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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Dan092 » Freitag, 11.01.19, 11:23

Hallo Jamie :)

ich habe mich jetzt nach langem hin und her :roll: dafür entschieden, das mit dem Mirtazapin zu versuchen. Zumal das ganze bei der geringen
Menge von 0,1mg glaube ich mit geringen Risiken verbunden sein dürfte.

Mir lässt das jetzt einfach keine Ruhe zu schauen ob es tatsächlich noch etwas damit zu tun hat.
Habe ich dich richtig verstanden, dass ich dafür im Gegenzug aber dann das Tavor weglassen soll oder lediglich die aktuelle Dosis beibehalten
soll?

Um Ärzte abzuklappern wegen dem Diazepam fehlt mir derzeit tatsächlich die Kraft.

Auch von mir ein schönes Wochenende!
LG Dan
Diagnose: Schwere Angststörung, F13.3 Entzugssyndrom durch Sedativa oder Hypnotika, Gedankenkreisen, Somatisierung, Untergewicht, Schlafstörungen seit Ende 2010.


-Ende Mai 2018 heftige Panikattacke/psychogener Krampfanfall (2mg Lorazepam intravenös v. Notarzt.

-Anfang Juni 2018 wieder heftige Attacke in der Notaufnahme (8mg Lorazepam intravenös).

-15.06.2018
Tavor vom Hausarzt verschrieben bekommen, 0,5mg Lorazepam, zwischenzeitlich wieder mehrere Attacken sowie ein schleichend aufkommendes permanentes Unwohlsein/Krankheitsgefühl im Kopf.

-Juli 2018 bei Bedarf weiterhin 0,5mg Lorazepam,
Allgemeinzustand verschlechtert sich weiter.

-17.07.2018 beginn mit Mirtazapin (15mg)
In der selben Nacht starke Angst/Panik, Schwächeanfall
im Krankenwagen, anschließend Untersuchung in der Notaufnahme ohne Befund.

-Weiterhin Mirtazapin (15mg) vor dem schlafen.
NW: unruhige Beine, aufschrecken in der Einschlafphase,
intensive Träume, trockene Kopfhaut.

-Ende Juli 2018 schwerstes Krankheitsgefühl, Schwäche, Benommenheit und Entfremdungsgefühle, intensives grübeln.

- Mitte August Erhöhung von Mirtazapin auf 30mg.
NW: unverändert, verstärktes grübeln.
Dazwischen unverändert bei Bedarf Lorazepam.

- Anfang Oktober 2018 neu aufkommende Symptome und Durchdrehgefühle. Lorazepam Dosis daraufhin erhöht um die daraus resultierenden Panikattacken abzufedern.
Jetzt permanent am Grübeln.

-13.10.2018 kaltes absetzen von Mirtazapin (von 30mg auf 0mg), weiterhin Lorazepam bei Bedarf und komische Bewusstseinszustände, matschiges Gefühl im Kopf.

-07.11.2018 weiterhin das Gefühl Krank zu sein, Schlafstörungen scheinen sich die letzten Tage verstärkt zu haben. Häufiges Erwachen (dabei völlig zerschlagen, verwirrt und erschöpft), besonders am Morgen dabei dieses starke Unwohlsein/Krankheitsgefühl im Kopf.

-Verhaltenstherapie am 20.11.2018 begonnen.

Tavor seit Mai/Juni 2018 bei Bedarf, ab September (1,5 - 2mg täglich) (im Notfall höhere Dosen bei Bedarf genommen, jedoch selten)
ab 16.12.18 (1mg)
ab 28.12.18 (0,75mg)


-16.12.2018 Symptome nach wie vor unverändert jedoch deutliche Abnahme der Anfälle in den letzten Wochen.
Hauptsymptom nach wie vor völlige Entfremdung von meinem Ich-Gefühl, denken etc. (Starke Depersonalisation und Derealisation)

-14.01.2019 mittlerweile verstärkt auch körperliche Symptome wie Tinnitus, Brain Zaps, Gangunsicherheit, trockener Husten sowie schwankenden Blutdruck und allgemeine Schwäche. Gefühle von DP / DR dauern an hinzu gekommen massive Durchdrehgefühle und Angst den Verstand zu verlieren :frust:

Sonstige Nahrungsergänzungsmittel:
-300mg Magnesium täglich
-Vitamin D 1000 I.E. täglich
-Vitamin B-Komplex täglich
-Omega 3,6,9 (seit dem 08.01.2019)

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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 11.01.19, 11:29

Dan092 hat geschrieben:
Freitag, 11.01.19, 11:23
Hallo Jamie :)

ich habe mich jetzt nach langem hin und her :roll: dafür entschieden, das mit dem Mirtazapin zu versuchen. Zumal das ganze bei der geringen
Menge von 0,1mg glaube ich mit geringen Risiken verbunden sein dürfte.

Habe ich dich richtig verstanden, dass ich dafür im Gegenzug aber dann das Tavor weglassen soll oder lediglich die aktuelle Dosis beibehalten
soll?
Hallo Dan,

nein, auf gar keinen Fall das Tavor weglassen, sondern die aktuelle Dosis beibehalten. Man sollte immer nur an einer Schraube drehen, sprich, nur eine Sache verändern, sonst kannst Du nicht sagen, was wovon kommt.

Also: Tavor 0,75 beibehalten, Mirtazapin 0,1 mg eindosieren und unbedingt mindestens eine Woche abwarten. Bitte keine Schnellschüsse mehr!

Gruß, Towanda
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09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
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Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Lithium » Freitag, 11.01.19, 17:57

Hi Dan,

ich bin ja echt gespannt auf dein Mirtazapin Experiment.

Ich hoffe es klappt und es geht dir damit etwas besser. :wink:

Viele Grüße

Lithium
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2004 Frühjar: Absetzen Mirtazapin auf 0 innheralb von 2 Wochen. 4 Tage sehr starke Absetzsymptome danach alles bestens
2004 Winter: Mirtazapin 30mg
2007 Herbst: Mirtazapin 45mg
2008 Frühjahr: Mirtazapin 30mg
2012 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 1,5 Monaten auf 7,5mg. Sehr starke Absetzsymptome bei 7,5mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 30mg
2012 Herbst: Mirtazapin 45mg
2013 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 2 Monaten auf 15mg. Sehr starke Absetzsymptome bei 15mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 45mg
2014 Herbst: Zusätzlich phasenweise 5 HTP 25mg - 150mg bis zum heutigen Tag. Aber generell keine Probleme wenn auf 0mg reduziert wird.
2017 Sommer: Cannabidiol manchmal am Abend

2018 Januar: 1. Absetzversuch von 45mg Mirtazapin mit sehr langsamen Reduktionsschritten. Absetzgeschwindigkeit: konstant 0,5mg Mirtazapin / Woche bis heute.

Aktuell:
21.01.2019 17mg Mirtazapin

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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Dan092 » Samstag, 12.01.19, 11:24

Hallo Lithium :)

ich bin da auch sehr gespannt drauf und werde heute mit dem Versuch anfangen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass bei einer so winzigen Menge von 0,1mg ein Effekt erreicht werden kann aber so ist es wohl.

Ich muss dann heute nur noch schauen wie ich aus der Tablette am besten 0,1mg herausbekomme. Das muss ja wirklich ein sehr kleines Krümelchen sein...

Soll ich die Dosis dann wie früher auch vor dem schlafen nehmen oder ist die Zeit egal?

LG
Dan
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- Mitte August Erhöhung von Mirtazapin auf 30mg.
NW: unverändert, verstärktes grübeln.
Dazwischen unverändert bei Bedarf Lorazepam.

- Anfang Oktober 2018 neu aufkommende Symptome und Durchdrehgefühle. Lorazepam Dosis daraufhin erhöht um die daraus resultierenden Panikattacken abzufedern.
Jetzt permanent am Grübeln.

-13.10.2018 kaltes absetzen von Mirtazapin (von 30mg auf 0mg), weiterhin Lorazepam bei Bedarf und komische Bewusstseinszustände, matschiges Gefühl im Kopf.

-07.11.2018 weiterhin das Gefühl Krank zu sein, Schlafstörungen scheinen sich die letzten Tage verstärkt zu haben. Häufiges Erwachen (dabei völlig zerschlagen, verwirrt und erschöpft), besonders am Morgen dabei dieses starke Unwohlsein/Krankheitsgefühl im Kopf.

-Verhaltenstherapie am 20.11.2018 begonnen.

Tavor seit Mai/Juni 2018 bei Bedarf, ab September (1,5 - 2mg täglich) (im Notfall höhere Dosen bei Bedarf genommen, jedoch selten)
ab 16.12.18 (1mg)
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Juna » Samstag, 12.01.19, 11:34

Hey Dan,

kein Krümel, wie schon verlinkt, bitte die Wasserlösmethode vor dem, wenn Du keine Feinwaage hast!

Viel Erfolg,
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 12.01.19, 11:39

Dan092 hat geschrieben:
Samstag, 12.01.19, 11:24

Ich muss dann heute nur noch schauen wie ich aus der Tablette am besten 0,1mg herausbekomme. Das muss ja wirklich ein sehr kleines Krümelchen sein...

Soll ich die Dosis dann wie früher auch vor dem schlafen nehmen oder ist die Zeit egal?
Hallo Dan,

diese kleine Menge sollte sehr genau abgemessen werden. Wenn Du eine Feinwaage hast, die auf 0,001 g genau wiegt, kannst Du die Tabletten vierteln und dann mit je einem Viertel die Wasserlösmethode anwenden. Wenn Du nicht so fein wiegen kannst, solltest Du eine ganze Tablette auflösen. Mindestens 2 Tage kannst Du von dieser Lösung einnehmen, manche hier bewahren die Lösung auch mehrere Tage im Kühlschrank auf.

Ich würde die Dosis vor dem Schlafengehen einnehmen, wie Du es sonst auch immer gemacht hast.

Wasserlösmethode: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 53#p257753

LG Towanda
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Jamie » Samstag, 12.01.19, 16:41

Hallo Towanda und Dan, :)

Feinwaagen können nicht auf 0,001mg wiegen und die, die es können, sind unerschwinglich.
Solche Waagen sind Spezialwaagen, wie wir sie in der Rezeptur in der Apotheke benutzen und kosten mehrere Tausend Euro.
Sie sind auch nur im Spezialfachhandel erhältlich.

Mirtazapin lässt sich sehr gut in Wasser auflösen, weswegen ich gerne empfehlen will, diese Methode zu verwenden.

Schönen Abend
Jamie
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Lithium » Samstag, 12.01.19, 17:17

Hi Dan,

bitte komm nicht auf die Idee 0,1mg Mirtazapin abwiegen zu wollen. Selbst wenn die Tablette zu 90% aus Füllstoff besteht dann würde deine empfohlene Dosis 1mg auf der Waage wiegen.

Ich hab eine Waage daheim die eine Anzeige bis 0,001 g (also 1mg ) hat. Damit würde ich einen 1mg Krümel definitv auch nicht abwiegen wollen. Die Ungenauigkeit würde sicher bei mindestens 100% liegen. Dir bleibt eigentlich nur die Wasserlösemethode.

Viel Glück

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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 12.01.19, 17:59

Jamie hat geschrieben:
Samstag, 12.01.19, 16:41
Feinwaagen können nicht auf 0,001mg wiegen und die, die es können, sind unerschwinglich.
Solche Waagen sind Spezialwaagen, wie wir sie in der Rezeptur in der Apotheke benutzen und kosten mehrere Tausend Euro.
Sie sind auch nur im Spezialfachhandel erhältlich.

Mirtazapin lässt sich sehr gut in Wasser auflösen, weswegen ich gerne empfehlen will, diese Methode zu verwenden.
Hallo Jamie,

das ist mir klar - ich glaube, ich bin etwas mißverstanden worden.
Mit meiner einfachen Feinwaage kann ich die 15 mg Tablette vierteln. Ein Viertel nehme ich dann für die Wasserlösmethode. So braucht man nicht so viele Tabletten.

LG Towanda
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10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
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13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Dan092 » Samstag, 12.01.19, 18:36

Hallo an alle :)

dann werde ich das so machen mit der Wasserlösemethode, die Anleitung dazu habe ich ja schon verlinkt bekommen.
Ich werde mich da jetzt nochmal genauer einlesen damit ich auch wirklich alles richtig mache.

LG
Dan
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-15.06.2018
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-17.07.2018 beginn mit Mirtazapin (15mg)
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NW: unruhige Beine, aufschrecken in der Einschlafphase,
intensive Träume, trockene Kopfhaut.

-Ende Juli 2018 schwerstes Krankheitsgefühl, Schwäche, Benommenheit und Entfremdungsgefühle, intensives grübeln.

- Mitte August Erhöhung von Mirtazapin auf 30mg.
NW: unverändert, verstärktes grübeln.
Dazwischen unverändert bei Bedarf Lorazepam.

- Anfang Oktober 2018 neu aufkommende Symptome und Durchdrehgefühle. Lorazepam Dosis daraufhin erhöht um die daraus resultierenden Panikattacken abzufedern.
Jetzt permanent am Grübeln.

-13.10.2018 kaltes absetzen von Mirtazapin (von 30mg auf 0mg), weiterhin Lorazepam bei Bedarf und komische Bewusstseinszustände, matschiges Gefühl im Kopf.

-07.11.2018 weiterhin das Gefühl Krank zu sein, Schlafstörungen scheinen sich die letzten Tage verstärkt zu haben. Häufiges Erwachen (dabei völlig zerschlagen, verwirrt und erschöpft), besonders am Morgen dabei dieses starke Unwohlsein/Krankheitsgefühl im Kopf.

-Verhaltenstherapie am 20.11.2018 begonnen.

Tavor seit Mai/Juni 2018 bei Bedarf, ab September (1,5 - 2mg täglich) (im Notfall höhere Dosen bei Bedarf genommen, jedoch selten)
ab 16.12.18 (1mg)
ab 28.12.18 (0,75mg)


-16.12.2018 Symptome nach wie vor unverändert jedoch deutliche Abnahme der Anfälle in den letzten Wochen.
Hauptsymptom nach wie vor völlige Entfremdung von meinem Ich-Gefühl, denken etc. (Starke Depersonalisation und Derealisation)

-14.01.2019 mittlerweile verstärkt auch körperliche Symptome wie Tinnitus, Brain Zaps, Gangunsicherheit, trockener Husten sowie schwankenden Blutdruck und allgemeine Schwäche. Gefühle von DP / DR dauern an hinzu gekommen massive Durchdrehgefühle und Angst den Verstand zu verlieren :frust:

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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Quietscheentchen » Samstag, 12.01.19, 21:58

Hallo Dan,

ich drück dir die Daumen fürs Eindosieren.

Ich stecke im AD-Entzug, aber ich fühle mit dir! Was du sagtest übers Eingesperrtsein im eigenen Kopf, das kenne ich so auch! Man fühlt sich so abgeschnitten. Die Wahrnehmung, das ganze Leben ist anders...

Ich wünsche dir viel Kraft und Heilung!
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Dan092 » Sonntag, 13.01.19, 20:15

Hallo Forum,

ich (ängstlich wie ich momentan bin) habe eben etwas sehr merkwürdiges registriert, und zwar eine Art "Schlag im Kopf". Als hätte das Gehirn
im inneren einen leichten Stromschlag abbekommen. Ich habe mal etwas von sogenannten "Brain Zaps" gelesen, könnte es das gewesen sein?

Es hat sich angefühlt als wäre es mitten im Gehirn gewesen. Ich male mir jetzt wieder alle möglichen Sachen aus was das gewesen sein könnte.

LG
Dan
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-Juli 2018 bei Bedarf weiterhin 0,5mg Lorazepam,
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-17.07.2018 beginn mit Mirtazapin (15mg)
In der selben Nacht starke Angst/Panik, Schwächeanfall
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-Weiterhin Mirtazapin (15mg) vor dem schlafen.
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- Mitte August Erhöhung von Mirtazapin auf 30mg.
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Dazwischen unverändert bei Bedarf Lorazepam.

- Anfang Oktober 2018 neu aufkommende Symptome und Durchdrehgefühle. Lorazepam Dosis daraufhin erhöht um die daraus resultierenden Panikattacken abzufedern.
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-13.10.2018 kaltes absetzen von Mirtazapin (von 30mg auf 0mg), weiterhin Lorazepam bei Bedarf und komische Bewusstseinszustände, matschiges Gefühl im Kopf.

-07.11.2018 weiterhin das Gefühl Krank zu sein, Schlafstörungen scheinen sich die letzten Tage verstärkt zu haben. Häufiges Erwachen (dabei völlig zerschlagen, verwirrt und erschöpft), besonders am Morgen dabei dieses starke Unwohlsein/Krankheitsgefühl im Kopf.

-Verhaltenstherapie am 20.11.2018 begonnen.

Tavor seit Mai/Juni 2018 bei Bedarf, ab September (1,5 - 2mg täglich) (im Notfall höhere Dosen bei Bedarf genommen, jedoch selten)
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ab 28.12.18 (0,75mg)


-16.12.2018 Symptome nach wie vor unverändert jedoch deutliche Abnahme der Anfälle in den letzten Wochen.
Hauptsymptom nach wie vor völlige Entfremdung von meinem Ich-Gefühl, denken etc. (Starke Depersonalisation und Derealisation)

-14.01.2019 mittlerweile verstärkt auch körperliche Symptome wie Tinnitus, Brain Zaps, Gangunsicherheit, trockener Husten sowie schwankenden Blutdruck und allgemeine Schwäche. Gefühle von DP / DR dauern an hinzu gekommen massive Durchdrehgefühle und Angst den Verstand zu verlieren :frust:

Sonstige Nahrungsergänzungsmittel:
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Lithium » Sonntag, 13.01.19, 20:20

Hi Dan,

ja das hört sich stark nach Brain Zaps an. Hatte das auch extrem ein paar Tage lang als ich in einer Woche von 30mg auf 0mg Mirtazapin gegangen bin. Scheint bei vielen PP ein Absetzsymptom zu sein.

Hast du das mit dem Mirtazapin ausprobiert?

Viele Grüße

Lithium
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2003 Herbst: Diagnose Saisonale Depression 30mg Mirtazapin
2004 Frühjar: Absetzen Mirtazapin auf 0 innheralb von 2 Wochen. 4 Tage sehr starke Absetzsymptome danach alles bestens
2004 Winter: Mirtazapin 30mg
2007 Herbst: Mirtazapin 45mg
2008 Frühjahr: Mirtazapin 30mg
2012 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 1,5 Monaten auf 7,5mg. Sehr starke Absetzsymptome bei 7,5mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 30mg
2012 Herbst: Mirtazapin 45mg
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Dan092 » Sonntag, 13.01.19, 20:29

Hallo Lithium :)

erstmal danke für deine Antwort. Hätte ich von diesen "Brain Zaps" noch nichts gehört wäre ich vermutlich wieder in Panik verfallen und wäre
vom schlimmsten wie einem geplatzten Gefäß oder einer Hirnblutung ausgegangen wie ich mich kenne.
Mir hat es nur etwas Angst gemacht, weil es sich so angefühlt hat als wäre es mitten im Hirn gewesen.


Ich fange morgen mit dem Mirtazapin an, dann kann ich mir eine Feinwaage holen und die Tabletten so zumindest erst mal vierteln wie es
Towanda vorgeschlagen hat, und dann die Wasserlösemethode anwenden. Ich werde natürlich berichten wenn es da etwas neues gibt.

Schönen Abend noch und LG
Dan
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-Ende Mai 2018 heftige Panikattacke/psychogener Krampfanfall (2mg Lorazepam intravenös v. Notarzt.

-Anfang Juni 2018 wieder heftige Attacke in der Notaufnahme (8mg Lorazepam intravenös).

-15.06.2018
Tavor vom Hausarzt verschrieben bekommen, 0,5mg Lorazepam, zwischenzeitlich wieder mehrere Attacken sowie ein schleichend aufkommendes permanentes Unwohlsein/Krankheitsgefühl im Kopf.

-Juli 2018 bei Bedarf weiterhin 0,5mg Lorazepam,
Allgemeinzustand verschlechtert sich weiter.

-17.07.2018 beginn mit Mirtazapin (15mg)
In der selben Nacht starke Angst/Panik, Schwächeanfall
im Krankenwagen, anschließend Untersuchung in der Notaufnahme ohne Befund.

-Weiterhin Mirtazapin (15mg) vor dem schlafen.
NW: unruhige Beine, aufschrecken in der Einschlafphase,
intensive Träume, trockene Kopfhaut.

-Ende Juli 2018 schwerstes Krankheitsgefühl, Schwäche, Benommenheit und Entfremdungsgefühle, intensives grübeln.

- Mitte August Erhöhung von Mirtazapin auf 30mg.
NW: unverändert, verstärktes grübeln.
Dazwischen unverändert bei Bedarf Lorazepam.

- Anfang Oktober 2018 neu aufkommende Symptome und Durchdrehgefühle. Lorazepam Dosis daraufhin erhöht um die daraus resultierenden Panikattacken abzufedern.
Jetzt permanent am Grübeln.

-13.10.2018 kaltes absetzen von Mirtazapin (von 30mg auf 0mg), weiterhin Lorazepam bei Bedarf und komische Bewusstseinszustände, matschiges Gefühl im Kopf.

-07.11.2018 weiterhin das Gefühl Krank zu sein, Schlafstörungen scheinen sich die letzten Tage verstärkt zu haben. Häufiges Erwachen (dabei völlig zerschlagen, verwirrt und erschöpft), besonders am Morgen dabei dieses starke Unwohlsein/Krankheitsgefühl im Kopf.

-Verhaltenstherapie am 20.11.2018 begonnen.

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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Lithium » Sonntag, 13.01.19, 20:42

Dan092 hat geschrieben:
Sonntag, 13.01.19, 20:29
... und wäre
vom schlimmsten wie einem geplatzten Gefäß oder einer Hirnblutung ausgegangen wie ich mich kenne.

Ja das kann ich mir gut vorstellen :D :D :D

Aber ich gebe zu dass es sich wirklich beängstigend anfühlt.

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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Dan092 » Sonntag, 13.01.19, 20:47

Ich schätze aber mal da hätte man dann aber noch eine Reihe ganz anderer Symptome als Folge einer Hirnblutung oder einem Aneurysma
im Kopf.
Diagnose: Schwere Angststörung, F13.3 Entzugssyndrom durch Sedativa oder Hypnotika, Gedankenkreisen, Somatisierung, Untergewicht, Schlafstörungen seit Ende 2010.


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-Juli 2018 bei Bedarf weiterhin 0,5mg Lorazepam,
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-17.07.2018 beginn mit Mirtazapin (15mg)
In der selben Nacht starke Angst/Panik, Schwächeanfall
im Krankenwagen, anschließend Untersuchung in der Notaufnahme ohne Befund.

-Weiterhin Mirtazapin (15mg) vor dem schlafen.
NW: unruhige Beine, aufschrecken in der Einschlafphase,
intensive Träume, trockene Kopfhaut.

-Ende Juli 2018 schwerstes Krankheitsgefühl, Schwäche, Benommenheit und Entfremdungsgefühle, intensives grübeln.

- Mitte August Erhöhung von Mirtazapin auf 30mg.
NW: unverändert, verstärktes grübeln.
Dazwischen unverändert bei Bedarf Lorazepam.

- Anfang Oktober 2018 neu aufkommende Symptome und Durchdrehgefühle. Lorazepam Dosis daraufhin erhöht um die daraus resultierenden Panikattacken abzufedern.
Jetzt permanent am Grübeln.

-13.10.2018 kaltes absetzen von Mirtazapin (von 30mg auf 0mg), weiterhin Lorazepam bei Bedarf und komische Bewusstseinszustände, matschiges Gefühl im Kopf.

-07.11.2018 weiterhin das Gefühl Krank zu sein, Schlafstörungen scheinen sich die letzten Tage verstärkt zu haben. Häufiges Erwachen (dabei völlig zerschlagen, verwirrt und erschöpft), besonders am Morgen dabei dieses starke Unwohlsein/Krankheitsgefühl im Kopf.

-Verhaltenstherapie am 20.11.2018 begonnen.

Tavor seit Mai/Juni 2018 bei Bedarf, ab September (1,5 - 2mg täglich) (im Notfall höhere Dosen bei Bedarf genommen, jedoch selten)
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Lithium » Sonntag, 13.01.19, 21:01

Keine Panik, Dan. Es ist ein typisches Absetzsymptom.
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2012 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 1,5 Monaten auf 7,5mg. Sehr starke Absetzsymptome bei 7,5mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 30mg
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2013 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 2 Monaten auf 15mg. Sehr starke Absetzsymptome bei 15mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 45mg
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Jamie » Montag, 14.01.19, 9:24

Hallo Dan, :)

du brauchst keine Feinwaage für die Wasserlösemethode.
Das Geld könntest du dir eigentlich sparen.
Oder hast du Mirtazapin Tabletten Mangel?

Einfach die volle Tablette auflösen und mit Dreisatz rechnen.
Reste kannst du für 24h aufbewahren und dann verwerfen, sodass die Tabl. wenigstens für 2 Tage reicht.
Falls du natürlich Mangel an Mirta hast, ist ein sehr genaues vorzerkleinern vorzuziehen, um Stoff zu sparen.

Alles Gute
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von gioia » Montag, 14.01.19, 15:37

Hallo Dan

Ich halte Wiedereinsetzung nach drei Monaten für gar keine gute Idee!
Es ist schon zu lang!
Lena sagte mir mal, die sehr viel auf amerikanischen Foren gelesen hat und die dort allerhand Erfahrung haben, länger als wir hier, dass dieser Zeitraum zu lang ist.

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Ps du weißt ja noch nicht mal ob du MIrtazapin richtig verstoffwechseln kannst und du vielleicht deshalb solche Probleme bekommen hast. Falls du da ein Enzymproblem hast, macht ein Wiedereindosieren deinem Körper zusätzlich Probleme.
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2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
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Re: Dan092: Tavor Abhängigkeit?

Beitrag von Quietscheentchen » Montag, 14.01.19, 18:06

Hallo Dan,

ich will dir da gar nicht reinreden, deine Situation ist doch sehr anders als meine.

Aber ich war 15 Wochen ohne Antidepressiva und habe wieder eindosiert.
Vertragen tu ich es. Seeehr klein anfangen, nicht zu viel erwarten, dem Ganzen sehr viel Zeit geben. Das wären meine Ratschläge, wenn du es wirklich versuchen möchtest.

Mein eigenes Empfinden ist, dass, wenn es klappt, es den Weg zur Stabilität zumindest verkürzen kann.
Aber wie gesagt, hör da in dich rein, deine Situation ist anders als meine.

Liebe Grüße
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