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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

dragon4277: Amisulprid absetzen

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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Montag, 06.05.19, 9:03

Hallo liebe Jamie,

ich hab dann so ein Obstschälmesser als Messerspitzte genutzt. Bitte nur das Bild anschauen. Ka ob die Messer tatsächlich als Marke so gut sind.

https://www.ebay.de/i/252681783461?chn= ... 1621018577.

Seitdem ich Neuroleptika nutze ist die Feinmotorik kaputt. Da muss man schon ein wenig am Messer wackeln damit man den Überschuss an Pulver auch von der Messerspitzte wegbekommt. Und bei mir ists halt so das ich dann entweder gar nichts verschütte oder alles aufeinmal.

Ist genau so schlimm beim Blutabnehmen, einerseits kann ich eine dicke fette ader nicht ertasten. (Und dafür müssen schon die Finger extrem taub sein. Andereseits treffe ich die ader auch nicht, obwohl jemand mir das gezeigt hat, weil die feinmotorik nicht stimmt.

Mitlerweile ists besser nach der reduktion. (aber es ist halt noch vieles hängen geblieben, von früher).

Mein linker Arm und linkes Bein sind Taub. MRT hat keinen Schlaganfall gezeigt. Mein rechter arm ist da ein wenig besser aber auch nicht so prickelnd.

Das ganze hat dann wohl irgendwas mit nervenschädigung durch jahre langes unerkanntes vit b12 mangel zu tun die symptome wurden dann auf die psychosomatik abgeschoben.

Gleiches problem hab ich dann auch mit der Feinwaage Methode, weshalb ich die Wasserlöse methode vorziehe.

LG Dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Clarissa » Montag, 06.05.19, 9:28

Hallo, Dragon.

Ich hatte auch irre Probleme mit der Feinmotorik unter NL, teils auch mit AD. (Selbst das hat mir kein Behandler geglaubt!)

Das war aber voll reversibel, im Gegensatz zu manch anderem Symptom.

Alles Gute und VG von Clarissa
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seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Kaenguru » Montag, 06.05.19, 9:32

Hallo Dragon, hsllo Clarissa,

Die Feinmotorik liess bei mir unter Paroxetin auch zu wünschen übrig.
Ich brauchte sie damals beruflich und habe versucht es zu kaschieren. Das war schlimm.
NL haben mich persönlich noch viel schlimmer beeinträchtigt als AD oder Benzo.

Aber das dies kein Arzt geglaubt hat ist unmöglich.....sollen doch mal selber die Medikamente nehmen.

Viele Grüße
Sarah
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Katharina » Montag, 06.05.19, 21:20

Hallo Dragon !

Jamie hat ein so gut und ruhig beschriebenes Video auf YouTube
über die Wasserlösemethode erstellt.

Alles was Du benötigst wird Dir dort gezeigt.
Ein sehr schönes mutmachendes 'freundliches' Video.

Vielleicht magst Du es einmal anschauen,

Alles Gute
Katharina
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dragon4277
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Malignes Neuroleptisches syndrom? Brauche Hilfe!

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 14.05.19, 16:11

Hallo ihr lieben,

ich brauche eure Hilfe.

Seit zwei Tagen habe ich heftigste Muskelkrämpfe. Und zwar im Bauch Brust Rückenbereich. Es ist nicht eine bestimmte Muskelgruppe die immer wieder sich verkrampft. Der ganze rücken ist dann so verspannt das es sich wie ein Bogen anfühlt. DIe Muskeln verkrampfen sich dann für ca 30 sekunden und schmerzen heftigst und jede entspann bewegung die ich durchführe entspannt die muskeln auch nicht. Mir kommen vor schmerzen trännen in die Augen. Und ich bin auch nicht der typ der wegen einem wehwehschen gleich ausrastet (sind die meisten von uns nicht, sonst wären wir ja nicht hier). ABer mitlerweile haben sich die verkrampfungen dimensionen eingenommen das ich nicht mehr atmen kann und der Brustkorp verkrampft samt dem rücken.

Typischerweise tritt das nach Amisulprid einnahme so ca 4 stunden später. Und hält dann für ca 4 stunden an

Ich hab schon alles mögliche ausprobiert. Nichts hat geholfen. Magnesium, wärem usw.

In die Klinik möchte ich noch nicht. Zumal ich kein vertrauen habe und ich eh nur symptomatisch behandelt werde ohne auf die Ursache einzugehen.

Recherchen haben dann ergeben das es wohl eine vorstufe des malignen Neuroleptischen syndroms ist.

Hat da jemand erfahrung?

Damit ich einen vergleich habe.

Und wenn das so ist müste ich von heute auf morgen die psychopharmaka absetzten, dann rutsche ich definitiv in eine psychose.

Diese symptome die ich habe habe ich schon seit längerem, aber die sind von Woche zur Woche stärker geworden. Ich konnte immer gegenlenken aber mitlerweile hab ich wohl die grenze erreicht.

LG Dragon
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Re: Malignes Neuroleptisches syndrom? Brauche Hilfe!

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 14.05.19, 17:53

Hallo Dragon,
dragon4277 hat geschrieben:
Dienstag, 14.05.19, 16:11
In die Klinik möchte ich noch nicht. Zumal ich kein vertrauen habe und ich eh nur symptomatisch behandelt werde ohne auf die Ursache einzugehen.
Um ein neuroleptisches Syndrom zu behandeln, bräuchtest du nicht in eine Psychiatrie. Ein Allgemeinkrankenhaus genügt. Natürlich werden Symptome behandelt - die NL werden abgesetzt und du kommst an den Tropf. Da gibt es auch keine Alternative. Nicht einmal , wenn du eine Psychose riskierst , denn wie du weißt, ist ein MNS potentiell lebensgefährlich!

Also bitte fahre in ein Krankenhaus, wenn du diesen Verdacht hast.


Es könnte sich auch um eine Dystonie der Rumpfmuskulatur handeln, da bei dir Fieber und Verwirrtheit nicht aufgetreten sind.
Kannst du gut atmen?
Auch die gehört in die Hände eines Arztes,

Normalerweise wird mit Biperiden ( Akineton ) ausgetstet - verbessert sich die Symptmatik - spricht vieles dafür.
Wenn du gerade nicht zum Arzt kannst, eine Anticholinergikum ist auch Butylscopolaminiumbromid. - Buscopan. Mir helfen sie immer bei Muskelkrämpfen. Mein Neurologe meint, niemand weiß so ganz genau, wie Buscopan wirkt , aber es wirkt wohl nicht nur auf die glatte Muskulatur )
Absetzphänomene („withdrawal emergent syndrome“)
Absetzphänomene können TD) *-Manifestationen bei Erwachsenen stark ähneln [23]. Diese Dyskinesien treten nach abruptem Absetzen von Antipsychotika nach lang andauerndem Gebrauch auf. Im Gegensatz zur klassischen TD betreffen die Hyperkinesien primär die Gliedmaßen, den Hals und den Rumpf. Der untere Gesichtsbereich ist seltener betroffen. Dyskinesien im Rahmen der Absetzphänomene treten üblicherweise einige Tage nach Absetzen der antipsychotischen Medikation auf. Der Verlauf ist kürzer und benigner als bei TD. Die Dyskinesie verschwindet typischerweise innerhalb von 3 Monaten.
https://link.springer.com/article/10.10 ... 016-0189-7

)* tardive Dyskinesie

Warst du gerade zu schnell beim Absetzen?

Wie gesagt, lieber Dragon, bitte gehe in ein normales Krankenhaus oder zum kassenärztlichen Bereitschaftsdienst

https://www.116117.de/html/de/

liebe Grüße Arian
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 14.05.19, 18:38

Beitrag hinzugefügt
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 14.05.19, 19:05

Danke arian für deine antwort,

es ist wohl eine vorstufe des neuroleptischen syndroms. alles andere hab ich schon ausgeschlossen. hab jetzt 1mg sirdalud geschluckt. ein zentral wirksames muskelrelaxans und dir krämpfe haben sich gelegt.

Ich hab mit körpelichen symptomen keine probleme. Ich kann gegenregulieren. Hölliche ANgst hab ich vor einer Absetztpsychose. Weil kein Horrorfilm kann das erlebte wiederspiegeln, was mir da alles durch den kopf geht ist einfach grauenvoll.

Ich möchte noch nicht ins krankenhaus, meinen Bruder hab ich schon vorgearnt, er ist auf bereitschfat mich jderzeit zu fahren. Und er ruft mich die ganze zeit auch an obs mir gut geht.


Egal welcher der diagnosen es sein mag, es zielt Wohl oder übel auf ein Kaltentzug hin. Da muss ich jetzt einfach durch.

LG dragon
Zuletzt geändert von dragon4277 am Dienstag, 14.05.19, 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 14.05.19, 19:07

Sry doppelpost
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 14.05.19, 23:43

Hallo ihr lieben,

es ist dann doch eine Gallenkollik gewesen, weis jetzt nicht ob ich glücklich oder traurig sein soll. Weil ausgestanden ist das dann ja immer noch nicht. ABer zumindestens ist das kein malignes neuroleptisches syndrom.

LG Dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 15.05.19, 6:48

Hallo dragon,
gallenkolik ist auch schlimm :(
Aber zum Glück musst du keinen kaltentzug durchstehen.
Warst du beim Arzt?
Wirst du wg der Galle etwas unternehmen müssen ?
Liebe grüße
Anikke
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Mittwoch, 15.05.19, 10:58

Hallo liebe anikke,

war in der notfallpraxis, der hat dann nur das allernötigste gemacht und mich dann an den Hausarzt verwiesen der dann die weiterführende behandlung übernehmen soll.

Ich war so fixiert auf die psyche, das ich einfach das offensichtliche übersehen habe. Aber ich denke einfach das die erste absetztpsychose so ein riesen Trauma für mich war das ich einen kollar bekomme um es um jeden Preis zu vermeiden .

Danke auch an Arian, in dem zustand wäre ich nie auf die Idee gekommen in die Notfallpraxis zu fahren.

Die Schmerzen haben sich dann auch wie wehen angefühlt, so h at es dann der notfallarzt beschrieben und ich den das past dann auch.

LG Dragon.
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 15.05.19, 18:32

dragon4277 hat geschrieben:
Dienstag, 14.05.19, 23:43
Hallo ihr lieben,

es ist dann doch eine Gallenkollik gewesen, weis jetzt nicht ob ich glücklich oder traurig sein soll. Weil ausgestanden ist das dann ja immer noch nicht. ABer zumindestens ist das kein malignes neuroleptisches syndrom.

LG Dragon
Gallenkolik tut sehr weh , aber gottseidank brauchst du jetzt nicht schnell aus den NL raus.
Musst du operiert werden?

Ich hatte während meiner Absetzzeit übrigens auch Gallensteine und dann eine OP. :(

Es ist gut, dass du zumindest Klarheit hast .

liebe Grüße Arian
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Donnerstag, 16.05.19, 0:42

Hallo lieber Arian,

wird sich dann zeigen wenn ich einen Ultraschall hatte. Heute hab ich dann keine Schmerzen gehabt. Hab auch den kaffee konsum reduziert.

Ich hab heute dann auch mit meinem Bruder darüber diskutiert. Wie ich dann früher galliges erbrechen hatte, weil ich unter extremen stress stand. Und das jeden morgen über Jahre hinweg. Kann sein das es stress bedingt ist.

Zumal ich eine Koreanische Serie mit englischem Untertitel angeschaut habe und die Serie hat mich emotional ziemlich aufgewühlt.

Geht darum Das ein juner Mann seit seiner Kindheit sich für seine Familie aufopfert. Und eine Frau tritt in sein Leben und dadurch wird dann die vergangenheit in der Familie aufgearbeitet.

Das hat mich dann an meine eigene Vergangenheit erinnert und die ganzen erinnerungen mit samt den emotionen die ich über Jahrzehnte unterdrückt habe brachen aus.

Ich fands sehr schön wie die Familie die vergangenheit aufgearbeitet hat. Bei uns ist das leider unmöglich, weil in meiner Familie keiner sich irgendeines Problems bewust ist. Ja aktuell gibts Probleme in der Familie, weil der liebe Dragon sich nicht mehr aufopfert. Darüber will die Familie eher diskutieren, wie man denn den Dragon dazu bewegen kann wieder so wie früher zu sein.

Naja egal.

Auch haben wir am Freitag auswärts gegessen. Und das fleisch hat verfault gestunken. Ich hab weiter gegessen. Mein bruder und seine Familie zum glück nicht. Bin auch der einzige mit kolliken. Kann auch sein das ich eine Lebensmittelvergiftung erlitten habe.

Oder es kann alles zusammen sein. AUch steine die dann durch all die Faktoren zum rutschen gekommen sind.

Nun was solls.

LG dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 24.05.19, 12:13

Hallo ihr lieben,

nun war am Donnerstag beim HA, der dann am Montag Blut abnahm und gestern war ich dann bei meinem HA um die ergebnisse für die Blutkontrolle abzuholen und zu besprechen.

Ich hab eine Anämie. Alles andere ist soweit ok.

Die ergebnisse weisen darauf hin das es eine eisenmangel anämie ist, was wohl durch die vitamin b12 injektionen zu begründen ist. Naja ist kompliziert und auch egal. Aber die Gllekolliken sind jetzt vorbei und die blutwerte sind auch in Ordnung diesbezüglich. Jetzt muss ich einfach nur eisentabletten einnehemn zusätzlich zu den anderen Mineralien.

LG Dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 04.06.19, 13:40

Hallo ihr lieben,

nehm jetzt seit 11 Tagen eisen präparat ein.

Hab mich jetzt auch durchgelesen das bei einem Vit b12 mangel und im nachhinein vit b12 injektion man zusätzlich noch eisen und kalium geben soll, da ja jetzt endlich die roten blutkörperchen gebildet werden können.

Nun wie geht es mir.

Ich bin Müde und erschöpft. So als ob mein Körper arbeiten würde, obwohl ich nicht viel unternommen habe. Es ist Ramadan, ich faste zwar nicht aufgrund meiner Psychose, aber so richtig frei bewegen kann man sich nun auch nicht, weil dann die Leute fragen warum ich nicht faste. Das wäre ja kein Problem, wenn man nicht mit unverständniss konfrontiert wäre. Nun soweit dazu. Also zu Hause rumhocken.

Insgesamt ist meine Psyche stabiler. Jetzt muss ich auch weniger Vit b12 spritzten und auch weniger Na K und Mg einnehmen.

Mir ist nicht mehr so richtig eis kalt danach so richtig heiss und warm. Ich bin wesentlich toleranter gegenüber wärme und kälte. Es ist trotzdem sau heiss da draussen.

Die allergie hat sich auch wesentlich gelegt. Es gibt zwar hier und da ein niesserchen. Aber ich komm auch ganz gut ohne antihistaminika zu recht.

Ich hab allerdings schlaf und durchschlaf probleme. Andererseits geht die Sannierung immer noch voran. Und ich werd dann morgens um 7 uhr aufgeklingelt, damit ich die Haustür aufmache obwohl in meiner wohnung nicht gemacht wird sondern die leerstehende wohnung unter mir.

Also wird die klingel fleissig ignoriert. Wenn ich denen aufmache um so mehr klingeln die, weil ich ja bereit bin aufzumachen. Also lass ichs sein.

Seit zwei Tagen bin ich dann auch ziemlich gereizt, wahrscheinlich wegen schlafmangel. Liegt aber auch daran das ich zu hause rumhocke und der körper einfach nicht müde wird. Heute ist dann der letzte tag des Ramadan und ich kann dann wieder auf tour gehen. Eher abends wo es ein wenig kühler wird. Und dann endlich Müde werden und einschlafen.

Glaubt mir egal welcher religion man angehört es ist immer das gleiche. Oder welcher Politischen richtung oder was weis ich was. Warum tut er das nicht und ich muss das tun. Ob man krank ist oder sonst wie verhindert intressiert keine sau.

LG Dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von Domurat » Dienstag, 04.06.19, 19:19

Hallo dragon4277,
meine Feinmotorik ist auch seit langem im Eimer. Aber ich habe das nie auf die Neuroleptika zurückgeführt. Aber in ca. 4 Jahren bin ich das Zeug dann auch hoffentlich los.
Seit 1975 Schlafstörungen
Ab 26.10.1981 4mg Haloperidol am Tag und 200mg Perazin 3 Monate lang.
Ab Dezember 1982 1mg Pimozid am Tag
Ab 09.08.1983 3mg Pimozid am Tag
ab 1986 Tinnitus
im Sommer 1986 zusätzlich Thioridazin
Im Dezember 1989 1mg Haloperidol zusätzlich einen Monat lang
Ab 1996 massive Schlafstörungen,
1-3mg Haloperidol zusätzlich bis ca. 1998 und danach
Ab 2001 4mg Pimozid
Ab Dezember 2003 erst 2, dann 4, schließlich 6mg Risperidon am Tag, ab Januar 2004 80mg Chlorprothixen dazu
dadurch besserer Schlaf
2006 Kurzfristige Reduktion von Risperidon auf 5mg am Tag
6mg Risperidon bis Februar 2017
Chlorprothixen 80mg bis ca. 2010. Danach erst 90, dann 110mg am Tag, wegem schlechterem Schlaf.
Ab 2012- 07.10.2016 Reduktion von Chlorprothixen bis auf 0.
Im Sommer 2012 bis zu 5mg Haloperidol dazu wegen psychischer Krise
Danach immer Haloperidol dazu
Im Sommer 2014 zunehmende psychische Probleme, ständig 1-8mg Haloperidol dazu.
Chlorprothixen im Sommer 2014 auf 40mg heruntergefahren
In den folgenden Jahren immer wieder Haloperidol zusätztlich 1-4mg
Ab Februar 2017 Reduktion von Risperidon von 6 auf 5,5mg.
Von Juni-Juli Reduktion von Risperidon schrittweise bis auf 0 am 11.08.2017
Seitdem ausschließlich Haloperidol bis zu 19mg am Tag
Ab 26.07.2017 vor allem im Winter 2017/2018 Absetzpsychose. Mehrere Wochen 16-17mg Haloperidol. Danach klingt die Psychose wieder ab.
Ab 13.06.2018 30mg Omeprazol statt 40mg, dass ich 16 Jahre genommen habe. klappt gut.
Ab 01.09.2018 20mg Omeprozol statt 30mg, will nicht klappen (Bauchschmerzen abends). Deshalb nach 2 Wochen wieder hochgesetzt auf 30mg.
Seit September 2018 wieder in der Krise
Seit 24.10.2018 mit 15mg Haloperidol am Tag stabil
Seitdem schwere Schlafstörungen
Seit 24.12.2018 mit 11mg Haloperidol stabil
Seit 20. November 2018 nehme ich wieder 40mg Omeprazol am Tag
Seit Frühjahr 2018 Depressionen (Nebenwirkung von Haloperidol)
Seit Frühjahr 2018 hoher Augeninnendruck (Nebenwirkung von Haloperidol)
Im Dezember 2018 schwer im Kaufrausch (Nebenwirkung von Risperidon)
Seit 4.1.2019 10-11mg Haloperidol
Momentane (12.1.2019) Medikation:
10-11mg Haloperidol am Tag
10mg Ramipril am Tag
10mg Amlodipin am Tag
2x200mg Retard Duspatal am Tag
2x 250mg Lefax am Tag
2x240mg Gingko am Tag
1x Vitamin B12 am Tag
1x Vitamin B7 5mg am Tag
1x Omeprazol 40mg am Tag
13.1.2019 seit einer Woche wieder schwere Schlafstörungen
Seit 17.01.2019 9mg Haloperidol wegen schwerer Depressionen
Andauernde Schlafstörungen
27.02.2019 ich bleibe erst einmal bei 9mg Haloperidol
28.02.2019 ich setze Vitamin B12 ab
am 8.3.2019 8mg Haloperdol
am 9.3.2019 9mg Haloperidol
ab 10.03.2019 10mg Haloperidol
ab 15.03.2019 9mg Haloperidol
ab 30.03.2019 8mg Haloperidol
ab 5.4.2019 7mg Haloperidol
ab 11.4.2019 8mg Haloperidol
am 20.04.2019 7,2mg Haloperidol
ab 21.04.2019 7,5mg Haloperidol
Fortgesetzte Depressionen
Langsamer Herzschlag Nebenwirkung von Bisoprolol (von 2007-2017) und von Haloperidol
ab 23.05.2019 7,3mg Haloperidol
Viel Trinken und viel kaufen wieder
Verschärfte Schlaflosigkeit
ab 20.06.2019 7,1mg Haloperidol
Grübeln, Depressionen, viel trinken, Schlaflosigkeit
01.07.2019 seit 2 Tagen Depressionen
09.07.2019 Seit ein paar Tagen Akathisie
ab 11.07.2019 6,9mg Haloperidol
ab 15.07.2019 7,1mg Haloperidol

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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 18.06.19, 3:57

Hallo ihr lieben,

heute mal wieder theorycrafting.

30% der bevölkerung haben Comt-Polymorphismus. Das beduetet sie können schlecht stress abbauen und haben einen höheren verbrauch an Substanzen. Kommt jetzt zusätzlicher stress dazu ist Burn-out vorprogramiert. Hat man jetzt auch noch Burn-out durch zusätzlichen stress ist der verbrauch von substanzen umso höher. Der körper reagiert mit Sodbrennen. Meistens auf leerem Magen, weshalb man früh morgens so heftig erbricht und man auch keinen Grund dafür findet.

Die üblich reaktion eines Arztes ist es Protonenpumpenhemmer zu verschreiben. Und das schlimmste was man dieser armen seele auch antun kann.

Man hat sowieso Vit b12 mangel. Schreibt man jetzt auch noch PPI auf bekommt man noch zusätzlich Vit-b12 mangel und kommt in einen teufelskreis.
Aus der Mangelerscheinung wird noch mehr stress erzeugt was noch mehr sodbrennen bedeutet und man hat den salat. Und endet dann am ENde in einer Depression woraufhin eine Psychose folgt.

Liebe Ärzte die das lesen. Verschreibt bitte PPI nicht wie karamelbonbons. Ihr macht alles nur noch schlimmer.

Also was tun. Eine Kur ansetzten. (Was leider nicht von der KK bezahlt wird). Vit b12. Mineralstoffe. und alles was es so an Kuren gibt. Und in der zwischenzeit dem Körper erhohlung gönnen. Damit auch der Stress abgebaut werden kann.

LG Dragon
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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von escargot » Donnerstag, 20.06.19, 14:18

Lieber Dragon

doch Kranke unter anderem sind vom Fasten ausgenommen im Ramadan oder man holt die Tage dann nach.

So ein bisschen wird da schon drauf geachtet. Und ich finde auch hier in D geht es uns ganz gut so vergleichsweise. Wobei mir auch das Stigma oft begegnet. Auch gerade jetzt beim Wiedereinstieg in den Job. Keiner der vermeintlich Gesunden kann es wirklich nachvollziehen, weshalb ich nach zweieinhalb Stunden (plus Pendelei!!!) nicht mehr kann und dann eben doch vorzeitig nach Hause muss.

Naja wollt nur auch mal wieder liebe Grüße hier lassen!
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05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
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08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
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22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
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12.04. angefangen CBD zu rauchen
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18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

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Re: dragon4277: Amisulprid absetzen

Beitrag von dragon4277 » Sonntag, 30.06.19, 3:18

escargot hat geschrieben:
Donnerstag, 20.06.19, 14:18
Lieber Dragon

doch Kranke unter anderem sind vom Fasten ausgenommen im Ramadan oder man holt die Tage dann nach.

So ein bisschen wird da schon drauf geachtet. Und ich finde auch hier in D geht es uns ganz gut so vergleichsweise. Wobei mir auch das Stigma oft begegnet. Auch gerade jetzt beim Wiedereinstieg in den Job. Keiner der vermeintlich Gesunden kann es wirklich nachvollziehen, weshalb ich nach zweieinhalb Stunden (plus Pendelei!!!) nicht mehr kann und dann eben doch vorzeitig nach Hause muss.

Naja wollt nur auch mal wieder liebe Grüße hier lassen!
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Liebe Escarot,

leider gibt es überall hanswurste die alles besser wissen. Bei uns ist es Pflicht 5 mal am Tag zu beten. Leider sind eben dijenigen die nicht 5 mal am Tag beten darauf erpischt das man doch als kranker Mensch fasten sollte. Wissen nix haben aber ne riesen klappe aus reinem Neid.

Auch in deinem Job ist es nichts weiter als purer Neid. Wenn du früher nach Hause gehst, wollen die auch früher nach Hause. Allerdings bist du krank und die nicht. Also wird deine Erkrankung einfach ignoriert.

Nun liebe escarot, wir sind Menschen die leider nicht wissen wie man mit seiner Kraft auskommt. Es ist nicht so das du nicht genug Kraft hast um auch die volle arbeitszeit durchzustehen. Sondern die Kraft die du hast verausgabst du in 2 stunden anstatt sie auf 8 stunden zu verteilen. Beobachte mal deine Arbeitskollgen. In welchem Pensum sie arbeiten. WIeviel arbeit deine Arbeitskollegen in der Zeit schaffen in der du auch arbeitest. Üblicherweise müstest du 4 mal mehr arbeit erledigt haben und bist deshalb auch nicht nach 8 stunden sondern 2 stunden kaputt. Du solltest einfach weniger pro zeiteinheit arbeiten damit du auch die vollen 8 stunden durchstehst. Glaub mir je schneller du bist um so mehr arbeit wird dir aufgebrummt.

Aktuell ist die Sanierung fast fertig. Und ich geniesse einfach die Ruhe die im Haus herrscht. Mein Bruder war erkrannkt dann mein Vater dann kam die Sanierung. DIe letzten drei Jahre waren sehr hektisch für mich und seit einem Monta finde ich einfach mal Zeit für mich.

Ich hab wiedermal zwei stellenangebote bekommen. Beide abgelehnt. Die Ärzte die mich kennen wollen mitlerweile mich entweder in Ihrer klinik oder in ihrer praxis haben. SIe sagen immer wieder das ich als betroffener und Arzt das nötige Backgroundwissen habe. Meinen Beruf Arzt habe ich nicht aufgegeben. Bei weitem nicht. Aber ich möchte nicht der Handlanger eines kranken Kassensystems seins in dem es mehr und mehr um Gewinn geht als um das wohl der Patienten. Lustig fand ich es auch das ich dem Gutachtern der Krankenkassen seminare erteilen sollte. Ich war einfach nur buff. Hab nur Ich werd doch nicht gegen den Wind ...(lange Pause) schwimmen gesagt :D.

Es ist schon schwierig genug Menschen zu helfen ohne direkten konntakt mit den kassen zu haben. Aber dann auch noch mich mit denen auseinandersetzten wäre horror.

Nun problem ist halt eben das das konzept psychopharmaka in der immer mehr zunehmenden gesellschaftlich bedingten bunout depression problematik versagt. Und man sucht nach neuen konzepten. Und ich bin halt jemand der eine erfolgschance auf komplette heilung von 99% hat. Nur sind meine therapiemethoden bei weitem unorthodox und nicht lege artis. UND das wichtigste ich nehme mir den luxus meine Patienten auszusuchen. was ich in einer klinik nicht hätte.

Und wenn ich mit jemandem arbeite dann über Jahre durchgehend un bin dann auch tag und nacht erreichbar.

Es sind halt Leute die guten willens sind und einfach nur von der gesellschaft ausgebeutet und überrollt worden sind. Wenn ich dann sowelche sehe denen es einfach nur darum geht wieder gesund zu werden, damit sie noch mehr geld schöffeln können. Na dann können die genau so gut pillen schlucken. Denen ist nicht mehr zu helfen.

Das Grundprinzip ist eigentlich immer das gleich, was auch immer jemanden dazu bewegt hat in den burn-out-depression-psychose kreilauf zu stolpern. Man muss es aufgeben. Wenn man das den leuten begreiflich macht. Kommt der rest von alleine. Das können familiäre probleme, beruflich probleme, persönlich Probleme sein. Dabei weniger für andere da sein sondern mehr für sich selbst da sein. Ich sag immer ein gesunder egoismus muss aufgebaut werden. Selbstaufopferung (was von der gesellschaft leider immer mehr verlangt wird) sollte man aufgeben.

Warum schreibe ich dir das alles.

Ich hätte bei weitem eine sehr gute chance mich der gesellschaftlichen norm anzupassen und eine lukrative stelle anzunehmen. Mache ich nicht, weil ich tot unglücklich dabei wäre. Aber meinen beitrag für die Gesellschaft leiste ich allemale. Las einfach los, dich der gesellschaft anpassen zu wollen. Dann erst wirst du deinen weg zur genesung finden.

Liebe escarot.

Ich schreibe seit dem winter einen roman. ich werde den roman nicht veröffentlichen. Allerdings brauche ich einen ventil. Ich bin arm hab keine frau keine kinder. Und in diesem roman lebe ich einfach meine Bedürfnisse Träume und wünsche aus. Ich schreibe diesen Roman für mich. Und manchmal wenn ich vergessen habe was ich geschrieben habe blättere ich in den kapiteln und schmunzele einfach nur, wie gut ich es doch hinbekommen habe den text zu verfassen und die emotion einzufangen. Ich lobe mich einfach selbst mitlerweile. Und hab dann auch genug beschäftigung für die einsamen nächte in dem ich blöd vor mich hingrübeln würde.

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06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
01/2019 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose

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