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3 ärzte 3 meinungen, hilft nur noch forum: WER NIMMT REMERGI

Verfasst: 21.07.2004 20:50
von francisco
WER NIMMT REMERGIL UND ZYPREXA GLEICHZEITIG EIN, oder hat es mal getan oder kennt ein Fall wo es so war, ist ?

Also ich nehem schon seit ca. 3 Wochen:
45 mg Remergil
und
5 mg Zyprexa

das Zyprexa bekam ich erst nachdem ich mich beklagt hatte, dass ich 2-3 Tage wie Wirr im Kopf war, heisst mein Kopf war voller Gedanken, Ohrwürmer von Musikstücken u.ä. blieben hängen wie als könnte mein Gehirn die Gedanken nicht richtig aufräumen.

Jetzt ist die Kombination der beiden nicht toll, beide machen Dick, was ja noch auszuhalten ist , denn viel schlimmer beide können das Blutbild verändern (heisst es kann die prod. von weissen Blutkörpern drosseln).

Also holte ich mir Rat beim Doktor 2 oder war es Doktor 3 ?!
Der hat nun gesagt ich sollte Zyprexa ganz weglassen gleich auf null gehen und langsam mit dem AD Doxepin anfangen und Remergil ersetzen.

Scheisse und nun?
Was mach ich jetzt, nun sitz ich vor meiner Packung Zyprexa und Remergil und weiss nicht weiter, soll ich , soll ich nicht.

Deshalb allerwichtigste Frage:

KANN REMERGIL ZU VERWIRRUNG WIE OBEN BESCHRIEBEN FÜHREN,WER WEISS DA WAS ?


KANN EIN AD EINE PSYCHOSE HERVORRUFEN ?

KANN ICH VON ZYPREXA NACH 2 WÖCHIGER EINNAHME VON 5 mg (fast mindest dosis) AUF NULL GEHEN ODER IST DAS NICHT ZU EMPFEHLEN


jeder rat ist willkommen denn ich mach mir schon seit tagen ein riesen kopf deswegen.

---falls hier ein arzt mitliest bitte ich um wenigstens eine meinung---

Verfasst: 21.07.2004 22:08
von AliBaba
Hallo Francesco,

hattest du diese Verwirrtheitszustände denn schon vorher oder sind sie mit der Einnahme von Remergil entstanden? Wenn sie durch das Remergil entstanden sind, kann ich wirklich nicht verstehen wieso dir dein Arzt nach 2-3 Tagen ein Medikament gegen die Verwirrtheitszustände verschreibt. Es ist doch bekannt, dass die Nebenwirkungen am Anfang sehr stark sind und mit der Zeit verschwinden oder zumindest stark abklingen und für die paar Wochen brauch man doch kein neues Medikament verschreiben (so sehe ich das jedenfalls).

Gruss
Alex

Verfasst: 21.07.2004 22:27
von karin
auch meine frage, hattest du die verwirrtheitszustände schon vor der einnahme von remergil?
mir ist es mit 30mg remergil (=remeron) wirklich schlecht gegangen. hatte das gefühl, dass ich informationen schlecht filtern und folglich auch nicht abspeichern konnte. desweiteren konnte ich gespräche schlecht mitverfolgen. auch lärm wurde mir schnell zuviel. psychotisch war ich allerdings nie. meine beschwerden sind mit dem absetzen der medikamente verschwunden.

lg,
karin

remergil

Verfasst: 21.07.2004 23:42
von Hannes Wien
ich bin auf remergil immer müde bis zu mittag manchmal kann ich mich nicht konzentrieren ich würde es nicht absetzten es ist ein wirklich gutes medikament ZYPREXA ist ein neuroleptikum kenn ich nicht... bringt aber sicher nicht viel... ausschleichen braucht du es auch nicht da neuroleptikum.

doxipin ist alt und hat nicht viel wirkung ausser müde machen.

lass mal das ZYPREXA weg und warte ein paar tage ab.

und keine panik

liebe grüsse
hannes

Verfasst: 22.07.2004 00:05
von Astrid
Hallo francisco,

ich denke deine allerwichtigste Frage sollte sein:
Wofür nimmst du die Medikamente?
In deinen postings schriebst du von verschiedenen Symptomen. Migräne, Verwirrtheit, Angst, Konzentrationsschwäche usw.
Das sind alles Symptome, die sich nicht durch ein und das selbe Medikament behandeln lassen. Daher stellt sich meines Erwachtens eine weitere allerwichtigste Frage:
Was ist die Ursache wofür?

Bevor du dich in deiner absolut nachvollziehbaren Verzweiflung mit Medikamenten volldröhnst, wäre es ratsam, den Ursachen der Migräne, der Verwirrtheit, des Konzentrationsmangels und vor allem der Angst auf die Spur zu kommen. Medikamente - fehldiagnostiziert eingesetzt - können nämlich zu noch mehr Verwirrung und weiteren Symptomen führen. Das befürchte ich fast bei dir, nachdem du schon in kürzester Zeit so einiges ausprobiert hast.
Anschließend blickt keiner mehr durch. Was war zuerst? Die Henne oder das Ei?

Angst ist grauenvoll. Ich weiß es ganz genau.
Angst ist auch sinnvoll. Sie schützt uns und kann Motor sein. Doch wenn Angst zu übermächtig wird und das System ins Wanken bringt, dann ist es soweit, dass man sich ihr "widmen" sollte.
Es gibt so viele Möglichkeiten ihr zu begegnen, doch leider sehen wir sie nicht, weil Angst uns lähmt. Ich glaube, DAS ist es, warum wir zu Medikamenten als letztem Hilfsmittel greifen.
Es gibt aber noch viele weiter Mittel und Wege. Sie sind mühseliger, aber auch lohnender.

Francisco, ich wünsche dir, dass du einen Weg für dich findest. Selbst aus Labyrinthen führt immer mindestens ein Weg, auch wenn man ihn vor lauter Möglichkeiten nicht sofort entdeckt. Aber es gibt ihn!

Astrid

Verfasst: 22.07.2004 15:48
von karin
@hannes:
kennst du hpe-österreich? http://www.hpe.at

kann die zeitschrift von hpe-österreich sehr empfehlen. damit ist man immer am aktuellen stand, was selbsthilfegruppen für betroffene und angehörige betrifft. desweiteren beinhaltet die zeitschrift viel informatives über psychische erkrankungen.

lg,
karin