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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 14.12.17, 17:10

Hallo Tanjaangelina,

ich habe im Moment auch Probleme mit Derealisation und Depersonalisation, sowie starkem Schwindel. Ich denke aber, die Tatsache, dass du das jetzt als Absetzerscheinungen hast, bedeutet nicht unbedingt, dass du das die ganze Zeit über hast, auch wenn es schon länger anhält, kann es sogar ganz plötzlich wieder verschwinden. Absetzsymptome sind ja sehr wechselhaft.
In meinem Fall Triggertechnik auf jeden Fall das Wetter und die Jahreszeit. Im Winter Laufe ich oft rum wie ein Zombie :zombie: und habe das Gefühl, dass mein Leben nur so an mir vorbei schwappt und ich gar nicht richtig dabei bin.
Ich weiß im Moment auch überhaupt nicht, wie ich die nächsten Tage durchstehen soll. Aber es wird werden. Irgendwie. Das wird es immer und dann kommen wieder bessere Tage.

Ein Therapeut kann natürlich nicht gegen Nebenwirkungen helfen, eventuell aber den Umgang mit ihnen erleichtern. Manch einem helfen Gespräche oder auch Anleitungen, da du ja therapieerfahren bist, kannst du selbst wahrscheinlich am besten einschätzen, ob es für dich hilfreich sein könnte.

:pillowtalk:

LG Ute
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 14.12.17, 18:59

Hallo Ute,

Nein es sind ja keine reinen Absetzsymtome. ICh hab ja vor einer Woche erhöht und hab sie ja trotzdem. Würde sie nicht als absetzSymptome beschreiben.
Ich mag den Winter auch nicht, doch solche Symptome wie du beschreibst hab ich nicht.
Es stimmt an manchen Tagen hab ich mehr Derealisation an manchen weniger . Ich bin am überlegen, ob ich dieses Jahr noch einen Termin bei einem anderen Psychiater ausmachen soll, die Bewertungen im Internet sind aber schlecht bei dieser Ärztin.
Seit 2009 CFS Chronisches Erschöpfungssyndrom
Seit 2014 Chronischer Schwindel
Ohne Medikamente nicht aushaltbar.
Seit 2015 mehrere ADs und NL probiert wie Venlafaxin, Cioralex, Paroxetin, Olanzapin, Keppra, Gabapentin, Lyrica, Cymbal ta
Seit April 2017 Amisulprid erst 150 dann 125, 100, 75
Seit August 2017 Amisulprid 50 mg
November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 15.12.17, 10:31

Tanjaangelina hat geschrieben:Hallo Ute,

Nein es sind ja keine reinen Absetzsymtome. ICh hab ja vor einer Woche erhöht und hab sie ja trotzdem. Würde sie nicht als absetzSymptome beschreiben.
Ich mag den Winter auch nicht, doch solche Symptome wie du beschreibst hab ich nicht.
Es stimmt an manchen Tagen hab ich mehr Derealisation an manchen weniger . Ich bin am überlegen, ob ich dieses Jahr noch einen Termin bei einem anderen Psychiater ausmachen soll, die Bewertungen im Internet sind aber schlecht bei dieser Ärztin.
Wenn das ZNS so richtig geärgert ist, bekommt man leider Symptome beim Ab-, Aufdosieren - und auch so. :vomit:
Es ist typisch, dass Derealisation nicht immer gleich ist. Und die neue Ärztin - guck sie dir an. Manchmal reicht eine schlechte Meinung, um die Bewertung zu drücken , eventuell kommst du mit ihr super aus.
Drück dir die Daumen, liebe Grüße Arian
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 15.12.17, 15:50

Ich Krieg überhaupt keinen Termin bei einem Psychiater dieses Jahr mehr. Es geht nur entweder Abwarten oder in die Notfallpraxis. Mein Arzt der es mir damals verschrieben hat meinte dass ich es mit Ablenken oder leichten Beruhigungsmittel in diesen Momenten versuchen soll.
Der Arzt sieht daß leider nicht unbedingt als Nebenwirkung, sondern als neues Symptom von mir. Das ist ja quatsch. So etwas hatte ich früher nicht täglich und nicht so ausgeprägt, höchstens zweimal im Jahr. Und die Hände verkrampft hatte ich auch nie. So sind die Ärzte. Sie sehen es wie sie es sehen wollen. Nie irgendwas als Nebenwirkung.

Kommt es am Ende auf mich an, ob ich das Medi wechseln will oder nicht? Ob ich mit diesen Nebenwirkungen leben kann? Ich vermisse halt das tanzen. Gestern hab ich es wieder versucht und wieder dieses Prothesengefühl und dann steigt Panik auf.
So ein Mist. Ich hatte das ja auch manchmal tage bis wochenlang nicht in den letzten 7 Monaten. Komisch dass es zur Zeit täglich und so schlimm ist.

Mein Psychiater würde mir auch sofort wieder eine Klinikeinweisung geben. Aber ich weiß nicht ob ich das machen soll. Allerdings wenn die Ärztin am 11. Januar sagt dass ich in die Klinik soll zur Umstellung, da ist dann die Grippe zeit. Ich hab starke Angst vor Grippe (richtige Influenza, keine Erkältung) und möchte nicht gerade in der Zeit bis Anfang März in die klinik. Im letzten Winter wurde ich in einer Klinik richtig krank. Da steckt man sich halt schneller an weil da so viele Menschen auf einem Haufen sind. Wenn ich mich jetzt einweisen lassen würde, würde ich auch erst Anfang Januar einen Platz kriegen denk ich. An Weihnachten dort eine Umstellung zu machen ist wohl auch nicht das Wahre. Ich versteh mich nur mit einem Arzt dort gut, mit der Ärztin dort gar nicht. Wir kamen ständig in streit. War furchtbar. Sowas nenne ich keine Ärztin. Vielleicht ist der Arzt ja auch über Weihnachten in Urlaub und so. Ich denke das wird schwierig. Und ich will ja auch wenn es geht mit meiner Familie feiern. Ach ich weiß nicht was ich machen soll. Erstmal abwarten was die ambulante Ärztin am 11.Januar sagt oder jetzt schon einen Platz holen? Die andere Ärztin sagte mir damals bei Entlassung, dass ich nur wieder kommen darf, wenn ich mit ihr kooperieren und bereit bin höhere Dosen zu nehmen. Das ist doch quatsch. MAn sieht doch dass ich auch mit kleinen Dosen gut zurecht kam, da ich ja keine Psychose hab sondern der Schwindel halt gedämpft werden muss. Aber ich darf nur nach Vorgespräch mit ihr nochmals dort hin. Das andere ist eine Akutpsychiatrie und da war ich mal da war es auch ganz schrecklich. Ausserdem mag ich die Ärzte da nicht so wie den einen Arzt in dem anderen Klinikum. Alles mist. Ob die Ärztin mich nochmals dort aufnimmt? Wenn ich nicht bereit bin größere Dosen zu nehmen? Ich war damals nicht bereit, wollte langsam einschleichen. Das wollten die dort aber nicht. Hauptsache Hammerdosen geben.


Lg
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November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Freitag, 15.12.17, 17:19

Hallo Tanja,
Tanjaangelina hat geschrieben:Ich Krieg überhaupt keinen Termin bei einem Psychiater dieses Jahr mehr. Es geht nur entweder Abwarten oder in die Notfallpraxis. Mein Arzt der es mir damals verschrieben hat meinte dass ich es mit Ablenken oder leichten Beruhigungsmittel in diesen Momenten versuchen soll.
ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall abwarten und es mit Ablenken oder leichten Beruhigungsmitteln versuchen.
Überhaupt in eine Klinik ist schon schlimm und dann auch noch über Weihnachten?
Vor allem braucht dein ZNS jetzt erst mal Ruhe und nicht irgendeinen schnellen Wechsel. Dass Risiko, dass die dir da höhere Dosierungen geben wollen, wäre mir zu groß. Der 11. Januar ist ja schon recht bald, bis dahin kann sich dein ZNS beruhigen!

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 15.12.17, 22:05

Hallo Katja,

Ich glaube du hast recht. Umstellen oder eins ab und ein anderes aufdosieren könnte Probleme geben. Klinik über Weihnachten ist doof, aber in der Grippezeit auch doof. Da hat man ja fast schon die Garantie dass man was kriegt. Bis März so warten ist ja aber auch vielleicht nix. Ach, schon doof.

Ich muss halt auch tanzen gehen und das mit den Symptomen ist schwierig. Heute waren die Symptome nicht so da und das mit meinem TanzKurs hat geklappt! Hab mich sehr gefreut !!

Und in der NotfallPraxis da tun sie dann ja auch entweder etwas anderes dazu verschreiben oder irgendwas umstellen. Dann Sitz ich mit den Umstellsymptomen an Weihnachten zu hause. Wer soll um diese Zeit dann gross bereitstehen wenn es Probleme gibt ?

LG
Tanjaangelina
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Samstag, 16.12.17, 11:16

Hallo Tanja,
Tanjaangelina hat geschrieben: Ich muss halt auch tanzen gehen und das mit den Symptomen ist schwierig. Heute waren die Symptome nicht so da und das mit meinem TanzKurs hat geklappt! Hab mich sehr gefreut !!
das sind ja gute Nachrichten, das freut mich für dich! Wie geht es dir heute? Hoffentlich spürst du heute die Nebenwirkungen auch nicht so sehr.
Ich würde an deiner Stelle bis März nicht in eine Klinik gehen und abwarten, wie es dir dann geht. Du musst dir ein bisschen Zeit geben, dass du etwas zur Ruhe kommst! Und dafür passt die besinnliche Weihnachtszeit und die Zeit zwischen den Jahren doch perfekt.

In diesem Sinne ein schönes 3. Adventswochenende und liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Montag, 25.12.17, 20:38

Frohe Weihnachten an alle!

Mein Schwindel ist seit 2 Tagen wieder schlimm. Er wird besser nach der Einnahme des Amisulprid, dass ich morgens und abends einnehme. Ich hab das Gefühl, dass an solchen Tagen die Dosis zu gering ist. Kann es man es auch tageweise erhöhen oder bringt das das ZNS zu sehr durcheinander? Nach ein paar Stunden der Einnahme bricht der Schwindel wieder durch.
Ich hab Angst, dass ich mit der Zeit höhere Dosen von Neuroleptika brauche, um den Schwindel des ZNS unter Kontrolle zu haben. Ich will auf keinen Fall erhöhen. Mich wundert es, dass selbst unter dieser Dosis ich diesen Schwindel verspüre. Im Sommer war das besser. Ich hab Angst dass man das Medi ständig erhöhen muss um das es wirkt.

LG
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Dienstag, 26.12.17, 15:58

Liebe Tanja!

Frohe Weihnachten auch von mir an dich und die anderen Foristen!

Du nimmst die aktuelle Dosis ja noch nicht so lange und es wäre wichtig für dein ZNS, dass du jetzt erst mal 3-6 Wochen stabil darauf bleibst um es nicht weiter zu reizen.

Dass der Schwindel kurzzeitig durch die Amisulprid-Einnahme besser wird, halte ich für Zufall. Blöd auf jeden Fall, dass er jetzt wieder schlechter ist/war.
Ich hoffe, du kannst die Feiertage trotzdem einigermaßen genießen.

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Dienstag, 26.12.17, 16:46

Hallo Katja,

Gut dann versuche ich erstmal auf dieser Dosis zu bleiben. Nein so richtig genießen konnte ich die Feiertage nicht, der Schwindel ist doch recht stark. Ich dachte sogar dran, ins KH zu fahren. Aber was die da jetzt machen wollen das weiß ich auch nicht.

LG
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 04.01.18, 13:25

Hallo ihr lieben,

Ein gutes neues Jahr wünsche ich euch allen.
Ich hab seit Wochen wieder vermehrt Schwindel. Die derealisation hab ich nicht gleichzeitig, wenn ich den Schwindel hab. In einer Woche hab ich den Termin bei der Psychiaterin. Im Moment nehme ich noch 75 mg Amisulprid, dazu 0.25 Mg Clonazepam. Ich bin am überlegen, ob ich nicht erhöhen soll. Der Schwindel stört mich. Kann man denn für ein paar Wochen steigern und dann wieder reduzieren? Ich hab angst dass dann die Nebenwirkungen derealisation wieder kommt. Ich weiß nicht was besser ist.
Der Schwindel stört mich halt sehr.

LG
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 04.01.18, 16:04

Hallo Tanjaangelina,

hoch und runter dosieren bedeutet beides Stress für den Körper und kann entsprechend jeweils Symptome auslösen. Bei vielen ist es auch so, dass sie um so sensibler reagieren, je mehr Veränderungen der Körper verkraften muss.

Ich würde an Deiner Stelle wohl den Termin nächste Woche abwarten und sehen, was Deine Ärztin dazu meint. Danach kannst Du ja immer noch was ändern.

Viele Grüße Gwen
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 04.01.18, 17:50

Hallo Gwen,

Gut, ich warte den Termin ab. Es ist so, ich bin in einer Zwickmühle, ich will einerseits auf keinen Fall erhöhen. Will ja eher runter kommen von beidem. Aber ich weiß nicht wie ich mit dem schwindel klar kommen soll. Wenn der jetzt im Winter schlimmer ist.
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Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 11.01.18, 15:50

Hallo liebes Forum,

Ich war gerade bei meiner Psychiaterin. Sie war sauer dass ich selber reduziert hatte ohne sie einzuweihen. Es sei nicht gut herum zu experimentieren und die Dosen zu wechseln. Sie gibt mir noch eine Chance nun auf 75 zu bleiben sonst will sie mir eine Person geben die mir täglich die Tabletten verabreicht. Bloß nicht dachte ich. Sowas ist furchtbar. Ich versprach ihr die Dosis einzuhalten. Ich nannte ihr auch meine Nebenwirkungen und sie meinte das nennt sich Depersonalisation. Es käme aber nicht unbedingt von den Tabletten, es wird vielleicht verstärkt dadurch weil ich es früher auch schon einmal leicht hatte. Sie würde aber deshalb nicht umstellen, da dass für den Körper wieder Stress bedeutet, sondern mit verschiedenen Skills versuchen im Notfall damit umzugehen wie mir hier auch schon genannt wurde. Wenn es nicht besser wird muss ich nochmal zum Mrt. Ich bin mir aber sicher dass es nichts organisches ist. Seit ich nun eine Weile auf 75 mg bin ist es nicht mehr aufgetreten seither. Beim reduzieren ist es schlimmer.

LG
Tanjaangelina
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November 2017: 1 Woche 50 mg
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August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 11.01.18, 16:14

Hallo Tanja,
Tanjaangelina hat geschrieben:Es sei nicht gut herum zu experimentieren und die Dosen zu wechseln. Sie gibt mir noch eine Chance nun auf 75 zu bleiben sonst will sie mir eine Person geben die mir täglich die Tabletten verabreicht. Bloß nicht dachte ich. Sowas ist furchtbar. Ich versprach ihr die Dosis einzuhalten.
das klingt doch recht vernünftig von deiner Psychiaterin! Dann ist es doch auch recht gut, dass du die letzten Wochen auf 75mg geblieben bist.
Tanjaangelina hat geschrieben: Seit ich nun eine Weile auf 75 mg bin ist es nicht mehr aufgetreten seither. Beim reduzieren ist es schlimmer.
Ist dein Schwindel denn auch wieder etwas besser oder zumindest aushaltbar? Kannst du wieder tanzen gehen?

Gut, dass du nicht in die Klinik gegangen bist und den Termin bei deiner Psychiaterin abgewartet hast!

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 11.01.18, 16:18

Hallo Tanjaangelina, :)

entschuldige, wenn ich mal blöd nachfrage, aber stehst du unter gesetzl. Betreuung?
Ich kann die Reaktion deiner Ärztin sonst nicht verstehen oder nachvollziehen.

Ich habe noch nie gehört, dass einem eine Person angedroht wird, die die Medikamenteneinnahme überwacht, wenn nicht Eigen - oder Fremdgefährdung vorliegt ODER man unter Betreuung steht.

Kein Arzt darf sich solche Sachen erlauben, wenn nicht die o.g. Kriterien zutreffen.
Ich kann überhaupt nicht einschätzen, weswegen deine Ärztin da so vehement reagiert, denn im Allgemeinen gilt das Selbstbestimmungsrecht und als mündiger Patient darfst du keine Zwangsmaßnahmen angedroht bekommen, sondern du darfst selbst über dich und deinen Körper entscheiden und was du nimmst oder nicht nimmst.

Was du schilderst, hinterlässt mich ratlos.

Viele Grüße
Jamie


@ Katja, ich finde, das klingt ehrlich gesagt überhaupt nicht vernünftig, sondern übergriffig.
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 11.01.18, 16:34

Hallo Jamie,
Jamie hat geschrieben:
@ Katja, ich finde, das klingt ehrlich gesagt überhaupt nicht vernünftig, sondern übergriffig.
Ich glaube, das ist ein Missverständnis, mein "das klingt doch recht vernünftig von deiner Psychiaterin" sollte sich eigentlich nur auf den folgenden Satz beziehen:
Tanjaangelina hat geschrieben:Es sei nicht gut herum zu experimentieren und die Dosen zu wechseln.
Liebe Grüße :)
Katja
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 11.01.18, 17:04

Hallo Katja, hallo Jamie,

Danke für Eure Antworten.

@Jamie

Nein ich stehe nicht unter gesetzlicher Betreuung. Ich frage mich auch ob sie mir das überhaupt androhen darf bzw. ohne meine Einverständnis machen darf. Fremd und Selbstgefährdung liegen nicht vor, das ist ihr auch alles bekannt. Sie meint, ich probiere zu viel selber aus, und wir könnten schon weiter sein. Ich sagte ihr was sie damit meint und dass es mein Ziel ist die niedrigste Dosis zu finden die für den Schwindel hilft, deswegen hatte ich es so gemacht. Sie meint ich würde mir selber da ein Schnippchen schlagen. Ich verstehe sie da nicht ganz, sie war eben sauer, weil ich sie nicht einbezogen habe. Sie hat mir jetzt früher als sonst einen Termin wieder gegeben. Sie gibt mir nur noch diese Chance die Tabletten selbstständig einzunehmen. Ich verstehe sie nicht und finde sie auch übergriffig, das hätte mein letzter Psychiater nicht gemacht. Zumal sie weiß dass ich die Tabletten nur wegen dem Schwindel nehme. Sie meint das Problem hätte ich schon immer dass ich selbstständig etwas verändere. Auf 40 mg zu gehen obwohl es mir mit 50 mg sehr gut ging meint sie ist ein Symptom dass es mir psychisch schlecht geht, dass ich dann was verändern will. Das ist doch quatsch. Ich möchte einfach so wenig wie möglich Tabletten nehmen. Diese Ärztin ist an sich sehr übergriffig. Mein alter Psychiater ließ mir alle Entscheidungen selber, zu dem kann ich aber nicht mehr da er selber sagte er kennt sich mit dem Medikament und der Depersonalisation nicht aus und ich soll wieder zu der Ärztin gehen. Sie ist sehr forsch zb meinte sie: Nein wir stellen nicht um stellen sie sich darauf ein noch 6 Monate mindestens dieses Medikament zu nehmen. Wenn die Dépersonnalisation nicht besser wird wird ein Mrt gemacht usw. Sie entscheidet alles. Ich wollte ja nur ehrlich sein und uhr schildern wie es mir beim reduzieren und so ging. Das war wohl nix.

@ katja

Ja seit letzten Samstag kann ich wieder tanzen gehen und der Schwindel ist aushaltbar. Da bin ich sehr froh. Ja ich danke dir sehr liebe Katja für deinen Rat auf diesen Termin zu warten und nicht in die Psychiatrie zu gehen. Es war richtig so! Nun kann ich wenn das wieder auftritt früher bei ihr einen Termin bekommen!

LG
Tanjaangelina
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November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 11.01.18, 17:11

Hallo Tanjaangelina :-)

ich finde es auch seltsam was deine Psychiaterin gesagt hat. Dass sie nicht gut findet dass du ohne vorher mit ihr zu sprechen die Dosis veränderst, kann ich nachvollziehen, es wäre ja ihr Job dir da guten Rat zu geben.

Aber eine Überwachung der Einnahme anordnen, das geht meines Wissens nicht einfach so, wenn du keine gesetzliche Betreuung hast, das kann höchstens in der Klinik gemacht werden, und auch dort kannst du die Einnahme verweigern (außer du bist wegen selbst- oder fremdgefährdung z.b. auf der geschlossenen Station eingewiesen worden).

Was dir passieren kann, ist dass du eben nicht weiter behandelt wirst wenn du nicht den Empfehlungen der Psychiaterin folgst, das heißt sie könnte sich ggf. weitern dich weiter zu betreuen und dir überhaupt Medikamente zu verschrieben. Dann müsstest du eben woanders hin.

Ich würde da vielleicht das nächste mal sachlich und ruhig nachfragen, wie sie das meint.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 11.01.18, 17:22

Hallo LinLina,

Verstehe.
Nun sie meinte wenn das wieder so läuft wie bisher dann möchte sie mir so eine Person aufs Auge drücken, dann bräuchte ich mich mit diesem Problem ob ich wieder reduziere nicht beschäftigen und könnte mich darum kümmern, jemanden zu finden, der mich im Notfall dieser Dépersonnalisation mit dem Auto nach hause fährt, wenn ich gerade unterwegs bin. Ich hab aber niemand dafür. So ein Blödsinn redet die. Ob sie mich wirklich dazu zwingen kann, das frage ich mich auch.
Sie sagte aber davor, dass ich mich wohl entscheiden muss, ob ich bei ihr eine psychiatrische Behandlung möchte oder von meinem Hausarzt die Tabletten bekomme, die ich dann so nehme wie ich es für richtig halte. Dieser Satz bedeutet doch dass es schon in meiner Entscheidung liegt. Danach sprach sie anders. Komisch.

LG
Tanjaangelina
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Seit August 2017 Amisulprid 50 mg
November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
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