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Vorstellung

Verfasst: 20.08.2009 08:54
von captainkirk
Hallo,

Nehme seit 01.03.2009 cymbalta 30 mg, ab April weitesgehend symptomfrei, auf eigene Wunsch zur Differentialdiagnostik in die Klinik dort auf 60 mg "aufdosiert" mit beträchtliche Nebenwirkungen (Unruhe, Angst, Agitiertheit), Klinik hat Weiterbetreuung abgelehnt, da keine Kapazität, angeblich sei ich auch zu faul zum arbeiten seit Juni wieder im Job, ab Mitte August Runterdosierung auf 30 mg, seit dem Absetzsymptome. :evil:

Bin dabei, mir einen neuen Nervenarzt zur ambulanten Weiterbehandlung zu suchen !

Diagnose war/ist: Burn Out

Re: Vorstellung

Verfasst: 20.08.2009 14:11
von mücke
Hallo captain kirk

Herzlich Willkommen im Forum.
Ich wünsche dir einen regen Austausch.
Eröffne aber bitte dafür ein neues Thema im entsprechenden Bereich.

Das mit der Klinik verstehe ich nicht.
Warst du dort ambulant?
angeblich sei ich auch zu faul zum arbeiten
Wenn ich so etwas lese merke ich wie Ärger hochkommt.
Solche Aussagen finde ich unverschämt, bringen dich ja nun kein bißchen weiter.

Burn Out: Hast du da schon mal an eine psychosomatische Kur gedacht, oder geht das nicht, da du doch erst seit Juni wieder in Arbeit bist?
Wie alt bist du? Mann oder Frau?

Gruss Mücke

Re: Vorstellung

Verfasst: 20.08.2009 15:02
von captainkirk
Hallo Mücke,

An eine Kur habe ich schon gedacht, sprech ich mit meinem Hausarzt ab, in der Klinik war stationär und dann Tagesklinik.

Differentialdiagnostik bestand in einer Blutuntersuchung und Ruhe-EKG, also alles was auch der Hausarzt machen kann.
Ergebnis wurde mit nicht benannt, auf Nebenwirkungen Cymbalta nicht eingegangen !! Wahrscheinlich war die Ärztin einfach auch überfordert ?! :?

Positiv war die Arbeit mit den Therapeuten in der Ego- und Physiotherapie. Auch die christliche Schwestern waren o.k.

Übrigens bin einn Mann, 45 Jahre alt.

Mal sehen was, was der neue Nervenarzt, wenn ich einen Termin bekomme, dazu sagt.

Ein Glück habe ich keine Schlafprobleme mehr.

Viele Grüße,

captain Kirk

Re: Vorstellung

Verfasst: 20.08.2009 16:16
von Marsupilami
Hallo Captain,

Ego-Therapie ist gut, :D :D :D . Was soll denn Physiotherapie bei einer psychischen Erkrankung bewirken, das verstehe ich ja nun gar nicht?
Wünsche Dir auch einen guten Austausch hier, eröffne im passenden Bereich einen eigenen Thread, es ist auch immer ganz praktisch, eine kleine Signatur anzulegen, wo ein Bisschen was über Dich drinsteht, sonst muss man immer in der Vorstellungs-Nachricht gucken. Und glaub Ärzten generell nicht Alles, Diagnosen im psychischen bzw. psychiatrischen Bereich sind eine ziemlich zweifelhafte Sache wie der ganze Zweig mit Wissenschaft sehr wenig zu tun hat, mit subjektiver Einschätzung und Beurteilung und Krankheitserfindung sehr viel. Du hast ja selbst schon die Erfahrung gemacht, wie überfordert die Ärzte sind, also immer schön kritisch bleiben...