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Fluctin

Verfasst: 08.05.2004 09:49
von Sara2
klingt sicher naiv für euch, was ich schreibe

durch "zufall" bin ich heute auf eurer seite gelandet. habe gegoogelt und wollte wissen, was es damit auf sich hat, dass fluctin entzugerscheinungen verursacht.

zusammenfassen fühle ich mich von der pharmaindustrie und den ärtzen mega verarscht - ich nehme seit 10 jahren fluctin - dieses medikament hat es mir möglich gemacht, aus einer sehr tiefen voran gegangenen 15 jährigen lebenskrise mein leben durch ein medikament wieder lebbar zu machen. die wirkung hat funktioniert.

ich konnte mein leben endlich leben, mein studium beenden und bin mittlerweile beruflich sehr sehr erfolgreich.

bloss ich habe effektiv in meinem bewusstsein verdrängt, dass ich dazu eine "krücke" benütze.

nun reicht es mir - ich glaube, dass fluctin auf dauer den bewusstseinzstand einschränkt und mich auch teilweise sehr vewirrt.........

ich habe durch erfahrungsberichte verstanden, welche dramatik ein absetzen von SSRI auslösen kann und habe für mich mental beschlossen, dass es bei mir nicht so ist.

darüberhinaus nehme ich seit ein paar wochen alchemistische gold und silber und benütze einen elektrofeld stimulator.

ich hatte letztes jahr einfach abgesetzt und hatte schwindel und heulkrämpfe.

bin aktuell nach einer woche 0 mg fluctin immer noch gut drauf - ich spüre leichte beschwerden und nehmen dann einfach mehr gold und silber und trage den elektrofeld stimulator den ganzen tag bei mir. die super delta frequenz ist wissenschaftlich erwiesen gegen entzugserscheinungen.

wenn ich darüber nachdenke, dass prozac in usa zur volksdroge geworden ist, überkommt mich eine wütendes gefühl, ob nicht vielleicht ein systematischer gedanke der pharmaindustrie dahinter steht, so viele menschen einem "brainwash" zu unterziehen und damit richtig viel geld zu verdienen. das schicksal und leid des einzelnen interessiert an der stelle nicht im geringsten.

liebe grüsse

sara

Verfasst: 08.05.2004 12:10
von Uschi
Hallo Sara2,
herzlich willkommen hier im Forum.
Wieviel Fluctin hast Du genommen?
Leider kenne ich mich mit Fluctin nicht so aus, habe selbst nur Erfahrungen mit Paroxetin.
Sicherlich wäre es besser wenn Du die Dosis langsam reduzierst, nach so langer Zeit der Einnahme braucht Dein Körper ja auch Zeit sich daran zu gewöhnen. Diese heftigen Entzugssymtome hat ja auch nicht jeder, manche können anscheinend auch leichter absetzten.
Aber ob Deine mentale Einstellung hilft? Toll wärs ja.
Wünsch Dir jedenfalls alles Gute dabei.
Sicherlich schreibt Dir auch noch jemand der sich mit Fluctin besser auskennt.

Grüße an Dich Uschi

Verfasst: 08.05.2004 14:19
von Sara2
hallo uschi,

ich habe 20mg fluctin eingenommen (scheint standard zu sein).

ist zwischen paroxetin und fluctin wirklich so ein unterschied? warum nehmen so wenige eigentlich fluctin ein, ich meine damit die, die hier im forum schreiben? liegt es daran, dass es fluctin schon länger auf dem markt gibt?

ich weiss, fragen über fragen, aber vielleicht schreibt ja jemand, der sich damit auskennt.

lg

sara

Verfasst: 07.06.2004 22:06
von Sara2
ich mal wieder - habe seit fast 6 wochen auf 0mg fluctin reduziert und es geht mir gut - vielleicht macht das ja ein paar menschen hier mut

hervorheben muss ich jedoch, dass ich einiges neben bei gemacht habe, was mega esoterisch ist und mir sehr geholfen hat

lg
sara

Verfasst: 08.06.2004 02:23
von Oliver
Hallo Sara.

Freut mich, dass Dir das Absetzen so problemlos gerät. Fluctin hat eine sehr lange Halbwertszeit und deshalb gilt es unter den SSRIs als nicht so problematish, was die Absetzprobleme angeht. Es kann aber auch tückisch sein, weil die Absetzsymptome, wenn sie denn auftreten, extrem verzögert sind.

Ich hoffe es geht Dir weiterhin gut und das Du die "Krücke" jetzt nicht mehr brauchst.

Alles Gute
Oliver

Verfasst: 08.06.2004 22:20
von Sara2
hallo oliver,

das mit der verzögerten absetzproblematik wegen der lange halbwertszeit ist mir durch aus klar.

ich hatte schon mal vor einem jahr versucht abzusetzen und hatte schon nach zwei wochen totale entzugsbeschwerden - und nach erneuter einnahme ging es mir innerhalb von stunden besser. ich gehe mal davon aus, dass ich absetzsymptome hatte.

diesmal geht es mir nicht im geringsten so, obwohl ich privat und beruflich extrem unter stress stehe - und nicht nur positiv. ich fühle mich stark und wie du sehr treffend schreibst - lebensfähig ohne die "krücke" fluctin.

ich will wirklich nicht zu früh reden, aber nach über 6 wochen null fluctin denke ich, wenn noch was kommt, dann irgendwie so, dass ich damit klar komme.

ich hoffe, auch dir geht es gut.

lg

sara