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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Montag, 03.12.18, 19:49

Danke liebe padma für die Verlinkungen!

Immer gut, dass ihr hier mit "aufpasst" :)

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 04.12.18, 12:21

Guten Mittag!

War erst den Mini im Kindergarten abladen und dann bei einer Freundin quasi nebenan zum
Frühstücken. Hatte Brötchen, Kerzen und einen Weihnachtsstern mit und die zwei Stunden vergingen wie im Fluge.

Sie erzählt aber auch immer viel von der Arbeit und natürlich auch von ihrem Kind und ich war ein bisschen abgelenkt, durch dieses Stromen wieder unter anderem.

Sie hat mich auch darauf angesprochen. Aber ich bin nicht näher darauf eingegangen. Möchte das wenn dann mit meinem Arzt besprechen. Falls überhaupt.

Erstmal vorher sehe ich noch meine Genesungsbegleiterin.

Gerade fühl ich mich aber völlig fertig und könnte am besten direkt ins Bett.

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 04.12.18, 17:26

Guten Abend!

War bei der Genesungsbegleiterin und wir haben über dies und das gesprochen. Sie kennt das Stromen als Blubbern, wenn ich das richtig verstanden habe.
War im zweiten Teil der Stunde trotz Kaffee so krass erschöpft und dachte ich kipp gleich nach vorn mit dem Kopf in den Tisch rein und dann kam natürlich wieder der Derealisationsdreck. Aber ich dachte an Ash hier und ließ ihn einfach mich passieren. Sagte es nachdem sie mir kurz Zeit ließ für Atemübungen sogar zu meiner Genesungsbegleiterin und sie umarmte mich, was mich kurzzeitig mal raus holte und die Ansprache dann zu einem Projekt, bevor ich draußen auf der Straße wieder in Derealisation verfiel und wohl ein wenig torkelte.

Beim Psychiater traf ich ausgerechnet eine Nachbarin mit ihrem Sohn.
Ich grüßte kurz und verzog mich in eine Ecke.

Dann hatte der Arzt unerwartet viel Zeit oder sich Zeit genommen heute. Jedenfalls konnte ich alles ansprechen, was ich wollte.
Aber immer wenn er so eifrig in seinen Computer schreibt, komme ich mir pathologisiert vor (was sich dann bestätigte, denn er ließ das gesamte letzte Jahr Revue passieren im Schnelldurchlauf)! An einer Stelle lachte er über eine Idee, die ich mal hatte, die mir immernoch nicht allzudoof vorkommt.

Es ging dabei um eine Kraftquelle, die ich aus bestimmter Nahrung bezog.

Dann redeten wir über die letzten vier Wochen und ich sagte, dass ich Risperdal reduzieren wolle, weil ich glaube es beeinträchtigt meinen Nachtschlaf negativ.

Er glaubte mir, aber sagte Reduzierung erstmal besser nicht und ich solle es morgens nehmen. Das hatte ich aber schonmal und fühlte mich da so kognitiv beeinträchtigt. Wir einigten uns, dass ich es nach dem Feierabend nun nehme ab morgen.

Und noch neue Globulis, die ich mal hatte. Lachesis.

Dann hätte er gern, dass ich das Olanzapin wieder rauf setze.
Aber das habe ich verneint. Er sagte dann, dass mich das noch meinen Job kosten werde.
Das kann tatsächlich auch so sein. Aber ich möchte trotzdem nicht permanent Pillen nehmen, um damit die Fragen, die das Leben mir stellt zu ertragen. Denn beantworten kann ich sie so zugepillt (auch) nicht.
Auch wollte er mich krank schreiben, als ich von allem berichtet hatte. Aber ich möchte das erstmal nicht. Irgendwie wird sich schon ein Weg finden.

Und vielleicht ist das dann tatsächlich die Chance auch für einen Neubeginn.
Dann hatte ich kurz noch Kontakt mit einem sehr guten Freund, dem gestern gekündigt wurde betriebsbedingt. Und er macht genau das und sieht es als Chance für etwas Neues.

Liebe Abendgrüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 04.12.18, 21:25

Achja, da ich es gerade in mein Tagebuch schreibe.

Noch etwas : Meine Genesungsbegleiterin hat mich heute daran erinnert, dass ich das mit dem Strom schon so oft hatte (auch gezeichnet schon habe). Und es ist immer irgendwie wieder gegangen. DAS macht mir gerade sehr Hoffnung, dass es auch dieses Mal vorbei gehen wird.

Allseits eine gute Nacht!
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Mittwoch, 05.12.18, 17:43

Guten Abend,

es war wieder so: Nacht vorbei um 4 Uhr und ich musste mich übergeben dann vor Anspannung und Stromgefühlen, die ich anders nicht mehr aushielt.

Danach war es für Stunden deutlich besser.

Nur um dann wieder zu kehren. Habe eine Progressive Muskelentspannung gegen Mittag versucht und die meiste Zeit bei geöffnetem Fenster bei minus 1 Grad zugebracht. So ging es noch am besten. Und beim Mini-Spaziergang aka Gehmeditation.

Bin gleich noch zum Telefonieren verabredet mit der Psychologin, die mich mit begleitet.

Hab auch neue Pillen (auch neues Tavor) in der Apotheke geholt und der Arzt gestern meinte ich dürfe es ruhig nehmen. Und die Genesungsbegleiterin wollte mich doch nicht mehr daran erinnern, dass ich kein Bedarfstavor mehr wollte eigentlich.
Dabei hätte ich immernoch am liebsten einen, der das reglementiert. Fühl mich gerade auch zu schwach da so gegen anzukämpfen.

Liebe Abendgrüße
escargot

P.S.: Überlege doch die Passionsblumendinger wieder zu nehmen. Wäre auch ne Idee...
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Mittwoch, 05.12.18, 22:37

Stark Escargot,

mach weiter so. Bei mir hat es einige Zeit gedauert bis ich Angst und auch andere Gefühle annehmen konnte und Sie ins positive ändern konnte oder sie auch einfach nicht mehr auftraten. Also nur weil die Angst vielleicht mal wieder vorkommt ist nichts verloren. Wie gesagt Sie kann auch immer mal wieder im Leben auftreten, allerdings eher seltener und kürzer sowie verständlicher (Also das: warum tritt Sie auf).

Im Umgang mit deiner Derealisation möchte ich dir gerne Sagen wie ich damit umgehen konnte.
1. Akzeptieren dass Sie da ist, Sie spüren und verstehen wie sie funktioniert.
2. Warnehmen was gerade falsch läuft und was du anders sehen würdest wärest du gerade gesund (Denk dran du hattest gesunde Zeiten wie hast/hättest du da über die Situatiuon nachgedacht. Wie kann man die Situation noch einschätzen die du gerade durchlebst. Vielleicht siehst du die Situation falsch? Hinterfragen, hinterfragen.
3. Bekämpf das verkackte (Sorry für den Ausdruck) Symptom. Wenn du verstehst was gerade mit dir passiert (JA du hast im Moment Derealisation), Nein das ist nicht gesund und auch nicht gewünscht, du hast schonmal den Namen Derealisation du weisst somit es ist krank und nicht die übliche Wahrnehmung denn die wäre gesunde Wahrnehmung und hat soweit ich weiss auch gar keinen anderen Namen als gesunde Wahrnehmung. Nimm den Kampf mit deinem Gehirn an. Das Gehirn versucht dich zu täuschen (Warum, wieso und weshalb ist leider noch nicht genau erforscht aber und das ist Fakt es täuscht dich) Hinterfrag die Täuschung, hinterfrage dich selbst!!!!!!!!!!!!! Und dann finde deine eigenen Lösung/Interpretationsansatz der Situation.
4. ÜBEN ÜBEN ÜBEN. Es ist wie Fahradfahren, du wirst mit der Zeit besser, schneller, stärker baust ein intuitives Verständniss für weiter folgende Situationen auf und kannst schneller gegensteuern, da du früher weisst es ist ein kranker, falscher Gedanke.

Du musst alleine aus der Krankheit rauskommen, die Arbeit kann dir keiner abnehmen denn du hast Sie nicht die anderen, die anderen können sie auch nicht nachempfinden, da Sie solche Wahrnehmungen/Gefühle nicht haben/hatten/haben werden. Der Fight ist mit dir auszumachen.

Und jetzt mach weiter so und nimm den Kampf, er kann durchaus dein Leben andauern, aber ich Sag dir wenn du nicht fightest hat die Krankheit schon gewonnen und deine nächsten 30 Jahre sehen so aus wie sie jetzt aussehen.

P.S.: Ich finde es gut wie du über die Medikamente denkst. Und ja es ist komplett deine Entscheidung was und wieviel du nehmen möchtest. Die Ärzte können dir nur einen Rat geben. Ich hoffe du hast dich ausgiebig mit deiner Medikation beschäftigt somit kannst du dann auch allein entscheiden, wie du damit umgehen willst. Niemand darf dir abnehmen dich bei deinen Ärzten dann auch durchzusetzen. Die wissen auch nicht alles.

Motivierte Grüße.
Ash
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Donnerstag, 06.12.18, 7:34

Lieber Ash,

Dankeschön für deinen Input zum FIGHT! Ja genau das habe ich vor! :)

Gestern hatte ich noch länger mit der Psychologin telefoniert und wir sind auch zusammen durchgegangen, was mich stärkt auch wenn es so ist, wie es ist.

Heute Nacht kam ich schon besser allein klar und mir half auch der Gedanke, dass ich nochmal hätte anrufen können. Allein die Möglichkeit.
War kurz vor 2 Uhr wieder wach und versuchte auch die Zeit so anzunehmen wie sie ist für mich und bin viel bei geöffnetem Fenster auf und abgetigert und irgendwann habe ich Tee gemacht und den getrunken und gegen 4 sogar mich nochmal hingelegt und bin zumindest so oberflächlich weggedämmert. Und ich hab mich nicht übergeben müssen, was auch schon ein Fortschritt ist.

In Summe ergibt sich natürlich immernoch ein Schlafdefizit. Aber das ist jetzt eben so.

Dann beim Frühstück hatte ich wieder latent Brechreiz, aber kleine Portionen über den Tag verteilt müssten irgendwie gehen. Step By Step.

Diese Derealisationen hab ich ja schon ganz, ganz lange und sie machen zwar noch immer Angst (das der Faden zur Realität wieder ganz abreißen könnte), aber das nährt sie wohl auch. Also gilt es an der Angst zu arbeiten und da habe ich gefühlt auch schon ein paar Fortschritte gemacht. Nicht immer, aber doch sehr oft.

Last but not least : Die Geräuschkulissen. Übe mich als Beobachter und hinterfrage ALLES. Das ist irre anstrengend, führt aber fast immer zu dem Ergebnis, dass die reinste Illusionen sind und mich einfach in meinen Schwachpunkten erwischen wollen, um mir diese aufzuzeigen.

Mal sehen, vielleicht schaffe ich es heute zur Selbsthilfegruppe. Wollte auch noch einen Artikel schreiben für das Journal und dazu mit der (vorübergehenden) Redaktionsleitung sprechen.
Diese hat mir übrigens die Aufgabe überverhelfen wollen. Hab aber dankend abgelehnt. So richtig will oder kann es keiner von uns machen.

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Donnerstag, 06.12.18, 9:19

Guten Morgen Escargot,

ich wünsch dir einen schönen Tag. Auf dass du dir deine Höhepunkte setzt und dir auch Auszeiten gönnst.
Ich möchte noch loswerden, wichtig im allgemeinen ist, dass du wieder lernst die gesunden Anteile in dir also deinem denken und besonders auch fühlen, wahrzunehmen und dich dafür zu loben und zu stärken. Besinn dich auf deine alten Zeiten zurück in denen du gesund warst, kannst du von dieser Zeit vielleicht Gefühle wiedererwecken? Auch aus deiner Kindheit, was hast du dort erlebt wie hast du dich gefühlt. Dann denk dran, zu diesen Zeiten warst du gesund und konntest dir und deinen Gefühlen vertrauen. Hol dir diese Gefühle in den Alltag zurück so dass du Sie wieder fühlen und erleben und auch nach Ihnen handeln darfst/kannst. Je öfter du das schaffst und dich langsam Schritt für Schritt sicherer mit diesen Gedanken/Gefühlen fühlst wirst du Schritt für Schritt wieder Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl aufbauen und die Krankheit kann in den Hintergrund, denn die Gesundheit nimmt ihren Platz ein.

Schöne Grüße
Ash.
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Donnerstag, 06.12.18, 20:44

Lieber Ash,

Danke für die schönen Tageswünsche! Hoffe auch du hattest einen guten Tag? :)

War extrem lange in der Arbeit heute. Da ich aber allein war, habe ich mich zweimal kurz eingeschlossen und Entspannungsübungen gemacht auf dem Boden liegend.
Das hat mir echt wieder Kraft gegeben und gezeigt, dass ich gut bin in dem, was ich mache, wenn ich ausreichend Zeit dafür auch habe oder mir nehmen kann.

Naja, ich war schon als Kind ein kleiner "Sonderling" und hab mich ständig "weggebeamt". Aber erinnere ein paar schöne Stunden mit meinem Bruder, auch mit meinem Hund, die mal unbeschwert waren.

Aber insgesamt hatte ich auch sehr krasse Ängste und Gewaltexzessen auszustehen und dann auch (emotionale) Vernachlässigung. Und nicht nur ich.

Manchmal wundere ich mich, dass ich damals noch keinen Diagnose-Stempel bekam, wobei meine Mutter immer mal drohte, als ich wochenlang fast nichts mehr gegessen habe. Und ein paar andere Male noch.

Heute glaube ich, dass sie selbst es einfach nicht besser konnte auch aufgrund ihrer eigenen Geschichte vielleicht.
Immerhin konnte ich daraus lernen, dass nicht reden und totschweigen auch nicht hilft und hoffe es bei meinem Kleinen anders machen zu können.

Liebe Grüße
escargot
Zuletzt geändert von escargot am Donnerstag, 06.12.18, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Donnerstag, 06.12.18, 20:52

Achja, in der Selbsthilfegruppe war ich auch noch kurz. Allerdings wurde ich da wieder zunehmend durch die Geräuschkulissen beschallt und konnte auch weil T. alkoholisiert und laut herum krakelend, allen ins Wort fallend (!!!) keinem einzigen Gespräch folgen. Sehr schade!

Dafür war ich mit einem Leidensgenossen noch was essen. Der wollte mir von seinem Joint abgeben. Hab aber abgelehnt und mich erinnert, dass ich mein Risperidon mittags vergessen hatte.
Das nahm ich dann. Jeder seine "Medizin"... musste ein bisschen lachen!

Liebe Grüße
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Freitag, 07.12.18, 7:31

Guten Morgen zusammen!

War wieder um kurz vor 4 Uhr wach mit Übelkeiten, Brechreiz, Geräuschkulissen extremst und immer kurz davor mich zu übergeben.

Vielleicht hätte ich es tun sollen und wäre dann - wie jedes Mal - erstmal erleichtert und mir ginge es um Stunden besser.

Wahrscheinlich könnte ich den Schlaf mit mehr Olanzapin wieder normalisieren? Was meint ihr? Und wenn ja, reicht es vielleicht schon zurück auf 1 mg zu gehen?
Oder würdet ihr noch zuwarten? Wenn ja, wie lange noch? Oder bedarfsweise tavoren? Zopiclon?

Beobachte das jetzt schon ein paar Wochen und bin einfach kräftemäßig so durch, dass ich zu nichts großem mehr Power habe, alles Mega-Überwindung kostet. Hab schon überlegt meine Genesungsbegleiterin doch um einen außerplanmäßigen Termin nächste Woche zu bitten. Sie hat oft gute Ideen...

liebe Grüße
escargot
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Ash
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Freitag, 07.12.18, 8:02

Guten Morgen Escargot,

Ich habe mal überlegt ob du vielleicht mal für einige Tage um einiges kürzer treten könntest? Also dein Stresslevel extrem runterfahren?
So dass du vielleicht mindestens 1 Woche mal nur spazieren gehen, versuchen zu schlafen, minimum an sozialen (stressigen) Kontakten (Also wirklich nur mal kurzes Treffen mit besten Freunden, Mann, Kind. Sobald du Symptome unangenehme Momente merkst gehst du aus der Situation. Vielleicht zuvor die Leute vorwahrnen.), Kein Fernsehen oder Computer. Vor allem auch mal keine Arbeit. Kurzum Minimalisierung + bei Besserung langsamer Aufbau neuer und alter positiver Aktivitäten bis du merkst es wird zuviel.

Du weisst, dass die derzeitige Forschung davon ausgeht, dass zu hoher negativer Stress Auslöser und Aufrechterhalter der Symptome ist?

P.S.: Natürlich dürfen wir nicht aus den Augen lassen, dass du derzeitig auch deine MEdikamente reduzierst. Was ja auch Symptome triggern kann.

Ich möchte dir aber im allgemeinen stark anraten dein Leben des letzten halben Jahres stark zu hinterfragen, da ich seit dem Mitlesen keine Besserung deiner Symptome empfunden habe. Wie ich schonmal erwähnt habe, wäre es vielleicht an der Zeit einzelne Punkte anzugehen und zu ändern. Nicht nur Einstellungstechnisch auch Alltags/Lebenstechnisch sonst wirst du nie sehen ob es es besser werden wir.

Und jetzt noch viel Mitgefühl für dich.

Schöne Grüße
Ash
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Freitag, 07.12.18, 15:32

Lieber Ash,

das habe ich mir auch schon überlegt mit dem Runterfahren.

Nur habe ich auch Angst mit den Geräuschkulissen und anderen Symptomen (falls sie nicht verschwinden) dann zu sein. Da tut es mir immernoch besser, wenn es um mich herum wuselt.

Ein Kollegenfreund von mir war kurz da heute und sagte mir wie Schei...e ich aussehe und ich merke selbst, dass ich leichenbleich bin und alles und dieses fortwährende innere Zittern. Auch wollten wir etwas zusammen essen und da hatte ich selbst mit Miniportiönchen meine Schwierigkeiten, da ich noch stark unter Strom stand.

Das lässt gerade mal nach. Mein Zug ist ausgefallen und ich habe mir ein Eis gekauft und freu mich über die "geschenkte Zeit" und sitze herum mit Musik auf den Ohren. Höre immer Nils Frahm derzeitig.

Wenn ich es wollte, wirklich wollte, würde der Psychiater mich krank schreiben. Aber dann müsste ich mir erstmal eingestehen, dass ich das "normale Funktionsniveau" nicht mehr erreichen kann und das möchte ich mir gut überlegen, wenn ich bald drei lange Wochen Zeit habe. Ich möchte tatsächlich auch eine Woche davon in eine einsame Hütte im Wald und mal nachdenken. Aber wenn ich jetzt daran denke, gruselt's mich auch schon ein wenig.
Weil nichts planbar ist mit den Geräuschkulissen und auch mit den starken Ängsten, die manchmal über mich hereinbrechen.

Wahrscheinlich würde ich exzessiv tavorrückfällig werden? Oder aber auch es käme dann doch alles ganz anders?

Nicht mehr lang und ich werde es wissen und dann ja vielleicht auch den Versuch abbrechen.

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Freitag, 07.12.18, 18:26

Guten Abend nochmal!

Hatte unerwartet ein Stündchen Zeit und so auch Zeit nochmal über das nachzudenken, was ich gestern mit dem Bekannten aus der Selbsthilfegruppe gesprochen habe.

Unter anderem ging es um die 90/10-Regel, die besagt, dass das was uns passiert lediglich 10 % unseres Lebens ausmacht. Und dann hängen 90 % davon ab, wie wir darauf reagieren.

Das heißt, wir haben es in der Hand!! So oder so!

Ich hab jetzt auch noch meine Geräuschkulissen aktiv, aber aktuell stören sie mich fast nicht. Außer, dass ich mich nicht so gut konzentrieren kann.
Ist nun aber mal so und ich habe gerade noch für's nächste Jahr was in Planung. Muss ich aber erstmal sehen, ob und wie sich das realisieren lässt. So Gedankenspiele sind aber auch ganz schön.

Liebe Abendgrüße
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Freitag, 07.12.18, 21:53

Habe jetzt einen ganzen Liter Passionsblumentee intus. Brrr. Ekelig, aber hoffentlich wirksam...

gute Nacht allerseits!
escargot
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Daniel89
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Daniel89 » Freitag, 07.12.18, 22:41

Hallo liebe escargot,

das liest sich nach einer sehr verzwickten Situation, in der du dich momentan befindest. Es scheint viel in dir und um dich herum zu passieren und du hast das Bedürfnis, in dein Leben wieder Ordnung reinzubringen, wenn ich das richtig verstehe?

Einen Schritt zurück zu machen, ist glaube ich keine schlechte Idee. Vielleicht gibt es eine Alternative zu der Hütte, wenn du dich davor sorgst, allein zu sein, aber trotzdem das dringende Bedürfnis nach Ruhe hast? Ein Ort, an dem du dich zurückziehen, aber auch unter Menschen kannst, wenn es dir danach wünscht. Ein freundlicherer Ort, vor dem es dir nicht gruselt.

Ich halte es für ganz wichtig, dass man sich seiner Bedürfnisse bewusst ist - sonst lebt man an sich selbst vorbei. Wenn es aber permanent um einen trubelt, verliert man sein selbst schnell aus den Augen. Zeit für sich nehmen, um sich seiner selbst wieder bewusst zu werden, ist, meines Erachtens, auch ein Teil dieser 90 %.

Liebe Grüße,
Daniel

PS: Hab früher, meist zum Einschlafen, auch gern Nils Frahm gehört.
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Samstag, 08.12.18, 12:44

Lieber Daniel,

Dankeschön für deinen Post! Du hast es sehr gut zusammengefasst. Eigentlich bräuchte ich etwas Ruhe um sowas wie Ordnung rein zu bringen schätze ich.

Um vier scheint meine neue Zeit zu sein! So auch diese Nacht wieder und es ging mir aber mal gar nicht so übel dabei.
Fühl mich zwar chronisch ein bisschen depridrauf mit Übelkeit und Appetitlosigkeit, aber das ist auch den Symptomen geschuldet, die das noch verschärfen. Wobei die Geräuschkulissen seit heute Nacht zumindest wieder im Hintergrund sind, womit ich gut leben kann. Aber allein das Frühstück war auch schon wieder ein bisschen katastrophig und ich muss mich echt zwingen was zu essen auch zu trinken.

Ja die Alternative wird so sein, dass wir bei den Schwiegers sein werden nach dem Weihnachtstrubel und theoretisch könnten wir dort auch bleiben statt des Hüttentrips. Lass es einfach mal auf mich zukommen.

Will hier mit dem Mini noch ne große Backaktion starten. Lust hab ich keine, aber es braucht für den Adventskaffee ein paar Leckerle wie Vanille- und Klosterkipferln. Herr escargot schwächelt auch schon über eine Woche jetzt (hat den Fieberkram, den wir vorher hatten) und ist auch nochmal eine Woche weiter krank geschrieben, was ihn natürlich trotzdem nicht vom arbeiten abhält.

So nun denke ich an 90/10 und schwinge mal meinen A...llerwertesten hoch und werde aktiv(er).

Liebe Grüße
escargot

P.S.: Seitdem ich allerdings das Risperidon mittags nehme, fühle ich mich jetzt - so eine Stunde nach der Einnahme - schon sehr ausgenockt und würde mich am liebsten nochmal ins Bett legen auf einen Powernapp. Optimal ist das auch irgendwie nicht!
Der Doc meinte das Risperidon mache "zappelig"... mich offenbar nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall und die Muskelschmerzen eben, die allgemeine Roboterigkeit.
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Samstag, 08.12.18, 16:03

So, ich muss mal realistisch sein. Bin doch recht abgeschlappt.

Hab eben einen mittleren Fluchanfall bekommen, weil unsere Küche so ein Ablage- und Vermüllungsort geworden ist und nun Kipferlbackaktion für heute gecancelt.

Alles geht nicht. Also erstmal Ordnung in der Kramküche gemacht und dann nebenbei immerhin das Apfelrotkohl für morgen geköchelt. Wahrscheinlich werd ich auch die Rindsrouladen schonmal vorbereiten nachher, wenn die Erbsensuppe für heute köchelt.

Gleich noch mit dem Mini einen Film schauen. Rio wahrscheinlich. Haben schon viel vorgelesen und ich bin ganz baff, wieviele Buchstaben des Alphabets er schon kennt.
Würde mich nicht überraschen, wenn er anfinge vor Schuleintritt zu lesen!

Liebe Nachmittagsgrüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Samstag, 08.12.18, 22:10

Liebe Foris,

weiß eigentlich jemand ob man die Passionsblumendragees auch ausschleichen muss? Weiß nur, dass man sie "anflutet", aber als ich jetzt von einem Tag auf den anderen die 2 Teile weg ließ hatte ich den Eindruck, dass das nicht die allerbeste Idee war...

nehme sie nun erstmal wieder! Und habe auch noch einen größeren Vorrat.

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Samstag, 08.12.18, 23:41

Hallo Escargot,

So, ich muss mal realistisch sein. Bin doch recht abgeschlappt.

Hab eben einen mittleren Fluchanfall bekommen, weil unsere Küche so ein Ablage- und Vermüllungsort geworden ist und nun Kipferlbackaktion für heute gecancelt.
]

Woran hast du fest gemacht, dass du schlapp warst? Daran dass du geflucht hast und vielleicht ein klein wenig ausfälliger geworden bist?

Schöne Grüße
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