Neu, abends matt und nun auch noch Jatrosom-Abhängigkeit
Verfasst: 02.02.2011 16:31
Hallo,
erst mal herzlichen Dank für dieses Forum! Es war wohl eines der wichtigsten Suchergebnisse meines Lebens. Ich hoffe, ich kann selbst gute Beiträge dazuleisten.
Zu mir: Bin 30, hab Abitur, leide mein halbes Leben an chronischen Depressionen mit Unkonzentriertheit und verlangsamtem Denken, nahm in den vergangenen 10 Jahren sämtliche Antidepressiva ein, zuletzt Jatrosom. Gegen meine Konzentrationsstörung und Verlangsamung half leider nie ein Medikament.
Ich hab unter „Antidepressiva absetzen“ meine Erfahrungen zu Jatrosom-Nebenwirkungen und meine leider seit 5 Monaten anhaltende schwere Absetzsymptomatik geschrieben.
Was ich euch gern – unabhängig von meiner Absetzsymptomatik - fragen würde: Hat jemand ne Erklärung für folgendes Phänomen:
Bis vor wenigen Jahren war abends immer meine beste Tageszeit, leistungs- wie stimmungsmäßig, was ja auch typisch bei Depressionen ist. Mit den Jahren fühlte ich mich zunehmend erschöpfter und bekam aber gleichzeitig auch immer mehr ADs – irgendwann in Kombinationen und es wurde nach 6 Wochen oft gewechselt - und es ist nun seit ein paar Jahren so, dass ich ab dem Nachmittag geistig total erschöpft bin … für den Rest des Tages. Ein Schläfchen abends oder Sport hat kaum Erholungseffekt. [Sogar meine Absetzerscheinungen folgen diesem Rhythmus: mein verschwommenes Denken wird mit zunehmendem Tagesverlauf noch verschwommener.] Kann das an während des Tages abfallenden Hormonen oder Neurotransmittern liegen? Welche könnten das sein? Im Blutbild sind meine Hormone ok, Blutabnahme war wie üblich morgens.
Vielen Dank schon mal für etwaige Anregungen und viele Grüße
grueffelo
erst mal herzlichen Dank für dieses Forum! Es war wohl eines der wichtigsten Suchergebnisse meines Lebens. Ich hoffe, ich kann selbst gute Beiträge dazuleisten.
Zu mir: Bin 30, hab Abitur, leide mein halbes Leben an chronischen Depressionen mit Unkonzentriertheit und verlangsamtem Denken, nahm in den vergangenen 10 Jahren sämtliche Antidepressiva ein, zuletzt Jatrosom. Gegen meine Konzentrationsstörung und Verlangsamung half leider nie ein Medikament.
Ich hab unter „Antidepressiva absetzen“ meine Erfahrungen zu Jatrosom-Nebenwirkungen und meine leider seit 5 Monaten anhaltende schwere Absetzsymptomatik geschrieben.
Was ich euch gern – unabhängig von meiner Absetzsymptomatik - fragen würde: Hat jemand ne Erklärung für folgendes Phänomen:
Bis vor wenigen Jahren war abends immer meine beste Tageszeit, leistungs- wie stimmungsmäßig, was ja auch typisch bei Depressionen ist. Mit den Jahren fühlte ich mich zunehmend erschöpfter und bekam aber gleichzeitig auch immer mehr ADs – irgendwann in Kombinationen und es wurde nach 6 Wochen oft gewechselt - und es ist nun seit ein paar Jahren so, dass ich ab dem Nachmittag geistig total erschöpft bin … für den Rest des Tages. Ein Schläfchen abends oder Sport hat kaum Erholungseffekt. [Sogar meine Absetzerscheinungen folgen diesem Rhythmus: mein verschwommenes Denken wird mit zunehmendem Tagesverlauf noch verschwommener.] Kann das an während des Tages abfallenden Hormonen oder Neurotransmittern liegen? Welche könnten das sein? Im Blutbild sind meine Hormone ok, Blutabnahme war wie üblich morgens.
Vielen Dank schon mal für etwaige Anregungen und viele Grüße
grueffelo