Hallo, ich bin die Neue...
Verfasst: 22.06.2009 10:58
Hallo,
ich bin 30 Jahre alt, weiblich und komme aus der Nähe von München. Ich bin gerade am runterdosieren mit Edronax (Reboxetin) und bin auf dieses informative Forum gestoßen.
Ich habe schon seit Jahren Depressionen und Angstzustände. Medikamentös habe ich am Anfang Citalopram bekommen, was sehr gut gewirkt hat. Vor vier Jahren wurde ich schwanger, da hab ich das Citalopram dann problemlos runterdosieren können auf 5 mg. Drei Tage nach der Geburt habe ich eine extreme postpartale Depression bekommen und schnell wieder auf 30 mg Citalopram hochdosiert. Leider wurde es nicht mehr wirklich gut, hatte immer noch Depressionen und mußte dann wg starken Migräneschüben auf Cipralex wechseln. Da die Depressionen nicht besser wurden haben wir Cipralex von 15 mg auf 30 mg erhöht. Leider ohne Erfolg. Ein paar Monate später bekam ich dann Doxepin dazu. Das mußte ich insgesamt auf die Höchstdosis von 150 mg hochdosieren. Leider auch mit mäßigem Erfolg. Dann hat meiner Ärztin mir noch Edronax dazu verschrieben (ich sollte im Gegenzug Cipralex absetzen, was ich aber nicht geschafft habe, leider konnte ich es nur auf 15 mg reduzieren). Bis noch vor ein paar Wochen war ich dann bei einer AD-Kombi von 15 mg Cipralex, 150 mg Doxepin und 8 mg Edronax. Da meine Depressionen trotz der hohen Antidepressivatherapie nicht weg gingen, hab ich mich im Internet "schlau" gelesen, woran das liegen kann. Ich bin dann auf ein Forum für Schilddrüsenkranke gestoßen, die aufgrund einer Autoimmunerkrankung ihrer Schilddrüse auch starke, therapieresistente Depressionen und Angstzustände bekommen haben und tatsächlich wurde aufgrund meines starkem Drängen bei meiner Ärztin, durch eine Blutuntersuchung und ein Ultraschall meiner Schilddrüse diagnostiziert, dass ich auch eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse habe. Seitdem nehme ich ein Hormon und meine Depressionen werden stetig besser.
Inzwischen habe ich das Gefühl endlich mal wieder recht stabil zu sein. Darum auch jetzt der Versuch, das Edronax langsam ausschleichen zu lassen. Vor gut vier Wochen habe ich problemlos das 1. mg weggelassen. Vor 5 Tagen dann das nächste mg. Heute gehts mir nicht sooo gut, steh total daneben, komm mir vor wie auf Drogen und fühle mich wie als wenn ich Gummibeine hätte. Liegt das am runterdosieren? Wer hat schon Edronax (Solvex) runterdosiert und kann mir davon berichten?
Freue mich über Nachrichten!
Viele Grüße
Winnie
ich bin 30 Jahre alt, weiblich und komme aus der Nähe von München. Ich bin gerade am runterdosieren mit Edronax (Reboxetin) und bin auf dieses informative Forum gestoßen.
Ich habe schon seit Jahren Depressionen und Angstzustände. Medikamentös habe ich am Anfang Citalopram bekommen, was sehr gut gewirkt hat. Vor vier Jahren wurde ich schwanger, da hab ich das Citalopram dann problemlos runterdosieren können auf 5 mg. Drei Tage nach der Geburt habe ich eine extreme postpartale Depression bekommen und schnell wieder auf 30 mg Citalopram hochdosiert. Leider wurde es nicht mehr wirklich gut, hatte immer noch Depressionen und mußte dann wg starken Migräneschüben auf Cipralex wechseln. Da die Depressionen nicht besser wurden haben wir Cipralex von 15 mg auf 30 mg erhöht. Leider ohne Erfolg. Ein paar Monate später bekam ich dann Doxepin dazu. Das mußte ich insgesamt auf die Höchstdosis von 150 mg hochdosieren. Leider auch mit mäßigem Erfolg. Dann hat meiner Ärztin mir noch Edronax dazu verschrieben (ich sollte im Gegenzug Cipralex absetzen, was ich aber nicht geschafft habe, leider konnte ich es nur auf 15 mg reduzieren). Bis noch vor ein paar Wochen war ich dann bei einer AD-Kombi von 15 mg Cipralex, 150 mg Doxepin und 8 mg Edronax. Da meine Depressionen trotz der hohen Antidepressivatherapie nicht weg gingen, hab ich mich im Internet "schlau" gelesen, woran das liegen kann. Ich bin dann auf ein Forum für Schilddrüsenkranke gestoßen, die aufgrund einer Autoimmunerkrankung ihrer Schilddrüse auch starke, therapieresistente Depressionen und Angstzustände bekommen haben und tatsächlich wurde aufgrund meines starkem Drängen bei meiner Ärztin, durch eine Blutuntersuchung und ein Ultraschall meiner Schilddrüse diagnostiziert, dass ich auch eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse habe. Seitdem nehme ich ein Hormon und meine Depressionen werden stetig besser.
Inzwischen habe ich das Gefühl endlich mal wieder recht stabil zu sein. Darum auch jetzt der Versuch, das Edronax langsam ausschleichen zu lassen. Vor gut vier Wochen habe ich problemlos das 1. mg weggelassen. Vor 5 Tagen dann das nächste mg. Heute gehts mir nicht sooo gut, steh total daneben, komm mir vor wie auf Drogen und fühle mich wie als wenn ich Gummibeine hätte. Liegt das am runterdosieren? Wer hat schon Edronax (Solvex) runterdosiert und kann mir davon berichten?
Freue mich über Nachrichten!
Viele Grüße
Winnie