Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

gemüsemuffin: kptbs mit Psychosen: Paroxetin, Tavor ausgeschlichen, jetzt Risperidon Ausschleichversuch

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 11.10.18, 14:59

wahrscheinlich habt ihr recht wegen der Geschwindigkeit. ich weiss aber absolut nicht, wie ich das machen soll.
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 1569
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23
Hat sich bedankt: 1281 Mal
Danksagung erhalten: 2522 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von Towanda » Donnerstag, 11.10.18, 17:09

Hallo Gemüsemuffin,

wenn Du zu schnell vorgehst, kann es sein, daß Du noch viel mehr und auch viel länger aushalten mußt ..... - keiner weiß das, aber unser Forum hier ist voll von Berichten über langjährige Entzugserscheinungen in Folge zu schnellen Absetzens.

Bei Deiner Aufzählung hast Du Tavor vergessen. Nach 3 Wochen regelmäßiger, täglicher Einnahme warst/bist Du da sicher auch endzügig.

Aber klar, entscheiden mußt Du das selber und aushalten auch.

LG Towanda
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Towanda für den Beitrag (Insgesamt 4):
JamiepadmaLenaLenagemuesemuffin
► Text zeigen

09.05.19 - 4,20 mg Mirtazapin
05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17560
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 43701 Mal
Danksagung erhalten: 22743 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von padma » Donnerstag, 11.10.18, 19:43

liebe Muffin, :)

vielleicht geht es, dass du zunächst noch etwas schneller reduzierst und dafür dann, auf einer niedrigeren Dosis, auf der du hoffentlich weniger NW hast, eine etwas längere Stabilisierungszeit gönnst, damit sich keine Entzugssymptome anreichern.

Es ist eine Gradwanderung, ich wäre jedoch auch eher sehr vorsichtig. Du musst ja auch noch den Zusammenbruch verarbeiten.
was ist denn der unterschied zwischen Psychose und dekompensation?
Dekompensation bedeutet ja Zusammenbruch, es gibt sowohl eine körperliche Dekompensation als auch eine psychische.
Für mich persönlich würde es schon einen Unterschied machen, ob ich "psychotische Symptome" aufgrund eines Zusammenbruchs entwickle oder eine echte Psychose habe.
Und bei dir ist der Auslöser ja sehr eindeutig.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
LenaLenagemuesemuffin
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

LenaLena
Beiträge: 760
Registriert: Donnerstag, 30.11.17, 17:07
Hat sich bedankt: 927 Mal
Danksagung erhalten: 2573 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von LenaLena » Freitag, 12.10.18, 19:46

Hey Muffin,

ich würde auch eher dazu tendieren, was Towanda und Padma sagen.
Ich bin mir von der Beschreibung her wirklich sehr sicher, dass die Tabletten den Löwenanteil an deinem Zusammenbruch hatten (den die Ärzte so nett "Dekompensation" nannten, weil das mehr nach Traumafolge klingt). Und das willst du sicher nicht noch mal...

Die Idee von Padma wäre doch ein Kompromiss, dass du anfangs ein wenig schneller vorgehst, um die Nebenwirkungen zu reduzieren, und dir danach sehr viel mehr Zeit lässt?
Allerdings wird dein Körper dann die Heilungsprozesse, die er bei den größeren/schnelleren Schritten nicht hatte, ev. nach Null nachholen, das sollte dir bewusst sein.. .
gemuesemuffin hat geschrieben:
Donnerstag, 11.10.18, 14:11
ja, stimmt. das mit dem paroxetin kann auch spätrer noch reinhauen. da hab ich tatsächlich gar nicht mehr dran gedacht, aber merkwürdig ist es schon... es ist doch ein AD, warum sollte man dann nach längerer zeit des absetzen psychotisch werden...?
Das hat nichts damit zu tun, ob es ein AD ist oder ein NL oder ein Benzo, fürchte ich. Ich glaube langsam auch, dass die Wirkweise aller Psychopharmaka so verschieden gar nicht ist, wie (herstellerseits) propagiert wird! Ich hatte zB streckenweise im Entzug Verläufe, die ich bei Benzoentzügigen genau so gelesen habe... ohne je ein Benzo genommen zu haben. Und auch viele andere Parallelen habe ich mittlerweile bemerkt.
Zudem ist bspw Sertralin (ein AD) SEHR bekannt dafür, beim Absetzen, besonders beim Kaltabsetzen, Psychosen auszulösen...
Und das mit der "längeren Zeit nach Absetzen" ist ja leider bei AD auch sehr typisch, besonders auch bei Paroxetin ... bei vielen Menschen setzt der Entzug erst 3-4 Monate später ein, bei wenigen sogar 6 oder mehr Monate später!
Ich kenne jemanden, die Sertralin abgesetzt hat, ihr ging es 3 oder 4 Monate symptomlos gut, und in einem Tag änderte sich alles und der Entzug setzte ein. Samt Psychosen übrigens...

So ist die Natur dieser Dinger leider, und je mehr man liest, desto mehr Muster sieht man (auch wenn sich das immer noch bei jedem individuell äußert).

Schau, dass du safe davon wegkommst, die Dauer ist jetzt nicht das Wichtigste :) Nur, dass es dir danach diesmal auch gut geht :)

LG Lena
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LenaLena für den Beitrag:
gemuesemuffin
► Text zeigen

Zu rasches Reduzieren (5 Monate), danach Entzug/Absetzsyndrom, auf Null seit August 2017

Mir hilft: Omega 3, Vitamin D, histaminarme und gesunde Ernährung, Passionsblumentropfen
Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58
Hat sich bedankt: 103 Mal
Danksagung erhalten: 124 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 16.10.18, 10:40

Hallo ihr lieben,

ich musste mal ein paar Tage internet pause machen.

es geht mir etwas besser bzw es schwankt halt sehr stark. einen tag ist es ok, am anderen geht nix mehr. aber das ist denke ich normal, das war im März auch schon so. ich bin nur einfach Hundemüde... ich stehe morgens auf und fühle mich als hätte ich n marathon gelaufen- jede Bewegung ist super anstrengend. aber das ist eigentlich auch kein wunder, hab ich schließlich in den 6 Wochen Energie für 3 Jahre verballert...

danke für eure Unterstützung, das hilft wirklich sehr. den plan finde ich gut, Padma.

ich könnte sicher auch bei vielleicht 1mg erstmal durchatmen und dann nach ein paar Wochen mit tropfen weitermachen, so kann ich ja noch kleinere schritte nehmen.

momentan geht es mir nach jeder Reduzierung besser. ich merke schon am nächsten tag, das ich reduziert hab. der Nebel im kopf geht etwas weg und ich fühle mich wieder etwas mehr wie ich. ich finde, psychisch geht es mir am besten mit einer kleinen Reduzierung, dafür aber regelmäßig wöchentlich.

am Donnerstag habe ich einen Termin bei meiner kinesiologin- sie wird austesten in welchen schritten ich am besten reduzieren kann. dann bin ich auf der sicheren Seite. mal sehen, was sie sagt.
des weiteren hab ich n Termin bei einer Psychiaterin und bei einem Psychiater (den kenne ich aber schon, der ist pro Medis).
so langsam kann ich wieder mehr geradeaus gucken und jetzt muss ich mich um den liegengebliebenen kram kümmern.

Ja, Lena, du hast vollkommen recht. das Zeug ist furchtbar... ich muss aber gestehen, ich bin glaube ich ohne das Medikament nicht aus der schlechten Phase rausgekommen... es gab einfach keinen schubs in die richtige Richtung von alleine, das könnte sein, das das risperidon das gemacht hat. aber auch nur vielleicht. vielleicht hat auch gar nix geholfen und ich bin irgendwann von alleine wieder aus den filmen gekommen weil das Gehirn sich erholt hat. wer weiss das schon.

liebe grüße,
muffin
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor gemuesemuffin für den Beitrag:
LenaLena
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17560
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 43701 Mal
Danksagung erhalten: 22743 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von padma » Dienstag, 16.10.18, 10:57

liebe Muffin, :)

ich bin sehr erleichtert, dass es dir langsam besser geht. :D
Gönn dir wirklich jetzt genug Erholungszeit, du hat wirklich einen Extremstress hinter dir.
am Donnerstag habe ich einen Termin bei meiner kinesiologin- sie wird austesten in welchen schritten ich am besten reduzieren kann. dann bin ich auf der sicheren Seite.
Es kann dir einen Hinweis geben, aber ausschliesslich darauf verlassen würde ich mich nicht.
ich muss aber gestehen, ich bin glaube ich ohne das Medikament nicht aus der schlechten Phase rausgekommen... es gab einfach keinen schubs in die richtige Richtung von alleine, das könnte sein, das das risperidon das gemacht hat.
Ich glaube schon, dass in solchen Siuationen ein NL sinnvoll eingesetzt werden kann. Das Problem ist mehr, die oft zu lange Einnahme, zu hohe Dosen, Multimedikation, etc.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
gemuesemuffin
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58
Hat sich bedankt: 103 Mal
Danksagung erhalten: 124 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 16.10.18, 11:10

lieben dank für deine Antwort. ja, das mit dem Hinweis geben ist richtig. es gibt mir dann aber ein gutes bauchgefühl und ich fühle mich sicherer wenn das, was sie sagt, mit meinem plan in etwa übereinstimmt. :) ich bin mal gespannt, was mein Körper zu dem zeug sagt. es ist ja auch immer nur eine Momentaufnahme mit der kinesiologie.

liebe grüße,
muffin
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor gemuesemuffin für den Beitrag:
padma
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 19.10.18, 15:17

moin zusammen,

ich war jetzt bei 2 Psychiatern sowie bei meiner kinesiologin.

beide Psychiater sind fürs langsame ausschleichen.
da hab ich ganz gute und unterstützende Gespräche geführt.

meine kinesiologin hat ausgetestet, dass ich jede Woche um 0,125mg reduzieren kann- bis ich bei 0,5mg bin. danach langsamer- 0,125mg alle 4Wochen somit bin ich, wenn alles funktioniert, im Februar bei 0,5mg und im Juni auf 0.
Dennoch achte ich natürlich auf mein Befinden. Falls irgendwas ist, hab ich jetzt einen ausführlichen Notfallplan/ Krisenplan sowie 2 Psychiater die mich bei Bedarf auf ein anderes Medikament umstellen würden. Für den Notfall! hab ich Tavor da. Vielleicht habt ihr einen Vorschlag welches Medikament ich (Falls wieder mal was sein sollte) eher vertrage als Risperidon...? Dann kann ich dem Arzt den Vorschlag machen. (Ich hoffe natürlich das ich ohne klarkomme aber man weiss ja nie).

Im Dezember hab ich evtl die Möglichkeit einen Therapieplatz zu bekommen um stabilisierend zu arbeiten. Ich bin nach wie vor bei meinem Osteopathen. Den Rest hab ich erstmal auf Eis gelegt (Konfrontation/Traumatherapie, TCM, Mikronährstoffe)

TCM werde ich aber, sobald es die Finanzen zulassen, wieder aufnehmen. Das hat mir ziemlich gut geholfen. ist eine kräutermischung als Tee, so granulat, was alle drei Wochen neu dosiert wird anhand von zungen und pulsdiagnose. ist also immer ziemlich aktuell auf mein befinden abgestimmt und sollte nicht zu viel und nicht zu wenig sein.


Das was mir momentan am meisten zu schaffen macht ist die Erschöpfung. Ist natürlich auch verständlich so wie ich Gas gegeben hab. Dennoch möchte ich gerne was für meine Nebennieren tun, die sind ziemlich erschöpft. Fällt einem von euch was ein, was ich tun (nehmen) kann um sie zu entlasten trotz ausschleichen? Ich möchte nicht wieder zu viel nehmen, das kann alles Triggern und ist dann nicht wirklich entlastend.

lg,
muffin
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17560
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 43701 Mal
Danksagung erhalten: 22743 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von padma » Freitag, 19.10.18, 17:09

liebe Muffin, :)
meine kinesiologin hat ausgetestet, dass ich jede Woche um 0,125mg reduzieren kann- bis ich bei 0,5mg bin. danach langsamer- 0,125mg alle 4Wochen
Das ist recht flott, schau mal, wie es dir damit geht.

Gut zu hören, dass du bei den Psychiatern gute Gespräche hattest und sie das Ausschleichen unterstützen.
Bevor du im Krisenfall auf ein anderes Medikament umstellst, würde ich eher wieder leicht erhöhen und langsamer ausschleichen.

Eine rein stabilisierende Therapie könnte wirklich hilfreich sein.

ich denke, dass deine Nebennieren sich von selbst wieder erholen. Ich würde da jetzt möglichst nicht eingreifen, zumindest nicht mit Kortison.
Gönn dir viel Ruhe, es ist ja kein Wunder, dass du sehr erschöpft bist. :hug:

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
gemuesemuffin
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58
Hat sich bedankt: 103 Mal
Danksagung erhalten: 124 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 19.10.18, 17:29

liebe Padma,

ja, richtig... vom Gefühl her würde ich auch im Krisenfall bei risperidon bleiben. die Psychiater haben gesagt 6mon. sollte ich mir auf jeden fall zum ausschleichen nehmen. ich bin nach dem plan der kinesiologin bei 8mon. also schon etwas länger :) und ich kann ja auch je nach befinden langsamer machen. ich bin halt schon ein sehr ungeduldiger mensch und am liebsten würde ich ja schon weihnachten den mit los sein, wieder sport machen etc :) XD so ist das jetzt halt. muss ich mit leben und jetzt Geduld lernen.

liebe grüße,
muffin
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor gemuesemuffin für den Beitrag:
padma
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 19.10.18, 17:48

achso, wegen den nebennieren da dachte ich eigentlich an etwas sanftes wie nahrungsergänzungen oder Homöopathie. also falls jemand tips hat gern her damit.
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Sonntag, 02.12.18, 12:52

Sagt mal, ist es normal das man so zunimmt? Hab 5kg zugenommen und halte das nur sehr schwer- an abnehmen ist gar nicht zu denken. Hab das Gefühl die Verdauung ist enorm träge und der Stoffwechsel runter gefahren... vor drei Monaten konnte ich noch essen was ich wollte und musste eher aufpassen nicht abzunehmen.... wie ist das nach eurer Erfahrung? reguliert sich das wieder wenn man auf 0 ist? Es ist komisch, ich dachte es wird mit dem ausschleichen schon besser.... aber keine spur. Ich hab angst das das so bleibt und auch nach em absetzen der Stoffwechsel im Eimer ist.... was sagen eure Erfahrungswerte da?
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

Ululu 69
Moderatorenteam
Beiträge: 5048
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 14605 Mal
Danksagung erhalten: 8154 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 02.12.18, 14:35

Hallo Gemüsemuffin,

sehr viele Psychopharmaka, allen viran Neuroleptika, führen sehr häufig zu einer Gewichtszunahme.
Ganz ehrlich, mit 5 kg bist du noch eher glimpflich davon gekommen.
Bei mir sind es über die Jahre gesehen über 30 kg.
:o
Und ich bin da leider absolut kein Ausnahmefall.

Es ist extrem schwierig mit dem Medikament Gewicht zu verlieren.
Nach 0 regelt sich das aber oft von selbst wieder.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 3):
gemuesemuffinpadmaArianrhod
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58
Hat sich bedankt: 103 Mal
Danksagung erhalten: 124 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Sonntag, 02.12.18, 14:53

Hallo Ululu,

ja, ich weiss, 5kg ist da wohl wenig....
am Anfang hatte ich durch die Psychose und den stress viel abgenommen da ich kaum noch gegessen habe- der Appetit kam durch das Medikament wieder und dazu noch die Verlangsamung des Stoffwechsels oder was auch immer das ist...
am Anfang hab ich noch so gegessen wie vorher dadurch die rasche Zunahme...ich hab etwas spät reagiert und dann die Notbremse gezogen und esse jetzt so 800-1000kcal.... auch nicht gut für Stoffwechsel, ich weiss, aber bei mehr nehme ich sofort zu. durch die heisshungerattacken ist es sehr schwer- vor allem jetzt über weihnachten. früher konnte ich 2000-2500 essen.

ich versuche in Bewegung zu bleiben und trotz Erschöpfung zum sport zu gehen. und manchmal brauche ich durch den Entzug bedingt auch 12std schlaf. aber es hat sich schon vieles gebessert.

du bist sicher, dass das Gewicht wieder runter geht bei 0mg?

Vielleicht können mir noch mehr ihre Erfahrungen diesbezüglich mitteilen?

vielen lieben dank und einen schönen 1. advent wünsche ich euch!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor gemuesemuffin für den Beitrag:
Ululu 69
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Montag, 03.12.18, 16:46

ich bin am heulen weil ich mich nicht mehr wohlfühlen. bis april schaffe ich das nicht so wenig zu essen- ich habe dauerhunger und nehme weiter zu. gibt es jemanden, der mir Hoffnung machen kann- jemand der nach absetzen wieder abgenommen hat?
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17560
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 43701 Mal
Danksagung erhalten: 22743 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von padma » Montag, 03.12.18, 17:18

liebe Muffin, :)

nach dem Absetzen geht das Gewicht wieder runter. Wann genau ist unterschiedlich, manchmal schon während des Absetzens, manchmal erst einige Monate nach 0

Wir haben hier einen thread dazu https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... nahme+wann

Ich denke, du kannst jetzt nur versuchen die Gewichtszunahme zu begrenzen. Vielleicht hilft es komplexere Kohlenhydrate (z.B. Vollkorn) zu essen und Zucker zu vermeiden um den Zuckerspiegel konstanter zu halten und Heisshungerattacken zu vermeiden.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69gemuesemuffin
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58
Hat sich bedankt: 103 Mal
Danksagung erhalten: 124 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 11.12.18, 11:07

hallo padma, entschuldige die späte antwort aber ich habe jetzt erst wieder einen pc um zu schreiben.
ich bin beruhigt, dass alle (auch die Ärzte haben mich ernstgenommen) sagen das das Gewicht wieder runter geht. momentan bin ich bei 700-1000kcal und sport, und so langsam tut sich was. ich heirate in 4 Wochen (gestern den Termin gemacht hui :D ) und würde mich sehr gern im Kleid wieder wohlfühlen
danke euch fürs mut machen.
ich bin froh, wenn ich an 2018 einen haken machen kann- das war das schlimmste Jahr meines Lebens
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor gemuesemuffin für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69padma
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17560
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 43701 Mal
Danksagung erhalten: 22743 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von padma » Dienstag, 11.12.18, 18:47

liebe Muffin, :)

schön, dass sich mit dem Gewicht langsam was bewegt. :D
ich heirate in 4 Wochen (gestern den Termin gemacht hui :D )
Das ist ja klasse und bestimmt aufregend :party2: :party2: :party2:

Ich würde vorab jetzt nicht mehr reduzieren. Schliesslich willst du deinen Freudentag ja geniessen

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
gemuesemuffinUlulu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

gemuesemuffin
Beiträge: 155
Registriert: Freitag, 08.06.18, 12:58
Hat sich bedankt: 103 Mal
Danksagung erhalten: 124 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Mittwoch, 12.12.18, 12:12

Hallo liebe Padma,

ja, ich bin ziemlich aufgeregt.

es ist nach wie vor so, dass es mir nach jeder Reduzierung besser geht- ich werde klarer und fühle mich wieder mehr wie ich :) daher werde ich auch weiter reduzieren. aber erstmal nur bis 0,5mg. danach werde ich im 4 Wochen Rhythmus reduzieren. das fühlt sich für mich gut an so.

lg, gemuesemuffin
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor gemuesemuffin für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaUlulu 69
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

1.4.19 5mg Risperidon
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg

Ululu 69
Moderatorenteam
Beiträge: 5048
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 14605 Mal
Danksagung erhalten: 8154 Mal

Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 13.12.18, 19:43

Hallo Gemüsemuffin ,

das klingt nach einem guten Plan.

Ich wünsche dir eine traumhafte und unvergessliche Hochzeit.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag:
gemuesemuffin
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Antworten