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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Quietscheentchen: Escitalopram abgesetzt - Absturz

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
li-la
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Donnerstag, 13.12.18, 16:33

Liebes entchen,

Das klingt doch sehr gut das du langsam sogar selbst die Verbesserungen merkst.
Weiter so!

Lila
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Quietscheentchen
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Quietscheentchen
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Montag, 17.12.18, 16:47

Hallo,

es hat sich vieles verändert / verbessert. Ich bin weiterhin größtenteils bei meiner Oma.

Ich merke, der Entzug zieht sich zurück. Leider lässt mich das derzeit mit der Frage zurück, die sich hier viele stellen: ist das wirklich noch Entzug?

Da ich mich aber zuvor nie so fühlte, gehe ich mal weiter davon aus.

Wie geht es mir:

Ich bin etwas mehr auf, aber weiterhin unheimlich müde. Überlege, wieder mal einen Krümel Vitamin D zu testen. Derzeit pausieren alle NEMs.

Ich bin noch ängstlich, fühle mich verloren und hoffnungslos. Nicht wissend, wie ich ins Leben zurück finden soll. Geborgenheit fehlt noch, wird wohl aber besser.
Aber vieles im Kopf wurde besser.
Gestern ging wieder mein kurzer Spaziergang. Ich habe über den Tag viele merkwürdige Gefühle im Kopf, tatsächlich, als würde man da puzzeln und schalten. Plötzlich ist dann wieder eine Wahrnehmung anders oder es fühlt sich im Gesicht kühl an.

Ich bin deutlich entspannter, wenn auch nicht so, wie ich es kenne und mich sehne. So eine Sehnsucht nach Unbeschwertheit!

Gefühle kommen nach und nach zurück, natürlich bin ich auch da ungeduldig.

Ich esse, trinke. Schlaf ist eher meh... Ich schlafe, das ist die Hauptsache. Aber ewig nicht einschlafen und oft wach werden. Und nicht friedlich.

Grundgefühl ist tagsüber meist, dass ich vor den Scherben meines Lebens stehe und nicht weiß, wo ich wieder ansetzen soll. Beunruhigend... Aber auch da schätze ich, das ist der Entzug.

Ein wenig allein sein geht am Vormittag, aber das mag ich derzeit trotzdem nicht. Und Oma tut's ebenfalls gut.

Einige Mutmachsätze greifen erst jetzt, das ging vorher gar nicht. Meine sind:

Das ist der Entzug, der darf das.
Die Welle kommt und geht auch wieder.
Angst ist nicht gefährlich.
Entzug ist nicht gefährlich.
Ich hab schon so viel geschafft, den Rest schaff ich auch noch.
Ich heile.
Mir passiert nichts.
Gott hält mich.
Ich bin nicht alleine.
Ich bin auf dem Weg zurück.
So viele andere haben es auch geschafft.

Ich meide fast meine Wohnung... So viele schlimme Wellen. Im Bett und im Badezimmer. Ich versuche jetzt, an all das schöne zu denken, das dort schon passiert ist. Und wieder wird.
Auch denke ich, dass mein Gehirn das auch noch zurecht schieben wird. Die Wahrnehmung.

Meine Wellen bestehen aus Weinen, aber weniger. Und dem Gefühl, dass es nie aufhört. Auch Angst. Aber alles kürzer. Meine Zwangsängste sind schwächer und weniger geworden.

In den Fenstern bin ich leichter, kann auch lachen. Leider fehlt die Sicherheit. Das Gefühl von endlich ist alles wieder gut. Kommt das noch...?

Mein Herz arbeitet wie verrückt. Werte sind ok. Von POTS kenne ich, dass es im Liegen ruhig ist, wie sich das gehört.

Jetzt rennt der Puls oft los, als hieße es "los, an die Arbeit, volle Energie, wir kriegen Frau Quietscheentchen geheilt!" Über Nacht? Na soll mir recht sein...

Ich wünsche euch Kraft und Frieden!

Liebe Grüße
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von escargot » Montag, 17.12.18, 17:38

Liebes Entchen,

freu mich mit dir, dass es besser ist.

Und die Frage, ob das noch Entzug ist/sein kann ist vielleicht auch erstmal nebensächlich oder? Wichtiger ist doch mit dem zu arbeiten, was jetzt noch da ist und einen Umgang damit zu finden.

Toll, dass du sogar draußen warst! Das ist großartig und das habe ich leider (mal abgesehen von Aufofahrt zum und vom Kindergarten) nicht geschafft.

Versuch dich an dem festzuhalten was gut geht und was du schon geschafft hast. Mutmachsätze Sind auch eine gute Idee! Könnte ich mir mal abgucken so ein bisschen.

Denke auch die Sicherheit wird wieder kommen bei dir und ist etwas, was sich erst (wieder) entwickeln muss. Das braucht Zeit und auch Geduld. Und Müdigkeit darf auch sein! Du hast auch eine anstrengende Zeit hinter dir!

Pass gut auf dich auf!
Und auch dir Kraft und Frieden!
escargot
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02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
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01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8

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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Montag, 17.12.18, 19:02

Danke escargot!

Ich sehe an deiner Signatur, dass es dir auch besser geht? Das ist doch schön!

Na, es ist so, irgendwie lasse ich den Entzug eher geschehen, während ich mehr arbeiten und kämpfen müsste, wenn es nicht Entzug wäre. Naja, das ist so mein Empfinden. Umgehen muss ich damit eh Tag für Tag.

Eben war ich wieder kurz draußen. Und geweint hab ich heute auch noch nicht. Heute war überwiegend blah... Mit Fenstern und bisher ohne Wellen.

Liebe Grüße
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von escargot » Montag, 17.12.18, 20:03

Liebes Entchen,

ja endlich wieder Schlaf! Und das macht so unglaublich viel aus. Weißt es ja selbst! :)

Mein Sohn ist ganz verzückt von deiner Signatur!

Eben wir tun beide (!) besser daran mehr im gegenwärtigen Moment zu sein und vielleicht auch mal weniger zu hinterfragen. Das kann man später immernoch und macht sich stabilisierter vielleicht sogar besser.

Ich schreibe jeden Tag auch Tagebuch und das gibt mir unheimlich viel.
Weinen ist aber nicht per se schlecht! Im Gegenteil! Es setzt auch manches mal etwas frei, was sich dann den Weg "nach draußen" ebnen kann. Konnte einige Jahre unter Höchstdosen Neuroleptika nicht weinen und das ist mit etwas, wofür ich sehr, sehr dankbar bin, dass das oft schon wieder geht.

Schlaf nachher wieder gut!
Alles Liebe!
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Anikke » Montag, 17.12.18, 20:27

liebe quietscheentchen,
ich freue mich so sehr, dass es dir besser geht, das waren ja echt schlimme Zustände, die du hattest :(
Ich bin mir ziemlich sicher dass das Entzug war/istl
wie oder was, es ist wunderbar, dass es dir besser gehtt
Liebe grüße anikke
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Montag, 17.12.18, 21:07

escargot, ja, Schlaf ist so wertvoll! Ich wünschte, meiner hätte nichts Merkwürdiges und Bedrohliches mehr...

Haha, schön dass es ihm gefällt. Mein Mann findet es auch süß. :) Ich fand das wellenreitende Entchen eben passend.

Da hast du recht. Manches kann und sollte man so instabil nicht zerdenken. Meine Ungeduld macht mir das immer wieder schwer.
Ich fühl mich so sehr in Warteposition. Warten aufs Leben.

Schreiben lag mir auch immer sehr. Derzeit aber nicht so. Ich spreche eher darüber und darf das zum Glück auch.

Oh ja, Gefühle, positiv und negativ, sind so wichtig! Ich konnte neulich mal auch komplett nicht weinen, das war furchtbar!
Heute war es nur einfach nicht nötig. Ich bin aber auch für jede Emotion dankbar.

Schlaf du auch gut!

Hallo Annike,

danke! Ja, wirklich! Ich bin froh, dass diese Zustände bereits etwas in den Hintergrund rücken.
Wäre froh, wenn ich es bald geschafft habe. Wobei ich auch schon anerkenne, dass es sehr in die richtige Richtung geht.
Ich halte ja nun auch seit bald drei Wochen die Dosis, das scheint so zu passen. Es stabil halten...

Liebe Grüße!
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Jamie » Dienstag, 18.12.18, 12:32

Hallo Entchen :),

ich bin so froh zu lesen, dass du du die Krise überstanden hast :hug:

Alles, was du schilderst und beschreibst, ist völlig normal für das, was du durchgemacht hast.
Man muss sich auch mal vor Augen halten, dass ein so langes akutes Krisengeschehen Unmengen an Stresshormonen freisetzt, mit denen der Körper im Anschluss auch erst wieder klarkommen muss und alles muss sich "zurechtruckeln", noch zum Entzug obendrauf.
Das ist der Entzug, der darf das.
Die Welle kommt und geht auch wieder.
Angst ist nicht gefährlich.
Entzug ist nicht gefährlich.
Ich hab schon so viel geschafft, den Rest schaff ich auch noch.
Ich heile.
Mir passiert nichts.
Gott hält mich.
Ich bin nicht alleine.
Ich bin auf dem Weg zurück.
So viele andere haben es auch geschafft.
Das sind ganz wundervolle Affirmationen <3
Mein Lieblingssatz, falls du ihn lesen möchtest:
Ich bin unendlich geliebt und beschützt, alles geschieht zu meinem höchsten Wohl
(und dem Wohl anderer) [wenn andere Menschen mit involviert sind]

Alles Gute
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Maria76 » Dienstag, 18.12.18, 12:59

Hallo Quitscheentchen:)

Es freut mich, dass es dir besser geht:)
Das hört sich wirklich gut an:)

Ich kenne diese Unsicherheit, ob es wirklich noch der Entzug ist. Steck ja selber noch drin und ich frag mich das auch öfters.
Aber dieses hinterfragen ist glaube ich auch ein Teil vom Entzug.

Ich wünsche dir vom Herzen, dass es weiterhin aufwärts geht :hug:

Lg, Maria:*
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Augangsdosis 20 cita wegen Depression und Angststörung ( zwangsgedanken). Ausschleichen , keine erwünschte Wirkung mehr. Diagnose Hashimoto.

Am 04.03.18 20 citalopram reduziert auf 15mg
5 Tage später Symptome; Angst, Unruhe, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen.
13.03. 18 mg
20.03 17.5 mg NW unruhig, ängstlich, Muskelschmerzen, Schlafstörung
12.04 17.25 mg
17.04 17 mg Unruhe, Angst
02.05 16.75 mg
05.05 16.50 mg
10.05 16 mg
20.05 15 mg leichte Unruhe, leicht ängstlich
06.06 13.25 mg Befinden gut. :D
28.06 10 mg fühle mich kränklich
Ab da leider Wechseldosis , dachte es geht auch so.
Anfang August 8 mg . Befinden noch gut
11.08 2 Tage 5mg 1 Tage 2.5 mg. Befinden; bisschen schlapp und müde aber sonst ok. Mein größtes Problem, die Angst ist ok. Denke, die Schilddrüsenwerte spinnen wieder.
20.08 täglich 2.5 mg gereizt und weinerlich.
27.08 alle 2 Tage 2.5 mg, ca. Woche später alle 3 Tage.
Symptome,; gereizt, weinerlich, unruhig, Schwindel
18.09 aufdosieren: 2.5 mg täglich. Nach 2 Tagen Besserung, ab 3 Tage wieder schlechter, schlapp, Unruhe, Angst. Leichte Zwangsgedanken. Komisches Gefühl im Kopf, benommen.

Quietscheentchen
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 18.12.18, 16:13

Danke, ihr Lieben!

Das ging direkt ins Herz, Jamie. :) Dass ihr so mit bangt, ist rührend. Mag deinen Mutmachsatz auch gern.

Lasst euch drücken, alle, die hier lesen und schreiben. :group:

Ist eigentlich alles, was nicht Welle ist, ein Fenster? Oder gibt's was dazwischen?

Gestern hatte ich keine richtige Welle, nur ein paar Tränen durch Musik.
Die Welle kam dann heute Mittag. Da wird alles in mir wieder enger und ich werde hoffnungsloser. Und einmal heftig, aber kürzer, weinen.

Dann war's vorbei und ich hab mit meiner Oma Kreuzworträtsel gelöst. :D :roll: hatte ich schon mal erwähnt, wie verrückt ich diesen Kontrast finde...? :whistle:

Die Abstände scheinen ja größer zu werden.

Maria, danke auch dir!
Ja, alleeeees gehört zum Entzug. :vomit:
Ich hoffe, das Leben an sich fühlt sich bald etwas normaler an, damit ich wieder mehr raus kann und was mit mir anzufangen weiß. Derzeit pendle ich nur zwischen zwei Wohnungen und bin etwas verloren... :?

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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von padma » Dienstag, 18.12.18, 18:26

liebe Quietscheentchen, :)

ich bin sehr froh und erleichtert, dass es dir soviel besser geht. :D Auch wenn noch Wellen kommen, du bist auf einem guten Weg.

Deine Mutmachsätze sind sehr schön, ich habe sie in den thread mit den Mutmachsätzen kopiert
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 03#p283203.

Gut, dass du deine Oma hast. <3

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



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Beitrag von Quietscheentchen » Freitag, 21.12.18, 19:35

Hallo ihr Lieben,

padma, ja, ich bin sehr dankbar für meine Oma und meine gesamte Familie.

Ich erzähle mal zuerst das Positive.
Gestern hab ich zum ersten Mal wieder eine DVD geschaut.
Heute blieb ich, trotz Welle, drei Stunden alleine.
Ich kann ein wenig meinem Hobby nachgehen.

Nun... Naja... Jetzt kommt das Gejammer...

Ich hab erkannt, warum es mir so gut wie unmöglich ist, mich mit TV, Musik usw abzulenken. Weil ich es nicht ertragen kann, dass ich nicht dasselbe dabei empfinde.

Mein Mann und ich schauen jedes Jahr zur Weihnachtszeit denselben Film. Gestern konnte ich danach nur weinen, weil es einfach... nicht richtig war... Das gilt für alles, was ich kenne, und das vertraute Emotionen hervorrufen sollte...

Deshalb geht es besser, wenn ich bei meiner Oma bin. Sie schaut Schlagersender oder andere Filme, mit denen ich nichts verbinde.

Ich bin noch nicht durch mit dem Entzug... Das will ich manchmal vergessen, weil ich ja diesen Sprung gemacht hab.
Jetzt bewegt sich aber wieder wenig und die Ungewissheit und das Aushalten quälen mich.

Ich fühle eine Leere und Hoffnungslosigkeit, die ich nie kannte. Besonders in den Wellen. Da fühlt sich dann wieder alles an, als wäre mein Leben vorbei.

Und das wiederum ist nicht gut für meine Zwangsgedanken. Denn ich will leben, nicht sterben. Aber in den Wellen fühlt es sich noch an, als hätte ich keine Chance.

Ich kann mir nicht vorstellen, mich mal wieder geborgen zu fühlen. Mal ein friedlicher Mittagsschlaf (schlafen geht nur nachts). Draußen sein, ohne das Gefühl, dass da Angst lauert.

Oder die Welt, die mir zu groß scheint, weil mein Körper mir Gefahr signalisiert.
Unser Liebesleben...

Ich gestehe ein, zumindest die Hölle habe ich verlassen.
Aber ich existiere derzeit...
Und kann mir Normalität nicht vorstellen...

Das Gefühl ist so schwer zu beschreiben. Fast, als würde ich mit den Verbesserungen auch nicht klarkommen, weil der Entzug schon drei Monate geht. Als wäre das jetzt meine Welt und ich vertraue nicht darauf, dass die normale Welt wiederkommt. Wisst ihr, was ich meine?

Stehe ich dann am Ende des Entzugs da und weiß nicht, was tun?

Auch die Erinnerungen an die letzten Wochen kommen immer wieder und ich muss dann innehalten, weil ich fast nicht merke, ob es nur die Erinnerung ist oder ich mich wirklich noch so fühle...

Habt ein schönes Wochenende! Liebe Grüße
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Rameike
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Rameike » Freitag, 21.12.18, 22:30

Hallo liebes Entchen,

ich bin sehr froh zu lesen, dass es dir in einigen Bereichen besser geht!

Es ist okay, manchmal nur zu existieren, nur von Minute zu Minute zu denken, zu atmen und den Tag zu überstehen.
Kein Zustand ist von Dauer. Mal dauert die Welle länger, mal weniger lang. Ich glaube, das zu akzeptieren macht es letztendlich erträglich.

Zwangsgedanken sind mein Thema, warum ich überhaupt mit dem AD begonnen habe. Seitdem ich mich darin übe, sie wahrzunehmen, aber mich nicht von ihnen "einsaugen" zu lassen, geht es mir deutlich besser. Dafür habe ich allerdings drei Jahre gebraucht und übe nach wie vor.
Da dieser Zwangsgedanke bei dir ja durch den Entzug kam (so habe ich es zumindest verstanden), geht er hoffentlich auch "von allein" wieder weg. Ich drück dir weiterhin die Daumen!! Auch wünsche ich dir, dass du in den Fenstern Optimismus verspüren kannst. Glaube mir, es wird wieder "Normalität" geben :hug:

Liebe Grüße von Mareike
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Freitag, 21.12.18, 22:42

Hallo Entchen,

Wie schön das es dir besser geht. Das freut mich.
Ich konnte mich im Entzug eigentlich ganz gut mit TV ablenken allerdings konnte ich zb Sendungen über Krankheiten überhaupt nicht sehen. Das hat mir so angst gemacht.

Ich denke das hängt alles mit dem Umbau im Gehirn zusammen.

Schön das du bei deiner Oma sein kannst.

Und ganz klasse ist das du trotz Welle allein geblieben bist! Super :party2:

Alles liebe
Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Anikke » Samstag, 22.12.18, 8:47

Liebe quietscheentchen,
dir ging es sobsrhr schlecht, und auch wenn es jetzt noch lange nicht gut ist- essindd riesengroßebschrittebin die richtige Richtung :)
Alles wird wiederkommen, du brauchst jedoch Geduld :)
Liebe grüße anikke
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 23.12.18, 14:37

Hallo,

ich danke euch...

Ich habe derzeit so Probleme mit dieser Mischung aus Wellen, Aushalten, Ungewissheit und Erinnerungen.
Und frage mich immer, muss ich etwas tun, um zurück zu finden oder kann ich nur warten und mein Gehirn macht alles?

Gestern hatten wir wieder Besuch, der gut tat.
Danach hängt sich dann wieder die Erinnerung an meine Schultern und sagt: "ha, du weißt jetzt, wie das Grauen aussieht, von da gibt es keinen Weg zurück! Das kannst du nicht hinter dir lassen!"

Und ich kann mir immer nur vorsagen es wird besser, es wird besser, es wird besser...
Dennoch ist da keine Vorstellungskraft, wie Normalität einkehren kann oder soll.

Es fühlt sich an, als würde ich mir alle Mühe geben und trotzdem auf verlorenem Posten kämpfen.

Wie im Film "Die Verurteilten". Da kommt ein Mann nach vielen Jahrzehnten aus dem Gefängnis und findet sich im Leben in Freiheit überhaupt nicht mehr zurecht.

So fühl ich mich im Entzug, bzw hab Angst, dass es danach nicht mehr gut wird.

Morgen ist Heiligabend und noch weiß ich nicht, ob ich mit zu meinem Onkel fahre. Ich sollte wohl, aber kann ich?

Draußen ist immer noch "die andere Welt."
TV, Computer und Co sind immer noch "falsch".
Ich bin traurig...

Liebe Grüße
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Maria76
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Maria76 » Sonntag, 23.12.18, 19:25

Hallo Quitscheentchen:)

Auch wenn du noch Wellen und die Unsicherheit hast, du hörst dich soviel besser an:)
Daran sieht man, dass es besser wird.

Ich glaube die Unsicherheit, dass es mal ganz weg ist, gehört leider zum Entzug.

Ich kenne es auch. Da geht es einem gut, und auf einmal tauchen diese Gedanken auf, dass diese schlimme Zeit doch nicht aufhört.

Und du kannst bestimmt Morgen zu deinem Onkel fahren. Da kommst du bestimmt auf andere Gedanken:)

Du bist auf dem richtigen Weg:)

Ich wünsche dir und deinen Lieben schöne Weihnachten:)

Lg, Maria:*
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Augangsdosis 20 cita wegen Depression und Angststörung ( zwangsgedanken). Ausschleichen , keine erwünschte Wirkung mehr. Diagnose Hashimoto.

Am 04.03.18 20 citalopram reduziert auf 15mg
5 Tage später Symptome; Angst, Unruhe, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen.
13.03. 18 mg
20.03 17.5 mg NW unruhig, ängstlich, Muskelschmerzen, Schlafstörung
12.04 17.25 mg
17.04 17 mg Unruhe, Angst
02.05 16.75 mg
05.05 16.50 mg
10.05 16 mg
20.05 15 mg leichte Unruhe, leicht ängstlich
06.06 13.25 mg Befinden gut. :D
28.06 10 mg fühle mich kränklich
Ab da leider Wechseldosis , dachte es geht auch so.
Anfang August 8 mg . Befinden noch gut
11.08 2 Tage 5mg 1 Tage 2.5 mg. Befinden; bisschen schlapp und müde aber sonst ok. Mein größtes Problem, die Angst ist ok. Denke, die Schilddrüsenwerte spinnen wieder.
20.08 täglich 2.5 mg gereizt und weinerlich.
27.08 alle 2 Tage 2.5 mg, ca. Woche später alle 3 Tage.
Symptome,; gereizt, weinerlich, unruhig, Schwindel
18.09 aufdosieren: 2.5 mg täglich. Nach 2 Tagen Besserung, ab 3 Tage wieder schlechter, schlapp, Unruhe, Angst. Leichte Zwangsgedanken. Komisches Gefühl im Kopf, benommen.

Quietscheentchen
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 25.12.18, 9:07

Guten Morgen, ihr Lieben!

Ich wünsche euch frohe Weihnachten! Friedvolle, besinnliche, gemütliche, angenehme, symptomarme oder sogar -freie Feiertage. <3

Gut geschlafen habe ich nicht unbedingt, aber das macht nichts.

Maria, danke! Es tut gut, zu lesen, dass die Besserung so auffällt. :) Dir wünsche ich auch wunderbare Feiertage. :hug:

Nun, ich bin gestern mit zu meinem Onkel gefahren. Ich war lange gar nicht sicher, dachte dann aber, es ist egal, wo es mir schlecht geht, so hab ich wenigstens ein Stück Normalität und Ablenkung.

Es waren fünf Minuten mit dem Taxi. Kein Kribbeln, keine Zustände. Nur der allgemeine Entzugszustand von ich bin nicht klar im Kopf und sehr erschöpft.

Mein Onkel war baff, als wir hinter meiner Oma die Treppe hoch kamen. Und zur Begrüßung kamen ihm die Tränen und er musste sich ernsthaft das Weinen verkneifen.

Ich kam nämlich als Überraschung mit, keiner wusste es, außer meiner Oma und meinem Mann.

Meine Schwester musste ich im Vorfeld anschwindeln, dass ich keinen Besuch empfangen kann. Sie wäre sonst vorher noch bei mir vorbei gekommen und das ging ja zeitlich dann nicht. :)

So saßen wir bei meinem Onkel auf der Couch und da wir zu früh da waren, waren alle beim Betreten des Raumes ganz überrascht, uns da zu sehen und haben sich sehr gefreut.
Meine Schwester empörte sich noch spaßeshalber, dass sie jetzt unser Geschenk nicht dabeihabe. :D

Nicht wichtig.
Wir waren nie materiell eingestellt.
Der Entzug verstärkt das jetzt noch. Gesundheit und Liebe sind das, was zählt.

Und was habe ich für ein Glück, meine Familie zu haben!
Sie unterstützen mich alle bedingungslos und freuen sich über jeden Fortschritt.
Die Runde bestand aus meiner Oma, Mama, Onkel, Schwester mit Partner, meinem Mann und mir.

Alle sind wir so zusammengerückt. Schon vorher war das Verhältnis zu allen gut, aber jetzt intensiviert sich das alles noch, wofür ich sehr dankbar bin.

Selbst mein Papa weiß seit wenigen Wochen bescheid. Er hat kaum je Zeit und arbeitet nur. Selbst er hat wohl gespürt, wie entsetzlich die letzte Zeit war. Ruft nun an, wann er Zeit findet, erkundigt sich, meint auch, ich klinge besser, und erkennt jeden kleinen Schritt an.

Meine Oma! Ihr ist nichts zu viel. Es macht ihr Spaß, mich zu umsorgen, und ich bin dann eben wieder fünf Jahre alt. :D
Lieber weiß sie alles über meine Zustände und hat ein Auge auf mich, als dass sie grübeln und sich sorgen muss und mich nicht mehr zu Gesicht kriegt.

Und mein Mann... Er versteht mich wie niemand sonst.
Gestern kam eine Welle. Ich hab ihn schnell mit ins Nebenzimmer genommen und mich dort ausgeweint. Dauerte auch nicht wahnsinnig lange.
Er hält mich fest, fängt mich auf, spricht mir zu, liebt mich und ist so stolz auf mich.

In letzter Zeit hab ich so oft zu ihm gesagt, ich sehe das Licht nicht.
Als wir gestern wieder zu Hause waren, schenkte er mir ein hübsches Windlicht. Damit ich das Licht immer bei mir haben kann. <3

Mein Mann versteht auch, dass die schlimmen Erinnerungen noch so frisch sind und mich einholen und ich mir dann sagen muss, dass das nicht mehr mein aktueller Zustand ist. Ihm ging es ähnlich, als er trocken wurde.

Die Wände zwischen jetzt und dem Grauen sind dünn wie Pergament. Aber sie werden hoffentlich mit jeder kleinen Besserung dicker, bis die Zeit eine stabile, schützende Wand daraus gebaut hat.

Ich hatte gestern jedenfalls einen besseren Tag als erwartet. Es fühlte sich sogar für mich etwas festlich an. Ich konnte auch lachen. Und ordentlich essen. Wir hatten Kartoffelsalat mit Würstchen.
Fünf Stunden war ich außer Haus. Das war gut. Zeigte mir, dass das Leben sehr wohl einfach weitergeht.

Zu Hause hatte ich sogar noch etwas den Fernseher an.

Heute geht mein Mann zu seinen Eltern und ich zu meiner Oma.

Den Restaurantbesuch würde ich nicht auch noch schaffen, deshalb gehen meine Mutter und mein Onkel alleine und bringen meiner Oma und mir dann unser Essen von dort mit.

Morgen dann mit meinem Liebsten. Es gibt dann Entenkeulen.

Ich habe Glück. Der Entzug schart meine Familie und Freunde um mich. Die, die bedingungslos da sind. Ich bin dankbar. Auch für euch hier!
Und ich setze mich neu mit meinem Glauben auseinander.

Frohes Fest und liebe Grüße! :group:
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houelle1
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von houelle1 » Dienstag, 25.12.18, 9:37

Liebes Entchen,
das hat mich jetzt grad sehr bewegt, was Du geschrieben hast :)
Unbekannterweise alles Liebe für Dich und weitere derart innige Tage.
Du kannst mächtig stolz sein auf Dich, was Du schon geschafft hast,
Herzlich,
Houelle
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Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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Beitrag von Quietscheentchen » Mittwoch, 26.12.18, 14:04

Hallo ihr Lieben,

einen schönen zweiten Feiertag wünsche ich!

Oh danke houelle! Das ist lieb. Ja, ich versuche, stolz darauf zu sein.
Ich wünsche dir auch alles Gute! :hug:

Heute wachte ich mit dem Gefühl auf, der Stabilität recht nahe zu sein. Da mag ich mich auch erstmal freuen.

Allerdings ist es wohl nicht gleich übermorgen soweit, denn mir ist heute die ganze Zeit zum Weinen zumute.

Habe viele Gedanken im Kopf und die Erinnerungen...

Ob ich wohl wieder Sinn und Erfüllung finde in allem, was ich vor dem Entzug gemacht habe...?
Ich glaube, wäre ich in der Lage zu arbeiten, wäre es einfacher, zurückzufinden und sich abzulenken.

Nun bin ich aber chronisch krank zu Hause. Finde ich da genug, das mich zurück holen kann?
Weiter Geduld haben, schätze ich, denn ganz fertig ist mein Hirn noch nicht.

Ich glaube, ich Rufe morgen mal meinen (ehemaligen) Therapeuten an... Vielleicht schaff ich es ja bald zu einem Termin.

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Ululu 69
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