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gladem (zoloft) und trttico

Verfasst: 12.02.2004 15:11
von karin
hallo,

kennt das jemand? nehme seit mehr als einem halben jahr trittico und gladem. habe aber immer noch das gefühl, mich nicht lange konzentrieren zu können bzw. dass mein geist sehr schnell müde wird.
geistige aktivitäten, wie konzentriertes lesen, erfassen komplexer problemstellungen und lösung dieser sind nur eingeschränkt möglich. auch lässt meine merkfähigkeit noch sehr zu wünschen übrig.

eigenartigerweise spüre ich während bzw. nach körperlichen aktivitäten keinerlei müdigkeit.

mich würde interessieren, ob bei fortführender einnahme der ADs meine geistige fitness besser wird? meine ärztin gibt diesbezüglich keinerlei auskünfte.

bin in der endphase meines studiums. werde mittlerweile etwas ungedulig, was meinen gesundheitszustand betrifft.
hat jemand ähnliche erfahrungen bzw. kann mir sagen, wie man seine geistige fitness etwas trainieren bzw. wieder steigern kann?
möchte meine depressive phase endlich abschließen können.

in zeiten, in denen ich mich extrem schwer konzentrieren kann, treibe ich viel sport. mache u.a. yoga, pilates, modern dance, kampfsport, laufen, schwimmen.

lg,
karin

Verfasst: 19.02.2004 18:06
von nik
nehme schon 2 jahre trittico - und ja mir kam es auch am anfang so vor als würde meine konzentration leiden... nach einer gewissen "eingewöhnungsphase" ging das aber vorbei. mein arzt konnte mir auch keine auskunft über konzentrationsschwächen geben. müde wirst du von dem zeug ohnehin. hat auch sonst noch so einige nebenwirkungen :-((

Verfasst: 20.02.2004 12:31
von Gast
Trazodon und SSRI werden meines Wissens kombiniert, wenn Schlaflosigkeit und Unruhe auftritt. Da werden die sedierenden Eigenschaften des Trazodon ausgenutzt...

Verfasst: 20.02.2004 19:59
von nik
nehme eigentlich auch immer schon ein 2. medikament zu trittico dazu: efectin. hat jemand von euch demit irgendwelche erfahrungen? wechselwirkungen?

Verfasst: 21.02.2004 11:29
von Gast
Hallo Anne!

Ich will dieses Vorgehen nicht gut heißen...

meine leidensgeschichte

Verfasst: 23.02.2004 12:31
von karin
hallo,

herzlichen dank für eure antworten.

denke, dass ich meine beschwerden (müdigkeit, nervosiät bei jeglischer anspannung, merk- und konzentrationsstörungen, magenschmerzen, schlafstörung) aufgrund einer anhaltendenden belastung (meine schwester ist seit mehr als 5 jahren schwer krank) und eines schweren schocks im märz 2003 bekommen habe. der emotionale stress, der sich zwangsläufig durch ihre krankheit ergibt, ist für mich schwer bewältigbar.
darüberhinaus habe ich im feb. 2003 15 kilo (von 80 auf 65 kg bei einer größe von 1,69) abgenommen.

meine leidensgeschichte hat erst im juni 2003 so richtig begonnen. muss vorwegschicken, dass es mir in meinem leben noch nie SO schlecht gegangen ist wie mit zoldem, danach xanor und trittico. neben extremer nervosität und zunehmendem grübelzwang hatte ich panikattacken (kannte ich vorher nicht), ein- und durchschlafstörungen, sprachstörung, extreme einschränkung der erinnerungs-, merk- und konzentrationsfähigkeit und orientierungsstörung. verschwommenes sehen, schlechtes hören, verringerte aufnahmefähigkeit, gefühl einer ständigen benommenheit, müdigkeit, extreme kopfschmerzen.
im sept. 2003 bin ich von trittico auf remeron eingestellt worden. die schlafstörung, nervösität und kognitiven fähigkeiten haben sich nicht gebessert. danach hat mir meine ärztin gladem verordnet. keine besserung.

im jänner 2004 habe ich schließlich aufgrund der unprofessionellen behandlung meiner fachärztin zu einer praktischen ärztin gewechselt. nehme derzeit zu mittag 50 mg gladem und abends 50 mg trittico. fühl mich mit den medikamenten noch immer eingeschränkt.

zusammenfassend möchte ich sagen, dass mir die medikamente nicht wirklich helfen.
ausgewogene ernährung, viel sport (vor allem spinning(!!), pilates, yoga, modern dance) und viel zeit in der natur tun meinem körper und meiner psyche sehr gut.
möchte zuerst trittico und dann gladem langsam ausschleichen. nehme zusätzlich auch fischölkapseln. hoffe, dass sich damit mögliche absetzprobleme in grenzen halten. was meint ihr dazu?

lg,
karin