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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

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Der Markus stellt sich mal vor

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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NonRespionder
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Registriert: 05.06.2008 22:59
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Der Markus stellt sich mal vor

Beitrag von NonRespionder »

Hallo liebe ADFD´ler,

vor Monaten fand ich hier ganz nützliche Tips zum Absetzen des Escitalopram, und Mut diesen Entzug auch durchzustehen!
Der Tip mit dem Rosenwurz war wirklich gut, hat die Stimmung manchmal stabilisiert und vor allem dem Schwindel entgegen gewirkt. Schade das ich in der Apotheke nur Kombipräparate bekam, nur Rosenwurz wäre vielleicht aussagekräftiger gewesen.

Nun, ich habe von ´96 bis zu meiner ADHS-Diagnose im Sommer 2006 viele Fehlbehandlungen und Unmengen an verschiedenen Medikamenten hinter mich gebracht: Fluvoxamin, Citalopram, Venlavaxin, Fluctin, Mirtazapin, Duloxetin, Reboxetin und am Ende eben auch Escitalopram, immer schön in Kombination mit Doxepin und Timipramin, Schlaftabletten (Zolpidem und Zopiclon), die ersten Jahre Perazin, dann Amisulprid, ´n bissel Promethazin mal zwischendurch, und einige andere sachen sind an mir probiert worden, ´natürlich´ immer das Neueste :!:

Komisch das es mir nun, nur mit geringer Dosis D/L Amphetamin wieder gut geht, abgesehen von den 10 Jahren (zehn!) die ich verloren habe.
Nur, bezahlt wird dieses Medikament nicht so wie die zig Kilos an vorherigen Medikamenten :o .

tja, so ist unser Gesundheitssystem, bezahlt wird nur das wodurch es nicht schlimmer wird, gesundmachen dürfen unsere Doc´s nicht auf Rezept. :party: :haha: :?:

Naja, auf keinen Fall nehm ich nochmal AD´s.
Irgendwie haben alle mal für ein paar wochen gewirkt (Placebo?), dann hatte ich nur noch Robotergefühle, oder gar schlimmste Depressionen.
Von Duloxetin bekam ich sogar eine schwere Bipolare Störung, da wollten die :censored: Weißkittel dann mit Antiepileptika dran (Valporinsäure, Carbamazepin), aber da wusste ich zum Glück schon von meinem ADHS, und auch das es vom Cymbalta(Duloxetin) kommen muss!! (seit Mitte Juli 2008 wird die mahnische Störung auch in den Nebenwirkungen genannt, im Januar 2007 wurde meine Meinung noch von dem Stationsarzt belächelt). Ich habe diese :censored: Klinik Gott sei Dank verlassen, obwohl es mir richtig übel ging.
Von Escitalopram hatte ich alles Mögliche: Schwindel, Pickel, komische Haut, Schlafstörungen, Sozialphobie(komisch, desshalb hab ich es bekommen, aber es ist schlimmer geworden. komisch auch dass es in den Nebenwirkungen genannt wird :!: ),natürlich Depressionen, und Kopfschmerzen die von einer Nasennebenhölhenvereiterung (Sinusitis) kamen. Die Sinusitis und auch alles andere ist nun weg (fast, schwindelig ist mir auch nach 5 Monaten immer noch manchmal), nur die Nasennebenhöhlen müssen operiert werden, die haben das halt nicht schadlos mitgemacht, die kaputte Schleimhaut muss da raus!

So, das reicht erstmal.
Ich werde das Rosenwurz-Präparat noch mal bestellen und berichten

bis dahin, bleibt knuddelig :group:

Markus
Zuletzt geändert von NonRespionder am 02.10.2008 01:13, insgesamt 2-mal geändert.
ADS, Mischtyp, HS, HB
D/L Amphetamin 16mg, Rosavin 6mg
NonRespionder
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Re: Der Markus stellt sich mal vor

Beitrag von NonRespionder »

oh, Nachtrag:

Ich bin trotz meiner zahlreichen negativen Erfahrungen nicht gänzlich gegen AD´s.
Vielen helfen die ja tatsächlich. Eine Freundin bekam z.B. für ca. 9 Monate auch das Duloxetin zur Behandlung ihres Schmerzsyndromes, und dieses hat sich nachhaltig verbessert! Eine leichte aber nicht behandlungsbedürftige Manische Depression bekam sie zwar auch, aber in ihrem Fall hat sich das gelohnt, die Schmerzen, und natürlich die Manie sind Geschichte!

Unsere Ärzte, Doktoren und Professoren sollten sich aber die Mühe machen, und vor allem sich Zeit nehmen (Psychiater sind nicht arm!) genau hinzusehen(!), nicht gleich mit dem Rezeptblock in der Hand zu behandeln, und auch mal den Mut haben einem Patienten zu sagen: "tut mir Leid, aber wir müssen erstmal schauen wie sich das entwickelt, eine vorschnelle Behandlung kann auch schädlich für sie sein".
(die WHO warnt ja immer wieder)
Der Markus
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