Seepferdchens Leidensweg?!
Verfasst: 30.10.2004 20:47
Ein herzliches Hallo an Alle!!
Ich möchte mich hiermicht bei Euch vorstellen. Bin 23 Jahre alt und habe seit circa 4 Wochen Erfahrungen mit Paraxotin gemacht. Leider waren es keine Guten. Hatte das erste Mal vor einem Jahr Angstattacken. Diese wurden aber vor 8 Wochen stärker und ich konnte damit nicht mehr richtig umgehen. Auf Grund dessen verschrieb mir meine Hausärztin eine Überweisung zum Neurologen ( wo ich jetzt weiß, das dieser mir garnicht helfen kann). Nach einem relativ kurzen Gespräch bei diesem Arzt gab er mir gleich das Mittel Paraxotin mit nach Hause. Ich sollte dies ruhig nehmen es würde mir nach einer nicht sofortigen Anlaufphase helfen.
Doch schon nach 4 Tagen bekam ich sehr starke Nebenwirkungen, dabei hatte ich nur 40mg Paraxotin bisher eingenommen gehabt. In der Nacht hatte ich plötzlich starke Schmerzen in den Armen und Händen. Am nächsten morgen klangen sie langsam ab. Hatte trotzdem noch ein starkes Unwohl sein. Gegen Nachmittags setzte ein Gehörsturz auf dem linken Ohr ein. Hinzu kam sehr starken Kopfschmerzen (hatte das Gefühl mir würde gleich der Kopf platzen), welche nach einer halben Stunde verklangen. Sofort setzte ein starkes Zittern ein. Welches sein Ausmass in einem unkontrollierbaren Körperzucken endete. Ich war nicht mehr Herr meiner Selbst. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Diesen ersten Anfall habe ich noch ohne Notarzt gemeistert. Doch im Bett vor dem Einschlafen kam am selben Abend der nächste. Aber noch viel Schlimmer als der erste. Da bin ich dann mit meinen Eltern zum Notarzt gefahren. In der Notambulanz wurde mir gesagt das ich sofort Paraxotin absetzen soll. Es wäre ein Vergiftungszustand. Eine Beruhigungstablette bekommen und wieder nach Hause geschickt. Nach Aussage des Arztes sollte das Medikament aber innerhalb von 24 Stunden aus dem Körper sein. Am nächsten Tag, Sonntag, hatte ich wieder einen starken Anfall. Starke Übelkeit und plötzliches frösteln kündigten ihn an. Bald darauf begann wieder das Zucken des ganzen Körpers. Wenn ich versuchte meinen Beinen zu sagen sie sollte normal reagieren:"jetzt nicht zucken, normal auftreten(war der Gedanke)". Funktionierte dies nur für eine halbe Minunte, danach wurde es jedesmal schlimmer. Wir fuhren wieder in die Notaufnahme. Dort war man überrachst und ein wenig verwundert mich zu sehen ( laut Aussage des Arztes nur eine Wirkung von 24 h). Wieder bekam ich eine Beruhigungstablette und wurde nach Hause geschickt. Am nächsten Tag fuhr ich zu meiner Hausärztin, auf dem Weg dorthin begann wieder so ein Zuck-Anfall. Von der Hausärztin zur Neurologin von dort ins Krankenhaus. Dieses verließ ich aber nach drei Tagen auf eigenen Wunsch da ich dort als Hypochonder hingestellt wurde. Während des 3tägigen Aufenthalts verschwanden die Anfälle.
Tut mir leid aber ich muss hier abbrechen da mich das Schreiben sehr anstrengt. Habe aber noch eine kurze Frage: Kennt jemand das Medikament Lorazepan. Oder kann dazu jemand Aussagen machen. Wäre sehr dankbar! Von einer Bekannten wurde dieses Medikament ihrem Mann verschrieben gegen Panikattacken. Melde mich morgen aber bestimmt wieder. An Linda nochmal vielen, vielen Dank für das Erstellen dieser Homepage!!! Hoffe deiner Tochter geht es wieder gut!!!!!!
LG euer Seepferdchen
Ich möchte mich hiermicht bei Euch vorstellen. Bin 23 Jahre alt und habe seit circa 4 Wochen Erfahrungen mit Paraxotin gemacht. Leider waren es keine Guten. Hatte das erste Mal vor einem Jahr Angstattacken. Diese wurden aber vor 8 Wochen stärker und ich konnte damit nicht mehr richtig umgehen. Auf Grund dessen verschrieb mir meine Hausärztin eine Überweisung zum Neurologen ( wo ich jetzt weiß, das dieser mir garnicht helfen kann). Nach einem relativ kurzen Gespräch bei diesem Arzt gab er mir gleich das Mittel Paraxotin mit nach Hause. Ich sollte dies ruhig nehmen es würde mir nach einer nicht sofortigen Anlaufphase helfen.
Doch schon nach 4 Tagen bekam ich sehr starke Nebenwirkungen, dabei hatte ich nur 40mg Paraxotin bisher eingenommen gehabt. In der Nacht hatte ich plötzlich starke Schmerzen in den Armen und Händen. Am nächsten morgen klangen sie langsam ab. Hatte trotzdem noch ein starkes Unwohl sein. Gegen Nachmittags setzte ein Gehörsturz auf dem linken Ohr ein. Hinzu kam sehr starken Kopfschmerzen (hatte das Gefühl mir würde gleich der Kopf platzen), welche nach einer halben Stunde verklangen. Sofort setzte ein starkes Zittern ein. Welches sein Ausmass in einem unkontrollierbaren Körperzucken endete. Ich war nicht mehr Herr meiner Selbst. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Diesen ersten Anfall habe ich noch ohne Notarzt gemeistert. Doch im Bett vor dem Einschlafen kam am selben Abend der nächste. Aber noch viel Schlimmer als der erste. Da bin ich dann mit meinen Eltern zum Notarzt gefahren. In der Notambulanz wurde mir gesagt das ich sofort Paraxotin absetzen soll. Es wäre ein Vergiftungszustand. Eine Beruhigungstablette bekommen und wieder nach Hause geschickt. Nach Aussage des Arztes sollte das Medikament aber innerhalb von 24 Stunden aus dem Körper sein. Am nächsten Tag, Sonntag, hatte ich wieder einen starken Anfall. Starke Übelkeit und plötzliches frösteln kündigten ihn an. Bald darauf begann wieder das Zucken des ganzen Körpers. Wenn ich versuchte meinen Beinen zu sagen sie sollte normal reagieren:"jetzt nicht zucken, normal auftreten(war der Gedanke)". Funktionierte dies nur für eine halbe Minunte, danach wurde es jedesmal schlimmer. Wir fuhren wieder in die Notaufnahme. Dort war man überrachst und ein wenig verwundert mich zu sehen ( laut Aussage des Arztes nur eine Wirkung von 24 h). Wieder bekam ich eine Beruhigungstablette und wurde nach Hause geschickt. Am nächsten Tag fuhr ich zu meiner Hausärztin, auf dem Weg dorthin begann wieder so ein Zuck-Anfall. Von der Hausärztin zur Neurologin von dort ins Krankenhaus. Dieses verließ ich aber nach drei Tagen auf eigenen Wunsch da ich dort als Hypochonder hingestellt wurde. Während des 3tägigen Aufenthalts verschwanden die Anfälle.
Tut mir leid aber ich muss hier abbrechen da mich das Schreiben sehr anstrengt. Habe aber noch eine kurze Frage: Kennt jemand das Medikament Lorazepan. Oder kann dazu jemand Aussagen machen. Wäre sehr dankbar! Von einer Bekannten wurde dieses Medikament ihrem Mann verschrieben gegen Panikattacken. Melde mich morgen aber bestimmt wieder. An Linda nochmal vielen, vielen Dank für das Erstellen dieser Homepage!!! Hoffe deiner Tochter geht es wieder gut!!!!!!
LG euer Seepferdchen