Trazodon, hat jemand Erfahrung damit?
Verfasst: 08.01.2012 19:55
Hallo Ihr Lieben, ich bin alleinerziehende Mama einer fast 13-jährigen Tochter, bin ganzstags berufstätig (als Tippse) und bin bereits 43 Jahre alt und habe den EIndruck mein Leben einfach nicht in den Griff zu bekommen.
Genau genommen besteht mein Leben aus Arbeiten, schlafen und essen. Es gibt tatsächlich nichts, was mir Spass macht. Ich denke mir immer wieder irgendwelche Hobbies aus, aber es interessiert mich einfach nichts. Mich langweilt auch absolut alles. Wenn ich aus irgendeinem Grund aus dem Haus muss, bin ich schon völlig entnervt. Auch wenn ich zu mir wichtigen Menschen fahre .... Ist schlecht zu erklären. Jedenfalls geht das so schon seit Jahren. Das einzige was mir Freude machte, war essen und dabei meine Soaps schauen ..... Aber seit ein paar Monaten bringt mir auch das nicht immer etwas, weil ich dauernd dieses Angstgefühl im Bauch habe. Offensichtlich bin ich ständig am Grübeln, auch wenn es mir gar nicht wirklich bewußt ist. Mein Grundängste beziehen sich auf die Vergänglichkeit, Krankheit und tot. Also jetzt nicht unbedingt nur auf mich und meine Tochter bezogen, sondern im Allgemeinen.
Ich kriege auch absolut nix auf die Reihe: ich hatte jetzt eine Woche Urlaub und was hab ich getan?? NIX. Gar nix! Ich hätte wahnsinnig viel zu tun. Ich kann einfach nicht. Mein Weihnachtsbaum steht auch noch hier und nadelt vor sich hin.
Sorry, jetzt bin ich mehr ausgescheift, als ich wollte.
Jedenfalls wurde bei mir wurde vor 12 Jahren die Diagnose "Depressionen und Angsterkankung" gestellt. Ich war 12 Wochen in der Psychiatrie in Behandlung, hatte mehrere Psychotherapien, war in einer psychosomatischen Kur und nahm in der Zeit anfangs Aponal, danach über lange Jahre Fluoxetin 20 mg. Richtig weg war die Angst nie. Aber ich lebte so vor mich hin. Schlief fiel und aß viel, so dass ich 40 kg zunahm. Zwischendurch nahm ich dann mal Trevilor, bin aber immer wieder auf Fluoxetin zurück gegangen. Im Februar wurde die Medikation dann umgestellt auf Citalopram, ich merkte keinen Unterschied. Im Juli habe ich nun das Antidepressivum abgesetzt (war der 3. Versuch). Anfangs war es ok, nicht doll, aber ok, aber seit Oktober leide ich nun wieder vermehrt unter Angstzuständen, die mir sehr quälen, dauert dann ein paar Tage, dann wird es wieder erträglicher, aber es kommt immer wieder. Ich denke darüber nach einzunehmen, weil ich gelesen hatte, dass das auch gegen Schlafstörungen hilft. Aber mittlerweile habe ich so viel Negatives gelesen, dass ich mich nicht mehr richtig traue, das einzunehmen. (Mein Neurologe hat mir bereits eine kleine Packung aufgeschrieben, falls ich mich dazu entschließe). Es ist also so: grundsätzlich würde ich gerne weiter versuchen, ohne Medis klar zu kommen (bei Angstspitzen nehmen ich alledings 0,5 Alprazolam, aber wirklich selten), aber wenn es mir so schlecht geht denke ich, es geht nicht ohne, habe allerdings auch Angst davor, dass es nicht mit Medis geht. Und dann werde ich noch hoffnungsloser. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Hat jemand einen Rat für mich? Oder geht es jemandem ähnlich? Hat jemand Erfahrung mit Trazodon?
Genau genommen besteht mein Leben aus Arbeiten, schlafen und essen. Es gibt tatsächlich nichts, was mir Spass macht. Ich denke mir immer wieder irgendwelche Hobbies aus, aber es interessiert mich einfach nichts. Mich langweilt auch absolut alles. Wenn ich aus irgendeinem Grund aus dem Haus muss, bin ich schon völlig entnervt. Auch wenn ich zu mir wichtigen Menschen fahre .... Ist schlecht zu erklären. Jedenfalls geht das so schon seit Jahren. Das einzige was mir Freude machte, war essen und dabei meine Soaps schauen ..... Aber seit ein paar Monaten bringt mir auch das nicht immer etwas, weil ich dauernd dieses Angstgefühl im Bauch habe. Offensichtlich bin ich ständig am Grübeln, auch wenn es mir gar nicht wirklich bewußt ist. Mein Grundängste beziehen sich auf die Vergänglichkeit, Krankheit und tot. Also jetzt nicht unbedingt nur auf mich und meine Tochter bezogen, sondern im Allgemeinen.
Ich kriege auch absolut nix auf die Reihe: ich hatte jetzt eine Woche Urlaub und was hab ich getan?? NIX. Gar nix! Ich hätte wahnsinnig viel zu tun. Ich kann einfach nicht. Mein Weihnachtsbaum steht auch noch hier und nadelt vor sich hin.
Sorry, jetzt bin ich mehr ausgescheift, als ich wollte.
Jedenfalls wurde bei mir wurde vor 12 Jahren die Diagnose "Depressionen und Angsterkankung" gestellt. Ich war 12 Wochen in der Psychiatrie in Behandlung, hatte mehrere Psychotherapien, war in einer psychosomatischen Kur und nahm in der Zeit anfangs Aponal, danach über lange Jahre Fluoxetin 20 mg. Richtig weg war die Angst nie. Aber ich lebte so vor mich hin. Schlief fiel und aß viel, so dass ich 40 kg zunahm. Zwischendurch nahm ich dann mal Trevilor, bin aber immer wieder auf Fluoxetin zurück gegangen. Im Februar wurde die Medikation dann umgestellt auf Citalopram, ich merkte keinen Unterschied. Im Juli habe ich nun das Antidepressivum abgesetzt (war der 3. Versuch). Anfangs war es ok, nicht doll, aber ok, aber seit Oktober leide ich nun wieder vermehrt unter Angstzuständen, die mir sehr quälen, dauert dann ein paar Tage, dann wird es wieder erträglicher, aber es kommt immer wieder. Ich denke darüber nach einzunehmen, weil ich gelesen hatte, dass das auch gegen Schlafstörungen hilft. Aber mittlerweile habe ich so viel Negatives gelesen, dass ich mich nicht mehr richtig traue, das einzunehmen. (Mein Neurologe hat mir bereits eine kleine Packung aufgeschrieben, falls ich mich dazu entschließe). Es ist also so: grundsätzlich würde ich gerne weiter versuchen, ohne Medis klar zu kommen (bei Angstspitzen nehmen ich alledings 0,5 Alprazolam, aber wirklich selten), aber wenn es mir so schlecht geht denke ich, es geht nicht ohne, habe allerdings auch Angst davor, dass es nicht mit Medis geht. Und dann werde ich noch hoffnungsloser. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Hat jemand einen Rat für mich? Oder geht es jemandem ähnlich? Hat jemand Erfahrung mit Trazodon?