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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Montag, 08.10.18, 17:42

liebe Maria, :)

das ist eine wirklich gute Nachricht. :D

Dann könntest du dir jetzt auch eine Absetzpause gönnen, du hast ja viel geschafft. Vielleicht täte dir etwas Pause zum Stabilisieren gut.

Schau mal, was für dich passt.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von escargot » Montag, 08.10.18, 20:05

Liebe Maria,

hab mir auch nochmal eben deinen ganzen Thread durchgelesen! Danke für's Teilen!

Überlege auch eines Tages mit dem Risperidon raus zu gehen.

Wünsche dir ganz viel Kraft für deinen weiteren Weg!
Hast du Risperidon von Atid? Und wie sah es mit Ängsten aus während des Absetzprozesses, wenn ich fragen darf?

Liebe Grüße
escargot
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 11.10.18, 10:22

Hallo liebe Foris,

es gibt wieder Neuigkeiten. Ich war wieder bei meiner Psychotherapeutin und ich glaube soviel wie bei diesem Termin, habe ich bei ihr noch nie geredet. Ich bin von mir selbst überrascht. Überhaupt habe ich wieder so eine Fülle von Gedanken im Kopf, dass ich davon selbst ganz überwältigt bin. Ich nehme wieder Anteil an dem, was um mich herum passiert und interessiere mich wieder wirklich für die Nachrichten, unterhalte mich auch wieder mit meinem Mann darüber. Wir können wieder richtig lange angeregte Gespräche miteinander führen, die ich sehr genieße.

Meine Psychotherapeutin ist glücklicherweise ebenso wie ich der Meinung, dass mir ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Abteilung nicht guttun würde und dass er auch nicht notwendig ist.

Außerdem haben wir sehr viel über die mich am meisten belastenden Themen gesprochen und sie konnte mir meine Ängste im Gespräch nehmen und mich in meinen Einschätzungen der Themen bestätigen.

Leider sind in meinem Kopf nicht nur positive Gedanken. Die anstehende OP liegt mir schwer im Magen, vor dem laufenden Verfahren mit dem Schwerbehindertenausweis habe ich Angst und ich habe auch Angst, wieder zusammenzubrechen, wenn das Risperidon vollends ausgeschlichen ist. Ich ertappe mich dabei wie ich wieder vermehrt grüble, über die schmerzhaften Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind und über das, was noch passieren könnte. Auch fällt es mir schwer, im Hier und Jetzt zu bleiben und mich zu konzentrieren.
Ich weiß aus Erfahrung, dass da eine unheilvolle Spirale in Gang kommen kann, an deren Ende ich zu keinem klaren Gedanken mehr fähig bin und abstürze.

Ganz erfreulich ist, dass sich die Lage umgehend beruhigt, wenn ich eine Neurexantablette nehme. Dann beruhigt sich mein Denken langsam wieder und es stürzt nicht mehr alles so heftig auf mich ein. Auch die Ängste lassen nach. Ich werde gut auf mich aufpassen und wenn ich bemerke, dass meine Gedanken in eine zu negative Richtung wandern oder in irgendeiner Richtung abwegig werden, dann gehe ich mit der Risperidon Dosis eben wieder ein bisschen höher. Falls ich mich stabilisieren kann, werde ich mit dem nächsten Absetzschritt wieder länger als vier Wochen warten. Und vielleicht doch mit der Wasserlösemethode noch kleinschrittiger ausschleichen.

Bitte drückt mir die Daumen, dass ich es schaffe.

Liebe Grüße
von Maria
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2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg), Angststörung

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2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 11.10.18, 11:53

Hallo Maria,

Du wirst das schaffen! Wenn die Dämpfung wegfällt, dann ist da oft viel da. Eine längere Stabilisierung und Gewöhnung und Verarbeitung kann hilfreich sein. Probiere es aus, lass dir Zeit mit dem nächsten Schritt.

Schön, dass du gute Gespräche mit deinem Mann hast!

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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Donnerstag, 11.10.18, 12:03

liebe Maria, :)

schön zu hören, dass du wieder mehr Anteil nehmen kannst :D und dass es in der Therapie so gut läuft. :D
Dass auch schmerzhafte Dinge und Ängste wieder mehr hochkommen, gehört leider mit dazu.

Lass dir bei den weiteren Reduktionen jetzt wirklich Zeit. Es muss sich ja nicht nur dein ZNS anpassen, sondern du musst das, was jetzt verstärkt hochkommt auch verarbeiten.
Ich würde jetzt kein Risiko eingehen, lieber

Ich würde die weiteren Schritte dann auch wirklich kleiner wählen, höchstens 0,025 mg. Mit genügend Wasser zum lösen, bekommst du das gut hin.

Meine Daumen sind gedrückt. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Freitag, 12.10.18, 10:43

Huhu padma,

vielen Dank für Deine Daumen ;-)

Ich werde Deinen Rat auf jeden Fall befolgen. Es war gruselig, wie viele Erinnerungen plötzlich wieder hochgekommen sind, vor allem negative. Und wie sich dadurch meine Angst vor dem was kommen könnte immer mehr gesteigert hat. Ich war ziemlich durch den Wind und hatte starke Konzentrationsprobleme. Die sind auch immer noch nicht ganz wieder weg, leider. Aber es geht mir besser. Deshalb habe ich auch heute gesehen, dass ich ja noch mehr Antworten und Fragen in meinem Thread bekommen habe. ;-) Dann werde ich die mal gleich noch beantworten.

Vielen Dank padma, nochmal für Deine Unterstützung und vielen Dank an die fleißigen Helfer und Helferinnen, die dieses Forum geschaffen haben und es am Laufen halten. Ihr seid mir so eine große Hilfe und ich bin so froh dass ich euch gefunden habe.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Freitag, 12.10.18, 11:05

Hallo Murmeline,

ja, ich glaube wieder daran, dass ich es schaffen kann. :D

Mit dem nächsten Schritt werde ich auf jeden Fall länger abwarten und dann auch nur sehr kleinschrittig, wie von padma empfohlen, weiter reduzieren.

Das bringt zwar die Planung für die OP durcheinander, aber lieber bibbere ich noch ein wenig länger vor der OP, als dass ich nochmal zusammenbreche.

Obwohl, vielleicht sollte ich einfach nochmal ein EKG machen lassen, vielleicht hat sich die QTc Zeit schon wieder verbessert?

Liebe Grüße
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Freitag, 12.10.18, 11:48

Hallo escargot,

ja ich habe das Risperidon Atid, habe gerade nochmal nachgeschaut. Ich hatte aber auch schon andere Präparate, aber immer mit dem Wirkstoff Risperidon.

Vielen Dank für Deine guten Wünsche, Kraft kann ich in nächster Zeit gut gebrauchen. :D Ich verfolge Deine Geschichte auch mit und finde es toll, wie viel Du mit Deinem Kind unternimmst. Ich wünsche Dir ebenfalls die Kraft, dass Du die Dir gesteckten Ziele erreichen kannst.

Oje meine Ängste, ja. Mit denen habe ich immer mal mehr, mal weniger zu kämpfen. Bei jedem Reduzierungsschritt kämpfe ich wieder verstärkt mit der Angst, wieder zusammenzubrechen. So sehr ich es genieße, wieder ein Stück geistiger Beweglichkeit zurückzugewinnen, so sehr fürchte ich mich vor den Gefühlen, die ich wieder stärker empfinde.

Wenn ich aber daran zurückdenke, wie es unter 2 mg Risperidon war mit der Angst, möchte ich nicht mehr dahin zurück. Ich konnte vor lauter Angst vor möglichen Konsequenzen keine wichtigen Entscheidungen treffen und war wie gelähmt. Für die Entscheidung, ob ich den Schwerbehindertenausweis beantrage oder nicht, habe ich ein Jahr gebraucht. Auch die Entscheidung mich zu erkundigen, wie es um meine Altersvorsorge und um meine Absicherung bei Berufsunfähigkeit bestellt ist, konnte ich erst vor relativ kurzer Zeit anpacken. Außerdem brauchte ich ewig Anlauf, um bei meiner Frauenarztpraxis einen Termin wegen meinen Dauerblutungen zu vereinbaren, weil ich mich schlicht nicht getraut hatte aus Angst, dort nicht ernst genommen zu werden (das ist eine ganz tief sitzende Angst bei mir). Das alles habe ich erst in Angriff nehmen können, als das Risperidon schon reduziert war.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von escargot » Freitag, 12.10.18, 20:08

Liebe Maria,

ja mich lähmt und blockiert das Risperidon auch. Ängste sind aber zumindest etwas weniger. Leider musste ich mich zunächst für ein NL oder eben das Tavor entscheiden.

Auch ich merke, da ich nun mit dem 1 mg Olanzapin auf 5 % der Ausgangsdosis (20 mg!!) bin, dass ich viel viel mehr Emotionen habe und mich alles stärker berührt. Da sagst du was, dass man damit auch erstmal klar kommen muss. Bin da auch immernoch im Gewöhnungmodus. Heute hätte ich gern 3 oder mehr mg Tavor genommen und dann hilft mir immer der Gedanke an das Forum hier! Toll, dass es das gibt! Bin unendlich dankbar!

Sehr gut, dass du die Sachen nun anpackst!

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Beitrag von padma » Freitag, 12.10.18, 22:53

liebe Maria, :)
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Das finde ich eine gute Idee.

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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 14.11.18, 19:45

Hallo ihr Lieben,

und vielen Dank für euren Zuspruch escargot und padma :)

Zeit für ein Update ;-)

Bei meinem Hausarzt wurde ein neues EKG geschrieben und die QTc Zeit ist auf ca. 440 gesunken. Was bin ich froh! Ich habe meinem neuen Psychiater die beiden EKG´s mitgebracht und der war ganz schön geschockt, dass ich mit einer QTc Zeit von 510 rumgerannt bin.

Er hat auch mit keinem Wort mehr versucht, mich von einem Aufenthalt in der psychosomatischen Abteilung zu überzeugen. Wir hatten ein sehr gutes Gespräch und er hat die weitere Reduzierung quasi in meine Hände gelegt. Mein Hausarzt meinte sogar, die 0,25 mg Risperidon seien eine homöopathische Dosis... naja, das kann man so sehen, ich denke darüber anders ;-)

Die vergangenen Wochen waren geprägt von viel Stress aufgrund von mehreren Krankheitsfällen in der Familie, das ist auch an mir nicht spurlos vorbeigegangen und ich musste öfters zu meinen homöopathischen Tabletten greifen. Es beginnt immer auf die gleiche Weise. Da ist irgendein Trigger und dann kommt mir eine schlechte Erfahrung ins Gedächtnis, die ich gemacht habe. Dann kommt die nächste schlechte Erinnerung und so weiter, eine richtige Depressionsspirale. Irgendwann schlägt es dann um und die Angst kommt auf. Ich fange an, darüber nachzugrübeln, was wohl als nächstes schlechtes passieren wird. Und diese Gedanken werden immer schneller und beängstigender. Mittlerweile gelingt es mir aber recht oft, bewusst ein Stopp zu setzen und diese Spirale zu unterbrechen. Ich rechne dann nach, wie viele Jahre die schlechten Erfahrungen nun zurückliegen und sage mir, das ist alles schon so lange her. Die Ängste versuche ich zu relativieren, indem ich mir die Wahrscheinlichkeit, mit der die gefürchteten Ereignisse eintreten können, vor Augen halte. Wenn alles nichts mehr hilft, die homöopathischen Tabletten haben bis jetzt noch immer die Ruhe und Gelassenheit zurückgebracht.

Was mir auch aufgefallen ist, dass sich mein Sehvermögen stetig verändert/verbessert. Mal sehe ich eher verschwommen für einen Tag, dann kommt eine Phase, in der ich extrem scharf sehe. Ich weiß aber auch noch, dass beim Ansetzen des Risperidons meine Sicht auch sehr verschwommen war und sich erst nach und nach wieder normalisiert hat.

Heute war ein sehr guter Tag, ich bin zwar erkältet, aber die Stimmung ist sehr stabil. Ich wage sogar zu behaupten, dass ich heute recht gute Laune hatte. :D Habe es sogar geschafft, gestern bei meiner Krankenkasse anzurufen und abzuklären, wie die Krankenversicherung im Alter abläuft, wenn man nicht immer gesetzlich versichert war. Da gab es auch nochmal positive Nachrichten für mich.

Die depressiven Phasen haben sich deutlich verkürzt, mein Hausarzt hat mich sogar gefragt, ob ich überhaupt noch depressiv sei. Ja, bin ich noch, aber lange nicht mehr so stark, wie noch vor einem halben Jahr. Ob es nun am Ausschleichen des Risperidons, den Eisentabletten oder den Schilddrüsenhormonen liegt, weiß ich nicht - vermutlich spielt da alles zusammen eine Rolle.

Leider ist mein Gewicht immer noch konstant bei um die 160 kg :-(

Mein Asthma ist etwas besser geworden. Ich kann mittlerweile wieder Treppen benutzen, ohne dass ich gleich mein Spray brauche und auch Spaziergänge ziehen nicht mehr immer einen Asthmaanfall nach sich.

Als nächstest Ziel habe ich mir gesetzt, einen Brief an meinen alten Arbeitgeber aufzusetzen. Ob ich ihn jemals absende? Keine Ahnung. Ich werde ihn aber auf jeden Fall zu meiner Psychotherapeutin mitnehmen und besprechen.

So, das war es von mir für heute, ich wünsche euch allen einen schönen, ruhigen Abend und eine gute Zeit. :-)

Liebe Grüße
von Maria
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2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg), Angststörung

18.02.2017
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60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg

Katja
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Dienstag, 20.11.18, 8:20

Hallo liebe Maria,

auch wenn nicht alles positiv ist, klingt es doch, als würde es dir überwiegend gut gehen - das freut mich für dich!Nach der lange Phase ohne Gefühle weiß ich, wie schön es ist wieder sagen zu können, dass man gute Laune hat.
Mein Psychiater hat mich ja auch belächelt, als ich sagte, dass ich jetzt 3/4*2,5mg Olanzapin nehme - er war jetzt aber auch sofort der Meinung, dass ich nach den Einschlafproblemen besser wieder auf 2,5mg hoch gehe.
Homöopathische Dosen können also doch was ausmachen!

Gut, dass du für dich diese Spirale stoppen kannst. Wenn ich nachts nicht einschlafen kann, kann ich die Angst vor einen neuen Psychose kaum aufhalten und die Erinnerungen an die alten Psychose kommen hoch.
Tagsüber ist das aber auch okay bei mir.

Den Brief zu schreiben finde ich eine gute Idee. Ob du ihn dann abschickst, kannst du dann ja immer noch entscheiden. Vielleicht kann ihn ja noch erst jemand Anderes lesen und sich dann beraten, ob du ihn abschicken solltest.

Das Intervallfasten hat meiner Mutter und mir übrigens geholfen einige Kilos zu verlieren. Und das Hungergefühl abends ist I mir echt komplett weggegangen.
Meine Mutter isst ja zwei Tage die Woche fast nichts - das wiederum würde ich nicht schaffen. :)

Ich wünsche dir einen weiteren Gute-Laune-Tag!

Liebe Grüße
Katja
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von escargot » Dienstag, 20.11.18, 21:26

Liebe Maria,

ja das kann wirklich sein, dass das Risperidon dich (noch) depressiver gemacht hat! Wurde mir jetzt auch gesagt letzte Woche in der Klinik. Allgemein sei das für Frauen kein so gutes Medikament. Nunja, was man daraus macht, ist dann nochmal eine andere Sache.

Das mit den Stoppen klingt wirklich gut, dass du das schaffst. Mir gelingt das leider noch viel zu selten.

Schön, dass du den Brief an den alten Arbeitgeber schreiben wirst! Ja besprich ihn und entscheide dann!

Liebe Grüße
escargot
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Traurige
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Montag, 17.12.18, 10:04

Hallo Katja und escargot, hallo alle,

vielen Dank für eure lieben Rückmeldungen <3

Wo fange ich an? Zunächst einmal: Die gute Laune ist leider nicht sehr lange geblieben. Das Schreiben des Briefes an meinen alten Arbeitgeber hat alte Wunden wieder aufgerissen. In einem Prozess über mehrere Tage hab ich drei Versionen des Briefes verfasst.

Die erste Version war voll von Schilderungen von dem, was ich dort erlebt habe und mir anhören musste. Also voller Vorwürfe und alter Geschichten. Die hätte ich so nie abschicken können. Die zweite Version war etwas abgemildert, da habe ich die alten Geschichten raus genommen. Und die dritte Version war dann für meine Begriffe sehr nüchtern und kurz. Die erste und die letzte Version habe ich mit zu meiner Therapeutin genommen.

Meine Therapeutin fand selbst die letzte Version noch zu emotional und riet mir dazu, den Brief noch einmal zu überarbeiten. Dazu konnte ich mich bisher nicht überwinden. Es geht mir gegen den Strich, dass die am Mobbing beteiligten Personen gänzlich ungeschoren davonkommen sollen. Aber so wird es wohl letztlich laufen. Es ist zum Haareraufen. Ich fühle mich so wertlos seit der Zeit, die ich dort erlebt habe. Und ich habe richtig Angst vor weiteren Gesprächen mit der Personalchefin und auch Angst davor, wieder dort zu arbeiten.

Meine Klage wegen des Schwerbehindertenausweises läuft. Oder auch nicht. Denn viel passieren tut nicht. Ich habe einen Schrieb vom Gericht bekommen, welche Ärzte und Kliniken sie anhören sollen, wegen meiner Beeinträchtigungen. Das war dann auch schon alles. Ich bin am Überlegen, ob ich dem Gericht noch zwei weitere Ärzte nennen soll, aber die Behandlungen dort liegen schon 10 Jahre zurück. Macht das dann überhaupt Sinn?

Wegen meiner mittlerweile wieder vorhandenen Dauerblutung werde ich im Januar einen Eingriff vornehmen lassen. Die Gebärmutterschleimhaut wird abgetragen, aber so fest, dass keine mehr nachwächst. Dann sollte das Thema Blutungen erledigt sein. Zuerst sollte die Gebärmutter ganz raus, wegen des Myoms. Aber es gab noch einmal eine Untersuchung, dann wurde mir der kleinere Eingriff empfohlen. Ich bin sehr froh darüber, denn das ist natürlich dann auch eine kleinere Belastung für mich. Noch lieber wäre mir freilich, ich bräuchte das Antidepressiva nicht mehr, dass die Blutungen verursacht :? Mein Hormonstatus wurde wieder nicht untersucht. Aber der Arzt hat mir auch ohne Untersuchung erklärt, ich sei aufgrund meines starken Übergewichts eine Östrogenbombe :frust:
Ab Ende Dezember muss ich in Vorbereitung für die OP ziemlich starke Hormone nehmen, damit die Gebärmutterschleimhaut gut abblutet, davor habe ich auch großen Respekt.

Insgesamt sind meine Tage im Moment eher ruhig. Ich muss mich oft hinlegen, weil ich durch den Blutverlust geschwächt bin. Kondition lässt sich nach wie vor nicht aufbauen, auch wenn es mit den Atemproblemen besser geworden ist. Gegen das Gefühl der Wertlosigkeit kämpfe ich tapfer an, ich bin so dankbar für meinen Sohn und für meinen Mann.

Ich wünsche euch allen schöne, ruhige Feiertage und hoffe, dass es euch allen bald besser geht.

Liebe Grüße
von Maria
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Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

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25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
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22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von escargot » Montag, 17.12.18, 10:23

Liebe Maria,

schön ein kleines Update von dir zu lesen. Weniger schön natürlich, dass sich die gute Laune nicht gehalten hat. Hätte es dir von Herzen gewünscht!

Vielleicht ist es einfach auch noch nicht an der Zeit für den Brief an den Arbeitgeber? Andererseits wäre das vielleicht doch auch gut um eine Art inneren Frieden mit der Sache schließen zu können hm?

Kann aber verstehen, dass das Stress macht und du es erst einmal verschoben hast.
Wirst du denn dort wieder arbeiten müssen? Kannst du dir ggf. Begleitung mitnehmen zu dem Gespräch mit der Personalchefin? Würde das helfen? Gibt es jemanden, der das machen kann?

Wegen der Klage: Wenn die Behandlungen über 10 Jahre zurück liegen, dann ist das leider wenig erfolgversprechend. Relevant sind insbesondere die beiden letzten Jahre (wie auch im Antragsverfahren abgefragt).

Mit der Dauerblutung klingt auch sehr unangenehm! Wünsche dir alles Gute für den Eingriff!

Ich werde im Januar übrigens auch Risperidon reduzieren aber wohl mit Zwischenschritt von 2 mg auf 1,75 mg. Du bist ja gleich auf 1,5 mg gegangen, aber würdest das nicht nochmal wieder so machen oder?

Liebe Grüße und auch dir schöne Festtage trotz allem!
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Montag, 07.01.19, 21:45

Hallo Forum :-)

huhu escargot, vielen Dank für Deine liebe Nachricht. Ja, die gute Laune hat sich leider zunächst verflüchtigt. Aber sie kam auch wieder. Es wechseln sich halt immer wieder Wellen und Fenster ab. Die Feiertage waren jedenfalls wunderschön.

Ich glaube auch, ich bin noch lange nicht so weit, dass ich mich mit meinem Arbeitgeber auseinandersetzen kann. Das muss also noch ein bisschen warten. Im Moment sammle ich meine Kräfte für die bevorstehende OP. Die Hormone haben mein Seelenleben mächtig aufgewühlt und durcheinandergewirbelt. Im Moment schlage ich mich wieder mit starken Blutungen herum, das soll aber so sein, damit die Schleimhaut für die OP möglichst dünn ist. :sports:

Du fragst, ob ich dort wieder arbeiten muss. Tja, eigentlich muss ich das nicht. Aber ist es richtig, eine unbefristete, sichere Stelle einfach aufzugeben?
Darüber zermartere ich mir auch gerade mein Hirn. Wenn ich nur Ärger mit einem Kollegen gehabt hätte, würde ich es sicher noch einmal versuchen. Aber die Personalchefin ist mir gegenüber auch sehr kritisch eingestellt. Sie hat in keiner Weise eingegriffen in die Mobbingaktion, die gegen mich lief. Hat mir sogar auf den Kopf zu gesagt, ich könne ja wieder nach Hause gehen, wenn ich es nicht mehr aushalte. Ich bin sogar gefragt worden, wie die Medikamente heißen, die ich nehme und wie viel ich davon nehme. Mein Arbeitgeber weiß also von meinen psychischen Problemen, aber diese Info alleine reicht ihm nicht. Habe ich in dieser Firma wirklich noch eine Zukunft? :(
Selbst der Schwerbehindertenvertreter, den ich um Rat und Hilfe bat, wollte gleich die Art der Erkrankung wissen.

Parallel dazu läuft mein Verfahren wegen Erteilung eines Schwerbehindertenausweises. Auch da bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich ihn noch haben möchte. Meine Endometriose, die mir am meisten zu schaffen macht, findet darin überhaupt keine Berücksichtigung. Ich sei ja operiert, damit sei das doch erledigt. Ich weiß aber, dass ich wieder Herde habe, weil die Schmerzen wieder zurück sind. Der Witz ist: Wenn ich jetzt zum Beispiel meine Gebärmutter entfernen ließe und im Zuge dessen auch die bestimmt wieder vorhandenen Herde, dann würde das wiederum nicht berücksichtigt werden, weil es ja dann "saniert" wäre und erst wieder abgewartet werden müsste, ob es vielleicht dann doch ausgeheilt ist :frust: .

Der eingeschaltete Rechtsanwalt will mich noch zu weiteren Ärzten schicken, daran mag ich gar nicht denken. Davor habe ich richtig Angst. Und außerdem habe ich offen gesagt ein Problem damit, einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen, der hauptsächlich auf meinen psychischen Problemen basiert. Wie soll ich damit jemals eine neue Stelle bekommen, wenn ich es beim bisherigen Arbeitgeber nicht mehr aushalte?

Das Risperidon würde ich nicht wieder in solch großen Schritten ausschleichen, obwohl es bei mir ja gutgegangen ist zum Glück. Die letzten Reduzierungen habe ich sogar nur in 0,125 Schritten gemacht und auch nicht mehr weiter reduziert, da ich große Angst vor der OP habe.

Danke für Deine guten Wünsche für die OP, die kann ich gut gebrauchen. Ich wünsche Dir und euch allen auch noch alles Gute für das neue Jahr und viel Erfolg bei allem, was ihr euch vorgenommen habt. :group:

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
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Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von escargot » Dienstag, 08.01.19, 2:49

Liebe Maria,

du bist ja nicht verpflichtet dich irgendwie zu outen. Also ich meine insbesondere in Anbetracht des Schwerbehindertenausweises und gegenüber dem Arbeitgeber!

Ich wurde auch gefragt, was ich denn hätte und ob ich „schwere Medikamente“ nehme.
Aufgrund meines exorbitanten Fehlzeitenkontos ist schon klar, dass ich nicht nichts habe, aber ich schweige weitestgehend dazu.

Leider habe ich das Risperidon jetzt doch auch um 25 % reduziert (mein Psychiater meinte ich solle sogar um 50 %)!! Trotzdem lieben Dank für deine Zeilen.

Lass uns weiter kämpfen. Schön ist anders. Ich weiß. Seufz.
escargot

P.S.: Freue mich, dass du schöne Feiertage hattest und wünsche dir noch alles gute zum neuen Jahr und insbesondere auch für deine OP!
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Dienstag, 08.01.19, 8:35

Huhu Maria,

ich habe auch einmal eine solchen Brief abgeschickt, durch den ich meine erste schlaflose Nacht hatte.
In dem Brief habe ich insbesondere im eine Erklärung zu allen möglichen mich belastenden Fragen gebeten. Diese habe ich nie bekommen und stattdessen hat er zum totalen Kontaktabbruch geführt.
Ich kann es also gut verstehen, dass dieser Brief dich sehr belastet hat - aber indem man solche Briefe abschickt, stößt man leider nicht unbedingt auf mehr Verständnis.
Darum würde ich es also eher bleiben lassen..

Auf jeden Fall freut es mich, dass du so schöne Feiertage hattest!
Bei mir ging es so. Ich wollte eigentlich knapp vor Weihnachten die Laparoskopie machen, aber nach über 5 Stunden warten haben sie die einfach abgesagt!
Jetzt ist sie um einen Monat verschoben :(

Wieso lässt du dir denn die Gebärmutter nicht entfernen?
Wenn es helfen könnte? Kinderwunsch hast du keinen, oder doch?

Ich habe übrigens einen GdB 50 und habe das einfach immer direkt im Anschreiben mit angegeben (kannst ja mal googlen, da gibt es passende Formulierungen). Wurde da beim Bewerbungsgespräch gar nicht drauf angesprochen und musste es der Personalabteilung gegenüber nochmal erwähnen, damit ich die 5 extra jährlichen Urlaubstage. Außer nach meinem Schwerbehindertenausweis haben die mich nichts gefragt. Ist ne große Firma, ich glaube, es weiß wirklich nur die Personalabteilung davon.

Wieso du den GdB im Endeffekt bekommst, ist ja erst mal egal. Aber trotzdem krass, dass die Endometriose nicht dazu zählt.

Wann ist denn deine OP? Drücke dir beide Daumen dafür!

Liebe Grüße
Katja
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Traurige
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Dienstag, 08.01.19, 10:16

Guten Morgen :)

Hallo escargot,

das stimmt, direkt outen muss ich mich ja nicht bei meinem Arbeitgeber. Ich kann auch schweigen, wenn ich zu meiner Erkrankung befragt werde. Das ist eine gute Idee! :D Offensichtlich hat die Personalchefin ein grundsätzliches Problem mit seelisch kranken Menschen, das muss ich dann halt wohl oder übel hinnehmen. Und mich dann jeweils anlassbezogen gegen Übergriffigkeiten zur Wehr setzen.

Mal davon abgesehen werden erkrankte Mitarbeiter dort allgemein nicht gut behandelt, nach dem was ich so mitbekommen habe.

Ich drücke Dir die Daumen für Dein Absetzen von Risperidon, vielleicht klappt es mit dem größeren Schritt bei Dir ja auch ganz gut, ich würde es Dir auf jeden Fall wünschen. :hug: Du kannst ja für den Rest immer noch ein bisschen kleinere Schritte einplanen ;-)

Wir kämpfen auf jeden Fall weiter :sports: , vielen Dank für Deine guten Wünsche.

Hallo Katja,

das ist ja blöd gelaufen mit Deiner Laparoskopie :-( Hoffentlich klappt das dann beim nächsten Anlauf. Ich drücke Dir die Daumen. :hug:

Also bei mir war ursprünglich sogar geplant, die Gebärmutter zu entfernen. Aber nach den Voruntersuchungen hat der Doc mir davon abgeraten. Ich habe schon viele Op´s hinter mir und entsprechend viele Verwachsungen im Bauchraum. Außerdem bin ich stark übergewichtig, nehme Blutdruckmedikamente, habe ein verlängertes QT Intervall und leide an Schlafapnoe. Alle diese Dinge machen mich zu einer Hochrisikopatientin. Deshalb hat mein Doc gemeint, ich soll es zuerst mit dem kleineren Eingriff versuchen, vielleicht werden damit die Schmerzen erträglicher (wo keine Schleimhaut mehr ist, muss keine mehr abgestoßen werden - also keine Schmerzen mehr durch Kontraktionen der Gebärmutter).

Kinderwunsch hatte ich noch schmerzhaft lange, habe es aber mittlerweile aufgegeben. Ich bin immer noch traurig darüber dass unser Kind ein Einzelkind bleiben wird.

Der Brief, ja. Der liegt irgendwo in einer Schublade und ich werde ihn wohl wirklich nie abschicken. Von solchen Menschen braucht man kein Verständnis oder gar Rückhalt erwarten. Wenn ich wieder etwas mit meinem Arbeitgeber zu klären habe, dann werde ich das bewusst nüchtern und sachlich schreiben. Und keine Angriffspunkte bieten.

Vielen Dank für den Tipp mit den Formulierungen für das Anschreiben, das schaue ich mir gleich mal an :)

Ich hab mich sehr über eure Rückmeldungen gefreut :group: und wenn ich bald wieder ein bisschen mehr Zeit und Nerven habe, melde ich mich auch wieder bei euch und bei anderen in ihren Threads :-)

Liebe Grüße
von Maria
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1999 Burnout mit Diagnose V.a. paranoide Psychose, vorübergehende psychotische Störung (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg), Angststörung

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg

Traurige
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Samstag, 12.01.19, 19:04

Hallo liebe Foris,

ich wollte mich nur kurz bei euch melden um euch zu sagen: Ich hab die OP gut überstanden! :D

Im Krankenhaus waren alles supernett und niemand hat mich auf meine psychische Erkrankung reduziert, so wie ich es befürchtet habe. Jetzt hab ich zwar noch Schmerzen und Blutungen, aber das wird bestimmt bald auch wieder besser.

Liebe Grüße
von Maria
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60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
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21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg

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