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Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

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escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Montag, 07.01.19, 19:18

Oh man!

Hab mit dem Mini Kaffee bzw. Milch getrunken und Lebkuchen gegessen und dann noch eine Strunde im Zauberer von Oz vorgelesen und als ich ihn gerade fertig hatte eben fürs Bett, dachte ich kurz, ich klapp zusammen! War und bin plötzlich voll erschöpft.

Glaube ich geh auch gleich mit ins Bett! *gähn
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=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
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seit 13.12. fast symptomfrei, endlich Schlaf!! DP/DR
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Montag, 07.01.19, 19:38

Guten Abend, escargot,

hoffe Du kannst Dich gerade schon ein bisschen regenerieren? Es klang sehr sehr ausgelaugt gerade :(
Wünsche Dir sehr, dass Du etwas schlaf finden kannst. Ncht schlafen ist psychisch und physisch so was von belastend, finde ich. Das höhlt einen von innen aus irgendwie und macht müde und mürbe.

Ich glaube, der Kafka hat mal gesagt, wenn man nicht schlafen kann, wird man 'stumpf wie ein Klotz und scheu wie ein Waldtier'. Ich finde das sooo treffend.

Aber du hast dir nicht 'richtig' fest wehgetan, als du gegen das Glas gerannt bist?

Hmmm - hoffentlich wird die Nacht besser für Dich!!

Beim Psychodrama gehts in erster Linie darum - so hab ich's jedenfalls verstanden - in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen (nicht nur die der anderen, sondern vor allem auch seine unendlich vielen eigenen ) und das dann aus der Distanz zu betrachten, zu spiegeln, etc. (Wir haben immer das Zimmer voll mit einer riesen Anzahl an großen und kleinen 'houelles', die ganz schön viel 'Lärm' veranstalten...
Die erwachsene Houelle, was immer das sein soll, geht da meistens irgendwie verloren...

Hoffe, es geht Dir schon besser,

Schau auf Dich,

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2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 08.01.19, 2:40

Liebe Houelle,

leider nicht. Mir ist auch sehr übel und ich habe Geräuschkulissen. Ach, ich weiß auch nicht...

überlege CBD-Öl zu probieren. Gibt es jetzt sogar bei dm zu kaufen theoretisch. Praktisch ist es ausverkauft. Komme einfach nicht gegen die Symptome an.

Es betrübt mich sehr.
Und der Kafka hatte wohl Recht mit seiner Aussage - insbesondere das „... scheu wie ein Wildtier“.

Von dem Gegen-das-Glas-Rennen gibt es wohl einen größeren blauen Fleck. Aber das ist verkraftbar.

Klingt echt spannend mit dem Psycho-Drama und den unterschiedlichen Rollen! Aber nicht unanstrengend. Habe mal in Körpertherapie sowas ähnliches gemacht und war echt ne ganze Woche erschöpft danach...

hoffe du schläfst gerade gut!
Bei mir geht es wohl weiter mit den Schlafproblemen und ich übe mich weiter in Akzeptanz zu dem, was eben ist...

herzliche Nachtgrüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 08.01.19, 7:11

Liebe Foris,

hab fast nicht geschlafen und mich eben erstmal krank gemeldet. Sooo Kopfweh und übel, bin ganz wackelig...

örks.
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Anikke » Dienstag, 08.01.19, 7:36

guten morgen liebe escargot,
das hast du gut gemacht! Erholen dich gut heute :)
Ich finde es immer schwierig, vom Urlaub in den Alltag zurück zu finden..
Da ist es gut du nimmst dir etwas Zeit zum ankommen..
Liebe grüße
Anikke
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 08.01.19, 7:52

Danke liebe Anikke,

hab ein schlechtes Gewissen, weil dann andere meine Arbeit mit machen müssen.

Aber vielleicht reicht der eine Tag heute auch schon aus? Morgen bin ich ohnehin beim Psychiater und heute bei meiner Genesungsbegleiterin und der jungen Psychologin, falls ich bis mittags etwas weniger wackelig bin.

Hab einen guten Tag!
🌞
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 08.01.19, 20:34

Guten Abend!

Hab dann doch immerhin noch 2 Stunden schlafen können und bin dann meine Stunde im Regen spaziert mit Thermobecher mit Rotbuschtee.

Wie beabsichtigt, wirkte das zügige Gehen und Atmen und Teetrinken entängstigend und ich stabilisierte mich so einigermaßen, sodass ich nachmittags zu dem Termin mit der Genesungsbegleiterin und der Psychologin konnte.

Da war ich dann aber schon wieder heftigst erschöpft und derealisierte vor mich hin (später saßen wir eine zeitlang einfach schweigend beeinander und das fand ich sehr angenehm!) und war dankbar für den Igelball, der da bereit lag für mich. Wir redeten über Entängstigungsstrategien und - Personen. Und über die Schatten, die ich 4 Tage lang sah und auch wieder wenn auch kurz über die Stimmen und Geräuschkulissen.
Ich erzählte auch von meiner Erschöpfung und Kraftlosigkeit, was mir natürlich anzusehen war. Meine liebe Genesungsbegleiterin „erlaubte“ mir heute zur Nacht auch Extratavor oder auch Zopiclon.

Habe es mit einem heißen Wannenbad probiert und lasse mir das noch offen mit dem Tavoren!

Habe dem Mini weiter Der Zauberer von Oz vorgelesen und als ich ihn gerade bettfein hatte, dachte ich wie heute Morgen auch, dass ich gleich zusammenbreche. Setzte mich lange einfach auf den Boden und der Mini auf mich. War gut auch sein Gewicht zu spüren und ich kitzelte ihn dankbar ein bisschen.

Schlaft gut allerseits!
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Dienstag, 08.01.19, 21:26

Liebe Escarcot :)
Ich weiß auch nicht, aber mich berührt es so, wie Du schreibst. Und wie Du kämpfst. Und wie du Momente oder Momentchen rausholst, die wieder ein klein wenig Kraft geben. Das gefällt mir.

Hatte anstrengenden All-tag.
Sehr viel Ängste und Zwangsgedanken.

Geh jetzt auch schlafen.

Hoffe für Dich auf etwas Schlaf und Ruhe,

sehr herzlich, machs gut,
Houelle
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Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

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Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

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25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

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Beitrag von escargot » Mittwoch, 09.01.19, 12:15

Danke liebe Houelle,

lieb von dir, dass du schreibst!

Wie war denn deine Nacht?
Freut mich, wenn dir gefällt was ich schreibe und mache. Das macht Mut auch so weiter zu machen, selbst wenn es Winzigschrittchen sind, die wir machen (müssen).

Ich muss hier noch beichten, dass ich gestern doch getavort habe.
Meine Angst vor der dritten schlechten Nacht in Folge und den Folgen dann war zu groß und sicher berechtigt.

Konnte damit neun Stunden am Stück durchschlafen und fühl mich plötzlich sehr leistungsfähig wieder. Hätte auch noch weiter geschlafen. Aber ich wollte auch in die Arbeit.

Eben bin ich schon meine Gehmeditationsrunde gelaufen und habe einem schönen Glockenspiel gelauscht und nun kann die zweite Tageshälfte kommen.
Möchte nochmal mind. 20 Min. gehen nachher auch um auf meine anvisierte Stunde täglich zu kommen und weil es großartig ist. Auch wenn es leider regnet.

Leider muss ich auch zum Psychiater und neue Pillen holen. Hab richtige Unlust auf die Verhandlungen. Hätt gern 0,5 mg Risperidon. Unterwegs finde ich die Auflösmethode doch recht unpraktisch.
Oder ich nehme es wieder morgens. Das wäre die Alternative.

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Mittwoch, 09.01.19, 16:43

Liebe Foris,

Psychiater war heute gut drauf irgendwie (obwohl ich ziemlich derealisiert und abgeschlappt bei ihm aufkreuzte) und in Geberlaune offenbar. Ich sagte, was ich brauchte - unter anderem die 0,5 mg Risperidon- und er bot noch die 0,25er on top an. Aber ich lehnte die Dreingabe dankend ab.

Er meinte er fände es gut, wie ich das so mache.

Erzählte ein bisschen, dass ich trotzdem manchmal mich verirrt und verwirrt bin und Probleme habe und so und er hörte zu und nickte und fragte was ich wolle.

Auch wegen der Schlaflosigkeit. Ich könne mit Risperidon wieder auf 2 mg gehen oder auch Olanzapin erhöhen oder wie gestern mehr Tavor nehmen. Alles erlaubt.

Dann kam aber der Schreck, als ich raus ging und meine Apotheke des Vertrauens anrief. Die 2,5er Olanzapin SMT von Heumann, die ich immer für meine Mische nehme seien nicht lieferbar und es ist auch nicht angegeben, wann sie es wieder sind! Hauptsache sie nehmen sie nicht einfach vom Markt!

Und noch ein Ärgernis! Ich hatte die Autopapiere von SchwieMus Wagen noch in der Tasche und die gestern per Einschreiben geschickt und die sind angeblich heute zurückgeschickt und an mich zugestellt worden. Sind sie aber nicht!
Hab nun doch Sorge, dass sie verschütt gegangen sind.

Uahhh!
Liebe Grüße
eine erschöpfte escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Mittwoch, 09.01.19, 18:55

Liebe Escargot,

puhhh, das klingt anstrengend und ärgerlich, ich mein, dass mit dem Ola und mit den Autopapieren.
Danke auch der Nachchfrage. Tag war besch*** . Musste Termine absagen und hatte gigantische Ängste. Zwangsgedanken - jetzt auch noch.
Keine Ahnung, weshalb plötzlich so schlimm. Geschlafen habe ich auch nicht gut. Aber ich habe auch das Gefühl, bei vielen im Forum ist es gerade (mehr als) schwierig...

Aber dein Thread ist jetzt nicht der Ort dafür.
Nur dass Du weißt, warum heute sehr kurz!

So long,
Houelle
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Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

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Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

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August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Donnerstag, 10.01.19, 9:03

Liebe Houelle,

doch doch du kannst hier alles schreiben. Kein Problem. Fühl dich mal lieb gedrückt. Hört sich an, als habest du es auch gerade nicht so leicht.

Gigantische Ängste... was machst du dann,wenn ich fragen darf? Kommen die vielleicht auch zusätzlich noch vom Schlafmangel?

Bei mir ist das oft so. War schon in der Apotheke heute und es gibt die 2,5er Ola noch in der N2 Größe - also 56 statt 70! Da muss man erstmal drauf kommen :)
Jedenfalls habe ich jetzt die bestellen lassen. Die wollten mir ein anderes Präparat verchecken, aber ich habe deutlich gemacht, dass ich gerade jetzt nicht wechseln kann und dann kam die Idee.

Hatte Heuldruck heute Morgen, aber ohne wirklich heulen zu können. Es war mehr nur ein langer tiefer Seufzer.

War auch um 2 wieder lang wach. Erst wegen mir und dann hat der Mini die dritte Nacht in Folge ins Bett gepullert und musste geduscht werden und alles in die Wäsche und so. Überlege gerade den Versuch abzubrechen mit nachts windelfrei.
Scheint noch nicht die Zeit zu sein dafür. Und ich kann das nicht zusätzlich alles gerade.

Habe unerklärlicherweise Lust schwimmen zu gehen! Aber bin auch nach wie vor resterkältet.

Liebe Grüße und einen guten Donnerstag Dir und ganz besonders liebe Gedanken an alle, denen es gerade leider nicht so gut geht!

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=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

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Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
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2 X 425 mg Passionsblume
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Donnerstag, 10.01.19, 9:11

Liebe escargot :)
es ist wirklich grad so eine fiese Welle. V.a. sind es Krankheitsängste oder die Angst, sofort zu sterben. Dann bin ich kognitiv eine 'Null'. Bin wirr und die Gedanken rasen. Ein Bild jagt das andere. Versuche dann vor allem ruhig zu atmen und mich zu bewegen - gehen hilft mir auch. Leider - so blöd das klingt - kann ich das dann nicht alleine. Und dann müsste mein Partner mitkommen.

Es sind einfach sich aufdrängende Gedanken an Krankheit und Tod. Gepaart mit ganz starkem inneren Druck, unruhe, verschwommenem sehen, DR/DP... Es ist irgendwie wie in der eigenen (Körper)Falle zu sitzen und nicht rauszukönnen.

Beim Weinen wirds auch - wie bei vielen - leichter. Problem ist, dass ich mich eigentlich wohl krank schreiben lassen sollte. Termine gehen gar nicht.

Hmmmm. Machen wir mal weiter.
Danke, dass ich schreiben darf! :)

Komm gut Durch den Tag,

Houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

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25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Donnerstag, 10.01.19, 9:13

... hab ich vergessen: wenn's ganz arg ist, tavore ich auch (mit 1 mg). Aber so selten wie nur irgend möglich. Letzte Mal ist seit Anfang Dezember her...
Habe mal öfters genommen vor ein paar Jahren und der Rebound war nicht schön...

Houelle
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Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

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ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Donnerstag, 10.01.19, 15:01

Liebe Houelle,

Todesängste kenne ich leider auch. Das ist echt ganz schlimm. Hatte eine zeitlang ein kleines Karteikärtchen immer in meiner Tasche, worauf stand, dass mir bisher nichts passiert ist und auch weiter nichts passieren wird. Manchmal hat es geholfen, manchmal nicht.

Nenne das immer „den Tavorbumerang“, was dann folgt, wenn es raus geht. Denn ich finde das merkt man deutlich. Sehr unschön!

Hoffe du surfst heute durch die Welle hindurch und wünsche es dir von Herzen ♥️

Ich habe heute Nacht noch an Heumann gemailt. Mir ließ das keine Ruhe mit den Olanzapinschmelztabletten. Und es ist wohl so, dass es sie in schätzungsweise zwei Wochen wieder in den Apotheken geben wird. Erschreckend echt, wie abhängig man ist einerseits vom Psychiater und den Rezepten und andererseits von den Pillen selbst und der ständigen Verfügbarkeit! Gruselig!
Hatte Glück bei meiner Apotheke und eine kleinere Packung - offenbar Restbestände - genommen.

In der Arbeit heute habe ich eine ziemlich coole Übersicht erstellt und Chef hat mich auch noch gelobt dafür, dass ich so gut organisiert sei. Dachte wenn der wüsste... gut, er ahnt wahrscheinlich was. Aber was konkret, ist und wird mein Geheimnis bleiben.

Das ist echt aber auch nicht immer so leicht dieses Versteckspiel.

Habe spontan heute Nachmittag frei bekommen und so nutze ich das und gehe noch ein Stündchen zu Fuß. Laufe zu der Selbsthilfegruppe und treffe da den Bekannten auch heute wieder.
Der hat aber einen neuen Job und wird wohl nicht mehr so regelmäßig kommen, was ich echt schade finde.

Und es steht immernoch die Frage aus, wer die Redaktionsleitung für das Blättchen übernimmt oder sich irgendwie beteiligen möchte. Ein paar Texte habe ich schon geschrieben.

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Donnerstag, 10.01.19, 16:40

Hi Escargot, Hi Houelle,

vielleicht wollt ihr mal das ausprobieren?
Habe ja schon erwähnt, das wahrscheinlich ein zu hoher Stresspegel Mitauslöser, Aufrechterhalter der Krankheit ist.

"CBD Öl"

Aus Hanf gewonnen und ohne die psychoaktiven Elemente dient es zur Entspannung. Lest euch gern mal ein. Vielleicht hilft es euch ja.
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Donnerstag, 10.01.19, 22:09

Lieber Ash,

Danke! Habe es gerade dieser Tage bei dm entdeckt das CBD-Öl!

War in der Selbsthilfegruppe und mich hat eine sehr traurige Nachricht erreicht von einem anderen Redakteur unseres Blättchens. Bin echt immernoch ganz geplättet und kriege kaum richtig Luft. Bin noch ein bisschen gegangen, was aber bei der Dunkelheit nicht die beste Idee gewesen war.

Schlaft gut!
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Freitag, 11.01.19, 13:08

Liebe Foris,

konnte wieder lang nicht einschlafen und habe tatsächlich noch ein bisschen recherchiert und es gibt sogar eine CBD-Studie und die suchen auch noch Teilnehmer. Allerdings wohl leider keine Teilnehmer die mehr als ein NL nehmen (und wohl erstrecht kein Tavor).

Dafür fragt der Mensch da von der Studie, ob ich an einer anderen Studie - eine Sportstudie! - teilnehmen wolle. Wäre prinzipiell interessant, aber auch zeitlich nicht zu unterschätzen.

Bin trotz des latenten Schlafmangels gerade ziemlich gut drauf, obwohl eine Freundin für das Wochenende jetzt abgesagt hat nur wegen des unschönen Wetters. Bin ich aber nicht bös drum. Ist auch schön einfach Terminlos Zeit zu haben und ich wollte auch noch was wegen gestern in die Wege leiten und evtl. etwas texten.

Und wenn ich ganz viel Schwung habe, setze ich mich vielleicht auch mal wieder auf mein Rad und fahre ein bisschen.

Will für den Mini und mich gleich noch Törtchen holen zur ersten überstandenen Alltagswoche und dann gemütlich machen mit dem Zauberer von Oz wieder.

Liebe Grüße
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Freitag, 11.01.19, 22:09

Guten Abend!

War 20 km auf dem Ergo. Aber seitdem ich den Mini im Bett hab‘, hab ich plötzlich doch nen krassen Einbruch.

Habe versucht R von der Selbsthilfegruppe nochmal telefonisch zu erreichen. Aber war nix. Ich möchte einfach mit jemandem sprechen und vermisse meine Genesungsbegleiterin.

Gut, dass sie Dienstag wieder da sein wird. Genesungsbegleiterinausschleichen gerade unvorstellbar.
Habe ihr gerade angefangen zu schreiben ohne es abzuschicken, einfach weil es mich beruhigt.

Und irgendwie muss ich noch „runter kommen“ zur Nacht:
Gute Nacht!
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Samstag, 12.01.19, 15:33

Liebe Escargot :)

Ist es Dir gelungen, ein bisschen abzuschalten und runterzukommen? Dein Post wirkte schon sehr 'druckvoll'. Hoffentlich konntest du jemanden erreichen, dem Du vertraust und mit dem Du gute Gespräche führen kannst.

Mir selbst geht es besser - wie so oft am Wochenende. War wieder im Schnee. Das war sooooo schön. Und so schön auch, diesen 'rasenden Kopf' mal wieder los zu sein. (Heute ist ja wieder mal 'Monatstag', der Monat 11 nach 0 bricht an.)

Schicke Dir viel Ruhe, Kraft, Courage,

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Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

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Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

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ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

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