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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 12.07.18, 18:43

Hallo Maria, :)

ich würde auch das Risperidon weiter ausschleichen.
Sich auf einen fliegenden Wechsel zu einem Prolaktin-unverdächtigerem NL (welches sollte das sein? :? ) einzulassen könnte dein ganzes System crashen.
Außerdem hast du bereits jetzt Probleme mit der Schilddrüse und die reagiert ganz besonders gerne, wenn die Psychopharamka verändert werden.

Meines Erachtens ist es der nachhaltigere Weg das Risperidon so lange und konsequent abzusetzen, bis du die Null schaffst und dann wird sich auch das Prolaktin regulieren.

Von 25µg auf 50µg würde ich keineswegs gehen bei dem L-Thyroxin!
Das gibt doch nur wieder Herzrasen, fürchte ich :(.
Besteht die Möglichkeit 12,25 mehr einzunehmen statt volle 25µg?

Noch besser: Bitte deinen Hausarzt, ob er dir L-Thyroxin als Tropfen verordnen könnte.
1 Tropfen entspricht da um die 5µg. Es gibt allerdings ein Problem: Diese Tropfen sind häufig von Lieferengpässen betroffen.
Frage vorher in einer Apotheke nach, ob sie dir etwas dazu sagen können und wenn ja, welches Präparat zZt lieferbar ist.

Zu den Blutwerten. Finde ich wichtig, dass man die noch mal checkt. Klingt nach Eisenmangel; rege dich nicht auf, das kann man ggf. auch mit stärkeren Tabletten oder Infusionen angehen.
Zum Entzündungswert und wie man da den Herd aufspüren kann, kann ich leider nichts sagen.
Ich leide seit 2009 an einem stetig leicht erhöhten CRP (immer so zwischen 7-13) und niemand findet die Ursache. Zähne sollten abgeklärt werden, aber das tat ich und da war nichts.
Ich habe also das selbe Problem wie du und alle meine Docs sind ratlos.
Vielleicht ein unterschwelliger Autoimmun-Prozess? Wer weiß?

Ich wünsche dir alles Gute
Jamie
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Samstag, 14.07.18, 11:40

Huhu Jamie,

vielen Dank für Deine rasche Antwort :-)

Ja, in Sachen Neuroleptika lasse ich mich auf keinen Wechsel mehr ein. Ich bin jetzt schon so weit runter gekommen damit, das werde ich nicht durch den Wechsel auf ein anderes Präparat gefährden ;-)

Das Schilddrüsenmedikament kann man problemlos Teilen, ich glaube das mache ich dann auch so, das ist mir lieber als die Tropfen, wenn es da Lieferengpässe gibt. Danke für den Tipp, das werde ich so mal ausprobieren :hug:

Wegen des Eisenmangels habe ich leider noch keine neuen Nachrichten bekommen. Die neuen Werte waren am Freitag noch nicht in der Praxis. Aber keine Sorge, da rege ich mich nicht mehr auf deshalb, dafür sind mir meine Nerven zu schade. Ich finde es nur enttäuschend, im Blutbild ist eigentlich schon seit Januar 2017 ein unterirdischer Eisenwert vermerkt, da hätte mein Doc eigentlich schon reagieren sollen.

Das tut mir Leid, dass Du auch einen erhöhten Entzündungswert hast und die Ursache nicht kennst, das ist lästig. :vomit:

Bei mir sind die CRP Werte immer von 13 bis teilweise hoch bis 32. Ich dachte immer, meine Endometriose sei daran schuld aber mein Hausarzt meinte, dafür steigen die zu hoch. Ein Neurologe meinte mal dazu: Naja, es ist noch keine MS... :shock:

Naja, was soll´s bisher hab ich es überlebt, dann werd ich es wohl in Zukunft auch überleben :D

Liebe Grüße
und ein schönes Wochenende euch allen
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 02.08.18, 13:59

Hallo ihr Lieben,

was für eine Hitze! :o
Aber obwohl ich bei der Hitze nicht viel unternehmen kann, genieße ich doch die Wärme und den Sonnenschein. Und gönne mir ab und an eine leckere Kugel Eis 8-) .
Und was soll ich sagen, ich nehme ab dabei. Inzwischen bin ich bei 159,1 kg. :D
Leider gibt es auch weniger gute Nachrichten. Ich habe meinen Hausarzt ja darauf angesprochen, dass auch die QT Zeit einmal bestimmt werden müsste, weil ich ja Herzbeschwerden habe und man unter Risperidon eigentlich regelmäßig überwacht werden müsste...

Nun, meine korrigierte QTc Zeit war heute beim EKG auf 510s und das ist schon ganz ordentlich. Eigentlich müsste ich jetzt das Risperidon sofort absetzen(das wird ab einem QTc Intervall von 500s empfohlen), aber ich konnte meinen Hausarzt davon überzeugen, dass das keine gute Idee ist, weil ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Ich nehme im Moment ja noch 0,5 mg und möchte das gerne in vier Schritten zu 0,125 mg alle vier bis sechs Wochen absetzen. Das heißt, ich werde wohl noch vier Monate brauchen im kürzesten Fall, sollte ich verstärkt Absetzsymptome haben, werde ich länger warten mit der Reduzierung.

Ist das so ok? Oder meint ihr, ich müsste schneller absetzen wegen des QT-Intervalls? Ich habe teilweise schon ordentliche Herzstolperer und manchmal auch das Gefühl, das Herz setzt einen Schlag aus :( Und das war wohl doch nicht eingebildet, wie mir in den letzten Jahren so oft erklärt wurde...

Außerdem habe ich meinen Hausarzt schonend darauf vorbereitet, dass ich auch das Duloxetin irgendwann absetzen möchte. Davon war er nicht begeistert. Er möchte lieber, dass ich dann auf ein anderes Antidepressiva wechsele. Letztlich wird das mein neuer Psychiater entscheiden, denn leider hört mein bisheriger Psychiater auf... bin mal gespannt, ob sein Nachfolger dann auch so hilfsbereit und sympathisch sein wird.

Ich möchte es gerne zunächst nach einer Stabilisierungsphase von 2-3 Monaten nach dem Absetzen von Risperidon mit dem langsamen Ausschleichen von Duloxetin probieren und schauen, ob es auch ohne Antidepressiva geht.

So, das war es auch schon wieder von mir. Einen schönen Sommer wünsch ich euch :hug:

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Donnerstag, 02.08.18, 17:48

hallo Maria, :)
Ich nehme im Moment ja noch 0,5 mg und möchte das gerne in vier Schritten zu 0,125 mg alle vier bis sechs Wochen absetzen. Das heißt, ich werde wohl noch vier Monate brauchen im kürzesten Fall, sollte ich verstärkt Absetzsymptome haben, werde ich länger warten mit der Reduzierung.
Ich kann es natürlich nicht wirklich beurteilen. Ich denke, dass dein Plan so okay ist, die Dosis ist ja schon recht niedrig. Die QT Zeit sollte jedoch möglichst engmaschig kontrolliert werden.

Allerdings ist es so, dass auch Duloxetin eine QT Zeit Verlängerung machen kann.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=54872

Da nimmst du ja relativ viel, ich kann nicht einschätzen, ob es Sinn machen würde, zunächst da zu reduzieren.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 08.08.18, 9:10

Huhu padma,

vielen Dank für Deine Rückmeldung und den Hinweis darauf, dass auch Duloxetin eine QT-Zeit Verlängerung machen kann :shock:

Mein Hausarzt hielt das für ausgeschlossen, weil ja nichts davon in den Nebenwirkungsangaben steht. :frust:

Duloxetin erhöht ja auch das Prolaktin, für mich bedeutet das, es muss weg - so bald wie möglich.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 08.08.18, 11:40

Liebe Maria :-)

auf Hinweis von Jamie :-) habe ich das mit der QT-Zeit nochmal überprüft.

Der Artikel in der pharmazeutischen Zeitung war etwas missverständlich bzw. padma :-) hat das wohl versehentlich verwechselt. Duloxetin erhöht also nach aktuellem Wissensstand nicht die QT-Zeit.

Allerdings gibt es das Problem, dass Duloxetin den Blutspiegel anderer Medikamente erhöht, unter anderem auch den von Risperidon.

So trägt es indirekt dazu bei, dass das Risiko einer QT-Zeit Verlängerung steigt, wenn man entspechende Medikamente zusammen mit Duloxetin nimmt.

Wenn du das Risperidon zuerst fertig ausschleichst, wäre das wohl der schnellste Weg um dein Risiko möglichst bald zu senken. Du müsstest in Zukunft wohl dringend darauf achten, dass weitere Medikamente möglichst nicht mit Duloxetin interagieren bzw. nicht die QT-Zeit erhöhen können. Das gilt auch z.b. für einige Antihistaminika und Antibiotika.

Danach, mit einer ausreichend langen Stabilisierungspause, könntest du ja behutsam an die Reduktion des Duloxetins gehen wenn du möchtest, damit du zumindest nicht mehr so eine arg hohe Dosis nimmst.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 16.08.18, 19:33

Huhu Lina :-)

Vielen Dank für Deine Unterstützung, da bin ich aber froh, dass das Duloxetin nicht auch noch die QT Zeit verlängert. :D
Und danke auch für die Tipps hinsichtlich der Antihistaminika und Antibiotika, das werde ich mir merken und ggf. meinen Arzt darauf hinweisen.

Heute war ich bei der Frauenärztin, sie ist neu in der Gemeinschaftspraxis. Meine bisherige Frauenärztin hat nur noch Privatpatienten...

Jetzt hab ich auch noch ein Myom :frust: und es ist schon so groß, dass es vermutlich operiert werden muss. Eigentlich bin ich dorthin gegangen wegen meiner Dauerblutungen. Na prima... das wird meine 16. oder 17. OP :cry:

Sie hat mir jetzt ein Gestagen verschrieben, damit "sich die Schleimhaut umwandelt", was immer das heißen mag :? Ich hoffe nur, dass ich dadurch nicht noch stärkere Blutungen bekomme, wir wollten nächste Woche eigentlich in den Urlaub.

Ansonsten geht es mir soweit gut, nur die Erhöhung des Schilddrüsenhormons musste ich wieder reduzieren, ich habe sehr starkes Herzrasen davon bekommen.

Viele liebe Grüße schickt euch

Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

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im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Donnerstag, 16.08.18, 19:59

Traurige hat geschrieben:
Donnerstag, 16.08.18, 19:33
Heute war ich bei der Frauenärztin, sie ist neu in der Gemeinschaftspraxis. Meine bisherige Frauenärztin hat nur noch Privatpatienten...

Jetzt hab ich auch noch ein Myom :frust: und es ist schon so groß, dass es vermutlich operiert werden muss. Eigentlich bin ich dorthin gegangen wegen meiner Dauerblutungen. Na prima... das wird meine 16. oder 17. OP :cry:
Huhu Maria,

du Arme, ich kann dein Leid sehr gut nachvollzogen - mir ist es letzte Woche bei der Frauenärztin ähnlich mit einer 6cm großen nichtfunktionalen Eierstockzyste im Ultraschall ergangen.

Ich schreibe dazu gleich noch mehr in meinem eigenen Thread, sonst fasse ich mich doppelt. ;) aber 16 oder 17 OPs? :shock: Ich hatte mit meinen 34 Jahren 4 große OPs und finde das schon viel.
Hattest du dann schon eine Laparoskopie? In Bezug auf Eierstockzysten habe ich auch gelesen, dass nach dem Wegoperieren oft wieder eine neue auftaucht. :vomit:

Ich drücke dir die Daumen, dass dir eine OP erspart bleibt! Und wie sagt man sich so oft, geteiltes Leid ist halbes Leid... :hug:

Viele liebe Grüße
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 16.08.18, 21:07

Hallo Traurige, :)

die Gestagengabe ist vermutlich der Versuch deiner Frauenärztin, die Blutung zu stoppen.
Das Myom kann diese auch auslösen.

Wenn das nicht hilft, kann es sein, dass du eine Ausschabung brauchst. Wenn du kurze Narkosen gut verträgst, ist das aber keine allzu große Sache.

Nichts im Vergleich zu deiner Vorgeschichte, wenn ich das richtig sehe. :shock:

Ich hoffe, dass dich die Hormoneinnahme nicht triggert, manchmal kann das nämlich sein. War bei mir aber auch nicht.

Ich drücke dir die Daumen, dass die Blutung nachlässt und du deinen Urlaub genießen kannst.

LG Ute
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