Vorstellung
Verfasst: 16.10.2008 11:36
Hallo! Ich möchte mich gerne vorstellen. Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und habe vier Kinder.
Mein" Leidensweg" begann im November 2005. Von einen Tag auf den anderen bekam ich eine Panikattacke.
Ich fühlte mich sehr komisch damit, und ging zu meinem Hausarzt, der mir sofort Citalopram verschrieb. Ich nahm sie auch brav ein, mein Mann nahm sich sogar Urlaub damit ich die anfangs teils heftigen Nebenwirkungen besser ertragen konnte.
Mir ging es nach vierzehn Tagen wieder gut. Ich nahm die Tabletten noch zwei Monate und hörte dann ohne große Probleme damit wieder auf. Drei Monate später wurde ich total unruhig, bekam Angszustände und holte mir wieder die Tabletten, die ich von meinem Hausarzt jederzeit bekam. Nach zwei Wochen fühlte ich mich wieder gut, nahm die Tabeltten wieder für drei Monate und hörte dann auf
. Den Herbst über ging es mir zwar immer nicht so gut, ich war oft unruhig, hatte komische Ängste und Gefühle. Aber ich dachte mir dass ich ja jederzeit meine Tabletten nehmen kann. Im Jänner 2007 nahm ich sie dann wieder. Ohne Nebenwirkungen und mit großem Erfolg. Ich fühlte mich sauwohl, mir ging es gut. Ich dachte mir dass ich sie halt mal länger nehme, dann wird das schon wieder. nach sieben Monaten setzte ich sie wieder ohne größere Probleme ab.
Leider ging es wieder nicht gut
. Im Dezember 2007 fühlte ich mich wieder unruhig. Und ich machte wieder den Fehler und holte mir "meine Citalopram". Wie immer wirkten sie nach ca. zwei Wochen. Doch plötzlich lies die Wirkung wieder nach. Ich erhöte auf 30mg, doch ich wurde immer unruhiger und komischer. Nachdem ich wieder mal total unruhig war, brachte mich mein Mann auf die Ambulanz einer psychatrischen Klinik. Dort wurde ich umgestellt auf Seropram. Eine Woche darauf hatte ich plötzlich immer so komische Gefühle, als ob ich mich nicht mehr konzentrieren könnte, und als ob ich irgendwie abwesend wäre. Endlich ging ich dann zu einen Neurologen/Psychater. Der verschrieb mir halt dann Cipralex. Aber mein Zustand änderte sich nicht mehr. Ich rief den Arzt nach zwei Wochen an, und er meinte, dann soll ich halt die Tabletten einfach weglassen, vielleicht ist es besser ohne. Es würde auch keine Absetzerscheinungen geben.
Natürlich hatte ich sehr wohl welche.
Nach einer Woche flüchtete ich wieder zu meinem Hausarzt und holte mir Citalopram. Aber auch mein heißgeliebtes "Wundermittel" machte mich nur noch komisch im Kopf. Unruhe, Angst, Unwirklichkeitsgefühl usw... Also hörte ich wieder auf. Ich hielt sechs Wochen durch. Dann verschrieb mir der Hausarzt " Efectin. Es setzte zwar eine Wirkung ein, ich fühlte mich zeitweise sehr gut damit. Aber ich bekam dieses Unwirklichkeitsgefühl nicht mehr los. ALso höre ich nach sechs Wochen wieder auf. Schön langsam disemal. Aber die Unrruhe und die komischen Gefühle gingen auch nicht weg. Ich hatte plötzlich das Gefühl ich könnte niemanden mehr lieben. Ich spürte es nicht mehr wenn meine kleine Tochter mich umarmt, und das machte mir riesige Angst. Wo sind meine Gefühle hingekommen?
Wieder sechs Wochen durchgehalten. Und wieder mit Cipralex begonnen. Aber die furchtbare Unruhe ging nicht weg. Also stieg ich wieder um nach einer Woche auf Efectin redart. Da hab ich echt geglaubt ich sei in der Hölle. Ich machte zwar alles, wer es nicht wusste erkannte nicht, dass es mir nur noch beschissen ging. Ich war als ob ich ein Zombie wäre. Gesitig immer irgendwie abwesend, unruhig, ängstlich usw... Also fuhr ich wieder mal auf die Ambulanz. Dort sagte man mir ich solle wieder umsteigen auf Cipralex, denn Efectin wäre mir zu stark. Für den Abend verschrieb man mir noch Tritico. Nahm ich aber nur einmal.
Nach weiteren zwei Wochen hatte ich die Nase voll. Ich war nicht mehr ich selber. Ich funktionierte nur noch. In der Zwischenzeit begann ich eine Therapie. Dort wurde mir bestätigt was ich schon vermutete.Ich hatte keine Depressionen sondern eine Angsstörung. Da sich mein Zustand immer verschlimmerte statt besser zu werden rief ich meinen Neurologen an. Der sagte zuerst ich solle die Dosis erhöhen und abwarten. Das wollte ich aber nicht. Also meinte er dass ich eigentlich alles weglassen könnte. Es gäbe ja keine Absetzsymptome.
Das ist jetzt vier Wochen her. Und ich weiß schön langsam nicht mehr was ich denken soll. Ich hab einfach das Gefühl dass mich die Tabeltten immer tiefer in das alles reingeritten haben. Mit meiner Anfangssituation hat das alles nichts mehr zum tun. Ich merke zwar das meine Konzentration schön langsam wieder kehrt seit ich keine Tabletten mehr nehme. Aber ich stecke in einem solchen Gefühlswirrwarr, dass man es nicht glauben kann
. Am meisten habe ich Angst dass es nun so bleibt. Allerdings habe ich große Hoffnung dass es einfach noch immer von den Tabletten kommt. Ich möchte so gerne mal länger als sechs Wochen durchhalten. Damit ich endlich sagen kann woher das wirklich alles kommt. Ich weiß dass ich viel falsch gemacht habe. Ständig auf und abdosiert.Aufgehört ohne Ausschleichen.
Aber irgendwann muss das doch alles ein Ende haben. Ich habe das Gefühl die Tabletten haben mein ganzes Gehirn und meine ganzen Gefühle durcheinander gebracht, und es braucht eben seine Zeit, bis sich alles wieder gerichtet hat.
Mein" Leidensweg" begann im November 2005. Von einen Tag auf den anderen bekam ich eine Panikattacke.
Ich fühlte mich sehr komisch damit, und ging zu meinem Hausarzt, der mir sofort Citalopram verschrieb. Ich nahm sie auch brav ein, mein Mann nahm sich sogar Urlaub damit ich die anfangs teils heftigen Nebenwirkungen besser ertragen konnte.
Mir ging es nach vierzehn Tagen wieder gut. Ich nahm die Tabletten noch zwei Monate und hörte dann ohne große Probleme damit wieder auf. Drei Monate später wurde ich total unruhig, bekam Angszustände und holte mir wieder die Tabletten, die ich von meinem Hausarzt jederzeit bekam. Nach zwei Wochen fühlte ich mich wieder gut, nahm die Tabeltten wieder für drei Monate und hörte dann auf
. Den Herbst über ging es mir zwar immer nicht so gut, ich war oft unruhig, hatte komische Ängste und Gefühle. Aber ich dachte mir dass ich ja jederzeit meine Tabletten nehmen kann. Im Jänner 2007 nahm ich sie dann wieder. Ohne Nebenwirkungen und mit großem Erfolg. Ich fühlte mich sauwohl, mir ging es gut. Ich dachte mir dass ich sie halt mal länger nehme, dann wird das schon wieder. nach sieben Monaten setzte ich sie wieder ohne größere Probleme ab.
Leider ging es wieder nicht gut
. Im Dezember 2007 fühlte ich mich wieder unruhig. Und ich machte wieder den Fehler und holte mir "meine Citalopram". Wie immer wirkten sie nach ca. zwei Wochen. Doch plötzlich lies die Wirkung wieder nach. Ich erhöte auf 30mg, doch ich wurde immer unruhiger und komischer. Nachdem ich wieder mal total unruhig war, brachte mich mein Mann auf die Ambulanz einer psychatrischen Klinik. Dort wurde ich umgestellt auf Seropram. Eine Woche darauf hatte ich plötzlich immer so komische Gefühle, als ob ich mich nicht mehr konzentrieren könnte, und als ob ich irgendwie abwesend wäre. Endlich ging ich dann zu einen Neurologen/Psychater. Der verschrieb mir halt dann Cipralex. Aber mein Zustand änderte sich nicht mehr. Ich rief den Arzt nach zwei Wochen an, und er meinte, dann soll ich halt die Tabletten einfach weglassen, vielleicht ist es besser ohne. Es würde auch keine Absetzerscheinungen geben.
Natürlich hatte ich sehr wohl welche.
Nach einer Woche flüchtete ich wieder zu meinem Hausarzt und holte mir Citalopram. Aber auch mein heißgeliebtes "Wundermittel" machte mich nur noch komisch im Kopf. Unruhe, Angst, Unwirklichkeitsgefühl usw... Also hörte ich wieder auf. Ich hielt sechs Wochen durch. Dann verschrieb mir der Hausarzt " Efectin. Es setzte zwar eine Wirkung ein, ich fühlte mich zeitweise sehr gut damit. Aber ich bekam dieses Unwirklichkeitsgefühl nicht mehr los. ALso höre ich nach sechs Wochen wieder auf. Schön langsam disemal. Aber die Unrruhe und die komischen Gefühle gingen auch nicht weg. Ich hatte plötzlich das Gefühl ich könnte niemanden mehr lieben. Ich spürte es nicht mehr wenn meine kleine Tochter mich umarmt, und das machte mir riesige Angst. Wo sind meine Gefühle hingekommen?
Wieder sechs Wochen durchgehalten. Und wieder mit Cipralex begonnen. Aber die furchtbare Unruhe ging nicht weg. Also stieg ich wieder um nach einer Woche auf Efectin redart. Da hab ich echt geglaubt ich sei in der Hölle. Ich machte zwar alles, wer es nicht wusste erkannte nicht, dass es mir nur noch beschissen ging. Ich war als ob ich ein Zombie wäre. Gesitig immer irgendwie abwesend, unruhig, ängstlich usw... Also fuhr ich wieder mal auf die Ambulanz. Dort sagte man mir ich solle wieder umsteigen auf Cipralex, denn Efectin wäre mir zu stark. Für den Abend verschrieb man mir noch Tritico. Nahm ich aber nur einmal.
Nach weiteren zwei Wochen hatte ich die Nase voll. Ich war nicht mehr ich selber. Ich funktionierte nur noch. In der Zwischenzeit begann ich eine Therapie. Dort wurde mir bestätigt was ich schon vermutete.Ich hatte keine Depressionen sondern eine Angsstörung. Da sich mein Zustand immer verschlimmerte statt besser zu werden rief ich meinen Neurologen an. Der sagte zuerst ich solle die Dosis erhöhen und abwarten. Das wollte ich aber nicht. Also meinte er dass ich eigentlich alles weglassen könnte. Es gäbe ja keine Absetzsymptome.
Das ist jetzt vier Wochen her. Und ich weiß schön langsam nicht mehr was ich denken soll. Ich hab einfach das Gefühl dass mich die Tabeltten immer tiefer in das alles reingeritten haben. Mit meiner Anfangssituation hat das alles nichts mehr zum tun. Ich merke zwar das meine Konzentration schön langsam wieder kehrt seit ich keine Tabletten mehr nehme. Aber ich stecke in einem solchen Gefühlswirrwarr, dass man es nicht glauben kann
. Am meisten habe ich Angst dass es nun so bleibt. Allerdings habe ich große Hoffnung dass es einfach noch immer von den Tabletten kommt. Ich möchte so gerne mal länger als sechs Wochen durchhalten. Damit ich endlich sagen kann woher das wirklich alles kommt. Ich weiß dass ich viel falsch gemacht habe. Ständig auf und abdosiert.Aufgehört ohne Ausschleichen.
Aber irgendwann muss das doch alles ein Ende haben. Ich habe das Gefühl die Tabletten haben mein ganzes Gehirn und meine ganzen Gefühle durcheinander gebracht, und es braucht eben seine Zeit, bis sich alles wieder gerichtet hat.