Vorstelung - HILFE PLS :)
Verfasst: 14.09.2009 10:48
Vorstellung - Der liebe Onkel Doktor 
Also hallo mal ich bin der Michi.
Ich hatte mit 21 Jahren einen LAD vorderwandherzinfarkt , habe danach aber wieder volle Herzleistung und 3 Jahre super gelebt.
Ich hatte vor ca. genau 6 Monaten eine Panikattacke aus persönlichen Gründen und hab einmal als Notfallmedikation
ein halbes Xanor (Benzodiazepin) 0,5mg genommen, da ich sie noch zuhause hatte wegen meiner Flugangst und mein Vater (der Internist
ist) sie mir gegeben hat.
Am Tag nach der Panikattacke rief ich meinen behandelnden Kardiologen an und wir machten Untersuchungen zuhauf
( Kardiographie, Leistungs EKG, Hirn CT usw.) ... alles vollkommen unauffällig , bis auf einen Eisenmangel von dem anscheinend schon meine
psychische leichte Labilität kam, den die Ärzte aber nicht ernst nahmen.
Nun gut - dann kam der grosse Fahler : dieser besagte Kardiologe sagte ich hätte wohl eine leichte Angststörung und meinte ich solle doch das Xanor
für die nächsten Wochen nehmen, und zwar 0,5 -0,5 - 1 mg. Das tat ich in blindem Vertrauen dann auch ca. 2 Wochen und stellte fest , ups du packst ja
gar nix mehr - unkonzentriert to the fullest.
Nun ja : ich rief meinen besagten Arzt an , der meinte eher nicht so gut und wir begannen mit dem Ausschleichprozess, der aber so die Hölle war das ich innerhalb von 2-3 Wochen wieder auf
0,5 -0,5 war.
Nun kam seine zweite wunderbare idee: nehmen wir doch deanxit !
Deanxit ist ein Anxiolyticum gekoppelt mit einem Neurolepticaanteil was mich zum absoluten Zobie machte.
Nun entwickelte ich langsam aber sicher Depressionen, da kein norm. Leben mehr möglich war , ständig auf Benzo usw.
Ich bin jedoch mächtig stolz auf mich , dass ich bis HEUTE NIE mehr genommen habe davon als verordnet .
aber die wunderbare Geschichte geht noch weiter:
mit meiner neuen Depression war ja sowieso alles mies und ich heulte den ganzen Tag ( klar Benzo ebnet Gefühle ein - nicht nur die positiven)
und ich spührte 0 komma 0 mehr.
Also ab ins Spital mit der bitte XANOR-ENTZUG !
Dort (normale Internistische Station) nahm sich ein sehr lieber Neurologe meiner an , sagte jedoch Xanor brauchen sie mommentan noch , sie
leiden an einer schweren reaktiven Depression und ich bekam SSRI stationär .. und zwar : 1 ganzes Mirtabe abends ,
und ein ganzes Gladen in der Früh. Nebenwirkungen wie Schwindel (ständiges rauf-und runter - das Gfühl in den Boden zu sinken) waren scheisse
aber naja nach 1,5 wochen gings mir dann doch halbwegs besser und ich wurde entlassen. da die nebenwirkungen mich aber an alltag hinderten
(da waren jez schon 3 Monate vergangen - immer noch BENZO ! ) wurde das Gladem auf Cipralex umgestellt.
Vom cipralex gekam ich ziemlich schnell eine gehörige Nasennebenhöhlenentzündung und rief meinen Onkel Doc an, um ihm den
Vorschlag zu amchen , nur das Mirtabene am Abend einzunehmen ...
Das tue ich nun seit ca. 2 Wochen und siehe da: meine Depression ist dadurch nich stärker. (übrigens leide ich auch fast gar nichtmehr
unter Depressionen) Wenn ich sie hab sind sie vegetativ ausgelöst - dh. ich fühl mich sauscheisse - schlussfolgerung : scheisse drauf !
Nunja und jez kommts :
Ca nach 3 tagen nach dem Cipralex weglassen: BRAIN ZAPS !
ich sage euch ich hab ne morts wut auf diese Pharmaindustrie und die Ärzte die diese Medis als nicht süchtig machend anpreisen.
Ok süchtig is man ja nich , aber Entzugssymptome sollten schon wenigstens erwähnt werden !!!
Lange Rede kurzer Sinn :
Bitte sagt mir wie lange diese zaps bei euch andauerten ! Ich nehms jez schon 2 Wochen nicht mehr , und ansonsten gehts mir gut , daher werde ich
sicher nich langsamer ausschleichen wenn ichs so auch gut kann ... nur diese ZAPS nerven tierisch .
Bitte bitte sagt mir eure Erfahrungen und wie lange diese angehalten haben ???
Liebe Grüsse
Michi
PS: bei ner sammelklage gegen die p.industrie wäre ich sofort dabei
gg
Also hallo mal ich bin der Michi.
Ich hatte mit 21 Jahren einen LAD vorderwandherzinfarkt , habe danach aber wieder volle Herzleistung und 3 Jahre super gelebt.
Ich hatte vor ca. genau 6 Monaten eine Panikattacke aus persönlichen Gründen und hab einmal als Notfallmedikation
ein halbes Xanor (Benzodiazepin) 0,5mg genommen, da ich sie noch zuhause hatte wegen meiner Flugangst und mein Vater (der Internist
ist) sie mir gegeben hat.
Am Tag nach der Panikattacke rief ich meinen behandelnden Kardiologen an und wir machten Untersuchungen zuhauf
( Kardiographie, Leistungs EKG, Hirn CT usw.) ... alles vollkommen unauffällig , bis auf einen Eisenmangel von dem anscheinend schon meine
psychische leichte Labilität kam, den die Ärzte aber nicht ernst nahmen.
Nun gut - dann kam der grosse Fahler : dieser besagte Kardiologe sagte ich hätte wohl eine leichte Angststörung und meinte ich solle doch das Xanor
für die nächsten Wochen nehmen, und zwar 0,5 -0,5 - 1 mg. Das tat ich in blindem Vertrauen dann auch ca. 2 Wochen und stellte fest , ups du packst ja
gar nix mehr - unkonzentriert to the fullest.
Nun ja : ich rief meinen besagten Arzt an , der meinte eher nicht so gut und wir begannen mit dem Ausschleichprozess, der aber so die Hölle war das ich innerhalb von 2-3 Wochen wieder auf
0,5 -0,5 war.
Nun kam seine zweite wunderbare idee: nehmen wir doch deanxit !
Deanxit ist ein Anxiolyticum gekoppelt mit einem Neurolepticaanteil was mich zum absoluten Zobie machte.
Nun entwickelte ich langsam aber sicher Depressionen, da kein norm. Leben mehr möglich war , ständig auf Benzo usw.
Ich bin jedoch mächtig stolz auf mich , dass ich bis HEUTE NIE mehr genommen habe davon als verordnet .
aber die wunderbare Geschichte geht noch weiter:
mit meiner neuen Depression war ja sowieso alles mies und ich heulte den ganzen Tag ( klar Benzo ebnet Gefühle ein - nicht nur die positiven)
und ich spührte 0 komma 0 mehr.
Also ab ins Spital mit der bitte XANOR-ENTZUG !
Dort (normale Internistische Station) nahm sich ein sehr lieber Neurologe meiner an , sagte jedoch Xanor brauchen sie mommentan noch , sie
leiden an einer schweren reaktiven Depression und ich bekam SSRI stationär .. und zwar : 1 ganzes Mirtabe abends ,
und ein ganzes Gladen in der Früh. Nebenwirkungen wie Schwindel (ständiges rauf-und runter - das Gfühl in den Boden zu sinken) waren scheisse
aber naja nach 1,5 wochen gings mir dann doch halbwegs besser und ich wurde entlassen. da die nebenwirkungen mich aber an alltag hinderten
(da waren jez schon 3 Monate vergangen - immer noch BENZO ! ) wurde das Gladem auf Cipralex umgestellt.
Vom cipralex gekam ich ziemlich schnell eine gehörige Nasennebenhöhlenentzündung und rief meinen Onkel Doc an, um ihm den
Vorschlag zu amchen , nur das Mirtabene am Abend einzunehmen ...
Das tue ich nun seit ca. 2 Wochen und siehe da: meine Depression ist dadurch nich stärker. (übrigens leide ich auch fast gar nichtmehr
unter Depressionen) Wenn ich sie hab sind sie vegetativ ausgelöst - dh. ich fühl mich sauscheisse - schlussfolgerung : scheisse drauf !
Nunja und jez kommts :
Ca nach 3 tagen nach dem Cipralex weglassen: BRAIN ZAPS !
ich sage euch ich hab ne morts wut auf diese Pharmaindustrie und die Ärzte die diese Medis als nicht süchtig machend anpreisen.
Ok süchtig is man ja nich , aber Entzugssymptome sollten schon wenigstens erwähnt werden !!!
Lange Rede kurzer Sinn :
Bitte sagt mir wie lange diese zaps bei euch andauerten ! Ich nehms jez schon 2 Wochen nicht mehr , und ansonsten gehts mir gut , daher werde ich
sicher nich langsamer ausschleichen wenn ichs so auch gut kann ... nur diese ZAPS nerven tierisch .
Bitte bitte sagt mir eure Erfahrungen und wie lange diese angehalten haben ???
Liebe Grüsse
Michi
PS: bei ner sammelklage gegen die p.industrie wäre ich sofort dabei