Candy ist noch da!
Verfasst: 28.04.2004 17:39
Hallo ihr Lieben,
wollte mich mal zwischendurch melden. Bin vor 2 Wochen in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert worden, weil ich den Cocktail von Alkohol und Unmengen Atosil fast nicht überlebt hätte. Eigentlich war das mehr ein "Versehen", aber sie habe gleich einen Suizidversuch daraus gemacht. Die Geschlossene war die Hölle: eine Woche habe ich vor mich hin vegetiert - Gespräche o.ä. fanden nicht statt. Paroxetin haben sie gleich von 20 auf 40 mg hochgesetzt und zwei mal am Tag gab's Tavor zum Ruhigstellen.
Bin seit letzten Freitag in die offene Psychiatrie verlegt worden - aber da fand auch nichts statt - ausser Medikation (und die Zimmer waren schöner). Zwischen den ganzen Omis (nicht so gemeint - ich werde ja auch mal alt) fühlte ich mich wie in einem Seniorenheim. Also habe ich gestern auf Entlassung gedrängt, und die Ärztin hat mir Recht gegeben: mein Borderline können sie dort nicht therapieren. Jetzt muss ich morgen zu meiner Psychotherapeutin und mit ihr besprechen, ob wir ambulant weiterkommen (sofern ich stabil bin, was Suizidgedanken angeht), oder aber eine spezielle Borderline-Klinik gesucht werden muss.
Bestehe zur Zeit ohne Tavor nur noch aus Angst, weil ich nicht weiss, wie es jetzt weitergeht und was richtig ist.
Die Ärztin meint, ich soll es ruhig ambulant probieren, meine Familie hat aber Angst vor all den Symptomen (nicht essen, Arme aufschn**den, etc.). Sie sagen natürlich zu Recht: "Wer soll dich denn rund um die Uhr überwachen und die Verantwortung dafür übernehmen?"
Steh total im Regen: einerseits toll, wieder zu Hause zu sein, andererseits ist es mit Gefahren verbunden, und ich kann ja nicht vorhersagen, wann das nächste Tief mit welcher Härte auf mich einstürtzt......
Mit geht's einfach total schlecht und ich fühle mich so unwert.........
Grüße von der Candy
wollte mich mal zwischendurch melden. Bin vor 2 Wochen in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert worden, weil ich den Cocktail von Alkohol und Unmengen Atosil fast nicht überlebt hätte. Eigentlich war das mehr ein "Versehen", aber sie habe gleich einen Suizidversuch daraus gemacht. Die Geschlossene war die Hölle: eine Woche habe ich vor mich hin vegetiert - Gespräche o.ä. fanden nicht statt. Paroxetin haben sie gleich von 20 auf 40 mg hochgesetzt und zwei mal am Tag gab's Tavor zum Ruhigstellen.
Bin seit letzten Freitag in die offene Psychiatrie verlegt worden - aber da fand auch nichts statt - ausser Medikation (und die Zimmer waren schöner). Zwischen den ganzen Omis (nicht so gemeint - ich werde ja auch mal alt) fühlte ich mich wie in einem Seniorenheim. Also habe ich gestern auf Entlassung gedrängt, und die Ärztin hat mir Recht gegeben: mein Borderline können sie dort nicht therapieren. Jetzt muss ich morgen zu meiner Psychotherapeutin und mit ihr besprechen, ob wir ambulant weiterkommen (sofern ich stabil bin, was Suizidgedanken angeht), oder aber eine spezielle Borderline-Klinik gesucht werden muss.
Bestehe zur Zeit ohne Tavor nur noch aus Angst, weil ich nicht weiss, wie es jetzt weitergeht und was richtig ist.
Die Ärztin meint, ich soll es ruhig ambulant probieren, meine Familie hat aber Angst vor all den Symptomen (nicht essen, Arme aufschn**den, etc.). Sie sagen natürlich zu Recht: "Wer soll dich denn rund um die Uhr überwachen und die Verantwortung dafür übernehmen?"
Steh total im Regen: einerseits toll, wieder zu Hause zu sein, andererseits ist es mit Gefahren verbunden, und ich kann ja nicht vorhersagen, wann das nächste Tief mit welcher Härte auf mich einstürtzt......
Mit geht's einfach total schlecht und ich fühle mich so unwert.........
Grüße von der Candy