im forum sind so, dass der schonendste weg ist, immer nur 10% der letzten Dosis alle 4-6 Wochen zu reduzieren.

Gerade im unteren dosisbereich sind noch sehr viele Rezeptoren belegt, und besonders der letzte schritt von 25mg auf 0 war sehr heftig für deinen Körper und dein ZNS.

entsprechend hast du mit dem leicht gestörten Gleichgewicht, zittern, dem hohen Muskeltonus und den gedächtnis/konzentrationsproblemen sehr typische und häufige absetzsymptome.

Deine Symptome insgesamt können aber wirklich auch auf einen Mangel an Vitamin b12 hinweisen, gut dass du das abklären lässt.

ich persönlich würde erstmal nicht davon ausgehen, dass du Parkinson hast, aber das müsste der Neurologe relativ schnell ausschließen können.

wie du nun weiter vorgehen kannst, bin ich mir unsicher und warte mal ab, das erfahrenere user/innen dir raten.

einige betroffene dosieren eine sehr geringe Menge, 1-3mg ihres Medikamentes wieder ein und schauen, ob sie es noch vertragen, und ob sich die Symptome bessern, und dosieren dann in sehr kleinen schritten, s.o. wieder ab.

bei dir ist es leider ein Grenzfall, die wiedereindosierung wird in der Regel vom Körper innerhalb der 1. sechs Wochen nach 0 recht gut angenommen, später kann es sein, dass es nicht mehr vertragen wird oder s hlicht nicht gegen die Symptome hilft.

einen Versuch ist es jedoch auf jeden Fall wert, sicherlich antwortet für noch jmd wieviel du im 1. schritt eindosieren solltest.

dir alles gute und liebe grüße

Anikke
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 18.10.18, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 18.10.18, 9:16

Hallo Harry :)

Parkinson kann nur durch eine neurologische Untersuchung mit CT / MRT ausgeschlossen werden, aber ich denke nicht, dass du betroffen bist.
Da Absetzsymptome jedoch die Schwere gravierender neurologischer Erkrankungen annehmen können, denken sehr viele hier im Forum, sie seien totkrank und hätten MS oder einen Gehirntumor.
Gott sei Dank finden die Ärzte in 99% aller Fälle nichts.
Lass es einmalig abklären, dann hast du Gewissheit.
In den Lernphase habe ich immer bis zu 12 Liter Wasser am Tag getrunken, enorm viel bewegt und kein Sport getrieben + weniger gegessen.
Das erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht!
Was soll das in einer stressigen Phase bringen, wenn ich da fragen darf?
12 Liter Wasser am Tag halte ich für eine bedrohlich hohe Menge, da kann dein ganzer Elektrolythaushalt durcheinanderkommen; inclusive Ausschwemmung wichtiger Mineralien wie Natrium, Kalium und Magnesium.
Was trinkst du sonst für Mengen, wenn du nicht gerade Prüfungs -und Lernphasen hast?
Nimmst du Nahrunsergänzung (NEM)?

Grüße und willkommen im Forum
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 18.10.18, 9:36

Hallo, Harry.

Ich selbst hatte Parkinson- Symptome, beginnend bald nach der Einnahme von Neuroleptika und sogar Absetzgrund für meine damalige Ärztin.
Bei mir kam gleichzeitig der Benzoentzug hinzu.

Fast alle dieser Symptome haben sich inzwischen gebessert oder sind verschwunden, einige "ärgern" mich jetzt noch. Jedenfalls bin ich überzeugt, die Übeltäter sind die Psychopharmaka. Eine weitere Abklärung strebe ich nicht an, ich persönlich würde sowieso keine Antiparkinson-Medikamente einnehmen, wenn es nicht um Leben und Tod ginge.

VG von Clarissa

P.S.: 12 Liter Wasser tgl. erscheinen mir auch bedenklich viel!
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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von reddie » Donnerstag, 18.10.18, 11:15

Lieber Harry,

ich kann mir gut vorstellen, dass diese Symptome medikamenteninduziert sind. Ich erlebe dies selbst mit Lyrica. Gangunsicherheit ist auch gefährlich, pass gut auf Dich auf. Bin letztens hingeflogen und habe mir den Fuß verstaucht.

Alles Gute
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 18.10.18, 12:00

Lieber Harry,

gehe bitte zum Neurologen und lasse die Symptome abklären.
Ich denke auch nicht ,dass du an einer schweren körperlichen Krankheit leidest.
Deine Symptome werden durch das Absetzen der Neuroleptika kommen.
Aber in Unsicherheit leben ist auch nicht gut.
Dr. Google hat sehr oft unrecht und wenn ich mich darauf einlasse ,habe ich jeden Tag eine andere Krankheit.
Du kannst beim Neurologen ja nur deine Symptome beschreiben und um evtl. Geräte medizinische Abklärung bitten.
Deine Vorgeschichte lässt du außen vor und ein Rezept kannst du auch in den Müll werfen,wenn dich die Diagnose nicht überzeugt.

Clarissa,Jamie und noch andere Betroffenen, haben dir ja schon ihre Erfahrungen mitgeteilt.
Vertraue auf deinen Körper und auf das was du hier liest.
Du bist auf einem guten Weg,wenn du Geduld hast und dich an eine langsame Reduzierung hälst.

Ganz liebe Grüße
Brigitte
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padmaHarry29
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Anikke
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 18.10.18, 18:12

liebe Jamie,
nur um Harry nicht zu irritieren: Hinweise auf Parkinson erhält ein Neurologe schon, wenn er bestimmte Reflexe abklopft. wenn die funktionieren, kann damit schon Parkinson ausgeschlossen werden.
mein ex-partner hatte Parkinson, deshalb weiß ich da gut bescheid.
ein MRT und CT wird nur gemacht, um andere Erkrankungen auszuschließen. Parkinson ist für das geschulte auge recht leicht erkennbar.
ich z.b. erkenne p. bei betroffenen am gang.
um sicher zu gehen kann der Arzt auch unter Aufsicht das parkinson-medikament ldopa einnehmen lassen, wenn das die Symptome zum verschwinden bringt ist es p.
also wundere dich nicht Harry, wenn der Neurologe nur deine Reflexe prüft und dann sagt dass du kein p. hast :)
liebe grüße anikke
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von padma » Donnerstag, 18.10.18, 18:51

 ! Nachricht von: padma
hallo Harry, :)

du hast dich unter ABC17 nochmal angemeldet. Das macht keinen Sinn und verwirrt nur. Bitte schreibe hier in deinem thread weiter. Den neuen account kann ich nicht freigeben, da jedes Mitglied nur einen account haben sollte.

Deinen Titel kann ich ändern, wenn du das möchtest.

Oder hast du technische Probleme mit deinem Harry 29 account?

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Harry29 » Donnerstag, 18.10.18, 19:17

padma hat geschrieben:
Donnerstag, 18.10.18, 18:51
hallo Harry, :)

du hast dich unter ABC17 nochmal angemeldet. Das macht keinen Sinn und verwirrt nur. Bitte schreibe hier in deinem thread weiter. Den neuen account kann ich nicht freigeben, da jedes Mitglied nur einen account haben sollte.

Deinen Titel kann ich ändern, wenn du das möchtest.

Oder hast du technische Probleme mit deinem Harry 29 account?

liebe Grüsse,
padma
Hallo padma, das war auch mein Account. Bin mit Harry nicht mehr online gekommen. Wenn es dir möglich ist, kannst Du ABC17 gerne einfach löschen.
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Wiedereindosierung + Ausschleichen
19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Harry29 » Donnerstag, 18.10.18, 19:20

Liebe Community,

erst einmal vielen herzliche Dank für die zahlreichen Antworten von euch.

Ihr habt es schon einmal geschafft, mir Mut zu machen, dass es wirklich nur Absetzungssymptome sind und keine andere Krankheit.
Da ich auf meinen Neurologentermin noch warten muss, habe ich die Frage, soll ich 25mg Quetiapin wieder versuchen zu nehmen? (Erfahrene Quetiapin Patienten mit Wiedereinnahme?) (Habe noch einen Streifen Seroquel mit 25mg Tabletten entdeckt).


Es ist ca. 6 Wochen her (max. 8 Wochen), dass ich keine Medikamente mehr nehme.
Wiedereindosierung + Ausschleichen
19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
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Harry29
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Harry29 » Donnerstag, 18.10.18, 19:26

Jamie hat geschrieben:
Donnerstag, 18.10.18, 9:16
Hallo Harry :)

Das erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht!
Was soll das in einer stressigen Phase bringen, wenn ich da fragen darf?
12 Liter Wasser am Tag halte ich für eine bedrohlich hohe Menge, da kann dein ganzer Elektrolythaushalt durcheinanderkommen; inclusive Ausschwemmung wichtiger Mineralien wie Natrium, Kalium und Magnesium.
Was trinkst du sonst für Mengen, wenn du nicht gerade Prüfungs -und Lernphasen hast?
Nimmst du Nahrunsergänzung (NEM)?

Grüße und willkommen im Forum
Jamie
Ich trinke normalerweise "nur" 4 bis 5 Liter Wasser/Tee am Tag. Sollte über eine Reduzierung auf 3 Liter/Tag mal nachdenken. Ist schon eine ganze Menge. Ich nehme seit langer Zeit keine Nahrungsergänzungsmittel mehr. Diese 12 Liter hatte ich aber "nur" 2x 6 Wochen/Jahr in den letzten 2 Jahren gemacht.
Wiedereindosierung + Ausschleichen
19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
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Harry29
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Quetiapin wieder einschleichen wegen Symptome nach dem Absetzen?

Beitrag von Harry29 » Donnerstag, 18.10.18, 22:01

Hallo zusammen,

ich habe noch eine ergänzende Frage zu meinem Thread von heute um 19:36 Uhr.

Da ich nicht genau weiß, woher die Symptome rühren und mein Termin beim Neurologen noch 2 Wochen dauert stellt sich mir die Frage, sollte ich Quetiapin mit 25mg wieder probieren zu starten?

Hatte 2017 ja noch 50mg genommen und dieses Jahr dann nur noch 25mg. Die komplette Absetzung erfolgte vor 6 bis 8 Wochen.

Möglich, dass erste Symptome auftraten, als ich von 50mg auf 25mg reduzierte. Aber jetzt nach knapp 2 Monaten einfach wieder mit 25mg probieren oder hat damit auch schon jemand schlechte Erfahrung gemacht, dass es einem dann erst recht "dreckig" gehen kann?

Kennt zudem jemand das Problem, dass die Quetiapin-Tablette im Hals (in der Nähe der Gurkel) stecken blieb und man viel nachtrinken muss? Ist mir am Schluss ständig passiert.
Wiedereindosierung + Ausschleichen
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 18.10.18, 22:21

Beitrag hinzugefügt. Bitte stelle alle fragen hier in deinem persönlichen Thread, danke!
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Anikke » Freitag, 19.10.18, 6:38

hallo Harry,
25 mg sind viel zu viel.
starte mit einer sehr geringen Dosierung, vllt 1mg. wenn du es gut verträgst wirst du spüren ob dein Körper mehr braucht und kannst in kleinen schritten auf dosieren.
liebe grüße anikke
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Harry29 » Freitag, 19.10.18, 9:14

Anikke hat geschrieben:
Freitag, 19.10.18, 6:38
hallo Harry,
25 mg sind viel zu viel.
starte mit einer sehr geringen Dosierung, vllt 1mg. wenn du es gut verträgst wirst du spüren ob dein Körper mehr braucht und kannst in kleinen schritten auf dosieren.
liebe grüße anikke
Sind nicht 5 mg die kleisntmöglichen Dosierngen für Quetiapin?

Viele Grüße
Harry

P.S: Hast Du bei Quetiapin Erfahrung mit wieder Einführen? Nach welcher Zeit und gab es auch Erfahrungen im Forum, die davon psychotisch oder ähnliches geworden sind?

Befinde mich im letzten Semester von meinem Studium und kurz vor der Abschlussarbeit. Das Absetzen habe ich ungünstig gewählt...
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24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
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Jamie
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Jamie » Freitag, 19.10.18, 11:39

Hallo Harry, :)

sorry, dass ich hier etwas streng bin, aber es geht um dein Leben und deine Gesundheit und ich merke, du hast dir nicht den Thread durchgelesen, den Anikke dir verlinkt hat. :whistle:
Dort wird nämlich beschrieben, wie man Dosierungen zB von 1mg hinbekommt.

Es melden sich täglich Verzweifelte, Besorgte, Hilfesuchende... hier an mit vielen Fragen und das hier ist ein ehrenamtliches Projekt - wir sind alle darauf angewiesen, dass die "Neuen" :) sich hier die wichtigsten Infos selbst anlesen, und zwar in ihrem eigenen Interesse, denn alleine können wir diese viele Arbeit nicht schaffen und auch nicht alles vorkauen ;)

Hier gibt´s Hilfe zur Selbsthilfe. :group:

Je besser du informiert bist, desto mehr Durchblick hast du und wirst gute Entscheidungen treffen können.

Ich verlinke dir jetzt beide Methoden; man darf unretardiertes Quetiapin sowohl auflösen als auch auf einer Waage zerbröseln und damit bekommst du super feine Mengen hin

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=10923 (auflösen)
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9608 (Waage)
Video: https://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14698 (Lösemethode)

Für das Wochenende möchte ich dich bitten dir 2 Std Zeit zu nehmen und dich durch die Einsteigerinfos zu wühlen :). Danke.

Noch zu deiner konkreten Frage eine konkrete Antwort.
Dass Menschen bei der Wiedereindosierung einer kleinen Menge psychotisch geworden sind, ist hier noch nicht berichtet worden.
Es war eher andersrum, dass das passiert ist, weil die Menschen zu schnell abgesetzt haben; da ist das Risiko einer Psychose (sog. Absetzpsychose) größer.

Ja leider war das kein so guter Zeitpunkt wegen deines Studiums.
Was studierst du denn, wenn ich fragen darf?
Ich würde dir empfehlen es wirklich mit einer Eindosierung zu probieren und bei Verträglichkeit ggf. zu steigern. Man hat kaum etwas zu verlieren und bei 1mg hat man höchstens eins zwei unangenehme Tage, falls man es nicht mehr vertragen sollte.

Viele Grüße
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Harry29 » Freitag, 19.10.18, 13:23

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 19.10.18, 11:39
Hallo Harry, :)

sorry, dass ich hier etwas streng bin, aber es geht um dein Leben und deine Gesundheit und ich merke, du hast dir nicht den Thread durchgelesen, den Anikke dir verlinkt hat. :whistle:
Dort wird nämlich beschrieben, wie man Dosierungen zB von 1mg hinbekommt.

Es melden sich täglich Verzweifelte, Besorgte, Hilfesuchende... hier an mit vielen Fragen und das hier ist ein ehrenamtliches Projekt - wir sind alle darauf angewiesen, dass die "Neuen" :) sich hier die wichtigsten Infos selbst anlesen, und zwar in ihrem eigenen Interesse, denn alleine können wir diese viele Arbeit nicht schaffen und auch nicht alles vorkauen ;)

Hier gibt´s Hilfe zur Selbsthilfe. :group:

Je besser du informiert bist, desto mehr Durchblick hast du und wirst gute Entscheidungen treffen können.

Ich verlinke dir jetzt beide Methoden; man darf unretardiertes Quetiapin sowohl auflösen als auch auf einer Waage zerbröseln und damit bekommst du super feine Mengen hin

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=10923 (auflösen)
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9608 (Waage)
Video: https://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14698 (Lösemethode)

Für das Wochenende möchte ich dich bitten dir 2 Std Zeit zu nehmen und dich durch die Einsteigerinfos zu wühlen :). Danke.

Noch zu deiner konkreten Frage eine konkrete Antwort.
Dass Menschen bei der Wiedereindosierung einer kleinen Menge psychotisch geworden sind, ist hier noch nicht berichtet worden.
Es war eher andersrum, dass das passiert ist, weil die Menschen zu schnell abgesetzt haben; da ist das Risiko einer Psychose (sog. Absetzpsychose) größer.

Ja leider war das kein so guter Zeitpunkt wegen deines Studiums.
Was studierst du denn, wenn ich fragen darf?
Ich würde dir empfehlen es wirklich mit einer Eindosierung zu probieren und bei Verträglichkeit ggf. zu steigern. Man hat kaum etwas zu verlieren und bei 1mg hat man höchstens eins zwei unangenehme Tage, falls man es nicht mehr vertragen sollte.

Viele Grüße
Jamie
Hallo Jamie,

ich habe jetzt zwischen 1,5h nur gestöbert und Du hast Recht, es gibt schon zahlreiche Infos/Threads zu vielen Themen, zu denen ich Frage habe.
Du darfst ruhig streng sein - tut mir leid. Werde im Kopf langsam etwas konfus, deshalb bekomme ich leicht "Panik".

Ich studiere Betriebswirtschaftslehre. Eigentlich letztes Semester - in wenigen Tagen soll die Abschlussarbeit beginnen (im Februar dann noch 5 Prüfungen). Hoffe das legt sich in den nächsten Wochen alles wieder.

Ich denke aber mit 2mg oder 3mg zu starten, da selbst 50mg (glaube auch schon 100mg) im Blut bei mir nicht mehr im medizinischen/therapiefähigen Bereich lagen.

Dankeschön für deine/eure Geduld und ein großes Dankeschön an jeden Beitragenden. Ich hoffe, hier auch bald von mir etwas beitragen zu können.
(Ich würde eine Frage in einem beereits älteren bestehenden Thread zu meinem Quetiapin mörsern stellen - hoffe das ist ok).


Viele Grüße
Harry
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20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
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Re: Harry29: zu mir - Kann das Parkinson sein? Hatte jemand ähnliche Symptome, die keine garvierende Krankheit war?

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 19.10.18, 15:06

Anikke hat geschrieben:
Donnerstag, 18.10.18, 18:12
liebe Jamie,
nur um Harry nicht zu irritieren: Hinweise auf Parkinson erhält ein Neurologe schon, wenn er bestimmte Reflexe abklopft. wenn die funktionieren, kann damit schon Parkinson ausgeschlossen werden.
mein ex-partner hatte Parkinson, deshalb weiß ich da gut bescheid.
ein MRT und CT wird nur gemacht, um andere Erkrankungen auszuschließen. Parkinson ist für das geschulte auge recht leicht erkennbar.
ich z.b. erkenne p. bei betroffenen am gang.
um sicher zu gehen kann der Arzt auch unter Aufsicht das parkinson-medikament ldopa einnehmen lassen, wenn das die Symptome zum verschwinden bringt ist es p.
also wundere dich nicht Harry, wenn der Neurologe nur deine Reflexe prüft und dann sagt dass du kein p. hast :)
liebe grüße anikke
Es gibt den Parkinsonoid bei Neuroleptika, der alle Symptome von Parkinson enthält, aber - gottseidank - wieder sich wieder vollkommen zurückbildet k
https://psychiatrietogo.de/2014/02/26/m ... kinsonoid/

Hier schreibt psychiatrietogo darüber, wie man sie auseinander halten kann.

liebe Grüße Arian
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