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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Dienstag, 08.01.19, 20:08

Hallo Claudia!

Ja das mit dem Stress ist so eine Sache.

Das letzt halbe Jahr war aus meiner Sicht sehr anstrengend gewesen.

Hatte ne sehr lange sehr gute Phase und daher mit dem. Arzt zusammen die Reduzierung angeleitert.
Als wenn das jemand gehört hat der mich auf die Probe stellen wollte ging es ab dann richtig los:

Erst Mutter im Krankenhaus.. Sorgen Angst
Dann ich Krankenhaus.. Gallenkolik.. Angst
Absetzungserscheinungen hoch drei
Notaufnahme wegen Herzrasen
Dann die Hitze im Sommer
Ab Oktober Rückenschmerzen.. Teilweise sehr massiv.
Therapie begonnen.
Dezember Stress
Krankengymnastik
Artzbesuche
Papa Krankenhaus
Jetzt ich morgen

Ich habe heftige Phasen gehabt obwohl absolut alles bisher gut ausgegangen ist. Sogar mein Rücken wird langsam.
Aber es war sehr hart. Bin aber dennoch stolz auf mich, dass ich es gepackt habe. Vor ein paar Jahren hätte ich davon nichtmal einen Bruchteil gepackt.

Ich hoffe und bete, dass jetzt endlich mal Ruhe einkehrt denn ich bin wirklich total AM Anschlag!

Es tut gut hier zu reden!

Danke Danke Danke für s Zuhören
LG Andrea
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Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
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Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Dienstag, 08.01.19, 22:34

Hallo Andrea

Ja da hast Du wirklich was durch.
Hut ab und sei stolz auf Dich das Du es alles so gut durchgestanden hast.

Ich wünsche Dir das es ab jetzt Berg auf geht.

Ja ich bin auch sehr froh dieses Forum gefunden zu haben🙃🙃🙃

Liebe Grüße und bis morgen
Claudia☀
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Oktober 2015-Dezember 2015 Tagesklinik.
Danach ging es mir wieder besser,hat echt viel geholfen mit anderen Betroffenen zu sprechen.

Bis Ende Juni 2018 10mg Escitalopram beibehalten.

Anfang Juli 2018 angefangen von 10mg auf 7,5mg jeden zweiten Tag ca.6 Wochen,keine Synthome.

Nächster Schritt von 7,5mg auf 5mg jeden zweiten Tag,nach 4 Tagen schlimme Absetzsynthome,Schwindel,Angst,Unruhe,lebhafte Träume,müde und geschafft.

Den Weg in diesem Forum hat mir dann die Augen geöffnet das es viel zu schnell war.
Ich habe mir eine Feinwaage besorgt.

Wieder hochdosiert auf 7,5mg jeden Tag,nach 3 Wochen stabil.

Ich nehme zusetztlich seitdem Magnesium,Omega 3 und Vitamin D3 zu mir.

Seit 2.10.2018 nächster Schritt von 7.5mg auf 7mg
Nach 3 Tagen leichte Unruhe am morgen und etwas Schwindel.
7.10.2018 keine Synthome mehr
14.10.2018 starker Schwindel
15.10.2018 alles wieder gut
13.11.2018 6,5 mg
15.11.2018 Schwindel,Kopfdruck,Übelkeit
20.11.2018 alles wieder gut
25.12.2018 6mg
26.12.2018 Schwindel
27.12.2018 Übelkeit
8.1.2019 alles wieder gut
5.2.2019 5,5mg
9.2.2019 etwas Übelkeit
10.2.2019 lebhafte Träume und etwas Unruhe am morgen
12.2.2019 alles gut
26.3.2019 5mg ab und zu Schwindel,lebhafte Träume
11.5.2019 4,5mg
22.6.2019 4mg

Was mir gut bei Schwindel,Kopfdruck hilft ist Pfefferminzöl,hilft mir auch prima bei Kopfschmerzen. :party2:

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Mittwoch, 09.01.19, 18:36

Hallo!

Die OP ist erledigt. Ging sehr schnell.. 40Minuten. Es war nicht angenehm aber auszuhalten. Ich bin extrem erleichtert, dass ich es hinter mir habe. Merke wie der Stress aus dem Körper geht.

Ich hoffe die Medikamente die verwendet wurden machen mir jetzt keine Probleme. Trombosespritze, örtliche Betäubung und etwas mit dem Krampfader umspritzt wurde.

Schmerzen habe ich kaum, so dass ich keine Medikamente nehmen muss.

Ich danke euch für s Daumendrücken.

Liebe Grüße
Andrea
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Mittwoch, 09.01.19, 22:20

Hallo Andrea

Das ist super und freut mich zu lesen.

Wünsche Dir gute Besserung und das alles so weiter läuft.

Gute Nacht LG Claudia☀
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 10.01.19, 9:55

Hallo Andrea, :)

das sind gute Nachrichten.
Ich freue mich, dass die OP gut ablief und drücke dir jetzt die Daumen, dass dein Körper sich rasch erholt.

Sollten Symptome getriggert werden, nicht in Panik geraten. Es wäre nichts Ungewöhnliches nach so einer Prozedur, die ja schon belastend ist.
Bitte auch erst mal eine Absetzpause einplanen, falls noch nicht geschehen.

Wie sieht es mit der Wundheilung aus? Musst du das was beachten oder tun? (Kenne mich mit Krampader Verödung nicht so gut aus).

Viele Grüße
Jamie
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Donnerstag, 10.01.19, 17:55

Hallo Jamie!

Danke für deine lieben Worte! Das Bein tut überhaupt nicht weh. Darüber bin ich sehr froh, da ich keine Medikamente nehmen muss.

Gestern Abend ging es mir gut und ich konnte gut schlafen. Heute über Tag hatte ich minimal Angstzustände und dieses komische Gefühl wenn man sich so intensiv wahr nimmt. Ich hab allerdings auch viel daran gedacht, dass es jetzt vielleicht wieder los geht. Bin leicht schwummerig im Kopf und es Zapt etwas. Dabei war das endlich wieder weg... Naja.. War ja viel Streß.

Weiter absetzen tue ich eh erstmal nicht. Hat mein Arzt mir auch untersagt. Ich arbeite immernoch an den 5mg von Juli und August.

Dieses Jahr werde ich wohl gar nix mehr machen. Ich möchte, dass das ZNS sich ausgiebig erholen kann.
Außerdem war das bisher so anstrengend, dass ich keine Kraft habe, weiter zu machen.

Ich denke ab Frühjahr 2020 geht es weiter und dann ganz, ganz langsam. Jetzt weiß ich ja wie es geht.

Hoffe ich werde bald wieder normal.

Liebe Grüße
Andrea
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08.12.18
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31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Freitag, 11.01.19, 23:18

Hallo!

Ich hab da mal eine Frage. Mir ist seit längerem manchmal schwindelig. Kein Drehschwindel sondern mehr so kurz mal schwummerig wenn ich den Kopf schnell drehe oder das Gefühl der Boden bebt ganz kurz.

Sehr unangenehm...ich gehe davon aus dass es auch vom Entzug ist. Kann man dagegen was machen oder muss ich es aushalten?

Mein Problem ist, dass ich mich da auch sehr drauf dann konzentriere und ständig in mich hineinhorche. Manchmal hab ich schon das Gefühl ich bilde mir den Schwindel ein.

Dafür sind die Zaps derzeit weg und das Lidzucken auch.

Ich bin manchmal einfach nur noch gefrustet... Aber ich will es schaffen. Ich bin jetzt schon sooo weit gekommen. Allerdings habe ich manchmal das Gefühl es hört nie auf.

Liebe Grüße
Andrea
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Freitag, 11.01.19, 23:33

Hallo Andrea

Das mit dem kurzen Schwindel beim drehen oder bücken kenne ich auch.
Es ist voll unangenehm.
Ich habe es meistens 3 Tage nach dem nächsten Reduktionsschritt und es bleibt zum Glück nur ein zwei Tage.
Ich wüsste da leider kein Mittelchen gegen.

Wir schaffen das,gemeinsam sind wir stark💪

Ich bin z.Z. sehr müde morgens muss mich oft ausruhen.
Aber dann ist das so😊

Liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht Claudia☀
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8.1.2019 alles wieder gut
5.2.2019 5,5mg
9.2.2019 etwas Übelkeit
10.2.2019 lebhafte Träume und etwas Unruhe am morgen
12.2.2019 alles gut
26.3.2019 5mg ab und zu Schwindel,lebhafte Träume
11.5.2019 4,5mg
22.6.2019 4mg

Was mir gut bei Schwindel,Kopfdruck hilft ist Pfefferminzöl,hilft mir auch prima bei Kopfschmerzen. :party2:

Elzoline
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Freitag, 11.01.19, 23:39

Hallo Claudia,

danke für die schnelle Antwort! Ich freu mich immer, wenn du dich meldest. Danke!

Ich werde morgen mal. Yoga machen. Vielleicht hilft Entspannung.

Die auch eine gute Nacht!

LG Andrea
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Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Freitag, 18.01.19, 20:03

Hallo,

wie geht es euch?

Heute ist mal wieder ein doofer Tag. Der Kopf zappt und ich habe wieder manchmal das Gefühl der Boden wackelt unter meinen Füßen.

Mein Herz stolpert wieder mehr, hab Druck im Kopf und Sodbrennen (das kann aber auch an was anderem liegen)

Letzte Nacht bin ich aufgewacht und hatte eine Angstattacke. War ätzend... Konnte aber dann wieder schlafen und hatte meine Ruhe.

Ich ertrage das alles stoisch... Was soll ich auch machen!

Auf jeden Fall scheinen die Symptome stressbedingt zuzunehmen, aber ich hab ja auch ein Leben. Ich kann doch nicht den ganzen Tag auf dem Sofa liegen!

Ich habe auch festgestellt, dass ich sehr wetterfühlig geworden bin.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Andrea
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12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

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Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
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08.12.18
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Rose Marie » Samstag, 19.01.19, 8:30

Aloha,

Ich wollte hier mal eine hoffentlich mutmachende Geschichte aufschreiben.

Also ich habe vor über 10 Jahren aufgrund einer Neuroborreliose( wusste ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht) Cipralex gegen meine Depressionen und Angststörungen bekommen. Ich wurde emotional
stabiler, hatte mehr Energie und könnte auch wieder besser schlafen weil die Angst weniger wurde.
Das einschleichen war kaum auszuhalten, ich fühlte mich wie auf Droge( und ich spreche da aus Erfahrung), heute würde ich das gar nicht mehr packen.

Auf jeden Fall ließ die positive Wirkung schnell nach
Und dennoch nahm ich das Medi ca 3 Jahre lang weiter und fühlte mich wie‘nen Zombie. Also fing ich an
über ein Zeitraum von vielen Monaten, ich glaub es hat fast ein halbes Jahr gedauert, das Medi Tropfen für Tropfen abzusetzen. Ich hatte nen Heiden Respekt vor dem Absetzen, eben weil ich auch so viele schlimme Geschichten gelesen hatte, deswegen ging ich kontinuierlich langsam vor. Und was soll ich sagen ich hatte überhaupt keine Probleme damit. Kann mich nicht erinnern irgendwelche Absetzsymptome gehabt zu haben, es sei denn es hat sich mit den Symptomen meiner Grunderkrankung überlappt. Aber insgesamt habe ich es als sehr einfach empfunden.

Das verrückteste war dann zum Schluss der letzte Tropfen!
Ich weiß das noch ganz genau. Ich fuhr gerade Auto und hörte Musik und plötzlich kamen wie mit einer kleinen warmen Welle meine Gefühle zurück!
Es war unglaublich, das Leben kehrte in meine Zellen zurück und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu heulen vor Glück. Das war sehr beeindruckend!
In dem Moment leistet ich insgeheim den Schwur nie wieder Antidepressiva zu nehmen.

Auch danach hatte ich keine Probleme mehr.

Ich drücke euch allen ganz tüchtig die Daumen
Und möchte ebenfalls dazu ermutigen so sanft wie möglich vorzugehen und evtl nebenher das Zentrale Nervensystem zu unterstützen, also aufbauende Nahrungsergänzungsmittel und gesunde Ernährung zuzuführen.

Alles gute euch!

Rose
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Erstkontakt mit Benzos 2004 wegen Insomnie aufgrund von Angstzuständen. Eine Gabe von 2-3 malen reichte aus um den Teufelskreis zu unterbrechen.

2007-2010 Antideptessivum Cipralex.
Langsames ausschleichen ohne Probleme.

Ab 2012/13 Benzos in absoluten Notfällen wenige Male jährlich.

Juni 2016 3 Monatiger Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik.
2mal die Woche Lorazepam. Habe ich zum Schluss nicht immer ausgeschöpft.

Ende 2016 nach Trennung des Exfreundes erstmals über einen längeren Zeitraum von 4 Wochen alle 2 Tage 1mg.
Mit Hilfe von Olanzapin zum schlafen kalt abgesetzt mit leichten Entzugserscheinungen die aber nach ein paar Tagen vorbei waren.

2017 Noteinweisung in die Klinik wegen Antibiose aufgrund der Grunderkrankung Lymeborreliose seit der Geburt meines Sohnes 2003. Dort täglich zur Nacht 1-2 mg Lorazepam und etliche andere Medikamente die ich alle gar nicht hier auflisten kann. Eindosierung auf Trazadon. Rausschmiss aus der Klinik nach ca 3/4 Wochen. Lorazepam mit leichter kurzzeitiger Absetzsymotomatik kalt entzogen .

Danach bei Bedarf.
Ende 2017/Anfang 2018 dann zusätzlich Zopiclon bei Bedarf. Nicht öfter als 2 mal die Woche oder länger als 2-3 Tage hintereinander.

Dann im April eine Frequenzmaschine zur Behandlung der Grunderkrankung benutzt. Die Behandlung war viel zu stark, wieder massive Verschlimmerung der Symptome und ab dem Zeitpunkt eigentlich täglich Lorazepam und bei Bedarf Zopiclon. Nach 2-3 Wochen ging es langsam besser und ich fing an auszuschleichen.
Als ich bei ungefähr 0,2mg war erneute Behandlung mit der Maschine und von da an war‘s dann vorbei. Über Wochen/Monate hatte ich die schlimmsten Angstzustände meines Lebens und zusätzlich ne Lyme Enzephalitis. Also seit Juni regelmäßig Lorazepam weiterhin 1mg. Im August ging es mir dann endlich etwas besser, hatte das Lorazepam dann wieder einfach weg gelassen und dann aber einen Grippalen Effekt mitgenommen und die Symptomatik flammte erneut auf. Weiter mit Lorazepam Ende August.
Erneuter Absetzversuch ab November, viel zu schnell innerhalb weniger Wochen auf 0,25mg gegangen.
Kurz vor Weihnachten dann unerträgliche Entzugssymptome, wieder rauf dosiert, diesmal auf 1,5- teilweise 2, mich aber schnell wieder auf 1,5mg gefangen. Und ab da habe ich den weiteren Vorgang auch schriftlich:

Ab 01.02. Umstellung auf Clonazepam
Zu der Zeit:
0,3-0,35-0,35 Lorazepam

Innerhalb von 20Tagen komplett umgestellt.
Und ab 06.03. weiter mit der Methode Microtappering.
150ml Wasser, 0,6mg(3 Tropfen) Clona
Täglich 2ml mit Spritze abgezogen.
Manchmal bei starken Symptomen weniger oder auf gleicher Dosis geblieben.

31.03. 40ml
16.04. 50ml

Umstellung auf 100ml und 0,4mg(2Tropfen) Clona
Täglich ca 1ml mit Spritze abgezogen. Phasenweise auch nur 0,5ml oder auch schneller 2ml

Am 28.05. wider bei 50ml angekommen.
Umstellung auf 50ml und 0,2mg(1Tropfen) Clona.
Wieder täglich 1-2ml weniger

04.07. auf 0 angekommen.

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Samstag, 19.01.19, 12:32

Hallo Rose,

ich danke dir sehr für deine mutmachende Antwort.

Wenn ich das alles gewusst hätte, hätte ich viel langsamer abgesetzt. Ich habe quasi innerhalb von 10Wochen 5mg abgesetzt.
Wenn ich vor dem Hintergrund jetzt die Berichte hier lese habe ich noch Glück gehabt in Sachen Nebenwirkungen.

Es pendelt sich langsam ein.

Ich habe jetzt extremen Respekt vor den letzten 5 mg.

Ich habe mich dazu entschlossen dieses Jahr nicht weiter zu reduzieren. Ich möchte meinem Körper genug Zeit lassen zum Erholen. War ja extremer Stress für ihn.

Wenn ich dann weiter mache wird das in Minischritten erfolgen.

Wie kommst du denn ohne Medikamente mit deiner Grunderkrankung klar?

Liebe Grüße
Andrea
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Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
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08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Samstag, 19.01.19, 13:05

Hallo an alle🙂

Andrea Ich drück Dir ganz doll die Daumen das es schnell besser wird und Du Dich stabilisieren kannst.

Rose das ist ja schön mit den Gefühlen🙃ich hoffe es geht mir dann auch so.
Man ist schon ganz schön abgestumpft mit den Tabletten.

Mir geht es jetzt wieder gut.
Werde wie geplant am 5.2. auf 5,5mg gehen😊
Und dann wieder mit den Absetzsynthomen klarkommen💪

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Claudia☀
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Escitalopram 10mg genommen von Oktober 2015 wegen Depressionen und Angststörung.

Oktober 2015-Dezember 2015 Tagesklinik.
Danach ging es mir wieder besser,hat echt viel geholfen mit anderen Betroffenen zu sprechen.

Bis Ende Juni 2018 10mg Escitalopram beibehalten.

Anfang Juli 2018 angefangen von 10mg auf 7,5mg jeden zweiten Tag ca.6 Wochen,keine Synthome.

Nächster Schritt von 7,5mg auf 5mg jeden zweiten Tag,nach 4 Tagen schlimme Absetzsynthome,Schwindel,Angst,Unruhe,lebhafte Träume,müde und geschafft.

Den Weg in diesem Forum hat mir dann die Augen geöffnet das es viel zu schnell war.
Ich habe mir eine Feinwaage besorgt.

Wieder hochdosiert auf 7,5mg jeden Tag,nach 3 Wochen stabil.

Ich nehme zusetztlich seitdem Magnesium,Omega 3 und Vitamin D3 zu mir.

Seit 2.10.2018 nächster Schritt von 7.5mg auf 7mg
Nach 3 Tagen leichte Unruhe am morgen und etwas Schwindel.
7.10.2018 keine Synthome mehr
14.10.2018 starker Schwindel
15.10.2018 alles wieder gut
13.11.2018 6,5 mg
15.11.2018 Schwindel,Kopfdruck,Übelkeit
20.11.2018 alles wieder gut
25.12.2018 6mg
26.12.2018 Schwindel
27.12.2018 Übelkeit
8.1.2019 alles wieder gut
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12.2.2019 alles gut
26.3.2019 5mg ab und zu Schwindel,lebhafte Träume
11.5.2019 4,5mg
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Montag, 21.01.19, 18:17

Hallo!

Hab nochmal eine Frage zu Zaps. Die sind ja immer sehr kurz. Also so ein zucken.

Ich hab jetzt manchmal das Gefühl sie dauern auch mal länger. Das ist schwer zu beschreiben.. Als wenn es vom Nacken in den Kopf reinrauscht. Dauert ein paar Sekunden und ich bekomme dann Angst. Hab schon überlegt ob es vielleicht auch von der HWS kommen kann. Habe aber keine Schmerzen oder Schwindel.

Nur dieses Gefühl.

Können das.Zaps oder etwas in der Art sein?

Liebe Grüße
Andrea
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31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von lakeSonne1 » Montag, 21.01.19, 21:33

hallo Elzoline :) ,

ich hatte das auch schon so öhnlich, habs in meinem Thread damals so beschrieben:
Plötzlich bemerkte ich ein innerliches kribbeln/summen im Oberkörper, das sich über den Nacken in den Kopf ausbreitete und an Intensität zunahm.
Es war irgendwie wie in den alten Hollywood Boris Karloff Frankenstein Filmen, wenn den verrückte Professor an einem riesigen Steuerpult den Spannungsregler langsam hochdreht. Mit mir als Versuchsobjekt! Ich spürte elektrische Ladung *überall* im Kopf ansteigen. wer mal seine Zunge an eine 9V Block batterie gehalten hat als Teenager weiß was ich meine...dieses elektrische kribbeln. Nur diesmal im Kopf drin ! Ich dachte: oh schei... das muß wohl ein Schlaganfall sein...Es war super ekelhaft.
und plötzlich, ein paar Augenblicke später, war es weg. Wie nie dagewesen! Ich saß kreidebleich am Tisch.
Ich hatte das seit dem so 2-3 mal, immer in Absetzphasen, deshalb denke ich schon das es ein Absetzphenomen ist. Sehr unangenehm, aber so wie es aussieht, harmlos.

Gruß,
lake
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Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
► Text zeigen
11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
- längere Absetzpause: ein paar Monate -

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Montag, 21.01.19, 21:37

Hallo Lake,

ja genauso war das bei mir auch...Vielleicht nicht ganz so stark. Fühlt wie ein anhaltender Zap an der langsam zunimmt und dann plötzlich weg ist.

Dann bin ich beruhigt, dass ich damit nicht allein bin.

Danke für deine Antwort!

LG Andrea
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lakeSonne1GiraffeUlulu
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

Elzoline
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Sonntag, 27.01.19, 16:39

Hallo an alle!
Ich hoffe ihr hattet bisher ein gutes Wochenende.
Ich hatte eine gute Woche!! Freitag kam dann heftige Müdigkeit. Gestern habe ich den ganzen Tag nur auf dem Sofa gelegen.
Heute habe ich wieder Druck im Kopf und Schwindel Gefühl. Ich bin unglaublich genervt und geräuschemlfindlich. Bin extrem emotional wenn es um ekelige oder erschütternde Bilder geht. Ich reagiere heute außerdem unglaublich empfindlich auf Koffein. Ich frage mich ob das ggf. damit zu tun hat, dass ich das Vitamin D von 800ie heute auf 1600 ie erhöht habe. Es ist so extrem dunkel in letzter Zeit dass ich dachte ich versuche es mal.
Bisher ging es mit 800ie ganz gut.

Ich hänge irgendwie zwischen totaler Müdigkeit und Unruhe heute. Sehr anstrengend. Hoffentlich ist es morgen besser. Vielleicht habe ich mich auch zu wenig bewegt gestern und heute, aber ich kann mich zu nix aufraffen.

Dazu noch Lidzucken und brennende Augen....

Liebe Grüße
Andrea
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Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
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12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Sonntag, 27.01.19, 16:46

Hallo Andrea

Das hört sich ja nicht gut an.
Aber Kopf hoch es wird wieder besser.
Vielleicht solltest Du wenn auch nur kurz an die Luft gehen.
Das hilft mir immer super,einfach richtig durchatmen.
Vitamin D reicht laut meiner Apothekerin des vertrauens 1000iE für einen Erwachsenen.
Vielleicht probierst Du mal die Dosis.
Mir bekommt sie super.
Ich merke gar nicht das es so trübe ist,bin trotz des Wetters gut drauf.

Einen schönen gemütlichen Sonntag noch🙂

Liebe Grüße Claudia☀
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Elzoline
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Escitalopram 10mg genommen von Oktober 2015 wegen Depressionen und Angststörung.

Oktober 2015-Dezember 2015 Tagesklinik.
Danach ging es mir wieder besser,hat echt viel geholfen mit anderen Betroffenen zu sprechen.

Bis Ende Juni 2018 10mg Escitalopram beibehalten.

Anfang Juli 2018 angefangen von 10mg auf 7,5mg jeden zweiten Tag ca.6 Wochen,keine Synthome.

Nächster Schritt von 7,5mg auf 5mg jeden zweiten Tag,nach 4 Tagen schlimme Absetzsynthome,Schwindel,Angst,Unruhe,lebhafte Träume,müde und geschafft.

Den Weg in diesem Forum hat mir dann die Augen geöffnet das es viel zu schnell war.
Ich habe mir eine Feinwaage besorgt.

Wieder hochdosiert auf 7,5mg jeden Tag,nach 3 Wochen stabil.

Ich nehme zusetztlich seitdem Magnesium,Omega 3 und Vitamin D3 zu mir.

Seit 2.10.2018 nächster Schritt von 7.5mg auf 7mg
Nach 3 Tagen leichte Unruhe am morgen und etwas Schwindel.
7.10.2018 keine Synthome mehr
14.10.2018 starker Schwindel
15.10.2018 alles wieder gut
13.11.2018 6,5 mg
15.11.2018 Schwindel,Kopfdruck,Übelkeit
20.11.2018 alles wieder gut
25.12.2018 6mg
26.12.2018 Schwindel
27.12.2018 Übelkeit
8.1.2019 alles wieder gut
5.2.2019 5,5mg
9.2.2019 etwas Übelkeit
10.2.2019 lebhafte Träume und etwas Unruhe am morgen
12.2.2019 alles gut
26.3.2019 5mg ab und zu Schwindel,lebhafte Träume
11.5.2019 4,5mg
22.6.2019 4mg

Was mir gut bei Schwindel,Kopfdruck hilft ist Pfefferminzöl,hilft mir auch prima bei Kopfschmerzen. :party2:

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Ululu » Sonntag, 27.01.19, 16:54

Hallo Andrea,

ich würde wieder auf die alte Dosis des Vitamin D zuurück gehen.
Im Winter macht es genau genommen keinen Unterschied, ob die Sonne scheint oder nicht. Sie steht auf keinen Fall hoch genug, um die Produktion des Vitamins im Körper selbst anzuregen.
Das ist erst wieder in der zweiten Frühlingshälfte der Fall.

LG Ute
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Cipralex Muskellschmerzen

Beitrag von Elzoline » Donnerstag, 31.01.19, 20:43

Hallo,

ich mal wieder!
Wer ist hier auch von Muskelschmerzen zu betroffen ? Ich hatte im Oktober eine Intercostalneuralgie aufgrund eines ausgerenkten Wirbesl. Der Rucken ist nach viel Krankengymnastik und einrenken ok. Morgens habe ich Muskelschmerzen wie Muskelkater an den Brustkorbseiten. Wenn ich in Gang komme ist es viel besser. Manchmal weg. Dann tun mir wieder die Bauchmuskeln weh. Wenn ich Abends meine Rückenübungen mache tun die Rippenmuskeln wieder weh wie Muskelkater. Es sind nicht die Zwischenrippenmuskeln sondern die Muskeln die auf den Rippen liegen.
Seit November schlage ich mich damit herum. Es ist tendenziell viel besser geworden aber nie ganz weg. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Kann das sooo langwierig sein? Hab auch immernoch Zaps... Aber weniger. Schwindel und Aggressionen kommen auch immer wieder. Das zeigt mir, dass ich noch im Entzug bin. Kann es sein, dass die Nerven in den Muskeln durch den Entzug extrem gereizt sind? Ich hatte gute Erfahrungen mit Ibuprofen, hatte danach aber lange, massive Probleme und möchte sie daher eigentlich nicht nehmen.
Liebe Grüße Andrea
Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

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Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

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