Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen wir euch allen und eine Neuigkeit haben wir auch:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Mitglieder gefunden, die Interesse haben, eine lokale Selbsthilfegruppe aufzubauen. Gleichzeitig wird immer häufiger nachgefragt, ob solche Angebote bereits existieren. In unserer neuen Rubrik "Selbsthilfegruppen" wollen wir Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Das kann eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Montag, 05.11.18, 12:37

Hallo Josh,

ich habe mir mal ein langes Video von Raimund von Helden angesehen. Sehr, sehr interessant. Bestätigt auch meine Erfahrung bisher. Mein Vitamin D Spiegel wird bald gemessen und ich werde den Arzt konkret ansprechen. Wenn man bedenkt was alles positiv beeinflusst werden kann, nur durch mehr Vitamin D, kann ich verstehen warum es bei uns NICHT probagiert wird. Die Pharmalobby hat bestimmt was dagegen.... Und man weiß je wie hörig die Regierungen den Lobbies ist.

Lg Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag (Insgesamt 2):
GiraffeLuisa1974
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Dienstag, 06.11.18, 17:18

Hallo ihr Lieben,

habe heute einen absoluten Durchhänger. Ich weiß nicht mehr ob es vom Entzug ist oder andere Gründe hat. Ich habe das Gefühl eine einzige Verspannung zu sein. Der Rücken tut weh und es zieht teilweise bis in den Bauch. Die Nacken und Schulterpartie links ist steinhart und tat letzte Nacht unglaublich weh.

Es fing alles vor gut 2 Wochen an mit Ruckenschmerzen die rechts neben der Wirbelsäule waren dann zwischen den Rippen unterm Arm bis in die Brust zog. Dann, nach starker Bewegung, schoss es mega schmerzhaft in den Bauch. Wie ein Muskelkrampf. Das dauerte ein paar Minuten. Hab mich dann hingesetzt und dann war der Krampf zack weg. Bin dann zum Osteopathen. Er meint es wäre eine fiese Nervenreizung. Es sind aber auch Symptome einer Gürtelrose.Da ich aber keinen Ausschlag hatte und es nach der Behandlung massiv besser bzw dann auch weggegangen ist, denke ich dass das eher muskulär war. Zumal ich an der Stelle im Rücken nach einer Wirbelblockade seit April immer mal mehr, mal weniger Probleme hatte. Habe es quasi verschleppt und der Behandler hat geschimpft, dass ich nicht eher gekommen bin. Er hat mich dann behandelt und nach einr Woche war es weg. Jetzt tut aber alles andere weh. Ich habe schon immer Ruckenprobleme gehabt, Verspannungen bei Stress kenne ich. Kann ggf.der körperliche Stress durch den Entzug das jetzt noch auslösen bzw begünstigen?

Ich bin ja eh Hypochonder und habe entgegen meiner Vorsätze wieder Diagnosen gegoogelt. Dann war ich noch gestresster und verspannter.

Freitag habe ich einen Termin beim Arzt. Ich werde alles ansprechen, vielleicht leier ich ihm ja Massagen raus.

Es ist alles so ein Streß! Ich komme irgendwie gar nicht zur Ruhe und könnte nur heulen. Dabei war ich vor ein paar Tagen komplett beschwerdefrei und hab mich so gut gefühlt. Ich hasse diese Wellen. Immer wenn man denkt... Endlich.. Zack grätscht wieder irgendein Mist rein.
Frustrierte Grüße
Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag:
Giraffe
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Jamie
Team
Beiträge: 16289
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 20702 Mal
Danksagung erhalten: 27104 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Jamie » Dienstag, 06.11.18, 17:48

Hallo Andrea :)
Kann ggf.der körperliche Stress durch den Entzug das jetzt noch auslösen bzw begünstigen?

Ich bin ja eh Hypochonder und habe entgegen meiner Vorsätze wieder Diagnosen gegoogelt. Dann war ich noch gestresster und verspannter.

Freitag habe ich einen Termin beim Arzt. Ich werde alles ansprechen, vielleicht leier ich ihm ja Massagen raus.
Ja. Das ist definitiv so.
Entzug setzt sich oft auch auf die "Stellen", wo es vorher auch schon unrund lief.
Beim einen sind das die Muskeln, beim anderen ein bestimmtes Organ (zB Magen), beim dritten ist es vor allem psychisch (zB Stimmungsschwankungen) und wieder jemand anderes hat woanders sein "Thema" und dann gibt es auch noch die, wo alles gleichzeitig in Mitleidenschaft gezogen ist.

Wenn du zu hypochondrischen Ängsten neigst ist es eine besondere Herausforderung mit dem Entzug umzugehen, damit bist du aber wahrlich nicht alleine hier im Forum, es gibt viele andere Betroffene wie du (zB Shonah / Rubrik AD absetzen)

Für die "Nicht-Hypochondrischen" (wie zB mich) ist es manchmal recht anstrengend da argumentativ etwas entgegenzusetzen, denn Ängste sind nun mal größtenteils irrational und wie will man dagegen anschreiben (?)
Wenn du einen gut gemeinten Rat lesen möchtest, so versuche unbedingt so gut es geht dein Verhalten zu steuern, dass du dich nicht zu stark auf die Symptome fixierst.
Ich weiß das klingt so leicht daher gesagt, aber ich meine es ernsthaft und weiß auch, dass es eine große Anstrengung bedeutet.
Aber diese Fixierung auf die Symptome ist immer der Beginn der Angstspirale. Und selbst kleine Reaktionen des Organismus werden irgendwann ängstlich überinterpretiert.

Ein letztes: Massagen sind bei vielen Ärzten out, weil die ja nicht so "therapeutisch" sind wie echte Krankengymnastik (KG) / Physiotherapie. (Was natürlich Quatsch ist).
Meine Erfahrung ist, dass KG eher aufgeschrieben wird als Massagen.
Falls du aber einen kooperierenden Physiotherapeuten hast, kannst du dem auch mit deinem KG Rezept kommen und er wird dann eine Mischung aus Massage und KG machen und allen ist damit gedient ;). Der Arzt muss ja auch gar nicht erfahren, dass du mehr massiert wurdest als KG gemacht hast... ;)

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 5):
ElzolineUlulu 69GiraffepadmaLuisa1974
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Dienstag, 06.11.18, 18:32

Hallo Jamie,

ganz lieben Dank für deine netten Worte und deine Tipps. Die Fixierung ist wirklich ein großes Problem.
Icj versuche mich abzulenken und trotzdem was zu unternehmen und raus zu gehen. Es ist eine große Anstrengung aber tut eigentlich immer gut.

Wenn er die Massagen nicht aufschreibt werde ich um ein Privatrezept bitten. Dann hat der Masseur die erforderliche med. Diagnose und ich zahle es selbst. Ist dann halt so.

Liebe Grüße
Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag:
Giraffe
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Giraffe
Beiträge: 87
Registriert: Donnerstag, 16.08.18, 19:58
Hat sich bedankt: 179 Mal
Danksagung erhalten: 115 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Mittwoch, 07.11.18, 14:40

Hallo Elzoline🙂

Das tut mir leid das es Dir im Moment nicht so gut geht.
Ich hoffe die Massagen helfen Dir und Du kannst wieder lachen.
Ich denke an Dich und drücke ganz doll die Daumen👍👍

Ganz liebe Grüsse Claudia☀
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Giraffe für den Beitrag:
Elzoline
Signatur :party:

Escitalopram 10mg genommen von Oktober 2015 wegen Depressionen und Angststörung.

Oktober 2015-Dezember 2015 Tagesklinik.
Danach ging es mir wieder besser,hat echt viel geholfen mit anderen Betroffenen zu sprechen.

Bis Ende Juni 2018 10mg Escitalopram beibehalten.

Anfang Juli 2018 angefangen von 10mg auf 7,5mg jeden zweiten Tag ca.6 Wochen,keine Synthome.

Nächster Schritt von 7,5mg auf 5mg jeden zweiten Tag,nach 4 Tagen schlimme Absetzsynthome,Schwindel,Angst,Unruhe,lebhafte Träume,müde und geschafft.

Den Weg in diesem Forum hat mir dann die Augen geöffnet das es viel zu schnell war.
Ich habe mir eine Feinwaage besorgt.

Wieder hochdosiert auf 7,5mg jeden Tag,nach 3 Wochen stabil.

Ich nehme zusetztlich seitdem Magnesium,Omega 3 und Vitamin D3 zu mir.

Seit 2.10.2018 nächster Schritt von 7.5mg auf 7mg
Nach 3 Tagen leichte Unruhe am morgen und etwas Schwindel.
7.10.2018 keine Synthome mehr
14.10.2018 starker Schwindel
15.10.2018 alles wieder gut
13.11.2018 6,5 mg
15.11.2018 Schwindel,Kopfdruck,Übelkeit
20.11.2018 alles wieder gut
25.12.2018 6mg
26.12.2018 Schwindel
27.12.2018 Übelkeit
8.1.2019 alles wieder gut

Was mir gut bei Schwindel,Kopfdruck hilft ist Pfefferminzöl,hilft mir auch prima bei Kopfschmerzen. :party2:

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Mittwoch, 07.11.18, 14:50

Hallo Claudia,
das ist ganz lieb von dir. Wird schon werden, ist halt echt frustrierend. Bin extrem froh, dass ich ea hier loswerden kann, bei Menschen, die es nachvollziehen können.

Die Ärzte belächeln eine ja eher....

Danke also. Ich drück dich auch
:hug:
Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag:
Giraffe
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Giraffe
Beiträge: 87
Registriert: Donnerstag, 16.08.18, 19:58

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Mittwoch, 07.11.18, 21:11

Hallo Andrea🙂

Gerne☀

Ja war Montag auch wieder mal bei meiner Ärztin neue Tabletten holen.
Sie meinte nur als ich ihr sagte das es mir extrem schlecht ging damals als ich zu schnell abgesetzt habe das ich dann jetzt übern Winter erstmal auf 7 mg bleiben soll.
Was ich natürlich nicht tue,denn es geht mir gut und ich werde nächsten Dienstag auf 6.5mg runtergehen🙃

Und als ich ihr sagte das ich jetzt auch Vitamine nehme und es mir damit richtig gut geht hat sie nicht mal gefragt was ich da nehme.

Ärzte halt,schnell das Zeug verschreiben und wie man da wieder von weg kommt ist ihnen egal.

Wir schaffen das alle ihr zusammen.☀

Einen schönen Abend und gute Nacht Claudia🌜
Signatur :party:

Escitalopram 10mg genommen von Oktober 2015 wegen Depressionen und Angststörung.

Oktober 2015-Dezember 2015 Tagesklinik.
Danach ging es mir wieder besser,hat echt viel geholfen mit anderen Betroffenen zu sprechen.

Bis Ende Juni 2018 10mg Escitalopram beibehalten.

Anfang Juli 2018 angefangen von 10mg auf 7,5mg jeden zweiten Tag ca.6 Wochen,keine Synthome.

Nächster Schritt von 7,5mg auf 5mg jeden zweiten Tag,nach 4 Tagen schlimme Absetzsynthome,Schwindel,Angst,Unruhe,lebhafte Träume,müde und geschafft.

Den Weg in diesem Forum hat mir dann die Augen geöffnet das es viel zu schnell war.
Ich habe mir eine Feinwaage besorgt.

Wieder hochdosiert auf 7,5mg jeden Tag,nach 3 Wochen stabil.

Ich nehme zusetztlich seitdem Magnesium,Omega 3 und Vitamin D3 zu mir.

Seit 2.10.2018 nächster Schritt von 7.5mg auf 7mg
Nach 3 Tagen leichte Unruhe am morgen und etwas Schwindel.
7.10.2018 keine Synthome mehr
14.10.2018 starker Schwindel
15.10.2018 alles wieder gut
13.11.2018 6,5 mg
15.11.2018 Schwindel,Kopfdruck,Übelkeit
20.11.2018 alles wieder gut
25.12.2018 6mg
26.12.2018 Schwindel
27.12.2018 Übelkeit
8.1.2019 alles wieder gut

Was mir gut bei Schwindel,Kopfdruck hilft ist Pfefferminzöl,hilft mir auch prima bei Kopfschmerzen. :party2:

Guglhupf
Beiträge: 506
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 14:26
Hat sich bedankt: 507 Mal
Danksagung erhalten: 1244 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 08.11.18, 2:34

Hallo liebe Andrea :)

Du Arme, ich kann so gut nachempfinden wie's dir geht. Ich schleiche ja auch Cipralex aus. Und auch ich kämpfe seit 2 Tagen mit einem furchtbar verspannten Nacken und schmerzenden Schultern. Keine Bewegung bei der es nicht knackt und schmerzt.

Ich bin auch immer schon hypochondrisch gewesen :-) ich kenne die Fixierung auf Symptome nur allzu gut. Ich übe so viel um meine Achtsamkeit und Gedankenkontrolle zu verbessern, aber die Fixierung auf den Körper ist so generalisierte, das dauert wohl ewig bis ich da einigermaßen Erfolg habe, wenn überhaupt. Ich Versuche so gut es geht es anzunehmen. Was soll's. Reinsteigern macht es nur wesentlich schlimmer.

Und in der Welle ist vor dem Fenster :-)

GLG Anna
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Guglhupf für den Beitrag (Insgesamt 3):
padmaElzolineGiraffe
Meine Signatur
► Text zeigen
- bei Bedarf Magnesium
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- Mönchspfeffer
- reines Lavendelöl

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Freitag, 09.11.18, 14:47

Hallo!
Komme gerade vom Arzt. Hab mich hypochondrisch ja wieder total reingesteigert. Mal wieder total ohne Grund. Bin brutal verspannt. Habe Physiotherapie verschrieben bekommen. Immerhin. Massage habe ich mir privat Termine geholt. Mal abwarten ob es hilft. Ich kenne ja Rückenprobleme und Verspannungen.. Aber so heftig und so viel auf einmal hatte ich noch nicht. Total anstrengend. Aber... Wird sicher auch wieder besser

Vitamin D habe ich wieder abgesetzt. Ich war so aufgekratzt. Das war mir zu anstrengend. Ich werde das nächste Woche mit dem Endokrinologen besprechen.

Ich werde jetzt auch wieder Yoga machen... Ich denke das hilft meinem Kopf... Und dem Rücken.

Liebe Grüße und ein wellenfreies Wochenende euch allen!

Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag (Insgesamt 2):
GiraffeUlulu 69
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Ululu 69
Team
Beiträge: 4330
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 12452 Mal
Danksagung erhalten: 7253 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 10.11.18, 11:37

Hallo Elzoline,

Ich hoffe, dass dir die Physiotherapie etwas Erleichterung verschafft.
Während des Absetzens sind heftige Verspannungen und ein erhöhter Muskeltonus keine Seltenheit.
Yoga kann eine gute Idee sein, kann aber auch triggern, das musst du für dich ausprobieren.
Auch der Physiotherapeut sollte behutsam vorgehen.

Muskelentspannungsübungen, z.B. nach Jacobson könnten dir auch helfen.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 2):
ElzolineGiraffe
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Samstag, 10.11.18, 13:22

Hallo Ute,

danke für die Info. Ich habe halt gedacht, dass das nach 11 Wochen eventuell, langsam mal gut wird. Jetzt haut das soo heftig nochmal rein. Ich muß mich halt damit abfinden dass es länger dauern wird.

Im August hatte ich eine Gallenkolik und gestern hat mein Arzt nochmal gesagt, ich solle bei Gelegenheit die Gallenblase entfernen lassen. Das wuselt jetzt auch noch massiv in meinem Kopf. War die erste Kolik seit 2 Jahren und seit dem ist alles ok. Vielleicht hat der Entzug da auch anteilig Schuld. Hatte ja kurz vorher auf 5 mg reduziert und dazu noch sehr massiven, privaten Stress gehabt.Allerdings habe ich auch einen großen Stein.
Ich hab total Angst vor dem Eingriff und tendiere eigentlich zum Abwarten. Außerdem habe ich bei euch gelesen, dass eine Narkose derzeit nicht gut ist.

Andererseits.. Wenn das Ding raus ist brauch ich auch keine Angst mehr zu haben..

Dieses Jahr ist echt blöde.

Liebe Grüße
Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Giraffe
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Ululu 69
Team
Beiträge: 4330
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 12452 Mal
Danksagung erhalten: 7253 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 10.11.18, 14:59

Hallo Andrea,

wenn du derzeit eher selten Probleme mit der Galle hast, würde ich noch abwarten, ehrlich gesagt.

Wobei so eine Gallenkolik natürlich auch nicht lustig ist.

:abtransport:

Aber so eine Volllnarkose kann einen schon für einige Wochen ausklinken, im übelsten Fall.

Vielleicht magst du mal bei Razia/Ramona reinlesen. Ihr würde kürzlich die Gallenblase entfernt.

Hier ist ihr Thread.

https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... ia#p277081

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 3):
ElzolineGiraffepadma
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Montag, 12.11.18, 13:55

Hallo!
Hat jemand von euch Erfahrungen mit Mönchspfeffer?
Ich habe diesen Monat wieder sehr stark mit PMS zu tun. Hatte ich schon einmal. Damals habe ich Mönchspfeffer genommenen und es hat mir sehr geholfen. Die Frauenärztin hatte mir eine Dauerpille verordnet. Darunter fühlte ich mich ganz merkwürdig, emotional abgeflacht und das Gewicht ging rasant rauf. Da ich von Hormonen wie die Pille gar nix halte habe ich auf Mönchspfeffer umgesattelt. Irgendwann habe ich es ohne versucht und es ging gut. Jetzt habe ich diesen Monat massiv Probleme mit Angstzuständen und auch Regelschmerzen.,Wassereinlagerungen.Habe deswegen heute angefangen Mönchspfeffer zu nehmen.
Mich macht das alles fertig. Bin kurz davor Cipralex wieder zu nehmen. Dann wäre aber die Quälerei umsonst gewesen. Manchmal habe ich Angst, dass es kein Entzug ist sondern dass es die alten Symptome sind, dass ich wieder krank werde. Da ich krankheitsbedingt verrentet bin habe ich auch extrem viel Zeit zum Denken und Googeln. Ich warte jetzt schon ein Jahr auf einen Platz zur Verhaltenstherapie... Aber es ist kein Platz in Sicht. Ich habe jahrelang tiefenpsychologische Therapie gemacht aber keine Verhaltenstherapie. Ich weiß manchmal einfach nicht, was ich. machen soll wenn der Mist losgeht.

Mir ist zum Heulen. Heute Abend gehe ich ins Kabarett.. Hoffe das heitert mich auf

LG Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag:
Giraffe
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Guglhupf
Beiträge: 506
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 14:26
Hat sich bedankt: 507 Mal
Danksagung erhalten: 1244 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Guglhupf » Montag, 12.11.18, 14:54

Hallo Andrea

Ich nehme auch Mönchspfeffer weil sich die Symptome rund um die Periode im Entzug sehr verstärkt haben. Man ist einfach in alle Richtungen sensibler.

Der Mönchspfeffer deckelt das schon gut. Ich nehme die Tabletten von Dr. Böhm.

Wenn ich nicht wirklich in einer richtig schlimmen Krise wäre, aus der ich lange nicht rauskäme, würde ich ADs nicht mehr nehmen. Nie mehr. Zu lange ist der Leidensweg, davon loszukommen.

LG Anna
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Guglhupf für den Beitrag (Insgesamt 2):
Giraffepadma
Meine Signatur
► Text zeigen
- bei Bedarf Magnesium
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- Mönchspfeffer
- reines Lavendelöl

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Montag, 12.11.18, 15:09

Hallo Anna,

Danke für deine Antwort. Ich bin insgesamt sehr ungeduldig... Ich will mich einfach wieder gut fühlen. Ich hatte vor zwei Wochen drei Tage an denen es mir einfach rundum prima ging. Ich mochte Nachts gar nicht einschlafen, weil ich das Gefühl so genossen haben.
Meine Regel ist endlich gekommen, so dass PMS jetzt erledigt sein müsste. Ich hoffe sehr, dass der Mönchspfeffer wieder hilft.
Ich will auch nicht zurück zu den AD, aber wenn s einem schlecht geht, denkt man halt drüber nach. Ab nächste Woche gehe ich wieder zum Yoga.... Und Meditation will ich probieren.

Und Googlen muss ich einstellen.. Das macht mich noch verrückt.

Lg Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag:
Giraffe
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Guglhupf
Beiträge: 506
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 14:26
Hat sich bedankt: 507 Mal
Danksagung erhalten: 1244 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Guglhupf » Montag, 12.11.18, 17:50

Liebe Andrea :)

dir gehts einfach 1:1 wie mir. Ich bin auch ganz furchtbar ungeduldig, wenn es mir schlecht geht. Man will einfach, dass es aufhört, ist ja auch verständlich. Versuche trotzdem durchzuhalten. Bist du denn jetzt wie in deiner Signatur angegeben bei 5mg Cipralex oder hast du es komplett abgesetzt?

Ich bin auch Hypochonder und leider verstärkt sich der Druck nach Krankheiten und Symptomen zu googlen extrem in einer Welle. Im Fenster wie jetzt komme ich gar nicht auf die Idee und ich bemerke auch immer wieder, dass ich Symptome und Empfindungen, die in einer Welle Angst und Panik auslösen jetzt nur wahrnehmbar sind, wenn ich mich wirklich darauf konzentriere. Sie sind also völlig normal und immer da, leider ist man in einer Welle einfach extrem sensibilisiert auf "sein" Thema.

Ich habe viel über den Entzug gelesen und was mich beruhigt ist die Tatsache, dass sogar Menschen die sonst nicht zur Hypochondrie neigen, im Entzug solche Tendenzen entwickeln, weil so viele Symptome so wechseln und in einer Intensität auftreten oder wahrgenommen werden, die einfach Angst machen kann. Da müssen wir uns nicht wundern, wenn es uns noch viel härter trifft, wenn wir sowieso dafür anfälliger sind.

Ich habe im Mai mit Pilates angefangen - das ist dem Yoga sehr ähnlich. Ich bin heilfroh darüber. Nicht nur, dass mir die Atemtechnik super hilft, das ganze Körpergefühl ist ein ganz anderes, wenn man von Stunde zu Stunde fitter wird und das Herz nicht bei jeder Kleinigkeit zu Rasen beginnt. Ich fühle mich körperlich und geistig viel besser damit und ich genieße die kraftvollen, ruhigen und achtsamen Übungen wirklich sehr.

Meditation hilft mir auch immer sehr in den Wellen. Da meditiere ich wirklich täglich auch mehrmals wenn ich es brauche. Im Moment im Fenster so gut wie gar nicht, was ich auch sehr spannend finde. Aber in einer Welle hilft es mir, mich zumindest während der einen Stunde der Meditation nicht auf meine Empfindungen zu konzentrieren. Außerdem beruhigt es mich zu spüren, dass meine körperlichen Symptome verschwinden, sobald mein Geist abgelenkt ist - damit ist der Zusammenhang sehr deutlich.

Ich weiß von mir selbst, dass man in einer Welle völlig neben sich steht und rationales Handeln kaum möglich ist. Es hilft nur sich immer wieder vor Augen zu halten, dass dies eine Welle ist und es mit Sicherheit vorbei geht. Die Zeit ist unser bester Ratgeber.

Alles Liebe,
Anna
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Guglhupf für den Beitrag (Insgesamt 3):
GiraffepadmaElzoline
Meine Signatur
► Text zeigen
- bei Bedarf Magnesium
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- Mönchspfeffer
- reines Lavendelöl

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Montag, 12.11.18, 18:37

Hallo Anna,

ich bin weiterhin bei 5mg. Mein Arzt hat auch gesagt ich soll auf keinen Fall weitermachen und mindestens 6 Monate abwarten.

Ich habe auch keinen Nerv derzeit weiterzumachen.

Ich hab die Medikamente ja sehr lange genommen. Das einschleichen damals hat in Sachen Nebenwirkungen auch lange gedauert. Ich habe starke Nebenwirkungen damals gehabt. Mein Arzt meinte, dass ist ein gutes Zeichen, weil es dann auch eingreift und hilft. Es hat auch genial geholfen, deswegen will ich AD auch nicht verteufeln. Ich war froh, sie gehabt zu haben.

Ich finde den Gedanken auch beruhigend, dass es ein Mittel gibt, wenn es bei mir mal wieder abstürzen sollte.

Dennoch habe ich mir den Entzug nicht so extrem vorgestellt. Ich habe vor Jahren mal Sertralin ausgeschlichen. Da hatte ich kaum Probleme.

Ich hab auch ehrlich gesagt gedacht, dass ich nach 3 Monaten weiter wäre.

Ich vergesse in schlechten Phasen auch gerne, dass es mir teilweise auch schon gut ging. Ich habe dann den totalen Tunnelblick und konzentriere mich nur auf die Symptome. Messe andauernd Blutdruck. Immerhin kann ich das Herzstolpern besser ignorieren. Hatte ich beim Reduzieren auf 10 mg auch und sehr lange. Mein Arzt meinte das ist nix Schlimmes und normal. Mit Magnesium ist es deutlich besser.

Ansonsten.. Jedes Zwicken muss einen schlimmen Grund haben. Derzeit fehlt mir auch der Sport. Ich habe eine Neuralgie gehabt die im Abheilen ist. Muss dann auch noch zur Krankengymnastik. Bezüglich der Neuralgie hatte der Osteopath erwähnt, das es auch Symptom einer Gürtelrose sein kann. Dann war ja vorbei bei mir. Hab nur noch gehorcht, geschaut, gegoogelt und an mir herumgedruckt. Mein Arzt meinte dann, das das sein kann aber wirklich absolut alle anderen Symptome fehlen. Jetzt zwickt es auch nirgends mehr. Ist schon krass die Psyche.

Dann meinte er auch noch ich soll uber die Entfernung meiner Gallenblase nachdenken. Ich sag dir, ich bin im Dreieck gesprungen. Meine Familie und Freunde können es nicht mehr hören.

Ich hab das Thema erstmal vertagt. Ich habe recht selten Probleme und im Moment bin ich sooo daneben dass ich das erstmal längerfristig stabil haben will.

Im Moment bin ich sehr neben mir und der blöde Kopfdruck ist heute auch wieder da.

Es tut gut mit jemanden zu sprechen, dem es genauso geht. Pilates klingt auch gut. Ich hab früher regelmäßig Joga gemacht. Irgendwann habe ich dummerweise damit aufgehört. Aber ab nächste Woche geht es wieder los. Ich freue mich darauf.

Ich mach mich jetzt für s Theater fertig und hoffe auf einen schönen Abend mit viel Lachen.

Danke nochmal ubd ganz liebe Grüße

Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag (Insgesamt 2):
GiraffeGuglhupf
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Donnerstag, 15.11.18, 16:20

Hallo..
habe da mal eine Frage.
Ich nehme seit Montag Vitamin D 800ie und Agnus Castus. Den Mönchspfeffer habe ich schon oft und auch länger genommen. Bisher nie Probleme. Allerdings vor der Reduzierung. Nehme es weil ich stark PMS hatte diesen Monat
Ich bin jetzt irgendwie total aufgekratzt und nervös. Innere Unruhe. Eigentlich denke ich dass es am Vitamin D liegt. Muss sich der Körper erstmal daran gewöhnen? Ich finde das eher unangenehm...

Habe hier schon gelesen, dass das sehr anregend sein kann. Vielleicht wäre es ja auch einfach gut gar nix extra zu nehmen und den Körper erstmal zur Ruhe kommen zu lassen.

Liebe Grüße
Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag:
Giraffe
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Ululu 69
Team
Beiträge: 4330
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 12452 Mal
Danksagung erhalten: 7253 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 15.11.18, 19:53

Hallo Andrea,

grundsätzlich kann während des Absetzens so gut wie jedes Nahrungsergänzungsmittel Symptome triggern.

Da du das Agnus Castus früher vertragen hast, würde ich auch erstmal das Vitamin D weglassen.
Wir haben viele Betroffene, die mit Unruhe darauf reagieren.
Ich würde während des Absetzens möglichst wenig zusätzlich einnehmen und vor allem immer erst vorsichtig antesten, wie verträglich das Mittel für dich ist und nicht mehrere gleichzeitig ansetzen.

An sich "harmlose" und frei verkäufliche Mittel können unangenehme Symptome machen, wenn das Zentrale Nervensystem durch das Absetzen sensibilisiert ist.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 3):
GiraffeElzolinepadma
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Elzoline
Beiträge: 94
Registriert: Donnerstag, 06.09.18, 17:45
Hat sich bedankt: 73 Mal
Danksagung erhalten: 122 Mal

Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Donnerstag, 15.11.18, 22:44

Hallo Ute,

ganz lieben Dank! Lasse Vitamin D jetzt weg und schau wie s weitergeht. Magnesium nehme ich auch nur noch wenn das Herzstolpern zu unangenehm wird.

Echt anstrengend aber nicht zu ändern.

Liebe Grüße
Andrea
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Elzoline für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Giraffe
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Antworten