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Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

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Carl05
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Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Carl05 »

Hallo,

bin neu hier und habe den Tip von einem Mitarbeiter des BV Psychiatrie-Erfahrener erhalten.

Ich trage mich mit der Überlegung nach 30 Jahren Psychopharmakaeinnahme aufgrund der drohenden
Nichtbezugsmöglichkeit von Zyprexa 10 mg Schmelztabletten erst einmal vielleicht zu reduzieren oder
ganz abzusetzen. Bevor ich so etwas machen würde, würde ich mich erst gründlich vor allem hier in dem Forum informieren.
Wusste z.B. nicht von der Wasserlösmethode,so dass ich erst einmal mich gefragt habe wie man eine 10 mg Schmelztablette
z.B. um ein 20tel teilen kann.Habe aber eben schon gelesen dass dies mit den Schmelztabletten möglich ist und jemand dies mit Olanzapin gemacht hat.

Hier mein Problem:
ich befasse mich mit der Überlegung ob ich es wagen soll nach 30 Jahren Psychopharmakaeinnahme mit verschiedenen Medikamenten die momentane seit 20 Jahren Einnahme von Zyprexa 10 MG Velotab Schmelztabletten abzusetzen,da die zukünftige Bereitstellung diese Medikamentes wohl jederzeit nicht mehr gewährleistet werden könnte.

Ich habe seit 20 Jahren unter dieser Medikamentation keine Psychose gehabt und vom Kopf her geht es mir so gut wie nie.Der Hersteller Lilly hat nach eigenen Angaben die Vergabe dieses Medikamentes außerhalb von Kliniken eingestellt in Deutschland.Ich bekomme das Medikament noch über die zwei Firmen kohlpharma oder eurimpharm,die es aus dem Ausland beziehen aber mir mitteilten,dass wenn es in Deutschland nicht mehr außerhalb der Kliniken abgegeben wird man irgendwann damit rechnen muss,dass sie es dann in Zukunft auch nicht mehr bekommen.

Zwei Versuche auf die Generika Olanzapin von Hexal undvon Heumann umzustellen scheiterten,da ich bei Hexal innerhalb kürzester Zeit über 10 Kilo zunahm und das so weiterging und bei Heumann 4 Wochenmit Bauchschmerzen und einem total aufgeblähten Bauch herumlief.Ein vollkommen anderes Medikament möchte ich nicht nehmen,da ich dann erwarte wieder mit unschönen Nebenwirkungen rechnen zu müssen.
Ich vertrage auch nur Schmelztabletten,die durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden,da ich so einen empfindlichen Magen-Darm Trakt habe,dass ich überhaupt keine Tablettenmehr zu mir nehmen kann,die über diesen abgebaut würden.

Ich lebemomentan in gesicherten sozialen Verhältnissen und beziehe hauptsächlich wegen eines Rückenproblems schonmit 56 eine Erwerbsminderungsrente befristet auf 3 Jahren,habe aber diesbezüglich keine Schmerzen.Bin mit dem Zyprexa eigentlich gut eingestellt. In den ersten zehn Jahren war ich insgesamt viermal für ca. 3Monate jeweils stationär im Krankenhaus,das erste mal wegen einer schweren Psychose das zweite Mal wegen einer Medikamentenumstellung,das drittemal wegen eines Suizidversuches,wofür es aber auch einen Grund gab,da ich Probleme auf meiner Arbeitsstelle hatte es aber als Psychose erklärt wurde und ein viertesmal wegen einer Angststörung was aber auch mit meiner Arbeit zusammenhing und meines Erachtens auch keine reine grundlose Psychose war.

So mit diesem Hintergrund frage ich mich ob ich es wagen soll eine Entschleichung zu wagen,wobei esmir unter Zyprexa momentan so gut wie nie geht ,ich aber damit rechnen muss wieder Experimente mit anderen Medikamenten auf mich nehmen zu müssen.
Zuletzt geändert von Annanas am 14.02.2020 04:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername im Titel ergänzt, Absätze eingefügt
Ende 1989 Psychose,Klinikaufenthalt ca. 4 Monate,Roxindol 30 mg,wegen Auftreten von Frühdyskinesien Umstellung auf Glianimon 24 mg/Tag,ebenfalls Frühdyskinesien und Umstellung auf Fluanxol Depot 2 %, 2ml alle 14 Tage und damit Entlassung
1995 ca. 3 Monate Umstellung auf Glianimon und Taxilan in Klinik wegen Dyskinesien und Schaukelbewegung des Oberkörpers
1995 ambulant Umstellung auf Tesoprel, hierunterAuftreten von Farbsehen und optischen Halluzinationen
nach wenigen Wochen Umstellung auf Risperdal 3mg,erneute Zunahme der Dyskinesien
1997 Umstellung auf Leponex und sofortige Beendung wegen Auftreten einer Agranulozytose
Verzicht auf Medikamentation führte zu erneutem Auftreten einer Psychose mit Suizidgedanken und Selbstverletzung
Mai 1997 Einstellung auf Zyprexa 15 mg
2000 wegen einer Angsstörung stationär ca. 3 Monate Erhöhung Zyprexa auf 2 x 10 mg
wegen starker Gewichtszunahme Reduzierung Zyprexa auf 10 mg täglich
2015 Versuch auf Olanzapin von Hexal umzusteigen wegen stark abweichender Festpreise der Generika zum Orginal
hierbei innerhalb von ca. 2 Monaten Gewichtszunahme von über 10 kg, deshalb zurück zu Zyprexa, da der Festpreis den Generika angepasst wurde
2019 für ca 4 Wochen Versuch auf das Generikum Olanzapin von Heumann umzusteigen wegen drohendem Verfügbarkeitsmangel von Zyprexa,dabei Bauchschmerzen und aufgeblähter Bauch
Seitdem wieder 10 mg Orginal Zyprexa, da noch übers Ausland erhältlich (wie lange noch ist fraglich nach Auskunft von 2 Firmen die es dort beziehen)
Seit 2000 unter Zyprexa 10 mg ausser immer mal wieder auftretenden Magen und Darmbeschwerden wie Blähungen und Bauchbeschwerden keine Psychose mehr und vom Kopf her sehr zufriedener Zustand
Desweiteren absolute Zuckerunverträglichkeit, Milchunverträglichkeit, bestimmte Brotsorten,Kaffee
Bei Vermeiden dieser Magen und Darmprobleme tolerierbar
Momentan zum vierten Mal leicht erhöhte Leberwerte, die bis jetzt mit Legalon(Mariendistel) wieder zurückgeführt werden konnten
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Annanas »

Hallo Carl05 :) ,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

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[highlight=yellow][highlight=yellow][highlight=yellow]Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).[/highlight][/highlight][/highlight]

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
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Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Jamie »

Guten Morgen Carl,

willkommen im Forum :)

Ich habe mir bei docmorris mal die Preise von Zyprexa Velotab angesehen, pro Schachtel teilweise über 540€ für 15mg :o :o :o (die der Patient auch noch selber tragen muss :wacko:) , alleine für die 5mg Schachtel gilt noch eine moderate Zuzahlung von unter 20€.
Es ist erklärlich, warum dieses Präparat verschwinden wird - keine Krankenkasse der Welt ist bereit solche Preise zu zahlen, darum haben sie sich wohl nicht mit dem Hersteller einigen können und dieser wird das Mittel irgendwann aus der Produktion nehmen, weil er es kaum noch absetzen kann (was nicht wundert bei diesen Preisen).

Wenn du vorhast es auszuschleichen, benötigst du als allererstes und allerwichtigstes einen kooperierenden Arzt, der dir Rezepte mit der doppelten Menge ausstellt, sodass du immer eine Schachtel horten kannst. Es gibt eine Sonderbegründung dafür, die man auf Rezepte aufdrucken muss (ein maschinelles Ausrufezeichen hinter die Verordnung und einen Satz ähnlich wie "Menge medizinisch notwendig").

Die Tabletten soll man normalerweise nicht über das Haltbarkeitsdatum hinaus verwenden, aber wenn sie korrekt gelagert werden, verderben sie normalerweise nicht so schnell und man könnte probieren, sie noch bis zu einem Jahr nach Ablauf des Verfalls zu verwenden.
Allerdings auf eigene Gefahr.

Ich schreibe darum so viel, weil ich es bei 20 Jahre auf Zyprexa Schmelztabl. für unerlässlich halte, das Ausschleichen absolut durchorganisiert anzugehen und das heißt auch, sich jetzt schon Gedanken über den Nachschub zu machen.

Ansonsten hast du dich ja schon ganz gut informiert - das Velotab sollte man problemlos mit der Wasserlösemethode auflösen und ausschleichen können.

Alles Gute
Jamie
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Midema »

Hallo Carl05,
Ich denke du sollst mit deinem Arzt sprechen.
Wenn du so gut angestellt bist und dir seit so lange Zeit gut geht, dann soll auch wieder so bleiben.
Beim reduzieren gehst du auf Risiko, dass muss gut überlegt werden.
Viele Menschen haben viele Meinungen. Entscheiden kannst nur du selbst.
LG
Midema
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2013 - 2019 medikamentenfrei
12.08. 2019 -5.09.19 KH leichte Depression (5 Tage Trazadon - Blutdruckanstig schwere schlafstörungen- abgesetzt) seit dem schlafprobleme . Davor nie gehabt.
(Pipemperon 2.5mg zum schlafen) es ging mir so schlecht mit d. Medikament, trotzdem nach dem Artzt emfelung weiter genommen- 4 Wochen lang. Dann selber abgesetzt.
5.09.19 - 20.10.19 Tagesklinik ( Olanzapin 5mg) zum schlafen
1.11.19 - 6.12.19 Stationer (Venlaflaxin 75,
2 Wochen später Olanzapin auf 2,5mg)
08.01.20 Olan. - 2,2mg - Unruhe, Übelkeit, Ängst
12.02.20 Olan. - 1,9mg gleiche Symptome
22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
07.03.20 Olan.- 1,7mg
08.03.20 starke Angstgefühle die ich überhaupt so nicht kenne
05.04.2020]Olan.- 1,5 mg eischlafen sehr schlecht, Knopfdruck, Übelkeit, Müdigkeit kraftlosigkeit.
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Jamie »

Hallo Midema,

du hast das schon gelesen?
Hier mein Problem:
ich befasse mich mit der Überlegung ob ich es wagen soll nach 30 Jahren Psychopharmakaeinnahme mit verschiedenen Medikamenten die momentane seit 20 Jahren Einnahme von Zyprexa 10 MG Velotab Schmelztabletten abzusetzen, [highlight=yellow]da die zukünftige Bereitstellung diese Medikamentes wohl jederzeit nicht mehr gewährleistet werden könnte.
[/highlight]
Carl05 verträgt die Generika nicht.
Er muss sich auf jeden Fall überlegen, wie es weitergehen soll.

Grüße Jamie
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Midema »

Hallo Jamie
Ja ich habe gelesen.
Zum ausschleiche braucht Carl jahre (5%-10%). Es geht sowieso nicht mit Zuprexa (weil keine Zuprexa mehr geben wird).
Liebe Grüße
Midema
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(Pipemperon 2.5mg zum schlafen) es ging mir so schlecht mit d. Medikament, trotzdem nach dem Artzt emfelung weiter genommen- 4 Wochen lang. Dann selber abgesetzt.
5.09.19 - 20.10.19 Tagesklinik ( Olanzapin 5mg) zum schlafen
1.11.19 - 6.12.19 Stationer (Venlaflaxin 75,
2 Wochen später Olanzapin auf 2,5mg)
08.01.20 Olan. - 2,2mg - Unruhe, Übelkeit, Ängst
12.02.20 Olan. - 1,9mg gleiche Symptome
22.02.20 starke Nervosität, Übelkeit
07.03.20 Olan.- 1,7mg
08.03.20 starke Angstgefühle die ich überhaupt so nicht kenne
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von padma »

hallo Carl, :)

auch von mir willkommen.
Ich habe seit 20 Jahren unter dieser Medikamentation keine Psychose gehabt und vom Kopf her geht es mir so gut wie nie
Natürlich ist es eine individuelle Entscheidung, ob man ein NL absetzen möchte. Da du seit 20 Jahren keine Psychose mehr hattest, denke ich persönlich, dass auch unabhängig davan, dass es schwierig werden wird, Zyprexa zu bekommen, behutsames Ausschleichen/Reduzieren einen Versuch wert ist.

Neuroleptika sind ja problematische Medikamente, sie können irreversible Schäden verursachen und verkürzen das Leben um statistisch 20 Jahre.

Zwar ist immer noch die überwiegende Meinung, nach mehreren Psychosen, müsse man lebenslänglich ein NL nehmen. Mittlerweile gibt es jedoch Studien, dass viele Betroffene ohne oder mit nur einer kleinen Erhaltungsdosis, deutlich mehr Lebensqualität haben.

Mittlerweie gibt es auch einzelne fortschrittliche Psychiater, die einen Ausschleichversuch befürworten.

Ich habe dir hier was dazu rausgesucht: viewtopic.php?f=32&t=12380&p=209070&hil ... ld#p209070 und viewtopic.php?f=6&p=315628#p315628 und viewtopic.php?f=6&t=12730 und viewtopic.php?f=6&t=12771 und viewtopic.php?f=6&t=9796

Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidungsfindung.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Was finde ich wo im Forum
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Carl05 »

Hallo liebe Leute,

danke für die Antworten und die vielen Infos.

Habe angefangen schon Einiges im Forum zu lesen und habe festgestellt das ich von vielem keine Ahnung hatte,

wieso auch,da ich 20 Jahre keine Psychose hatte und bis vor ca. 2 Jahren auch noch voll im Erwerbsleben stand,

so dass ich mich nicht damit befasst habe.

Habe hier schon mal gegen 19.00 Uhr etwas geschrieben und da es nicht zu sehen ist kann es sein dass ich nicht

auf Absenden geklickt habe oder das Forumteam muss das erst freigeben.

Also ich werde meiner Ärztin folgenden Vorschlag machen: Reduzierung Zyprexa in zwanzigstel gleich 5 % Schritten idealerweise

bei keinen Absetzerscheinungen je 4 Wochen

Erst einmal als Ziel will ich eine Halbierung auf 5 mg erreichen, dann könnte man ja weiterplanen.

Sollte dann ein Umstieg auf ein Generikum notwendig werden könnte es ja sein, dass aufgrund der halben Dosis sich keine

oder nur minimale Nebenwirkungen dann ergeben idealerweise.

Wenn ich das nur mit Zyprexa hinbekommen möchte wären das allerdings im Idealfall 40 Wochen, da bräuchte ich ca.

4 Packungen a 70 Stück.

Weiss jemand ob Ärzte gesetzlich Krankenversicherten auch ein Privatrezept für mehrere Packungen verschreiben dürfen ohne

selber Probleme zu bekommen.Weil so könnte ich mir einen sicheren Vorrat anlegen, die 70er Packung kostet um die 70 Euro bei Delmed,

das Geld würde ich für so etwas Wichtiges ausgeben.

Gruss
Carl05
Ende 1989 Psychose,Klinikaufenthalt ca. 4 Monate,Roxindol 30 mg,wegen Auftreten von Frühdyskinesien Umstellung auf Glianimon 24 mg/Tag,ebenfalls Frühdyskinesien und Umstellung auf Fluanxol Depot 2 %, 2ml alle 14 Tage und damit Entlassung
1995 ca. 3 Monate Umstellung auf Glianimon und Taxilan in Klinik wegen Dyskinesien und Schaukelbewegung des Oberkörpers
1995 ambulant Umstellung auf Tesoprel, hierunterAuftreten von Farbsehen und optischen Halluzinationen
nach wenigen Wochen Umstellung auf Risperdal 3mg,erneute Zunahme der Dyskinesien
1997 Umstellung auf Leponex und sofortige Beendung wegen Auftreten einer Agranulozytose
Verzicht auf Medikamentation führte zu erneutem Auftreten einer Psychose mit Suizidgedanken und Selbstverletzung
Mai 1997 Einstellung auf Zyprexa 15 mg
2000 wegen einer Angsstörung stationär ca. 3 Monate Erhöhung Zyprexa auf 2 x 10 mg
wegen starker Gewichtszunahme Reduzierung Zyprexa auf 10 mg täglich
2015 Versuch auf Olanzapin von Hexal umzusteigen wegen stark abweichender Festpreise der Generika zum Orginal
hierbei innerhalb von ca. 2 Monaten Gewichtszunahme von über 10 kg, deshalb zurück zu Zyprexa, da der Festpreis den Generika angepasst wurde
2019 für ca 4 Wochen Versuch auf das Generikum Olanzapin von Heumann umzusteigen wegen drohendem Verfügbarkeitsmangel von Zyprexa,dabei Bauchschmerzen und aufgeblähter Bauch
Seitdem wieder 10 mg Orginal Zyprexa, da noch übers Ausland erhältlich (wie lange noch ist fraglich nach Auskunft von 2 Firmen die es dort beziehen)
Seit 2000 unter Zyprexa 10 mg ausser immer mal wieder auftretenden Magen und Darmbeschwerden wie Blähungen und Bauchbeschwerden keine Psychose mehr und vom Kopf her sehr zufriedener Zustand
Desweiteren absolute Zuckerunverträglichkeit, Milchunverträglichkeit, bestimmte Brotsorten,Kaffee
Bei Vermeiden dieser Magen und Darmprobleme tolerierbar
Momentan zum vierten Mal leicht erhöhte Leberwerte, die bis jetzt mit Legalon(Mariendistel) wieder zurückgeführt werden konnten
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Towanda »

Hallo Carl,

in 40 Wochen wird das nicht zu schaffen sein, das ist viel zu schnell. Die Reduzierungen gehen immer von der zuletzt genommenen Dosis aus, nicht von der Ursprungsdosis, also die erste Reduzierung mit 5 % wären 0,5 mg, die zweite dann ausgehend von 9,5 mg 0,475 mg und so weiter. Ich denke, Du solltest mindestens 2 Jahre veranschlagen für die Reduzierung.
Manchmal ist es auch so, daß man den 4-6 Wochen-Intervall nicht einhalten kann und eine längere Pause braucht zur Regeneration, aber das wirst Du sehen.

Als Beispiel: Ich bin jetzt auf 1 mg und veranschlage mindestens noch ein Jahr bis zum Absprung, wobei mein Reduzierungstempo schon sehr flott ist mit zur Zeit 15 % alle 4-5 Wochen.

Viele Grüße,

Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Clarissa »

Hallo.

Ärzte dürfen sicher Privatrezepte für mehrere Packungen aufschreiben (wenn sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren können), ohne selbst Probleme zu bekommen. (Bei den Krankenkassen landen Privatrezepte nicht.)
Es sei denn, die Lieferapotheke wird stutzig und sieht sich zu Nachfragen veranlaßt.

VG von Clarissa
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von padma »

hallo Carlo, :)

bei deiner sehr langen Einnahmezeit von NL, halte ich es für extrem wichtig, dass du sehr langsam ausschleichst. Es droht sonst die Gefahr einer Absetzpsychose. Eine solche ist rein neurophysiologisch bedingt, kann daher unabhängig von sonstigen Faktoren auftreten.

Hier eine kurze Erklärung von Arian :) :
Die Entstehung kannst du dir folgendermaßen vorstellen: Neuroleptika sind Dopamin - Blocker. Dopamin ist ein Neurotransmitter , der für sehr viele Vorgänge im Körper notwendig ist. Wird er geblockt, bildet der Körper vermehrt Dopaminandockstellen aus , denn er glaubt sich in einem Mangel.
Setzt man nun Neuroleptika ab, wird der Körper sozusagen mit Dopamin geflutet. Gleichzeitig sind die Rezeptoren - und zwar nicht nur die neuen, sondern auch die alten, empfindlicher geworden und reagieren mehr auf das Dopamin , deshalb "Supersensitivität "= Gesteigerte Empfindlichkeit .
viewtopic.php?p=327679#p327679

Ich würde alles dransetzen, einen Vorrat an Zyprexa anzulegen, damit du ausreichend Zeit hast zum Ausschleichen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von Carl05 »

Hallo , danke wiederum für die Beiträge.
Werde also zuerst versuchen über einen Arzt ,am besten wäre für ca. 2 Jahre,das wären 10 70er Packungen verschrieben zu bekommen auf Privatrezept.Ob das meine behandelnde Ärztin,mein Hausarzt oder ich weiß noch nicht welcher machen wird,keine Ahnung.
Mit unserem Apotheker im Dorf habe ich schon gesprochen,der kennt meinProblen schon seit längerem und würde die Packungen mirbesorgen.Würde ja auchvermutlich nicht schlecht dabei verdienen.
Wenn ich dann anfangen würde zu reduzieren hätte ich dann auch mehr Zeit dazu.
Also nochmal danke für die Antworten.
In meinem Bekanntenkreis kann ich so etwas nicht besprechen,da dort man meint mir geht's blendend,da ich zweimal am Tag über eine Stunde mit meinem Hund spazieren gehen kann und ich körperlich fit bin,was für einige Bekannte nicht mehr der Fall ist.
Gruss
Carl05
Ende 1989 Psychose,Klinikaufenthalt ca. 4 Monate,Roxindol 30 mg,wegen Auftreten von Frühdyskinesien Umstellung auf Glianimon 24 mg/Tag,ebenfalls Frühdyskinesien und Umstellung auf Fluanxol Depot 2 %, 2ml alle 14 Tage und damit Entlassung
1995 ca. 3 Monate Umstellung auf Glianimon und Taxilan in Klinik wegen Dyskinesien und Schaukelbewegung des Oberkörpers
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hierbei innerhalb von ca. 2 Monaten Gewichtszunahme von über 10 kg, deshalb zurück zu Zyprexa, da der Festpreis den Generika angepasst wurde
2019 für ca 4 Wochen Versuch auf das Generikum Olanzapin von Heumann umzusteigen wegen drohendem Verfügbarkeitsmangel von Zyprexa,dabei Bauchschmerzen und aufgeblähter Bauch
Seitdem wieder 10 mg Orginal Zyprexa, da noch übers Ausland erhältlich (wie lange noch ist fraglich nach Auskunft von 2 Firmen die es dort beziehen)
Seit 2000 unter Zyprexa 10 mg ausser immer mal wieder auftretenden Magen und Darmbeschwerden wie Blähungen und Bauchbeschwerden keine Psychose mehr und vom Kopf her sehr zufriedener Zustand
Desweiteren absolute Zuckerunverträglichkeit, Milchunverträglichkeit, bestimmte Brotsorten,Kaffee
Bei Vermeiden dieser Magen und Darmprobleme tolerierbar
Momentan zum vierten Mal leicht erhöhte Leberwerte, die bis jetzt mit Legalon(Mariendistel) wieder zurückgeführt werden konnten
padma
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Re: Carl05: Ausschleichen von Zyprexa(Olanzapin)

Beitrag von padma »

hallo Carl, :)
Ob das meine behandelnde Ärztin,mein Hausarzt oder ich weiß noch nicht welcher machen wird,keine Ahnung
Du kannst es ja auf mehrere Ärzte verteilen. Verschreiben dürfen es alle.

liebe Grüsse und viel Erfolg,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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