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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 12.07.18, 18:43

Hallo Maria, :)

ich würde auch das Risperidon weiter ausschleichen.
Sich auf einen fliegenden Wechsel zu einem Prolaktin-unverdächtigerem NL (welches sollte das sein? :? ) einzulassen könnte dein ganzes System crashen.
Außerdem hast du bereits jetzt Probleme mit der Schilddrüse und die reagiert ganz besonders gerne, wenn die Psychopharamka verändert werden.

Meines Erachtens ist es der nachhaltigere Weg das Risperidon so lange und konsequent abzusetzen, bis du die Null schaffst und dann wird sich auch das Prolaktin regulieren.

Von 25µg auf 50µg würde ich keineswegs gehen bei dem L-Thyroxin!
Das gibt doch nur wieder Herzrasen, fürchte ich :(.
Besteht die Möglichkeit 12,25 mehr einzunehmen statt volle 25µg?

Noch besser: Bitte deinen Hausarzt, ob er dir L-Thyroxin als Tropfen verordnen könnte.
1 Tropfen entspricht da um die 5µg. Es gibt allerdings ein Problem: Diese Tropfen sind häufig von Lieferengpässen betroffen.
Frage vorher in einer Apotheke nach, ob sie dir etwas dazu sagen können und wenn ja, welches Präparat zZt lieferbar ist.

Zu den Blutwerten. Finde ich wichtig, dass man die noch mal checkt. Klingt nach Eisenmangel; rege dich nicht auf, das kann man ggf. auch mit stärkeren Tabletten oder Infusionen angehen.
Zum Entzündungswert und wie man da den Herd aufspüren kann, kann ich leider nichts sagen.
Ich leide seit 2009 an einem stetig leicht erhöhten CRP (immer so zwischen 7-13) und niemand findet die Ursache. Zähne sollten abgeklärt werden, aber das tat ich und da war nichts.
Ich habe also das selbe Problem wie du und alle meine Docs sind ratlos.
Vielleicht ein unterschwelliger Autoimmun-Prozess? Wer weiß?

Ich wünsche dir alles Gute
Jamie
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Samstag, 14.07.18, 11:40

Huhu Jamie,

vielen Dank für Deine rasche Antwort :-)

Ja, in Sachen Neuroleptika lasse ich mich auf keinen Wechsel mehr ein. Ich bin jetzt schon so weit runter gekommen damit, das werde ich nicht durch den Wechsel auf ein anderes Präparat gefährden ;-)

Das Schilddrüsenmedikament kann man problemlos Teilen, ich glaube das mache ich dann auch so, das ist mir lieber als die Tropfen, wenn es da Lieferengpässe gibt. Danke für den Tipp, das werde ich so mal ausprobieren :hug:

Wegen des Eisenmangels habe ich leider noch keine neuen Nachrichten bekommen. Die neuen Werte waren am Freitag noch nicht in der Praxis. Aber keine Sorge, da rege ich mich nicht mehr auf deshalb, dafür sind mir meine Nerven zu schade. Ich finde es nur enttäuschend, im Blutbild ist eigentlich schon seit Januar 2017 ein unterirdischer Eisenwert vermerkt, da hätte mein Doc eigentlich schon reagieren sollen.

Das tut mir Leid, dass Du auch einen erhöhten Entzündungswert hast und die Ursache nicht kennst, das ist lästig. :vomit:

Bei mir sind die CRP Werte immer von 13 bis teilweise hoch bis 32. Ich dachte immer, meine Endometriose sei daran schuld aber mein Hausarzt meinte, dafür steigen die zu hoch. Ein Neurologe meinte mal dazu: Naja, es ist noch keine MS... :shock:

Naja, was soll´s bisher hab ich es überlebt, dann werd ich es wohl in Zukunft auch überleben :D

Liebe Grüße
und ein schönes Wochenende euch allen
von Maria
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Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 02.08.18, 13:59

Hallo ihr Lieben,

was für eine Hitze! :o
Aber obwohl ich bei der Hitze nicht viel unternehmen kann, genieße ich doch die Wärme und den Sonnenschein. Und gönne mir ab und an eine leckere Kugel Eis 8-) .
Und was soll ich sagen, ich nehme ab dabei. Inzwischen bin ich bei 159,1 kg. :D
Leider gibt es auch weniger gute Nachrichten. Ich habe meinen Hausarzt ja darauf angesprochen, dass auch die QT Zeit einmal bestimmt werden müsste, weil ich ja Herzbeschwerden habe und man unter Risperidon eigentlich regelmäßig überwacht werden müsste...

Nun, meine korrigierte QTc Zeit war heute beim EKG auf 510s und das ist schon ganz ordentlich. Eigentlich müsste ich jetzt das Risperidon sofort absetzen(das wird ab einem QTc Intervall von 500s empfohlen), aber ich konnte meinen Hausarzt davon überzeugen, dass das keine gute Idee ist, weil ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Ich nehme im Moment ja noch 0,5 mg und möchte das gerne in vier Schritten zu 0,125 mg alle vier bis sechs Wochen absetzen. Das heißt, ich werde wohl noch vier Monate brauchen im kürzesten Fall, sollte ich verstärkt Absetzsymptome haben, werde ich länger warten mit der Reduzierung.

Ist das so ok? Oder meint ihr, ich müsste schneller absetzen wegen des QT-Intervalls? Ich habe teilweise schon ordentliche Herzstolperer und manchmal auch das Gefühl, das Herz setzt einen Schlag aus :( Und das war wohl doch nicht eingebildet, wie mir in den letzten Jahren so oft erklärt wurde...

Außerdem habe ich meinen Hausarzt schonend darauf vorbereitet, dass ich auch das Duloxetin irgendwann absetzen möchte. Davon war er nicht begeistert. Er möchte lieber, dass ich dann auf ein anderes Antidepressiva wechsele. Letztlich wird das mein neuer Psychiater entscheiden, denn leider hört mein bisheriger Psychiater auf... bin mal gespannt, ob sein Nachfolger dann auch so hilfsbereit und sympathisch sein wird.

Ich möchte es gerne zunächst nach einer Stabilisierungsphase von 2-3 Monaten nach dem Absetzen von Risperidon mit dem langsamen Ausschleichen von Duloxetin probieren und schauen, ob es auch ohne Antidepressiva geht.

So, das war es auch schon wieder von mir. Einen schönen Sommer wünsch ich euch :hug:

Liebe Grüße
von Maria
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ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Donnerstag, 02.08.18, 17:48

hallo Maria, :)
Ich nehme im Moment ja noch 0,5 mg und möchte das gerne in vier Schritten zu 0,125 mg alle vier bis sechs Wochen absetzen. Das heißt, ich werde wohl noch vier Monate brauchen im kürzesten Fall, sollte ich verstärkt Absetzsymptome haben, werde ich länger warten mit der Reduzierung.
Ich kann es natürlich nicht wirklich beurteilen. Ich denke, dass dein Plan so okay ist, die Dosis ist ja schon recht niedrig. Die QT Zeit sollte jedoch möglichst engmaschig kontrolliert werden.

Allerdings ist es so, dass auch Duloxetin eine QT Zeit Verlängerung machen kann.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=54872

Da nimmst du ja relativ viel, ich kann nicht einschätzen, ob es Sinn machen würde, zunächst da zu reduzieren.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 08.08.18, 9:10

Huhu padma,

vielen Dank für Deine Rückmeldung und den Hinweis darauf, dass auch Duloxetin eine QT-Zeit Verlängerung machen kann :shock:

Mein Hausarzt hielt das für ausgeschlossen, weil ja nichts davon in den Nebenwirkungsangaben steht. :frust:

Duloxetin erhöht ja auch das Prolaktin, für mich bedeutet das, es muss weg - so bald wie möglich.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 08.08.18, 11:40

Liebe Maria :-)

auf Hinweis von Jamie :-) habe ich das mit der QT-Zeit nochmal überprüft.

Der Artikel in der pharmazeutischen Zeitung war etwas missverständlich bzw. padma :-) hat das wohl versehentlich verwechselt. Duloxetin erhöht also nach aktuellem Wissensstand nicht die QT-Zeit.

Allerdings gibt es das Problem, dass Duloxetin den Blutspiegel anderer Medikamente erhöht, unter anderem auch den von Risperidon.

So trägt es indirekt dazu bei, dass das Risiko einer QT-Zeit Verlängerung steigt, wenn man entspechende Medikamente zusammen mit Duloxetin nimmt.

Wenn du das Risperidon zuerst fertig ausschleichst, wäre das wohl der schnellste Weg um dein Risiko möglichst bald zu senken. Du müsstest in Zukunft wohl dringend darauf achten, dass weitere Medikamente möglichst nicht mit Duloxetin interagieren bzw. nicht die QT-Zeit erhöhen können. Das gilt auch z.b. für einige Antihistaminika und Antibiotika.

Danach, mit einer ausreichend langen Stabilisierungspause, könntest du ja behutsam an die Reduktion des Duloxetins gehen wenn du möchtest, damit du zumindest nicht mehr so eine arg hohe Dosis nimmst.

Liebe Grüße
Lina
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 16.08.18, 19:33

Huhu Lina :-)

Vielen Dank für Deine Unterstützung, da bin ich aber froh, dass das Duloxetin nicht auch noch die QT Zeit verlängert. :D
Und danke auch für die Tipps hinsichtlich der Antihistaminika und Antibiotika, das werde ich mir merken und ggf. meinen Arzt darauf hinweisen.

Heute war ich bei der Frauenärztin, sie ist neu in der Gemeinschaftspraxis. Meine bisherige Frauenärztin hat nur noch Privatpatienten...

Jetzt hab ich auch noch ein Myom :frust: und es ist schon so groß, dass es vermutlich operiert werden muss. Eigentlich bin ich dorthin gegangen wegen meiner Dauerblutungen. Na prima... das wird meine 16. oder 17. OP :cry:

Sie hat mir jetzt ein Gestagen verschrieben, damit "sich die Schleimhaut umwandelt", was immer das heißen mag :? Ich hoffe nur, dass ich dadurch nicht noch stärkere Blutungen bekomme, wir wollten nächste Woche eigentlich in den Urlaub.

Ansonsten geht es mir soweit gut, nur die Erhöhung des Schilddrüsenhormons musste ich wieder reduzieren, ich habe sehr starkes Herzrasen davon bekommen.

Viele liebe Grüße schickt euch

Maria
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Donnerstag, 16.08.18, 19:59

Traurige hat geschrieben:
Donnerstag, 16.08.18, 19:33
Heute war ich bei der Frauenärztin, sie ist neu in der Gemeinschaftspraxis. Meine bisherige Frauenärztin hat nur noch Privatpatienten...

Jetzt hab ich auch noch ein Myom :frust: und es ist schon so groß, dass es vermutlich operiert werden muss. Eigentlich bin ich dorthin gegangen wegen meiner Dauerblutungen. Na prima... das wird meine 16. oder 17. OP :cry:
Huhu Maria,

du Arme, ich kann dein Leid sehr gut nachvollzogen - mir ist es letzte Woche bei der Frauenärztin ähnlich mit einer 6cm großen nichtfunktionalen Eierstockzyste im Ultraschall ergangen.

Ich schreibe dazu gleich noch mehr in meinem eigenen Thread, sonst fasse ich mich doppelt. ;) aber 16 oder 17 OPs? :shock: Ich hatte mit meinen 34 Jahren 4 große OPs und finde das schon viel.
Hattest du dann schon eine Laparoskopie? In Bezug auf Eierstockzysten habe ich auch gelesen, dass nach dem Wegoperieren oft wieder eine neue auftaucht. :vomit:

Ich drücke dir die Daumen, dass dir eine OP erspart bleibt! Und wie sagt man sich so oft, geteiltes Leid ist halbes Leid... :hug:

Viele liebe Grüße
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 16.08.18, 21:07

Hallo Traurige, :)

die Gestagengabe ist vermutlich der Versuch deiner Frauenärztin, die Blutung zu stoppen.
Das Myom kann diese auch auslösen.

Wenn das nicht hilft, kann es sein, dass du eine Ausschabung brauchst. Wenn du kurze Narkosen gut verträgst, ist das aber keine allzu große Sache.

Nichts im Vergleich zu deiner Vorgeschichte, wenn ich das richtig sehe. :shock:

Ich hoffe, dass dich die Hormoneinnahme nicht triggert, manchmal kann das nämlich sein. War bei mir aber auch nicht.

Ich drücke dir die Daumen, dass die Blutung nachlässt und du deinen Urlaub genießen kannst.

LG Ute
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 23.08.18, 12:02

Huhu Katja,

danke für Deinen Zuspruch, den kann ich gerade wirklich gut gebrauchen :hug: Und dann drücke ich Dir mal ganz feste die Daumen, dass Deine Zyste von alleine verschwindet. :-)

Ja, ich hatte schon Laparoskopien und ja, es ist nicht ungewöhnlich, dass nach operativen Eingriffen an den Eierstöcken dort Zysten auftreten. Die verschwinden aber in der Regel wieder ganz von alleine. Ich musste aber auch schon die Erfahrung machen, dass dies nicht allen Frauenärzten bekannt ist :? , einer wollte mir deshalb mal Eierstöcke und Gebärmutter entfernen :evil:

Huhu Ute,

genau, die Gestagengabe hat die Blutung nun auch erfolgreich gestoppt :party2: so kann ich unseren Urlaub viel besser genießen und auch mal Schwimmen gehen, ohne Angst vor einem Blutmassaker im Schwimmbad :D

Es ist so geplant, dass die Blutung zunächst zum Stillstand kommt und dann alles abblutet. Mal gucken, ob das dann auch so klappt :?

Zum Glück triggert mich auch die Hormoneinnahme nicht, mir war nur anfangs ein wenig übel und schwindlig, Bauchschmerzen hab ich, die hatte ich aber vorher auch schon. Keine Anzeichen für Depressionen. Allerdings habe ich wieder etwas zugenommen, von den Tabletten und bin jetzt wieder bei 161 kg. :-( Aber immerhin muss ich diese Tabletten ja nur 14 Tage lang nehmen, da hoffe ich doch, dass die zusätzlichen Kilos dann auch bald wieder verschwinden. Außerdem habe ich den nächsten Reduzierungsschritt gestern in Angriff genommen und bin jetzt nur noch bei 0,375 mg Risperidon. Vielleicht purzelt da dann auch nochmal das eine oder andere Kilo runter.

Danke Dir Ute für´s Daumendrücken :hug:


Ich wünsche euch allen eine schöne Sommerzeit und dass euch die Hitze nicht zu sehr belastet. Bis bald dann mal :)

Liebe Grüße
von Maria
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Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
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Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
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Katja
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Donnerstag, 30.08.18, 10:11

Huhu Maria,

gut, dass du die Hormone verträgst! Du bekommst die wegen deiner starken Blutungen und nicht wegen des Myoms, richtig?
Ist das denn auch eine Laparoskopie für dein Myom oder wie wird das entfernt?

Da du ja schon ein bisschen Laparoskopie-Erfahrung hast - wie schlimm ist denn so eine Laparoskopie?
Ich sitze grad in einer Uniklinik zur Kinderwunschberatung&Laparoskopie-Vorgespräch. :(
Mache mir wegen so einer kleinen OP schon einen Kopf, vielleicht muss ja auch der rechte Eierstock mit raus.

Hab mir morgen aber auch nochmal einen Termin bei einem zweiten niedergelassenen Frauenarzt gemacht und hoffe, dass der eine OP nicht für nötig hält. Hab aber auch ein leichtes ziehen im Unterleib von der Zyste.

Was hattest du denn für Zysten, die entfernt wurden sind? Weiß nur, dass meine nichtfunktional und multizystisch ist.

Hoffentlich hast/hattest du einen schönen Urlaub??

Viele liebe Grüße
Katja
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Samstag, 01.09.18, 11:52

Huhu Katja :hug:

ja, die Hormone habe ich ganz gut vertragen, nur wiege ich deshalb inzwischen wieder 161 kg und habe gestern richtig schlimme Endoschmerzen (Darm) gehabt, heute sind sie wieder etwas erträglicher. Mit der Einnahme der 28 Tabletten bin ich mittlerweile fertig. Die Hormone sollten bewirken, dass die Blutung zum Stillstand kommt und dann wieder ein normaler Zyklus stattfindet. Das hat leider nicht so richtig geklappt :-(

Das Myom ist schon sehr groß, beim nächsten Untersuchungstermin im Oktober will die Ärztin es sich nochmal anschauen, ob man es vielleicht entfernen muss. Ich weiß noch nicht, ob es per Laparoskopie geht bei mir, ich habe schon viele Verwachsungen, außerdem spüre ich deutlich, dass ich auch am Darm schon wieder Endometriose habe. Deshalb werde ich für die Entfernung des Myoms an ein Endometriosezentrum Stufe III gehen und dort gleich richtig sanieren und ggf. sogar die Gebärmutter entfernen lassen, denn an dieser sind auch noch Endometrioseherde die Schmerzen machen.

Ich weiß nicht, ob Du die Seite schon kennst, www.endometriose-vereinigung.de, dort findest Du Kliniken, die sich auf Endometriose spezialisiert haben ;-)

Und meine Laparoskopien waren überhaupt nicht schlimm. Die habe ich teilweise sogar ambulant machen lassen wenn es nur eine Zyste war. Es gibt dann nur bis max. drei kleine Einschnitte im Bauch, durch die die Instrumente eingeführt werden. Manchmal hatte ich nach der OP ein bisschen Schulterschmerzen, das kam von dem Gas, mit dem der Bauch dafür ein bisschen aufgepumpt wird, das war aber auch schon alles.

Oh je, das tut mir Leid, wenn vielleicht auch der rechte Eierstock bei Dir raus muss... bei mir hat es den linken Eierstock erwischt ;-) von dem war nicht mehr viel übrig, aber wir haben trotzdem noch einen gesunden Sohn bekommen. :-)

So ist bei mir überhaupt erst die Diagnose Endometriose gestellt worden. Mein linker Eierstock hatte eine 6-7 cm große Endometriosezyste, die dabei war, nach unten zu kippen und mir den Eierstock abzudrehen. Das machte so heftige Schmerzen, dass mein damaliger Hausarzt mich mit Verdacht auf geplatzten Blindddarm ins Krankenhaus eingewiesen hat. Zuvor waren meine Schmerzen von meiner damaligen Frauenärztin nie ernst genommen worden, sie hatte auch nie die Zysten als Endometriosezysten erkannt.

Was Du noch ausprobieren kannst, ist Ibuprofen zu nehmen. Mein früherer Frauenarzt hat mir mal erklärt, dass der Wirkstoff den Zysten die Oberflächenspannung nimmt, man hat dann gute Chancen, dass die Zyste platzt und nicht operiert werden muss. Hat mich auch schon vor manchen OP´s bewahrt. Aber immer schön überwachen lassen die Zyste, wenn sie nicht platzt und zu groß wird, verlierst Du den Eierstock und riskierst weitere Komplikationen.

Bei mir waren es sogenannte Schokoladenzysten. Sie sind im Gegensatz zu zyklusbedingten Zysten mit geronnenem Blut gefüllt und daran kann man sie im Ultraschall gut von normalen Zysten unterscheiden.

Einen schönen Urlaub habe ich, vielen Dank ;-) Obwohl wir nicht weggefahren sind. Wir machen viele Ausflüge und genießen unsere Familienzeit ^^.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen dafür, dass Deine Zyste von alleine wieder verschwindet und wenn nicht, dann wünsche ich Dir alles Gute für Deinen Eingriff und Deinem Operateur eine ruhige Hand. Eine Laparoskopie ist wirklich wesentlich angenehmer und leichter zu verkraften als eine offene OP.

Viele liebe Grüße
und noch einen lieben Drücker :hug:
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Freitag, 07.09.18, 10:39

Hallo zusammen,

mal wieder Zeit für ein Update bei mir. Leider habe ich seit ein paar Tagen eine extrem starke und sehr schmerzhafte Periodenblutung. Naja, wenn danach endlich Ruhe ist, soll´s mir recht sein. :-)

Seelisch geht es mir eigentlich ganz gut, ich bin nur traurig darüber, dass ich körperlich kaum noch belastbar bin. Bei den Ausflügen musste ich immer wieder viele Pausen einlegen und mich setzen um mich auszuruhen. Langes Sitzen geht aber auch nicht mehr, da bekomme ich auch wieder Schmerzen. Dafür hat sich mein Problem mit dem Belastungsasthma erheblich verbessert.

Aber ab nächster Woche ist bei uns wieder Schule und mein Mann arbeitet auch wieder, dann wird es wieder ruhiger werden und ich kann mich erholen.

Liebe Grüße
von Maria
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ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

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21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Montag, 10.09.18, 20:54

Liebe Forumsmitglieder und liebes Team,

hier kommt mal wieder ein erfreuliches Update:

In den letzten Tagen war ich durch meine Schmerzen und die starken Blutungen sehr niedergedrückt.
Gestern Abend hatte ich dann auch noch aufkommende Ängste und wieder Gedankenkreisen in die negative Richtung. Für meinen Schwerbehindertenausweis muss ich nun wohl vor Gericht gehen und da habe ich gestern die Unterlagen dafür zusammen gestellt und einen Rechtsanwalt angeschrieben. Das hat mich wohl zu sehr aufgewühlt.

Heute habe ich deshalb wieder zu meinem homöopatischen Mittel zur Beruhigung gegriffen und ich konnte mich wieder fangen. Am Nachmittag hatte ich dann wieder ein schönes Fenster, das immer noch anhält. Einfach, weil ich jetzt stolz bin, dass ich das endlich geschafft habe, mit den Unterlagen und dem Rechtsanwalt. Ich habe das sehr genossen und hoffe, es hält noch ein wenig an.

Meine Periode ist seit heute fast ganz weg. Die Schmerzen sind auch fast weg. Ich bin mal gespannt, wie es da nun weitergeht. Ich habe wegen der starken Schmerzen meine Frauenärztin kontaktiert und sie hat mir kurzfristig einen Termin bei einer Kollegin an einer Klinik organisiert, die sich mein Myom auch noch anschauen soll, damit ich eine zweite Meinung habe (diese Ärztin operiert auch).

Liebe Grüße von
Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 12.09.18, 10:47

Hallo ihr Lieben,

das Fenster war leider nur von kurzer Dauer. Aber ich weiß ja schon, das wieder eines kommen wird :-)

Gestern habe ich meinen neuen Psychiater kennengelernt, der auch Psychotherapeut ist und eine psychosomatische Abteilung in einer Klinik leitet. Er war mir zunächst sehr sympathisch, er teilt unsere Auffassung, dass man Psychopharmaka nur sehr langsam ausschleichen darf, da es sonst Probleme geben kann. Und er hat mich gefragt, wieviel ich von den Medikamenten zugenommen habe. Darüber war ich sehr erstaunt, das hörte sich für mich positiv an wenn ein Psychiater darüber bescheid weiß und das auch offen zugibt. Er hat mich auch darauf hingewiesen, dass man nicht zwei Medikamente gleichzeitig ausschleichen sollte.

Allerdings hat er auch um mich kennenzulernen mit mir über meine Krankengeschichte bis zurück zu den Anfängen geredet. Das hat mich sehr aufgewühlt, denn wir hatten nur einen sehr kurzen Termin und so blieb ich nach dem Gespräch auch ziemlich aufgewühlt zurück und war dann alleine damit.

Außerdem wollte er mich gleich in seine psychosomatische Abteilung aufnehmen, weil seiner Meinung nach Endometriose und Psyche eng zusammenhängen und ich in seinen Augen den sexuellen Übergriff noch nicht ausreichend verarbeitet habe. Ich habe ihm gesagt, dass ich in ambulanter Therapie bin und das mir das ausreicht, aber er beharrt darauf, dass es viel besser sei noch einmal intensiv daran zu arbeiten bei einem stationären Aufenthalt in seiner Abteilung. Ich musste ihm auch beschreiben, welche psychotischen Symptome ich hatte, er meinte dann dazu, das seien keine psychotischen Symptome gewesen. Des weiteren ist er der Meinung, ich bräuchte keinen Schwerbehindertenausweis. Aber er kennt ja noch nicht mal alle meine Zipperlein, wie kann er das so pauschal behaupten?

Nun bin ich hin und her gerissen. Soll ich weiter zu ihm gehen?

Ein stationärer Aufenthalt kommt für mich nicht in Frage. Ich will nicht von meiner Familie getrennt sein, das kann ich unserem Kind auch nicht antun. Demnächst steht sehr wahrscheinlich eine Unterleibsoperation an (Myomentfernung/Gebärmutterentfernung), da werde ich auch wider Willen von meiner Familie getrennt sein, da will ich nicht noch einmal mehrere Wochen in die psychosomatische Klinik. Deshalb bin ich auch bisher nicht in eine Kur gegangen.

Außerdem befürchte ich wenn es mir schlechter geht in der Klinik, dass ich wieder mit Medikamenten abgeschossen werde. Und letztlich dann doch wieder ein Neuroleptikum nehmen muss, weil es mir damit ja "besser" geht. Es stimmt schon, mit Neuroleptikum werde ich ruhig und meine Ängste werden schön gedämpft. Allerdings wird alles andere davon auch gedämpft und Nebenwirkungen gib es noch gratis obendrauf. Ich würde lieber lernen, mit meinen Ängsten umzugehen und nicht wieder in Panik zu verfallen oder in Gedankenkreisen und Depression, wenn diese Ängste zu groß werden. Ich befürchte auch weitere Diagnosen, wenn ich wirklich in diese psychosomatische Abteilung gehen sollte, das gebe ich offen zu.

Seit ein paar Tagen bin ich aus diesem Neuroleptika-Nebel vollends aufgewacht und habe es endlich geschafft, ein paar grundlegende Dinge in meinem Leben anzupacken, die schon lange im Argen liegen. So habe ich es endlich geschafft, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren wegen meines Schwerbehindertenausweises und wegen des Ärgers mit meinem Arbeitgeber. Außerdem habe ich es endlich geschafft, meiner Frauenärztin die Schwere meiner Schmerzen und Blutungen begreiflich zu machen. Und ich habe es geschafft, mir Unterstützung von der Endometriosevereinigung zu holen. Das möchte ich nicht wieder eintauschen gegen das Verdösen meines Lebens unter Neuroleptika.

Oder war jemand von euch schon einmal in so einer psychosomatischen Klinik und hat damit positive Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von inandout » Mittwoch, 12.09.18, 14:49

Hallo Maria,

für mich klingt gut, was du alles geschafft hast, was du am Ende deines Beitrags schreibst; das hört sich wirklich nach einer ganzen Menge an!

Zwar ist es schön, dass dein Psychiater ein paar Sachen wie langwierigen Entzug anerkennt (was ja eigentlich selbstverständlich sein sollte), aber andererseits dich zu etwas drängen wollen wie Aufenthalt in einer Klinik finde ich überhaupt nicht erfreulich. Woher will er denn wissen, ob dir das gut tut oder du das brauchst? Gerade wenn du gute Gründe hast, da nicht hinzuwollen wegen deiner Familie! Eigentlich ist das doch eine Frechheit! Man darf auch nie vergessen, dass auch Ärzte wirtschaftliche Interessen haben. Das weiß man zwar nicht, aber vielleicht braucht die Klinik ja Patienten?

Ich würde mich da zu nichts drängen lassen, auch nicht von einem Arzt, der vielleicht ein paar Punkte versteht!

LG,
inandout
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 13.09.18, 8:31

Hallo inandout,

vielen Dank für Dein Feedback, ich sehe Du teilst meine Bedenken. Inzwischen habe ich meine Psychotherapeutin informiert, sie war auch überrascht und möchte das mit mir noch besprechen, nur ist sie leider jetzt erst mal im Urlaub.

Wegen des Schwerbehindertenausweises habe ich mich nun für den Klageweg entschieden.

Leider wühlt mich das alles sehr auf, deshalb befürchte ich, dass ich mit der nächsten geplanten Reduzierung noch etwas länger warten muss. Was nicht gut ist, da ich eigentlich zügig absetzen sollte aufgrund des verlängerten Qtc Intervalls :-(

Dass es mich aufwühlt, merke ich daran dass ich verstärkt wieder Angst davor habe, was alles passieren könnte. Ich male mir das dann in den schlimmsten Farben aus. Und ich habe oft Alpträume. Außerdem liege ich abends, wenn ich ins Bett gehe, noch eine ganze Weile lang wach und mache mir Sorgen. Ich nehme das als Alarmzeichen, dass ich aufpassen muss mich nicht zu überfordern. Und dass ich im Moment eben noch auf die Krücke Risperidon angewiesen bin.

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
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25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 03.10.18, 12:03

Hallo ihr Lieben,

nachdem sich bei mir die Lage wieder etwas beruhigt hat, habe ich zum 01.10.2018 den nächsten Schritt gewagt und bin auf 0,25 mg Risperidon runtergegangen. Ich spüre die Absetzerscheinungen immer sehr an meiner Optik, mal sehe ich richtig scharf, dann wieder verschwommen und irgendwie verschoben. Eine große Erleichterung für mich ist, dass ich kaum noch Krämpfe in den Zehen/Füßen/Beinen habe. So konnten wir vor kurzem einen größeren Spaziergang unternehmen, der jedoch leider wieder in einem Asthmaanfall geendet hat. Aber immerhin, der kam erst nach ca. 2,5 km Spaziergang, nicht schon nach 200 m gehen :-)

Insgesamt genieße ich die wieder spürbaren Gefühle sehr. Auch die Wut auf meinen Arbeitgeber, der so mies mit mir umgesprungen ist, habe ich gestern sehr stark und zu Recht empfunden. Diesmal habe ich dieses Gefühl auch nicht mehr unterdrückt wie sonst, sondern habe es zugelassen. Das hat richtig gut getan.Leider steht immer noch das Gespräch mit meinem Arbeitgeber aus, wie es mit mir in diesem Betrieb weitergehen soll. Ich schiebe es vor mir her und will da nicht dran, da ich befürchte, dass der Arbeitgeber mich loshaben will. Und zwar in der Form, dass ich von mir aus kündige.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Am Wochenende waren wir mit guten Freunden unterwegs, ich habe mich dort sehr gut unterhalten und da habe ich endlich wieder richtige Freude spüren können. Wir sind sogar auf eine Hochzeit eingeladen worden, auf die ich mich schon sehr freue :D

Was ich noch besser lernen sollte ist, etwas Gutes für mich zu tun. Dabei habe ich noch immer ein schlechtes Gewissen weil ich denke, ich habe es nicht verdient. *seufz*
Ich kann nur wenig im Haushalt machen und auf Arbeit will man mich nicht mehr. Daher kommt dieses Gefühl, es nicht verdient zu haben.
Tja... was kann man dagegen tun?
Ich denke, ich werde das Thema mit meiner Psychotherapeutin mal besprechen.

Parallel bin ich immer am Suchen, ob ich nicht doch einen anderen Job für mich finden kann, denn nach der miesen Mobbingnummer, die von der Personalchefin auch noch gedeckt wurde, weiß ich nicht, ob ich in dem Betrieb überhaupt noch arbeiten möchte.

Habt einen schönen Feiertag! Liebe Grüße von Maria
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1999 Burnout mit Diagnose paranoide Psychose (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg

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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 03.10.18, 14:18

Hallo Maria,

oh doch, du bist es absolut wert, die etwas Gutes zu tun.
:hug:
Ich denke, das solltest du auf jeden Fall mit deiner Therapeutin besprechen, dass du davon ein schlechtes Gewissen bekommst.

Dass dein Arbeitgeber dich am liebsten so elegant loswerden will, sagt in meinen Augen mehr über ihn als über dich aus.

Schön, dass du wieder Freude empfinden kannst. Diese negativen Empfindungen sind da wohl die Kehrseite und der Preis. Aber die gehören eben auch mit dazu. Wenn du Wut schon mal zulassen kannst, bist du aber sicher auf einem guten Weg.

LG Ute
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Sonntag, 07.10.18, 17:50

Hallo Ute,

vielen Dank für Deinen Zuspruch :hug: das tut richtig gut.

Die beste Nachricht habe ich ganz vergessen, euch zu schreiben: Mein Prolaktinwert ist endlich gesunken, auf unter 800. Meine Frauenärztin hat das mitgeteilt, aufgrund der letzten Blutuntersuchung. Sie hat sich auch sehr darüber gefreut, dass die Blutungen am 12.09.18 endlich aufgehört haben und auch bis jetzt nicht wieder gekommen sind.

Meine Stimmung ist leider immer noch eher gedrückt. Mit meiner Therapeutin konnte ich leider noch nicht reden, sie war im Urlaub und wollte sich dann bei mir wieder melden, wegen eines Termins. Hat sie bis jetzt aber leider nicht.

Liebe Grüße
von Maria
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2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg

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