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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Jamie
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Jamie » Freitag, 12.04.19, 8:58

Hallo Jürgen, :)

so wollte ich mich nicht verstanden wissen. :hug:
Ich war gestern sehr schlecht beisammen; ich habe es einfach mal in deinem Thread geschrieben, weil du halt nach mir gefragt hattest. Ich musste es auch mal loswerden zur Verarbeitung, sozusagen :roll: .

Ich glaube einem Teil der Menschen (ich meine explizit nicht dich, ich schreibe es mal allgemein) ist nicht bewusst, welch anstrengendes Leben auch die Teammitglieder haben.
Es ist wichtig, dass Menschen wissen, dass hier auch nur Menschen mit limitierten Kräften sind - die zwar gerne hier sind, aber eben lange nicht all das schaffen, was sie sich wünschen hier im Forum schaffen zu können.

Ich hoffe es geht dir einigermaßen und ich lese bei dir mit und wenn ich was Schlaues zu sagen habe, hörst du auch von mir ;)

Schönes Wochenende mit weniger Schmerzen
wünscht Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Samstag, 13.04.19, 7:41

Hallo,

möchte heute am Tag 19 nach 0 ein kurzes Update geben:
An meinen Schmerzzuständen vor allem in den Pobacken und dem unteren Rückenbereich aber auch sporadisch in Nacken (Mann mit der Kralle) hat sich noch nichts entscheidendes geändert, aber immerhin kann ich doch vor meinem Computer sitzen und habe auch mal schmerzfreie Phasen.

Was leider zur Zeit für mich am meisten Angst einflösst ist die Tatsache, dass ich kaum auf den Beinen stehen kann. Schon der Weg zur Toilette ist mit Schmerzen im Rücken und den Beinen verbunden. Wenn ich mich zwinge einfach mal stehen zu bleiben, geht das zwar bis zu einem bestimmten Punkt, danach aber dauert es gefühlt Stunden bis sich alles wieder beruhigt hat.

Natürlich bekommt man beklemmende Gedanken, ob nicht doch etwas andereres, etc..........

Aber da manchmal auch noch andere Symptome wie aus dem nichts auftauchen wie Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, etc. ist doch alles nur dem gleichen geschuldet dem Absetzsyndrom.

Habe am Montag einen Termin beim Neurologen, der mir nochmal die Nerven an den Beinen vermessen will. Dabei werde ich ihm auch mal meine Meinung zu dem von ihm verordneten Sch... Medikament darlegen. Ich hoffe ich kann ruhig und sachlich bleiben und nicht das die Emotionen da ganz mit mir durch gehen. Werde sicherheitshalber mal alles was als Hieb- oder Stichwaffe zu gebrauchen wäre, zuhause lassen.

Herzliche Grüsse an alle Heilenden
Jürgen
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JamieAnnanasUlulu 69
September 2018 37,5 mg Venlafaxin
bis Oktober aufdosiert auf 150 mg Venlafaxin als Botenstofftherapie
dabei nach Absetzen von Opiaten NW Restless Legs und Beinschwäche
deshalb Februar 2019 Reduzierung auf 75 mg kaum NW
Anfang März Reduzierung auf 37,5 mg kaum NW m.A. von etwas Unruhe und Übelkeit
12.03.2019 auf 0 mg totale Schwäche in den Beinen und allgemein, starke Schmerzen im Pobereich ausstrahlend, starke Rückenschmerzen
18.03.2019 wieder auf 37,5 mg in der Hoffnung es wird wieder besser, leider nicht
24.03.2019 25 mg, Opioide wieder abgesetzt, will versuchen mich hier zu stabilisieren, Nackenschmerzen, wechselnde Rückenschmerzen, starkes Schwächegefühl
28.03.2019: bin jetzt bei Tag 3 nach 0: Heftige Rücken- und Nackenschmerzen, starkes Schwächegefühl in den Beinen mit Schmerzen in den Pobacken.
29.03.2019: Tag 4 nach 0: neben den bisher bekannten Symptomen stehe ich gefühlt unter Strom vom Kopf bis zu den Füssen, schrecklich!!
30.03.2019: Tag 5 nach 0: Heute ist wieder der Mann mit der Nackenkralle da, schrecklich auch wieder Rückenschmerzen und etwas nervös, immer noch grosses Schwächegefühl wurde alles nachmittags besser, allerdings schlechte Nacht
31.03.2019: Tag 6 nach 0: Gefühl dass alles etwas besser ist, nachdem ich versuche nach Therapeutenbesuch dessen Vorschläge irgendwie umzusetzen.
01.04.2019: Tag 7 nach 0: Krasses Gegenteil von gestern, schreckliche Nacht gehabt Muskelschmerzen am ganzen Körper, wegen der Heftigkeit Panikattacke.
02.04.2019: Tag 8 nach 0: gute Nacht gehabt, konnte ohne Hilfmittel gut schlafen, heute aber seltsames Schwächegefühl in allen Muskeln vor allem in den Beinen.
03.04.2019: Tag 9 nach 0: wieder schreckliche Nacht, Anfall von Nesselsucht dabei seltsamerweise keine Schmerzen, heute wieder absolutes Schwächegeführ in allen Muskeln und Beinen.
04.04.2019: Tag 10 nach 0: Sehr gute Nacht gehabt, CBD Öl scheint da zu wirken, immer noch Schmerzen im unteren Rücken und das Schwächegefühl in den Beinen
05.04.2019: Tag 11 nach 0: gestern ab vormittags ein grösseres Fenster bis abends gehabt, konnte sogar mit meiner Frau zum Italiener. Heute nacht wach geworden, alles wieder ganz anders.
06.04.2019: Tag 12 nach 0: Nach Akupunktur gestern höllische Rückenschmerzen bis heute morgen, immer noch absolute Schwäche in den Beinen.
07.04.2019: Tag 13 nach 0: gefühlt die schlimmste Nacht gehabt, bohrende Rückenschmerzen, Schwäche lässt einfach nicht nach.
08.04.2019: Tag 14 nach 0: bohrende Rückenschmerzen, Schwäche und Nervenschmerzen in den Beinen
14.04.2019: Tag 20 nach 0: Nehme jetzt seit zwei Tagen 2 x 1 Kapsel CBD Öl, Magnesium und Omega 3 Kapseln, alle versuchten Schmerzmittel helfen leider nicht.
16.04.2019: Tag 22 nach 0: Habe alle NEM, etc. abgesetzt und muss leider wieder Palexia gegen die Schmerzen einnehmen.
17.04.2019: Tag 23 nach 0: Palexia wirkt leider nicht wie gewünscht. Schmerzen sind irgendwie in Nervenschmerzen übergegangen.

Hasenhirn
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Sonntag, 14.04.19, 7:13

Hallo,

heute bricht der 20. Tag nach 0 an: ich habe gestern gewagt mal wieder einige Übungen für die Rückenmuskulatur zu machen, weil ich immer den Eindruck habe etwas gegen diesen fiesen Rückenschmerz tun zu müssen. Das musste ich schon heute nach wieder büssen. Aufgewacht mit Schmerzen im unteren Rücken und den Beinen immer ausgehend von den Pobacken. Habe das Gefühl dort bohrt einer nach Öl und kommt dabei immer tiefer.

Leider kommt dabei immer auch die Angst in mir auf, weis Gott was dort zu haben und es ist aus mit der Gelassenheit alles auszuhalten und irgendwann wird es gut.

Schmerzmittel helfen dabei leider alle nicht, sogar das Talvosilen, das ja Codein enthält bringt nichts. Diese Tatsache weist ja darauf hin, dass es eine Sache des ZNS ist, sonst müsste ja wohl irgend etwas auch nur ansatzweise wirken.

Nehme jetzt seit 2 Tagen Omega 3 Kapseln, Magnesium und 2x1 Kapsel CBD Öl, mal schauen ob sich was bessert.

Grüsse und einen "schönen" Sonntag
Jürgen
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06.04.2019: Tag 12 nach 0: Nach Akupunktur gestern höllische Rückenschmerzen bis heute morgen, immer noch absolute Schwäche in den Beinen.
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08.04.2019: Tag 14 nach 0: bohrende Rückenschmerzen, Schwäche und Nervenschmerzen in den Beinen
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Sonntag, 14.04.19, 9:40

Hallo,

muss leider nochmal ein kurzes Update geben: seit heute morgen treten jetzt doch zusätzlich noch Symptome auf, von denen ich gehofft hatte, dass ich verschont bleiben würde.

Vor allem eine grosse Unruhe, bzw. Nervosität im ganzen Körper, was natürlich die Schmerzen noch verstärkt. Dazu auch noch Kopf- und Kieferschmerzen. Die Schmerzen in den Beinen sind irgendwie in Nervenschmerzen übergegangen, alles sehr sonderbar, der ganze Körper scheint auf einmal unter Strom zu stehen.

Ich weiss, alles typische Symptome. Man hofft halt immer, dass es eines Morgens mal ein Anzeichen der Besserung gibt, zur Zeit leider noch vergebens, also immer noch: aushalten und akzeptieren!!!!

Grüsse Jürgen
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krasiva
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Towanda1
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 14.04.19, 11:24

Hallo Jürgen,

gegen die Unruhe könntest Du mal Calmvalera probieren. Es gibt hier einige, incl. mir, denen das gut hilft.

Grüße, Towanda
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13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin
13.03.19 - 5,40 mg Mirtazapin
12.04.19 - 4,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Hasenhirn
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Sonntag, 14.04.19, 11:46

Hallo Towanda,

vielen Dank für den Tip, habe gleich bestellt, irgendwas muss ja mal helfen.

Habe diese Unruhe bzw. Nervosität heute zum ersten Mal so richtig heftig. Ich hatte mir schon länger CBD Kapseln gekauft und hoffte mit diesen etwas gegen die Symptome ausrichten zu können.

Bin dabei hin und hergerissen, einmal denke ich dass sie mir beim Einschlafen helfen, auf der anderen Seite bin ich mir da nicht so sicher, ob sie nicht gerade das Gegenteil bewirken.

Nehme dann noch Omega 3 Kapseln und Magnesium, alle Schmerzmittel habe ich jetzt seit gestern verbannt, da bisher gar nichts wirkte, noch nicht einmal die Talvosilen, die ja sogar Codein enthalten.

Viele Grüsse und einen schönen Sonntag
Jürgen
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 14.04.19, 11:54

Hallo Jürgen,

Du kannst mal hier bei Olli29 nachlesen, der hat das erst kürzlich probiert. Ist zwar bei jedem anders, aber vielleicht hilft es Dir ja.

Eine Möglichkeit gegen Schmerzen ist auch MSM: https://www.orthoknowledge.eu/forschung ... erzmittel/ Ich habe damit gegen Muskel- und Gelenkschmerzen gute Erfahrungen gemacht. Gutes, zertifiziertes MSM gibt es bei Kalahealth.

Alles Gute,

Towanda
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Sonntag, 14.04.19, 12:05

Hallo Towanda,

nochmal vielen Dank für den Tipp, was nimmt man da Kapseln oder Pulver???

Gruss Jürgen
September 2018 37,5 mg Venlafaxin
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28.03.2019: bin jetzt bei Tag 3 nach 0: Heftige Rücken- und Nackenschmerzen, starkes Schwächegefühl in den Beinen mit Schmerzen in den Pobacken.
29.03.2019: Tag 4 nach 0: neben den bisher bekannten Symptomen stehe ich gefühlt unter Strom vom Kopf bis zu den Füssen, schrecklich!!
30.03.2019: Tag 5 nach 0: Heute ist wieder der Mann mit der Nackenkralle da, schrecklich auch wieder Rückenschmerzen und etwas nervös, immer noch grosses Schwächegefühl wurde alles nachmittags besser, allerdings schlechte Nacht
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 14.04.19, 12:18

Hallo Jürgen,

Du kannst beides nehmen - Pulver ist halt wesentlich günstiger, schmeckt aber sehr bitter. Ich habe mich daran gewöhnt, aber ich weiß nicht, wie empfindlich Du auf Geschmäcker bist.

LG Towanda
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Hasenhirn
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Sonntag, 14.04.19, 12:27

Hallo,
nochmal vielen Dank, hab mal alles bestellt. Schlechter als chemische Schmerzmittel können die auch nicht bei mir wirken.

Herzliche Grüsse
Jürgen
September 2018 37,5 mg Venlafaxin
bis Oktober aufdosiert auf 150 mg Venlafaxin als Botenstofftherapie
dabei nach Absetzen von Opiaten NW Restless Legs und Beinschwäche
deshalb Februar 2019 Reduzierung auf 75 mg kaum NW
Anfang März Reduzierung auf 37,5 mg kaum NW m.A. von etwas Unruhe und Übelkeit
12.03.2019 auf 0 mg totale Schwäche in den Beinen und allgemein, starke Schmerzen im Pobereich ausstrahlend, starke Rückenschmerzen
18.03.2019 wieder auf 37,5 mg in der Hoffnung es wird wieder besser, leider nicht
24.03.2019 25 mg, Opioide wieder abgesetzt, will versuchen mich hier zu stabilisieren, Nackenschmerzen, wechselnde Rückenschmerzen, starkes Schwächegefühl
28.03.2019: bin jetzt bei Tag 3 nach 0: Heftige Rücken- und Nackenschmerzen, starkes Schwächegefühl in den Beinen mit Schmerzen in den Pobacken.
29.03.2019: Tag 4 nach 0: neben den bisher bekannten Symptomen stehe ich gefühlt unter Strom vom Kopf bis zu den Füssen, schrecklich!!
30.03.2019: Tag 5 nach 0: Heute ist wieder der Mann mit der Nackenkralle da, schrecklich auch wieder Rückenschmerzen und etwas nervös, immer noch grosses Schwächegefühl wurde alles nachmittags besser, allerdings schlechte Nacht
31.03.2019: Tag 6 nach 0: Gefühl dass alles etwas besser ist, nachdem ich versuche nach Therapeutenbesuch dessen Vorschläge irgendwie umzusetzen.
01.04.2019: Tag 7 nach 0: Krasses Gegenteil von gestern, schreckliche Nacht gehabt Muskelschmerzen am ganzen Körper, wegen der Heftigkeit Panikattacke.
02.04.2019: Tag 8 nach 0: gute Nacht gehabt, konnte ohne Hilfmittel gut schlafen, heute aber seltsames Schwächegefühl in allen Muskeln vor allem in den Beinen.
03.04.2019: Tag 9 nach 0: wieder schreckliche Nacht, Anfall von Nesselsucht dabei seltsamerweise keine Schmerzen, heute wieder absolutes Schwächegeführ in allen Muskeln und Beinen.
04.04.2019: Tag 10 nach 0: Sehr gute Nacht gehabt, CBD Öl scheint da zu wirken, immer noch Schmerzen im unteren Rücken und das Schwächegefühl in den Beinen
05.04.2019: Tag 11 nach 0: gestern ab vormittags ein grösseres Fenster bis abends gehabt, konnte sogar mit meiner Frau zum Italiener. Heute nacht wach geworden, alles wieder ganz anders.
06.04.2019: Tag 12 nach 0: Nach Akupunktur gestern höllische Rückenschmerzen bis heute morgen, immer noch absolute Schwäche in den Beinen.
07.04.2019: Tag 13 nach 0: gefühlt die schlimmste Nacht gehabt, bohrende Rückenschmerzen, Schwäche lässt einfach nicht nach.
08.04.2019: Tag 14 nach 0: bohrende Rückenschmerzen, Schwäche und Nervenschmerzen in den Beinen
14.04.2019: Tag 20 nach 0: Nehme jetzt seit zwei Tagen 2 x 1 Kapsel CBD Öl, Magnesium und Omega 3 Kapseln, alle versuchten Schmerzmittel helfen leider nicht.
16.04.2019: Tag 22 nach 0: Habe alle NEM, etc. abgesetzt und muss leider wieder Palexia gegen die Schmerzen einnehmen.
17.04.2019: Tag 23 nach 0: Palexia wirkt leider nicht wie gewünscht. Schmerzen sind irgendwie in Nervenschmerzen übergegangen.

Jamie
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Jamie » Sonntag, 14.04.19, 12:38

Hallo Jürgen, :)

ich antworte dir kurz in deinem Faden auf deine Frage nach dem CBD Öl in Ollis Thread.
Du kannst natürlich gerne mit ihm weiter korrespondieren, aber ich wollte nur schnell drauf hinweisen, es gibt einen eigenen Austauschthread dazu bei uns im Forum.
welche Erfahrungen hast du denn mit dem CBD Öl gemacht, bin am überlegen es auch regelmässig zu nehmen.
--> die Erfahrungen sind äußerst verschieden, von super bis hin zu bad trips
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=12822

Schönen Sonntag
wünscht Jamie
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Hasenhirn
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Montag, 15.04.19, 6:56

Hallo Jamie,

alles klar habe das verstanden mit dem Austausch....

Der entsprechende Thread ist ja da noch aussagekräftiger, aber so wie bei allem: erst mal ausprobieren.

Gehe jetzt heute in die 4. Woche nach 0, werde mir heute mal die Beinnerven vermessen lassen, wahrscheinlich auch nur purer Aktivismus.

Herzliche Grüsse
Jürgen
September 2018 37,5 mg Venlafaxin
bis Oktober aufdosiert auf 150 mg Venlafaxin als Botenstofftherapie
dabei nach Absetzen von Opiaten NW Restless Legs und Beinschwäche
deshalb Februar 2019 Reduzierung auf 75 mg kaum NW
Anfang März Reduzierung auf 37,5 mg kaum NW m.A. von etwas Unruhe und Übelkeit
12.03.2019 auf 0 mg totale Schwäche in den Beinen und allgemein, starke Schmerzen im Pobereich ausstrahlend, starke Rückenschmerzen
18.03.2019 wieder auf 37,5 mg in der Hoffnung es wird wieder besser, leider nicht
24.03.2019 25 mg, Opioide wieder abgesetzt, will versuchen mich hier zu stabilisieren, Nackenschmerzen, wechselnde Rückenschmerzen, starkes Schwächegefühl
28.03.2019: bin jetzt bei Tag 3 nach 0: Heftige Rücken- und Nackenschmerzen, starkes Schwächegefühl in den Beinen mit Schmerzen in den Pobacken.
29.03.2019: Tag 4 nach 0: neben den bisher bekannten Symptomen stehe ich gefühlt unter Strom vom Kopf bis zu den Füssen, schrecklich!!
30.03.2019: Tag 5 nach 0: Heute ist wieder der Mann mit der Nackenkralle da, schrecklich auch wieder Rückenschmerzen und etwas nervös, immer noch grosses Schwächegefühl wurde alles nachmittags besser, allerdings schlechte Nacht
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16.04.2019: Tag 22 nach 0: Habe alle NEM, etc. abgesetzt und muss leider wieder Palexia gegen die Schmerzen einnehmen.
17.04.2019: Tag 23 nach 0: Palexia wirkt leider nicht wie gewünscht. Schmerzen sind irgendwie in Nervenschmerzen übergegangen.

Hasenhirn
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Montag, 15.04.19, 11:50

Hallo,

komme gerade von meinem Neurologen zurück. Die gute Nachricht: Er lebt noch.

Er hat mir nochmal die Beinnerven inkl. Inschias gemessen und mir auch hier die besten Werte attestiert.

Auf das Elend als Entzugssymptome angesprochen kam natürlich wie zu vermuten war das Mantra des Neurologen: Kann ich mir nicht vorstellen, dass es vom Absetzen des AD kommt und schon gar nicht mehr nach 3 Wochen.....

Habe mir jetzt doch nochmal für den Ernstfall Palexia verschreiben lassen in der Hoffnung sie nicht zu brauchen. Aber gerade heute schlägt der Entzugsteufel mit aller Härte zu mit Schmerzen am ganzen Körper einschl. Kiefer und Kopf. Kann kaum 2 Minuten auf einem Platz stehen, schon schmerzt es überall.

Da fällt es einem nicht immer leicht an "Heilung" zu glauben aber was bleibt einem sonst übrig.

Grüsse Jürgen
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Dienstag, 16.04.19, 7:21

Hallo,

nehme seit gesern abend wieder die Palexia 100 mg ein, da ich es einfach nicht mehr aushalte mit den Schmerzen im Po, den Beinen und im unteren Rücken.

Neurologe hatte mir die Nerven vermessen, alles bestens. Kann diese Diagnosen egal von welchem Arzt nicht mehr hören: Aus meiner Sicht ist alles in Ordnung bei Ihnen, Sie haben die besten Werte.....

Bin jetzt soweit, dass ich auch andere Ursachen nicht ausschliessen will, leider fällt mir nichts dazu ein, werde mich halt nochmal ins MRT schieben lassen, am Ende wieder ohne Befund, hoffentlich!!

Leider hilft das Medikament noch nicht richtig, habe dabei natürlich das absolut schlechte Gewissen wieder ein Opioid zu nehmen und damit den Absetzprozess des AD zu behindern, bzw. das ZNS wieder neu zu reizen.

Gibt es da Erfahrungswerte, ob der Absetzprozess damit nachhaltig gestört wird???

Viele Grüsse
Jürgen
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Jamie » Dienstag, 16.04.19, 8:19

Hallo Jürgen, :)
Gibt es da Erfahrungswerte, ob der Absetzprozess damit nachhaltig gestört wird???
Leider eher weniger.
Auch, weil unser Schwerpunkt nicht auf Opioiden, sondern Psychopharmaka (PP) liegt, aber ab und zu melden sich auch mal Menschen mit Opioidabhängigkeit bei uns an bzw. wir haben auch User, die PP entziehen und halt auf Opioiden aufgrund schwerer Erkrankungen / Schmerzzuständen sind.

Ich denke man muss schon davon ausgehen, dass ein Teil der Opioide dort in dem Prozess mitmischt, wo ggf. auch die Botenstoffe beim AD-Entzug betroffen sind, aber Opioide haben vorrangig andere Andockstellen (diverse Opioid-Rezeptoren).

Was ich so bislang mitbekommen habe, kann man beides unabhängig voneinander ausschleichen und man muss auch nicht unbedingt davon ausgehen, dass der Absetzprozess damit gestört oder verzögert wird. Da gibt es aber viele Komponenten, die bei jedem unterschiedlich sind (zB Dosishöhe und Länge der Einnahme, ob man das Mittel missbräuchlich nahm um high-Zustände zu erzeugen, Mischkonsum querbeet etc.) - deswegen sind verallgemeinernde Aussagen fast nicht möglich.

Ich schick dir mal Juna (aka Kampfhasi 1) :D vorbei, sie ist auch chronisch schmerzkrank und auf Opiate angewiesen, wenn ich das recht in Erinnerung habe.

Grüße
Jamie (aka Kampfhasi 2) :D
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Dienstag, 16.04.19, 9:23

Hallo Jamie,

vielen Dank für die Infos.

Leider ist es so, dass ich das Gefühl habe, dass mir das Opioid auch nicht so richtig aus der Sch... hilft, muss natürlich noch etwas abwarten.

War eigentlich vor einigen Wochen schon davon ausgegangen, dass ich keine chronischen Schmerzen habe, da diese sich damals komplett auf einen anderen Bereich des Körpers konzentriert hatten (Schulterbereich, Schultergürtel) damals auch ausgelöst durch den EBV.

Nach dem Entzug des AG hat sich der Kriegsschauplatz komplett nach unten verlagert, Po, unterer Rücken und vor allem in die Beine.Wenn es sich dabei um "normale" Rückenschmerzen handeln würde, müssten Schmerzmittel einfach besser wirken. Du siehst, ich suche immer nach Argumenten, die auf Entzugssymptome als Grund sprechen, zumal alle bisherigen Untersuchungen mir beste Gesundheit attestieren.

Werde jetzt nochmal ins MRT gehen, wenn mich da überhaupt noch jemand reinlässt, um auch LWS mässig nochmal alles auszuschliessen.

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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Jamie » Dienstag, 16.04.19, 9:40

Hallo Jürgen :)
Du siehst, ich suche immer nach Argumenten, die auf Entzugssymptome als Grund sprechen, zumal alle bisherigen Untersuchungen mir beste Gesundheit attestieren.
Das widerspricht sich ja auch nicht. :roll:

Ich bin mir sicher, dass es etwas mit dem Absetzen zu tun hat.
Das Problem an sich bleibt aber ungelöst - wenn die Schmerzen unerträglich sind, muss eine analgetische (Pharmako-)therapie her, egal ob jetzt auslösend ein Schmerzsyndrom oder Entzug vorliegt oder eine Mischform.
Du kannst ja nicht vor Schmerzen vor dich hinsiechen.

Alles Gute :hug:
Jamie
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Juna » Dienstag, 16.04.19, 9:53

Hey Jürgen,

ich melde mich (hoffentlich) später noch mal ausführlicher, wenn es ganz blöd läuft, wird es Donnerstag...

Ich entziehe auch beides /lebe mit beidem.

Ich nehme Oxycodon, "nur" noch Pregabalin und seit kurzer Zeit Sativex / med Cannabis wegen meiner Schmerzen.

Ich habe keine Verschlimmerung durch die Opiate.

Ich überlege schon länger, ob mir noch etwas einfällt, was Dir mehr Gelassenheit und Schmerzlinderung verschaffen könnte, leider ist mir bisher noch nicht wirklich etwas eingefallen.

Es ist einfach zum Mäuse melken und tut mir leid, dass Du so Zicken hast.

Ich würde das Palexia jetzt ein paar Tage lang nehmen, um zu gucken, ob es Dir Linderung verschaffen kann, wobei ich da bei Nervenschmerzen skeptisch bin.

Und nimm es hin, mach Dich bitte nicht noch zusätzlich fertig, weil es nicht ohne geht.

Ich gehe übrigens davon aus, dass die Schmerzen mit dem Kaltentzug zusammen hängen und davon massiv getriggert werden.

Kopf hoch!

Hmm, ist doch länger geworden - ich lese mit, habe momentan nur ziemlich viel Pupsmist um die Ohren.

LG
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Hasenhirn » Dienstag, 16.04.19, 10:28

Hallo Juna,

vielen Dank für die informativen und aufmunternden Worte.

Dass "Ich" schon ein Teil des Problemes bin mit meiner nicht vorhandenen Gelassenheit, habe ich zumindest mal erkannt und auch meine Frau erinnert mich stündlich daran.

Die Sache mit dem relativen Kaltentzug trägt natürlich scheinbar auch dazu bei. Hauptgrund des versuchten schnellen Loswerdens waren ja die plötzlich auftretenden NW des AD, die jetzt vermutlich einfach in Entzugssymptome übergegangen sind. Wie das Kind heisst ist dann im Endeffekt egal.

Viele Grüsse
Jürgen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Hasenhirn für den Beitrag:
Juna
September 2018 37,5 mg Venlafaxin
bis Oktober aufdosiert auf 150 mg Venlafaxin als Botenstofftherapie
dabei nach Absetzen von Opiaten NW Restless Legs und Beinschwäche
deshalb Februar 2019 Reduzierung auf 75 mg kaum NW
Anfang März Reduzierung auf 37,5 mg kaum NW m.A. von etwas Unruhe und Übelkeit
12.03.2019 auf 0 mg totale Schwäche in den Beinen und allgemein, starke Schmerzen im Pobereich ausstrahlend, starke Rückenschmerzen
18.03.2019 wieder auf 37,5 mg in der Hoffnung es wird wieder besser, leider nicht
24.03.2019 25 mg, Opioide wieder abgesetzt, will versuchen mich hier zu stabilisieren, Nackenschmerzen, wechselnde Rückenschmerzen, starkes Schwächegefühl
28.03.2019: bin jetzt bei Tag 3 nach 0: Heftige Rücken- und Nackenschmerzen, starkes Schwächegefühl in den Beinen mit Schmerzen in den Pobacken.
29.03.2019: Tag 4 nach 0: neben den bisher bekannten Symptomen stehe ich gefühlt unter Strom vom Kopf bis zu den Füssen, schrecklich!!
30.03.2019: Tag 5 nach 0: Heute ist wieder der Mann mit der Nackenkralle da, schrecklich auch wieder Rückenschmerzen und etwas nervös, immer noch grosses Schwächegefühl wurde alles nachmittags besser, allerdings schlechte Nacht
31.03.2019: Tag 6 nach 0: Gefühl dass alles etwas besser ist, nachdem ich versuche nach Therapeutenbesuch dessen Vorschläge irgendwie umzusetzen.
01.04.2019: Tag 7 nach 0: Krasses Gegenteil von gestern, schreckliche Nacht gehabt Muskelschmerzen am ganzen Körper, wegen der Heftigkeit Panikattacke.
02.04.2019: Tag 8 nach 0: gute Nacht gehabt, konnte ohne Hilfmittel gut schlafen, heute aber seltsames Schwächegefühl in allen Muskeln vor allem in den Beinen.
03.04.2019: Tag 9 nach 0: wieder schreckliche Nacht, Anfall von Nesselsucht dabei seltsamerweise keine Schmerzen, heute wieder absolutes Schwächegeführ in allen Muskeln und Beinen.
04.04.2019: Tag 10 nach 0: Sehr gute Nacht gehabt, CBD Öl scheint da zu wirken, immer noch Schmerzen im unteren Rücken und das Schwächegefühl in den Beinen
05.04.2019: Tag 11 nach 0: gestern ab vormittags ein grösseres Fenster bis abends gehabt, konnte sogar mit meiner Frau zum Italiener. Heute nacht wach geworden, alles wieder ganz anders.
06.04.2019: Tag 12 nach 0: Nach Akupunktur gestern höllische Rückenschmerzen bis heute morgen, immer noch absolute Schwäche in den Beinen.
07.04.2019: Tag 13 nach 0: gefühlt die schlimmste Nacht gehabt, bohrende Rückenschmerzen, Schwäche lässt einfach nicht nach.
08.04.2019: Tag 14 nach 0: bohrende Rückenschmerzen, Schwäche und Nervenschmerzen in den Beinen
14.04.2019: Tag 20 nach 0: Nehme jetzt seit zwei Tagen 2 x 1 Kapsel CBD Öl, Magnesium und Omega 3 Kapseln, alle versuchten Schmerzmittel helfen leider nicht.
16.04.2019: Tag 22 nach 0: Habe alle NEM, etc. abgesetzt und muss leider wieder Palexia gegen die Schmerzen einnehmen.
17.04.2019: Tag 23 nach 0: Palexia wirkt leider nicht wie gewünscht. Schmerzen sind irgendwie in Nervenschmerzen übergegangen.

Juna
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Re: Hasenhirn: "Botenstofftherapie" mit Venlafaxin bei chron. Schmerzsyndrom

Beitrag von Juna » Dienstag, 16.04.19, 15:01

Huhu Jürgen,

was meinst Du mit relativem Kaltentzug?

Kann ich verstehen, dass die NW ein Hauptgrund sind/ waren, von meiner Einstellung, Haltung und Meinung mal abgesehen, sind die NW´s beim Pregabalin bei mir auch ein großer Faktor.
Mein Psychiater hat schon vor laaaaaaaaaaaaaaanger Zeit gesagt, dass die nicht tragbar seien, was mich dann noch mehr darin bestärkt hat, dass ich das Zeug nimmer nehmen möchte.

Ich habe mich für mich aber eh dafür entschieden, dass ich lieber mit mehr Zicken lebe, als mit mehr Chemie.
Klar sind die Nervenschmerzen jetzt noch heftiger, aaaaaaaaaaaaaaaber... dafür ist mein Hirn - zumindest was mein persönliches Sauzeug betrifft (Pregabalin) jetzt "fast" ohne.

Was mir eben so aufgefallen - eingefallen - nenne es, wie Du magst - ist, hilft Dir Wärme?
Ich liege, wenn ich Zuhause bin, immer auf meinem Heizkissen und/ oder meiner Heizunterlage, wenn ich raus gehe, habe ich einen Rückengurt ohne allzu große Stützfunktion, mit einer Powerbank, der mir den Rücken warm hält.
Für mich ist Wärme das A und O, auch bei 35° Celsius im Schatten liege ich auf meiner Wärme (achte nur bitte auf die Temperatur, argh, ich habe schon schwere Gewebeschäden, da ich ... es sehr warm mag).

Hilft es Dir in die Therme zu gehen? Mir tut das warme Solewasser richtig gut, auch die Sauna lindert - leider kann ich mir das nicht so leisten, dass ich es regelmäßig machen könnte, es bleibt ein Highlight, welches uns mein Partner ein bis zweimal im Jahr "schenkt".

Ggf bringt Dir auch roter Tigerbalm etwas?

Gegen die Nervenschmerzen kann man meiner Meinung nach, leider nicht wirklich viel machen, die sind und bleiben einfach zum göbeln.

Heute klappt es bei mir mit der Gelassenheit und Akzeptanz übrigens auch nicht so ganz, ich werde gefühlt einfach noch wahnsinnig, habe sogar schon Bedarf genommen, weil ich meine Rückenzicken heute einfach nur zum göbeln finde, weil mich mein Bein mit den Nervenzicken schlichtweg verrückt macht und weil u.a. meine Hand auch gar nicht so möchte, wie ich will.

Naja, werde heute Abend zum Sport gehen und ne Stunde abschalten ;)


Hatte ich glaube ich schon mal geschrieben, mir hat es geholfen mein Gelassenheitsmantra immer und immer wieder zu wiederholen, ich kann es eben nicht ändern - plus die harte Schule der "grausamen" Realität und einiges an Akzeptanz :/ ....
- ich lasse mir mein Leben nicht von den Schmerzen diktieren und dominieren - Punkt - u.a. deshalb Kampfhasi 1 - lächel, lieben Gruß an Kampfhasi 2 - und von dieser ************* RV und Co auch nicht, so!!!


Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber.... das hat auch so gar nicht von jetzt auf gleich gefunzt und mein Partner hat mich mehr als einmal mein Mantra aufsagen lassen, damit ich das immer mehr verinnerliche.


Gib nicht auf, so einfach und trotzdem blöd und manchmal unerreichbar das auch klingt.
Lass Dir von den Zicken nicht Dein Leben bestimmen!!!


Was mir unheimlich geholfen hat und hilft ist Bewegung, Kräftigung, Stärkung, Stabilisation - für mich gibt es keine schmerzfreien Zustände und beim Sport tut es noch viel mehr und teilweise heftig weh- aber... MIR hilft es, mir geht es dadurch besser, ich kann deshalb meistens ohne Gehhilfen laufen, mich mehr oder weniger bewegen und bin endlich wieder fast autark, ich könnte wieder alleine "existieren" und wäre nicht mehr bei jedem Einkauf auf Hilfe angewiesen. Es war ein langer und harter Kampf/ Weg, der wird auch nie aufhören, allerdings hat es sich für mich mehr als nur ein bisschen gelohnt.


Ganz liebe Grüße und ein "Kopf hoch", nicht aufgeben,
Juna

(P.S.: Ich hoffe, dass meine Worte nicht zu hart oder gar empathielos klingen, das war auf keinen Fall meine Absicht, auch möchte ich Dich motivieren und nicht frustrieren!)
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