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Angst, Schwäche und Schwindel

Verfasst: 02.01.2010 13:15
von venezia
Hallo, gibt es Betroffene, die schon morgens Angst vor dem Tag haben und mit zittrigen Beinen und Schwindel aufstehen.

Jede kleine Anforderung verursacht Angst, Schwindel und Kopfschmerzen führen zu Angst vor Gehirntumor und vor allem die Angst, dass es nie mehr besser wird.

Ich habe einen Benzoentzug hinter mir, bin schon 1 Jahr "ohne" und kann mir nicht vorstellen, dass dies noch einen Zusammenhang hat.

LG, venezia

Re: Angst, Schwäche und Schwindel

Verfasst: 02.01.2010 17:41
von Marsupilami
Hallo Venezia,

sind die Symptome neurologisch abgeklärt? Einen Hirntumor kann man meines Wissens nach schon erkennen. Sagen Deine behandelnden Ärzte etwas dazu?

Gruß,

Marsu

Re: Angst, Schwäche und Schwindel

Verfasst: 02.01.2010 17:47
von Marsupilami
Ähm, wieso ist der Thread im Vorstellungsbereich, das ist ein Irrtum, oder?

Re: Angst, Schwäche und Schwindel

Verfasst: 02.01.2010 18:59
von venezia
Hallo, MRT hatte ich noch keines, dafür mehrere EEGs, die alle o.k. waren.
Aufgrund meiner Krankheitsängste bin ich Dauergast bei den Internisten, mein letztes 3! seitiges Labor war völlig unauffällig.

Und wenn ich auf die Nackenmuskeln drücke, zieht ein starker Schmerz den Hinterkopf hinauf, so dass ich denke, es hat vielleicht doch mit Verspannung zu tun.
Angespannt bin ich ja den ganzen Tag.

Zudem habe ich vor einigen Wochen eine Gleitsichtbrille bekommen, mit der ich Probleme habe.

Jedenfalls bin ich sehr depressiv und habe vor jeder Kleinigkeit Angst, am meisten vor der Zukunft.

Branka hat recht, wir müssen ohne Dunstglocke leben lernen, aber das es so schwer ist...

Re: Angst, Schwäche und Schwindel

Verfasst: 06.01.2010 20:31
von torasap
venezia hat geschrieben:Hallo, MRT hatte ich noch keines, dafür mehrere EEGs, die alle o.k. waren.
Aufgrund meiner Krankheitsängste bin ich Dauergast bei den Internisten, mein letztes 3! seitiges Labor war völlig unauffällig.

Und wenn ich auf die Nackenmuskeln drücke, zieht ein starker Schmerz den Hinterkopf hinauf, so dass ich denke, es hat vielleicht doch mit Verspannung zu tun.
Angespannt bin ich ja den ganzen Tag.

Zudem habe ich vor einigen Wochen eine Gleitsichtbrille bekommen, mit der ich Probleme habe.

Jedenfalls bin ich sehr depressiv und habe vor jeder Kleinigkeit Angst, am meisten vor der Zukunft.

Branka hat recht, wir müssen ohne Dunstglocke leben lernen, aber das es so schwer ist...
Wer jahrelang Benzos zu sich genommen hat der wird so hart es klingt sehr lange mit Schmerzen usw. zu tun haben. Das ist bei mir genau so der Fall jedoch wirft es mich nicht mehr aus der Bahn weil ich inzwischen so alle Nebenwirkungen kennenlernen durfte. Man sollte es akzeptieren und sich so gut als möglich beschäftigen (ablenken) Ich mache z.Bspl. täglich bis zu 2 Stunden Sport und fühle mich anschliessend immer wie befreit. Sport ist wie Doping, man bekommt ein Hochgefühl.

Das schlimmste ist nach wie vor Stress und Grübeln. Wer lange genug grübelt der wird schon immer irgend was finden. Menschen mit Angststörungen sind eben sehr hellhörig in diese Richtung. Wir sind wahre Spezialisten wenn es darum geht den Körper permanent sinnlos zu beobachten und schon bei der kleinsten Unstimmigkeit läuten die Alarmglocken.

Bild

Das sollten wir schön bleiben lassen in dem wir uns positiven Dingen zuwenden. Man sollte akzeptieren lernen dass das alles eben mit den fehlenden Medikamenten zu tun hat und wir erst wieder lernen müssen uns anderweitig zu entspannen. Es heißt nicht umsonst: Angst essen Seele auf das ist NICHT gesund.
LG Tora :wink: