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Remergil Entzugssymptome wie lange halten die an

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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endelee
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Remergil Entzugssymptome wie lange halten die an

Beitrag von endelee »

Hallo zusammen, ich brauche mal Eure Hilfe. Ich habe seit Januar Remergil von 45 ausgeschlichen, jeden Monat 7,5 weniger. Ab April bekam ich manchmal Kopfschmerzen und manchmal hohen Blutdruck.Ich wurde dann von meinem Hausarzt weiter untersucht, weil ich ja dachte am Remergil kanns nicht liegen, da ich das ja langsam ausschleiche. Am 2.6. reduzierte ich auf 15 mg. Am 7.6. dachte ich die Welt geht unter. Ich müßte sterben. Alle hier bereits im Forum beschriebenen Symptome kamen mit einer Härte die man nicht beschreiben kann. Ich kam ins Krankenhaus und dort untersuchte man mich 6 Stunden, nichts. Dann ging ich freiwillig in eine Psychiatrie, weil ich ahnte es kommt vom Remergil. Dort erlebte ich die nächsten drei Wochen die Hölle. Kein Schmerzmittel half. Ab und an mal eine Tavor, aber die beruhigte mich nur, weil ich ständig fragte, ob man von den heftigen Kopfschmerzen einen Gehirnschlag bekommen könnte oder ob sonst was passieren würde. Die zuständige Stationsärztin war sehr nett und glaubte mir vom ersten Tag an. Sie sagte jedoch ich kann ihnen nicht helfen, durch den Entzug müssen sie durch. Sie versuchte mir den Rest noch wegzunehmen, indem sie die 15 er Tablette erst mal teilte, somit hatte ich nur noch 7,5 mg. Aber danach war es wieder so schlimm, dass sie sich nicht mehr traute alles wegzunehmen.
Nach 5 Wochen wurde ich entlassen, weil ich ihr versprach, das durchzustehn und mir nichts anzutun. Nach 8 Wochen hörten die Kopfschmerzen auf, aber die Übelkeit, die Gliederschmerzen, Darmprobleme, Schwindel, Depris, alles war noch da. Jetzt gehe ich am kommenden Sonntag in die zwölfte Woche und mein Leben ist keins mehr. Ich kann nichts planen, ausser einer Freundin versteht mich niemand. Ich bekomme seit einer Woche wieder Kopfschmerzen und manchmal habe ich Schlafprobleme, manchmal schlafe ich 10 Stunden, ich weiß nie was in der nächsten Stunde passiert. Hat irgendjemand aktuell auch diese Probleme oder kann mir jemand sagen, wann es bei ihm aufgehört hat oder besser wurde. Ich habe hier ältere Beiträge gelesen von einem Clonex oder Hannes Wien. Leider sind die Beiträge so alt, dass ich kaum denke die sind noch im Forum.Hätte gerne mal gewußt wie es bei denen weiter gegangen ist.
Noch etwas.Bin ganz neu hier.Wie kann ich denn aktuelle Beiträge lesen?
Was kann man tun? Ich walke jeden Abend, esse gesund, gehe auch sonst viel an die frische Luft. Aber öfters habe ich so eine Unruhe oder zittern, das hält dann einige Stunden an, dass ich wieder garnichts machen kann.
Ich hoffe sehr auf eine rasche Antwort von Euch, bin am verzweifeln
MfG
endelee
Nehme wegen Nervenschmerzen seit 16.8.2010 Lyrica Es wurde ab und an weiter gesteigert. Bis 5.3.12 nahm ich 100 - 100 - 75.
Dann hab ich reduziert wie folgt:
5.3.12 -25 mg mittags
20.3.12 - 25 mg morgens
30.4.12 - 25 mg mittags
14.5.2 - 25 mg mittags
21.5.2 -25 mg mittags
Bis auf den letzten Schritt, der war nach einer Woche definitiv zu schnell, ging alles ziemlich problemlos.
Bei der letzten Reduktion 3 - 4 Tage Durchfall, Mattigkeit, etwas grippeartiges Gefühl, aber dann wieder gut.
Seit 21.5.12 75 - 0 - 75 Seit 10.12.12. 75 - 25 - 75
Habe im März 2013 25 abgesetzt und umgestellt auf 3 x täglich 50

Seit März 2013 Lyrica 50-50-50
Weitere Versuche abzusetzen stelle ich zurück, bis das mit dem Doxepin endgültig vorbei ist und der Körper etwas Ruhe hatte.

Zwischenzeitlich habe ich 10 mg Doxepin abgesetzt, wie ich jetzt weiß, zu schnell
15.09.12 - 2,5 mg
23.09.12 -2,5 mg
01.10.12 -2,5 mg
15.10.12 -2,5 mg
mücke
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Re: Remergil Entzugssymptome wie lange halten die an

Beitrag von mücke »

Hallo endelee

Willkommen im Forum.
Du kannst jetzt überall lesen.
Das kann man erst wenn man für alle Bereiche freigeschaltet ist.
Das habe ich gerade gemacht.

Für deine Problematik eröffne bitte ein neues Thema im Bereich Antidepressiva absetzen.
Wenn möglich lege eine Signatur an über die Einnahme und Reduktion deines Medikamentes.
Die zuständige Stationsärztin war sehr nett und glaubte mir vom ersten Tag an. Sie sagte jedoch ich kann ihnen nicht helfen, durch den Entzug müssen sie durch.
Da hast du schon Glück gehabt. Die meisten Ärzte würden das nicht glauben, sondern von einem Rückfall reden.

Leider habe ich keine Lösungen für dich.
Du könntest versuchen noch langsamer zu reduzieren und deiner Entzugsbeschwerden symptomatisch zu behandeln.

Gruss Mücke
endelee
Beiträge: 341
Registriert: 15.03.2009 13:45
Danksagung erhalten: 9 Mal

Re: Remergil Entzugssymptome wie lange halten die an

Beitrag von endelee »

Hallo Mücke
wie macht man das denn ein neues Thema eröffnen. Wie kann ich denn die Beiträge der anderen lesen? Ich konnte bisher nur die älteren Beiträge lesen, die sind ja schon einige Jahre alt.
Liebe Grüße
endelee
Nehme wegen Nervenschmerzen seit 16.8.2010 Lyrica Es wurde ab und an weiter gesteigert. Bis 5.3.12 nahm ich 100 - 100 - 75.
Dann hab ich reduziert wie folgt:
5.3.12 -25 mg mittags
20.3.12 - 25 mg morgens
30.4.12 - 25 mg mittags
14.5.2 - 25 mg mittags
21.5.2 -25 mg mittags
Bis auf den letzten Schritt, der war nach einer Woche definitiv zu schnell, ging alles ziemlich problemlos.
Bei der letzten Reduktion 3 - 4 Tage Durchfall, Mattigkeit, etwas grippeartiges Gefühl, aber dann wieder gut.
Seit 21.5.12 75 - 0 - 75 Seit 10.12.12. 75 - 25 - 75
Habe im März 2013 25 abgesetzt und umgestellt auf 3 x täglich 50

Seit März 2013 Lyrica 50-50-50
Weitere Versuche abzusetzen stelle ich zurück, bis das mit dem Doxepin endgültig vorbei ist und der Körper etwas Ruhe hatte.

Zwischenzeitlich habe ich 10 mg Doxepin abgesetzt, wie ich jetzt weiß, zu schnell
15.09.12 - 2,5 mg
23.09.12 -2,5 mg
01.10.12 -2,5 mg
15.10.12 -2,5 mg
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