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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Ululu 69
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 19.09.18, 18:58

Hallo Naali,

ich würde auf jeden Fall erst dann reduzieren, wenn du dich an das neue Präparat gewöhnt hast.

Wenn du dich so sicherer fühlst, weil du sehr sensibel reagierst, kannst du natürlich auch in 5% Schritten vorgehen.
Wenn es dann doch gut klappt, kannst du immer noch überlegen, ob du etwas schneller vorgehen möchtest.

Es lohnt sich da oft, auf sein Gefühl zu vertrauen.

LG Ute
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Montag, 01.10.18, 10:19

Hallo

Ich wollte mal eine kurze Rückmeldung geben wie es bei mir gerade so aussieht. 😁

Ich habe nun vor 4 Tagen angefangen 5% von 75mg Venla abzusetzen. Die Entzugssymptome halten sich zum Glück in Grenzen. Übelkeit ,Kopfschmerzen,leichte Unruhe und ich konnte paar Nächte nicht wirklich schlafen.
Nun geht es mir, bis auf die Kopfschmerzen die sich nur gelegentlich als starker Stich in den Kopf anfühlen, soweit wieder gut. 🙂
In welchen Abständen soll ich denn jetzt weiter absetzen? Ich dachte mir das ich nach 4 Wochen weitere 5% reduziere.
Meint ihr das reicht aus oder ist das noch zu zeitig?

Liebe Grüße
Naali
Diagnose: Depression, Soziale Phobie, Panikstörung mit Agoraphobie
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Absetzverlauf

27.09.2018 5% weniger 71,25mg [ Übelkeit,Muskelzucken, Kopfschmerzen]
13.11.2018 10% weniger 67,50 mg [ Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck,Hitzewallung , Halluzinationen,leichte Panik, nächtliches schwitzen, grippaler Infekt, Herzrasen]
15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
25.12.2018 Wechsel von 1A Pharma zu Aluid
07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
08.01.2019 20% weniger Venla 60mg[ niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Lichtblitze, Halluzinationen,nächliches schwitzen,wortfindungs Störung, realistische , wirre Träume, wieder Schnupfen, Panikattacke, Depressive Episode]
13.04.2019 30% weniger Venla 52,50mg
06.06.2019 40 % weniger Venla 45 mg

Jamie
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Montag, 01.10.18, 10:33

Hall Naali, :)

du hast also 3,75mg abgesetzt (kannst du das bitte noch in die Signatur aufnehmen? Danke) :)
In welchen Abständen soll ich denn jetzt weiter absetzen? Ich dachte mir das ich nach 4 Wochen weitere 5% reduziere.
Meint ihr das reicht aus oder ist das noch zu zeitig?
Ich würde das jetzt erst mal beobachten und schauen, was dein Körper in den nächsten Wochen so macht und wie sich die Symptome verändern.
Man kann eigentlich jetzt noch keine Voraussagen machen, ob bei dir 4 Wochen OK sind oder 6 Wochen besser; das hängt maßgeblich davon ab, wie es dir geht.

Halte doch Kontakt zu uns und berichte ab und zu und dann kann man dir einen Tipp geben (so in 3 Wochen), ob du weiter runterkannst oder besser noch 10 Tage wartest :)

Viele Grüße
Jamie
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Fledermaus » Montag, 01.10.18, 18:12

Hallo Naali,
ich stimme Jamie zu. Warte erst mal ab und beobachte.
Bei mir ist es so, dass sie die Wellen erst 3 bis 4 Wochen nach dem Absetzschritt zeigen. Auch sind sie oft unterschiedlich heftig.
Mal geht es besser,mal schlechter.
Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür. Schneller ist nicht besser. Und wir haben Zeit, das ist das einzig Positive daran. Wir haben nichts zu verlieren - nur zu gewinnen. Jeder Schritt zur Null, ist er auch noch so klein, ist ein Weg zur Heilung.:)
Wünsche dir viele viele helle Fenster:)
lg
Fledermaus
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JamieUlulu 69
seit 2004 150 mg Venlafaxin
2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger

Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

Naali
Beiträge: 36
Registriert: Mittwoch, 22.08.18, 19:45

Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Freitag, 05.10.18, 11:39

Fledermaus hat geschrieben:
Montag, 01.10.18, 18:12
Hallo Naali,
ich stimme Jamie zu. Warte erst mal ab und beobachte.
Bei mir ist es so, dass sie die Wellen erst 3 bis 4 Wochen nach dem Absetzschritt zeigen. Auch sind sie oft unterschiedlich heftig.
Mal geht es besser,mal schlechter.
Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür. Schneller ist nicht besser. Und wir haben Zeit, das ist das einzig Positive daran. Wir haben nichts zu verlieren - nur zu gewinnen. Jeder Schritt zur Null, ist er auch noch so klein, ist ein Weg zur Heilung.:)
Wünsche dir viele viele helle Fenster:)
lg
Fledermaus
Ja da stimme ich euch zu. Ich bin ja auch erst am Anfang und muss erstmal lernen mit den Symptomen umzugehen. :D
Gerade merke ich wieder was ich doch lieber nicht hätte tun sollen. Ich weiß nun auch nicht ob es bedingt mit der Hochsensibilität zu tun hat oder doch mit dem Entzug.
Dachte ich gönne mir mal was schönes und habe mir leckeren Jasmintee gemacht. Bisschen braunen Zucker rein und gerade mal 3 Tassen davon getrunken. Nun ist mir irgendwie nach Migräne. Kopfschmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit.
Ich muss sagen Kaffee und Cola vertrag ich auch nicht da geht es mir auch so mies. Aber es waren doch nur 3 Tassen Tee. :shock:
Ich weiß schon das im grünem Tee Teein drin ist,aber das er bei mir gleich so reinhaut?.. :(

Mal noch kurz ne andere Frage: Bin ja nun schon 34 und die innere Uhr tickt ja auch schon. Wie seht ihr das mit dem schwanger werden im Entzug? Ich hätte für meinem Sohn (4) doch schon noch ein kleines Geschwisterchen.
Glaube ja ab 35 oder 36 gilt man als Risiko Schwangere und so weit bis dahin ist es auch nicht mehr.
Und ich würde auch ungern mein 2tes Kind wieder mit dem Venla belasten wollen. :(
Ich bin so hin und her gerissen zur Zeit.

Liebe Grüsse
Naali
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27.09.2018 5% weniger 71,25mg [ Übelkeit,Muskelzucken, Kopfschmerzen]
13.11.2018 10% weniger 67,50 mg [ Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck,Hitzewallung , Halluzinationen,leichte Panik, nächtliches schwitzen, grippaler Infekt, Herzrasen]
15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
25.12.2018 Wechsel von 1A Pharma zu Aluid
07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
08.01.2019 20% weniger Venla 60mg[ niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Lichtblitze, Halluzinationen,nächliches schwitzen,wortfindungs Störung, realistische , wirre Träume, wieder Schnupfen, Panikattacke, Depressive Episode]
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Shonah
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Freitag, 05.10.18, 13:28

Hallo Naali,

Ich habe in deiner Signatur gelesen das du beim Einschleichen von Venla einen Krampfanfall hattest?

Was war das für einer und warum hast du Venla trotzdem weiter genommen?



LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Freitag, 05.10.18, 14:12

Shonah hat geschrieben:
Freitag, 05.10.18, 13:28
Hallo Naali,

Ich habe in deiner Signatur gelesen das du beim Einschleichen von Venla einen Krampfanfall hattest?

Was war das für einer und warum hast du Venla trotzdem weiter genommen?



LG Shonah
Was war das für einer?
Ich versuche es mal zu beschreiben:
Ich war bei vollem Bewusstsein, hatte übelst gezittert , Herzrasen, mir war hunde kalt ,keine kontrolle mehr über meine Muskeln die immer wieder verkrampften und ich hatte höllische Angst jetzt zu sterben. Ich weiß noch in der Nacht als es war hatte ich sogar meinem Mann geweckt und ihm halb seine Hand gebrochen weil ich so tierische Angst hatte.

Warum habe ich es weiter genommen? Ich dachte alles ist besser als vom aufwachen bis zum schlafen gehen, Panikattacken zu haben das man jede Sekunde stirbt. Es war einfach kein Leben mehr! Und dann habe ich einfach aufgegeben und dachte wenn du jetzt stirbst ist es einfach so. :cry:
Jetzt im Nachhinein bin ich mir fast sicher das es ein Serotonin Syndrom war. Ich bin mir nur noch nicht so wirklich sicher was es ausgelöst hat.

Liebe Grüße

Naali
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13.11.2018 10% weniger 67,50 mg [ Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck,Hitzewallung , Halluzinationen,leichte Panik, nächtliches schwitzen, grippaler Infekt, Herzrasen]
15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
25.12.2018 Wechsel von 1A Pharma zu Aluid
07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
08.01.2019 20% weniger Venla 60mg[ niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Lichtblitze, Halluzinationen,nächliches schwitzen,wortfindungs Störung, realistische , wirre Träume, wieder Schnupfen, Panikattacke, Depressive Episode]
13.04.2019 30% weniger Venla 52,50mg
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Freitag, 05.10.18, 14:39

Liebe Naali,

Vielen Dank das du meine Fragen beantwortet hast.

Vielleicht war es auch einfach eine sehr heftige Panikattacke?

Ich kann deinen Kinderwunsch sehr nachvollziehen und auch die Panik das Dir die Zeit davon läuft.

Aber unter Venlafaxin schwanger werden würde ich nicht empfehlen.

Da wäre mir das Risiko für mein Kind zu hoch.



LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

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2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
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25.11.17 3,7mg V. u.
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20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Freitag, 05.10.18, 17:55

Shonah hat geschrieben:
Freitag, 05.10.18, 14:39
Liebe Naali,

Vielen Dank das du meine Fragen beantwortet hast.

Vielleicht war es auch einfach eine sehr heftige Panikattacke?

Ich kann deinen Kinderwunsch sehr nachvollziehen und auch die Panik das Dir die Zeit davon läuft.

Aber unter Venlafaxin schwanger werden würde ich nicht empfehlen.

Da wäre mir das Risiko für mein Kind zu hoch.



LG Shonah
Aber ich glaube nicht das es eine heftige Panikattacke war. Da dann die Muskeln auch nicht so steif werden. Ich konnt mich ja kaum noch bewegen. Am nächsten Tag hatte ich auch mörderischen Muskelkater.

Ich muss sagen meinen Sohn habe ich vor 4 Jahren unter Venla 75mg zur Welt gebracht. Auch die ganze Schwangschaft über habe ich Venla genommen. Mein Sohn ist zwar 3 Wochen zu Zeitig gekommen aber sonst war während der Schwangerschaft und danach alles Ok.
Ich habe aber auch alle möglichen Vitamine zusätzlich genommen,damit es ihm im Bauch gut geht.

Ich weiß ja das nicht jede Schwangerschaft gleich ist . Und vielleicht hatte ich die Schwangerschaft mit meinem Sohn auch nur Glück, deswegen will ich eigentlich in der nächsten Schwangerschaft mein Glück auch nicht zu sehr stapazieren.

Liebe Grüße

Naali
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15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
25.12.2018 Wechsel von 1A Pharma zu Aluid
07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
08.01.2019 20% weniger Venla 60mg[ niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Lichtblitze, Halluzinationen,nächliches schwitzen,wortfindungs Störung, realistische , wirre Träume, wieder Schnupfen, Panikattacke, Depressive Episode]
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Sonntag, 28.10.18, 21:01

Hallo
Mal nach einiger Zeit wieder ein kleines Update von mir. 😁
Ich habe mich nun doch entschlossen 6 Wochen bei meiner 5% Reduzierung zu bleiben. Da nun noch so einiges im privatem Bereich ansteht und ich es persönlich nicht für klug halte zu reduzieren.
Naja wie geht es mir? Ich habe mein Tagesablauf total umgestellt. Merke das wenn ich Stress habe oder mich was arg aufregt, ich starke Kopfschmerzen bekomme. Auch in Stress Situationen kommen die blöden Halluzinationen wieder.
Letztens dachte ich das ein kleiner Busch eine sitzende Katze wäre,bis ich genauer hingeschaut habe. :zombie:
Sonst hatte ich ca. nach 2-3 Wochen als ich abgesetzt habe ein Fenster gehabt. Seit dem fühlt es sich so an als gehe es bergab. Jeden Tag ein kleines bisschen. Habe schon Mühe und Not immer ein Paar Erfolgserlebnisse in meinen Tag ein zu bauen. :(
Ach merke ich wenn mich was sehr ärgert ich dann unbewusst die Zähne zusammen beisse. Habe nun ja schon für die Nacht so ne blöde Schiene. Und nun muss ich sie auch noch Tagsüber nehmen. :(

Das einzigste was nun gar nicht mehr ist,ist die Übelkeit. Nagut ich trink auch nur noch ungesüßten Pfefferminztee mit Kümmel und Anis. Kein Alkohol, Coffein,Nikotin.
Nagut habe sowieso mein Leben auf mehr Ruhe eingestellt. Ich glaube aber das brauche ich auch!
Sonst sage ich mir die ganze Zeit wenn eine Welle kommt: " Alles ist gut. Dein Hirn heielt"

LG Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Samstag, 03.11.18, 5:56

Hallo

Habe noch einmal eine kurze Frage zur Reduzierung. Ich würde nun nach 6 Wochen gerne weitere 5% reduzieren. Muss ich da von der Ausgangs Anzahl der Kügelchen nun 10 % weg rechnen oder von der jetzigen wieder 5% ?
Könnt ich es auch mit 10 % probieren oder ist es fürs ZNS dann wieder zuviel hin und her wenn ich es nicht vertrage und hoch dosieren muss?

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Samstag, 03.11.18, 7:58

Hallo Naali :)

zuerst einmal musst du dich fest entscheiden, ob du 5% weglassen willst oder 10%. :roll:
Wenn du unsicher bist, wie wäre es mit der goldenen Mitte, 7,5%?
Wenn du eh weißt super empfindlich zu sein, wähle nur 5%.

Und abziehen tust du nicht vom Ausgangswert, sondern vom jetzigen Wert, also den jetzt faktisch gezählten Kügelchen in der Kapsel deiner letzten Reduktion.
Könnt ich es auch mit 10 % probieren oder ist es fürs ZNS dann wieder zuviel hin und her wenn ich es nicht vertrage und hoch dosieren mus
Dieses Risiko besteht immer, wenn man sehr empfindlich ist.
Leider haben wir keine Glaskugel.
Deswegen wähle eher lieber etwas vorsichtiger.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Samstag, 03.11.18, 13:58

Hallo Jamie

Danke für deine Antwort.
Nur damit ich das jetzt richtig verstehe: Also muss ich von meinen 75mg Velna die jetzigen 15 Kügelchen wegzählen und dann noch mal die übrig gebliebenen zusammen zählen und davon dann 5% ?
Entschuldige die blöden Fragen. Aber mein Hirn ist durch dieses Zeug so durcheinander und nicht mehr fähig logisch zu denken. :frust:

Danke für eure Geduld

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 03.11.18, 19:17

Hallo Naali, :)

ja genau so kannst du das machen.

Es ist immer besser nochmal nachzufragen, wenn man sich nicht ganz sicher ist.
:hug:

LG Ute
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Mittwoch, 07.11.18, 21:01

Hallo liebe Mitgeplagte :hug:

Kann es denn auch vorkommen das nach den 6 Wochen der Reduzierung noch Absetz Symptome vorhanden sein können?

Habe nun seit gestern Durchfall aber nur früh und in der Nacht kann ich kaum schlafen vor Halsschmerzen und verstopfter Nase.
Im Laufe des Tages wird es immer besser. Kann sogar mit meinem Sohn Mittagsschlaf machen ohne Symptome. Ist wie gesagt nur Nachts und früh.
Weiß nun auch nicht wie ich weiter verfahren soll wegen der Reduzierung. Wollte die Woche eigentlich noch loslegen mit den weiteren 5%. :(
Habt ihr vielleicht ein paar Ratschläge für mich?

Liebe Grüße Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 08.11.18, 12:22

Hallo Naali,

vielleicht brütet du einen Infekt aus, es gibt aber auch so etwas wie eine Absetzgrippe, da deine Symptome nur morgens vorhanden sind, könnte das vielleicht sogar nochvejer passen.

Ich würde auf jeden Fall mit dem nächsten Absetzschritt noch etwas abwarten.
Du läufst im schlimmsten Fall Gefahr, dass sich Symptome kumulieren.

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Edi567 » Freitag, 09.11.18, 10:43

SeventhWave hat geschrieben:
Mittwoch, 29.08.18, 10:28

Das Gehirn selber wird nie wieder etwas mit ADs zu tun haben wollen. Wie es mit anderen Dingen aussieht, die ebenfalls in den Stoffwechselhaushalt eingreifen wird uns jetzt noch niemand sagen können. Stress in der Arbeit? Aktuell zumindest undenkbar. Mal einfach im Biergarten sitzen, mit ner Maß … den Kindern beim Spielen zuschauen? In diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr.

Hallo 7th, wieso glaubst du dass du niemehr in einem Biergarten sitzen kannst bzw den Kindern beim Spielen zusehen?? :(

Lg edi
Venlafaxin 2013 - 2016 125mg keine Probleme.

Seit erster Panikattacke im Jänner 2017, 225mg Venlafaxin und die Probleme wurden größer und größer!
17.Juni 18 / 205mg (-65 Küglechen)
1.April 19 / 196mg (-95 Kügelchen)
3.Juni 19 / 188mg (-120 Kügelchen)


2018 ab Sommer ständiges hin und her mit der Trittico Dosis, schlimme Folgen!
Zurzeit ca. 50mg Trittico geteilt NM und Abends!


Jänner 17 - Dezember 17 unkontrollierter Gebrauch von Lorazepam danach Diazepam. Mehrere Entzugsversuche, seit Dezember 17 kein Benzo mehr!
Stolze 17 Monate ohne Diazepam.
Nie mehr Benzos!!!

Derzeitige Medikation
188mg Venlafaxin
50mg Trittico
3000i.E. Vit D plus K2

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von SeventhWave » Freitag, 09.11.18, 11:55

Hallo Naali,

sorry, dass wir deinen Thread kurz als OT mißbrauchen :-)

@ Edi567: Wenn ich in den Tempo absetze wie bisher, bin ich in 7-8 Jahren vielleicht durch. Allerdings glaube ich nicht, dass ich wirklich die Kraft habe mich regelmäßig der Entzugsfolter zu stellen. Bis ich irgendwann mal so weit bin und wie normale Menschen mit dem Fahrrad in den Biergarten düse, mir a fettes Schäufele bestelle und dazu ein süffiges Dunkelbier ...hm.... da sind meine Kinder aus dem Spielalter raus. Ein Wasser geht schon auch - is halt so, aber dafür fahr ich halt dann nicht in den Biergarten. Früher war ich da einfach gerne.

Liebe Grüße
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Mein Thread

Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
24.02.19 20 mg (-3,846 %)

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Sonntag, 11.11.18, 20:31

Hallo

@ edi und seventhwave das ist kein Problem. 😁
Ululu 69 hat geschrieben:
Donnerstag, 08.11.18, 12:22
Hallo Naali,

vielleicht brütet du einen Infekt aus, es gibt aber auch so etwas wie eine Absetzgrippe, da deine Symptome nur morgens vorhanden sind, könnte das vielleicht sogar nochvejer passen.

Ich würde auf jeden Fall mit dem nächsten Absetzschritt noch etwas abwarten.
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LG Ute
Ok. Ich hatte wirklich einen kleinen Infekt. Ich denke aber der ist nun auch schon wieder verschwunden. 😁
Werde dann am Dienstag mit der nächsten 5% Reduzierung beginnen.

Was mich aber gerade so beschäftigt: Meint Ihr das wenn das ganze Zeug (Venlafaxin) abgesetzt ist, wird es irgendwann besser?
Also nun im Bezug auf das sensible Nervensystem.
Ich las ja letztens das wenn man Psychopharmaka genommen hat, man auch anfälliger\sensibler wird im Bezug auf die ganzen Trigger. Ganz abschalten kann man z.B. Stress ja nie. Als Mutter\Hausfrau hat man immer Stress. Und mein Wunsch ist es schon mal in meinem Leben arbeiten zu gehen. Aber wenn man so liest und Dokumentationen anschaut ; komm ich schon auf die Idee das ich nie von dem Dreckszeug los komme. Ich nie arbeiten gehen kann. Und ich doch eher in ein Kloster sollte, wo alles Ruhig,keine Trigger und nix ist. Sonst werde ich ja wieder irgendwann von dem abhängig sein. :cry:

Ich lese mir zwar schon immer auch die Erfolgsgeschichten durch. Und sie geben mir auch Mut,aber wenn ich da wieder an meine Pp Geschichte denke und wieviel ich schon versucht habe abzusetzten.
Ich habe einfach Angst wieder und wieder in den Teufelskreis zu geraten und dort mein ganzes restliches Leben nie wieder da raus zu kommen. :(


Liebe Grüße

Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von padma » Dienstag, 13.11.18, 17:46

hallo Naali, :)

es lässt sich nicht völlig ausschliessen, dass nach einer langen Psychopharmakakarriere ein gewisse Sensibilität des Nervensystems zurück bleibt.

Aber normalerweise sollte es sich schon soweit bessern, dass man wieder arbeiten gehen kann. Vielleicht muss man etwas mehr auf sich achten als andere.

Alles Gute für die Reduktion,
liebe Grüsse,
padma
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ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

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