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Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

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Amelie38
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Freitag, 15.03.19, 12:18

Hallo, :)

leider war diese Nacht nicht so gut wie die letzte. :(

Bin nach ca. 3,5 h wach geworden und habe lange gebraucht um wieder einzuschlafen. Insgesamt vielleicht 5 h geschlafen. Ich fühle mich aber schon den ganzen Morgen gut, nicht müde, sogar fit. :)

In meiner nächtlichen Wachphase mache ich immer Atemübungen, die beruhigen mich. Ich atme tief auf 4 (zählen) ein und auf 7 (zählen) aus, das soll der natürliche Atemrhythmus sein, wenn wir schlafen.

Habe aber auch den Fehler gemacht wieder nur einen Krümel Betablocker zu nehmen, weil es ja die Nacht davor so super war. Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe.

Auf jeden Fall nehme ich heute Abend 1,25 mg 15 Minuten bevor ich die Mirta nehme.
padma hat geschrieben:
Donnerstag, 07.03.19, 11:02
Du bleibst erstmal mindestens 10 Tage auf der Dosis (es sei denn, deine Symptome verschlechtern sich durch die Einnahme massiv) und schaust, ob die 0,75 mg ausreichen. Falls nicht, kannst du dann leicht höher gehen (z.B. auf 1 mg). Frag vorher besser nochmal nach.
Falls der Betablocker nichts bringt, würde ich evtl. nach 10 Tagen die Dosis von 0,75 mg Mirta auf 1,0 mg erhöhen. Ist das ein guter Zeitpunkt die Dosis von Mirta zu erhöhen? Und wie lange muss man dann diese Dosis halten, falls es noch nicht viel besser ist?

Vielen lieben Dank für die tolle Hilfe


LG
Amelie :)
Ausgangssituation: nach einem Schicksalsschlag Schlafprobleme, Appetitlosigkeit, depressiv
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ab 01.07.2018 3,75 mg
ab 01.10.2018 3 Tage 3,75 mg 1Tag 0
ab 19.11.2018 2 Tage 3,75 mg 1Tag 0
ab 10.12.2018 1 Tag 3,75 mg 1Tag 0
ab 05.01.2019 0
ab 15.01.2019 massive Schlafprobleme (über Wasser gehalten mit Lasea und Baldrian; mal mehr mal weniger gut)
ab 07.02.2019 Betablocker 5 mg wegen Herzprobleme, L-Thyroxin red. von 150 µg auf 125 µg wegen Überfunktion
ab 22.02.2019 L-Thyroxin red. auf 100 µg
ab 06.03.2019 0,75 mg Mirtazapin eingeschlichen mit Wasserlösemethode
ab 08.03.2019 Betablocker 2,5 mg - Kreislauf stabiler
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 16.03.19, 18:07

Hallo Amelie,

ich würde den 0,75 mg noch eine Chance geben und noch etwas abwarten.
Du hast ja zwischenzeitlich such bessere Nächte und eine Nacht mit fünf Stunden Schlaf ist nicht sooo schlecht, vor Allem, wenn du dich jetzt eigentlich überhaupt nicht müde fühlst.

Dass der Schlaf sich beim oder nach dem Absetzen des Mirtas verringert und zwischenzeitlich schlechter wird, ist normal .
So lange es für dich aushaltbar bleibt, würde ich mit einer weiteren Dosiserhöhung noch abwarten.

LG Ute
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Samstag, 16.03.19, 20:21

Hallo Ute, :)

vielen Dank für die Hilfe. Ich bleibe erst mal, wie du sagst bei 0,75 mg Mirta.

LG
Amelie :)
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Sonntag, 17.03.19, 16:19

Hallo, :)

das Forum und die hoch kompetenten Helfer sind für mich die größte Unterstützung in meiner bisher schwierigsten Lebensphase.

VIELEN LIEBEN DANK !!! :hug:
Also diese Nacht war wieder richtig gut. Ca. 6,5 h ruhig geschlafen, nur mal kurz zwischendurch aufgewacht und wieder eingeschlafen. :party2:

Habe im Moment auch keinerlei Beschwerden, war heute Morgen sogar etwas joggen. :D

Wie gut, dass Ute mir dazu geraten hat, erst mal bei 0,75 mg Mirta zu bleiben. Wenn man im Entzug ist verliert man sehr schnell den Überblick, ist unsicher und ungeduldig.

Ca. 15 Min. bevor ich 0,75 mg Mirta nehme, nehme ich 1,25 mg Betablocker. Direkt nach der Mirta Einnahme gehe ich dann ins Bett.


Ohne euch würde ich es nicht schaffen den Entzug richtig durchzuführen. Womöglich würde ich sogar scheitern.

LG
Amelie38 :)
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ab 19.11.2018 2 Tage 3,75 mg 1Tag 0
ab 10.12.2018 1 Tag 3,75 mg 1Tag 0
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Montag, 18.03.19, 10:07

Guten Morgen, :)
ich konnte letzte Nacht wieder sehr gut schlafen, insgesamt ca. 6 h ruhig und ohne große Unterbrechung. :party2:

Insgesamt geht es mir gut. Ich glaube, dass ich mich mit 0,75 mg Mirta stabilisiert habe. Diese Dosis werde ich nun mindestens 6 Wochen nehmen, bevor ich reduziere.

Außerdem muss ich noch 1,25 mg Batablocker ausschleichen, aber damit lasse ich mir noch Zeit. Als ich vor kurzem nur einen Krümel davon genommen habe, hatte ich am Nachmittag Herzrasen.

Vielen Dank für die großartige Hilfe.

Leider bin ich zur Zeit keine Hilfe für andere Betroffene, mich belastet das Lesen der Absetzprobleme im Moment zu sehr. Möchte aber auf jeden Fall in Zukunft auch helfen, da ich selbst feststelle, wie wichtig es ist auch mal nur "aufmunternde Worte" zu bekommen.


LG
Amelie :)
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ab 19.11.2018 2 Tage 3,75 mg 1Tag 0
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Susanne1978
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Susanne1978 » Montag, 18.03.19, 11:40

Amelie38 hat geschrieben:
Montag, 18.03.19, 10:07
Leider bin ich zur Zeit keine Hilfe für andere Betroffene, mich belastet das Lesen der Absetzprobleme im Moment zu sehr.
Genauso geht es mir auch Amelie...
Möchte aber auf jeden Fall in Zukunft auch helfen, da ich selbst feststelle, wie wichtig es ist auch mal nur "aufmunternde Worte" zu bekommen.
Das ist doch auch für die Zukunft ein toller Ansatz....
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LG Susanne
-------------------- :P
Ab ca. 1994 begann ich mit der Pille
Mirena 05-2008 - 05-2018 ( in meinen Augen war die hormonelle Verhütung der Auslöser für alles )

Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

12-2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
02-2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
03-2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg

NEM ab 01-19
Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg, Zink 30 mg
2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

Amelie38
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Dienstag, 19.03.19, 11:05

Hallo Susanne, :)

deine NEM´s lesen sich interessant. Kann man alle Werte im Blut bestimmen? Was ist ein Mitochondrienmediziner? Ist das ein Allgemeinarzt mit Schwerpunkt?

Lieben Dank für deine Antwort

LG
Amelie :)
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Dienstag, 19.03.19, 11:18

Hallo, :)

kennt sich jemand mit einer Lichttherapie aus? Ich meine die Lampen für zu Hause, die soviel Licht haben, dass mehr Serotonin gebildet wird. Ist der Versuch sinnvoll während der Stabilitätsphase?

Heute Nacht bin ich wieder schnell eingeschlafen, wurde aber auch öfter wach. Ich weiß nicht wie viel ich geschlafen habe. Im Moment fühle ich mich fit, nicht müde. Vermutlich habe ich dann mehr geschlafen als gedacht. :lol:

Gestern Mittag war ich plötzlich doch erschöpft.

Und heute merke ich eine gewisse Nervosität. Vielleicht weil ich nächste Woche wieder arbeiten gehen möchte und nicht sicher bin, ob ich der Anforderung gewachsen bin. Ich frage mich, ob es der richtige Zeitpunkt ist.

LG
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von krasiva » Mittwoch, 20.03.19, 21:13

Hallo Amelie,

hier 2 Links, vielleicht können sie dir weiter helfen:
https: //www.Farblichttherapie und Lichttherapie - auf gesunde Art gesund bleiben...
https: //www.FARBTHERAPIE - Hans Harres

Alles Gute für dich und viel Erfolg mit Licht & Farbe wünsche ich dir,

krasiva :)
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Vorgeschichte: zw. März und Anf. Dez. 2018, 4 Klinikaufenthalte wg. Schlaflosigkeit, Panikattacken, Gedankenkarussels. Medik.: Quetiapin (zw. 25 und 150mg). Jeweils nach d. Aufenthalten abgesetzt. 3 Absetzpsychosen da keine Infos über Ausschleichen.

Medikation: Quetiapin (zw. 25 - 150mg) schon in Klinik abgesetzt.
Risperidon 1mg
Atosil 25 mg nach Bedarf

Aktuelle Medikation: Risperidon 0,6 mg

Sonstige Hilfen: Magnesium 400 mg (morg. und abds.)
Mangan 5mg (morg. u. abds.)
Vitamin & Mineral Komplex von Wahrnke (3 x 2 oder mehr morg. bis
nachmittags)
Zink (morg. u. abds.)
Chromium (morg. u. abds.)
Avena comp. Glob. von Wala (morg. u. mitt. jew. 5 u. 1/2 Std. vor
dem schlaffen gehen 10 Glob.)
Stibium D6 Spritzen (morg.) von Weleda nach Bedarf

Bücher: Peter Lehmann (Psychopharmaka absezten)
Julia Ross (Was die Seele essen will)

Foren: Zentrum der Gesundheit
Naturheilkundliche Selbstmedikation
Natura Naturans / Olaf Rippe
Natura Naturans / Margret Madejsky

Zur Medikation: Risperidon 1mg von Mitte Sept. bis Anfang Dez. 2018
Risperidon 0,5mg von Anfang Dez. bis 25.02.2019
Risperidon 0,6mg seit 25.02.2019

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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Donnerstag, 21.03.19, 9:37

Guten Morgen, :)

mit dem Schlafen klappt es ganz gut. Mal gut, mal etwas weniger gut. Komme allerdings ganz gut klar damit.

Jetzt habe ich wieder mehr Probleme mit dem Herz. Es sticht mal, tut auch mal weh.
Sind das Absetzsymptome, die wieder verschwinden oder sollte ich die Dosis vom Betablocker von 1,25 mg auf 2,5 mg hochnehmen?

Vielen Dank im Voraus

LG
Amelie :)
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 21.03.19, 11:05

Hallo Amelie, :)

das Stechen können wir nicht so gut beurteilen.
Bist du denn herzkrank?
Im Zweifel würde ich dich bitten einen Arzt danach schauen zu lassen.

Das kann alles Mögliche sein.

Klar, können das auch Absetzsymptome sein. Wenn das Herz sozusagen dein "Problemorgan" ist, wird der Entzug bzw. das ganze Psychopharmakageschehen sich immer wieder "aufs Herz legen" und da zu Symptomen führen.

Ein Betablocker reguliert Herzfrequenz und in höheren Dosierungen auch den Blutdruck; ich glaube nicht, dass er gegen Herzstechen hilft und würde darum auch nichts ändern, sondern lieber noch mal den Arzt fragen.
Lieber einmalig abklären lassen als rumraten und rumexperimentieren mit der Dosis.

Herzstechen kann übrigens oft durch eingeklemmte Nerven im Rücken / Wirbelsäule ausgelöst werden bzw. durch Verkrampfungen im Brustkorbbereich, was im Entzug häufig ist.
Ggf. wäre dann auch ein Orthopäde oder Physiotherapeut eine Ansprechperson.

Mir wäre es wohl, du würdest die Symptome noch mal einem Arzt schildern.

Grüße
Jamie
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von rupilas » Freitag, 22.03.19, 20:51

Hallo Amelie,

hier kommt ein kurzes Hallo von mir. Ich wollte Dir nur kurz sagen, dass ich beim Mirtazapin dieselben Schlafprobleme hatte und mitunter noch habe.
Aber es wird langsam besser. Das mit dem Herzstechen kenne ich auch. bei mir war es harmlos. Allerdings gebe ich Jamie Recht. Es ist gut das einmal
abchecken zu lassen. Mich als Angstpatienten hat das etwas beruhigt.

Ich drücke Dir die Daumen im Absetzprozess.

LG

Martin
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Amelie38
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Freitag, 22.03.19, 21:01

Hallo Jamie, :)

vielen Dank für deine Antwort.

Eigentlich hatte ich bisher keine Probleme mit dem Herz. Erst als das mit den Schlafproblemen angefangen hat, kamen die Probleme mit dem Herz dazu (ca. 2 Wochen nach dem Absetzen von Mirta). Das äußerte sich als Herzschmerzen, als ob zu wenig Platz im Brustkorb ist beim Einatmen.

Danach wurde die massive Überfunktion der Schilddrüse festgestellt. Das schien die Herzprobleme zu erklären, deshalb bekam ich den Betablocker bis das mit der Schilddrüse wieder i.O. ist. Der Blutwert (TSH) wird Anfang April nochmal bestimmt.
Der Endokrinologe hat ein EKG gemacht und Blutwerte bestimmen lassen. Da war nichts auffälliges mit dem Herz.

Könnte es sein, dass durch den Entzug zu viel Adrenalin im Blut ist und dass das Herz stresst ?

Ich habe allerdings Anfang April noch einen Termin beim Kardiologen. Der Hinweis mit dem Orthopäden ist auch sehr gut. Danke schön. :)

Im Moment geht es mir gut. Bin aber doch öfter erschöpft.

LG
Amelie :)
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ab 10.12.2018 1 Tag 3,75 mg 1Tag 0
ab 05.01.2019 0
ab 15.01.2019 massive Schlafprobleme (über Wasser gehalten mit Lasea und Baldrian; mal mehr mal weniger gut)
ab 07.02.2019 Betablocker 5 mg wegen Herzprobleme, L-Thyroxin red. von 150 µg auf 125 µg wegen Überfunktion
ab 22.02.2019 L-Thyroxin red. auf 100 µg
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Annanas » Freitag, 22.03.19, 22:06

Hallo Amelie :) ,
Amelie38 hat geschrieben:
Freitag, 22.03.19, 21:01
Erst als das mit den Schlafproblemen angefangen hat, kamen die Probleme mit dem Herz dazu (ca. 2 Wochen nach dem Absetzen von Mirta). Das äußerte sich als Herzschmerzen, als ob zu wenig Platz im Brustkorb ist beim Einatmen.
Wenn EKG und Blutwerte i.O. waren, kann es durchaus ein Absetzsymptom sein.
Der Muskeltonus ändert sich u.a. beim Absetzen. Vllt waren es keine Herzschmerzen, sondern Schmerzen, durch eine angespannte Zwischenrippenmuskulatur.
Gerade, weil du auch diese Enge beschreibst, letztendlich fühlt sich das auch wie Herzschmerzen an.
Amelie38 hat geschrieben:
Freitag, 22.03.19, 21:01
Danach wurde die massive Überfunktion der Schilddrüse festgestellt
Bei einer Überfunktion laufen die Hormone auf Hochtouren, dadurch kann es zu Herzrasen, Unruhe, Schwitzen u.v.m.kommen - deshalb sicher erstmal der Beta-Blocker, um Puls u BD zu normalisieren.
Amelie38 hat geschrieben:
Freitag, 22.03.19, 21:01
Könnte es sein, dass durch den Entzug zu viel Adrenalin im Blut ist und dass das Herz stresst ?
Durch den Entzug können Cortisol u Adrenalin zeitweise ansteigen, das kann dann ähnliche Symptome bereiten, wie die Überfunktion der SD.
Aber direkt Herzschmerzen auslösen, ist mir so nicht bekannt (außer bei Vorschädigung bzw im Akutfall).

Wie oben geschrieben, ich tippe eher auf Verspannungen oder Nervenschmerzen im Bereich der Zwischenrippenmuskulatur.
Amelie38 hat geschrieben:
Freitag, 22.03.19, 21:01
Im Moment geht es mir gut. Bin aber doch öfter erschöpft.
Der Entzug insgesamt ist schon anstrengend für den ganzen Organismus, wenn dann auch noch eine Überfunktion der SD dazukommt, ist das doppelt erschöpfend.

Trotz Allem, ein schönes WE, Amelie,
liebe Grüße von Anna
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Montag, 25.03.19, 8:06

Guten Morgen, :)

vielen Dank für die tollen und hilfreichen Worte. :hug:

Seit 2 Tagen geht es mir besser. Ich schlafe besser (sogar 7 h) und mein Herz macht weniger bis keine Probleme. Juhu :D :D :D

Allerdings merke ich seit einiger Zeit, dass mein Kurzzeitgedächtnis schlechter ist. Wird das wieder besser ???


Liebe Grüße
Amelie :)
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 25.03.19, 8:59

Hallo Amelie,

schön, dass das Wiedereindosieren offensichtlich greift.
:)
Auch dein Kurzzeitgedächtnis wird sich wieder erholen.

Eine gewisse "Verpeiltheit" kennen Viele hier, das gibt sich aber wieder.
:D

LG Ute
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Dienstag, 26.03.19, 21:31

Hallo Ute, :)

gut zu wissen, dass das mit dem Gedächtnis wieder besser wird. :)

Ich denke auch, dass mein Wiedereinschleichen geklappt hat. :D :D :D

Soll ich auf dieser Dosis bleiben, auch wenn meine Verfassung nicht 90 bis 95 % meiner vor dem Absetzen körperlichen Verfassung entspricht, eher 70 % ?

Ich nehme seit 3 Wochen 0,75 mg Mirtazapin. Ich möchte nicht unbedingt erhöhen, allerdings möchte ich meinem Körper nicht noch mehr schaden.

Es gibt aber auch Tage da habe ich so gut wie keine Probleme. Mein Zustand schwankt.

Vielen Dank im Voraus

Liebe Grüße
Amelie :)
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Annanas » Dienstag, 26.03.19, 21:41

Hallo Amelie :) ,
Amelie38 hat geschrieben:
Dienstag, 26.03.19, 21:31
Soll ich auf dieser Dosis bleiben, auch wenn meine Verfassung nicht 90 bis 95 % meiner vor dem Absetzen körperlichen Verfassung entspricht, eher 70 % ?

Ich nehme seit 3 Wochen 0,75 mg Mirtazapin. Ich möchte nicht unbedingt erhöhen, allerdings möchte ich meinem Körper nicht noch mehr schaden.
Ich würde dir empfehlen, noch länger auf dieser Dosis zu bleiben, damit sich dein ZNS wieder ausreichend stabilisieren kann. 3 Wochen sind noch nicht sooo lange.

Eine Erhöhung bedeutet wieder erneuten Stress u nicht zwangsläufig eine Verbesserung der Symptomatik.

Ich bin froh, zu lesen, daß die Wiedereindosierung funktioniert hat u es dir einigermaßen gutgeht - gib dir noch etwas Zeit.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Amelie38 » Dienstag, 26.03.19, 21:49

Hallo Anna, :)

vielen lieben Dank für deine Antwort. Denkst du, dass ich nochmal gute 3 Wochen abwarten soll ?


Liebe Grüße
Amelie :)
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Re: Amelie38: Wiedereinschleichen von Mirtazapin nach 8 Wochen wegen Entzugsprobleme

Beitrag von Annanas » Dienstag, 26.03.19, 22:19

Liebe Amelie :) ,
wenn sich dein Befinden nicht gravierend verschlechtern sollte, was ich nicht glaube, dann würde ich die 3 Wochen pausieren u keine Dosisänderung vornehmen.

Vor der nächsten Reduktion sollten dann ca 90 - 95% der Symptome verschwunden sein (auf 100% kommen die wenigsten, zumindestens nicht in 4 - 6 Wochen).

Ich wünsche dir eine weitere Verbesserung,
liebe Grüße von Anna
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