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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Anjalena
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Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Donnerstag, 26.07.18, 23:02

Hallo Ihr lieben,

ich bin sehr froh dieses Forum gefunden zu haben! :roll: Ich lese schon seit Monaten mit und habe es leider jetzt erst geschafft mich anzumelden. Aber schon so oft wollte ich was schreiben..... so viele sprechen mir aus der Seele....einfach nur Danke Danke Danke!! :)
Auch die ganzen englischsprachigen Übersetzungen sind einfach nur toll!!
Ich bin gerade beim nochmaligen Absetzen von Tavor. Ich war letztes Jahr noch völlig unwissend und ging in einer Berliner Suchtklinik! Da wurde ich innerhalb von 5 Wochen von 5mg Tavor auf 0 mg gesetzt :shock: !1 Dementsprechend miess ging es mir. Die Ärzte in den Kliniken wissen überhaupt nicht bescheid..... das schlimme war....ich dachte ich habe an allem Schuld...ich kann nur nicht gut aushalten...... müsste doch nur die Skills anwenden...ich blöde Kuh....... :cry: So behandelten mich die Ärzte..... :evil: Aber seit ich nun das Buch von Gotsche gelesen habe, weiss ich Bescheid :party2:
Da ich diese Hölle letztes Jahr nicht mehr ausgehalten habe, nahm ich das Tavor, jetzt sogar 7,5 mg.... ich habe es nicht mehr ausgehalten... (habe geheult und geschrien vor Angstzuständen).
Seit Sept.2018 (siehe Sign.) setze ich das Tavor mit Erfolg gaaaanz langsam ab.
Habe am Tag immer mal wieder Angstzustände und Unruhe, aber es ist auszuhalten. Mal gehts schlechter , mal besser.....
Liebe Grüsse von AnjaLena
Zuletzt geändert von Murmeline am Freitag, 27.07.18, 5:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
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Schon genommene Psychopharmaka: (seit 20.Jahren)
Amitriptilin,Doxipin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen, Ängste,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard.

Tavor 1mg
10.03.2019. 0,9 mg
08.04.2019. 0,8 mg. (Verstärkte Angst...ganzen Tag über, in Wellen kommend....dann wieder latent da/ Atemnot was sehr
quälend ist.
04.05.2019. 0,7 mg
29.05.2019. 0,6 mg. Ängste verlaufen in Wellen. In der zweiten Woche, bis hin zu Panickatacken. Kann oft nicht raus
gehen, weil die Ängste so stark sind und mich lähmen. Fühl mich körperlich absolut schwach,
liege leider viel. Depressivität ist wieder da. Wegen der Angstatacken...oft Durchfälle.
20.06.2019. 0,5 mg

padma
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von padma » Freitag, 27.07.18, 13:07

liebe AnjaLena, :)

willkommen im ADFD.
Da wurde ich innerhalb von 5 Wochen von 5mg Tavor auf 0 mg gesetzt :shock: !
Das ist wirklich übel. :frust:
Da ich diese Hölle letztes Jahr nicht mehr ausgehalten habe, nahm ich das Tavor, jetzt sogar 7,5 mg.... ich habe es nicht mehr ausgehalten...
Das ist leider nicht selten die Auswirkung von solchen Turboentzügen.

7,5 mg ist schon eine Hausnummer, klasse, wie weit du schon gekommen bist. :D


Da du schon länger mitliest :D , hast du wahrscheinlich schon alle Infos.

Schön, dass du einen Arzt gefunden hast, der dich unterstützt.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Anjalena
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Sonntag, 29.07.18, 18:19

Hallo liebe padma,

Danke Dir für Deine liebe Antwort :) Ja ich bin immer noch ganz schockiert, das aktuell sogar noch in den Kliniken soooo mega schnell abgesetzt wird. :frust:
Und die Ärzte stellen es immer als völlig normal hin, das man so schnellen Entzüge macht. Man selbst, der Patient ist derjenige der das bloss besser aushalten sollte!! "Haben Sie schon Ihre Skills angewandt?" wir man da nur gefragt und es wird nur mit den Achseln gezuckt, wenn man vor den Pflegern stand und sagte das man es nicht mehr aushält, mit diesen Symptomen.... :evil:
Ich hatte dort extremste Suizidgedanken.....
Jetzt durch das mega laaaaangsame Absetzen von Tavor, geht es mir grösstenteil gut. Und wenn ich wieder Angstzustände habe, dann habe ich hier im Forum viele viele Texte (gerade die englischsprachigen...ich liebe sie..!!)..... die mich beruhigen. Dass das Gehirn eben heilt :hug: ......
Liebe Grüsse von AnjaLena :group:
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Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
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Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
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Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
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15.07.2018 -noch 1,5 mg
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31.08.2018 -noch 1,0 mg
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21.11.2018 100mg
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10.03.2019. 0,9 mg
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Katharina » Sonntag, 29.07.18, 20:18

Liebe Anjalena !

Ich finde es bedrückend
es wird kontinuierlich dasselbe geschrieben;

es wird nicht akzeptiert, dass der Körper einen schnellen Entzug nicht schaffen kann.

Darauf folgt immer wiederkehrend die Demütigung
der Schuldzuweisung.

Wann wachen diese Ärtze auf.

Anjalena, gut dass Du Deinen Weg gefunden hast.
Lass Dir Zeit.

Ich habe das Tavor (Lorazepam) viel viel zu schnell reduziert für meine Verhältnisse.

Aus reiner Neugier wenn Du Lust hast zu schreiben
was soll ich mir unter Skill's gegen Entzugserscheinungen vorstellen ?

Malen sich die Entzugstherapeuten ihre Welt bunt an.-

Bleib tapfer bei Deinem Vorgehen.

Ich habe 4mg Tavor/Lorazepam nach dem
Ashton Manual reduziert erfolgreich

aber zu schnell jetzt muss ich zur Ruhe kommen, dann geht es weiter.

Lasse Dich nicht hetzen.
Ich möchte nicht wissen, wie oft Du den Satz gehört hast:

"Kann nicht sein..., das bilden Sie sich ein."

Egal, wenn auch bitter schlimm, und es ist gar nicht egal -

jetzt weiter stur,
Blick nach vorne !🍀

Grüße, Katharina
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Anjalena
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Montag, 13.08.18, 18:52

Hallo liebe Katharina,

Ja es muss in Deutschland in den Psychiatrien ein riesen Ruck geben!!
Es kann nicht sein das den Studenten der gleiche Misst, wie noch vor Jahren vermittelt werden. Das sind dann die Ärzte die immer noch mit dem alten Wissen, neu eingestellt werden in den Kliniken! :evil:
Es existieren soweit ich weiß, 1-2 Bücher von Ärzten über das langsame Absetzen und die Absetzerscheinungen bei Psychopharmaka. Den nur solche Bücher lesen auch die Ärzte in Kliniken. Hat mir mein behandelnder Arzt gesagt!
Es muss endlich was passieren!!
Jahr für Jahr müssen wieder und wieder soviel Menschen leiden, weil das neue Wissen über den Entzug in den Gehirnen der Ärzte fehlt!! Und nicht nur leiden, viele haben stärkste Suizidgedanken, die sie dann auch manchmal ausführen, was sehr sehr schlimm ist!! Es heisst dann nur, ja die Patientin hatte einen starken Rückfall ihrer Depressionen!!! :(

Liebe Katharina,

als man mir sagte, bei starken Entzugserscheinungen , ich solle Skills anwenden, meinte man:

Kühl-akkus auf dem Arm legen, an Ammoniak riechen, oder wahlsweise an Lavendel... schnuppern... Das ist der blanke Hohn!! :shock:

Ich bin froh dieses Forum mit all sein Wissen gefunden zu haben und auch einen fähigen Arzt, der zum Glück dieses Wissen auch hat!!o bin erstmal erschöpft vom Schreiben und aufregen....
Liebe Grüsse, Eure AnjaLena, bye :bettzeit:
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Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
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Medikamente aktuell;
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Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
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0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
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begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Katharina » Montag, 13.08.18, 19:44

Liebe Anjalena !

Das mit den 'scrills' was Du beschreibst hat mir vor Jahren ein Vertretungsarzt der Psychiatrie gesagt, es war damals die Frage was tun in einer Depression.

Medikamente kamen nicht in Frage.

Er beschrieb eine Frau die sich eine Art 'erste Hilfe'
erstellt hatte, diese bestand aus intensiven Reizen:
Merettich, Senf, Chili essen und Ammoniak schnuppern um sich so aus einer Strarre heraus zu katapultieren.

Ich vermute wenn ein Arzt seinem Patienten offen sagt
wenn sie reduzieren wollen müssen sie damit rechnen dass dies über Jahre geht.

Ich vermute dass die Ärzte sich das nicht zu sagen trauen, aus Angst was macht der Patient mit für Aussage dass es keine Hilfe in akut Situationen ( Tage lange Bettlägerigkeit, Wunsche Unterstützung schau was Beate benötigen würde und das wäre doch nichts weltbewegendes weswegen ich so wütend bin.

So lange es die Diagnose Absetz??? nicht gibt
wird dies hier nicht anerkannt
keine Hilfe tritt in Kraft.
Ende.

Mir sagte ein toller Arzt
ein Arzt aus einer Arztfamilie selbst sehr krank inzwischen aber ein Mensch.
Ihn so zu sehen schmerzt mich sehr.
( Internist/Diabetologe )

Auch er sagte letztes Jahr:
4mg Lorazepam das bekommen sie nicht los;
jedoch mit Psycho kenne mich nicht aus und er darf mir das sagen er ist ein cooler Typ
er nimmt mich ernst.

Ein anderer entzieht mit seinen Patienten stationär.
Ich kann ihn nicht so fragen aus gewissen Gründen.

Ich sagte nur als es mir nicht gut ging und ich schriftlich sagte ja wie lange denn wir lange entziehen sie mit ihren Patienten stationär wenn es doch so lange braucht.

Er ist sehr betroffen das weiß ich.
Ab und an wen mein Arzt nicht da ist ist er vertretungsweise kurz für mich da aber wie?

Ich habe mein Ashton Manual !
Dem bin ich falsch gefolgt viel zu schnell.

Und begriffen es gibt noch keine anderen Wege.
Ich lese allerdings nicht noch woanders das würde mir zuviel.

Krass: friss oder stirb.
Entzieh sachte oder nimm das Zeug.

Weshalb ich bei den jungen Menschen Borussia besonders Jakob der hat sich prima und sein Umfeld
aber Borussia !
18 Jahre
der darf das nicht nehmen.

Der luftleere Raum fängt niemanden auf,
Egal ob Du Dein Konto belastet also privat
da ist es nicht anderes.

Das ist schlimm.

Die lange Folge nach der Einnahme ist dramatisch
die die ich kenne wo es nicht kompliziert war
von Hochdosierung auf Null
sind spontan drei Menschen die mir einfallen.

Also kann man es nicht wagen: ich probiere mal und kommt dann raus mit Hilfe von....
Und wer begleitet wenn es länger als...
dauert.

Deshalb Finger weg.

Was war davor.
Wie kommen die anderen klar.

Mein schizophrener JugendFreund nimmt das Zeug nicht.
Er lebt kein normales Leben aber sehr wohl eines dazwischen. Zuhause.

Und jemand von früher den ich suche aber ich fühle mich nicht stark sie zu kontaktieren nach 40 Jahren
lebt betreut ich weiß nicht genau wie.

Wir hören in der Luft
die Bombe ist geplatzt.

2004 als ich klein bei geben musste sagte eine Arzthelferin der Psychiater:
Die neuen SSRI das ist es. Die würden mir bekommen: Escitalopram.


Inzwischen ist sie an etwas chronischem erkrankt und weit weg, kurz zuvor HP geworden, einige Abende gab sie autogenes Training in der Praxis
eine prima Frau.

Ein schweres Ergebnis.
Eine dramatische Situation.

Liebe Grüße, einen schönen Abend
Katharina



Das Prinzip steht noch nicht.
Das ist es.
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Anjalena
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Donnerstag, 25.10.18, 14:28

Hallo Ihr Lieben,

heute ist mal wieder einer der Tage, wo ich sagen muss, Leben im Entzug ist kein Leben. Schon ein Leben, aber was für eins!!
Durch das Quetiapin, ich nehme 200mg retard und 200mg unretardiert, schlafe ich bis 11.00 Uhr vormittags. Und früh nehme ich noch die letzten 1mg Tavor!
Früh macht mich meine wundervolle kleine Hündin wach, so um 8.00 Uhr. Sie hustet und brummt solange rum, das ich nun ja doch aufstehen muss!

Ich gehe mit ihr runter in den Garten,,,da spaziert sie gemüthlich rum, lässt sich Zeit und ich warte ungeduldig, weil ich wieder ins Bett will. :zombie:
Dann bekommt sie ihr Frühstück und ich...hopp ins Bett, Augen zu und weg bin ich. Was auch besser ist, da ich merke wie meine Ängste und dunklen Wolken schon wieder aufziehen wollen. Negative Gedanken die aufziehen, verdränge ich mit einer geführten Meditation auf YouTube...!!

Das Quetiapin, so habe ich den Eindruck macht mich depressiv und ich bin fast ohne Antrieb. :cry:
Ich habe keine Lust irgendwo hinzugehen, außerdem macht mir jeder Gedanke daran total Angst. Auch quälen mich Erinnerungen von früher, dessen Stimmungen, sich über die Stunden des heutigen Tages stülpen. Grauenhaft!! Warum ist das alles nicht einfach vorbei!!!
Um 12.00 Uhr gehe ich erstmal ein große Runde mit meiner kleinen Fellnase!
Also ich habe jetzt vor mit dem Tavor zu pausieren und ich werde jetzt erstmal an das Quetiapin ran. Da es auch das gefährlichere Medikament ist von allen.
Ich wurde 2010 am Herzen operiert (konstriktive Perikarditis und eine Herzklappe war kaputt), dann noch Vorhofflattern, was auch behandelt wurde.Und Niereninsuffizienz Grad 2. Ich vermute ganz stark, dass das auch von den vielen eingenommenen Psychopharmaka her rührte. Vorher war ich top gesund!!

Und wenn ich das Quetiapin abends nehme, habe ich immer solche Stromschläge im ganzen Körper und unruhige Beine. Also wenn ich schnell genug einschlafe, merke ich sie nicht. Schaffe ich es nicht, ist es eine Qual! :frust:
Fange ich also mit dem 200mg unretardiert an. Die niedrigste Dosis die ich hier habe sind 50mg. Ob ich da gleich 50mg weglassen kann? Also von insgesamt ja 400mg Quetiapin. Gut das sind 10mg zuviel....... den 10% von 400 mg wären ja eigentlich 40mg. Was meint ihr?
Liebe Grüße von AnjaLena
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Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
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Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard.

Tavor 1mg
10.03.2019. 0,9 mg
08.04.2019. 0,8 mg. (Verstärkte Angst...ganzen Tag über, in Wellen kommend....dann wieder latent da/ Atemnot was sehr
quälend ist.
04.05.2019. 0,7 mg
29.05.2019. 0,6 mg. Ängste verlaufen in Wellen. In der zweiten Woche, bis hin zu Panickatacken. Kann oft nicht raus
gehen, weil die Ängste so stark sind und mich lähmen. Fühl mich körperlich absolut schwach,
liege leider viel. Depressivität ist wieder da. Wegen der Angstatacken...oft Durchfälle.
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Ululu » Montag, 29.10.18, 20:52

Hallo AnjaLena,

in diesen oberen Dosierungen kann das mit der 50 mg Reduktion klappen.
Es sind ja noch viele Rezeptoren belegt.

Ich nehme auch Quetiapin und weiß, wie stark es einen herunterfährt.
:zombie:
Unruhige Beine kommen ja leider häufig vor bei der Einnahme.
Vielleicht hast du Glück und es verbessert sich mit der Reduktion recht schnell.

LG Ute
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Dienstag, 30.10.18, 19:27

Danke liebe Ululu69,

okay dann werde ich das so machen, 50mg!
Ich habe jetzt 3 Wochen um, seit dem letzten Reduktionsschritt von Tavor.

Momentan sind meine Angstzustände und Dissoziationen sehr stark, das mir das durchhalten des Tages sehr schwer fällt. Ist bestimmt so, weil ich mich den unteren Dosisbereich nähere. Komme ja von 7,5 mg Tavor!! :cry:

Bin heute früh aufgewacht mit einer riesen Angst! Ich bildete mir ein nur ungesundes gegessen zu haben und ich deshalb nicht die nötigen Nährstoffe im Gehirn zu haben. Und deshalb werden jetzt die Angstzustände immer schlimmer...glaugte ich! Ich stand dann erstmal geschockt auf, schnappte mir meine kleine Fellnase und ging erstmal runter in den Garten. Dort in der Realität, machte ich mir erstmal klar, dass das garnicht sein kann und ich beruhigte mich etwas. Horror!!
Und auch so ist mir ständig zum Heulen zu mute....bin so extrem dünnhäutig....
Ich werde jetzt erstmal noch Warten mit dem Absetzen von Quetiapin. Sonst addieren sich noch die Symptome .....
Bin so ungeduldig...will das alles vorbei ist..kennt Ihr bestimmt... aber ich weiß..laaangsam :schnecke:
Liebe Grüsse von AnjaLena
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Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen, Ängste,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
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11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Dienstag, 08.01.19, 17:44

Hallo liebe Foris,

Ich bin jetzt bei 1mg Tavor geblieben und habe jetzt angefangen, das Quetiapin retard zu reduzieren.
Genommen habe ich erst 200mg Quetiapin unretard. und 200mg retard.

Habe angefabgen alle 3 Wochen 50mg retardierte Quetiapin zu reduzieren.
Bin jetzt bei 50mg retard, und 200mg unretard. angekommen.
Die ersten 100mg gingen sehr leicht zu reduzieren. Ich war heilfroh und sehr erleichtert!!
Jetzt bei 50mg retard. und 200mg unretard. geht es mir seit einigen Tagen richtig miess :cry: Ich glaube der letzte Schritt war doch zu viel...heul!
Habe verstärkt wieder Angstzustände und fühle mich richtig depressiv. Es ist sehr schwer das auszuhalten. Es gibt mal Momente wo ich durchatmen kann,,,dann wieder Katastropfe...
Meine Frage: soll ich die ganzen 50mg wieder einnehmen. Weil es sind ja retardierte 50mg... die kann ich ja nicht teilen.
Am besten wäre vieleicht die 50mg ret. wieder einzunehmen,,,,dann umzustellen , auf unretardierte Form,,,, und dann in kleineren Schritten absetzen??
Tut mir leid, wenn das jetzt zu verwirrend klingt...... ich hoffe es ist trotzdem ein wenig verständlich!
Bin ziemlich verzweifelt,,,,
Liebe Grüße, von AnjaLena
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11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Ululu » Dienstag, 08.01.19, 17:57

Hallo Anjalena,

tur mir sehr leid dass du dich so elend fühlst.

Ich denke, du bist viel zu schnell unterwegs. Es ist normal, dass das anfangs, bei höherer Dosierung noch gut funktioniert, dann aber schwieriger wird, sobald die Dosis geringer wird.
Auch die Wechselhaftigkeit der Symptome spricht sehr dafür, dass sie vom Absetzen kommen.
Wir empfehlen ja allgemein 10 % der letzten Dosis innerhalb von vier Wochen abzusetzen.

Du könntest jetzt entweder den letzten Schritt komplett rückgängig machen, also die 50 mg des unretardierten Quetiapins wieder ansetzen, weil es fieses ja nicht in kleinerer Dosierung gibt. Oder die Dosis des unretardierten zm 25 mg erhöhen, da du das ja sowieso schon parallel nimmst.
Wie teilst du die Einnahme auf ? Das unretardierte Quetiapin wirkt nicht sehr lange und bei geringster Einnahme des retardierten kann es sein, dass der Spiegel des Medikamentes in deinem Blut jetzt stark schwankt.
Bisher hat das retardierte Quetiapin das verhindert.

Ist dein Zustand von der Tageszeit abhängig? Das könnte dann eine Erklärung dafür sein.

LG Ute
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Dienstag, 08.01.19, 18:14

Liebe Ute,
vielen lieben Dank für deine sehr schnelle Antwort. Puuuuh...!
Ich habe gerade keine 25mg unretard.,, muss dann wohl wieder mit 50mg retard wieder höher gehen.....
Ich nehme beide Dosen so um 22,00 Uhr ein...quasi zum Einschlafen......also die 200mg unretard und die 50mg retard.
Die schlimmen Zustände sind über den ganzen Tag verteilt, immer mal wieder Wellen, von richtigen Angstatacken,,,dann untergründig Angst,,bis hin zu schwerst depressiven Zuständen. So 17.00-18-19,00 geht es dann.
Ich habe Angst, wenn ich die ganzen 50mg wieder einnehme, (was ich ja wahrscheinlich wieder tun muss), das mein ZNS auch wieder so gereiz wird...?
Was meinst Du...?
Danke, von Anjalena
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Ululu » Dienstag, 08.01.19, 18:19

Hallo AnjaLena,

wenn es sich für dich so schlimm anfühlt, solltest du schon über eine Dosiserhöhung nachdenken. Absetzerscheinungen können ja leider sehr lange anhalten und sehr schwer werden.
:cry:
Du kannst die unretardierten Tabletten teilen und auch mit der Wasserlösmethode dosieren.
Wenn du alles auf einmal zum Einschlafen nimmst, würde ich es vorerst mit den 25 mg versuchen.

Danach würde ich auf jeden Fall länger als drei Wochen warten und schauen, dass sich das ZNS anpassen und beruhigen kann.

Gute Besserung und LG Ute
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 08.01.19, 18:22

Hallo Anjalena, :)

wir haben seit heute eine Selbsthilfegruppen Rubrik und ich hatte gesehen, dass du vielleicht jemand bist, der in Berlin was auf die Beine stellen will und deinen Thread habe ich dementsprechend dorthin verschoben.
Ich lese, es geht dir nicht gut, aber vielleicht möchtest du perspektivisch da doch mitmachen oder was initiieren?

Grüße
Jamie
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Dienstag, 08.01.19, 18:47

Danke Ute und Jamie...
bin gerade frisch in einer Reha-Klinik....für 6 Wochen. Mir wurden meine gesamten Tabletten eingezogen, weil es mir so schlecht geht. Einen Arzttermin habe ich erst am Freitag, vorher ist die Ärztin nicht im Haus. Kann es somit nicht eher klären. Finde ich jetzt auch nicht so prickelnt.

Deshalb kann ich jetzt auch nicht die Wasserlösmethode anwenden.
Habe aber zum Glück noch die 50mg retard. in meiner Handtasche und werde dann die 50mg, erstmal wieder einnehmen. Ich habe keine andere Chance, das es mir sonst besser geht. Ja Du hast recht liebe Ute,,sonst werde ich in den Absetzerscheinungen hängen bleiben.

Und liebe Jamie....ja klar bleibe ich dran mit der Selbsthilfegruppe in Berlin :pillowtalk: klaro...darauf freue ich mich schon. Wenn ich wieder in Berlin bin und ich denke bis dahin wird es mir auch wieder besser gehen!!!!
Alles liebe von Anjalena
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Freitag, 11.01.19, 17:26

Hallo Ihr Lieben,

habe jetzt seit 3 Tagen die 50mg retard. Quetiapin wieder eingenommen. Immer noch quälen mich diese doofen Angstzustände.
Das sind Ängste...ich weiß nicht vor was ich Angst habe..sie sind einfach da!
Mal schießen sie in die Höhe, fast wie Panik, dann wieder gleichmäßig da. :cry:
Vieleicht war es auch nicht gut von mir, in einer Reha-Klinik zu fahren. Eigentlich bringt es mir sehr viel Stress! Die ganzen neuen Menschen, neue Räume, neue Umgebung. Okay, das macht es ja immer wenn man wo neu hinfährt, ich weiß.
Ich dachte ich mach jetzt während der Rehazeit Pause mit den reduzieren der Medis.
Meine Vermutung ist, das die Reha mir jetzt noch mehr Stress macht. Stress, das ich durch das letztmalige reduzieren am 18.12.2019 sowieso schon mein ZNS zumutete.
Es sind ja jetzt erst 3 Tage, braucht es wahrscheinlich noch Zeit, bis mein Gehirn sich mit den wieder ein dosieren beruhigt? Wahrscheinlich ja....
Oder, ich überlege wieder nach hause zu fahren, weil ich da meine gewohnte ruhige Umgebung, mein zu Hause, habe?? Und es jetzt der denkbar ungünstigste Zeitpunkt war eine Reha zu starten.......
Was meint Ihr? Bin ganz beunruhigt...
Liebe Grüße, von Anjalena
Schon genommene Psychopharmaka: (seit 20.Jahren)
Amitriptilin,Doxipin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen, Ängste,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard.

Tavor 1mg
10.03.2019. 0,9 mg
08.04.2019. 0,8 mg. (Verstärkte Angst...ganzen Tag über, in Wellen kommend....dann wieder latent da/ Atemnot was sehr
quälend ist.
04.05.2019. 0,7 mg
29.05.2019. 0,6 mg. Ängste verlaufen in Wellen. In der zweiten Woche, bis hin zu Panickatacken. Kann oft nicht raus
gehen, weil die Ängste so stark sind und mich lähmen. Fühl mich körperlich absolut schwach,
liege leider viel. Depressivität ist wieder da. Wegen der Angstatacken...oft Durchfälle.
20.06.2019. 0,5 mg

Harry29
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Harry29 » Freitag, 11.01.19, 18:24

Hallo Anjalena,
Ich dachte ich mach jetzt während der Rehazeit Pause mit den reduzieren der Medis.
Das empfehle ich Dir, da für weitere Reduzierungen erst wieder etwas Stabilität einkehren sollte, sonst addieren sich die Symptome schlimmstenfalls.
Meine Vermutung ist, das die Reha mir jetzt noch mehr Stress macht. Stress, das ich durch das letztmalige reduzieren am 18.12.2019 sowieso schon mein ZNS zumutete.


Umso wichtiger, dass du jetzt erst mal mit den Reduzierungen abwartest, denn die Reha kann zusätzlichen Stress auslösen.
Es sind ja jetzt erst 3 Tage, braucht es wahrscheinlich noch Zeit, bis mein Gehirn sich mit den wieder ein dosieren beruhigt? Wahrscheinlich ja....


Es kann einige Zeit in Anspruch nehmen, evtl. sogar Monate. Wichtig wäre aus meiner Sicht, jetzt erst einmal etwa 2 Wochen auf einer gleichen Dosis zu bleiben und dann neu über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Bitte keine Kurzschlussreaktionen, weitere Dosisänderungen bedeuten zusätzlichen Stress für dein ZNS.
Oder, ich überlege wieder nach hause zu fahren, weil ich da meine gewohnte ruhige Umgebung, mein zu Hause, habe?? Und es jetzt der denkbar ungünstigste Zeitpunkt war eine Reha zu starten.......


Ich weiß nicht, wie das für die Rehaträger ist, ob sie dir aufgrund des Abbruchs dann eine weitere Reha erst einmal ablehnen würden. Hierzu kann vielleicht noch jemand etwas sagen.

Ich kenne es selbst aus Quetiapinreduktionen bzw. einem Kaltentzug im Niedrigdosisbereich, dass die 10% Regel eine gute Orientierung ist und ich empfehle dir später bei weiteren Reduzierungen immer 6 bis 8 Wochen auf dieser Dosis zu bleiben. Bei mir kamen Symptome erst nach 2 bis 3 Monaten, weshalb ein langsames Ausschleichen wichtig ist.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld. :hug:

Liebe Grüße,
Harry
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30.11.2018: 10mg Quetiapin
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padma
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von padma » Freitag, 11.01.19, 18:33

hallo AnjaLena, :)

das kann gut sein, dass die Rehaklinik zusätzlich triggert.

Sagt dir das threraapeutische Angebot denn zu? Evtl. ist es "nur" die neue Situation, die dich stresst und es wird besser, wenn du dich eingelebt hast. Vielleicht wartest du noch ein bisschen ab, bis du klarer siehst, ob es eher hilfreich ist oder nicht.

Soll denn stabilisierend gearbeitet werden oder aufdeckend? Aufdeckend ist im Entzug zumeist nicht gut.
Wichtig ist auch, dass das Therapieprogramm dich nicht überfordet.

Aktzeptieren sie deine Medikation?
Es sind ja jetzt erst 3 Tage, braucht es wahrscheinlich noch Zeit, bis mein Gehirn sich mit den wieder ein dosieren beruhigt? Wahrscheinlich ja....
Ja, das kann dauern.

liebe Grüsse,
padma
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Anjalena
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Anjalena
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Samstag, 12.01.19, 10:23

Hallo Ihr Lieben,

Vielen lieben Dank an Harry und padma...Danke Ihr hab mir erstmal weitergeholfen und berruhigt!!
Immernoch kochen die Ängste den ganzen Tag mal hoch und etwas runter...quälen mich aber den ganzen Tag. :cry: Gestern hatte ich ein Gespräch mit der Ärztin wegen dem Eindosieren der 50mg Quetiapi...da wollte sie gleich nochmal 50mg mehr Raufpacken. Ich habe ihr das erklärt.....das mit den Entzugsymptomen...sie sagte dazu nichts und schwieg!!

Jetzt hat sie mir einfach so Opipramol angesetzt und schwupps hatte ich 50mg Opipramol auf mein Zimmer,,,,soll jetzt 3mal 50mg nehmen!! :vomit:
Nee nee nee...nicht mit mir...habe schon viel gelesen hier im Forum und werde diesen Fehler nicht machen.

Klar klingt es verlockernd....Ärztin: "dann sind sie sofort ihre Angstzustände los" und ich habe wieder eine neue Chemiekeule an der Backe!!!!
Heute ist der 5Tag mit Eindosierung von 50mg Quetiapin.....okay ich warte einfach ab, das sich mein ZNS wieder beruhigt. Noch tut es das nicht.
Ich habe aber so Angst, das die Angst ins unermäßliche steigt und ich sie nicht mehr aushalten kann! Ich muss schauen, momentan,,,geh ich Schwimmen, jetzt probiere ich gleich mal auf dem Fahrradergometer zu fahren, in der Hoffnung, die Angst geht weg.
Liebe Grüsse, und Danke fürs lesen, Anjalena
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Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen, Ängste,

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Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard.

Tavor 1mg
10.03.2019. 0,9 mg
08.04.2019. 0,8 mg. (Verstärkte Angst...ganzen Tag über, in Wellen kommend....dann wieder latent da/ Atemnot was sehr
quälend ist.
04.05.2019. 0,7 mg
29.05.2019. 0,6 mg. Ängste verlaufen in Wellen. In der zweiten Woche, bis hin zu Panickatacken. Kann oft nicht raus
gehen, weil die Ängste so stark sind und mich lähmen. Fühl mich körperlich absolut schwach,
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Re: Anjalena: Tavor absetzen und Escitalopram und Quetiapin

Beitrag von Anjalena » Samstag, 12.01.19, 10:31

Ach @padma...
Es soll stabilisierend gearbeitet werden, In meinem Zustand geht erstmal keine aufdeckende Arbeit. Ja es streßt mich, die neue Umgebung, fremde Leute.
Jetzt bin ich 1 Woche hier..ich warte noch ab, das ich mich noch eingewöhne......

Das Therapieprogramm geht bis jetzt, Spaß gemacht hat mir die Schreibwerkstatt und hier gibt es Arbeit mir Pferden, was ich auch sehr schön finde :) !
War alles erst 1Mal.
Liebe Grüsse, von AnjaLena
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Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen, Ängste,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
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Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
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21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
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Tavor 1mg
10.03.2019. 0,9 mg
08.04.2019. 0,8 mg. (Verstärkte Angst...ganzen Tag über, in Wellen kommend....dann wieder latent da/ Atemnot was sehr
quälend ist.
04.05.2019. 0,7 mg
29.05.2019. 0,6 mg. Ängste verlaufen in Wellen. In der zweiten Woche, bis hin zu Panickatacken. Kann oft nicht raus
gehen, weil die Ängste so stark sind und mich lähmen. Fühl mich körperlich absolut schwach,
liege leider viel. Depressivität ist wieder da. Wegen der Angstatacken...oft Durchfälle.
20.06.2019. 0,5 mg

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