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remergil

Verfasst: 29.06.2004 23:58
von francisco
nun hab ich wieder kraft und zeit zu schreiben,
bin nun 1 woche in einer klinik, bekomme remergil , seroxat wurde schon am ersten tag nicht als option erwähnt, scheint so als wären nun auch die ärzte misstrauischer gegenüber seroxat geworden.
nach nun 8 tagen remergil und abends vorerst 2 mg diazepam ist die angst und nervosität nun vorerst in schach gehalten.
erste nebenwirkungen von remergil was im moment sogar erwünscht ist nachdem ich nur noch 69 kg wog, ist die gewichtszunahme.
unangenehm ist zur zeit noch phasen wärend des tages wo ich mich schwer konzentrieren kann und wo ich sehr müde bin hoffe diese symptome gehn wieder vorbei, wer hat da schon erfahrung?


nun meine eigentliche frage?
wie schwer ist es von remergil wieder loszukommen?
hoffe dass es nicht so schwer ist wie von seroxat?
welchen ruf hat remergil?


lg an alle
nun mit etwas mehr ruhe

francisco

Verfasst: 30.06.2004 18:14
von janina
Also, ich habe Remergil über einen längeren Zeitraum hinweg genommen, und muß sagen, daß sich die antidepressive Wirkung bei mir sehr in Grenzen gehalten hat.
Habe dadurch lediglich Heißhunger bekommen, war ständig müde tagsüber, was schon richtig unangenehm war.
Einzig positives bei mir: sehr guter und vor allem sehr langer Schlaf.

Verfasst: 30.06.2004 18:40
von karin
mein schlaf war mit remergil (=remeron) unnatürlich. man fühlte sich wie betäubt. von echter erholung war keine rede.

ich habe vor einigen monaten alle ADs ausgeschlichen. mittlerweile bin ich auch soweit, dass ich kein johanniskraut mehr nehme.

bin der meinung, dass man einen natürlichen schlaf nur haben kann, wenn man sich ausreichend bewegt.
saunieren, massagen, entspannungstraining, yoga, shiatsu, walken, laufen, wandern, radfahren, spinning .... lindern beschwerden besser als jedes medikament.

lg,
karin