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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
ValentinaG
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 04.08.18, 14:35

Liebe escargot,

danke! :)

da hast du recht. Ich stehe damit nicht alleine da.

Dein Verständnis tut mir wirklich gut. :hug:

Ja, es ist sicherlich das beste, sehr kleinschrittig vorzugehen. Danke für die Hinweise. Ja, man braucht wirklich Geduld- oh weia.

Also das mit dem depressiven kommt glaube ich momentan bei mir wirklich von den Tabletten oder vor allem. Ich bin so eklig antriebslos und damit tritt das meist wie gesagt zusammen auf bzw. bedingt das eine das andere und die depressiven Phasen bei mir durch die Krankheit haben sich anders angefühlt. Dass ich mich aber auch ohne Tabletten manchmal antriebslos und depressiv fühlen würde, kann ich mir vorstellen. Auch bin ich mir ziemlich sicher, dass noch Symptome auf mich zukommen, wo ich nicht sicher sagen kann wo es herkommt bzw., dass ich das nicht immer einschätzen werde können. Ist nicht leicht.

Ja, das werde ich meiner Ärztin mitteilen. :) Ich finde das Vorhandensein dieser Schmuckkerbe etwas ungünstig, denn das führt ja nur zu Missverständnissen.

Ich wünsche dir auch viel Erfolg beim weiteren Absetzen! :) :fly:

P.S. Etwas ziehen ließe sich die Bearbeitungszeit der Abschlussarbeit mit einem Attest. Da stünde meine Hausärztin aufgrund meiner Erkrankung voll hinter mir. Habe sie schon gefragt.

Liebe Grüße :party2:
ValentinaG
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escargot
Symptome: Wahnvorstellungen, Ängste, Unruhe, Depressionen, Manie, Schlaflosigkeit, Suizidalität;

Diagnose: gemischte Schizoaffektive Störung

Erfahrungen mit: Seroquel/Quetiapin, Risperidon,
Tavor, Truxal, Aripiprazol,
Atosil, Lorazepam, Diazepam (alle abgesetzt)

Medikation: Olanzapin/Zyprexa 15mg - seit November 2017
im Laufe 2018 runter auf 12,5 und 10mg.
weiterer Absetzverlauf: (Hinweis zur Vorsicht: Zum Teil nicht, wie hier empfohlen wird)
02.08.2018 7,5mg Schlafprobleme, durch Reduktion?
04.08.18 Aufdosierung auf 8,5mg aufgrund von warnenden Hinweisen im Forum; Schlafprobleme,
Kopfschmerzen und Gefühl von "Blei" im Kopf, durch Reduktion?
05.08.18 Aufdosierung auf 9mg keine Schlafprobleme
nach schrittweisen Ab- und Aufdosierungsversuchen, teils innerhalb kürzerer Zeit, (an 2 Tagen komische Gedanken/Ängste am Anfang (die ich mit Hilfsmitteln in den Griff bekommen habe) und auftretende Durchschlafprobleme (anfangs Schlaf gut) ) ->
13.10.18 6,00mg Schlaf stabilisiert sich zu einem großen Umfang. Nehme teilweise Baldrian zur
Unterstützung/Schlaf stabilisiert sich in den folgenden Tagen immer mehr. Brauche keinen Baldrian mehr.
31.10.18 5,75mg
09.11.18 5,25mg
19.11.18 5,00mg An einigen Tagen hintereinander Zuckungen in einem Bein. Entweder direkt durch das Medikament oder indirekt durch die Reduktion?
Die Zuckungen verschwinden erstmal wieder.
01.12.18 4,80mg
08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
19.12.18 4,40mg
27.12.18 4,20mg Mir fällt auf, dass ich spät einschlafe, schlafe aber in fast allen Nächten genug.
09.01.19 4,00mg Genug Schlaf. Beginne anscheinend, teils wieder früher einzuschlafen. :bettzeit:
16.01.19 3,80mg
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06.02.19 3,20mg
13.02.19 3,00mg
17.02.19 2,80mg
26.02.19 2,60mg Fühle mich stabil, möchte aber nicht zu schnell werden, erstmal Pause
Anmerkung vom 28.02.: seit ein paar Tagen manchmal Zuckungen an einem Augenlied und selten Tinnitus(?) für ein paar Sekunden.
10.03.19 2,40mg
Der Tinnitus ist nach ein einigen Tagen wieder verschwunden. Weiterhin manchmal Zuckungen in einem Augenlied und selten einem Bein (sehr selten auch in der anderen Körperseite und anderen Körperstellen)
17.03.19 2,20mg
Anmerkung vom 20.03.: Die Zuckungen sind seit wenigen Tagen deutlich milder und seltener.
24.03.19 2,0mg
Anmerkung vom 25.03.: Die Zuckungen sind schon seit mehreren Tagen fast zu 100% weg, fast nie und kaum was spürbar. Am Auge gar nichts mehr.
31.03.19 1,8mg
06.04.19 1,6mg
13.04.19 1,4mg Anmerkung vom 14.04.: Seit mehreren Tagen wieder manchmal kurze Zuckungen, eher leicht, u. in den Beinen

(Nahrungsergänzungsmittel

Vitamin B12:
Mitte/Ende Februar 19: gering dosiert (50 µg)
Seit Ende Februar 19: Vitamin B12-Zahngel, gelegentlich
Seit Anfang März 19: hoch dosiert (1000 µg Methylcobalamin), fast täglich oder mehr

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ValentinaG
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 04.08.18, 14:44

P.S. Gut, dass du dich ausruhst. :)
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 04.08.18, 14:52

Hallo zusammen,

ich habe mir eben eine 100ml-Spritze gekauft. Ich steige noch nicht ganz durch, wie sie zu gebrauchen ist. Sie ist ohne Nadel. Ist das richtig so oder benötige ich noch eine Nadel? Oder hat jemand einen Link, wo ich solche Fragen nachlesen kann?

Was ich zudem nicht ganz verstehe ist, wie man die Flüssigkeit in der Spritze richtig abliest, denn der Boden ist nicht gerade, sondern gewölbt. Versteht jemand, was ich meine? :? :)

Und darf oben, in dem Stück womit man die Lösung aufnimmt, noch Wasser sein oder sind es dann mehr als 100 ml?

Liebe Grüße und vielen Dank schon einmal. :)

Herzlichst ValentinaG
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09.11.18 5,25mg
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08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von Murmeline » Samstag, 04.08.18, 15:05

Hallo!

Hier findest du unter praktische Tipps die Methode und von dort weitere Verlinkungen. Lies erstmal alle Threads komplett, vieles klärt sich dann.

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=12884
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Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Mittwoch, 22.08.18, 22:31

Liebe Valentina,

wie geht es dir? Du hast aufdosiert??

Fand deinen Thread über die Natur schön! War kürzlich auch an einem einsamen Waldsee allein baden! War phantastisch!

Schöne Grüße
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
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15.05. Tavor 0,8 mg
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12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8

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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von padma » Samstag, 25.08.18, 23:29

hallo Valentina, :)

ich glaube, deine Fragen sind nicht alle in dem thread erklärt.
Daher kurz hier:
ich habe mir eben eine 100ml-Spritze gekauft. Ich steige noch nicht ganz durch, wie sie zu gebrauchen ist. Sie ist ohne Nadel. Ist das richtig so oder benötige ich noch eine Nadel?
Man nimmt nur die Spritze, keine Nadel
Was ich zudem nicht ganz verstehe ist, wie man die Flüssigkeit in der Spritze richtig abliest, denn der Boden ist nicht gerade, sondern gewölbt.
Der Strich zum Ablesen stimmt trotzdem, da das mit eingerechnet ist.
Und darf oben, in dem Stück womit man die Lösung aufnimmt, noch Wasser sein oder sind es dann mehr als 100 ml?
Es sollte bis ganz oben Wasser sein, das ist ebenfalls mit eingerechnet.

liebe Grüsse,
padma
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JamieValentinaG
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Schlemihl
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von Schlemihl » Sonntag, 26.08.18, 4:47

Hallo ValentinaG,
ich habe schon lange Flupentixol genommen, und ich kann Dir sagen, dass dieses Gefühl wie "Blei" im Kopf, vom Olanzapin kommt. Ich sage immer, wenn ich morgens aufstehe, dass das so wie ein Brett im Kopf sei. Das kenne ich schon sehr lange und erst seitdem ich Flupentixol reduziere, da ist dieses Gefühl weniger geworden.

Ich finde, dass Du sehr schnell Deine Medikamente reduziert hast und Du kannst schon mal stolz darauf sein, was Du alles schon wieder los geworden bist.

Wenn Du bei 9-10 mg Olanzapin bist, dann bist Du schon in dem Bereich, der als therapeutische Untergrenze genannt wird (Rezeptorbelegung 65 %). Da würde ich an Deiner Stelle erst einmal bleiben. Darunter erhöhst Du Dein Psychoserisiko sehr. Reduziere nicht auf "Teufel komm raus".

Es gab sicherlich Gründe dafür, dass Du mehrfach psychotisch geworden bist. Solange Du diese Gründe nicht irgendwie verarbeitet hast und Dein Leben irgendwie in einem sicheren Verlauf hast, kann es immer noch wieder zu einer Psychose kommen. Ich finde deshalb, Verarbeitung der Gründe für die Psychose und Reduzierung von Neuroleptika gehören irgendwie zusammen. Also, an dem Thema Deiner Psychose dran bleiben. Was war der Auslöser für die Psychose?, ist eine wichtige Frage dabei.

Auf den 9 mg würde ich aber erst einmal bleiben bis Du Dich wieder stabil fühlst.

Wenn Du von den 9 mg reduzieren willst, dann versuche es sehr vorsichtig mit 5 % der Dosis. Also beispielsweise auf 8,5 mg. Das ist auch schon ein Schritt. Und wenn der dann erfolgreich ist, erst dann gehst Du noch einen kleinen Schritt weiter. Das Reduzieren ist ja kein Wettbewerb, sondern es geht ja um Deine Gesundheit dabei.

Viele Grüße
Schlemihl.
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JamieUlulu 69escargotValentinaG
Ausgangssymptome: Psychotische Wahnvorstellungen, Verfolgungsängste, Suizidversuch im Wahn
zunächst Diagnose von 1989 bis 1995: paranoid-halluzinatorische Psychose
Medikation: Haldol, nicht vertragen, danach Fluanxol (Wirkstoff Flupentixol) etwa 7 mg/Tag
ab 1995: schizoaffektive Psychose ICD F 25.9 G
Medikation: Flupentixol 7 mg , Carbamazepin 750 mg
ab ca. 2005: Flupentixol 5 mg, Carbamazepin 750 mg
Keine besonderen Nebenwirkungen, keine Absetzversuche
---
Weitere Medikamente:
Bedarfsmedikation Pipamperon 40 mg. Nehme ich vielleicht ein bis zwei Mal im Jahr, dann reichen 10 mg.
Sonstiges: HCT 25
NEM: Vitamine A-Z vom DM oder Aldi täglich, außerdem regelmäßig Magnesiumtabletten
falls ich nicht einschlafen kann: Baldrian-Tropfen vom DM, alternativ Zirkulin Einschlaf-Dragees
ab 18.8.2018 Omega-3 1000 von DM, 2 Kapsel/Tag
ab 10.9.2018 Omega-3 1000 1 Kapsel/Tag
---
ab 26.6.2018 ersten Absetzversuch Flupentixol begonnen.
Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg Flupentixol, täglich alternierend 4 mg und 5 mg
ab 11.07.2018 nicht mehr alternierend sondern konstant 4,5 mg
ab 4.8.2018 4,25 mg Flupentixol
ab 12.11.2018 4 mg Flupentixol

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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Donnerstag, 18.10.18, 14:39

Hallo,

ich war hier länger nicht aktiv.

@escargot Lieb, dass du dich erkundigst. Danke. Ja, ich hatte aufdosiert. Inzwischen habe ich abdosiert. Einmal auch etwas mehr. Es ging mir plötzlich viel besser. Ich hatte einen klaren Kopf, habe das Leben wieder gefühlt. Es war kein Vergleich. Dann kamen jedoch stärkere Durchschlafprobleme, die nach einem weiteren Wiederaufdosieren ziemlich im Griff sind. Vielleicht schreibe ich dazu nochmal etwas.
Ansonsten geht es mir oft nicht so gut aufgrund dessen, wie mich das Olanzapin fühlen lässt. Kaum mal Antrieb, kaum Gefühle. Keine Gedanken, was ich denke ich, auch von den Medikamenten kommt, aber es könnte auch eine Folge der Psychose sein. Ich hoffe, all das reguliert sich wieder. Ich werde die Abschlußarbeit höchstwahrscheinlich nicht schaffen, zumindest erstmal nicht. Ich denke, ein Großteil sind die Medikamente, da es mir mit der niedrigeren Dosis viel besser fühlte. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich das Gehirn auch an eine niedrige Dosis gewöhnt und man dann trotzdem wie ein Zombie fühlt. Ob die Arbeit ohne die Medikamente gehen würde, kann ich schwer sagen.
Es freut mich, dass dir der Thread gefallen hat. :) Und wie schön, dass du so ein schönes Erlebnis hattest. Du schreibst immer wieder so schöne Erlebnisse von dir auf. :)

@padma
Vielen Dank, das hat mir sehr geholfen! :)

@Schlemihl Danke für deine Nachricht und die Mühe! Du hast es sicherlich gut gemeint! :)
Ich versuche einen Kompromiß zu finden zwischen einem langsamen Abdosieren und einer weiteren Einnmahme der Medikamente. Ich denke inzwischen, dass die Medikamente zu einer Chronifizierung führen. Abgesehen von den schweren Folgeschäden.
Um einen Wettbewerb geht es mir nicht. Aber als ich mich hier angemeldet habe, war ich schon sehr ambitioniert, was das Absetzen angeht.
Ich will gar nicht wissen, wie sehr mir die Medikamente schon geschadet haben, zum Beispiel Schrumpfen des Gehirns mit den Folgen, was ja auch von der Dosis und der Dauer der Einnahme abhängt. Also auch hier gilt es, nicht lange auf den Medikamenten zu bleiben. Und ich wollte eben gerne meine Abschlußarbeit schreiben und merkte, dass das mit einer höheren Dosis auf jeden Fall nicht klappt. Und es geht mir oft wirklich sehr schlecht mit dem Olanzapin und ich weiß manchmal nicht, wie ich das noch monatelang aushalten soll.

Ich habe in letzter Zeit mal etwas recherchiert. Ich habe kürzlich einen Film im Internet gefunden. Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=3Qc389vWTXE
Film: https://www.youtube.com/watch?v=IsnzUxE7emI
Daraus geht hervor, dass die Menschen, die keine Neuroleptika nehmen, viel eher genesen und die Erwerbsfähigkeit viel eher erhalten wird bzw. wiederhergestellt wird, wenn keine oder kaum Medikamente genommen wurden. Psychosen kann man natürlich immer wieder bekommen. Ich sage nicht, dass ich das komplett vermeiden kann u.U. . Es kommt ohne Medikamente natürlich in der Regel häufiger zu Psychosen, aber ohne Neuroleptika genesen die Menschen viel mehr tendenziell. Und ich denke, dass die Medikamenteneinnahme schädlicher ist bei Weitem.
Aus diesem Artikel http://www.faz.net/aktuell/wissen/mediz ... 79742.html geht hervor, dass die Erkrankung und das Leben einen besseren Verlauf nehmen, wenn nach einem Jahr, selbst gegen ärztlichen Rat die Medikamente abgesetzt werden und: "So zeigte unlängst eine wichtige Untersuchung einmal mehr, dass dann doppelt so viele der Erkrankten ihren Alltag wieder selbständig bewältigten, als wenn die Medikation fortgeführt wurde („Jama Psychiatry“, Bd. 70 (9), S. 913). Das offenbarte sich zwar erst nach etlichen Jahren, aber: „Es kommt schließlich nicht darauf an, kurzfristig Symptome zu unterdrücken, sondern dass diese Menschen langfristig ihren Alltag meistern“, betont Weinmann." Am Ende steht, dass vierzig Prozent der erstmals an einer Psychose Erkrankten ohne Neuroleptika auskommen würden. Ich glaube, das wäre noch viel mehr, wenn nie Neuroleptika gegeben worden wären. Beispielsweise daher, weil in Studien in den Entwicklungsländern, wo kaum Neuoleptika genommen wurden, die meisten Menschen später symptomfrei sind und arbeiten können, ganz im Gegenteil zu Großbritannien z.B., wo ich las, dass es nur 13 % seien, die arbeiten und wo ja viel mit Medikamenten gearbeitet wird. Ich bin mir aber nicht mehr sicher, wo ich das gelesen habe und aus welchem Jahr das stammte... .
In einer vorherigen Nachricht schrieb ich, dass meine zweite Psychose im Krankenhaus vermutlich durch das Risperidon ausgelöst wurde. Ich kann mir vorstellen, dass die dritte vor allem dem Absetzversuch von Seroquel bzw. dem vielleicht zu schnellen Runterdosieren von Risperidon geschuldet war, habe aber auch einen Verdacht, was mein Leben angeht.

Auch sehr interessant: Dr. Stefan Weinmann https://www.youtube.com/watch?v=fAZISdxajdg :)
Ansonsten hast du natürlich recht, dass es gut ist, zu überlegen, wie es zur Psychose kam und zu versuchen, das zu vermeiden, wenn man es schafft.
Ich habe gemerkt, dass mir Gebete und Gespräche helfen in dieser Hinsicht. Also dabei, es zu vermeiden. Wobei ich mich auch schonmal ziemlich ins Beten reingesteigert habe, vor meiner letzten Psychose und das war dann auch nicht so gut. Bei meiner ersten Psychose habe ich auch Verdacht, woran es gelegen hat. Aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es bei mir wieder zu Psychosen kommen kann. Dann würde ich gegebenenfalls kurz mit Schlaftabletten für Schlaf sorgen (das habe ich aus dem empfohlenen Film) oder selektiv Neuroleptika einsetzen. In die Klinik mag ich nicht mehr und hoffe auch, dies ist nicht nötig. Dort bekommt man doch wieder nur viel Medikamente.

Vlg ValentinaG
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Symptome: Wahnvorstellungen, Ängste, Unruhe, Depressionen, Manie, Schlaflosigkeit, Suizidalität;

Diagnose: gemischte Schizoaffektive Störung

Erfahrungen mit: Seroquel/Quetiapin, Risperidon,
Tavor, Truxal, Aripiprazol,
Atosil, Lorazepam, Diazepam (alle abgesetzt)

Medikation: Olanzapin/Zyprexa 15mg - seit November 2017
im Laufe 2018 runter auf 12,5 und 10mg.
weiterer Absetzverlauf: (Hinweis zur Vorsicht: Zum Teil nicht, wie hier empfohlen wird)
02.08.2018 7,5mg Schlafprobleme, durch Reduktion?
04.08.18 Aufdosierung auf 8,5mg aufgrund von warnenden Hinweisen im Forum; Schlafprobleme,
Kopfschmerzen und Gefühl von "Blei" im Kopf, durch Reduktion?
05.08.18 Aufdosierung auf 9mg keine Schlafprobleme
nach schrittweisen Ab- und Aufdosierungsversuchen, teils innerhalb kürzerer Zeit, (an 2 Tagen komische Gedanken/Ängste am Anfang (die ich mit Hilfsmitteln in den Griff bekommen habe) und auftretende Durchschlafprobleme (anfangs Schlaf gut) ) ->
13.10.18 6,00mg Schlaf stabilisiert sich zu einem großen Umfang. Nehme teilweise Baldrian zur
Unterstützung/Schlaf stabilisiert sich in den folgenden Tagen immer mehr. Brauche keinen Baldrian mehr.
31.10.18 5,75mg
09.11.18 5,25mg
19.11.18 5,00mg An einigen Tagen hintereinander Zuckungen in einem Bein. Entweder direkt durch das Medikament oder indirekt durch die Reduktion?
Die Zuckungen verschwinden erstmal wieder.
01.12.18 4,80mg
08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
19.12.18 4,40mg
27.12.18 4,20mg Mir fällt auf, dass ich spät einschlafe, schlafe aber in fast allen Nächten genug.
09.01.19 4,00mg Genug Schlaf. Beginne anscheinend, teils wieder früher einzuschlafen. :bettzeit:
16.01.19 3,80mg
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26.02.19 2,60mg Fühle mich stabil, möchte aber nicht zu schnell werden, erstmal Pause
Anmerkung vom 28.02.: seit ein paar Tagen manchmal Zuckungen an einem Augenlied und selten Tinnitus(?) für ein paar Sekunden.
10.03.19 2,40mg
Der Tinnitus ist nach ein einigen Tagen wieder verschwunden. Weiterhin manchmal Zuckungen in einem Augenlied und selten einem Bein (sehr selten auch in der anderen Körperseite und anderen Körperstellen)
17.03.19 2,20mg
Anmerkung vom 20.03.: Die Zuckungen sind seit wenigen Tagen deutlich milder und seltener.
24.03.19 2,0mg
Anmerkung vom 25.03.: Die Zuckungen sind schon seit mehreren Tagen fast zu 100% weg, fast nie und kaum was spürbar. Am Auge gar nichts mehr.
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13.04.19 1,4mg Anmerkung vom 14.04.: Seit mehreren Tagen wieder manchmal kurze Zuckungen, eher leicht, u. in den Beinen

(Nahrungsergänzungsmittel

Vitamin B12:
Mitte/Ende Februar 19: gering dosiert (50 µg)
Seit Ende Februar 19: Vitamin B12-Zahngel, gelegentlich
Seit Anfang März 19: hoch dosiert (1000 µg Methylcobalamin), fast täglich oder mehr

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ValentinaG
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Donnerstag, 18.10.18, 15:23

Zum Einschlafen wegen der Durchschlafstörung, die aufgetreten ist, arbeite ich unterstützend mit Baldriandragees. (2,99 pro 60 Stück bei Rossmann). Es scheint zu helfen. :)
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von Towanda » Donnerstag, 18.10.18, 15:57

Hallo Valentina,

danke, daß Du weiter berichtest :)

Kannst Du bitte Deine Signatur noch aktualisieren?

LG Towanda
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Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Freitag, 19.10.18, 10:25

Hallo,

zu den 40%, der Menschen Erstpsychose, die ohne Medikamente auskommen würden, wollte ich noch sagen, dass es ja auch darauf ankommt, welche Parameter man genommen hat. Ob man noch Symptome hat oder ob die die Lebensqualität und Erwerbsfähigkeit im Vordergrund stehen (auch längerfristig gesehen). Falls die betreffenden Menschen in diesen Studien gar keine Neuroleptika genommen haben sollten. Aber ich denke, dass viele nach vielen Jahren sogar keine Symptome mehr hätten, wenn sie keine Medikamente genommen hätten. Da laut dem empfohlenen Film in Untersuchungen heraus kam, dass die meisten Menschen in Entwicklungsländern später symptomfrei sind und arbeiten und nur 16 % nahmen dort regelmäßig Neuroleptika.

Und die 13 % Erwerbstätigen in Großbritannien bezog sich, meine ich, auf Menschen mit der Diagnose Schizophrenie.

Was mir bislang positiv aufgefallen ist, dass ich insgesamt morgens etwas besser aus dem Bett zu kommen scheine seit der Reduktion. (Und weniger Alpträume offenbar :) )

LG
Zuletzt geändert von ValentinaG am Freitag, 19.10.18, 12:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Freitag, 19.10.18, 10:26

Hallo Towanda :),

erledige ich.

Liebe Grüße
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Freitag, 19.10.18, 18:28

Ich werde aber jetzt langsamer reduzieren. :) :schnecke:
Mit 6mg bin ich ganz zufrieden. Hier ist erstmal stop.
Auch wenn es mir durch das Olanzapin oft nicht gut geht, fühle ich mich stabil. :)
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Freitag, 19.10.18, 22:18

Liebe Valentina,

bist du von 9 mg direkt auf 6 mg Ola runter?

Mir fällt es auch schwer langsam zu machen. Aber lieber halte ich mich dann an G. E. Lessing...
"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immernoch geschwinder als jener, der ohne Ziel umher irrt!"

In diesem Sinne: Take care!
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 20.10.18, 9:07

Hallo escargot :)
Danke! :)
Ich bin nicht direkt von 9 auf 6mg runter. Das geht in meiner Signatur evtl. etwas unter. Werde sie nochmal etwas anpassen.

Habe neulich wegen der Geduld für Absetzprozess von jemandem ein Bild zugeschickt bekommen mit einer Schnecke darauf und darauf steht: "Die Richtung ist wichtiger als die Geschwindigkeit." Fand ich sehr schön. :schnecke:

Was mir noch aufgefallen ist... Ich habe den Eindruck, dass mein Schlaf etwas erholsamer ist als auf höheren Dosen und ich morgens nicht mehr ganz so gerädert bin. :) Ich hoffe, das bleibt so. Der Schlaf mit Olanzapin kommt mir künstlich vor.
War das / ist das bei dir auch so? Du bist ja nun schon auf so einer niedrigen Dosis.
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Tavor, Truxal, Aripiprazol,
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im Laufe 2018 runter auf 12,5 und 10mg.
weiterer Absetzverlauf: (Hinweis zur Vorsicht: Zum Teil nicht, wie hier empfohlen wird)
02.08.2018 7,5mg Schlafprobleme, durch Reduktion?
04.08.18 Aufdosierung auf 8,5mg aufgrund von warnenden Hinweisen im Forum; Schlafprobleme,
Kopfschmerzen und Gefühl von "Blei" im Kopf, durch Reduktion?
05.08.18 Aufdosierung auf 9mg keine Schlafprobleme
nach schrittweisen Ab- und Aufdosierungsversuchen, teils innerhalb kürzerer Zeit, (an 2 Tagen komische Gedanken/Ängste am Anfang (die ich mit Hilfsmitteln in den Griff bekommen habe) und auftretende Durchschlafprobleme (anfangs Schlaf gut) ) ->
13.10.18 6,00mg Schlaf stabilisiert sich zu einem großen Umfang. Nehme teilweise Baldrian zur
Unterstützung/Schlaf stabilisiert sich in den folgenden Tagen immer mehr. Brauche keinen Baldrian mehr.
31.10.18 5,75mg
09.11.18 5,25mg
19.11.18 5,00mg An einigen Tagen hintereinander Zuckungen in einem Bein. Entweder direkt durch das Medikament oder indirekt durch die Reduktion?
Die Zuckungen verschwinden erstmal wieder.
01.12.18 4,80mg
08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
19.12.18 4,40mg
27.12.18 4,20mg Mir fällt auf, dass ich spät einschlafe, schlafe aber in fast allen Nächten genug.
09.01.19 4,00mg Genug Schlaf. Beginne anscheinend, teils wieder früher einzuschlafen. :bettzeit:
16.01.19 3,80mg
22.01.19 3,60mg
31.01.19 3,40mg
06.02.19 3,20mg
13.02.19 3,00mg
17.02.19 2,80mg
26.02.19 2,60mg Fühle mich stabil, möchte aber nicht zu schnell werden, erstmal Pause
Anmerkung vom 28.02.: seit ein paar Tagen manchmal Zuckungen an einem Augenlied und selten Tinnitus(?) für ein paar Sekunden.
10.03.19 2,40mg
Der Tinnitus ist nach ein einigen Tagen wieder verschwunden. Weiterhin manchmal Zuckungen in einem Augenlied und selten einem Bein (sehr selten auch in der anderen Körperseite und anderen Körperstellen)
17.03.19 2,20mg
Anmerkung vom 20.03.: Die Zuckungen sind seit wenigen Tagen deutlich milder und seltener.
24.03.19 2,0mg
Anmerkung vom 25.03.: Die Zuckungen sind schon seit mehreren Tagen fast zu 100% weg, fast nie und kaum was spürbar. Am Auge gar nichts mehr.
31.03.19 1,8mg
06.04.19 1,6mg
13.04.19 1,4mg Anmerkung vom 14.04.: Seit mehreren Tagen wieder manchmal kurze Zuckungen, eher leicht, u. in den Beinen

(Nahrungsergänzungsmittel

Vitamin B12:
Mitte/Ende Februar 19: gering dosiert (50 µg)
Seit Ende Februar 19: Vitamin B12-Zahngel, gelegentlich
Seit Anfang März 19: hoch dosiert (1000 µg Methylcobalamin), fast täglich oder mehr

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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 20.10.18, 9:55

Hallo,

irgendwo bin ich traurig, dass man mir Olanzapin gegeben hat. Und all die anderen Medikamente in einer so kurzen Zeit ( 2017/Anfang 2018, meist mehrere Medikamente auf einmal und nicht eingeschlichen und auch schnell ausgeschlichen und Risperidon in der Klinik aprubt sehr stark reduziert (mit Risperidon hatte ich aber ja auch furchtbare Unruhezustände)). Ich habe ja nicht geahnt, was Olanzapin für ein Mittel ist. Was es verursacht und wie schwer man davon loskommt oft, worüber ich mich im Internet informiert habe. Mir wurde vom Oberarzt der Station in der Klinik gesagt, es würde nicht auf den Stoffwechsel gehen und ich glaube, man sagte mir auch, die Neuroleptika machen nicht abhängig. Ich mag nicht daran denken, welchen Schaden sie verursacht haben mögen. Zum Beispiel den Gedächtnisverlust. Wobei das evtl. auch Folge der Psychose sein kann. Und ich kann nicht mehr weinen. Das fehlt mir. Und meine Gefühle, die so sehr eingeschränkt sind. (Empfinde auch Glück und Freude viel eingeschränkter) Das Leben ist so sehr schwer, weil man ja Glück braucht für sein Wohlbefinden.
Es hätte sicherlich geholfen, wenn man mehr mit mir geredet hätte in der Klinik, anstatt mir so viele Medikamente zu geben.

Edit: Ich esse durch das Olanzapin auch weniger, weil ich dadurch weniger Appetit habe (nicht wie bei den meisten anderen, die dadurch mehr Appetit bekommen), habe dennoch zugenommen. Ich kann so meinen Körper nicht vernünftig mit Nährstoffen versorgen (das kann nicht gut sein). Auch dadurch, weil das Olanzapin meinen Antrieb so gering hält. Ich bemühe mich teilweise, mich einigermaßen gesund zu ernähren, aber koche dann doch nicht. Ich komme mit Olanzapin nicht richtig in Schwung, kann mein Leben nicht richtig in die eigene Hand nehmen, und sogar mein Studium steht ja nun auf der Kippe, was ohne die Medikamente vlt. gar nicht so gekommen wäre.

Aber es ist gut, dass ich auf dem Weg bin, und dass ihr auf dem Weg seid, ohne die Medikamente zu leben. :)

Mir helfen die Erfolgsgeschichten :hug: und auch, dass ich gesehen habe, dass der Antrieb zurückkam und die positiven Gefühle wieder mehr fühlbar waren, als ich einmal sehr weit reduziert habe.

Sonnige Grüße, ValentinaG
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Unterstützung/Schlaf stabilisiert sich in den folgenden Tagen immer mehr. Brauche keinen Baldrian mehr.
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Die Zuckungen verschwinden erstmal wieder.
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08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
19.12.18 4,40mg
27.12.18 4,20mg Mir fällt auf, dass ich spät einschlafe, schlafe aber in fast allen Nächten genug.
09.01.19 4,00mg Genug Schlaf. Beginne anscheinend, teils wieder früher einzuschlafen. :bettzeit:
16.01.19 3,80mg
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31.01.19 3,40mg
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13.02.19 3,00mg
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26.02.19 2,60mg Fühle mich stabil, möchte aber nicht zu schnell werden, erstmal Pause
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Der Tinnitus ist nach ein einigen Tagen wieder verschwunden. Weiterhin manchmal Zuckungen in einem Augenlied und selten einem Bein (sehr selten auch in der anderen Körperseite und anderen Körperstellen)
17.03.19 2,20mg
Anmerkung vom 20.03.: Die Zuckungen sind seit wenigen Tagen deutlich milder und seltener.
24.03.19 2,0mg
Anmerkung vom 25.03.: Die Zuckungen sind schon seit mehreren Tagen fast zu 100% weg, fast nie und kaum was spürbar. Am Auge gar nichts mehr.
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 20.10.18, 15:50

Kleines Miniupdate:
Ich habe gerade das erste Mal, seit ich Olanzapin nehme, am Tag geschlafen. Das habe ich seit ich Olanzapin nehme, nicht mehr gekonnt.
:party2:

Vlg
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13.10.18 6,00mg Schlaf stabilisiert sich zu einem großen Umfang. Nehme teilweise Baldrian zur
Unterstützung/Schlaf stabilisiert sich in den folgenden Tagen immer mehr. Brauche keinen Baldrian mehr.
31.10.18 5,75mg
09.11.18 5,25mg
19.11.18 5,00mg An einigen Tagen hintereinander Zuckungen in einem Bein. Entweder direkt durch das Medikament oder indirekt durch die Reduktion?
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08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
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17.03.19 2,20mg
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Anmerkung vom 25.03.: Die Zuckungen sind schon seit mehreren Tagen fast zu 100% weg, fast nie und kaum was spürbar. Am Auge gar nichts mehr.
31.03.19 1,8mg
06.04.19 1,6mg
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Samstag, 20.10.18, 17:37

Liebe Valentina,

habe immer sehr komatös geschlafen unter höheren Dosen Olanzapin so bis 5 mg noch. Aber es war kein natürlicher Schlaf. Ich habe auch fast nie geträumt, empfand das aber als recht angenehm. Ich "arbeite" viel in meinen Träumen und das ist mega-anstrengend...

mir ging es ebenso wie dir, dass ich lange lange nicht weinen konnte und mich nichts mehr berührt hat. Auch frage ich mich, ob meine schlechte Merkfähigkeit vom Ola kommt. Aber nun ist es eben, wie es ist. Bleibt uns nur das Beste daraus zu machen und ein Teil kommt sicherlich auch von der Psychose selbst. Das ist irre für das Gehirn und vergleichbar mit einem Ultralauf (also mehr noch als ein Marathon)!

Ich war direkt danach auch nicht mehr alltagsfähig und hatte eine Haushaltshilfe. :(

Mir hätte es auch geholfen, wenn man MIT mir geredet hätte statt ÜBER mich. Aber muss zugeben, dass das schwieriger gewesen wäre.

Aber es wird besser werden liebe Valentina! Und du hast schon vieles geschafft und wirst es weiter schaffen! Hab Vertrauen!

Ich drück dich hier auch mal lieb!
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MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
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Schlafprobleme, Muskelschmerzen
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Montag, 22.10.18, 13:43

Liebe escargot,

dankeschön für die sehr lieben Worte! :) Und die Beantwortung meiner Frage.

Ich freue mich, dass es dir besser geht inzwischen! :)

Mh ja, es wäre wahrscheinlich schwieriger zu sprechen, wobei ich glaube, dass das gar nicht so wäre, wenn man weiß wie. In dem von mir oben verlinkten Film sieht man, dass es gut anders gehen kann als mit (vielen) Medikamenten. Mir kommt auch das Arbeitsklima der Angestellten sehr angenehm vor.
Es so ein Unterschied zu dem, was ich erlebt habe und sicherlich auch die meisten anderen Hilfesuchenden erleben. (Falls du mal Lust und Zeit hast in den Film reinzucken.) In Ansätzen hat man ja mit mir geredet in der Klinik, aber trotzdem... es sind 2 Welten.

Vlg, ValentinaG
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19.11.18 5,00mg An einigen Tagen hintereinander Zuckungen in einem Bein. Entweder direkt durch das Medikament oder indirekt durch die Reduktion?
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08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
19.12.18 4,40mg
27.12.18 4,20mg Mir fällt auf, dass ich spät einschlafe, schlafe aber in fast allen Nächten genug.
09.01.19 4,00mg Genug Schlaf. Beginne anscheinend, teils wieder früher einzuschlafen. :bettzeit:
16.01.19 3,80mg
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26.02.19 2,60mg Fühle mich stabil, möchte aber nicht zu schnell werden, erstmal Pause
Anmerkung vom 28.02.: seit ein paar Tagen manchmal Zuckungen an einem Augenlied und selten Tinnitus(?) für ein paar Sekunden.
10.03.19 2,40mg
Der Tinnitus ist nach ein einigen Tagen wieder verschwunden. Weiterhin manchmal Zuckungen in einem Augenlied und selten einem Bein (sehr selten auch in der anderen Körperseite und anderen Körperstellen)
17.03.19 2,20mg
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24.03.19 2,0mg
Anmerkung vom 25.03.: Die Zuckungen sind schon seit mehreren Tagen fast zu 100% weg, fast nie und kaum was spürbar. Am Auge gar nichts mehr.
31.03.19 1,8mg
06.04.19 1,6mg
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Montag, 22.10.18, 21:50

Liebe Valentina,

die Links habe ich notiert. Leider konnte ich sie noch nicht gucken mangels (ruhigerer) Zeit und auch Konzentration...

schlaf gut! 🌙
escargot
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=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
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13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
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sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
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Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8

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