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Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Dienstag, 25.12.18, 2:09

Wollte eigentlich über die Feiertage nichts schreiben.

1. Schön dass du keinen Fernseher hast und kaum bis keine Musik hörst.
2. Darum geht es rein garnicht.
3. Du hast wahrscheinlich zuviel Stress (welchen auch immer, das kann ich dir nicht sagen) in deinem Leben. Das ist die Kernaussage der letzten Nachricht gewesen.
4. Du hast nun seit sehr langer Zeit sehr viele Probleme in deinem Leben, ich habe Sie auch von Zeit zu Zeit, aber du hast Sie seit sehr langer Zeit wirklich sehr häufig bis durchgehend.

Bitte, bitte versteh dass du aufgrund der Krankheit höchstwahrscheinlich anders mit Stress umgehst als "normale" Menschen. Diese brauchen mal ne Woche mehr Schlaf und sind kurz depri drauf und das wars. Du hingegen bekommst zu diesen Symptomen noch weitere (krankheitsbedingte) hinzu.
Kurzum viel deutet einfach darauf hin, dass (Neben der Medikamentenreduktion und den damit einhergehenden Absetzsymptomen) auch die durchgehenden Symptome aufgrund deines Stresslevels vorhanden sind.

Ich möchte dir ein Weihnachtsgeschenk machen und sage dir. Du solltest, wenn nicht sogar musst mal dein Leben aufs minimalistischste reduzieren um zu sehen ob die Symptome mit der Zeit (Das kann durchaus etwas dauern) nachlassen. Das heisst dann eben mal kaum/keine sozialen Kontakte, kaum bis garnix. Nur super entspannende dich betreffende Dinge. Sollte es besser werden kannst du dann ja von da aus aufbauend dein Leben umgestalten um mit dem dir möglichen Stresspegel ein angenehmes Leben zu führen. Das sind dann vielleicht nicht 6 Std Arbeit sondern 3, vielleicht aber sogar auch 8 Std in einer anderen Firma die förderlicher für dich ist. Aber alles in allem machst du seit langer Zeit durchgehend so weiter wie du es die ganze Zeit getan hast und sagst wie schlecht es dir geht.

Ich möchte nur sagen, wenn dir das so gefällt wünsche ich dir weiterhin ein schönes Leben. Wenn es dir nicht gefällt (So scheint es mir seitdem ich bei dir mitlese) habe ich hier ab und an und auch soeben erwähnt wie ein möglicher Ausweg aussieht.
Ich werde versuchen das Thema ab jetzt nicht mehr anzusprechen, denn mir scheint du möchtest oder kannst diesen Weg nicht einschreiten.

Ich wünsche dir dann alles liebe für deinen eigenen weiteren Weg. Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom ich glaube nur, der im Kreis fahren (was du meiner Meinung nach gerade machst) wahrscheinlich aber nicht.

Weihnachtsfeiertage sind zwar für andere Themen da, aber manchmal müssen auch unangenehme wichtige Themen angesprochen werden.

Schöne Grüße
Ash
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Anikke » Dienstag, 25.12.18, 11:51

guten morgen liebe escargot,
ich möchte dir ganz warme, entspannende weihnachtsgrüße da lassen :)
Ich verfolge deinen thread sehr interessiert, leider weiß ich oft wenig zu schreiben weil mir viele deiner Symptome nicht vertraut sind.
Ich finde es aber Klasse wie du es händelst.
mich triggert die Weihnachtszeit ab 3. Advent bis 24. tagesmitte sehr. Ich reduziere meinen außenstress schon sehr und bin über zeugt dass das der gesellschaftliche weihnachtswahnsinn ist der mich ansteckt, verbunden mit den Kindheitserinnerungen, meine Familie ist auch immer extrem gestresst gewesen in dieser Zeit, und das wird iwie immer reaktiviert.
Ich möchte noch weiteres da lassen: du tust sehr viel für deine Stabilität, und manchmal muss Tabor noch sein :( ich glaube dir ist sehr bewußt dass das nicht so Klasse ist, aber hier _darfst_ du das dokumentieren und darüber schreiben. Wo, wenn nicht hier! Ich glaube dir ist diese tavor-falle sehr bewußt, und es ist whrl müßig, dich darauf hinzuweisen. hier sollte kein Kommentar so bei dir ankommen, dass du nicht mehr drüber schreiben magst!
Schön, dass dee ganze stress noch von dir abfiel und du einen guten abend mit deinem Sohn verbringen konntest :)
Es klingt sehr innig zwischen euch in diesen Situationen wo ihr miteinander spielt und lest :)
Ich wünsche euch noch viele solche weitere Momente :)
Liebe grüße
Anikke
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Dienstag, 25.12.18, 12:03

Liebe Escargot :)

ich grätsche spontan auch mal hier rein, weil ich mich Anikkes Worten nur anschließen kann. Ich lese immer wieder bei Dir, Deine Zeilen sind so was von kraftvoll und du stellst dich jeden Tag von neuem allen Herausforderungen. Vor allem auch dem Absetzen der Medikamente. Ich bekam selber Olanzapin, zwar nur kurz und gegen massive Krankheitsängste, die mich den Kontakt zur 'Realität' verlieren ließen - und teilweise immer noch verlieren lassen. Aber die 5 mg abzusetzen (10 mg hätten es werden sollen) war schwer. HUT AB, also :)

Was mich besonders freut, ist Deine Frankophilie. Teile ich mit Dir - und zwar so was von :) Kennst Du die französische Autorin Chloé Delaume? Sehr starke Frau auch. Irgendwie fällst immer Du mir ein, wenn ich ihre Texte les.

Sei umarmt und hoffentlich noch eine feine Zeit mit Deinem Sohn,
sehr herzlich,

Houelle
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2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Donnerstag, 03.01.19, 20:22

Liebe Escargot,

du fehlst hier im Forum. Und ich mache mir gerade etwas Sorgen.
Hoffe es geht Dir so einigermaßen.

Habe gerade an Dich gedacht, Meine guten Gedanken begleiten Dich,

Houelle
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Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

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Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Samstag, 05.01.19, 0:25

Liebe Foris,

frohes und vor allem möglichst gesundes neues Jahr euch allen!
Tut mir leid, dass ich mich nicht mehr hier abmelden konnte. Bin mit dem Zug weg gefahren und da war dann kein Internet mehr und es war gleichzeitig auch der Startschuss für meine kleine Auszeit nicht nur von hier insbesondere auch von meinem Alltagstrott.

Wir sind zu den Schwiegers gefahren nach Hessen und ich dann später noch in die Hütte im Harz. Habe eine mächtige Erkältung gehabt und infolgedessen auch sehr stark dissoziiert und bin die Erkältung noch nicht ganz wieder los. Bin jeden Tag zwischen sechs und sechszehn Kilometer gewandert, gegangen, flaniert, teilweise auch in Begleitung meines Sohnes. Es begann mit kleineren Routen und Rundwegen und irgendwann bestieg ich den Brocken auf dem steilsten aller Aufstiege und teils auf allen vieren, weil es derart glatt und schneeig und vereist war. Das alles war eine wunderbare Erfahrung für mich und zwischendrin habe ich gelesen („Stille“, Walking in the rain! und „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ und richtig viel gekocht)!

Nichtsdestotrotz kämpfe ich insbesondere noch gegen Einschlafschwierigkeiten (und Dissoziationen) und träume in einer einzigen Nacht teils 4-5 verschiedene Träume! Das ist anstrengend! Aber ich habe auch das Gefühl, dass sich was bewegt gerade. Am 1.1. habe ich Risperidon von 2 auf 1,5 mg reduziert. Am 2.1. habe ich über Stunden das letzte Mal (vernichtende) Stimmen gehört.

Weiß nicht, ob es das jetzt war. Ich hoffe es und ansonsten Kämpfe ich weiter wie bisher auch um jede Tavor weniger und jedes mg NL weniger und habe das Gefühl mein Weg ist noch weit und steinig, aber ähnlich wie der Aufstieg zum Brocken schaffbar.

Liebe Grüße und danke für euren Beistand!
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Samstag, 05.01.19, 12:27

Lieber Ash,

glaube auch wenn es von außen so scheinen mag, dass ich mich nicht im Kreis drehe! Ich bin aber seit spätestens 2015 im Absetzprozess und habe mehr als 19 mg Olanzapin ausgeschlichen dann noch Tavor zu einem großen Teil. Und seit Sommer 2016 war ich nicht länger als mal drei Tage in der Klinik und das sogar auf der offenen Station.

Aber das ich Probleme habe kann ich natürlich nicht abstreiten. Dem ist wohl so.

Eigentlich würde ich ganz gern nochmal von vorn anfangen mein Leben aber mit meinem Kind natürlich. Einfach jetzt nochmal bei Null starten.
Ich werde auch wahrscheinlich etwas starten dieses Jahr und arbeite noch an der Umsetzung.

Habe bei dir nebenan gelesen, dass du selbst „grenzpsychotisch“ bist (oder wie immer du es nennen willst). Wünsche dir alles Gute auch und vor allem jetzt im neuen Jahr!

Liebe Grüße
escargot
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13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Samstag, 05.01.19, 12:36

Liebe Anikke,

Danke für deine warmen Zeilen, die mich sehr berührt haben!

Schade, dass Weihnachten dich (auch) so immens triggert. Wahrscheinlich werde ich dieses Jahr ganz nur mit meinem Mann und meinem Kind feiern. Und wer kommen will, der kann an einem der Feiertage in ein offenes Haus hier kommen, aber ich reise nirgendwohin mehr und transportiere noch irgendwelche Kochereien durch die Gegenden. Ich möchte auch mal gar nicht reisen müssen
und ich habe jetzt dieser Tage gemerkt, dass es mir immer wieder gut tut mal Verantwortung abzugeben.

Deine Zeilen und Tavorerlaubnis in schweren Stunden taten mir besonders gut und auch dann hier mich ärgern zu dürfen oder einfach auch nur berichten, wie es war.

Die Ängste sind fast komplett weg gewesen jetzt. Vielleicht bei 3 % von möglichen hundert (mit Ausnahme des Tages, an dem ich nochmal Stimmen hörte!). Das hat auch das viele Gehen gemacht.
Möchte heute auch wieder, aber mich plagt PMS. Aber auch da kann es eine Wohltat sein, wenn man sich mal hochgerafft hat.

Alles Liebe Dir!
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Samstag, 05.01.19, 12:49

Liebe houelle,

auch dir ganz lieben Dank für deine Zeilen und das Kompliment. Das hat mich heute Nacht wirklich gefreut, als ich das las.

Und das ist auch der Vorteil des Ganzen überhaupt. So sehr ich mit Kritik oder oft auch vermeintliche Kritik und Konflikte rein ziehe, so sehr kann ich auch sehen, wenn etwas ehrlich und ernsthaft positiv gemeint ist und das annehmen und dankbar sein.

Chloé Delaume kenne ich leider nicht und mein Französisch reicht glaube ich auch nur für die klassische Schullektüre Le Petit Prince und sowas. Meine beiden ehemaligen Brieffreundschaften nach Bagnolet sind vor Jahren schon eingeschlafen, weil sie beide auch nicht gerade schreibwütig waren. Naja, so hat alles seine Zeit. Hoffe immer mein Sohn wird die Sprache dann lernen und ich mit ihm wieder und dann gurken wir mit den Rädern im Sommer durch Südfrankreich und lassen es uns gut gehen oder wir wandern .... :)

Wie hast du das Ola auf Null bekommen?
Bei mir habe ich den Eindruck ab 1 mg war so eine Grenze unterschritten, ab der es diese schlafanstoßende Wirkung hatte und jetzt traue ich mich gerade an dem Schräubchen nicht weiter zu drehen....

hoffe auf ein Seminar im Mai! Da ist ein Spezialist auf dem Gebiet und ich hoffe, er kann mir noch Tipps geben, wie ich es trotzdem weiter schaffen kann. Wahrscheinlich wirklich noch langsamer?
Die letzten Reduktionen habe ich etwa einmal im Monat um 10 % abdosiert.

Herzliche Grüße und auch Dir noch alles Liebe für das neue Jahr jetzt!
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Daniel89 » Samstag, 05.01.19, 14:29

Liebe escargot,

schön, dass du wieder zurück bist und eine gute Zeit in den Bergen hattest! :hug: Und noch schöner, dass du mit so vielen positiven Gefühlen ins Jahr 2019 startest! Wünsche dir, dass du deine Ideen umsetzen kannst.

Wie hat dir denn "Mein Jahr der Ruhe und Entspannung" gefallen? Das Buch wartet auch in meinem Bücherregal.

Liebe Grüße,
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Beitrag von escargot » Samstag, 05.01.19, 17:51

Lieber Daniel,

auch dir wünsche ich wenn auch etwas verspätet noch alles Gute für das neue Jahr!

War vorhin wieder 70 Min Gehen. Mini hat mich begleitet uns seitdem ich das mache, geht es mir echt so unglaublich viel besser und Bewegung könnte tatsächlich DER Schlüssel sein! Nur wie ich das im Alltag hin bekomme, weiß ich noch nicht.

Köchele gerade ein grünes ThaiCurry und versuche ein paar Dinge mit zu nehmen aus meiner kleinen Auszeit!

Das Buch „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ - ehrlich gesagt - fand ich nicht so berauschend. Es hat mich teilweise - und insbesondere auf den ersten 250 Seiten - wütend gemacht. Habe mich dann gefragt, weshalb das der Fall war und das war eindeutig, weil ich an dieser ganzen Absetzproblematik zu nah dran bin und dann ist es schwer für mich, wenn die Protagonistin sich mittels Benzos, Antidepressiva und Schlafmitteln willentlich ins „Schlaf-Koma“ versetzt! Auch wenn ich den Wunsch nur noch schlafen oder irgendwie RUHE zu wollen absolut nachvollziehen kann. Aber die ganzen Spätfolgen und auch das Absetzen an sich wurden auch etwas verharmlost dargestellt bzw. gar nicht thematisiert (lediglich die Toleranzbildung). A la „ich warf noch ein paar Zyprexa ein und da ich noch nicht schlafen konnte noch 2 Tavor und 2 Ambien und konnte immernoch nicht schlafen“...

aber vielleicht ist es auch gut das zu lesen und die Wut darüber im Bauch zu haben? Lies es ruhig!

Liebe Kochgrüße :)
escargot
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Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
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01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
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02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
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ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
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26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Samstag, 05.01.19, 18:09

Liebe Escargot,

freue mich sehr, dass Du wieder 'da' bist!

Südfrankreich mit dem Fahrrad - das klingt wunderbar.
Mir tut diese Landschaft psychisch unglaublich gut.

Ach, ja das liebe 'Ola'. Ich hatte es ja nur kurz genommen, 8-10 Wochen, glaube ich. Hatte es wohl zur Deckelung der Absetzsymptome von Deanxit bekommen, damals, was ja auch ein NL (+AD) ist. (Hatte damals noch keine Ahnung von Absetzsymptomen und hatte 0 Erklärung für meine 'Höllen-Zustände', nach dem abrupten Absetzen).

Ich bin mit dem Absetzen relativ zügig vorgegangen. Hab danach aber Escitalopram verschrieben bekommen, da ich nach dem Ola-Absetzen so was von unruhig war. Es war sehr gruselig!!

Ich habe leider auch keinen Rat für dich. Ich bin nach den beiden NL, Deanxit und danach Ola erst über einen Umweg auf die Null gekommen... Es ist wirklich schwierig - hoffentlich bekommst du noch Tipps und Einschätzungen.


Wünsche Dir jetzt aber guten Appetit ! Thai Curry - so lecker und dazu noch selbst gemacht :)

In mir hallt noch der schöne Schnee-Stapf-Spaziergang von heute nach. Es war so stimmungsvoll!!

Ganz liebe Grüße!
oder doch:

bisou et à bientôt :)

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Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Sonntag, 06.01.19, 10:42

Danke liebe Houelle

für deinen kurzen Bericht auch zum Ola-Raus. Ja wahrscheinlich kann man das nicht vergleichen. Ich nehm das Zeug schon viel zu lange :(

Hätt jetzt auch gern so einen Schneestapfspaziergang! Das wäre es echt!
Hab irgendwie schlechte Laune und bin doch auch wieder appetitlos und mir ist übel. Vielleicht zyklusbedingt oder auch weil morgen das Alltagstheater wieder los geht. Wir haben auch ein Gespräch im Kindergarten des Minis und es geht um seine „Schultauglichkeit“.

Heute Nachmittag sind wir bei meiner Freundin zum Geburtstagskuchenessen eingeladen. Mag aber ihren Mann nicht so gern und habe keine Lust so recht. Wahrscheinlich spazieren wir hin und zurück. Die Strecke ist recht hübsch am Weiher lang und so. Müssen aber das Geburtstagsgeschenk - zwei Beerensträucher - schleppen. Mal sehen.

Liebe Sonntagsgrüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Sonntag, 06.01.19, 11:12

Ach, Escarcot,

'Alltagstheater', man könnte es nicht treffender sagen.
Mir graut so was von vor morgen! (Jetzt waren ja zwei Wochen - fast - Ruhe).

Ich find das immer ziemlich genial, wie Du das meisterst mit sozialen Kontakten, Einladungen, und so. Ist i-wie mein 'großes Thema'. 'Ängste, Kopfkino, Versunkenheit in massivste Selbstbeobachtung halten mich davon ab... Lebe sehr sehr eingeielt.

Kämpfen wir weiter - ich geh auch wieder raus in den Schnee,

Pass auf Dich auf,

Houelle
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ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

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ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Sonntag, 06.01.19, 11:51

Liebe Houelle,

ja, der erste Tag nach Urlaub oder Krankheit ist immer etwas doof und mir graust immer auch vor der Mailflut und überhaupt.

Fast-Ruhe gefällt mir auch! Wahrscheinlich täte uns das allen besser! Überlege auch doch immernoch, was ich zukunftsmäßig machen könnte beruflich.

Mir fällt das auch nicht sooo leicht mit den sozialen Kontakten, auch wenn man das erstmal nicht so merkt. Aber heute zum Beispiel der Mann der Freundin arbeitet in dem Bereich, wo ich früher mal gearbeitet habe und ich muss sehr aufpassen, was ich sage und so. Alles ist sehr verdrahtet mit meinem jetzigen Bereich. Und das, was seine Frau an Herzlichkeit „zu viel“ (falls man zu viel davon haben kann) hat, hat er eindeutig zu wenig...

hattest du mal Verhaltenstherapie? Oder sonstwie Therapie?

Ja! Kämpfen wir weiter! Tschakka!
escargot

P.S.: Habe noch Neujahrsgrüße an meine ehemalige Therapeutin und die Genesungsbegleiterin von der Integrierten Versorgung geschickt. Denke schon länger ich müsste diese Kontakte auch - ähnlich wie die Pillen - ausschleichen und wieder autarker werden. Aber wahrscheinlich ist das auch Quatsch?
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Sonntag, 06.01.19, 11:58

Liebe escargot,

ja, ich mache Therapie - zuerst tiefenpsychologisch, jetzt Psycho-Drama - hat, wenn man meinen Spitznamen 'drama queen' bedenkt, doch einen sehr sehr ironischen Beigeschmack :)

Ehrlich gesagt, bin ich schon etwas 'therapie-müde nach ca. 15 Jahren. Manchmal bringt's was, manchmal ists einfach nur Gewohnheit. Aber wenigstens halte ich da so was wie Sozialkontakt.

Aber muss schon sagen, Deine Idee mit dem Therapie-Ausschleichen hat was - spricht mich an, irgenwie.

Sehen wir mal weiter,

auf bald,

Houelle
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ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

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ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Montag, 07.01.19, 15:55

Liebe Houelle,

jetzt ist mein schöner längerer Beitrag an dich weg. Schade! Also nochmal die Kurzversion :)

weiß gar nicht, was Psycho-Drama ist (muss mal recherchieren!). Musste schmunzeln wegen Drama-Queen :)

15 Jahre ist eine echt lange Zeit! Aber ich bin überzeugt davon, dass wir manchmal auch was mitnehmen, wenn wir das nicht so denken. Die kleinen Dinge sind es oft, die dann was größeres anstoßen können.

Waren gestern bei dem Geburtstagskaffeekränzchen und ich war vorher noch gehmeditieren und wir sind zu Fuß hin und trotzdem wurde ich nach anderthalb Stunden da hibbelig und wollte wieder los. War aber in Ordnung so und ich bin eindreiviertel Std. zu Fuß gegangen gestern.

Abends konnte ich lange lange nicht einschlafen und war dann dauernd auch wach und heute Morgen sehr müde (Müdigkeit = Derealisationsgefahr!). Ist ja soweit nicht schlimm, aber bin gegen so eine Glasvorrichtung gerannt und dann wollte ich trotzdem heute Morgen auch schon ein gutes Stück wieder einfach gehen und habe das auch gemacht. Hatte aber Fussstechschmerz rechts und war langsam unterwegs. Ist aber egal. Das Gehen tut mir unheimlich gut und ich bin deutlich weniger depridrauf und alles, habe auch so gut wie keine Ängste mehr oder jedenfalls nicht in derart bedrohlichem Ausmaß wie noch kurz vor Weihnachten! Kann auch an der Risperidonreduktion liegen, oder der Kombination Bewegung + Reduktion?

Na jedenfalls bin ich heute auch wieder eine gute Stunde schon zu Fuß unterwegs gewesen trotz Nieselregen, Dunkelheit und Fussaua. Überlege mir doch für meine Fußmärsche noch ordentlicheres Schuhwerk zuzulegen...

liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Montag, 07.01.19, 19:18

Oh man!

Hab mit dem Mini Kaffee bzw. Milch getrunken und Lebkuchen gegessen und dann noch eine Strunde im Zauberer von Oz vorgelesen und als ich ihn gerade fertig hatte eben fürs Bett, dachte ich kurz, ich klapp zusammen! War und bin plötzlich voll erschöpft.

Glaube ich geh auch gleich mit ins Bett! *gähn
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Montag, 07.01.19, 19:38

Guten Abend, escargot,

hoffe Du kannst Dich gerade schon ein bisschen regenerieren? Es klang sehr sehr ausgelaugt gerade :(
Wünsche Dir sehr, dass Du etwas schlaf finden kannst. Ncht schlafen ist psychisch und physisch so was von belastend, finde ich. Das höhlt einen von innen aus irgendwie und macht müde und mürbe.

Ich glaube, der Kafka hat mal gesagt, wenn man nicht schlafen kann, wird man 'stumpf wie ein Klotz und scheu wie ein Waldtier'. Ich finde das sooo treffend.

Aber du hast dir nicht 'richtig' fest wehgetan, als du gegen das Glas gerannt bist?

Hmmm - hoffentlich wird die Nacht besser für Dich!!

Beim Psychodrama gehts in erster Linie darum - so hab ich's jedenfalls verstanden - in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen (nicht nur die der anderen, sondern vor allem auch seine unendlich vielen eigenen ) und das dann aus der Distanz zu betrachten, zu spiegeln, etc. (Wir haben immer das Zimmer voll mit einer riesen Anzahl an großen und kleinen 'houelles', die ganz schön viel 'Lärm' veranstalten...
Die erwachsene Houelle, was immer das sein soll, geht da meistens irgendwie verloren...

Hoffe, es geht Dir schon besser,

Schau auf Dich,

Houelle
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escargot
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

escargot
Beiträge: 913
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 08.01.19, 2:40

Liebe Houelle,

leider nicht. Mir ist auch sehr übel und ich habe Geräuschkulissen. Ach, ich weiß auch nicht...

überlege CBD-Öl zu probieren. Gibt es jetzt sogar bei dm zu kaufen theoretisch. Praktisch ist es ausverkauft. Komme einfach nicht gegen die Symptome an.

Es betrübt mich sehr.
Und der Kafka hatte wohl Recht mit seiner Aussage - insbesondere das „... scheu wie ein Wildtier“.

Von dem Gegen-das-Glas-Rennen gibt es wohl einen größeren blauen Fleck. Aber das ist verkraftbar.

Klingt echt spannend mit dem Psycho-Drama und den unterschiedlichen Rollen! Aber nicht unanstrengend. Habe mal in Körpertherapie sowas ähnliches gemacht und war echt ne ganze Woche erschöpft danach...

hoffe du schläfst gerade gut!
Bei mir geht es wohl weiter mit den Schlafproblemen und ich übe mich weiter in Akzeptanz zu dem, was eben ist...

herzliche Nachtgrüße
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
44 mg CBD-Öl
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T

escargot
Beiträge: 913
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 08.01.19, 7:11

Liebe Foris,

hab fast nicht geschlafen und mich eben erstmal krank gemeldet. Sooo Kopfweh und übel, bin ganz wackelig...

örks.
escargot
DIAGNOSEN
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01.2017-heute schizoaffektive Störung
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Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
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ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
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ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T

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