was soll ich bloß tun - bin mittlerweile echt verzweifelt!
Verfasst: 31.12.2009 23:37
hallo!
ich heiße alexandra und bin 34 jahre alt. ich nehme seit 6 jahren antidepressiva. angefangen mit 10 mg cipralex, was für ca. 1/2 bis 1 jahr ganz gut geholfen hat, aber ab dann wars schon wieder vorbei. hab dann auch noch viele andere medis bekommen, aber keines war so, dass ich sagen kann, es ging mir dadurch wirklich besser - nein, im gegenteil - es wurde eigentlich immer schlechter - auch die grundsymptome sind insgesamt schlechter geworden. ich hab alle medis mind. 1 monat genommen, zwecks genügend eingewöhn-zeit, manche auch länger (s.u.)
cipralex: 2 jahre, zeigte irgendwann keine wirkung mehr, immer total körperlich zerschlagen
efectin: 1,5 jahre jeden tag schwindel, im sommer bei großer hitze kollaps-ähnliche zustände (alles nach absetzen vorbei)
cymbalta: 3 monate: war das ärgste überhaupt, da habe ich erfahren, wie`s einem geht, wenn man wirklich depressiv ist und noch alles mögliche andere, bei diesem medi ist mir das erste mal die angst gekommen, dass ich mich umbring, wenn`s so weitergeht.
also insgesamt würd ich die letzten drei jahre so beschreiben: ständige herumwechslerei von einem medi aufs andere, dann efectin über ca. 1,5 jahre mit ständigen beschwerden. desweiteren hab ich durch die medis beschwerden bekommen, die ich vorher noch nicht gehabt hab.
so, momentan ist es so, dass ich also nach 1,5 jahren efectin wieder auf cipralex umgestiegen bin, anfangs wieder 10 mg, da kam wieder dieses extreme körperliche fertigsein und so ein eigenartiger druck bei den augen und der psychische zustand is auch nicht grad gut - darum runter auf 5mg. mit dieser dosis hab ich fast keine körperlichen beschwerden, und anfänglich ist es mir auch ganz gut gegangen für ca. 2 wochen aber dann ist es losgegangen. angstzustände und einfach totales komische unwohlfühlen, dass ich nicht in worte fassen kann, den ganzen tag, ausserdem ist mir ständig zum weinen zumute. gutes schlafen sowieso ein fremdwort. auf gut deutsch es ist mit medis genauso scheiße wie ohne.
mein problem ist, dass ich einfach nicht mehr weiß, was von was kommt und vor allem, was ich jetzt tun soll.was ich weis, ist, dass durch das viele herumwechseln mein nervensystem ordentlich durcheinander gekommen ist, was ich auch noch weiß ist, dass keines der mittel einen wirklichen erfolg brachte, dass ich sagen kann, es ist mir über einen längeren zeitraum gut gegangen. was ich nicht weis: sind das jetzt noch folgen bzw. absetzerscheinung von was weis ich welchem medikament oder ist das wieder die krankheit und woran erkenne ich das? am liebsten würde ich einfach gar nichts mehr nehmen. wie lange würden diese absetzerscheinungen dauern und woran würde ich erkennen, ob ich mit dem absetzen auf dem richtigen weg? und was würde dabei helfen?
was noch dazu kommt - war vor 2 wochen aus lauter verzweiflung wieder beim neurologen. der hat mir das lyrica gegeben. tja - nehms jetzt seit guten 7 tagen. ein versuch ist`s ja wert, hab ich mir gedacht. bis jetzt ist mir nur schwindlig und ich bin ständig benommen. ja und da kommt wieder die frage auf, ob`s nicht doch am besten wär, einfach gar nichts mehr zu nehmen.
ich bitte euch um eure hilfe!!!
lg alex (und ein schönes silvester, dass ich - wiedermal - zuhause verbringe, weil ich mich so elend fühl, dass ich nicht rausgehen mag.)
ich heiße alexandra und bin 34 jahre alt. ich nehme seit 6 jahren antidepressiva. angefangen mit 10 mg cipralex, was für ca. 1/2 bis 1 jahr ganz gut geholfen hat, aber ab dann wars schon wieder vorbei. hab dann auch noch viele andere medis bekommen, aber keines war so, dass ich sagen kann, es ging mir dadurch wirklich besser - nein, im gegenteil - es wurde eigentlich immer schlechter - auch die grundsymptome sind insgesamt schlechter geworden. ich hab alle medis mind. 1 monat genommen, zwecks genügend eingewöhn-zeit, manche auch länger (s.u.)
cipralex: 2 jahre, zeigte irgendwann keine wirkung mehr, immer total körperlich zerschlagen
efectin: 1,5 jahre jeden tag schwindel, im sommer bei großer hitze kollaps-ähnliche zustände (alles nach absetzen vorbei)
cymbalta: 3 monate: war das ärgste überhaupt, da habe ich erfahren, wie`s einem geht, wenn man wirklich depressiv ist und noch alles mögliche andere, bei diesem medi ist mir das erste mal die angst gekommen, dass ich mich umbring, wenn`s so weitergeht.
also insgesamt würd ich die letzten drei jahre so beschreiben: ständige herumwechslerei von einem medi aufs andere, dann efectin über ca. 1,5 jahre mit ständigen beschwerden. desweiteren hab ich durch die medis beschwerden bekommen, die ich vorher noch nicht gehabt hab.
so, momentan ist es so, dass ich also nach 1,5 jahren efectin wieder auf cipralex umgestiegen bin, anfangs wieder 10 mg, da kam wieder dieses extreme körperliche fertigsein und so ein eigenartiger druck bei den augen und der psychische zustand is auch nicht grad gut - darum runter auf 5mg. mit dieser dosis hab ich fast keine körperlichen beschwerden, und anfänglich ist es mir auch ganz gut gegangen für ca. 2 wochen aber dann ist es losgegangen. angstzustände und einfach totales komische unwohlfühlen, dass ich nicht in worte fassen kann, den ganzen tag, ausserdem ist mir ständig zum weinen zumute. gutes schlafen sowieso ein fremdwort. auf gut deutsch es ist mit medis genauso scheiße wie ohne.
mein problem ist, dass ich einfach nicht mehr weiß, was von was kommt und vor allem, was ich jetzt tun soll.was ich weis, ist, dass durch das viele herumwechseln mein nervensystem ordentlich durcheinander gekommen ist, was ich auch noch weiß ist, dass keines der mittel einen wirklichen erfolg brachte, dass ich sagen kann, es ist mir über einen längeren zeitraum gut gegangen. was ich nicht weis: sind das jetzt noch folgen bzw. absetzerscheinung von was weis ich welchem medikament oder ist das wieder die krankheit und woran erkenne ich das? am liebsten würde ich einfach gar nichts mehr nehmen. wie lange würden diese absetzerscheinungen dauern und woran würde ich erkennen, ob ich mit dem absetzen auf dem richtigen weg? und was würde dabei helfen?
was noch dazu kommt - war vor 2 wochen aus lauter verzweiflung wieder beim neurologen. der hat mir das lyrica gegeben. tja - nehms jetzt seit guten 7 tagen. ein versuch ist`s ja wert, hab ich mir gedacht. bis jetzt ist mir nur schwindlig und ich bin ständig benommen. ja und da kommt wieder die frage auf, ob`s nicht doch am besten wär, einfach gar nichts mehr zu nehmen.
ich bitte euch um eure hilfe!!!
lg alex (und ein schönes silvester, dass ich - wiedermal - zuhause verbringe, weil ich mich so elend fühl, dass ich nicht rausgehen mag.)