Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Vorstellung hooked

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
hooked
Beiträge: 50
Registriert: 22.09.2007 13:21

Vorstellung hooked

Beitrag von hooked »

Hallo,

hatte zwar vor einiger Zeit einige Beiträge im alten Forum verfasst, aber stelle mich noch mal vor; hab zwei E-Mails bekommen, in der einen hieß es das wäre nicht mehr nötig, in der anderen dann, dass ich doch inaktiver User wäre. :?

Also ich bin männlich, Anfang 20, hab als Diagnose u.a. soziale Phobie, war mal drei Monate lang auf (Es-)Citalopram, einige Zeit später 1,5 Jahre lang auf Venlafaxin (Trevilor) und zuletzt drei Monate auf Pregabalin (Lyrica) eingestellt; bin zwei Jahre lang auf Tilidin gewesen, bin seit einem halben Jahr im Grunde clean aber grundsätzlich opioidabhängig. Dazu nehme ich öfters verschiedene Benzos, bin davon aber noch nicht körperlich abhängig. Div. andere Drogen und Medikamente helfen mir auch mehr oder weniger regelmäßig durch den Alltag. Habe einige Tage Psychiatrie hinter mir und drei Monate stationäre Therapie gemacht.
Außerdem studiere ich Pharmazie 8-)

Meine größten Probleme sind soziale Hemmung und soziale Ängste, Verschlossenheit und narzisstische Verhaltensweisen. In sozialen Situationen bin ich hypersensibel aus Angst, meine eigenen Erwartungen nicht zu erfüllen und gegen gesellschaftliche Konventionen zu verstoßen, dennoch versuche ich oft unbewusst, Leute zu beeindrucken oder zu schockieren. Ich neige dazu sehr hohe Maßstäbe an mich und auch andere anzulegen und Verhaltensweisen geradezu paranoid zu analysieren. Besonders mit Frauen, Älteren und Kindern habe ich im Alltag Probleme, am meisten aber mit mir selbst :wacko:

Ich versuche jetzt langsam mit Sport ein besseres Persönlichkeitsbild aufzubauen und den Substanzkonsum langfristig zu minimieren, momentan bin ich aber eher dabei, zumindest auf Psychedelika zu setzen anstatt auf Downer und andere Stimmungsstabilisierer; ich verspreche mir davon noch neue Betrachtungs- und Einsichtsmöglichkeiten (Bewusstseinserweiterung). Ganz ohne psychotrope Hilfsmittelchen halte ich es aktuell nicht aus. Am Sinnvollsten wäre wohl eine längere ambulante Verhaltenstherapie, dazu fehlt mir aber seit einiger Zeit die Motivation. Ich habe zur Zeit nicht mal einen Arzt, zu dem ich gehen kann.

Gruß,

hooked
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Vorstellung hooked

Beitrag von mücke »

Hallo hooked

Dein Name kam mir gleich bekannt vor. Ich konnte mich nur nicht mehr erinnern was du geschrieben hast.
Bist ja auch schon 1 J. dabei. Grüß dich recht herzlich.
Ganz ohne psychotrope Hilfsmittelchen halte ich es aktuell nicht aus.
Irgendwann willst du doch davon weg, oder?
Am Sinnvollsten wäre wohl eine längere ambulante Verhaltenstherapie, dazu fehlt mir aber seit einiger Zeit die Motivation.
Alles braucht seine Zeit. Wenn dein Leidensdruck stärker werden sollte, wirst auch du handeln, meine ich.

Mücke
hooked
Beiträge: 50
Registriert: 22.09.2007 13:21

Re: Vorstellung hooked

Beitrag von hooked »

mücke hat geschrieben:
Ganz ohne psychotrope Hilfsmittelchen halte ich es aktuell nicht aus.
Irgendwann willst du doch davon weg, oder?
Ja, als Krücken im Alltag will ich es nicht. Vielleicht mal zum Spaß haben, Entspannen oder Experimentieren, aber nicht um mein normales Leben "auszuhalten".
Alles braucht seine Zeit. Wenn dein Leidensdruck stärker werden sollte, wirst auch du handeln, meine ich.
Wird wohl so sein - als ich das erste Mal in Therapie gegangen bin, ging es mir sehr viel schlechter als jetzt.
Gesperrt